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Reisen mit Marco Polo Reisen

Costa Rica - Tanz auf dem Vulkan

13-tägige Individuell

Die Idee dieser Reise: Costa Ricas pralle Natur hautnah erleben. Vulkane, Wasserfälle, Strände, Regen- und Nebelwälder – beim Routenvorschlag unserer Länderexpertin ist für jeden Geschmack etwas dabei.Werfen Sie einen Blick in den Krater des perfekt geformten Vulkankegels des ARENAL oder wandern Sie im TENORIO-NATIONALPARK auf matschigen DSCHUNGELPFADEN entlang des Rio Celeste. Solch türkisblaues Wasser haben Sie bestimmt noch nie gesehen! An den Lärm der Brüllaffen und zirpenden Insekten müssen Sie sich erst gewöhnen. Noch lauter wird es, wenn der Tropenregen auf die Blätter prasselt. Dann verstehen Sie kaum noch Ihr eigenes Wort.Costa Rica aus der Vogelperspektive erleben Sie beim Spaziergang über die Hängebrücken im MONTEVERDE-NATIONALPARK. Für mich die schönste Tageszeit: der frühe Morgen, wenn noch die Nebelschwaden zwischen den Urwaldriesen wabern. Bestimmt bekommen Sie auch ein FAULTIER vor die Linse. Die sind dankbare Fotomodelle, denn sie schlafen fast immer und denken gar nicht daran abzuhauen.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts

Am Flughafen werden Sie bereits von Ihrem Driver-Guide erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht (tagesaktuelle Flugpreise auf Anfrage). Ihr Hotelzimmer steht Ihnen ab 14 Uhr zur Verfügung.

Morgens zu den gewaltigen Wasserfällen von La Paz. Sie besuchen die Kolibrigärten und das größte Schmetterlingsobservatorium der Welt. Zurück in San José, schlendern Sie am Nationaltheater vorbei und besuchen das Goldmuseum, das eine der größten Goldsammlungen Amerikas beherbergt.

Fahrt durch den Braulio-Carrillo-Nationalpark zur Bootsanlegestelle. Unterwegs Stopp an einer Bananenplantage. Weiter mit dem Boot in den Tortuguero-Nationalpark. Nachmittags Besichtigung des Schildkrötenmuseums und des Dorfes.

Brüllaffen werden Sie am Morgen wecken. Abenteuer pur – per Boot erkunden Sie die verzweigten Kanäle im Nationalpark. Mit etwas Glück sehen Sie Affen, Krokodile, Otter, Seekühe, Wildkatzen, Wickelbären und Wasservögel. Vor allem in den Morgenstunden können Sie die Tiere gut beobachten.

Per Boot zurück zur Anlegestelle. Abenteuersafari nach Puerto Viejo de Sarapiquí. Im Tirimbina Rainforest Center werden Sie in die süße Welt des Kakaos entführt. Dann wird es kribbelig: Was Blattschneiderameisen alles können, ist sicher rekordverdächtig. Am späten Nachmittag Ankunft in La Fortuna.

Ein unvergessliches Abenteuer: die Wanderung am Vulkan mit herrlichem Blick auf den Feuerberg, den Arenalsee und die umliegenden Wälder. Abends Nachtwanderung im Ökozentrum Danaus, einem privaten Naturschutzgebiet mit tropischem Sekundärwald. Im Herzen des Waldes befindet sich eine Lagune, in der Rotaugen-Laubfrösche und Brillenkaimane leben.

Ausflug ins wichtigste Feuchtgebiet Costa Ricas, nach Cano Negro. Erkundungen zu Fuß und per Boot (wenn möglich). Der Río Frío, der mitten durch das Gebiet fließt, ist der ideale Wasserweg zum Erkunden der üppigen Tier- und Pflanzenwelt. Danach Weiterfahrt in den Tenorio-Nationalpark.

Auf einem Pfad entlang des türkisblauen Rio Celeste gelangen Sie zum malerischen Wasserfall und zur Lagune im Nationalpark Vulkan Tenorio. Mit etwas Glück können Sie die schöne Panoramasicht bis zum Nicaraguasee genießen. Nachmittags weiter nach Monteverde.

Auf einer Wanderung durch das Reservat Monteverde erhalten Sie einen eindrucksvollen Einblick in den biologischen Reichtum des Nebelwaldes. Lust auf Hängebrücken? Der Sky Walk eröffnet Ihnen eine ganz neue Perspektive auf Baumriesen und Bergbambus, Würgefeigen, Orchideen, Farne, so groß wie Sonnenschirme, und Lianen, so dick wie Fußballerschenkel.

Besuch der Kaffeeplantage einer ortsansässigen Familie. Auf der Veranda der alten Familienfinca serviert man Ihnen hausgemachte Spezialitäten der Region. Dann geht es weiter auf die Nicoya-Halbinsel. Ihr Scout fährt zurück nach San José.

Relaxter Ausklang auf der Nicoya-Halbinsel: Weißer Sand, sanfte Hügel und klares Wasser laden zum Nichtstun ein.

Beschreibung siehe Tag 11.

Im Laufe des Tages Transfer mit einem Fahrer zum Flughafen in San José.
  • Klimaneutrale Pkw-/Bootsfahrten
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit klimatisierten, eigenen Fahrzeugen
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf, gemeinsam mit anderen Reisenden
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels und Lodges, meist mit Swimmingpool
  • 12 x Frühstück, 5 x Mittagessen, 2 x Abendessen
  • Eintritte (ca. 260 €)
  • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 20 €)
  • Örtlicher, Deutsch sprechender Driver-Guide (Fahrer und ortskundiger Führer in einer Person); keine Betreuung im Badehotel; Transfer zurück nach San José mit Englisch sprechendem Fahrer
  • Nicht enthaltene Extras: Ausreisesteuer (ca. 29 US-$) vor Ort zu zahlen.
  • 2140 € - Aufpreis bei einem Teilnehmer (exklusive EZ)
Merkmale der Reise

2 bis 10 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-Hotels

Reiseziele

Costa Rica

Themen der Reise

Rundreise

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein. - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Costa Rica
Aktuelle medizinische Hinweise Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen. Impfschutz Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung bei Reisenden über 9 Monaten erforderlich. Zudem muss bei Einreise aus Tansania, Sambia, südamerikanischen Ländern außer Argentinien und Panama, Kolumbien (außer Barranquilla, Cali, Cartagena, Medellín, San Andrés und Bogota), Ecuador (nur Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbíos und Zamora-Chinchipe), Paraguay (außer der Hauptstadt Ascunción), Peru (außer Lima, Cusco, Machu Picchu, Inka Trail, Lambayeque, Tumbes, Piura und Cajamarca), Trinidad und Tobago (außer städtische Gebiete von Port of Spain, Reisende im Transit oder Reisende nur auf der Insel Tobago) der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erfolgen. Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. Zika-Virus-Infektion Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Costa Rica mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden. Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren. In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Es besteht ganzjährig ein geringes Risiko in den atlantischen Nordprovinzen, v. a. Limón/Huetar Atlantica (Matina und Telemanca) sowie ein minimales Risiko in den tiefliegenden Teilen von Limón/Huetar Atlantica, Puntarenas/Brunca, Alajuela/Huetar Norte (Los Chiles), Guanacaste/Chorotega und Heredia/Central Norte. Nachdem in den Jahren 2102 bis 2015 in Costa Rica keine Malariafälle offiziell bekannt wurden, hat das Gesundheitsministerium 2017 eine aktuelle Information herausgegeben, wonach es malariainfizierte Patienten in den Jahren 2016 und 2017 gab. Es handelte sich um isolierte einheimische (autochthone) Fälle, 4 in Matina (Limon), 3 in Serapiqui, Herida und 2 in Pital, San Carlos. Die hohe und ständige Migration zwischen Nicaragua und Costa Rica erhöht zusätzlich das Risiko der Übertragung einer Malaria-Erkrankung. Als malariafrei gelten alle Städte sowie die übrigen Landesteile. Je nach Reiseprofil kann daher eine Standby-Medikation mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Einnahme unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s .u.) sinnvoll. Dengue-Fieber Dengue wird landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden sehr selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien (s.u.). Chikungunya Aktuell gibt es, ausgehend von der Karibik Insel St. Martin im Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch Fälle von Chikungunya in Costa Rica. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin Influenza Die saisonale Influenza (Grippe) kann landesweit übertragen werden, so dass wie in Deutschland gemäß aktuellem Impfkalender (s.o.) die Grippeschutzimpfung eine sinnvolle Ergänzung des Impfschutzes darstellt. Leishmaniasis Leishmaniasis kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s .u.). Persönlicher Mückenschutz Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - tagsüber (Dengue, Chikungunya, Zika) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel (Repellentien) auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz schlafen. Durchfallerkrankungen Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z.T. auch schwer. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden. Tollwut Tollwut kann durch den Biss und Speichel infizierter Säugetiere, meist Hunde, auf den Menschen übertragen werden. Einen sicheren Schutz bietet die präexpositionelle Impfung (= vor der Reise). Leptospirose Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Oberflächenwasser übertragen werden. Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen. Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden. Trypanosomiasis („Mal de Chagas“) In Costa Rica kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering. HIV / AIDS Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Medizinische Versorgung Die Gesundheitsversorgung ist gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Grundsätzlich sollte bei ernsthaften Erkrankungen, Unfällen, etc. schnellstmöglich eines der Krankenhäuser im Großraum San José aufgesucht werden. Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden. Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt. Lassen Sie sich vor der Reise durch eine tropen- bzw. reisemedizinische Beratungsstelle oder einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und ggf. ihren Impfschutz anpassen, siehe z.B. www.dtg.org. Über eine Liste von deutsch- oder englischsprachigen Ärzten verfügt die deutsche Botschaft San José. Unverändert gültig seit: 25. Juli 2019

Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels
Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall- und Evakuierungspläne fehlen. Wir empfehlen daher, sich nach der Ankunft selbst einen Überblick über die Anlagen und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Europa vorgeschriebenen Höhen auf. In vielen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm. Gelegentlich fehlen bei Innentreppen auch die Handläufe bzw. Treppengeländer. Die Angabe zur Wassertiefe in den Swimmingpools fehlt teilweise komplett. In Europa übliche Sicherheitseinrichtungen wie Rettungsringe sind in der Regel nicht vorhanden. Eine Badeaufsicht ist ebenfalls nicht vorhanden. Die Elektroinstallationen entsprechen nicht den europäischen Normen. Manchmal sind die Steckdosen locker, Kabel an Lampen und Anschlüssen elektrischer Geräte sind unzureichend isoliert. Einige Hotels blicken auf eine lange Vergangenheit zurück: Sie bestechen zwar durch ihr historisches Flair, wurden aber im Laufe der Zeit schrittweise erweitert. Die Folge sind unregelmäßigen Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. Insbesondere bei Dunkelheit sollten Sie daher besonders achtsam sein. In einigen Hotels sind die Außenanlagen und auch die Zuwege zu den Bungalows nicht ausreichend beleuchtet. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen Sie die nötige Vorsicht walten. Wir empfehlen Ihnen auch, für alle Fälle eine Taschenlampe mitzunehmen.

Sicherheitshinweis
Insgesamt gilt Costa Rica als recht sicheres Reiseland. Allerdings ist es in Städten wie San José und touristischen Ballungszentren angebracht, sich vor Taschendieben in Acht zu nehmen. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, keine Schmucksachen auf die Reise mitzunehmen und Ihre Foto- und Wertsachen entsprechend abzusichern. Für die Aufbewahrung von Geld und Reisedokumenten haben sich Brustbeutel oder Hüftgürtel sehr bewährt. Bitte beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise Ihres Reiseleiters. Zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir Ihnen zusätzlich den Abschluss einer Reisegepäck-Versicherung (evtl. auch im Rahmen eines Versicherungs-Pakets). Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Costa Rica zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Costa Rica gilt zwar als stabiles Reiseland mit deutlich niedrigerer Kriminalitätsrate als in anderen Ländern Mittelamerikas, dennoch sind kriminelle Übergriffe, auch auf Touristen, nicht auszuschließen. Selbstverständlich haben wir in Zusammenarbeit mit unseren Reiseleitern und unseren örtlichen Leistungspartnern alle möglichen Maßnahmen ergriffen, die Ihren Aufenthalt in diesem faszinierenden Land so sicher wie möglich gestalten sollen. Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise in einer Gruppe größtmögliche Sicherheit bietet. Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Marco Polo-Team Unverändert gültig seit: 19. Februar 2019

Sicherheitshinweis
Costa Rica Unverändert gültig seit: 19. Februar 2019 Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Die Kriminalität in Costa Rica nimmt zu, Reisende müssen insbesondere mit einer höheren Gewaltbereitschaft rechnen. Besondere Vorsicht wird in der Hauptstadt San José und dort insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe und der Calles 14 y 6, Av. Central y 7 sowie an den Stränden empfohlen. An der Karibikküste weist die Gegend der Hafenstädte Moin und Limón eine besonders hohe Gewaltkriminalität auf, auch in den beliebten Touristenzentren Cahuita und Puerto Viejo kommen bewaffnete Raubüberfälle vor. Sexualdelikte insbesondere gegen Frauen kommen landesweit vor, so dass besonders allein reisenden Frauen zu erhöhter Umsichtigkeit und zu einem kulturbewussten Verhalten geraten wird. Im Linien- und Überlandverkehr sollte Gepäck nach Möglichkeit immer im Personenteil eines Busses transportiert und nicht aus den Augen gelassen werden. Besonders verbreitet ist der Diebstahl der in der Gepäckablage verstauten Tagesrucksäcke durch Ablenkungsmanöver. Pässe, Kreditkarten und andere wichtigen Dokumente sollten hier unbedingt am Körper getragen, Wertsachen sollten nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt und auf Schmuck ganz verzichtet werden, ebenso auf sichtbar getragene Gürteltaschen. Taschen sollten bei Busfahrten im Fußraum verstaut werden. Gepäck sollte man nie - auch nicht in abgeschlossenen Fahrzeugen - unbeaufsichtigt lassen. Das gilt auch für private touristische Busse mit Reiseleitung. Besondere Risiken bestehen bei Nachtfahrten und Unternehmungen in der Dunkelheit. Auf der Strecke zum Flusshafen Embarquadero La Pavona mit Ziel Tortuguero werden bevorzugt touristische Reisebusse unter Anwendung von Waffengewalt überfallen. Touristenbusse fahren hier in der Regel im Konvoi. Zu Autoaufbrüchen kommt es vermehrt, insbesondere an der Brücke beim Fluss Tarcoles und an den Stränden, auch auf bewachten Parkplätzen. Auch nicht sichtbare elektronische Geräte werden von den Dieben mittels eines Scanners entdeckt und entwendet. Reisende sollten z.B. bei Reifenpannen sowie vorgetäuschten Pannen bei angebotener Hilfe wegen der Gefahr des Raubes nicht sofort anhalten, sondern bis zur nächsten Werkstatt oder Tankstelle weiterzufahren oder professionelle Hilfe zu rufen und Fenster und Türen geschlossen halten. Es wird dringend davon abgeraten, sich bei bewaffneten Überfällen zur Wehr zu setzen, da sich viele Täter dann nicht scheuen, von der Waffe Gebrauch zu machen. In den großen Touristenzentren (Guanacaste, Playa de Coco, Flamingo, Tamarindo und Nosara) stehen Dienststellen der Touristenpolizei bereit. Die landesweite kostenlose Notrufnummer lautet 911. Auch das costa-ricanische Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen über die kostenlose Rufnummer (+506) 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an. Innenpolitische Lage Die Lage im Land ist insgesamt ruhig. Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können insbesondere in der Hauptstadt San José dennoch jederzeit stattfinden, die zu Verkehrsbehinderungen führen können. Demonstrationen und größere Menschenansammlungen sollten weiträumig gemieden werden. Naturkatastrophen In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. Reisende nach Costa Rica müssen in dieser Zeit mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen und werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten. Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste auslösen. Costa Rica liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt. Von den 16 Vulkanen in Costa Rica sind derzeit die Vulkane Turrialba, Rincón de la Vieja, Poás und Irazú aktiv. Der Ausbruch eines Vulkans kann zur Schließung des internationalen Flughafens Juan Santamaria in San José/Alajuela führen. Die costaricanische Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias, CNE) informiert über eventuelle Katastrophengebiete. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Deutschen Geoforschungszentrums Potsdam. Versorgung im Notfall Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung. Es gibt regelmäßig Fälle, in denen Notfallpatienten wegen nicht vorliegender Kostenübernahme die Behandlung verweigert wird. Gleiches gilt für die zahlreichen privaten Ambulanzdienste (z.B. für Helikoptertransport vom Unfallort in ein Krankenhaus in San José). Hier muss der Patient in Vorkasse treten. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Marco Polo Reisen ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Marco Polo Reisen GmbH)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
20.09.2019 - 02.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
21.09.2019 - 03.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
22.09.2019 - 04.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
23.09.2019 - 05.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
24.09.2019 - 06.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
25.09.2019 - 07.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
26.09.2019 - 08.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
27.09.2019 - 09.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
28.09.2019 - 10.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
29.09.2019 - 11.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
30.09.2019 - 12.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
01.10.2019 - 13.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
02.10.2019 - 14.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
03.10.2019 - 15.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
04.10.2019 - 16.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
05.10.2019 - 17.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
06.10.2019 - 18.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
07.10.2019 - 19.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
08.10.2019 - 20.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
09.10.2019 - 21.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
10.10.2019 - 22.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
11.10.2019 - 23.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
12.10.2019 - 24.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
13.10.2019 - 25.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
14.10.2019 - 26.10.2019 € 3.559,- € 4.458,- Zu diesem Datum anfragen
15.10.2019 - 27.10.2019 € 3.769,- € 4.768,- Zu diesem Datum anfragen
16.10.2019 - 28.10.2019 € 3.769,- € 4.768,- Zu diesem Datum anfragen
17.10.2019 - 29.10.2019 € 3.769,- € 4.768,- Zu diesem Datum anfragen
18.10.2019 - 30.10.2019 € 3.769,- € 4.768,- Zu diesem Datum anfragen
19.10.2019 - 31.10.2019 € 3.769,- € 4.768,- Zu diesem Datum anfragen
20.10.2019 - 01.11.2019 € 3.769,- € 4.768,- Zu diesem Datum anfragen
21.10.2019 - 02.11.2019 € 3.769,- € 4.768,- Zu diesem Datum anfragen
22.10.2019 - 03.11.2019 € 3.769,- € 4.768,- Zu diesem Datum anfragen
23.10.2019 - 04.11.2019 € 3.769,- € 4.768,- Zu diesem Datum anfragen
24.10.2019 - 05.11.2019 € 3.769,- € 4.768,- Zu diesem Datum anfragen
25.10.2019 - 06.11.2019 € 3.769,- € 4.768,- Zu diesem Datum anfragen
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