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Reisen mit Studiosus

Große Nahostreise - die Levante umfassend erleben

13-tägige KlassikStudienreise

Drei Länder, die sich kulturell so nah und doch so fern sind: der Libanon – endlich wieder zurück auf der touristischen Landkarte –, Jordanien und Israel. Eine Studienreise in eine Region mit bewegter Geschichte, die immer wieder im Fokus der Weltpolitik steht: Wir finden Spuren der Phönizier, Römer und Kreuzritter, entdecken quicklebendige Metropolen, Sandpisten in der Wüste und stille Landschaften voller Bibelspuren. Doch wie sieht die Zukunft aus – gibt es eine Chance auf Versöhnung im Nahostkonflikt? Fragen über Fragen, auf die es oft keine eindeutigen Antworten gibt. In Gesprächen mit Einheimischen blicken wir hinter die Kulissen und werfen manches Vorurteil über Bord.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Sie fliegen vormittags mit Austrian von Wien nach Amman. Oder Sie starten abends mit Lufthansa von Frankfurt nach Amman. Ankunft gegen 2 Uhr nachts (bei den Terminen im März fliegt die Lufthansa nachmittags von Frankfurt nach Amman). Ein Vertreter von Studiosus empfängt Sie und begleitet Sie auf der Fahrt zum Hotel. Zwei Übernachtungen in Amman.

Ein Tagesauftakt mit Weitblick: Von der Zitadelle aus betrachtet liegt die wachsende Millionenstadt biblischen Alters im schönsten Morgenlicht unter uns. Auf der Stadtrundfahrt lernen wir die Metropole aus der Nähe kennen. Nachmittags erleben wir in der Römerstadt Gerasa, im staubtrockenen Wüstenklima bestens konserviert, unser ockerfarbenes Wunder. Zwischen den Säulen der Antike nimmt Ihre Reiseleiterin Sie mit auf Zeitreise. 110 km.

Vormittags stehen wir in Madaba staunend vor einem Puzzle der Antike: einer Landkarte des Heiligen Landes aus zwei Millionen Mosaiksteinen. Dann blicken wir vom Berg Nebo wie einst Moses ins Gelobte Land. Die passenden Bibelzitate kennt Ihre Reiseleiterin. Der Nachmittag ist frei. Oder wollen Sie einen Ausflug in die Wüste unternehmen (50€)? Im Wüstenschloss von Amra (UNESCO-Welterbe) erzählen eindrucksvolle Malereien, wie sich die omaijadischen Kalifen vom Regieren entspannten - bei Jagd, Wein, Weib und Gesang. 60 km.

Spektakulär windet sich die Serpentinenstraße durch das Wadi Mudschib, den Grand Canyon Jordaniens. Nachmittags wird zwischen den mächtigen Mauern der Kreuzritterburg Kerak ein düsteres Kapitel Mittelaltergeschichte lebendig. 230 km. Zwei Übernachtungen in Petra.

Begnadete Handwerker und die Kräfte der Erosion arbeiteten gemeinsam an diesem Wunderwerk: Petra, die sagenumwobene Karawanenstadt an der Weihrauchstraße. Wie eine Filmkulisse ragen Tempelfassaden, Theater und eine byzantinische Kirche aus rotem Fels vor uns auf. Einen grandiosen Blick ins Wadi Araba gibt's am Nachmittag am Felsengrab Ed-Deir, das wir über einen alten Pilgerpfad erreichen (2 Std., mittel, ?200 m ?200 m). Abends sind wir bei Beduinen zu Gast. Es duftet nach Grillhähnchen und Fladenbrot, Kerzen flackern, und die Sterne funkeln am Himmel über der Wüste für uns. Kamel oder Geländewagen – wie sind moderne Nomaden eigentlich in der Wüste unterwegs? Eine von vielen möglichen Fragen beim gemeinsamen Abendessen.

Im Wadi Ram (UNESCO-Welterbe) sammelte Lawrence von Arabien seine Gefährten im Kampf gegen die Osmanen. Auf Sandpisten holpern wir mit dem Jeep durch diese einzigartige Landschaft, wo die Natur Dome, Tore und Brücken aus dem wild zerklüfteten Fels in allen Rottönen der Farbpalette schuf. Dann passieren wir die israelische Grenze und fahren nach Norden ans Tote Meer, unseren Tiefpunkt der Reise, geografisch zumindest. Das Tote Meer liegt 430 m unter dem Meeresspiegel - Tendenz fallend. Busstrecke 370 km. Zwei Übernachtungen in En Bokek.

Vormittags schweben wir per Seilbahn aufs Plateau von Masada (UNESCO-Welterbe). Wo König Herodes im Luxus badete, beeindruckt uns der Wüstenblick. 30 km. Nachmittags haben Sie frei – und können den Wüstenstaub im Toten Meer abspülen. Die Jerusalem Post fürs Erinnerungsfoto hat Ihre Reiseleiterin dabei.

Von Wüstengelb zu Oasengrün spazieren wir in En Gedi mitten in der Judäischen Wüste. Erfrischend, der Sprühregen der Wasserfälle! Wer lebte eigentlich in Qumran? Eine Multimediashow stellt uns direkt vor Ort die fromme jüdische Sekte vor. Entlang der jordanischen Grenze durchqueren wir das Westjordanland, ihre Reiseleiterin bringt Klarheit in die komplexen politischen Zusammenhänge - wie passen Autonomie, Siedlungen und Besatzung zusammen? Dann taucht der See Genezareth vor uns auf. 200 km.

Am Berg der Seligpreisungen liest Ihre Reiseleiterin aus der Bergpredigt vor. In Tabgha speiste Jesus 5000 Menschen – das Motiv zur Geschichte finden wir in der Brotvermehrungskirche. Wir gleiten im Boot über den See Genezareth nach Kapernaum, wo er die ersten Jünger um sich sammelte. Wie wäre es zum Mittagessen mit frisch gebratenem Petrusfisch? Ihre Reiseleiterin kennt die beste Adresse. In der Hafenstadt Akko (UNESCO-Welterbe) glauben wir, die Säbel der Kreuzfahrer rasseln zu hören, das Gebot der Nächstenliebe der Bergpredigt haben sie damals nicht umgesetzt. Glücklicherweise ist heute der Alltag im Gassengewirr friedlich: Wäsche trocknet in der sanften Mittelmeerbrise, und Frauen kaufen Fisch und Gemüse fürs Mittagessen ein. Wir übernachten in Haifa. 120 km

Nach einer kleinen Rundfahrt durch die Hafenstadt Haifa geht es nach Süden. In der römischen Hafenmetropole Caesarea gehen wir auf Zeitreise durch 2000 Jahre Stadtgeschichte – in Zeitlupe zu Fuß, im Zeitraffer in der Multimediashow. Glaspaläste, In-Viertel, entspanntes Beach Life – Eindrücke von Tel Aviv, der lässigsten Stadt des Landes und gleichzeitig Hightechmetropole. Dann heißt es endlich: hinauf ins Bergland, in die Heilige Stadt Jerusalem. Abends können Sie "Jerusalem by night" bei einer Bustour (ca. 25 €) erleben. 190 km. Drei Übernachtungen in Jerusalem.

Bewegender Ort der Erinnerung: Yad Vaschem, die Gedenkstätte für die Opfer des Holocausts. Danach wechseln wir in Bethlehem die Perspektive: Beim Mittagessen erzählen unsere deutschsprachigen Gastgeber vom Leben im palästinensischen Autonomiegebiet - hinter einer 8 m hohen Mauer. Anschließend zeigen sie uns die Geburtskirche (UNESCO-Welterbe). 20 km. Abendessen heute in Eigenregie.

Ein unvergesslicher Moment: Vom Ölberg blicken wir im besten Fotolicht über Kirchtürme, Minarette und Kuppeln der Heiligen Stadt. Dann geht es am Garten Gethsemane vorbei in die Altstadt, wo wir Pilgern auf der Via Dolorosa zur Grabeskirche folgen. Weihrauch, Glockengeläut, Kerzenschimmer, Tränen und Gebete - ein Ort großer Gefühle. Im jüdischen Viertel erleben wir fromme Familien beim Schabbatspaziergang. Wie wäre es in den verbleibenden Stunden des Nachmittags mit einem Basarbummel? Feilschen nicht vergessen!

Die goldene Kuppel des Felsendoms glitzert uns im Vormittagslicht auf dem Tempelberg (Außenbesichtigung, abhängig von der Sicherheitslage) entgegen. An der Klagemauer beten fromme Juden ihr Morgengebet. Im Israel-Museum fesseln uns die Schriftrollen von Qumran und das Modell von Jerusalem aus biblischer Zeit. Mittags Transfer zum Flughafen von Tel Aviv. 60 km. Nachmittags Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt. Ankunft am Abend und Anschluss zu den anderen Städten.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa z. B. von Frankfurt oder Wien nach Amman und zurück von Tel Aviv; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 140 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 12 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage, teilweise auch mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Frühstücksbuffet, ein Mittagessen bei einer palästinensischen Familie, 10 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem Beduinenzelt)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Seilbahnfahrt nach Masada
  • Jeepsafari im Wadi Ram
  • Eintrittsgelder (ca. 150 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • 50 € - Ausflug Amra
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Friedrichshafen
  • 0 € - ab/bis Genf
  • 0 € - ab/bis Graz
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Innsbruck
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Linz
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Münster
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Salzburg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

11 bis 20 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Komfort-/Luxus-Hotels

Reiseziele

Israel, Jordanien, Libanon

Themen der Reise

Rundreise

Reisepass erforderlich. Das Gruppenvisum für Jordanien und den Libanon beantragt Studiosus bei der Einreise. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Jordanien
Impfschutz Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen. MERS (Middle East Respiratory Syndrome) MERS ist eine Infektionskrankheit, die seit 2012 in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen auslöst. Ursache ist ein Corona-Virus (MERS-CoV), dessen Biologie noch nicht ganz geklärt ist. Kamele scheinen die Überträger auf den Menschen zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken. Die Prophylaxe-Empfehlungen für Reisende konzentrieren sich deshalb darauf, unnötige Kontakte mit Tieren zu meiden. HIV/AIDS Die Inzidenz von HIV-Infektionen in Jordanien ist sehr gering (< 0,01% der Bevölkerung). Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Um Ihre Gesundheit nicht zu gefährden, beachten Sie bitte folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Insbesondere einige durch Mücken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniose, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung). Durch nicht pasteurisierte Milchprodukte kann Brucellose übertragen werden. Medizinische Versorgung Das Versorgungsniveau ist in Amman sehr gut. Hier sind besonders die beiden großen Privatkrankenhäuser der Maximalversorgung, das Al-Khalidi Medical Center und das Arab Medical Center, zu nennen. Außerhalb der Hauptstadt ist mit starken Einschränkungen zu rechnen, v.a. auch hinsichtlich des Rettungsdienstes bei Unfällen. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall dringend zu empfehlen. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, beispielsweise http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/. Unverändert gültig seit: 05.11.18

Israel / Palästinensische Gebiete
Aktuelle medizinische Hinweise In Israel ist es an mehreren Orten zu einem Wassersport-assoziierten Ausbruch von Leptospirose gekommen. Betroffen sind nach bisherigen Erkenntnissen folgende Gewässer und Naturschutzgebiete im Norden des Landes: Jilbon, Majrase, Meshushim, Yehudiya, Zakhi und Zavitan. Es handelt sich um den bisher größten Ausbruch in der Geschichte Israels. Das israelische Gesundheitsministerium hat ausbruchsbekämpfende Maßnahmen ergriffen. Die Erkrankung wird durch Bakterien hervorgerufen, die mit dem Urin von Nagetieren ausgeschieden werden, in feuchter Umgebung lange überleben und durch Kontakt mit kontaminiertem Wasser Haustiere und Menschen infizieren können. Freizeitaktivitäten in freier Natur, mit Wasserkontakt wie beim Schwimmen, Bootfahren oder Camping, stellen in Endemiegebieten ein Risiko dar. Nach einer Inkubationszeit von ca. 4-19 Tagen kann es zu einer von 4 charakteristischen Verlaufsformen kommen: Grippeähnliche Erkrankung, Morbus Weill mit schwerer Organbeteiligung von Leber, Nieren und Herz, Gehirn- und Hirnhautentzündung oder auch Lungenbeteiligung mit Lungeneinblutungen. Die Behandlung richtet sich nach der Erkrankungsschwere und erfolgt entweder symptomatisch oder mit Antibiotika. Impfschutz Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen. HIV / AIDS Die Prävalenz von weniger als 0,1% der Bevölkerung ist eher gering. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniasis, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung). Medizinische Versorgung Das Versorgungsniveau in Israel ist gut bis sehr gut, die Notfallversorgung und Entbindungen erfolgen ausschließlich im dafür bestens etablierten staatlichen Gesundheitssystem. In den Palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall ist empfehlenswert. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe z. B. www.dtg.org oder www.frm-web.de). Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. Unverändert gültig seit: 07.01.2019

Sicherheit öffentliche Verkehrsmittel
Es besteht auch für Israel weiterhin eine nicht auszuschließende Gefahr von Anschlägen, die sich gegen öffentliche Verkehrsmittel richten könnten. Aus diesem Grund verzichten wir vorsorglich bei unseren Besichtigungsprogrammen in Israel auf die Benutzung der öffentlichen Linienbusse. Für längere Strecken haben wir einen Bus bestellt oder benutzen Taxen; kürzere Wegstrecken legen wir zu Fuß zurück. Wir fordern unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Auch in Ihrer Freizeit sollten Sie die öffentlichen Verkehrsmittel meiden und mit dem Taxi fahren.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise
Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Israel das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

Sicherheit geht vor!
Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Treppen- und Balkongeländer
Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Jordanien und Israel zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Trotz der anwachsenden Zahl von syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen und der zunehmend schwierigeren Wirtschaftslage gilt Jordanien noch immer als Anker der Stabilität in der Region. Die Beliebtheit von König Abdullah II und seine seit 2011 umgesetzten politischen und sozialen Reformen haben eine Destabilisierung des Landes verhindert. Demonstranten fordern zwar tiefgreifende politische und soziale Reformen, bisher jedoch nur in Einzelfällen eine radikale Änderung des aktuellen politischen Systems. Die Proteste richteten sich bisher auch nicht gegen westliche Besucher und haben zu keinem Zeitpunkt zu einer nachhaltigen Verschlechterung der innenpolitischen Lage geführt. Eine Beeinträchtigung für unsere Jordanienreisen sehen wir daher nicht. Wegen des unverändert bestehenden Risikos terroristischer Anschläge fordern wir auch in Jordanien unsere Leistungspartner und Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Wie überall in der Region meiden wir Menschenansammlungen und Demonstrationen großräumig. Die israelischen Sicherheitskräfte treffen umfassende Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung und der vielen Besucher vor Terrorangriffen. An Freitagen und an wichtigen islamischen und jüdischen Feiertagen kommt es in der Altstadt von Jerusalem und rund um den Tempelberg gelegentlich zu gewalttätigen Protesten und Demonstrationen. Wir haben aus diesem Grund unsere Reisen so geplant, dass Besichtigungen in der Altstadt von Jerusalem an anderen Tagen stattfinden. Wegen der Anschlagsgefahr vermeiden wir in Israel die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Da es seit 2013 im Zusammenhang mit dem syrischen Bürgerkrieg vereinzelt zu Grenzzwischenfällen an der syrisch-jordanischen Grenze gekommen ist, bieten wir weder in Israel noch in Jordanien Ausflüge in das unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien an. In Israel verzichten wir wegen der Gefahr terroristischer Übergriffe aus den angrenzenden Territorien auch auf Aufenthalte im Umkreis des Gaza-Streifens sowie im direkten Grenzgebiet zum Libanon und zum Nordsinai. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 05.11.2018

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Jordanien Stand: 05.11.2018 Landesspezifische Sicherheitshinweise Grenzgebiete zu Syrien und Irak Von Reisen in das syrisch-jordanische Grenzgebiet sowie in den Nordosten des Landes in der Grenzregion zum Irak wird aufgrund wiederholter Zwischenfälle an den Grenzen zu Syrien und Irak dringend abgeraten. Sowohl das syrisch-jordanische als auch das irakisch-jordanische Grenzgebiet sind militärisches Sperrgebiet, in dem besondere Bestimmungen gelten. Auch aufgrund der geographischen Nähe zu den Nachbarstaaten Syrien und Irak sollte die weitere Entwicklung vor Ort stets aufmerksam verfolgt werden. Auf die fortbestehenden Reisewarnungen für Irak und Syrien wird hingewiesen. Terrorismus In Jordanien besteht landesweit die Gefahr von Terroranschlägen, auch an Orten, die von Ausländern besucht werden. Die jordanischen Behörden haben daher ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Innenpolitische Lage In Jordanien kann es regelmäßig sowohl in Amman als auch in anderen Städten und Ortschaften des Landes vor allem an den Wochenenden nach dem Freitagsgebet zu Demonstrationen und Protestaktionen kommen, in denen verschiedene Bevölkerungsgruppen ihre wirtschaftlichen, sozialen und politischen Forderungen artikulieren. Diese Kundgebungen richten sich nicht primär gegen Ausländer. Vor und während der Reise nach Jordanien wird geraten, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren sowie die Webseite der deutschen Botschaft in Amman zu konsultieren. Kriminalität Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Reisende sollten aufgrund von Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle die übliche Vorsicht walten lassen. Sexuelle Belästigungen kommen vor, vereinzelt auch Sexualdelikte. Allein reisenden Frauen wird zu erhöhter Vorsicht geraten und empfohlen, sich nach Möglichkeit durch vertrauenswürdige Personen begleiten zu lassen. Kriminalität Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Insbesondere in der Altstadt der Hauptstadt Amman sollten Reisende besondere Vorsicht vor Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle walten lassen. In unbeaufsichtigt abgestellten Fahrzeugen, insbesondere im Bereich Totes Meer/Wadi Mujib sollten aufgrund von Autoaufbrüchen keine Wertsachen oder Dokumente in Fahrzeugen gelassen oder beaufsichtigte Parkplätze bevorzugt werden. Krisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts
Israel (Reisewarnung für den Gaza-Streifen) Stand: 07.01.2019 Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland, Ost-Jerusalem und Gaza-Streifen) Aktuelle Hinweise Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird weiterhin gewarnt, von Reisen und Aufenthalten in der umliegenden Grenzregion wird derzeit dringend abgeraten. In der Nacht vom 6. auf den 7. Januar 2019 ist es zu einem Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen heraus auf israelisches Staatsgebiet – abgefangen durch „Iron Dome“ - und zu israelischen Vergeltungsangriffen gekommen. Es kann weiter zu Zwischenfällen im unmittelbaren Bereich des Grenzzauns kommen. Am Grenzzaun im Gaza-Streifen finden weiterhin Kundgebungen und Protestaktionen statt. Bei Demonstrationen kam es zu zahlreichen Todesopfern und Verletzten auf palästinensischer Seite. Insbesondere werden zahlreiche mit Brandsätzen ausgestattete Drachen und Ballons eingesetzt, die vom Gaza-Streifen aus starten und im Nahbereich des Grenzzauns landen. Von der Benutzung der Straße 60 zwischen Ramallah und Nablus wird abgeraten. In den vergangenen Tagen kam es dort zu Angriffen auf israelische Zivilisten und Sicherheitskräfte sowie zu Steinwürfen von Siedlern auf palästinensische Autos. Das Bewerfen von Fahrzeugen – meist mit Steinen, aber gelegentlich auch mit „Molotow-Cocktails“ - hat im gesamten Westjordanland generell zugenommen. Nach jedem Sicherheitsvorfall kann es zu Schließungen von Checkpoints und Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in Ramallah und anderen palästinensischen Städten und Dörfern kommen. Reisende vor Ort sollten unbedingt die Ruhe bewahren, Menschenansammlungen meiden und Zuflucht im Inneren von Geschäften und Wohnhäusern suchen. Anweisungen der israelischen und palästinensischen Sicherheitskräfte ist unbedingt Folge zu leisten. Auch im syrisch-israelischen Grenzgebiet ist es in letzter Zeit zu mehreren sicherheitsrelevanten Zwischenfällen gekommen. Vor diesem Hintergrund wird dringend geraten, von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien, insbesondere östlich der Straße 98, abzusehen. Reisende werden weiterhin gebeten, die lokalen und internationalen Medien aufmerksam zu verfolgen und den Anweisungen von lokalen Sicherheitskräften Folge zu leisten. Landesspezifische Sicherheitshinweise - Reisewarnung für den Gaza-Streifen Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen. Es wird geraten, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen und Menschenansammlungen zu meiden. Auch bei zunächst friedlichen Versammlungen besteht das Risiko, dass die Situation sehr schnell eskaliert. Es kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass es in der aktuellen Situation auch zu terroristischen Angriffen im öffentlichen Raum kommen kann – das Risiko eines Anschlags besteht fort. Reisende sollten bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Israel und den Palästinensischen Gebieten besondere Vorsicht walten lassen. Ergänzend zu den oben aufgeführten Empfehlungen gelten folgende regionale Hinweise: Palästinensische Gebiete: Gaza-Streifen Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird gewarnt. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gaza-Streifen und in den dazugehörigen Küstengewässern praktisch keine konsularische Hilfe leisten. Gleiches gilt für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen. Im Rahmen der israelischen Militäroperation „Protective Edge“ erfolgten schwere Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen mit vielen Toten und Verletzten. Dabei wurde auch öffentliche Infrastruktur, wie Straßen, Strom- und Abwasserversorgung, beschädigt. Ferner befinden sich in Trümmern sowie auf wenig befahrenen Wegen nach wie vor nicht detonierte Sprengmittel (UXO). Die Versorgungslage im Gaza-Streifen ist schwierig. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Das Grundwasser gilt als belastet. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleistungen, wie Kläranlagen, aus. Sie dürfte sich angesichts der derzeitigen Zuspitzung noch verschlechtern. Die Einreise nach Gaza auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gaza-Streifen einzudringen. Im Mai 2010 kamen bei einem solchen Versuch (sog. „Gaza-Flottille“) neun Menschen ums Leben. Der einzige Personenübergang zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, in Erez, ist zurzeit insbesondere für humanitäre Fälle und internationale Organisationen geöffnet. Der Gaza-Streifen ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr von und nach Israel fast vollständig abgeriegelt. Personenverkehr zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, über den Grenzübergang Erez, wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch die Ausreise über Erez ist in der Regel nur für Personen möglich, die mit Genehmigung der israelischen Behörden über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde auch in der Vergangenheit wiederholt kurzfristig geschlossen. Der Grenzübergang Rafah, zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen, ist aufgrund der aktuellen Sicherheitslage grundsätzlich geschlossen. Er wird in unregelmäßigen Abständen kurzzeitig (wenige Tage oder Stunden) eingeschränkt für bestimmte Personengruppen (u. a. humanitäre Notfälle, ausländische Staatsangehörige und Studenten) geöffnet. Der Grenzübergang kann dann nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Palästinensern mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen bedarf es eines ägyptischen Visums und einer palästinensischen Ausreiseerlaubnis. Eine Ausreise aus dem Gaza-Streifen kann bei erfolgter Einreise über Rafah auch nicht über den israelischen Grenzübergang Erez erfolgen. Es besteht eine Reisewarnung für den Nordsinai. Auch vor dem Transit durch den Nord-Sinai zwecks Einreise in den Gaza-Streifen über Rafah wird gewarnt. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nord-Sinai wird hingewiesen (siehe Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Ägypten). Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem) Bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem wird stets zu erhöhter Vorsicht geraten. Insbesondere auf dem Tempelberg/Haram Al Sharif und dessen Umgebung kann es zu Auseinandersetzungen kommen, etwa an muslimischen und jüdischen Feiertagen sowie an Freitagen. Besucher der Altstadt von Jerusalem oder anderer exponierter Orte sollten sich einer ortskundigen Begleitung versichern und über die aktuelle Lage informiert halten. Israel allgemein Angesichts der aktuellen Sicherheitslage wird landesweit zu erhöhter Vorsicht geraten, insbesondere in der Nähe von Bushaltestellen und Bahnhöfen. Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Im europäischen Vergleich kommt Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl relativ selten vor. Gleichzeitig bleibt Israel das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. In den letzten Jahren sind Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund signifikant zurückgegangen. Es gibt derzeit keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern. Reisende sollten sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) vertraut machen und ggf. die Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden befolgen. Auf der Webseite der Deutschen Botschaft Tel Aviv sind Informationen der israelischen Behörden mit Verhaltenshinweisen in Krisensituationen, u.a. bei Raketenangriffen, eingestellt. Weitere Informationen bietet die Facebook-Seite des israelischen Zivilschutzes Home Front Command. Grenzgebiet zu Syrien und Libanon Im israelisch-syrischen Grenzgebiet haben sich die Spannungen erhöht. Es ist zu mehreren sicherheitsrelevanten, auch militärischen Zwischenfällen gekommen, bei denen Raketen, Mörsergranaten, etc. auf israelischem Territorium niedergegangen sind. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen jeweils ausdrücklich vor. Am 24. Juli 2018 wurde im Grenzgebiet ein syrisches Kampfflugzeug abgeschossen. Bereits zuvor kam es vereinzelt zu gezielten Angriffen auf israelische Ziele und militärischen Operationen in der Nähe der demilitarisierten Zone auf den Golanhöhen. Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon, insbesondere östlich der Straße 98, wird abgeraten. Grenzgebiet zu Ägypten In der Vergangenheit wurden vereinzelt Raketen aus dem Sinai auf Israel abgeschossen, die in unbewohntem Gebiet um Eilat eingeschlagen sind. Es kam nicht zu Personen- oder Sachschäden. Vereinzelte bewaffnete Zwischenfälle entlang der israelisch-ägyptischen Grenze können nicht ausgeschlossen werden. In der Vergangenheit kam es dabei kam es auch zu Schusswechseln. Es wird dazu geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden und auf alternative Routen auszuweichen. Auf die Reise- und Sicherheitshinweise Ägypten mit einer Teilreisewarnung für den Nord-Sinai inklusive des Grenzgebiets zu Israel wird hingewiesen. Grenzgebiet zum Gaza-Streifen Der Raketenbeschuss der letzten Tage stellt den größten militärischen Zwischenfall seit den Auseinandersetzungen im Sommer 2014 (Operation „Protective Edge“) dar. Die massiven Raketen- und Mörserangriffen auf israelisches Territorium betreffen ganz überwiegend die Ortschaften in der Nähe des Gaza-Streifens. Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zum Gaza-Streifen wird derzeit dringend abgeraten. Reisende in der Region sollten Bewegungen möglichst auf das Nötigste beschränken, sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen informieren und Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge leisten. Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank) Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, vor allem zwischen Israel und Jerusalem einerseits und dem Westjordanland andererseits, aber auch innerhalb des Westjordanlands. Sie sollten das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung bereisen Aufgrund der größtenteils konservativen Gesellschaft sollten Sie sich stets angemessen kleiden und auf kurze Hosen/Röcke und nicht schulterbedeckende Kleidung verzichten. Es kommt immer wieder zu Anschlägen, Angriffen und Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Es gibt immer wieder Berichte über Angriffe auf Fahrzeuge, die mit Steinen oder Molotow-Cocktails beworfen werden, teils durch Palästinenser, teils durch israelische Siedler. Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte „fliegende“ Checkpoints eingerichtet oder bestehende Checkpoints vorübergehend geschlossen werden. Bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland wird zu besonderer Vorsicht geraten, insbesondere um Hebron, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints. Von Fahrten in der Dunkelheit wird generell abgeraten. Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten sind unbedingt zu beachten. Besuche in den von der Palästinensischen Behörde verwalteten Städten Bethlehem, Beit Sahour, Beit Jalla, Jericho und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar. Es wird empfohlen, die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam zu verfolgen. Naturkatastrophen Israel und die Palästinensischen Gebiete liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam. In den Wintermonaten kann es zu Überschwemmungen kommen, insbesondere in der Negev-Wüste. Am Toten Meer gibt es inzwischen Tausende von Einsturzlöchern („Sink Holes“). Innerhalb von Sekunden entstehen an der Küste Einsturztrichter bzw. Erdfälle von bis zu 20 Meter Tiefe und 80 Meter Breite. Befestigte Straßen und Wege sollten nicht verlassen und Warnschilder unbedingt beachtet werden. Krisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangehörigen, die sich - auch nur vorübergehend - in Israel oder den Palästinensischen Gebieten aufhalten, wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen. Für Aufenthalte in Israel ist die zuständige Auslandsvertretung die Botschaft Tel Aviv, für Aufenthalte in den Palästinensischen Gebieten ist die zuständige Auslandsvertretung das Vertretungsbüro Ramallah. Als zuständige Vertretung ist die einzutragen, in deren Amtsbezirk man sich meistens aufhält. Der Amtsbezirk des Vertretungsbüros Ramallah umfasst die Palästinensischen Gebiete, d.h. das Westjordanland, Ost-Jerusalem und den Gaza-Streifen (bitte Reisewarnung beachten). Vor und während der Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete wird geraten, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren sowie die Webseiten der Botschaft in Tel Aviv und des Vertretungsbüros Ramallah zu konsultieren. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

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Routen und Hoteländerungen vorbehalten

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