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Reisen mit Studiosus

Indochina - die umfassende Reise

19-tägige Studienreise

Lüften Sie mit uns den Bambusvorhang und entdecken Sie auf dieser abwechslungsreichen Studienreise den ganzen Zauber und die Vielfalt Indochinas! Lernen Sie Laos kennen, die scheue Schönheit am Mekong, finden Sie heraus, was die Königsstadt Luang Prabang außer 30 buddhistischen Tempeln noch zu bieten hat, und lassen Sie sich auf dem Mekong zu alten Dschungelmetropolen treiben! In Vietnam begegnen wir Onkel Ho in Hanoi, erleben genüssliche Stunden auf einer Dschunke in der Halongbucht und spazieren durch die mit bunten Lampions beleuchtete Altstadt von Hoi An. Überwältigen wird Sie zum Abschluss die Khmerkultur rund um die vom Dschungel umarmten Tempel von Angkor.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Mittags Flug von Frankfurt nach Hanoi (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.).

Am Morgen Ankunft in Hanoi und kurzer Weiterflug nach Vientiane. Die Zeiten, in denen Spione noch Geheiminformationen in Vientianes Bars verkauften und Agenten durch die Straßen huschten, gehören längst der Vergangenheit an. Denn kaum vom Kommunismus entdeckt, fiel Vientiane in einen Dämmerschlaf und wurde erst wiedererweckt, als Baukräne eine Boomtown aus der Hauptstadt machen wollten. Ihre Studiosus-Reiseleiterin zeigt Ihnen die schönen Seiten der Stadt: das Mekongufer, den Tempel Wat Si Saket und den goldenen Stupa That Luang. In einem landestypischen Restaurant stimmen wir uns kulinarisch auf die Reise ein.

Am Vormittag fliegen wir mit Lao Airlines nach Luang Prabang (UNESCO-Welterbe), für viele einer der schönsten Orte Südostasiens. Schwarz-golden glänzen uns gewaltige Tempelanlagen entgegen, tiefgrün säumen Bäume die Ufer, weiß und rosa blühen die Frangipanibäume, in Safrangelb und Orange wandeln Mönche vorbei. Auf einem Rundgang sammeln wir erste Eindrücke von der farbenfrohen Minimetropole. Am Abend erwartet uns ein besonderes Erlebnis. In einem Privathaus sind wir exklusiv zu Gast bei einer Baci-Zeremonie. Lassen Sie sich von diesem stimmungsvollen Ritual der Laoten umgarnen und Ihr Gepäck mit guten Geistern ausstatten! Abendessen in einem Restaurant. Drei Übernachtungen in Luang Prabang.

Mit einer flammenden Hommage an Buddha empfängt uns der prachtvolle Tempel Wat Xieng Thong. Anschließend besuchen wir den historisch so bedeutsamen Wat Mai mit seiner 4 m hohen bronzenen Buddhastatue. Gut gestärkt vom Mittagessen, steigen wir den Hausberg Phousi hinauf (1 Std., leicht, ?100 m ?100 m) und genießen den Panoramablick über die grünen Hügel der Umgebung. Der Nachmittag und der Abend stehen Ihnen in Luang Prabang zur freien Verfügung. Bummeln Sie durch die lebhafte Hauptstraße mit ihren vielen Antiquitätengeschäften oder entspannen Sie bei einer Massage im Hotel!

Heute besuchen wir pünktlich zum Unterrichtsbeginn eine Grundschule und erfahren aus erster Hand, welche Bildungschancen die Jugend in Laos hat. Welche sind ihre Lieblingsfächer und was wissen die Schüler über Deutschland? Ein Tagesauftakt voller Begegnungen. Welche Loyalität zur Royalität das Land früher zusammenhielt, erfahren wir im Königspalast von Luang Prabang. Dann geht es mit dem Boot auf den Mekong. In den Höhlen von Pak Ou schauen uns Buddhas in allen Größen und Farben versteinert an. Warum sie gerade auf diesem Platz versammelt sind, enträtseln Sie mit Ihrer Reiseleiterin. Ein scharfer Geruch steigt uns auf dem Rückweg in die Nase: Lao-Lao, frisch gebrannter Reisschnaps. Lust auf eine Kostprobe? Genießen Sie danach den freien Abend in Luang Prabang!

Heute führen Sie Regie! Lassen Sie sich einen Kochkurs organisieren, radeln Sie durch die gemütliche Kleinstadt oder genießen Sie einfach das schöne Hotel! Oder Sie schließen sich Ihrer Reiseleiterin zu einem Ausflug an (65 €, inkl. Mittagspicknick): Wir besuchen einen Schmetterlingsgarten und bewundern die unterschiedlichsten farbenfrohen Exemplare. Die aus Holland stammenden Besitzer erzählen uns, wie sie dieses kleine Paradies erschaffen haben. Anschließend fahren wir zu den Wasserfällen Khouang Sy. Gewaltig stürzen sie in die Tiefe, an ihrem Fuße liegen kristallklare Seen. Die kleinen Pools laden zu einem erfrischenden Bad ein. Abends fliegen alle zusammen mit Vietnam Airlines in die vietnamesische Hauptstadt Hanoi. Zwei Übernachtungen in einem zentral gelegenen Hotel.

Ho Chi Minh hatte Geschmack. Der bis heute verehrte Präsident ließ sich ein anrührend bescheidenes Holzhaus auf Stelzen errichten - natürlich in einem der schönsten Parks am See gelegen. Wir können uns von dem wohltuenden Ort nur losreißen, weil auch das nächste Ziel große Reize bietet: der Literaturtempel, er war die erste Uni Hanois. Durch fünf Innenhöfe führt uns der Weg zum Mittelpunkt der Gelehrsamkeit. Nach dem Mittagessen im Restaurant Five Spices bleibt der Nachmittag frei. Probieren Sie in den dampfenden Garküchen Leckereien wie Reissuppe oder frischen Sinh To, einen Fruchtshake! Oder streifen Sie durch Hanois Altstadt unter schattigen Alleen in Straßen, deren Namen alles sagen: Schuhwarenstraße, Bambuswarenstraße ... In welcher Straße Sie den Abend verbringen, dürfen Sie anschließend selbst entscheiden.

Am Vormittag fahren wir zur Halongbucht (UNESCO-Welterbe). 175 km. Alle aufs Boot! Wie versteinerte Riesen tauchen aus den smaragdgrünen Fluten die Kegel der Karstlandschaft auf. Unser Blick wandert durch die unwirkliche Szenerie, wir kommen am Meer zur Ruhe. Der Legende nach soll einst ein Drache mit seinem Schwanz die bizarre Inselwelt erschaffen haben. Wir genießen den Anblick vom Wasser aus und lassen es uns mittags bei gegrillten Fischspezialitäten gut gehen. Sie haben in der Kegelkarstlandschaft plötzlich ein Déjŕ-vu? Vielleicht haben Sie Catherine Deneuve im Film "Indochine" im Sinn. Während Sonne und Meer miteinander verschmelzen, genießen wir, einen Sundowner in der Hand, die Schönheit des Augenblicks. Übernachtung und Abendessen an Bord einer komfortablen Dschunke.

Wenn Wu, Cheng, Yan, Wu Hai und Son auf dem Oberdeck zusammenkommen, kann das nur eines bedeuten: Ihre Zeit für Tai-Chi ist angebrochen. Wer mag, dem zeigt die Bootscrew am Morgen, wie man sein Yin und Yang am besten ankurbeln kann. Genießen Sie danach beim Frühstücksbrunch die Fahrt in den Hafen von Halong! Ein Bus bringt uns ins Dorf Yen Duc. Hier lebt eine alte vietnamesische Kunst wieder auf: das Wasserpuppentheater. Die Dorfbewohner inszenieren für uns eine Privatvorstellung. Die Geschichten sind einfach, die Kunst ist schwer, die fremden Harmonien der Musik zu den sachten Bewegungen der Figuren wirken hypnotisch. Weiter geht es zum Flughafen von Hanoi. 160 km. Abends Flug mit Vietnam Airlines nach Hue (UNESCO-Welterbe). Zwei Übernachtungen.

Mit Dörfchen, Reisfeldern, Tempeln und einer Verbotenen Stadt wollte Vietnam hier einst dem großen Bruder China Konkurrenz machen. Doch während der in Beijing weiterstrahlt, glänzt Hues Kaiserstadt heute eher verhalten. Bewacht von steinernen Elefanten, Beamten und Soldaten empfängt uns dann pompös das kaiserliche Grab von Minh Mang (UNESCO-Welterbe). Der Parfümfluss fließt durch ein Land voller Legenden - an Bord eines der knallbunten Drachenboote erleben wir es selbst und genießen dabei vietnamesische Spezialitäten. Lust auf Alltagsleben am freien Nachmittag und Abend? Spazieren Sie doch über den Fluss, um am östlichen Zipfel der Kaiserstadt auf dem Dong-Ba-Großmarkt tief in die vietnamesische Lebensart einzutauchen!

Hinter den Serpentinen des Wolkenpasses erwartet uns der tropische Süden. Wie umkämpft die Straße im Vietnamkrieg war, schildert Ihnen Ihre Reiseleiterin während der Fahrt. Schöne Blicke auf die Küstenlandschaft Zentralvietnams begleiten unsere Fahrt bis nach Hoi An. 150 km. In der Altstadt (UNESCO-Welterbe) erwarten uns alte Kaufmannshäuser und Versammlungshallen und entführen uns in die glorreiche Vergangenheit der einstigen Hafenstadt. Romantisch wird es am Abend, wenn bunte Lampions die Gassen erleuchten. Wir bleiben zum Abendessen gleich dort und genießen die würzige Küche Zentralvietnams in einem Restaurant am Hafen.

Beginnen Sie den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück oder bummeln Sie über den lebhaften Markt von Hoi An! Mittags Fahrt nach Da Nang (30 km), und von dort fliegen wir mit Vietnam Airlines nach Saigon - die heimliche Hauptstadt Vietnams. Temperamentvoll bezirzt uns die Metropole auf einem ersten Rundgang zwischen Oper und Rathaus mit französischem Savoir-vivre und übersprudelnder asiatischer Lebensart. Wir beschließen den Tag kulinarisch in einem Restaurant mit Ambiente und moderner vietnamesischer Küche. Zwei Übernachtungen im Herzen Saigons.

Die Citytour zeigt es: Wie Pilze schießen neben uns moderne Glaspaläste aus dem Asphalt und heben, umknattert von jungen Großstädtern auf ihren Motorrädern, geradewegs ins Wirtschaftswunder ab. Frauen mit Reiskörben und Schuhputzer quetschen sich dazwischen, als hätten sich die Zeiger der Uhr für sie nie weitergedreht. An die amerikanische Besatzungszeit erinnert uns das Kriegsmuseum. Dann geht die Reise ins Chinesenviertel Cholon: Hier wachsen kleine Tempel in den Himmel, der Geruch von Räucherstäbchen erfüllt die Luft. Feilschen Sie mit den Händlern auf dem Binh-Tay-Markt um die Wette und beten Sie im Thien-Hau-Tempel für gute Geschäfte! Der restliche Tag und der Abend in Saigon gehören Ihnen! Genießen Sie doch auf der Dachterrasse des Hotels Rex bei einem Cocktail Panoramablicke auf Saigon!

Morgens heißt es: Tschüss, Vietnam - hallo, Kambodscha! Wir fliegen mit Cambodia Angkor Air nach Phnom Penh. Wie Phönix aus der Asche hat die Kapitale den Staub der Roten Khmer abgeschüttelt und blüht wieder in den exotischsten Farben. Wir schauen bei Kambodschas König und seinen Ahnen vorbei - im beeindruckenden Königspalast und in der glänzenden Silberpagode. In einem Restaurant am Flussufer lassen wir uns beim Abendessen langsam in die tropische Nacht fallen.

Vormittags besuchen wir Kambodschas schönstes Geschichtsbuch: das Nationalmuseum. Zuckerpalmen und Reisfelder gleiten an uns vorbei, wenn wir dann aus Phnom Penh herausfahren. Im kleinen Marktflecken Skun können sich die kulinarisch Mutigen mit exotischen Delikatessen wie gebratenen Taranteln oder Wasserkäfern stärken. Unser heutiges Ziel ist Siem Reap, das Eingangstor zu den Tempeln von Angkor. 350 km. Die nächsten beiden Abende sind frei. Wie wäre es mit einem Besuch auf dem Nachtmarkt von Siem Reap? Drei Übernachtungen in Siem Reap.

Gewaltig erheben sich vor uns die Tempel der Roluos-Gruppe. Der Pyramidentempel Bakong war der Prototyp für alle Angkor-Tempel. Weiter geht's: Wir besuchen eine Hotelfachschule, erfahren dort, wie Jugendliche eine sichere Ausbildung erhalten, und können beim Mittagessen ihr ganzes kulinarisches Know-how austesten. Gut gestärkt sind wir bereit für ein wahres Highlight: Angkor Wat - Mutter aller Tempel und größtes religiöses Bauwerk der Erde. Über vier Jahrhunderte lang tobten sich an der göttlichen Pyramide die kambodschanischen Steinmetze aus und meißelten ihre Heldenepen so unfassbar schön in Stein, dass es Gänsehaut auslöst.

Heute fahren wir - typisch asiatisch - luftig mit Tuk-Tuks zu weiteren Highlights im Dschungeldickicht. Im Bayon-Tempel werden wir von den Geistern und Dämonen mit einem Lächeln auf den Lippen begrüßt. Was wollen sie uns damit sagen? Das entschlüsseln Sie gemeinsam mit Ihrer Reiseleiterin. Dann jagen wir im Ta-Prohm-Tempel der Filmheldin Lara Croft hinterher und suchen zwischen den alten Reliefs der Anlage das magische Dreieck der Khmer. Baumriesen erheben sich über den verwitterten Galerien und ziehen uns in ihren Bann. Der letzte Abend in Indochina naht. Wir versüßen uns den Abschied mit einem stimmungsvollen Dinner in einem landestypischen Restaurant.

Himmlische Göttinnen tanzen auf den Abbildungen des Banteay-Srei-Tempels vor uns und entführen uns elfengleich in die hinduistische Sagenwelt. Dann schauen wir bei den Senteurs d'Angkor vorbei: Hier werden aus besten kambodschanischen Rohmaterialien Düfte, Gewürze und Tees produziert. Der Nachmittag gehört Ihnen. Shoppen, Sonnenbaden - alles ist möglich! Zum Frischmachen haben wir einige Zimmer für Sie reserviert. Am Abend fliegen wir nach Saigon und von dort kurz vor Mitternacht weiter nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 13 Std.).

Morgens Ankunft in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Städten.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Vietnam Airlines (Economy, Tarifklasse N) von Frankfurt nach Vientiane und zurück von Siem Reap, nach Verfügbarkeit
  • Inlands- und Zwischenflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 115 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen Reisebussen
  • 15 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage, meist auch mit Swimmingpool
  • Eine Übernachtung auf einer Dschunke (Doppelkabine) in der Halongbucht
  • Frühstücksbuffet, 3 Mittagessen und 6 Abendessen in landestypischen Restaurants, ein Mittagessen auf einem Drachenboot, 2 Seafood-Essen an Bord eines Halongschiffes
  • Bei Reisebeginn am 15.12. zusätzlich ein Weihnachtsdinner in Hue
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Einige Zimmer am Abreisetag bis ca. 18 Uhr
  • Bootsfahrten auf dem Mekong und auf dem Parfümfluss
  • Baci-Zeremonie in Luang Prabang
  • Besuch eines Wasserpuppentheaters in Hanoi
  • Eintrittsgelder (ca. 110 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung für Laos und Kambodscha (ca. 55 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • 65 € - Ausflug Khouang-Sy-Wasserfall
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Friedrichshafen
  • 0 € - ab/bis Genf
  • 0 € - ab/bis Graz
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Innsbruck
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Linz
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Münster
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Salzburg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

12 bis 25 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung im Komfort-Hotel

Reiseziele

Kambodscha, Laos, Vietnam

Themen der Reise

Rundreise

Reisepass erforderlich. Das Visum für Laos und Kambodscha beantragt Studiosus bei der Einreise. Deutsche benötigen für diese Reise kein Visum für Vietnam, außer bei Buchung einer Verlängerung. Visumpflicht besteht dagegen generell für Österreicher und Schweizer und ggf. für andere Nationalitäten. Falls Sie für diese Reise ein Visum benötigen, beantragen Sie dies bitte bei der Botschaft von Vietnam oder als elektronisches Visum. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein. - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Laos
Unverändert gültig seit 25. Juni 2019 Aktuelle medizinische Hinweise Aktuelles Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern und Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko. - Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen. Impfschutz Für die direkte Einreise aus Deutschland ist keine Impfung erforderlich. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung bei Einreise nachzuweisen. - Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. - Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (ACWY), JE, FSME empfohlen. Zika-Virus-Infektion Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen. - Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion. Dengue-Fieber Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber. - Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. Malaria Die Übertragung wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria. Stellen Sie beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin. Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten: - Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden). - Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria). - Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon/-Proguanil, Doxycyclin-, Mefloguin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen. HIV/AIDS Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. - Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Durchfallerkrankungen Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise: - Ausschließlich Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden. - Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser. - Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. - Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst. - Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. - Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. - Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel. Cholera Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera. - Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten. Schistosomiasis (Bilharziose) Entlang des Mekong und seiner Seitenarme besteht bei Süßwasserkontakt ein Infektionsrisiko mit dem Pärchenegel Schistosoma, der das chronische Krankheitsbild der Bilharziose, eine Entzündung von Harnblase oder Darm, hervorrufen kann. Süßwasserkontakt sollte daher gemieden werden. Ungefährlich sind Pools in den Hotels. Influenza Saisonale Influenzaviren kommen überwiegend während der Regenzeit vor, epidemische Verläufe sind nicht bekannt. Die pandemische Influenza A/H1N1 konnte seit Juni 2009 nachgewiesen werden, die Fälle sind deutlich rückläufig. Zwei tödlich verlaufene Fälle der aviären Influenza A/H5N1 (Vogelgrippe) wurden 2007 bekannt, seither gab es nur noch vereinzelte Ausbrüche auf Geflügelfarmen, die schnell eingedämmt werden konnten. Weitere wichtige Erkrankungen im Land Weiterhin erwähnenswert sind an Infektionen Tollwut (vorwiegend in ländlichen Gebieten, Impfstoffe und Immunglobulin sind in Laos insbesondere auf dem Land nur schwer zu bekommen), Japanische Encephalitis (saisonal in ländlichen Gebieten) sowie auf dem Lande auch Melioidose und Leptospirose sind weiter wichtige Infektionskrankheiten. Verschiedene giftige Schlangenarten kommen vor (auch in den Stadtgebieten, v. a. während der Regenzeit), hier ist besondere Vorsicht geboten, siehe Merkblatt Erste Hilfe bei Schlangenbissen. Medizinische Versorgung erfolgt eine Verlegung in ein internationales Krankenhaus im benachbarten Thailand. mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. - Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland. - Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.. Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: - Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes. - Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung. - Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. Haftungsausschluss Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges AmtKrisenreaktionszentrum

Vietnam
Stand: 3. April 2019 Aktuelle medizinische Hinweise Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen. Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften. Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfung wird eine Impfung gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus sowie Japanische Enzephalitis empfohlen. Dengue-Fieber Dengue wird in vielen Teilen des Landes inkl. der Städte durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine reisemedizinisch etablierte Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.). Zika-Virus-Infektion Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Vietnam mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung www.who.int, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden. Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren. In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes. Malaria Malaria tritt in Vietnam regionsabhängig ganzjährig auf, ca. 66% der Fälle im Land werden durch die gefährlichere Form Plasmodium falciparum hervorgerufen. Humane Infektionen mit Plasmodium knowlesii sind möglich. Zunehmend werden Arteminisin-Resistenzen berichtet. Mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) vor allem im zentralen Hochland unterhalb 1500m südlich des 18. Breitengrades (Provinzen Kon Tum, Gia Lai, Dak Lak, Binh Phuoc, Dak Nong, sowie Hinterland der Küstengebiete von Quang Tri, Ninh Thuan, Quang Nam, Khanh Hoa); weniger ausgeprägt im gesamten Süden mit dem Mekong-Delta. Geringes oder kein Risiko in den Küstenregionen und im Norden. Stadtgebiete inkl. Ho-Chi-Minh-Stadt und Großraum Hanoi bis zur Halong-Bucht gelten als malariafrei. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Beim Auftreten von Fieber nach einem Vietnambesuch ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) kann je nach Reiseprofil für die Risikogebiete ggf. eine Chemoprophylaxe oder eine Notfall-Selbsttherapie empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden: - Tragen von körperbedeckende helle Kleidung zu (lange Hosen, lange Hemden) - wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen ganztägig (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) - Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz HIV/AIDS HIV/AIDS ist im Lande, insbesondere in den Risikogruppen verbreitet. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Infektionsrisiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen Jährlich kommt es in Vietnam während und nach den Regenzeiten zu vermehrtem Auftreten von Durchfallerkrankungen. Bei entsprechender Behandlung verlaufen diese in der Regel ohne Komplikationen. In den Provinzen Ha Tinh, Quang Binh, Quang Tri und Thua Thien-Hue ist das Meerwasser durch Industrieabwässer verunreinigt, zur Vorsicht beim Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten in den betroffenen Regionen wird geraten. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen und Eiswürfel vermeiden. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang, vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Japanische Enzephalitis Die meisten Fälle dieser durch Moskitos übertragenen Virusinfektion des Gehirns treten im Süden während der Regen- und der frühen Trockenzeit und im Norden im Spätsommer und Herbst auf. Bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten sind Mückenschutz (s.o.) und eine Impfung wirksame Prophylaxemaßnahmen. Tollwut Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Vietnam nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Vietnam je nach Reiseprofil eine besondere Bedeutung zu. Tuberkulose Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Vietnam. Diverse Influenza Infektionen Seit einigen Jahren ist in Vietnam die klassische Geflügelpest (aviäre Influenza A/H5N1, Vogelgrippe) bekannt. Seit den ersten Krankheitsfällen, im Dezember 2003, wurden in Vietnam immer wieder Ausbrüche von H5N1 registriert. Zahlenangaben der WHO zu den menschlichen Erkrankungen sowie weitere Informationen können über www.who.int sowie www.pandemicflu.gov eingesehen werden. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, gilt als Übertragungsweg weiterhin der direkte Kontakt mit infiziertem Geflügel. Bei Reisen im Land sollte daher auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel verzichtet werden, insbesondere auch auf den Besuch von Geflügelmärkten. Die saisonale Influenza ist über das ganze Jahr zu unterschiedlichen Jahreszeiten verbreitet. Seit Mai 2009 wird sie von der pandemischen Neuen Influenza A/H1N1 in den meisten Landesteilen verdrängt. Hand-Fuß-Mundkrankheit Diese durch Viren hervorgerufene Infektionskrankheit zeigt regelmäßige größere Ausbrüche, besonders betroffen ist der Süden des Landes. An der Infektion erkranken in der Regel junge Kinder. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch, Symptome sind hohes Fieber und Bläschenbildung an Händen, Füßen und Mundschleimhaut. Eine spezifische Behandlung existiert nicht. Auf gute persönliche Hygienemaßnahmen sollte geachtet werden. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Hanoi und HCMC gibt es mehrere Krankenhäuser, die über einen etwas besseren Standard verfügen. Einige internationale Kliniken (Family Medical Practice, SOS International) sind oftmals erste Anlaufstellen für erkrankte Besucher bzw. Touristen. Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer zuverlässigen Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Es muss damit gerechnet werden, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss. Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner*innen/ Reisemediziner*innen persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.

Kambodscha
Stand: 24. Juni 2019 Gesundheit Aktuelles Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko. Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen. Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften. Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen. Dengue-Fieber Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber. Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. Zika-Virus-Infektion Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen. Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion. Malaria In Kambodscha besteht ganzjährig ein Malariarisiko, verstärkt während der Regenzeiten. Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet. Ein mittleres Malariarisiko besteht in den meisten Landesteilen, am höchsten im Regenwald der Grenzgebiete zu Thailand und Laos, geringer in einem breiten Gürtel durch die Mitte des Landes von SO nach NW entlang des Mekong bis nördlich des Tonle Sap. Ein geringes Risiko innerhalb dieses Gürtels in der Umgebung von Phnom Penh sowie unmittelbar um den Tonle Sap. Phnom Penh und Angkor Wat gelten als malariafrei. Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anophelesmücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum, in Kambodscha ca. 75% der Fälle) bei nichtimmunen Europäern häufig tödlich. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt. Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Südostasien ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) evtl. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine sog. „Standby - Notfallselbstbehandlung“ sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin, Artemether/Lumefantrin, Doxycyclin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung, siehe auch Merkblatt Malaria. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden: - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden) - tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen Der Aufenthalt in mückengeschützen Räumen (Fliegengitter, Klimaanlage) vermindert das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen, von Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber und Japanischer Enzephalitis. HIV/AIDS HIV/AIDS ist mittlerweile auch in Kambodscha, insbesondere in größeren Städten verbreitet. Gefährdet sind alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Durchfallerkrankungen Durchfallerkrankungen treten in Kambodscha sehr häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden. Schistosomiasis (Bilharziose) Entlang des Mekong und seiner Seitenarme besteht bei Süßwasserkontakt ein Infektionsrisiko mit dem Pärchenegel Schistosoma, der das chronische Krankheitsbild der Bilharziose, eine Entzündung von Harnblase oder Darm, hervorrufen kann. Süßwasserkontakt sollte daher gemieden werden. Ungefährlich sind Pools in den Hotels. Tollwut Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Kambodscha nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Kambodscha eine besondere Bedeutung zu. Chikungunya-Fieber Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber. Japanische Enzephalitis Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb ist ein sorgfältiger Mückenschutz und ggf. eine vorbeugende Schutzimpfung wichtig. Aviäre Influenza (Vogelgrippe) Auch in Kambodscha tritt die die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, „Vogelgrippe“) auf. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde bisher nicht nachgewiesen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Wie bisher haben die Empfehlungen für Länder mit Vorkommen von Vogelgrippe-Einzelerkrankungen beim Menschen ihre Gültigkeit, siehe auch Merkblatt Aviäre Influenza. Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe. Tuberkulose Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte, die Darmtuberkulose durch den Genuss von roher Milch und von Milchprodukten infizierter Rinder. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Kambodscha. Hand-Fuß-Mund-Krankheit In den letzten Jahren wurden gehäuft Erkrankungen an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit registriert (v .a. bei Kindern); eine Erkrankung die in regelmäßigen Abständen in Kambodscha auftritt. Als Ursache konnte von der WHO u.a. das Enterovirus EV71 identifiziert werden. Anfängliche Symptome der HFMK können Benommenheit, Schwindel, Fieber, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Übelkeit und Bindehautentzündungen sein, gefolgt von typischen Hautveränderungen in der Mundregion, den Händen und gegebenenfalls Füßen. Bei Erwachsenen und älteren Kindern verläuft die Krankheit häufig unbemerkt. Prinzipiell ist die Hand-Fuß-Mundkrankheit eine harmlose Erkrankung, die keine medikamentöse Behandlung erfordert, da sie in der Regel rasch und selbstständig abheilt. Zur Prophylaxe empfiehlt sich die strikte Einhaltung von grundlegenden Hygienemaßnahmen wie häufiges, gründliches Händewaschen, Abkochen von Trinkwasser, Durcherhitzen von Lebensmitteln und Schälen von Obst. Sonstige Gesundheitsgefahren Quallen (Seewespen) Quallen kommen insbesondere in den Sommermonaten an der Küste vor. Ihre Nesselzellen können bei Menschen starke Schmerzen verursachen, die normalerweise nach wenigen Stunden abklingen. Bei geschwächten Menschen oder Allergikern kann es jedoch zu einem allergischen Schock kommen. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs vor den z. T. hohen Temperaturen geschützt werden. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Kambodscha bewusst sein. Für mit Gerinnungshemmern behandelte Menschen besteht bei Verletzungen ein hohes Risiko, da Gegenmittel zum Stoppen von Blutungen nicht zur Verfügung stehen. Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen. Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. zu finden. Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. Die Angaben sind: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Verlängerung: Sihanoukville/Kambodscha, Hotel Dara Independence****
Dara IndependenceSihanoukvilleSihanoukville/Kambodscha, Hotel Dara Independence****Lage: Ein kambodschanischer Klassiker am Golf von Siam. Transferdauer nach Phnom Penh ca. vier Stunden. Den internationalen Flughafen Sihanoukville erreichen Sie nach etwa 30 Fahrminuten.Einrichtungen: Im Restaurant Coral genießen Sie Gerichte ŕ la carte oder vom internationalen Buffet. Im Sunset Terrace werden frische Meeresfrüchte serviert, und in der History Bar & Lounge können Sie den Abend mit einem Drink ausklingen lassen.Zimmer: Die 128 renovierten und modern eingerichteten Zimmer blicken auf den Golf von Siam oder auf die tropisch angelegten Gärten. Sie sind klimatisiert und bieten Sat.-TV, kostenfreies WLAN, Minibar, Safe, Föhn und Kaffeemaschine.Sport und Freizeit: Neben dem feinsandigen Strand lädt der Pool zum Relaxen ein. Ein umfangreiches Sport- und Freizeitangebot und der hoteleigene Spa sorgen für Abwechslung. Außerdem stehen Ihnen gegen Aufpreis verschiedene Wassersportmöglichkeiten zur Verfügung.Im Reisepreis enthalten: Übernachtung mit Frühstücksbuffet, Transfer von Phnom Penh zum Hotel in Sihanoukville und zurück oder Flug mit Cambodia Angkor Air von Siem Reap nach Sihanoukville und von dort weiter zum Hotel, Transfer zurück nach Phnom Penh. Auf Anfrage auch Flug von Sihanoukville nach Saigon möglich.

Sicherheit geht vor!
Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Studiosus ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Studiosus Reisen München GmbH)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
19.01.2020 - 06.02.2020 € 4.245,- € 4.910,- Zu diesem Datum anfragen
16.02.2020 - 05.03.2020 € 4.245,- € 4.910,- Zu diesem Datum anfragen
18.10.2020 - 05.11.2020 € 4.195,- € 4.860,- Zu diesem Datum anfragen
01.11.2020 - 19.11.2020 € 4.245,- € 4.910,- Zu diesem Datum anfragen
15.11.2020 - 03.12.2020 € 4.245,- € 4.910,- Zu diesem Datum anfragen
15.12.2020 - 02.01.2021 € 4.395,- € 5.060,- Zu diesem Datum anfragen
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