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Beliebte Portugal Reisen

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Portugal: Beliebte Reiseziele

Reiseziel Portugal - Reiseinformationen & Reiseführer

Lage & Geografie

Portugal liegt am westlichen Ende Europas. Ohne die Inselgruppen Madeira (797 Quadratkilometer) und Azoren (2388 Quadratkilometer) misst Portugal rund 89.000 Quadratkilometer und zählt mehr als 10,5 Millionen Einwohner. Es hat eine 1200 Kilometer lange Grenze mit Spanien und 840 Kilometer Küste am Atlantik mit rauer Brandung und verlassenen Stränden. Für Badeurlaub-Liebhaber ist der Küstenstreifen der Algarve wohl der bekannteste Abschnitt. Doch auch die mittelportugisische Küstenregion hat ihre Reize. Hier an der Costa de Prata (übersetzt: Silberküste) ist der Atlantik zwar um einige Grad kälter, dafür sind die Strände aber ebenso feinsandig und breit wie in der großen Tourismusregion im Süden des Landes.

Regionen

Lissabon ist die Hauptstadt Portugals, die sich über sieben Hügel erstreckt. Das Auf und Ab belohnt mit atemberaubenden Ausblicken. Prädestiniert durch seine Lage boomte Lissabon vor allem im 16. Jahrhundert als internationaler Umschlagsplatz verschiedenster Güter. Ein Erdbeben brachte die aufstrebende Schöne allerdings 1755 zu Fall. Aus Trümmern entstand eine neue Stadt, vom alten Glanz blieb nur die Erinnerung. Doch seit Langem richten die Lissaboner ihren Blick nicht mehr verklärend in die Vergangenheit, sondern nehmen die Zukunft ins Visier. Der Raum Lissabon ist das wohlhabendste Gebiet in Portugal. Das Zentrum von Lissabon ist die Baixa. Die Altstadt besticht durch ihre Fliesenfassaden und engen Gassen. Eine Erkundungstour durch die Stadt ist zum Beispiel in historischen Wagen der Straßenbahnlinie 28 möglich.

Portugal ist nicht nur Festland. Zu Portugal zählen auch Madeira und die neun Inseln der Azoren. Noch sind es zumindest neun. Bald taucht Insel Nummer zehn auf. Die langsam wachsende Kraterkuppe auf halbem Weg zur Insel Terceira ist nur noch zwölf Meter unter Wasser.

Portugal unterteilt sich in sieben Regionen. Die Algarve ist mit knapp 6000 Quadratkilometern die größte. Sie nimmt im Süden rund 5,6 Prozent des protugisischen Festlandes ein. Ihre Metropole ist Faro; dort sitzt auch die Verwaltung. Am Cabo de São Vicente bei Sagres liegt der südwestlichste Punkt des Kontinents und der Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina.

Geschichte & Hintergrund

Von hier waren sie einst aufgebrochen, all die stolzen Entdecker von Vasco da Gama bis Magellan, die zu Beginn des 16. Jahrhunderts ein Weltreich zu erobern halfen. Heute ist das portugiesische Weltreich zerfallen wie andere auch; Brasilien hat sich vom einstigen Mutterland gelöst, das vom Papst verliehene Patriarchat über die östliche Welt ist längst aufgehoben. Was bleibt, ist eine lebendige Familienhistorie, die von wagemutigen Weltenbummlern erzählt. Bis heute verlassen täglich 200 Portugiesen ihre Heimat und suchen ihr Glück im Ausland. Eines charakterisiert den Portugiesen also tatsächlich: Er ist seit jeher in alle Erdteile ausgewandert – und oft zurückgekehrt.

Kunst & Kultur

Es gibt zwei Worte, die ein Reisender in Portugal häufig lesen oder hören wird und von denen oft behauptet wird, dass sie nicht zu übersetzen seien: saudade und fado. Saudade meint ein Zusammenspiel von Gefühlen, die einen bestimmten Wert, eine Konstante portugiesischer Empfindsamkeit bilden, ein Leitmotiv der Poesie. Fado hingegen bezeichnet einen Volksgesang der seit etwa 150 Jahren sowohl in Lissabon als auch in Coimbra gepflegt wird und in dessen Versen die saudade zum Ausdruck kommt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren die Fadosänger streunende Helden und heißblütige Liebhaber. Damals wie heute handelt der Fado von unerfüllter Liebe und menschlichem Leid.

Kulinarisches: Essen & Trinken

Wem der Sinn nach leeren Tellern steht, wird in diesem Land nicht glücklich. Portugiesen essen in der Regel gern und vor allem viel. Deswegen kann man in etlichen Restaurants auch meia dose bestellen, frei übersetzt meint das eine halbe Portion. Die Gerichte sind bodenständig und kommen mit wenigen Zutaten aus. Es gibt keine Zaubertricks – dafür besten Fisch wie Doraden und Seeteufel, oft nur mit Olivenöl und Zitrone zubereitet, sodass sich natürliche Aromen frei entfalten können.

Zu portugiesischen Speisen werden manchmal auch Geschichten serviert – zum Beispiel die, wie Bacalhau, der portugiesische Stockfisch, bei der Entdeckung Amerikas half: Dem eingesalzenen Kabeljau sei es zu verdanken, heißt es, dass die Mannschaft des Christoph Columbus überhaupt Amerika erreichte, ohne unterwegs verhungert zu sein. Der Legende nach war Bacalhau nämlich der einzige Fisch, der sich über lange Zeit konservieren ließ. Als Volk der Seefahrer haben die Portugiesenden den Bacalhau zur Nationalspeise erkoren.

Typisch portugiesisch ist auch der Portwein. Für ihn gelten die ältesten und strengsten Weingesetze der Welt (1756 erlassen). Porto am Douro hat ihm den Namen gegeben, nur in Vila Nova des Gaia am linken Flussufer gegenüber der Stadt darf er lagern, viele Kilometer flussabwärts, im Alto Douro, wachsen seine Trauben. Wenn der gekelterte Most zu gären beginnt, muss reines Traubendestillat, „eau de vie“, in die brodelnde Masse fließen, damit die Restsüße des unvergorenen Traubenzuckers erhalten bleibt. Zwei bis drei Jahre muss der Wein danach in Fässern lagern. Dann fließt er in großen Bottichen zusammen und wird in Flaschen abgefüllt. Dort setzt sich der Reifeprozess fort. Erst nach zehn Jahren steht das Wort „velho“ (übersetzt: alt) auf dem Etikett.

Aktivitäten & Ausgehen

Der portugiesische Stierkampf heißt Tourada. Anders als in Spanien wird das Tier nicht getötet. Der Matador verleiht dem Stier lediglich symbolisch den letzten Stich. Weniger traditionsbehaftet als das Treiben in der Arena ist das Wellenreiten: Nach Ericeira (45 Minuten mit dem Auto von Lissabon entfernt) kommen Surfer aus aller Welt. Die Küste der portugiesischen Kleinstadt wurde sogar zur Wellenschutzzone ernannt. Dort lässt sich so gut surfen wie in Kalifornien oder auf Hawaii. Viele Weltklassesurfer haben sich in der Gegend sogar niedergelassen.

Klima & Wetter

Frost und Schnee gibt es in Portugal nur im Norden und in den Gebirgslagen. Ansonsten nimmt die Regenmenge von Norden nach Süden ab. Das Wetter ist geprägt durch den Atlantik und geht im Zentrum zum Mittelmeer-Klima über.

Flora & Fauna

Ein Großteil Portugals ist mit Wald bedeckt. Zum Baumbestand gehören Kiefern, Steineichen und Eukalyptus. Auf den Höhen im Norden zieren Stechginsterheiden das Landschaftsbild. In der Mitte des Landes wächst Mais auf sandigem Boden und Weizen auf lehmiger Roterde. Nördlich der Algarve im Alentejo gibt es ausgedehnte Korkeichenwälder. Da Portugal auf der Zugvogelroute nach Afrika liegt, lassen sich zahlreiche Vögel beobachten. Vereinzelt leben noch Wölfe in den Wäldern.

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