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Reisen mit Marco Polo Reisen

Israel – Jordanien - Klagemauer und Wüstensand

11-tägige Individuell

Die Idee dieser Reise: die Länder Israel und Jordanien kombinieren. Die vorgeschlagene Route unserer Länderexpertin umfasst neben den Metropolen Tel Aviv und Amman auch geschichtsträchtige Orte wie Bethlehem und Petra. Natürlich dürfen als landschaftliche Highlights die Wüste Wadi Ram, das Tote und das Rote Meer nicht fehlen. Von dem lebendigen TEL AVIV nach JERUSALEM, das gleich drei Weltreligionen heilig ist. Hinter dicken Mauern liegt das Gassenlabyrinth der Altstadt. Feilschen Sie im arabischen Basar um Waren, gehen Sie auf der Via Dolorosa den Leidensweg Jesu ab und kaufen Sie an der Klagemauer ein Kvittelchen. Auch als Nichtjude können Sie einen Zettel mit Ihrem Wunsch in die Mauerritzen stecken. Während Sie sich in den Korallenriffen vor AKABA wie in einem riesigen Aquarium fühlen, treiben Sie im TOTEN MEER an der Wasseroberfläche. Am besten reiben Sie sich vorher mit schwarzem Schlamm ein. Dass eine solche Kur gut für Haut und Seele ist, wusste schon Kleopatra.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts

Im Laufe des Tages Ankunft in Tel Aviv (tagesaktuelle Flugpreise auf Anfrage). Sie werden bereits erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht. Der Rest des Tages ist frei für erste eigene Entdeckungen.

Mit Ihrem Scout Citytour durch Tel Aviv, die heimliche Hauptstadt Israels: ganze Viertel im Bauhausstil, orientalisches Flair in Jafo, kilometerlange Mittelmeerstrände. Sie spazieren durch die Altstadt, die kaum älter als 100 Jahre ist. Berühmte Bauwerke gibt es nicht, dafür eine moderne Skyline. Nachmittags Fahrt in die Heilige Stadt Jerusalem.

Den ganzen Tag Sightseeing in Jerusalem - unvergesslich die Aussicht auf dem Ölberg. Weiter zur Gedenkstätte Yad Vashem. Während Sie an der Klagemauer gläubigen Juden begegnen, beten die Muslime nur wenige Schritte weiter auf dem Tempelberg mit dem Felsendom. Auf der Via Dolorosa über den arabischen Basar bis zur Grabeskirche.

Ausflug nach Bethlehem, wo Sie mit einem örtlichen Scout die Geburtskirche und das Internationale Begegnungszentrum besuchen. Immer wieder sehen Sie die 9 m hohe Mauer, die den palästinensischen Teil Bethlehems umgibt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung in Jerusalem.

Im Privatwagen durch das Jordantal nach Qumran und zu den Ausgrabungen von Bet Shean. Vom Berg der Seligpreisungen blicken Sie auf den See Genezareth, den Sie später mit dem Boot befahren. Weiter zur jordanischen Grenze, dort Fahrer- und Fahrzeugwechsel. Gegen Abend Ankunft in Amman.

Erkunden Sie mit Ihrem Scout die moderne jordanische Hauptstadt: Zitadelle, Nationalmuseum, den Souk und den schönsten modernen Sakralbau des Landes - die König-Abdullah-Moschee. Weiter nach Adschlun mit der mächtigen Burg Qalat ar-Rabad. Dann wartet ein besonderes Highlight: Gerasa. Die Ruinen aus der Römerzeit sind so gut erhalten, dass man sich leicht vorstellen kann, wie die Menschen hier vor 2000 Jahren gelebt haben.

Auf der 5000 Jahre alten Königsstraße geht es in Richtung Süden. Stopp in Madaba, der Mosaik-Stadt mit der weltberühmten Landkarte von Palästina. Auf Ihrem weiteren Weg in die Felsenstadt Petra passieren Sie den Mt. Nebo, die Kreuzritterburg Kerak und das Wadi Mujib - Jordaniens Grand Canyon.

Nur durch eine enge Schlucht erreichbar und umwerfend schön: die Felsenstadt Petra. Vor Ihnen ragt das in den roten Stein gehauene Schatzhaus in die Höhe. Bewundern Sie die kunstvollen Fassaden - diesen Anblick werden Sie nie vergessen. Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Entdeckungen.

Im Jeep holpern Sie durch das Wüstental Wadi Ram, Schauplatz des Filmklassikers "Lawrence von Arabien". Weiter nach Tala Bay bei Akaba, wo Sie die Seele baumeln lassen und das tiefblaue Wasser genießen können.

Keine Verlängerung in Akaba gebucht? Dann geht's weiter zum Toten Meer, dem tiefstgelegenen See der Erde. Zeit genug, um zu testen, wie hoch der Salzgehalt tatsächlich ist.

Im Laufe des Tages Fahrt zum Flughafen von Amman und Rückflug.
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, klimatisierten, eigenen Fahrzeugen und mit nichtklimatisiertem Jeep (Ausflug in das Wadi Ram am 9. Tag)
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels
  • 10 x Frühstück
  • Eintritte (ca. 120 €)
  • Bootsfahrt auf dem See Genezareth, gemeinsam mit anderen Reisenden
  • Klimaneutrale Pkw-/Bahn-/Bootsfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 20 €)
  • Örtlicher, Deutsch sprechender Driver-Guide (Fahrer und ortskundiger Führer in einer Person) in Israel, in Bethlehem örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung; wechselnde örtliche, Englisch sprechende Reiseleitung während des Besichtigungsprogramms in Jordanien (Audio-Guide in Kerak); keine Reiseleitung in Madaba und am Mt. Nebo (Aufpreis für durchgehende Deutsch oder Englisch sprechende Reiseleitung auf Anfrage); Transfers mit Englisch sprechendem Fahrer
  • Nicht enthaltene Extras: Grenzgebühren Israel (ca. 32 US-$) sowie ggf. Shuttlebus (ca. 7 US-$), vor Ort zu zahlen.
  • 585 € - Aufpreis für durchgehende Deutsch oder Englisch sprechende Reiseleitung
Merkmale der Reise

2 bis 10 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung wahlweise in Standard-, Premium- oder Luxus-Hotels

Reiseziele

Israel, Jordanien

Themen der Reise

Rundreise

Hinweis
Der Empfehlung des Auswärtigen Amtes folgend vermeiden wir an Freitagen sowie an hohen islamischen und jüdischen Feiertagen den Besuch des Tempelbergs und der Altstadt von Jerusalem. Die ausgeschriebenen Programmpunkte können deshalb auch an anderen als den angegebenen Reisetagen durchgeführt werden.

Reisepass erforderlich. Das Visum für Jordanien wird derzeit kostenlos bei Einreise erteilt. Eine kurzfristige Wiedereinführung der Visumgebühr ist möglich (ca. 60 US-$). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein. - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Israel / Palästinensische Gebiete
Aktuelle medizinische Hinweise Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen. Impfschutz Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Für einen Langzeitaufenthalt in den Palästinensischen Gebieten wird zudem noch eine Typhusimpfung empfohlen. HIV/AIDS Die Prävalenz von weniger als 0,1% der Bevölkerung ist eher gering. Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniasis, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung). In Israel ist es an mehreren Orten zu einem Wassersport-assoziierten Ausbruch von Leptospirose gekommen. Medizinische Versorgung Das Versorgungsniveau in Israel ist gut bis sehr gut, die Notfallversorgung und Entbindungen erfolgen ausschließlich im dafür bestens etablierten staatlichen Gesundheitssystem. In den Palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall ist empfehlenswert. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z. B. www.dtg.org. Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. Unverändert gültig seit: 30.08.2019

Jordanien
Aktuelle medizinische Hinweise Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko. - Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen. Impfschutz Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. - Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. - Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen. - Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG). MERS (Middle East Respiratory Syndrome) Diese Infektionskrankheit löst seit 2012 vorrangig in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen aus. Ursache ist ein Coronavirus (MERS-CoV), dessen Biologie nicht abschließend geklärt ist. Kamele scheinen an der Übertragung auf den Menschen beteiligt zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken, siehe Merkblatt MERS-Coronavirus. - Vermeiden Sie zur Krankheitsprävention unnötigen Kontakt mit Kamelen. HIV/AIDS Die Inzidenz von HIV-Infektionen in Jordanien ist sehr gering. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. - Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Durchfallerkrankungen Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise: - Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden. - Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser. - Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. - Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst. - Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. - Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. - Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel. Cholera Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera. - Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten. Weitere Infektionskrankheiten Insbesondere einige durch Mücken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniose, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z.B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung). Durch nicht pasteurisierte Milchprodukte kann Brucellose übertragen werden. Medizinische Versorgung Das Versorgungsniveau ist in Amman sehr gut. Hier sind besonders die beiden großen Privatkrankenhäuser der Maximalversorgung, das Al-Khalidi Medical Center und das Arab Medical Center, zu nennen. Außerhalb der Hauptstadt ist mit starken Einschränkungen zu rechnen, v.a. auch hinsichtlich des Rettungsdienstes bei Unfällen. - Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland. - Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke. - Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. Unverändert gültig seit: 28.08.19

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise
Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Israel das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

Treppen- und Balkongeländer
Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zu Israel und Jordanien. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. In Israel ist die Sicherheitslage weiter angespannt. Meist mit Messern, gelegentlich auch mit Schusswaffen bewaffnete Einzeltäter greifen vor allem Angehörige der Sicherheitskräfte, aber auch israelische Zivilisten an. Die Sicherheitskräfte gehen im Regelfall massiv gegen die Angreifer vor. In Reaktion auf diese Angriffe wurden die Antiterror-Maßnahmen landesweit und in besonderem Maße im Raum Jerusalem ausgebaut. Die Angriffe richteten sich bisher nie gezielt gegen westliche Besucher, das deutsche Auswärtige Amt fordert dennoch auch Ausländer zu erhöhter Vorsicht auf. Die israelischen Sicherheitskräfte treffen umfassende Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung und der vielen Besucher vor Terrorangriffen. An Freitagen und an wichtigen islamischen und jüdischen Feiertagen kommt es in der Altstadt von Jerusalem und rund um den Tempelberg gelegentlich zu gewalttätigen Protesten und Demonstrationen. Wir haben aus diesem Grund unsere Reisen so geplant, dass Besichtigungen in der Altstadt von Jerusalem an anderen Tagen stattfinden. Zudem finden unsere Rundgänge durch die Altstadt auf sorgfältig ausgewählten Routen und in Begleitung unserer ReiseleiterInnen statt. Wegen der Anschlagsgefahr vermeiden wir in ganz Israel die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Im Frühjahr 2019 feuerten radikale Palästinenser vermehrt Raketen auf israelisches Territorium ab: Diese Raketen schlugen meist im Grenzgebiet ein. Bei zwei Angriffen im März wurden zum ersten Mal seit mehreren Jahren auch Ziele im Großraum von Tel Aviv und somit im israelischen Kernland angegriffen. Zwar gilt seit Anfang Mai wieder ein neu ausgehandelter Waffenstillstand, eine erneute Eskalation ist jedoch nicht auszuschließen. Da es im Zusammenhang mit dem syrischen Bürgerkrieg vereinzelt zu Grenzzwischenfällen an der syrisch-jordanischen Grenze gekommen ist, bieten wir weder in Israel noch in Jordanien Ausflüge in das unmittelbare Grenzgebiet zu Syrien an. In Israel verzichten wir wegen der Gefahr terroristischer Übergriffe aus den angrenzenden Territorien auch auf Aufenthalte im Umkreis des Gaza-Streifens sowie im direkten Grenzgebiet zum Libanon und zum Nordsinai. Jordanien ist unverändert ein Anker der Stabilität in der Region. Die Stellung des Königshauses in der jordanischen Gesellschaft und die von König Abdullah II. in den letzten Jahren angeordneten politischen und sozialen Reformen haben bisher eine Destabilisierung des Landes verhindert. Es gibt zwar auch in Jordanien eine breit gefächerte Protestbewegung: Sie fordert immer wieder lautstark tief greifende Reformen, nur eine Minderheit stellt jedoch das aktuelle politische System grundsätzlich infrage. Proteste und lokale Auseinandersetzungen richteten sich in der Vergangenheit auch nie gegen westliche Besucher und haben zu keinem Zeitpunkt zu einer nachhaltigen Verschlechterung der innenpolitischen Lage geführt. Eine Sicherheitsbeeinträchtigung auf unseren Reiserouten durch Jordanien sehen wir daher aktuell nicht. Die Kriminalität ist in Israel und Jordanien im weltweiten Vergleich eher niedrig, dennoch gibt es an touristischen Brennpunkten sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen, z.B. gegen Taschendiebe. Bitte folgen Sie im eigenen Interesse den einschlägigen Hinweisen Ihrer Reiseleitung. Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage im Nahen Osten sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren. Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Israel und Jordanien. Mit freundlichen Grüßen Ihr Marco Polo-Team Stand: 30.08.2019

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts
Israel (Reisewarnung für den Gaza-Streifen) Stand: 30.08.19 Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland, Ost-Jerusalem und Gaza-Streifen) Aktuelles Im August 2019 ist es wiederholt zu einem Raketen- und Mörserbeschuss aus dem Gaza-Streifen heraus auf israelisches Staatsgebiet und zu israelischen Gegenangriffen gekommen. Weitere Zwischenfälle am Gaza-Streifen und im unmittelbar angrenzenden Gebiet - insbesondere im Abstand von etwa 40 Kilometer von der Gaza-Sperranlage - sind auch nach Beruhigung der Lage nicht auszuschließen. Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird weiterhin gewarnt, von Reisen und Aufenthalten in das unmittelbar angrenzende Gebiet wird derzeit dringend abgeraten. -Suchen Sie beim Erklingen der Alarmsirenen umgehend nahegelegene Schutzräume auf. -Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen von lokalen Sicherheitskräften. Am israelischen Sicherheitszaun am Gaza-Streifen finden weiterhin Kundgebungen und Protestaktionen statt. Bei Demonstrationen kam es zu zahlreichen Todesopfern und Verletzten auf palästinensischer Seite. Insbesondere werden zahlreiche, mit Brandsätzen ausgestattete Drachen und Ballons eingesetzt, die vom Gaza-Streifen aus starten und im Nahbereich des Zauns landen. -Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam. -Befolgen Sie auch hier stets die Anweisungen von lokalen Sicherheitskräften. Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Libanon und Syrien, insbesondere östlich der Straße 98, wird aufgrund von mehreren sicherheitsrelevanten Vorfällen abgeraten. Sicherheit – Teilreisewarnung Gaza-Streifen Terrorismus - Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis. Innenpolitische Lage Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen. Auch bei zunächst friedlichen Versammlungen besteht das Risiko, dass die Situation sehr schnell eskaliert. Es kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass es in der aktuellen Situation auch zu terroristischen Angriffen im öffentlichen Raum kommen kann – das Risiko eines Anschlags besteht fort. - Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam. - Meiden Sie größere Menschenansammlungen. - Lassen Sie bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Israel und den Palästinensischen Gebieten besondere Vorsicht walten. Palästinensische Gebiete: Gaza-Streifen Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird gewarnt. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gaza-Streifen und in den dazugehörigen Küstengewässern praktisch keine konsularische Hilfe leisten. Gleiches gilt für die Ausreise aus dem Gazastreifen. Im Rahmen der israelischen Militäroperation „Protective Edge“ erfolgten schwere Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen mit vielen Toten und Verletzten. Dabei wurde auch öffentliche Infrastruktur, wie Straßen, Strom- und Abwasserversorgung, beschädigt. Ferner befinden sich in Trümmern sowie auf wenig befahrenen Wegen nach wie vor nicht detonierte Sprengmittel (UXO). Die Versorgungslage im Gaza-Streifen ist schwierig. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Das Grundwasser gilt als belastet. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleistungen, wie Kläranlagen, aus. Sie dürfte sich angesichts der derzeitigen Zuspitzung noch verschlechtern. Die Einreise nach Gaza auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen. Im Mai 2010 kamen bei einem solchen Versuch (sog. „Gaza-Flottille“) neun Menschen ums Leben. Der einzige Personenübergang zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, in Erez, ist zurzeit insbesondere für humanitäre Fälle und internationale Organisationen geöffnet. Der Gaza-Streifen ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr von und nach Israel fast vollständig abgeriegelt. Personenverkehr zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, über den Übergang Erez, wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch die Ausreise über Erez ist in der Regel nur für Personen möglich, die mit Genehmigung der israelischen Behörden über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde auch in der Vergangenheit wiederholt kurzfristig geschlossen. Der Grenzübergang Rafah, zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen, ist außer an Wochenenden und islamischen Feiertagen grundsätzlich geöffnet. Der Grenzübergang kann dann nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Palästinensern mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen bedarf es der Zustimmung der ägyptischen und palästinensischen Grenzbehörden. Hier kann es auch bei erst kürzlich erfolgter Einreise zu Wartezeiten von mehreren Wochen bis zur Ausreise kommen. Eine Ausreise aus dem Gaza-Streifen kann bei erfolgter Einreise über Rafah auch nicht über den israelischen Grenzübergang Erez erfolgen. Es besteht eine Reisewarnung für den Nordsinai. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nord-Sinai wird hingewiesen, siehe Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Ägypten. Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem) Insbesondere auf dem Tempelberg/Haram Al Sharif und dessen Umgebung kann es zu Auseinandersetzungen kommen, etwa an muslimischen und jüdischen Feiertagen sowie an Freitagen. - Seien Sie bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem besonders vorsichtig. - Suchen Sie Rat bei einer ortskundigen Begleitung. - Halten Sie sich über die aktuelle Lage informiert. Israel allgemein Angesichts der aktuellen Sicherheitslage wird landesweit zu erhöhter Vorsicht geraten, insbesondere in der Nähe von Bushaltestellen und Bahnhöfen. Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Im europäischen Vergleich kommt Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl relativ selten vor. Gleichzeitig bleibt Israel das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. In den letzten Jahren sind Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund signifikant zurückgegangen. Es gibt derzeit keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern. - Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) vertraut - Befolgen Sie ggf. die Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden. Informationen der israelischen Behörden mit Verhaltenshinweisen in Krisensituationen, u.a. bei Raketenangriffen, bietet der israelische Zivilschutz Home Front Command. Grenzgebiet zu Syrien und Libanon Im israelisch-syrischen Grenzgebiet haben sich die Spannungen erhöht. Es ist zu mehreren sicherheitsrelevanten, auch militärischen Zwischenfällen gekommen, bei denen Raketen, Mörsergranaten, etc. auf israelischem Territorium niedergegangen sind. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen jeweils ausdrücklich vor. - Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon, insbesondere östlich der Straße 98, wird abgeraten. Grenzgebiet zu Ägypten In der Vergangenheit wurden vereinzelt Raketen aus dem Sinai auf Israel abgeschossen, die in unbewohntem Gebiet um Eilat eingeschlagen sind. Es kam nicht zu Personen- oder Sachschäden. Vereinzelte bewaffnete Zwischenfälle entlang der israelisch-ägyptischen Grenze können nicht ausgeschlossen werden. In der Vergangenheit kam es dabei kam es auch zu Schusswechseln. - Vermeiden Sie Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze und weichen Sie auf alternative Routen aus. Auf die Reise- und Sicherheitshinweise Ägypten mit einer Teilreisewarnung für den Nordsinai inklusive des Grenzgebiets zu Israel wird hingewiesen. Angrenzendes Gebiet zum Gaza-Streifen Von Aufenthalten im unmittelbar angrenzenden Gebiet zum Gaza-Streifen wird derzeit dringend abgeraten. - Beschränken Sie Bewegungen in der Region möglichst auf das Nötigste. - Informieren Sie sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen. - Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen von Sicherheitskräften. Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank) Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, vor allem zwischen Israel und Jerusalem einerseits und dem Westjordanland andererseits, aber auch innerhalb des Westjordanlands. Es kommt immer wieder zu Anschlägen, Angriffen und Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Es gibt immer wieder Berichte über Angriffe auf Fahrzeuge, die mit Steinen oder Molotow-Cocktails beworfen werden, teils durch Palästinenser, teils durch israelische Siedler. Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte „fliegende“ Checkpoints eingerichtet oder bestehende Checkpoints vorübergehend geschlossen werden. Es kann zu Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in Ramallah und anderen palästinensischen Städten und Dörfern kommen. Besuche in den von der Palästinensischen Behörde verwalteten Städten Bethlehem, Beit Sahour, Beit Jalla, Jericho, Taybe, Al-Bireh und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar. Mit israelischen Mietwagen ist der Besuch dieser Städte, die im sogenannten A- und B-Gebiet liegen, grundsätzlich nicht gestattet, siehe Infrastruktur/Straßenverkehr. - Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung. - Kleiden Sie sich aufgrund der größtenteils konservativen Gesellschaft stets angemessen und auf verzichten Sie auf kurze Hosen/Röcke und nicht schulterbedeckende Kleidung. - Bewahren Sie unbedingt Ruhe, meiden Sie Menschenansammlungen und suchen Sie ggf. Zuflucht im Inneren von Geschäften und Wohnhäusern. - Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der israelischen und palästinensischen Sicherheitskräfte. - Seien Sie bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland besonderer vorsichtig, insbesondere um Hebron, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints. - Vermeiden Sie generell Fahrten in der Dunkelheit. - Beachten Sie unbedingt Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten. - Verfolgen Sie die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam. Kriminalität Reisende sollten aufgrund von Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle die übliche Vorsicht walten lassen. - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf. - Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit. - Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen. - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei. Naturkatastrophen Israel und die Palästinensischen Gebiete liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Vor allem in den Sommermonaten können aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen Busch- und Waldbrände sowie Sandstürme auftreten. In den Wintermonaten kann es zu Überschwemmungen kommen, insbesondere in der Negev-Wüste. Am Toten Meer gibt es inzwischen Tausende von Einsturzlöchern („Sink Holes“). Innerhalb von Sekunden entstehen an der Küste Einsturztrichter bzw. Erdfälle von bis zu 20 Meter Tiefe und 80 Meter Breite. - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. - Verlassen Sie befestigte Straßen und Wege am Toten Meer nicht. - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Jordanien Stand: 28.08.2019 Sicherheit Von Reisen in das syrisch-jordanische Grenzgebiet und in den Nordosten des Landes in der Grenzregion zum Irak wird dringend abgeraten. Terrorismus In Jordanien besteht insbesondere aufgrund der Lage in Syrien und im Irak landesweit die Gefahr von Terroranschlägen, auch an Orten, die von Ausländern besucht werden. Die jordanischen Behörden haben daher ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöht. - Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen besonders aufmerksam. - Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis. Innenpolitische Lage Von Reisen in das syrisch-jordanische Grenzgebiet sowie in den Nordosten des Landes in der Grenzregion zum Irak wird aufgrund wiederholter Zwischenfälle an den Grenzen zu Syrien und Irak dringend abgeraten. Sowohl das syrisch-jordanische als auch das irakisch-jordanische Grenzgebiet sind militärisches Sperrgebiet, in dem besondere Bestimmungen gelten. Auch aufgrund der geographischen Nähe zu den Nachbarstaaten Syrien und Irak und dem hohen Aufkommen an Flüchtlingen in der Region mit vereinzelten Auseinandersetzungen sollte die weitere Entwicklung vor Ort stets aufmerksam verfolgt werden. In Jordanien kommt es sowohl in Amman als auch in anderen Städten und Ortschaften des Landes vor allem an den Wochenenden nach dem Freitagsgebet des Öfteren zu Demonstrationen und Protestaktionen, in denen verschiedene Bevölkerungsgruppen ihre wirtschaftlichen, sozialen und politischen Forderungen artikulieren. In der Folge kann es zu Verkehrsbeeinträchtigungen und auch vereinzelten gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen. - Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. - Informieren Sie sich über die lokalen Medien und folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. - Beachten Sie die fortgeltende Reisewarnung Syrien und die Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Irak. Kriminalität Die Kriminalitätsrate in Jordanien ist niedrig. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle, aber auch Fahrzeugraub in Amman, Einbrüche in Fahrzeuge insbesondere im Bereich Totes Meer/Wadi Mujib und vereinzelte Sexualdelikte kommen insbesondere an von Touristen stark frequentieren Orten vor. - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf - Lassen Sie keine Wertsachen oder Dokumente in unbeaufsichtigt abgestellten Fahrzeugen zurück. Weichen Sie dort bestenfalls auf beaufsichtigte Parkplätze aus. - Seien Sie als allein reisende Frau besonders vorsichtig und lassen Sie sich nach Möglichkeit durch vertrauenswürdige Personen begleiten. Naturkatastrophen In den Herbst- und Wintermonaten kann es insbesondere nach Dürreperioden nach Niederschlägen zu plötzlich auftretenden Überschwemmungen und Sturzfluten kommen. Der gesamte Westen Jordaniens liegt in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommen kann. - Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte. - Informieren Sie sich vor Wanderungen in Bergen/Flusstälern (Wadi) bei Tourenführern, Reiseveranstaltern oder lokalen Behörden über die Gefahrensituation. - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

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