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Reisen mit Marco Polo Reisen

Bhutan - Im Reich der Drachen

13-tägige Individuell

Die Idee dieser Reise: Entdecken Sie Bhutan individuell und ohne Gruppe, nur mit einheimischem Scout und Driver. Keine Lust auf die großen Klosterfeste, die besonders in der Hochsaison überlaufen sind? Dann lassen Sie sich von unserer Länderexpertin eine Route abseits der üblichen Touristenpfade planen. Trommelschläge hallen von den Felswänden wider, Mönche murmeln Mantras, während BUNTE GEBETSFAHNEN über ihren kahl geschorenen Köpfen flattern. Von Ihrem Scout erfahren Sie, dass die verwitterten Fahnen nicht einfach weggeworfen, sondern voller Respekt verbrannt werden. Schließlich haben sie die Gebete in den Himmel getragen. Unterwegs Hunderte, nein Tausende Felsnischen mit salzstreuergroßen Buddhafiguren. So danken die Bhutaner zum Beispiel dafür, dass ein Unheil abgewendet wurde. Ihrem jungen König Jigme sind sie dankbar, dass er das Land sehr behutsam in die Moderne führt und dass er Glück über Geld stellt. Seine PHILOSOPHIE VOM BRUTTOSOZIALGLÜCK scheint aufzugehen. Noch nie habe ich so viele zufriedene und glückliche Menschen getroffen wie hier.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts

Flug mit Lufthansa von Frankfurt oder München nach Delhi (nonstop, Flugdauer ca. 7,5 Std.).

In der Nacht Ankunft in Delhi und Transfer zum Hotel in Flughafennähe. Frühmorgens fliegen Sie weiter nach Paro. Am Nachmittag erste Eindrücke sammeln: Sie besuchen das National Museum mit einer Ausstellung bhutanischer Kunst und den Dungtse-Lhakhang aus dem 15. Jahrhundert.

Am Vormittag Weiterflug nach Bumthang. Die Gegend um Bumthang ist bekannt für die buddhistischen Klöster und Tempel. Bei einer kleinen Wanderung durch das Chamkhar-Chhu-Tal zeigt Ihnen Ihr Scout die Klöster Jambay-Lhakhang und Kurje-Lhakhang. Das zweite wurde auf einem Felsen erbaut, auf dem 1652 Guru Rinpoche meditierte. Den Abschluss bildet Tamshing-Lhakhang mit alten religiösen Wandmalereien.

Heute erkunden Sie das abgelegene und idyllische Tang Valley. Wiesen und Weiden mit Schafherden sowie kleine Dörfer prägen die Landschaft. Ihr Scout nimmt Sie mit auf einen Spaziergang zum Ogyen Choling Manor - hier wird Geschichte lebendig, und Sie bekommen einen Einblick in das frühere Leben einer Adelsfamilie in Bhutan. Auf dem Rückweg machen Sie einen Abstecher zum "brennenden See" Mebartsho, der den Bhutanern heilig ist.

Fahrt über den Pass Yutong-La nach Gangtey (190 km, Fahrzeit ca. 7 Std.). Unterwegs Stippvisite im Royal Heritage Museum in Trongsa. Vorbei an Rhododendronwäldern und über den Pass Pele-La weiter nach Gangtey, umgeben von schneebedeckten Bergen und eindrucksvoller Natur.

Morgens besuchen Sie das Gangtey-Gompa - das bekannte Kloster aus dem 17. Jahrhundert gehört zu den wichtigsten Klöstern der Nyingmapa-Schule des Buddhismus. Danach Wanderung mit Ihrem Scout auf einem der schönsten Naturwanderwege Bhutans zum Khewa-Lhakhang. Genießen Sie die Aussicht auf das Phobjika-Tal. Zum Abschluss Besuch des Informationszentrums über die hier vorkommenden Schwarzhalskraniche. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Punakha und Besichtigung des gleichnamigen Dzong.

Sie besuchen die idyllischen Dörfer Talo und Nobgang, die auf einer Höhe von 2800 m im Punakha-Tal liegen. Auf dem Weg dorthin besichtigen Sie die Sangchhen Dorji Lhuendrup Nunnery. In dieser Nonnenschule werden neben den religiösen Schriften und Bräuchen alltägliche Fertigkeiten gelehrt. Aber auch der Ausblick auf die Umgebung ist den Besuch allemal wert. Abends wandern Sie zum Nalanda-Kloster, wo die Mönche die buddhistische Lehre und Englisch studieren. Sie freuen sich über jede Gelegenheit, ihre Englischkenntnisse bei Gesprächen mit Besuchern zu verbessern.

Morgens brechen Sie auf zum Wangdiphodang-Tal. Sie wandern durch Reisfelder zum Tempel Chimi-Lhakhang, von dem Sie eine wunderbare Aussicht über das Tal haben. Der Legende nach wurde der Tempel an einer Stelle erbaut, die von dem "göttlich verrückten" Mönch Drukpa Kunley gesegnet wurde. Weiterfahrt über den Pass Dochu-La, wo Sie einen spektakulären Blick auf den östlichen Himalaya genießen. Heutiges Tagesziel ist Thimphu, die einzige Hauptstadt der Welt, in der es keine Ampeln gibt.

Thimphu hat einiges zu bieten: Sie beginnen mit dem etwa 50 m hohen Buddha Dordenma. Von hier aus haben Sie einen einzigartigen Ausblick auf das Thimphu-Tal. Weiter zu einer Weberei, wo Sie den Handwerkerinnen über die Schulter schauen können. Der Stupa National Memorial Chorten wurde vom dritten König des Landes als Zeichen für Frieden und Wohlstand errichtet. Auch heutzutage kommen viele Einheimische hierher, um zu beten. Nach einem Abstecher zur Kunstschule Zorig Chosum besuchen Sie noch das Nonnenkloster Thangtong Dewachen und lassen den Tag beim Abendgebet ausklingen.

Am Vormittag lernen Sie das Nationaltier Bhutans im Takin-Reservat kennen. Zu Fuß geht es weiter zum Wangditse-Tempel. Der Weg bietet wunderbare Ausblicke auf den Tashichho-Dzong, seit 1962 Regierungssitz des Königs, und auf die umliegenden Pinienwälder. Dann Aufbruch nach Paro, der alten Sommerresidenz des obersten Lama von Bhutan. Im Kyichu-Lhakhang, einem der ältesten Tempel des Landes, können Sie eine Butterlampe als Opfer darbringen. Nachmittags bummeln Sie über den Basar und kosten vielleicht das Nationalgericht: scharfe Pfefferschoten mit Käse.

Heute geht es zum berühmten Tigernestkloster (Taktsang-Lhakhang), einem der meistverehrten Pilgerziele im Himalaya. Wie ein Adlerhorst klammert sich die Einsiedelei an die Felsen. Wer fit genug ist, kraxelt hinauf bis zum Kloster (Gehzeit ca. 3,5 Std., Trittsicherheit erforderlich). Alternativ können Sie mit weniger Anstrengung (Gehzeit ca. 2 Std.) zu einem Aussichtspunkt wandern, von dem aus man einen tollen Blick auf das Tigernest hat. Anschließend besteht noch die Möglichkeit, durch Paro zu spazieren.

Am Vormittag Flug nach Delhi und Transfer zum Hotel. Nachmittags Freizeit. Spätabends Transfer zum Flughafen.

In der Nacht Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt oder München (nonstop, Flugdauer ca. 8,5 Std.).
  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa z. B. von Frankfurt oder München nach Delhi und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 110 €)
  • Zwischenflug (Economy) mit Druk Air von Delhi nach Paro und zurück
  • Inlandsflug (Economy) mit Druk Air von Paro nach Bumthang
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, eigenen Fahrzeugen/Jeeps
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels/Lodges
  • 11 x Frühstück, 10 x Mittagessen, 11 x Abendessen
  • Visagebühren und -beantragung Bhutan
  • Eintritte
  • Klimaneutrale Pkw-/Bahnfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 20 €)
  • Wechselnde örtliche, Englisch sprechende Reiseleitung
  • Nicht enthaltene Extras: Visum für Indien.
  • 175 € - Aufpreis bei einem Teilnehmer (exklusive EZ)
Merkmale der Reise

2 bis 10 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-Hotels

Reiseziele

Bhutan, Indien

Themen der Reise

Rundreise

Ein offenes Wort
Reisen nach Bhutan erfordern ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft. Die Straßenverhältnisse sind vor allem nach dem Monsunregen schwierig. Zahlreiche Baustellen können den Reisekomfort erheblich mindern. Die Hotelkapazitäten sind vor allem während der Klosterfeste sehr knapp. In den Innenräumen der Klöster ist Fotografieren verboten. Wenn Sie eines der Klosterfeste besuchen wollen, ändert sich das Programm in Bhutan geringfügig. Die Details erhalten Sie mit der Buchungsbestätigung.

Reisepass und Visa erforderlich. Das Visum für Indien muss vor der Reise als E-Visum beantragt werden (ca. 82 US-$). Das Visum für Bhutan muss von Marco Polo beantragt werden. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein. - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Indien
Unverändert gültig seit: 2. August 2019 Gesundheit Aktuelles Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko. -Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen. Impfschutz Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eineGelbfieberimpfungnachzuweisen. Bei Einreise aus Ländern mit gemeldeten Poliomyelitis-Erkrankungen sowie Ländern mit zirkulierenden Poliomyelitis-Viren ist der Nachweis einer Impfung, die mindestens 4 Wochen und maximal 1 Jahr vor Ausreise durchgeführt wurde, gefordert. Bei wiederholten Reisen ist die orale Impfung ggf. jährlich zu wiederholen. Ein Impfnachweis nach WHO-Standard ist mitzuführen. Für Ausländer, z. B. deutsche Staatsbürger, die in Poliomyelitis-infizierten Ländern leben und nach Indien reisen, ist eine Impfung nicht erforderlich. Genauso ist der Impfnachweis nicht erforderlich für Ausländer, z. B. deutsche Staatsbürger, die in Indien leben und in polio-infizierte Länder reisen. -Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. -Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A Poliomyelitis und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Tollwut, Hepatitis B, Meningokokken-Erkrankungen (ACWY) und Japanische Enzephalitis empfohlen. -Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise finden Sie hier. Zika-Virus-Infektion Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen. -Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion. Dengue-Fieber Dengue-Viren werden landesweit insbesondere an den Küsten, aber auch in Städten und in Höhenlagen bis ca. 1.500 Metern durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Während und nach dem Monsun steigen die Fallzahlen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber. -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. Chikungunya-Fieber Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen, zunehmend während und unmittelbar nach der Regenzeit und besonders in den bevölkerungsreichen Küstengebieten und den großen Metropolen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber. -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. Malaria Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria. -Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin. Außer in Höhenlagen über 2000 Meter besteht in Indien ganzjährig ein Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen mit saisonalen Schwankungen. Besonders in den Monaten während und nach der Regenzeit steigen die Fallzahlen an. In Indien sind die großen Städte davon nicht ausgenommen. Auch in Mumbai, Kalkutta und Delhi waren in den letzten Jahren Malaria-Erkrankungen zu verzeichnen. Das Risiko ist im Tiefland im Nordosten und im Bundesstaat Orissa am höchsten und nimmt vom Norden und den zentralen Landesteilen nach Süden hin ab. Dabei handelt es sich landesweit in über der Hälfte der Fälle um die potentiell lebensbedrohliche, durch Plasmodium falciparum verursachte, Malaria tropica. Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten: -Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden). -Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria). -Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. -Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmedizineroder Reisemediziner. -Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen. HIV/AIDS Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. In Indien ist in den letzten Jahren die Zahl der Infektionen hauptsächlich durch heterosexuellen Geschlechtsverkehr sprunghaft angestiegen. -Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Durchfallerkrankungen Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig häufig. Leitungswasser hat auch in Städten oft keine Trinkwasserqualität. Das Infektionsrisiko für Salmonellen- und Shigelleninfektionen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen, Hepatitis A und E besteht landesweit. Viele Typhuskeime sind multiresistent, d.h. Antibiotika nur noch schlecht wirksam.Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise: -Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden. -Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser. -Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. -Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst. -Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. -Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. -Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel. Cholera Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera. -Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten. Nipah-Virus-Infektion Gelegentlich wurden kleinere Nipah-Virus Ausbrüche in Westbengalen beschrieben, zuletzt 2019 im südlichen Bundesstaat Kerala. Japanische Enzephalitis Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen JE Viren. Ein geringes Übertragungsrisiko für JE besteht landesweit, besonders auf dem Land. In den Bundesstaaten Uttar Pradesh und Bihar kommt es immer wieder zum gehäuften Auftreten von Enzephalitiden und Hirnhautentzündungen, deren Ursache nicht immer eindeutig geklärt werden kann und die verschiedenen Erregern zugeschrieben werden. -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere nachts konsequent vor Mückenstichen und lassen sich hinsichtlich einer Impfung beraten. Grippe (Saisonale Influenza) Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 (Schweinegrippe), zirkulieren in Nordindien in den Wintermonaten. Im Süden sind Grippeviren in deutlich geringerer Häufigkeit ganzjährig nachweisbar. 2014/2015 und 2018/2019 kam es zu einer Häufung von Influenza A/H1N1-Fällen, vor allem in Delhi und in den Bundesstaaten Haryana, Maharashtra, Andhra Pradesh, Gujarat und Rajastan. Tollwut Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen bei Ungeimpften sind in Indien außerhalb der Großstädte, z.B. auch auf den Trekkingrouten im Norden, nicht immer möglich, eine ununterbrochene Kühlkette der Impfstoffe ist nicht überall gewährleistet, siehe Merkblatt Tollwut. -Eine Impfung gegen Tollwut ist für Indienreisende besonders wichtig. Lassen Sie sich diesbezüglich von einem Reise- oder Tropenmediziner beraten. Tuberkulose Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger. Geographisch bedingte Erkrankungen Nordindien ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit. -Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen. Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen. Für die Hubschrauberrettung aus Bergnot gibt es in Indien keine zivilen Luftrettungsunternehmen, sondern lediglich die Möglichkeit einer Evakuierung durch das indische Militär, die sich sehr bürokratisch und zeitaufwändig gestaltet. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur sehr verzögert erfolgen, die Benutzung von Satellitentelefonen ist in Indien strikt verboten. Es können trotz großem Zeitdruck aufgrund einzuholender Genehmigungen diverser staatlicher Stellen vor allem am Wochenende mitunter mehrere Tage vergehen, bis ein Suchtrupp oder ein Helikopter einsatzbereit sind. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte nicht immer einsatzbereit und können meist nur in einem sehr engen Zeitfenster frühmorgens starten. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen. Im Süden des Landes ist die Sonneneinstrahlung wegen der Äquatornähe besonders intensiv. Unangenehme und langfristig gefährliche Sonnenbrände sind häufig. -Achten Sie auf einen guten Sonnenschutz und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, insbesondere bei Kindern und älteren Personen. Gefährliche Strömungen führen an den Küsten immer wieder zu Badeunfällen. Warnungen an den Stränden sind unbedingt zu beachten. Kinder sollten an Stränden niemals unbeaufsichtigt spielen. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen (Larva migrans cutanea). Versorgung nach Unfällen Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, werden in Indien nicht durchgeführt. Verkehrsregeln werden von der großen Mehrheit der Fahrer missachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Gehwege existieren häufig nicht oder bergen erhebliche Unfallgefahren wie unerwartete Stolperfallen oder nicht gesicherte oder gekennzeichnete Baugruben. Luftverschmutzung Die Luftverschmutzung in den Städten hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. In Delhi und Kalkutta kommt es in den Wintermonaten außerdem zu einer hohen Belastung der Luft durch Verbrennungsrückstände und Qualm. Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD können sich dadurch erheblich verschlechtern. -Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisualoder die Seite der Messstationen der Landesregierung von Delhi. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch meist nicht europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erheblich erschweren. In den großen Städten ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem hohen und sehr hohen Niveau und damit auch deutlich teurer. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung in eine der großen urbanen Kliniken erwogen werden. Dort ist es üblich, vor Behandlungsbeginn eine erhebliche Anzahlung zu leisten. Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht überall gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch gefälschte Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Die Apotheken der großen Privatkliniken bieten ein breites Spektrum zuverlässiger Medikamente an. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzter Antibiotika auf. Listen von Ärzten und Krankenhäusern bieten die deutschen Vertretungen in Indien. Patienten mit psychischen Erkrankungen wird geraten, ihre Medikamente vor und während einer Indienreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht! In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen. -Besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit Ihrem behandelnden Arzt. -Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland. -Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke. -Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmedizineroder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.

Bhutan
Impfschutz: Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis B, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz auch gegen Tollwut und Typhus sehr sinnvoll sein. Im indischen Tiefland südlich von Bhutan kommt Japanische Encephalitis vor, längere Landaufenthalte (über 4 Wochen) dort können ein guter Grund für einen Impfschutz gegen Japanenzephalitis sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung sollten diese und andere Fragen entschieden werden. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt. HIV / Aids ist im Lande wie weltweit ein Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Prophylaxe: Durch hygienisches Essen und Trinken (nur Abgekochtes, nichts lau Aufgewärmtes) können die meisten z.T. auch gefährlichen Durchfälle und durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können viele andere Tropen- und Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu können in den Talniederungen auch das Denguefieber und die Malaria zählen. Mittleres Malariarisiko besteht im Süden, geringes Risiko in den übrigen Teilen des Landes, Höhenlagen über 2000m sind malariafrei. Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen können vorkommen , allerdings wegen der Höhenlage in sehr unterschiedlicher tatsächlicher Gefährdung der Reisenden. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Höhenkrankheit ist eine durch zu raschen Aufstieg (zu rasch heißt: mehr als hundert Meter pro Tag!) ausgelöste, gefährliche Störung verschiedener Organe wie Gehirn, Lunge, Niere. Die Erkrankung kann auch gut trainierte und Gesunde treffen sowie Personen, die früher große Höhen trotz schnellen Aufstiegs gut vertragen haben. Todesfälle sind im Himalaya nicht selten, und immer ausgelöst durch höhentaktische Fehler. Rettung besteht in raschem Abstieg, der oft nicht möglich ist. Eingehende Beratung durch den Facharzt vor der Reise hierzu ist sehr sinnvoll. Prophylaktische Medikamente werden in anderen Ländern (nicht in D) zugelassen, bergen aber ebenfalls Risiken. Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Rettungsmöglichkeiten bestehen wegen der besonderen Hochgebirgslage kaum oder sind zumindest erheblich erschwert. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette?). Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Stand: 22. Juli 2004

Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Indien und Nepal zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichische Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch Als stabile Demokratie und aufstrebende Wirtschaftsmacht hat das politische Gewicht Indiens in den letzten Jahren auf regionaler und internationaler Ebene deutlich zugenommen. Bisher hatte diese Entwicklung noch keine nachhaltig positive Auswirkung auf die Sicherheitslage in Indien selbst. Die nationalen Behörden und das deutsche Auswärtige Amt gehen daher unverändert von einer landesweit bestehenden terroristischen Bedrohung aus. Verantwortlich für die Anschläge der vergangenen Jahre waren meist islamistische Extremisten, teils aber auch regional operierende politische oder ethnische Gruppierungen. So sind in vielen verarmten ländlichen Regionen Zentralindiens Guerillaeinheiten der maoistischen Naxaliten aktiv. Sie verüben seit einigen Jahren Anschläge gegen staatliche Einrichtungen und das Eisenbahnnetz in diesem Teil Indiens. Mit Ausnahme einer Entführung von zwei westlichen Trekkingtouristen zu Jahresbeginn 2012 richteten sich die Aktivitäten der Naxaliten bisher nicht gezielt gegen westliche Touristen. Zudem haben soziale Konflikte, aber auch politische und religiöse Auseinandersetzungen immer wieder lokal begrenzte gewalttätige Proteste, Straßenblockaden und Demonstrationen zur Folge. Vor dem Hintergrund der Gefahr neuer Terroranschläge, wie nach den aktuellen Ereignissen im Nahen Osten im Spätsommer 2014, und regionaler Unruhen vermeiden wir, soweit möglich, größere Menschenansammlungen sowie die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln in den Ballungszentren. Leistungspartner und Reiseleiter sind im ganzen Land zu hoher Wachsamkeit aufgerufen. Ebenso bieten wir keine Reisen in Regionen an, die uns, in Übereinstimmung mit der Einschätzung des Auswärtigen Amtes und der deutschen Botschaft in Neu-Delhi, als bedenklich erscheinen. Dies trifft z. B. auf große Teile von Kaschmir sowie auf einige Bundesstaaten im Nordosten Indiens zu. In Nepal ist es den großen politischen Parteien in den letzten Jahren nicht gelungen, ihre schwerwiegenden Differenzen hinsichtlich der zukünftigen administrativen und politischen Ausgestaltung des Landes zu überbrücken und eine neue Verfassung zu verabschieden. Sie konnten sich Anfang 2013 zumindest auf die Bildung einer aus Vertretern der führenden Parteien bestehenden Übergangsregierung einigen, die vor allem den Weg zu Wahlen für eine neue Verfassungsgebende Versammlung im Herbst 2013 ebnen soll. Vor dem Hintergrund der seit Jahren anhaltenden Lähmung des politischen Lebens und einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage nehmen die sozialen, politischen und ethnischen Auseinandersetzungen in vielen Landesteilen zu. Da dies insbesondere für das Terai, die südliche Grenzregion zu Indien, zutrifft, beschränken wir unsere Aufenthalte in dieser Region auf den als vergleichsweise sicher geltenden Chitwan-Nationalpark. Auch in der Hauptstadt Kathmandu sind neue Streiks, Demonstrationen und Straßenblockaden nicht ausgeschlossen. Bisher hat sich jedoch keine dieser Aktionen gegen Touristen gerichtet. Um betroffene Gebiete und Stadtviertel zu meiden, können jedoch im Interesse Ihrer Sicherheit auch kurzfristig Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf nicht ausgeschlossen werden. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements fordern wir Leistungsträger und Reiseleiter in der ganzen Region zu erhöhter Wachsamkeit und zur weiträumigen Umgehung von Demonstrationen und politischen Kundgebungen auf. Wir sehen derzeit außerhalb der genannten Gebiete keinen Anlass, von Reisen nach Indien und Nepal abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Marco Polo Reisen Stand: 4. März 2019

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Weltweiter Hinweis Stand: 31. Juli 2019 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort. Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen. Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden. Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen. Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis
Nepal Unverändert gültig seit: 28. Mai 2019 Aktuelle Hinweise Am 26. und 27. Mai 2019 kam es in Kathmandu zu mehreren Sprengstoffexplosionen, die Todesopfer und Verletzte forderten. Ausländer waren nicht betroffen und offenbar kein Ziel dieser Anschläge. Reisende werden dennoch gebeten, größere Menschenansammlungen zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften stets Folge zu leisten. Wegen Wartungs- und Reparaturarbeiten ist der Tribhuvan International Airport in Kathmandu voraussichtlich noch bis Ende Juni 2019 täglich von 22 Uhr abends bis 8 Uhr morgens geschlossen. Es kann zu Änderungen und Verzögerungen im Flugverkehr kommen. Darüber hinaus beeinträchtigt die anhaltende Teilsperrung des pakistanischen Luftraums den Flugverkehr, was bei Umsteigezeiten an Transitflughäfen entsprechend berücksichtigt werden sollte.Reisende werden gebeten, sich vor Antritt einer Reise der Flugzeiten bei ihrer Fluggesellschaft oder über die Civil Aviation Authority of Nepal zu vergewissern. Landesspezifische Sicherheitshinweise Innenpolitische Lage In Nepal kommt es vereinzelt zu kurzfristig ausgerufenen „Bandhs“, Zwangsstreiks mit Blockaden bzw. Straßensperren, auch im Kathmandu-Tal, die teilweise auch gewaltsam durchgesetzt werden. Diese können das öffentliche Leben empfindlich stören und zu Behinderungen im Reiseverkehr führen. Der Flugverkehr ist in der Regel nicht betroffen, möglicherweise aber der Zu- und Abgang zu den Flughäfen. Das Nepal Tourism Board (NTB) stellt dann nach Möglichkeit Shuttle-Busse zum Flughafen. Nähere Informationen dazu gibt die Touristenpolizei am jeweiligen Aufenthaltsort. Reisenden wird empfohlen, Demonstrationen und größere Menschenansammlungen zu meiden. Besonders im Terai, dem südlichen Grenzland zu Indien, ist mit Protestaktionen und gewaltsamen, unter Umständen auch gefährlichen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen politischen Gruppierungen und den Sicherheitskräften zu rechnen. An den Grenzübergängen zu Indien kann es auf Grund der politischen Situation sowohl auf nepalesischer als auch auf indischer Seite zu Verzögerungen beim Grenzübertritt kommen. Kriminalität Reisende sollten nicht alleine, sondern nur in Gruppen trekken, Touren durch seriöse Reiseagenturen buchen und von ausgewiesenen Wanderrouten nicht abweichen, siehe auch Wanderungen und Trekking-Touren. In der Vergangenheit kam es zu Übergriffen gegen allein reisende Trekker. Insbesondere in touristischen Gegenden kann es zu Taschendiebstählen kommen. Gelegentlich werden Vergewaltigungen gemeldet. Frauen wird deshalb empfohlen, nach Einbruch der Dunkelheit besonders vorsichtig und stets mit Begleitung unterwegs zu sein. Kriminelle Organisationen und andere Gruppierungen versuchen vereinzelt, nationale und internationale Organisationen, Geschäftsleute und Einzelpersonen zu erpressen und setzen Forderungen teilweise mit Gewalt durch. Auch Trekking-Touristen sind gelegentlich Ziel derartiger „Spenden-Erpressungsversuche“. Ein ortskundiger Führer kann in solchen Fällen deeskalierend wirken. Im Umgang mit staatlichen Sicherheitskräften ist zu beachten, dass in Nepal teils ein anderes Rechtsverständnis besteht. Nachgiebiges Auftreten wird daher angeraten. Naturkatastrophen Nepal liegt in einer seismisch aktiven Zone, insbesondere das Himalaya-Gebiet gilt als stark erdbebengefährdet. Im Falle eines schweren Erdbebens muss davon ausgegangen werden, dass medizinische Einrichtungen und generelle Notfallausstattungen überlastet sind. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.. Während der von Juni bis Anfang Oktober andauernden Monsunzeit entstehen in ganz Nepal durch plötzlich auftretende und oft länger anhaltende Unwetter immer wieder Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutsche, die auch die Hauptreisewege betreffen und einschränken können. Reisende sollten die Unwetterwarnungen des Department of Hydrology and Meteorology beachten und insbesondere an Berghängen und Flüssen besondere Vorsicht walten lassen. Krisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Reise- und Sicherheitshinweise Indien
Zuletzt aktualisiert am: 10. August 2019 Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen: Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen“ Folgen Sie uns auf Twitter: AA_SicherReisen Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste Aktuelles In den Bundesstaaten Karnataka, Kerala, Maharashtra, Goa und Gujarat kommt es derzeit durch einen besonders starken Monsun zu Überflutungen und Erdrutschen. Flughäfen können kurzfristig vorübergehend geschlossen werden und Verkehrswege unterbrochen sein. Reisenden in der Region wird geraten, besondere Vorsicht walten zu lassen, sich in den Medien zu informieren und Hinweisen von Behörden, Reiseveranstaltern oder Hotels Folge zu leisten. Von Reisen nach Jammu und Kaschmir wird aufgrund eines aktuellen Sicherheitshinweises der Regierung Jammu und Kaschmirs dringend abgeraten. mit Ausnahme des Landesteils Ladakh dringend abgeraten. Die indische Regierung hat angekündigt, den Sonderstatus für die Region aufzuheben. Reisende, die sich derzeit in Kaschmir (insbesondere Kaschmir-Tal und Gebiet der Pilgerroute Armanath Yatra) aufhalten, wird die Ausreise aus Jammu und Kaschmir empfohlen. Die Sicherheitslage im Landesteil Ladakh bleibt weiterhin grundsätzlich stabil. Sicherheit Von Reisen nach Jammu und Kaschmir wird mit Ausnahme des Landesteils Ladakh dringend abgeraten. Terrorismus Die Sicherheitslage in Indien bleibt vor dem Hintergrund zahlreicher schwerer Terroranschläge in den letzten Jahren angespannt. Dies gilt insbesondere im zeitlichen Umfeld staatlicher und religiöser Feiertage sowie von Großereignissen. Es muss davon ausgegangen werden, dass insbesondere New Delhi und andere Metropolen des Landes im Fokus terroristischer Aktivitäten stehen. Es besteht weiterhin die Tendenz, dass auch touristisch frequentierte Orte zunehmend ins Visier der Terroristen geraten. Im Bundestaat Jammu und Kaschmir wurden in den vergangenen Jahrzehnten und auch jüngst Bombenanschläge verübt, die viele Todesopfer forderten. Gegen Ausländer gerichtete Einzelaktionen, auch Entführungen, können in der gesamten Region nicht ausgeschlossen werden. Teilweise wurden Ausgangssperren verhängt. -Seien Sie insbesondere an belebten Orten (beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, bei großen Menschenansammlungen sowie in der Nähe von Regierungsgebäuden und nationalen Wahrzeichen) und bei besonderen Anlässen besonders aufmerksam. -Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis. Innenpolitische Lage Bundesstaat Jammu und Kaschmir Im Bundestaat Jammu und Kaschmir kommt es neben terroristischen Gewalttaten auch zu unvorhersehbaren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei bzw. der Armee. Seit September 2016 finden auch wieder verstärkt bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen indischen und pakistanischen Truppen wie auch mit verschiedenen Separatistengruppen entlang der internationalen Grenze und der Waffenstillstandslinie (LoC) statt. Im Landesteil Jammu ist die Sicherheitslage zwar grundsätzlich stabil. Allerdings sind unvorhersehbare gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften auch dort möglich. Im Landesteil Ladakh ist die Sicherheitslage grundsätzlich stabil. Einzelne terroristische Aktivitäten sind allerdings nicht auszuschließen. In den direkten Grenzregionen kann es zu Zusammenstößen zwischen indischen und pakistanischen und indischen und chinesischen Sicherheitskräften kommen. -Halten Sie sich über die Sicherheits- und Infrastrukturlage informiert. -Reisen Sie, sofern unbedingt erforderlich, nur auf dem Luftweg nach Srinagar. -Seien Sie bei Reisen in die westlichen Teile des Landesteils Ladakh besonders vorsichtig. -Reisen Sie nicht allein oder mit einem nicht ausgewiesenen Führer durch diese Gegenden, per Autostopp und zelten Sie nicht an einsamen Plätzen. -Lassen Sie sich hinsichtlich der Auswahl der Trekkingrouten vor Ort von vertrauenswürdigen und ortskundigen Führern beraten. -Meiden Sie die unmittelbaren Grenzgebiete zu Pakistan und der Volksrepublik China in Ladakh. -Meiden Sie größere Menschenansammlungen. -Befolgen Sie stets die Anweisungen der lokalen Behörden und Sicherheitskräfte. Nordosten In den nordöstlichen Bundesstaaten (Arunachal Pradesh, Assam, Nagaland, Manipur, Meghalaya, Mizoram und Tripura) sind in einigen Regionen noch vereinzelt militante politische Gruppen und auch kriminelle Banden aktiv. Touristen sind zumindest bisher nicht Ziel von Anschlägen und Entführungen, können aber dennoch leicht in Gefahr geraten. -Verlassen Sie sich bei Reisen in den Nordosten Indiens auf sicherheitsbewusste, zuverlässige lokale Partner (Reiseveranstalter, Hotels/Ressorts, Geschäftspartner) und verhalten Sie sich situationsgerecht. -Beachten Sie, dass für einige Gebiete zusätzlich zum Visum Einreisegenehmigungen erforderlich sind. -Holen Sie sich kurz vor Ihrer Reise aktuelle Informationen, z.B. von lokalen Reiseveranstaltern zur aktuellen Sicherheitslage und zu eventuellen besonderen Genehmigungserfordernissen, ein. -Informieren Sie sich, ob Ihre Reiseroute durch von naxalitischem Terrorismus betroffenes Gebiet führt. Übrige Landesteile Auch meist friedlich verlaufende Proteste und Demonstrationen können zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen. Die Bundesstaaten Bihar, Jharkand, Chhattisgarh, der äußerste Südwesten von Orissa, der äußerste Norden von Andhra Pradesh und der äußerste Osten von Maharashtra verzeichnen - insbesondere in ländlichen Gebieten - bewaffnete Aktivitäten einer militant-sozialrevolutionären maoistischen Bewegung, die in einzelnen Distrikten bis hin zur Ausübung quasistaatlicher Gewalt gehen. Die Aktivitäten richteten sich bislang nicht gegen Ausländer, in der Vergangenheit ist es jedoch zu einem Entführungsfall gekommen. Auch Sabotageakte und Anschläge auf das öffentliche Eisenbahnnetz wurden in der Vergangenheit verübt. Reisen auf die Andamanen-Inseln unterliegen teilweise Einschränkungen. -Informieren Sie sich über die lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage und möglicherweise geplante Proteste. -Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. -Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. -Führen Sie touristische Aktivitäten nicht ohne ortskundige einheimische Begleitung durch. -Beachten Sie unbedingt entsprechende Verbote der lokalen Behörden. Kriminalität Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl kommt vor. Das Risiko von Gewaltkriminalität ist insbesondere in den touristisch erschlossenen Gebieten Indiens eher gering. Touristen in New Delhi und anderen indischen Städten werden gelegentlich und insbesondere im Stadtzentrum von New Delhi von örtlichen Reiseveranstaltern mit aggressiven Verkaufsmethoden zum Kauf überteuerter Reisen gedrängt. Diese Büros geben sich regelmäßig als „staatlich anerkannt“ aus, um besondere Qualität und Reputation vorzugeben. Örtliche Taxifahrer arbeiten mitunter mit diesen Veranstaltern und unseriösen Hoteliers zusammen und fahren Touristen gezielt dorthin, insbesondere direkt nach Ankunft am Flughafen in Delhi, unter Ausreden, weshalb das beabsichtigte Ziel nicht erreichbar sei. Touristen - besonders in Rajasthan und Goa – wurden wiederholt Opfer gut organisierter Trickbetrüger, u.a. über das Angebot lukrativer Juwelengeschäfte. Ausländer, insbesondere allein oder in kleinen Gruppen reisende Frauen, sind vereinzelt von gewaltsamen, auch sexuellen Übergriffen betroffen, auch in Touristenzentren. Dazu werden teilweise Drogen oder K.o.-Tropfen über Getränke verabreicht. -Lassen Sie sich stets von Vorsicht leiten und praktizieren Sie immer situationsangemessenes und kulturbewusstes Verhalten. Dies trifft insbesondere auf alleinreisende Frauen vor dem Hintergrund der Berichte über sexuelle Übergriffe zu. -Seien Sie bei Reisebuchungen in indischen Reisebüros besonders wachsam und überprüfen Sie vorgelegte Angebote. -Kontaktieren Sie unverzüglich die lokale Polizei (in Delhi die spezielle 24 Stunden operierende „Tourist Police“, Notruf 100), sollten Sie in Bedrängnis geraten. -Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf. Tragen Sie Ihr Mobiltelefon verdeckt und möglichst nicht offen in der Hand. -Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld sowie zur Sicherheit eine Kreditkarte, jedoch keine unnötigen Wertsachen mit. -Lassen Sie beim Einsatz von Kreditkarten z.B. in Restaurants, Geschäften, bei online Buchungen und am Geldautomaten die übliche Vorsicht walten. -Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen. -Lassen Sie Essen und Getränke im Restaurant oder in einer Bar unbekannter Umgebung nicht unbeaufsichtigt. -Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei. Naturkatastrophen Insbesondere die nördlichen Landesteile entlang des Himalayas liegen in einer seismisch sehr aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommt. Während der Haupt-Monsunzeit (Juli bis September) lösen starke Regenfälle besonders in den gebirgigen Teilen des Landes immer wieder Überschwemmungen und Erdrutsche aus. Zyklone und Tropenstürme sind insbesondere in den Monaten September bis Dezember an der Ostküste Indiens nicht ungewöhnlich; in der Bucht von Bengalen auch von April bis Juni. -Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen, sowie die Anweisungen lokaler Behörden. Aktuelle amtliche Wetterwarnungen finden Sie auf der Webseite des indischen meteorologischen Departments. -Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Tsunamis vertraut. Informationen dazu bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum. -Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

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Reiseveranstalter der Reise

Marco Polo Reisen ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Marco Polo Reisen GmbH)

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