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Reisen mit Studiosus

Iran - die historische Route Kleingruppen

15-tägige Studienreise

Ein Galadinner für alle Sinne serviert Ihnen diese Reise durch blühende Städte wie Schiras und orientalische Märchen wie Isfahan. Tagelang umfängt Sie die Magie der archäologischen Funde: rätselhafte Keilschrifttafeln, machtstrotzende Felsengräber, die imposanten Ruinen der Königsstadt Persepolis. Und welch außergewöhnliche Ehre: Ayatollah Ayazi, ein hoher schiitischer Geistlicher, begrüßt uns in seinem Haus. Mit dem nötigen Respekt im Gepäck nähern wir uns auf dieser Studienreise den unterschiedlichsten Seiten des Gottesstaates. Erleben Sie belebte Basare, spiegelverglaste Hochhäuser und Iranerinnen, die ihr Kopftuch als trendiges Accessoire tragen. Ein Selfie mit dem Gast aus dem Westen: Welcome, how are you? Die Weltoffenheit der Iraner wird Sie verblüffen.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Vormittags Flug mit Austrian von Wien nach Teheran, Ankunft nachmittags. Oder vormittags Flug mit Iran Air von Wien oder mittags von Frankfurt nach Teheran, Ankunft spätnachmittags bzw. abends. Alternativ: Nachmittags mit Lufthansa von Frankfurt nach Teheran (Flugdauer jeweils ca. 5 Std.), Ankunft am Abend. Transfer zum Hotel. Zwei Übernachtungen in Teheran.

Geruhsames Frühstück, dann entführt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter ins facettenreiche Teheran: Vollverglaste Wolkenkratzer konkurrieren mit alten Gebäuden, konzertantes Hupen belebt die mehrspurigen Straßen, kreativ interpretieren die Teheranerinnen die Kleidervorschriften in der Metropole der Mullahs. Geschichte(n) des einstigen persischen Weltreichs offenbart uns das Nationalmuseum: Steinwerkzeuge, Schmuck und jahrtausendealte Skulpturen. Am Nachmittag feiern wir den Auftakt unserer Reise mit persischen süßen Leckereien im üppigen Garten des Saadabad-Palastkomplexes. Später inspizieren wir den Grünen und Weißen Palast, eine kleine Retrospektive zur Dekadenz der Schahzeit.

Eine Botschaft aus dem Mittelalter begrüßt Sie am Morgen. Mit dem passenden Zuckerstückchen zwischen den Zähnen schlürfen Sie Ihren Tee und entschlüsseln die Zeilen. Dann fahren wir auf gut ausgebauten Straßen ins Hochland. In Hamadan auf 1800 m suchen wir das Haar in der kahlen Mähne des steinernen Löwen Sang-e Shir, den Alexander der Große in Auftrag gegeben haben soll. Wie fortschrittlich die persische Kultur bereits im 11. Jahrhundert war, sehen wir im Mausoleum des Arztes und Universalgelehrten Ibn Sina alias Avicenna, bekannt aus dem Film "Der Medicus". Seine medizinischen Instrumente wirken fast modern. Auf den Felsen des Alwandgebirges begegnen wir der nächsten Schriftprobe: Ihr Reiseleiter hilft beim Entziffern der Keilschriftzeichen, und bevor wir ins Hotel zurückkommen, können Sie Ihren Namen keilen – wetten? 340 km.

Ethnische Minderheiten im Iran – wie hoch ist die gegenseitige Toleranz? Gesprächsstoff, während wir durch von Kurden besiedelte Gebiete reisen. Auf der antiken Seidenstraße flankieren uns schroffe Gebirgszüge, und je näher wir Bisotun kommen, desto mehr begreifen wir die Bedeutung des Begriffs Hochkultur: Am Berg der Götter erzählt ein monumentales Felsrelief in drei Sprachen von den Siegen des Großkönigs Dareios (UNESCO-Welterbe). Wir bemerken eine geflügelte Figur, die uns auf fast allen Etappen begleitet – Ihr Reiseleiter lüftet das Geheimnis. In den Felsgrotten von Tagh-e Bostan am Stadtrand von Kermanschah setzt sich die Reliefgeschichte fort. Auf dem Basar im Zentrum tobt der orientalische Budenzauber: Ledergürtel, Pluderhosen und kunterbunte Gewänder - das Angebot ist reichhaltig. Das geht Ihnen auf den Keks? Hoffentlich! Das Gebäck ist göttlich – genießen Sie die Dattelfüllung! 180 km.

Die Augen schalten heute auf Panoramamodus: Wir fahren durch die imposante Bergwelt von Luristan. Die Viertausender tragen im Frühjahr weiße Kappen, auf den saftigen Wiesen möchte man Ziege sein, die ausgedehnten Erosionslandschaften nutzen Nomaden für ihre Herden. In den fruchtbaren Ebenen des Zweistromlandes entdecken wir die ehemalige Königsresidenz Susa (UNESCO-Welterbe). Aufregende Historie durchzieht Schicht für Schicht das Ruinenfeld, Ihr Reiseleiter beflügelt Ihre Fantasie: Akropolis, Königsstadt, Künstlerviertel – Kultur aus sechs Jahrtausenden ruht hier. Klein und unbedeutend könnten Sie sich an der Zikkurat im Tempelbezirk von Tschoga-Sambil (UNESCO-Welterbe) fühlen: Ob der Bau der Stufenpyramide für eine Sprachverwirrung sorgte wie der Turm zu Babel? Übernachtung in Ahwas. 580 km.

Auf der Fahrt durch die Provinz Khusistan passieren wir unzählige Ölfelder, in denen das "schwarze Gold" gefördert wird. Warum aber braucht einer der größten Ölproduzenten auch noch Atomkraftwerke? Ihr Reiseleiter beleuchtet Pro und Kontra des Atomabkommens – ein delikates Thema. Noch delikater gestaltet sich allerdings unser Picknick: Zwischen steilen Gipfeln und tiefen Schluchten des Zagrosgebirges speisen wir frische Tomaten und Gurken, herzhaften Käse, kernige Nüsse und als Hochgenuss getrocknete Feigen. Bei Bischapur feiern riesige Reliefs abermals die einstigen Sassanidenherrscher, während ein verfallener Palast und der mystische Anahita-Tempel weiter Rätsel aufgeben. An den Pässen der Persischen Pforte können wir die Strapazen von Alexander dem Großen auf seinem Weg nach Osten erahnen. Wie am Vortag entschädigt auch heute die grandiose Landschaft für das frühe Aufstehen und die lange Fahrtstrecke. Auf Ihrem Kopfkissen weist Ihnen Poesie den Weg in die Traumwelt. 580 km. Drei Übernachtungen in Schiras.

Kalksteinkarge Weiten und Ruinenwelten der vergangenen Tage weichen heute dem farbenfrohen wie fruchtbaren Schiras. Nach den beiden langen Fahrtagen schlafen wir heute erst mal aus und gehen den Tag geruhsam an. Die Stadt der persischen Paradiesgärten (UNESCO-Welterbe) und Poeten feiert die Liebe – wir lassen uns darauf ein. In der Nasir-al-Molk-Moschee begegnen wir der Liebe zur Natur: florale Muster überall, besonders realistisch die Rosen. Auch die Lyrik blühte auf im milden Klima: Liebende pilgern von überall her zu den Gartengräbern der Dichter Saadi und Hafis und rezitieren Verse der persischen Poesie. Ihr Reiseleiter schenkt Ihnen eine klangvolle Kostprobe unter Orangenbäumen und Zypressen, reicht dazu duftenden Rosentee und Pistazien. Im Heiligtum von Ali Ebne Hamsa mit seiner funkelnden Spiegelpracht gewinnen wir Einblicke in die iranische Volksfrömmigkeit.

Freuen Sie sich auf das Glanzlicht altpersischer Kultur, die Ausgrabungen von Persepolis (UNESCO-Welterbe). Das monumentale Tor aller Länder inspiriert uns zu einem Gespräch über Toleranz im Vielvölkerstaat. Das Interesse am Fremden gilt als Tugend im Iran und ein Selfie mit dem Gast als innigster Ausdruck des Interesses. Historische Weltoffenheit demonstrieren die Reliefs der Tributbringer. Wo lediglich Bruchstücke zu sehen sind, fügt sie Ihr Reiseleiter bildhaft zusammen: Homakapitell, 100-Säulen-Saal, Apadana-Palast. Für die Nachwelt verabschiedeten sich die Herrscher in die Felsengräber von Nagsch-e Rustam: Die in Stein gemeißelten Kunstwerke erzählen von den Siegen der Achämeniden- und Sassanidenkönige. 90 km. Zurück in Schiras kaufen wir Proviant auf dem Altstadtbasar: unter anderem Gebäck aus Pistaziensplittern, Safran und Rosenwasser. Bei der Suche nach dem passenden Restaurant fürs Abendessen hilft Ihr Reiseleiter. Kosten Sie Lari-Kebab: Der in Joghurt und Gewürzen marinierte Lammspieß ist typisch für Schiras.

Wir steuern eine karge Ebene auf 1900 m Höhe an. Wo Säulen und Häuserreste unsere Neugier wecken, thronte einst Pasargadae, die erste Residenz des Perserreichs (UNESCO-Welterbe). Am Grabmal des Reichsgründers Kyros spüren wir die Aura der einstigen Macht: Der König der Könige herrschte von der Ägäis bis weit nach Zentralasien hinein. Durch die fruchtbaren Hochtäler des Zagrosgebirges fahren wir nach Abarkuh. Unter der 4000 Jahre alten Zypresse des Ortes rasten wir bei Safrantee und lecker-süßem Gebäck. Am alten Eishaus aus Lehm staunen wir: Ein Kühlschrank ohne Strom! Ein eindrucksvoller Pass noch im Löwengebirge, 2630 m hoch, dann erreichen wir die Oasenstadt Yasd am Rande der Großen Salzwüste. 450 km. Zwei Übernachtungen in Yasd.

Yasd ist das Zentrum des Zoroastrismus, jener auf Zarathustra zurückgehenden altpersischen Religion. Ihr Audioset liefert dazu den Monumental-Soundtrack von Richard Strauß. Ein leichter Schauer umfängt den Betrachter bei den Türmen des Schweigens, wo früher die Toten abgelegt und von den Geiern entfleischt wurden. Im Feuertempel begegnen wir den lodernden heiligen Flammen: Im Gefäß hinter Glas sind sie noch niemals erloschen. Tief in der Altstadt (UNESCO-Welterbe) finden wir kluge Ideen, der Hitze zu trotzen – übertunnelte Gassen mit Windtürmen zur Kühlung der Häuser, Zisternen zur Wasserversorgung und einen erquickenden Granatapfelsaft to go. Vorsicht an der Freitagsmoschee: Das reich verzierte Doppelminarett kann Nackenstarre verursachen, und der Anblick des Inneren ist fesselnd. Dem Augenschmaus folgt am Abend in einem ehemaligen Hamam der Gaumenschmaus Abguscht, den Sie mit zubereiten.

Verfallene Lehmziegelbauten, Zisternen und das alte Eishaus säumen unseren Weg zur Lehmziegelzitadelle von Meybod, einer Vorgängerversion von Yasd. Auf dem Weg durch die Wüste gen Isfahan fahren wir an verfallenen Karawansereien vorbei. Die Provinzstadt Nain könnte Ihnen wegen der gleichnamigen Teppiche geläufig sein, durch den unterirdischen Gebetsraum der Freitagsmoschee dagegen wandeln Sie vermutlich zum ersten Mal. Scheiben aus Alabaster hauchen das Licht bis in die Katakomben. In einer unterirdischen Werkstatt klappert ein mechanischer Webstuhl: Ein freundlicher Mann webt hier Mäntel aus Kamelhaar für die Mullahs. 330 km. Drei Übernachtungen in Isfahan.

"Isfahan ist die Hälfte der Welt" sagt ein persisches Sprichwort. Wir überprüfen das gründlich. Der 40-Säulen-Palast stellt uns zunächst vor ein Rätsel: ... 18, 19, 20 zählen wir irritiert, entdecken im Wasser davor aber die Lösung. Nachdem wir uns an üppig dekorierten Sälen sattgesehen haben, besuchen wir den Ali-Kapu-Palast. Zu unseren Füßen: der riesige Platz Meidan-e Imam (UNESCO-Welterbe). Hier flirtet und flaniert die Jugend zwischen Blumenbeeten und Wasserläufen. Ein Farbenspiel sondergleichen präsentieren uns im Anschluss die Lotfollah- und die Imam-Moschee. Und, haben Sie den Pfau gefunden? Nach dem Besuch der Vank-Kathedrale und ihres Museums im armenischen Viertel wissen wir um die Rolle der Christen im islamischen Staat. Wo es Hühnchen in Granatapfel-Walnuss-Sauce zum Abendessen in Eigenregie gibt, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter.

Mit jedem Zentimeter Grün, Blau und Türkis puzzeln wir uns ein Stück näher heran ans Gesamtkunstwerk Isfahan. Ein flotter Tee für Frühaufsteher, denn zu den Sälen und Innenhöfen der Freitagsmoschee der Seldschuken (UNESCO-Welterbe) erhalten wir heute exklusiven Eintritt vor allen anderen Besuchern. Über eine der vielen Brücken Isfahans muss man einfach gehen, wenngleich sie heute meist überflüssig sind - der Fluss führt oft kein Wasser mehr. In einem Feuertempel sprechen wir mit einem zoroastrischen Priester über seine Religion und die der Ahnen. Verbringen Sie doch den freien Nachmittag mit den Einheimischen im Park beim Tee. Geheimnisse der persischen Küche lernen wir am Abend gemeinsam in einem Spezialitätenrestaurant kennen.

In einem Teehaus in Kaschan kehren wir ein und Ihr Reiseleiter reicht Ihnen einen Duft, der Tropfen für Tropfen die Erinnerungen wachhält an eine märchenhafte Zeit. In Ghom erleben wir etwas Außergewöhnliches: in der heiligen Stätte treffen wir einen Geistlichen. Befragen Sie ihn zu Werten und Traditionen, zum Islam, zur Politik der Reformen. Um viele Erkenntnisse reicher schließen wir den Kreis und fahren zurück nach Teheran. 390 km. Übernachtung in einem Flughafenhotel.

Nachts Rückflug nonstop mit Lufthansa nach Frankfurt oder mit Austrian nach Wien, Ankunft morgens und Anschluss zu den anderen Städten. Oder morgens mit Iran Air nonstop nach Frankfurt oder Wien, Ankunft jeweils vormittags.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) z. B mit Lufthansa z. B. von Frankfurt oder München nach Teheran und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 95 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • Bei Flug mit Lufthansa und Austrian 13, bei Flug mit Iran Air 14 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 9 Abendessen im Hotel, zwei Abendessen in einem persischen Restaurant
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Iranische Reisebegleiter
  • Ein Picknick
  • Eintrittsgelder (ca. 160 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 50 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Friedrichshafen
  • 0 € - ab/bis Genf
  • 0 € - ab/bis Graz
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Innsbruck
  • 0 € - ab/bis Köln
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Linz
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Salzburg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

10 bis 15 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Komfort-/Luxus-Hotels

Reiseziele

Iran

Themen der Reise

Rundreise

Das Visum für den Iran beantragt Studiosus (Frist 6 Wochen). Kurzfristiges Visum bei Einreise im Ausnahmefall möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein. - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Iran
Aktuelle medizinische Hinweise Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen. Impfschutz Eine Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe www.who.int). Für die direkte Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften. Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Meningokokken-Erkrankungen, Typhus und Tollwut empfohlen. Malaria Malaria kann im Iran landesweit in Höhenlagen unter 1.500 Metern vorkommen. Die jährlichen Fallzahlen sind aber nicht hoch, das Risiko ist damit gering. Im Norden des Landes ist eine Übertragung von Juni bis September möglich, im Süden von Mai bis September und an der Küste des Persischen Golfs ganzjährig. Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) manchmal tödlich. Im Südosten gehen 35 Prozent der Erkrankungen auf das Konto dieses Erregers. Ansonsten ist P. vivax, Erreger der Malaria tertiana vorherrschend. Ein Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, hilft zur Vermeidung einer Malariaerkrankung. Empfohlen wird - das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien, - das konsequente Einreiben exponierter Haut mit einem geeigneten Repellent und - das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen) Tagsüber schützen diese Maßnahmen auch vor anderen durch Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Phlebotomen Fieber, West Nil Fieber oder Krim-Kongo hämorrhagischem Fieber. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht generell empfohlen (www.dtg.org) und ist nur in Ausnahmefällen zu erwägen. Bei Fieber sollte, insbesondere im Süden des Landes, innerhalb von 24 Stunden ein Arzt aufgesucht werden, um eine Malaria ausschließen zu können. HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten HIV/Aids kommt im Iran vor. Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex, dringend empfohlen. Durchfall- und Darmerkrankungen Durchfallerkrankungen sind im Iran noch relativ weit verbreitet. Zur Prophylaxe wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke aus Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss zu kochen, antibakteriell zu filtern oder zu desinfizieren. Zuhause ist eine Behandlung des Leitungswassers mit Gegenosmose (Reverse Osmosis RO) empfehlenswert. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut gegart sein. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern. Tollwut Tollwut kommt im Iran vor. Das Virus wird am häufigsten von Hunden übertragen. Das Risiko ist in ländlichem Gebiet größer als in den meisten Städten. Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Lecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Die aufwändigen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind im Iran, außerhalb der Großstädte, nicht immer möglich. Zuverlässigen Schutz vor Tollwut bietet die Impfung vor einem Biss. Die präexpositionelle Impfung ist daher für Reisen in den Iran besonders wichtig. Leishmaniose Haut-Leishmaniose (eine von Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung mit Hautveränderungen, die meist erst Wochen bis Monate nach dem Stich auftreten und lange persistieren) ist in ländlichen Gegenden verbreitet. Maßnahmen für einen zuverlässigen Mückenschutz tagsüber sollten deshalb dringend beachtet werden. Bei nicht heilenden Hautgeschwüren nach einem Iran Aufenthalt muss an die Möglichkeit einer Haut-Leishmaniose gedacht werden. Bei anhaltenden, unklaren Fieberschüben und Milzvergrößerung kann auch die gefährliche, generalisierte (sog. „viszerale“) Form vorliegen, die dann in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik behandelt werden muss. Tuberkulose Die Tuberkulose kommt landesweit noch häufig vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen können resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger entstehen. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung! Geographisch bedingte Erkrankungen Iran ist derzeit ein eher seltenes Reiseziel für Trekkingtouristen und Bergsteiger. Bei Aufenthalten über 2.300 Meter Höhe kann es bei Einzelnen zu den verschiedenen Formen der Höhenkrankheit kommen, wenn keine graduelle Anpassung an die Höhe stattfindet. Die Höhenkrankheit ist eine potentiell gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, selbst wenn sie bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Weitere Gesundheitsgefahren Das Unfallrisiko ist im Iran insbesondere bei Überlandfahrten sehr hoch. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Medizinische Versorgung Die spezialisierte, medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch nicht auf der Höhe der Hauptstadt und nicht vergleichbar mit europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erschweren. In Teheran ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem recht hohen Niveau möglich. Auch bei schweren Erkrankungen muss deshalb nur selten eine medizinische Evakuierung ins Ausland, z.B. nach Dubai, oder eine sofortige Repatriierung erwogen werden. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz, einschließlich einer Reiserückholversicherung, ist dennoch dringend notwendig. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird empfohlen (beispielsweise über www.dtg.org oder www.frm-web.de). Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge in den Iran mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen, da westliche Medikamente regelmäßig nicht zur Verfügung stehen. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise in den Iran bewusst sein. Die deutsche Botschaft in Teheran verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt. Unverändert gültig seit: 30.04.2019

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise
Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen in den Iran das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

Sicherheit geht vor!
Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Treppen- und Balkongeländer
Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage im Iran zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Der Iran ist ein weitgehend sicheres Reiseland. Die erhoffte grundlegende Verbesserung der seit Jahren schwierigen Wirtschaftslage im Land blieb bisher aus. Seit der Kündigung des Atomabkommens durch die USA und die damit verbundenen neuen Sanktionen verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage im Land zusehends. Vor diesem Hintergrund sind ein Wiederaufflammen von sozialen und politischen Protesten und neue gewaltsame Demonstrationen - insbesondere in der Hauptstadt Teheran - nicht gänzlich auszuschließen. In den letzten Jahren kam es vor allem in westlichen Provinzen mit ethnischen und religiösen Minderheiten wie Kurdistan, West-Aserbaidschan und Kermanschah zu vereinzelten bewaffneten Angriffen und Anschlägen auf staatliche und religiöse Einrichtungen. Sie richteten sich bisher nie gegen Touristen oder touristische Einrichtungen. In jedem Fall vermeiden wir auf unseren Reisen alle Gebiete, in denen auch nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht. Dies gilt vor allem für die östliche Provinz Sistan-Balutschistan, für Teile der Provinz West-Aserbaidschan sowie für die Grenzgebiete zum Irak, zu Pakistan und zu Afghanistan. Von politischen Menschenansammlungen und Protestkundgebungen halten wir uns weiträumig fern. In jedem Fall sind unsere iranischen Leistungspartner und unsere Reiseleiter im ganzen Land angewiesen, alle Demonstrationen und politischen Menschenansammlungen zu meiden. Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie dringend, die Hinweise zu Fotografierverboten, die Ihnen Ihr Reiseleiter gibt, strikt zu beachten. Generell ist das Fotografieren von Einrichtungen der Streitkräfte sowie der Polizei, „offiziellen“ Gebäuden sowie von politischen Kundgebungen und Menschenansammlungen strikt verboten. Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren iranischen Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 27.05.2019

Sicherheitshinweis
Iran Stand: 27.05.2019 Länderspezifische Sicherheitshinweise Von Reisen in den Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in die Grenzgebiete Irans mit Pakistan und Afghanistan wird dringend abgeraten. In diesen Gebieten besteht ein erhebliches Entführungs- und Anschlagsrisiko. Dies betrifft insbesondere das Gebiet im Dreieck zwischen den Städten Zabol, Bam und Chabahar. Stabiler ist die Lage in der Hafenstadt Chabahar selbst, sofern der Luftweg für die Anreise genutzt wird. Von nicht notwendigen Individual- oder Trekkingreisen in die Kurdengebiete im Nordwesten Irans, insbesondere entlang der türkischen und irakischen Grenze, wird grundsätzlich abgeraten. Gelegentlich werden die Grenzübergänge zur Türkei und zum Irak geschlossen. Für Afghanistan, Irak und die an Iran grenzende pakistanische Provinz Belutschistan bestehen Reisewarnungen. Innenpolitische Lage Im Iran, insbesondere außerhalb der Hauptstadt Teheran, kann es zu politisch motivierten Kundgebungen und einem dadurch bedingten hohen Aufgebot an Sicherheitskräften kommen. Reisende sollten während des Aufenthalts in Iran die aktuelle politische Lage in den Medien aufmerksam verfolgen und Menschenansammlungen oder Demonstrationen weiträumig meiden. Insbesondere sollten Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen, ihres Umfeldes oder von Polizisten/Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden unter allen Umständen vermieden werden, da dies als Spionagetätigkeit gewertet werden kann. Internetdienste, vor allem soziale Medien und auch die Telefonnetze können zeitweilig abgestellt werden. Besondere Vorsicht sollten Reisende an folgenden Daten walten lassen: 11. Februar – Revolutionstag 10. September 2019 - Ashura Fest 04. November - Besetzung der US-Botschaft 29. November – Übergriffe auf die britische Botschaft 07. Dezember - sog. Studententag Terrorismus In Iran kommt es, meistens in Minderheitenregionen, unregelmäßig zu Zwischenfällen mit terroristischem Hintergrund. Seit den Pariser Anschlägen vom November 2015 haben iranische Behörden die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen im Grenzbereich zu Irak und zu Pakistan, aber auch in der Hauptstadt Teheran, erhöht. Im Juni 2017 ist es dennoch in Teheran zu Anschlägen auf das Parlamentsgebäude und auf das Mausoleum von Ayatollah Khomeini gekommen, die Todesopfer und Verletzte forderten. Auch in anderen Landesteilen fanden in den vergangenen Jahren Anschläge statt. Anschläge richteten sich bisher nicht gegen Ausländer oder Touristen. Reisende in Grenzregionen Irans zu Irak und zu Pakistan sollten grundsätzlich immer auch die jeweils aktuelle Lage in den Nachbarländern in Betracht ziehen. In der Provinz Sistan-Belutschistan (Südosten, Grenze zu Pakistan/Afghanistan) kommt es regelmäßig zu Konflikten zwischen iranischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppierungen. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und es gibt vermehrte Sicherheits- und Personenkontrollen. Wiederholt wurden Ausländer in der Region festgehalten und längeren Verhören unterzogen. Eine Weiterreise war in manchen Fällen nur noch mit iranischer Polizeieskorte möglich. Dies geschah vor dem Hintergrund von seit Jahren häufig auftretenden Fällen bewaffneter Angriffe auf iranische Sicherheitskräfte in der Region. In der Provinz Kurdistan und der ebenfalls von Kurden bewohnten Provinz West-Aserbaidschan gibt es wiederholt Anschläge gegen Sicherheitskräfte, lokale Repräsentanten der Justiz und des Klerus. In diesem Zusammenhang haben Sicherheitskräfte ihr Vorgehen gegen kurdische Separatistengruppen und Kontrollen mit Checkpoints noch einmal verstärkt. Seit März 2011 gab es in der Region wieder verstärkt bewaffnete Zusammenstöße zwischen iranischen Sicherheitskräften und kurdischen Separatistenorganisationen wie PJAK und DPIK, mit Todesopfern auf beiden Seiten. Insbesondere die Grenzregionen zum Irak und die Region um die Stadt Sardasht waren betroffen. Trotz eines im September 2011 vereinbarten Waffenstillstandes kam es im Jahr 2015 und verstärkt im Sommer 2016 zu gewaltsamen Konflikten. In bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen iranischen Sicherheitskräften und Angehörigen der DPIK im September 2016 nahe der Stadt Sardasht wurden zehn Personen und drei Revolutionsgardisten getötet. Seit Juni 2016 kam es in der Region zu mehreren derartigen Vorfällen. Bereits 2015 hatte es nahe der Stadt Khoy, im iranisch-türkischen Grenzgebiet (Provinz West-Aserbaidschan), Zusammenstöße mit mehreren Todesopfern gegeben. Seit 2015 kommt es nach iranischen Angaben in der Provinz Khuzestan und in anderen Landesteilen, auch in Teheran, wiederholt zu Verhaftungen von Personen, die mit dem sogenannten Islamischen Staat in Verbindung stehen und Terroranschläge in Iran geplant haben sollen. Kriminalität In Teheran kommt es gelegentlich zu Personenkontrollen durch vermeintliche Sicherheitsbeamte. Die Kontrolleure erweisen sich anschließend als Trickbetrüger, welche z.B. nach erfolgter „Kontrolle“ die Geldbörse oder deren Inhalt einbehalten. Es wird geraten, darauf zu bestehen, entsprechende Kontrollen lediglich im Hotel oder der nächstgelegenen Polizeistation durchführen zu lassen. Wenn möglich sollten Pässe und Wertsachen im Hotelsafe deponiert und nur eine Kopie des Passes mitgeführt werden. Die Zahl der Diebstähle von Pässen, Geld und Taschen in Geschäften und auf der Straße (auch durch Motorradfahrer) nimmt - ebenso wie die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser - zu. Besondere Umsicht ist hier geboten. Vorsicht ist auch bei von Fremden angebotenen Süßigkeiten/Keksen und (offenen) Getränken geboten, da Diebe k.o.-Tropfen benutzen, um Touristen zu betäuben und auszurauben. Individualreisende sollten grundsätzlich vermeiden, allein nachts oder in einsamen Gebieten zu reisen. Es gab in der Vergangenheit einzelne Fälle von sexueller Belästigung, daher sollten besonders allein reisende Frauen darauf achten, sich nicht in menschenleeren Gegenden, wie z.B. fernab der regelmäßig frequentierten Wanderrouten in den Bergen, aufzuhalten. Naturkatastrophen Iran liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone. Mit Erdbeben unterschiedlichen Ausmaßes muss in den meisten Teilen des Landes gerechnet werden. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum. In einigen Landesteilen können Staub- und Sandstürme auftreten. Anhaltender Starkregen kann wie zuletzt im März/April 2019 zu weitreichenden Überschwemmungen führen und den Reiseverkehr beeinträchtigen. Aktuelle Informationen bietet z.B. die Iran Meteorological Organisation. Krisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

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