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Reisen mit Studiosus

Iran - die umfassende Reise

22-tägige Studienreise

Von der Thaddäuskirche im äußersten Nordwesten bis zu den Dattelpalmen von Bam im Südosten, zwischen Kaspischem Meer und Persischem Golf. Das spannendste Land im Vorderen Orient breitet seine Arme aus. Erleben Sie auf dieser Studienreise den Iran in allen Facetten: die Schätze des alten Orient in Susa, die des alten Persien in Persepolis, ein Meer aus Rosen in Schiras, orientalischen Zauber in Isfahan. Dass jedes Heiligtum für Sie offen und die iranischen Frauen selbstbewusst und aufgeschlossen sind, hätten Sie nicht vermutet? Vorurteile lassen Sie am besten zu Hause. Das Land toleriert religiöse Minderheiten, charakteristisch sind Respekt und eine Willkommenskultur gegenüber Besuchern aus dem Westen.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Mittags Flug mit Iran Air von Frankfurt nach Teheran (Flugdauer ca. 5 Std.), Ankunft am Abend. Alternativ mittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt oder mit Austrian von Wien nach Teheran, Ankunft abends. Transfer zum Hotel. Zwei Übernachtungen in Teheran.

Spätes Frühstück, dann mit Ihrer Studiosus-Reiseleiterin auf Entdeckungstour durch Teheran: 15 Millionen Einwohner, moderne Wohn- und Geschäftshäuser ragen in den Himmel, auf mehrspurigen Straßen wälzt sich der Verkehr, das Kopftuch der Iranerinnen ist modisches Accessoire. Vorislamische Geschichte erleben wir im Nationalmuseum: von prähistorischen Steinwerkzeugen über 8000 Jahre alte Tierfiguren bis zu Kostbarkeiten altpersischer Handwerkskunst. In der Nationalbank wecken die Kronjuwelen des Schahs Erinnerungen. Moderne Kunst im Iran? Freuen Sie sich auf die Kaffeestunde mit einer Künstlerin. Sie beantwortet gern Ihre Fragen zur erstaunlich lebendigen Kunstszene in der Islamischen Republik.

Raus aus der Stadtluft. In Kaswin entführt uns das Mausoleum des Schazdeh Hossein in ein Märchen aus Spiegeln und Mosaiken. Dafür legt auch die Touristin ausnahmsweise den Tschador, den bodenlangen Umhang, an. Nach dem Besuch der Freitagsmoschee trennt uns noch eine kurvenreiche Fahrt durchs Elbursgebirge vom Kaspischen Meer. Und ein fast irreales Naturerlebnis: Wir lassen das trockene Kalksteingebirge hinter uns und tauchen ein in die grüne, subtropische Waldlandschaft auf der Regenseite des Gebirges. In der Hafenstadt Bandar Ansali bummeln wir über die Uferpromenade. 380 km.

Keine Fata Morgana: Reisfelder, Kiwiplantagen und Küstenwälder säumen unsere Fahrt. An der Seeseite begrünen auch noch Wiesen und Mischwälder das Taleschgebirge. In Ardebil dann ein kleiner Vorgeschmack auf Isfahans Pracht, die uns gegen Ende der Reise erwartet: das Grab von Scheich Safi ad-Din (UNESCO-Welterbe). 420 km. Zwei Übernachtungen in Täbris.

An rötlichen Bergketten liegen einsame Lehmdörfer vor grünen Flussoasen mit Obstplantagen. Auf der Fahrt durch die Provinz Aserbaidschan haben wir Zeit, uns mit der Geschichte des Apostels Thaddäus auseinanderzusetzen. Denn Höhepunkt des Tages ist die nach ihm benannte Kirche (UNESCO-Welterbe), in der die Toleranz des schiitischen Gottesstaates gegenüber der armenischen Minderheit gelebt wird. Keine Schwarzmalerei betreibt Ihre Reiseleiterin, wenn sie erzählt, warum die weiße Kirche als "schwarz" bezeichnet wird. 440 km.

Im Aserbaidschan-Museum liegt jahrtausendealte Kultur vor uns: archäologische Schätze aus der Region, Münzfunde aus verschiedenen Epochen, feinstes Kunsthandwerk. Von der einstigen Macht der Stadt zeugt die ehemals durch ein Erdbeben zerstörte, mittlerweile aber prächtig restaurierte Blaue Moschee. Im Anschluss lassen wir uns im Basar, dem Supermarkt von Täbris (UNESCO-Welterbe), einfach treiben: Lastenträger laufen durchs mittelalterliche Gewölbe, Türkisch ist Geschäftssprache, und vom Perserteppich bis zum Schnürsenkel kann man alles kaufen. Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg nach Süden und besuchen die Grabtürme in Maragheh. 160 km.

Vor uns eine Mondlandschaft: Die mächtige Erhebung in einem vulkanaktiven Tal entpuppt sich als Ausgrabung von Tacht-e Suleiman (UNESCO-Welterbe). Sie spüren am Fundament des Feuertempels die Aura des Heiligtums, während Ihre Reiseleiterin von den magischen Sinterquellen erzählt. Wenn noch Zeit ist, besuchen wir ein Kurdendorf und freuen uns darüber, dass wir offensichtlich begehrte Fotomodels fürs Familienalbum sind. Übernachtung in Hamadan. 560 km.

In Hamadan besuchen wir den steinernen Löwen von Alexander dem Großen und das Mausoleum des legendären Mediziners Ibn Sina, alias Avicenna, den Sie vielleicht aus dem Film "Der Medicus" kennen. Danach konzentrieren wir uns auf die Berge. Im Alwandgebirge entschlüsselt Ihnen Ihre Reiseleiterin die Keilschriftzeichen im Felsen. Kurz vor Bisotun sehen wir an der Felswand das Relief des Großkönigs Dareios (UNESCO-Welterbe) am Berg der Götter. Kurz danach in Kermanschah: Könige, Götter und Jagdszenen in Stein gemeißelt an den Wänden der Felsgrotten von Tagh-e Bostan. 180 km.

Traumstraßen durch Luristan, vielleicht der landschaftliche Höhepunkt der Reise. Die Viertausender tragen im Frühjahr weiße Kappen, auf den saftigen Bergwiesen davor möchte man Ziege sein. Je näher wir der Flussebene des Zweistromlandes kommen, desto wärmer wird es; sogar Dattelpalmen fühlen sich hier wohl. An den Wassermühlen von Schuschtar (UNESCO-Welterbe) bekommen wir erste Einblicke ins antike Wassermanagement, das Hochkulturen hervorbrachte. 560 km. Zwei Übernachtungen in Ahwas.

Majestätische Runde: In der ehemaligen Königsresidenz Susa (UNESCO-Welterbe) laufen wir über 2500 Jahre alte Keramikplatten und würden auf der Akropolis, in der Königsstadt und im Künstlerviertel gern die Zeit zurückdrehen. In den Ruinen von Haft Tepe werfen wir einen Blick in die elamischen Königsgrüfte. Welch geheimnisvollen Rituale mögen die Elamer im 2. Jahrtausend v. Chr. hier abgehalten haben, fragen wir uns an der Stufenpyramide im Tempelbezirk von Tschoga-Sambil (UNESCO-Welterbe).

In den Ölfeldern der Provinz Khusistan wird das "schwarze Gold" gefördert. Und wir stellen uns die Frage: Warum braucht einer der größten Ölproduzenten der Welt Atomkraftwerke? Ihre Reiseleiterin weiß mehr zu diesem Thema. Dann wird es geologisch spannend: Das Zagrosgebirge faltet sich hoch in den Himmel und versinkt in tiefen Schluchten. Bei Bischapur begeistern uns die Reliefs, die die einstigen Herrscher feiern, und die Ruinen der Sassanidenstadt: ein verfallener Palast und der rätselhafte Anahita-Tempel. 580 km. Drei Übernachtungen in Schiras.

Nach dem langen Fahrtag und der späten Ankunft in Schiras gönnen wir uns heute ein spätes Frühstück. Durchschnaufen und die mediterrane Stimmung genießen: Schiras ist die Stadt der persischen Paradiesgärten (UNESCO-Welterbe), der Verliebten und der Poeten. Bis in die bunt verzierte Nasir-al-Molk-Moschee begegnen wir der Liebe zur Natur in Form von floralen Mustern. Auch die Lyrik schlug im milden Klima Wurzeln. An den Gartengräbern der Dichter Saadi und Hafis blüht Ihre Reiseleiterin auf; persische Poesie aus ihrem Mund klingt wundervoll weich und hingebungsvoll. Im Altstadtbasar dagegen hören wir die lauten Rufe der Händler, die ihre Waren anpreisen. Genießen Sie Ihre Freizeit!

Ein Höhepunkt der Reise: die Ausgrabungen von Persepolis (UNESCO-Welterbe). Am Tor aller Länder erinnern wir uns an die Toleranz der Perser gegenüber dem Glauben und der Kultur unterworfener Völker. Homakapitell, 100-Säulen-Saal und Apadana-Palast zeugen von früheren Glanzzeiten. Weitere archäologische Prunkstücke im Anschluss: die königlichen Felsengräber in Nagsch-e Rustam und das Grabmal des Reichsgründers Kyros in Pasargadae (UNESCO-Welterbe). 280 km. Auch das Abendessen in Eigenregie wird unvergesslich: Ihre Reiseleiterin kennt die besten Restaurants in Schiras. Wie wäre es mit Lari-Kebab? Der in Joghurt und Gewürzen marinierte Lammspieß ist eine lokale Spezialität.

Die Ruinen von Sarvestan geben uns Rätsel auf: Zoroastrischer Feuertempel? Jagdpalast eines Sassanidenherrschers? Kuppelbau aus frühislamischer Zeit? Kontrastreich geht es weiter: Zwischen kargen Salzpfannen lassen uns Feigen-, Oliven- und Mandelplantagen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Zum letzten Mal bäumt sich das Zagrosgebirge auf, dann sind wir am Rande der Großen Salzwüste. 550 km. Zwei Übernachtungen in Kerman.

Eine leuchtend blaue Kuppel weist uns den Weg zum Grabmal eines Heiligen in Mahan. Innen gesellen wir uns zu den Pilgern. Sinnestaumel im Anschluss im Prinzengarten von Mahan (UNESCO-Welterbe), wo man sich zwischen Wasserspielen, Früchten und Vögeln wie im Paradies fühlt. Dann die Oase von Bam, von mehreren Erdbeben gebeutelt. Und dennoch ist die Lehmstadt inmitten eines Waldes aus Dattelpalmen eine Augenweide. 390 km.

Einblicke ins Alltagsleben von Kerman: in der Freitagsmoschee, im großen Basar und sehr originell im ethnographischen Museum im alten Hamam, wo Wachspuppen das Leben im 17. Jahrhundert darstellen. Während wir an Karawansereien und Oasendörfern vorbeifahren, knacken wir einige der berühmten Pistazien dieser Region, die nicht nur als Exportgut in alle Welt spitze sind. 390 km. Zwei Übernachtungen in Yasd.

Yasd (UNESCO-Welterbe) ist ein Zentrum der Zoroastrier, jener altpersischen Religion, die auf Zarathustra zurückgeht. Neugierig ziehen wir von den Türmen des Schweigens zu den heiligen Flammen im Feuertempel. Tief drinnen in der Altstadt stoßen wir auf kluge Ideen, der Hitze zu trotzen: übertunnelte enge Gassen, Windtürme zur Kühlung der Häuser, Zisternen zur Wasserversorgung. Ein weiterer Höhepunkt: die Freitagsmoschee von Yasd. Schon das Doppelminarett-Portal lässt den Kopf für Minuten in den Nacken fallen. Den Nachmittag gestalten Sie, wie Sie möchten.

Meybods Karawanserei präsentiert uns kunstvoll verzierte Keramik. Danach säumen verfallene Lehmziegelbauten, Zisternen und das alte Eishaus unseren Weg zur Lehmziegelzitadelle. Sie kennen die seidigen Teppiche der Nain? Wir knüpfen Kontakt mit deren gleichnamiger Heimatstadt, tauchen dort in den unterirdischen Gebetsraum der Freitagsmoschee ein und im Museum ins Leben der einstigen Oberschicht. 330 km. Drei Übernachtungen in Isfahan.

Wir puzzeln uns durchs märchenhafte Isfahan. Im 40-Säulen-Palast zählen wir die Säulen genau nach und können uns an üppig dekorierten Sälen kaum sattsehen. Danach steigen wir hinauf zum Ali-Kapu-Palast. Zu unseren Füßen liegt der riesige Platz Meidan-e Imam (UNESCO-Welterbe), flankiert von den Juwelen iranischer Architektur: der Lotfollah-Moschee und der Imam-Moschee. Nach dem Besuch der Vank-Kathedrale und ihres Museums im armenischen Viertel wissen wir mehr über die Rolle der Christen im schiitischen Iran. In einem Feuertempel können Sie sich mit einem zoroastrischen Priester unterhalten, er beantwortet gern Ihre Fragen. Abendessen in Eigenregie - Ihre Reiseleiterin weiß, wo es Hühnchen in Granatapfel-Walnuss-Sauce gibt!

Fesselnde Eindrücke am Vormittag: die riesige Freitagsmoschee der Seldschuken (UNESCO-Welterbe). Nachmittags sind Sie Ihr eigener Reiseführer. Vielleicht möchten Sie ein Teehaus besuchen, eine Wasserpfeife rauchen und Einheimische kennenlernen? Oder in einer Emaillierwerkstatt den Künstlern zusehen? Beim Abendessen in einem Spezialitätenrestaurant haben wir viel Gesprächsstoff.

Die Kaufmannsfamilie Borudscherdi lebte luxuriös, wie wir in der Karawanenstadt Kaschan entdecken. Ihre herrschaftliche Lehmziegelresidenz aus dem 19. Jahrhundert ist gut ausgestattet mit Windtürmen, Lichtkuppeln, Stuckarbeiten und Wandmalereien. Während der Weiterfahrt nach Teheran lassen wir die Stadt Ghom links liegen, nehmen sie aber zum Anlass, um über ihren berühmtesten ehemaligen Bürger, Ayatollah Khomeini, zu diskutieren. Nachmittags Ankunft in Teheran. 390 km. Wir haben Zimmer in einem modernen Hotel direkt am Flughafen für Sie gebucht.

Morgens Rückflug mit Iran Air nach Frankfurt, Ankunft vormittags. Alternativ Nachts Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt, Ankunft morgens und Anschluss zu den anderen Städten. Oder nachts Flug mit Austrian über Wien, Ankunft morgens.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Iran Air (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Teheran und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 80 €)
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichem Reisebus
  • 21 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage
  • Frühstücksbuffet, 17 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem persischen Restaurant
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Iranische Reisebegleiter
  • Eintrittsgelder (ca. 210 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 50 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Friedrichshafen
  • 0 € - ab/bis Genf
  • 0 € - ab/bis Graz
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Innsbruck
  • 0 € - ab/bis Köln
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Linz
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Salzburg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

12 bis 25 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Komfort-/Luxus-Hotels

Reiseziele

Iran

Themen der Reise

Rundreise

Das Visum für den Iran beantragt Studiosus (Frist 6 Wochen). Kurzfristiges Visum bei Einreise im Ausnahmefall möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Iran
Aktuelle medizinische Hinweise Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen. Impfschutz Eine Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe www.who.int). Für die direkte Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften. Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Meningokokken-Erkrankungen, Typhus und Tollwut empfohlen. Malaria Malaria kann im Iran landesweit in Höhenlagen unter 1.500 Metern vorkommen. Die jährlichen Fallzahlen sind aber nicht hoch, das Risiko ist damit gering. Im Norden des Landes ist eine Übertragung von Juni bis September möglich, im Süden von Mai bis September und an der Küste des Persischen Golfs ganzjährig. Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) manchmal tödlich. Im Südosten gehen 35 Prozent der Erkrankungen auf das Konto dieses Erregers. Ansonsten ist P. vivax, Erreger der Malaria tertiana vorherrschend. Ein Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, hilft zur Vermeidung einer Malariaerkrankung. Empfohlen wird - das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien, - das konsequente Einreiben exponierter Haut mit einem geeigneten Repellent und - das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen) Tagsüber schützen diese Maßnahmen auch vor anderen durch Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Phlebotomen Fieber, West Nil Fieber oder Krim-Kongo hämorrhagischem Fieber. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht generell empfohlen (www.dtg.org) und ist nur in Ausnahmefällen zu erwägen. Bei Fieber sollte, insbesondere im Süden des Landes, innerhalb von 24 Stunden ein Arzt aufgesucht werden, um eine Malaria ausschließen zu können. HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten HIV/Aids kommt im Iran vor. Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex, dringend empfohlen. Durchfall- und Darmerkrankungen Durchfallerkrankungen sind im Iran noch relativ weit verbreitet. Zur Prophylaxe wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke aus Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss zu kochen, antibakteriell zu filtern oder zu desinfizieren. Zuhause ist eine Behandlung des Leitungswassers mit Gegenosmose (Reverse Osmosis RO) empfehlenswert. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut gegart sein. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern. Tollwut Tollwut kommt im Iran vor. Das Virus wird am häufigsten von Hunden übertragen. Das Risiko ist in ländlichem Gebiet größer als in den meisten Städten. Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Lecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Die aufwändigen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind im Iran, außerhalb der Großstädte, nicht immer möglich. Zuverlässigen Schutz vor Tollwut bietet die Impfung vor einem Biss. Die präexpositionelle Impfung ist daher für Reisen in den Iran besonders wichtig. Leishmaniose Haut-Leishmaniose (eine von Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung mit Hautveränderungen, die meist erst Wochen bis Monate nach dem Stich auftreten und lange persistieren) ist in ländlichen Gegenden verbreitet. Maßnahmen für einen zuverlässigen Mückenschutz tagsüber sollten deshalb dringend beachtet werden. Bei nicht heilenden Hautgeschwüren nach einem Iran Aufenthalt muss an die Möglichkeit einer Haut-Leishmaniose gedacht werden. Bei anhaltenden, unklaren Fieberschüben und Milzvergrößerung kann auch die gefährliche, generalisierte (sog. „viszerale“) Form vorliegen, die dann in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik behandelt werden muss. Tuberkulose Die Tuberkulose kommt landesweit noch häufig vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen können resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger entstehen. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung! Geographisch bedingte Erkrankungen Iran ist derzeit ein eher seltenes Reiseziel für Trekkingtouristen und Bergsteiger. Bei Aufenthalten über 2.300 Meter Höhe kann es bei Einzelnen zu den verschiedenen Formen der Höhenkrankheit kommen, wenn keine graduelle Anpassung an die Höhe stattfindet. Die Höhenkrankheit ist eine potentiell gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, selbst wenn sie bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Weitere Gesundheitsgefahren Das Unfallrisiko ist im Iran insbesondere bei Überlandfahrten sehr hoch. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Medizinische Versorgung Die spezialisierte, medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch nicht auf der Höhe der Hauptstadt und nicht vergleichbar mit europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erschweren. In Teheran ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem recht hohen Niveau möglich. Auch bei schweren Erkrankungen muss deshalb nur selten eine medizinische Evakuierung ins Ausland, z.B. nach Dubai, oder eine sofortige Repatriierung erwogen werden. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz, einschließlich einer Reiserückholversicherung, ist dennoch dringend notwendig. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird empfohlen (beispielsweise über www.dtg.org oder www.frm-web.de). Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge in den Iran mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen, da westliche Medikamente regelmäßig nicht zur Verfügung stehen. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise in den Iran bewusst sein. Die deutsche Botschaft in Teheran verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt. Unverändert gültig seit: 30.04.2019

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise
Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen in den Iran das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zum Iran. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Der Iran ist ein weitgehend sicheres Reiseland. Die schwierige Wirtschaftslage hat sich durch die amerikanischen Embargo-Maßnahmen weiter verschlechtert, die Unzufriedenheit großer Bevölkerungsgruppen mit ihrer wirtschaftlichen und sozialen Situation wächst. Vor diesem Hintergrund sind ein erneutes Aufflammen sozialer und politischer Proteste und neue gewaltsame Demonstrationen – in Teheran, aber auch in anderen Städten - nicht auszuschließen. Diese Proteste richteten sich bisher zu keinem Zeitpunkt gegen westliche Besucher. In den letzten Jahren kam es vor allem in westlichen Provinzen mit ethnischen und religiösen Minderheiten wie Kurdistan, West-Aserbaidschan und Kermanschah zu vereinzelten bewaffneten Angriffen und Anschlägen auf staatliche und religiöse Einrichtungen. Touristen oder touristische Einrichtungen waren nie Ziel dieser Anschläge. Auf unseren Reisen vermeiden wir alle Gebiete, in denen auch nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht. Dies gilt insbesondere für die östliche Provinz Sistan-Balutschistan, für Teile der Provinz West-Aserbaidschan sowie für die Grenzgebiete zum Irak, zu Pakistan und zu Afghanistan. In jedem Fall sind unsere iranischen Leistungspartner und unsere Reiseleiter im ganzen Land angewiesen, alle Demonstrationen und politischen Menschenansammlungen zu meiden. Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie dringend, die Hinweise zu Fotografierverboten, die Ihnen Ihr Reiseleiter gibt, strikt zu beachten. Generell ist das Fotografieren von Einrichtungen der Streitkräfte sowie der Polizei, „offiziellen“ Gebäuden sowie von politischen Kundgebungen und Menschenansammlungen strikt verboten. Die Kriminalität ist im Iran im weltweiten Vergleich eher niedrig, dennoch gibt es an touristischen Brennpunkten sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen, z.B. gegen Taschendiebe. Bitte folgen Sie im eigenen Interesse den einschlägigen Hinweisen Ihrer Reiseleitung. Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren. Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch den Iran. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 24.10.2019

Sicherheitshinweis
Iran Stand: 24.10.2019 Sicherheit Von Reisen in den Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in die Grenzgebiete zu Pakistan und Afghanistan wird dringend abgeraten. Von nicht notwendigen Reisen in die kurdischen Gebiete im Nordwesten Irans, insbesondere entlang der türkischen und irakischen Grenze, wird abgeraten. Terrorismus In Iran kommt es, meistens in Minderheitenregionen, unregelmäßig zu Zwischenfällen mit terroristischem Hintergrund. Die iranischen Behörden haben seit einiger Zeit die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen im Grenzbereich zu Irak und zu Pakistan, aber auch in der Hauptstadt Teheran, erhöht. Im Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in den Grenzgebieten Irans mit Pakistan und Afghanistan besteht ein erhebliches Entführungs- und Anschlagsrisiko, besonders im Dreieck zwischen den Städten Zabol, Bam, Chabahar. Stabiler ist die Lage in der Hafenstadt Chabahar selbst. Für Afghanistan, Irak und die an Iran grenzende pakistanische Provinz Belutschistan bestehen (Teil-)Reisewarnungen. Im Juni 2017 ist es in Teheran zu Anschlägen auf das Parlamentsgebäude und auf das Mausoleum von Ayatollah Khomeini gekommen, die Todesopfer und Verletzte forderten. Auch in anderen Landesteilen fanden in den vergangenen Jahren Anschläge statt. Zuletzt 2018 in den Städten Ahwas und Chabahar, sowie 2019 auf einen Bus der Revolutionsgarden in der Nähe der Stadt Zahedan. Anschläge richteten sich jedoch bisher nicht gegen Ausländer oder Touristen, sondern ausschließlich gegen das Regime. In der Provinz Sistan-Belutschistan (Südosten, Grenze zu Pakistan/Afghanistan) kommt es regelmäßig zu Konflikten zwischen iranischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppierungen. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und es gibt vermehrte Sicherheits- und Personenkontrollen. Wiederholt wurden Ausländer in der Region festgehalten und längeren Verhören unterzogen. Eine Weiterreise war in manchen Fällen nur noch mit iranischer Polizeieskorte möglich. Dies geschah vor dem Hintergrund von seit Jahren häufig auftretenden Fällen bewaffneter Angriffe auf iranische Sicherheitskräfte in der Region. In der Provinz Kurdistan und der ebenfalls von Kurden bewohnten Provinz West-Aserbaidschan gibt es wiederholte Anschläge gegen Sicherheitskräfte, lokale Repräsentanten der Justiz und des Klerus. In diesem Zusammenhang haben Sicherheitskräfte ihr Vorgehen gegen kurdische Separatistengruppen und Kontrollen mit Checkpoints noch einmal verstärkt. Seit 2015 kommt es nach iranischen Angaben in der Provinz Khuzestan und in anderen Landesteilen, auch in Teheran, wiederholt zu Verhaftungen von Personen, die mit dem sogenannten Islamischen Staat in Verbindung stehen und Terroranschläge in Iran geplant haben sollen. - Beachten Sie für die Grenzregionen zu Irak und Pakistan immer die aktuelle Lage in den Nachbarländern und die geltenden Teilreisewarnungen. - Sehen Sie von Reisen in den Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Pakistan und Afghanistan gänzlich ab. - Vermeiden Sie nicht notwendige Reisen in die kurdischen Gebiete im Nordwesten. - Nutzen Sie zur Anreise in die Hafenstadt Chabahar den Luftweg. - Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam. - Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis. Innenpolitische Lage In Iran kommt es immer wieder zu politisch motivierten Kundgebungen, was zu einem hohen Aufgebot an Sicherheitskräften führen kann. Internetdienste, vor allem soziale Medien und auch Telefonnetze können zeitweilig abgestellt werden. - Machen Sie keine Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen und dem Umfeld, von Polizisten/Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden. Dies kann als Spionagetätigkeit gewertet werden. - Äußern Sie Ihre politische Meinung nicht vor Ihnen Unbekannten und neuen Bekannten. - Verfolgen Sie während Ihres Aufenthalts die aktuelle politische Lage. - Informieren Sie sich über die lokalen Medien oder in Ihrer Unterkunft über aktuelle Entwicklungen. - Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. - Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. - Seien Sie an folgenden Daten besonders vorsichtig: 11. Februar – Revolutionstag 29. August 2020 - Ashura Fest 4. November - Besetzung der US-Botschaft 29. November - Übergriffe auf die britische Botschaft 7. Dezember - sog. Studententag Kriminalität Die Kriminalitätsrate ist insgesamt niedrig, jedoch kommt es immer wieder zu Taschendiebstählen und Handtaschenraub, besonders durch vorbeifahrende Motorradfahrer. Auch mobile Geräte werden im Vorbeifahren sowohl auf der Straße als auch aus Fahrzeugfenstern heraus auf diese Art entrissen. Auch gibt es Trickbetrüger, die als angebliche Sicherheitsbeamte Personenkontrollen durchführen. Statt die Wertsachen nach der „Kontrolle“ wieder auszugeben, behalten sie die Sachen ein. Fahrzeugdiebstähle betreffen in der Regel solche mit Allradantrieb wie Geländewagen. In der Vergangenheit gab es einzelne Fälle sexueller Belästigung, insbesondere in abgelegenen Gegenden. - Vermeiden Sie es, nachts oder alleine in entlegenen Gebieten zu reisen. - Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen. - Bestehen Sie darauf, Kontrollen durch angebliche Sicherheitsbeamte ausschließlich in der Lobby Ihres Hotels oder einer Polizeistation durchführen zu lassen. - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente möglichst im Safe des Hotels sicher auf. - Tragen Sie stets eine Kopie Ihres Reisepasses und E-Visums bei sich. Lassen Sie während des Tages Ihren Reisepass und das Visum an einem sicheren Ort. - Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine nicht benötigten Wertsachen mit. - Halten Sie Fenster und Türen bei Autofahrten geschlossen und bevorzugen Sie vorbestellte Taxis gegenüber denen auf der Straße. - Halten Sie sich als allein reisende Frauen nicht in menschenleeren Gegenden, z.B. fernab der regelmäßig frequentierten Wanderrouten in den Bergen auf. - Informieren Sie sich über das iranische Konzept des „Taroof“ - nehmen Sie nicht jedes höflich gemeinte Angebot der Gastfreundschaft an, ohne zu verstehen, was dahinter steht. - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei. Naturkatastrophen Iran liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone. Mit Erdbeben unterschiedlichen Ausmaßes ist in den meisten Teilen des Landes zu rechnen. Anhaltender Starkregen wie zuletzt im Frühling 2019 kann zu weitreichenden Überschwemmungen und Beeinträchtigungen des Reiseverkehrs führen. In einigen Landesteilen können Staub- und Sandstürme auftreten. - Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte. - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Studiosus ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Studiosus Reisen München GmbH)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
28.03.2020 - 18.04.2020 € 4.095,- € 5.050,- Zu diesem Datum anfragen
04.04.2020 - 25.04.2020 € 4.095,- € 5.050,- Zu diesem Datum anfragen
11.04.2020 - 02.05.2020 € 4.095,- € 5.050,- Zu diesem Datum anfragen
12.09.2020 - 03.10.2020 € 3.395,- € 4.090,- Zu diesem Datum anfragen
19.09.2020 - 10.10.2020 € 3.395,- € 4.090,- Zu diesem Datum anfragen
17.10.2020 - 07.11.2020 € 3.995,- € 4.890,- Zu diesem Datum anfragen
31.10.2020 - 21.11.2020 € 3.995,- € 4.890,- Zu diesem Datum anfragen
07.11.2020 - 28.11.2020 € 3.595,- € 4.390,- Zu diesem Datum anfragen
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