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Reisen mit Marco Polo Reisen

Kenia - Massai Mara und Meeresrauschen

12-tägige Individuell

Die Idee dieser Reise: die berühmtesten Nationalparks Kenias – Massai Mara, Amboseli und Tsavo West – mit den Traumstränden Ostafrikas kombinieren. Stummelaffen in den Baumwipfeln, eine Hyäne, die hysterisch kichert, oder vorbeiziehende Zebraherden – nicht nur die BIG FIVE begeistern mich in der MASSAI MARA. Im Amboseli-Nationalpark sind die Elefanten die unbestrittenen Stars. Das schönste Fotomotiv auf dieser Reise: eine Elefantenherde vor der Kulisse des schneebedeckten Kilimandscharo. Die Dickhäuter begegnen Ihnen mit Sicherheit auch im TSAVO-WEST-NATIONALPARK. Aber im Gegensatz zu ihren Artgenossen im Amboseli sind die Elefanten hier rot! Ihr Scout lacht und versichert: "Nein, sie schmieren sich nur mit der roten Erde des Nationalparks ein. Die beste Sonnencreme, die die Natur zu bieten hat." Und er verrät auch gleich noch, dass die vermeintliche Löwin ein Männchen ist. Im Tsavo tragen die Löwen nämlich keine Mähne. Das nenne ich Anpassung an die Hitze!Am Shetani-Lavafeld bietet sich ein völlig anderes Bild. Aus der schwarzen Lava sprudelt glasklares Schmelzwasser, das sich den Weg vom Kilimandscharo hierher gebahnt hat. Die Mzima-Quelle ist ein beliebter Swimmingpool für Nilpferde und Krokodile. Daher mein Tipp: Warten Sie mit dem Baden besser, bis Sie Ihren Urlaub am DIANI-BEACH ausklingen lassen.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts

Im Laufe des Tages Ankunft am Flughafen Nairobi (tagesaktuelle Flugpreise auf Anfrage). Ihr Fahrer bringt Sie im Privatwagen zu Ihrem Hotel. Das Zimmer steht ab 15 Uhr zur Verfügung.

Nach dem Frühstück und Safari-Briefing fahren Sie in den Massai-Mara-Nationalpark. Schon auf der Fahrt zur Lodge bekommen Sie Büffel, Gnus, Zebras, Elefanten und jede Menge Vögel vor die Linse. Nachmittags Game Drive mit Ihrem Scout. Sie übernachten im Safaricamp mitten in der Wildnis.

Ein weiterer Safaritag im Massai-Mara-Nationalpark. Besonders frühmorgens und spätnachmittags sind die Chancen gut, dass sich auch Raubkatzen wie Löwen und Leoparden blicken lassen.

Über Narok fahren Sie zum Lake Naivasha bzw. Lake Elementaita, die im Great Rift Valley liegen. Ihr Bootstrip am Nachmittag bringt Sie nach Crescent Island. Genießen Sie den Spaziergang auf der Insel ganz unbeschwert – hier gibt es nur Vögel und Pflanzenfresser!

Über Nairobi fahren Sie mit Ihrem Scout in den Amboseli-Nationalpark. Nachmittags Game Drive. Halten Sie Ausschau nach Nilpferden und den seltenen Nashörnern. Einfacher ist es, Elefanten zu begegnen. Ohne Pause schlingen sie ihre Rüssel um Grasbüschel oder rupfen Blätter von den Bäumen. Unglaubliche 250 kg vertilgt ein Elefant pro Tag! Im Schatten von Afrikas höchstem Berg recken Giraffen ihre Hälse in Schirmakazien und fressen genüsslich die Blätter der Bäume. Die langen, spitzen Dornen an den Ästen sind für sie kein Hindernis. Von Ihrem Ranger erfahren Sie, dass Giraffen eine dicke unempfindliche Haut im Maul haben.

Der Gipfel des Kilimandscharo mit seiner Schneekuppe prägt aus jeder Perspektive das Bild und ist Hintergrund für ein beeindruckendes Wildleben. Wahrzeichen von Amboseli sind die riesigen Elefantenherden, die sich in den Sümpfen wälzen. Da die Dickhäuter im Park weitgehend von Wilderern verschont geblieben sind, gibt es auch alte Elefantenkühe und -bullen, so dass man das Sozialverhalten in der Gruppe gut beobachten kann. Der nur 390 Quadratkilometer große Nationalpark, der von Wildhütern und Wissenschaftlern ganzjährig überwacht wird, ist daher Heimat des Amboseli Elephant Research Project. Die Landschaft dieses Nationalparks ist geprägt von sodahaltigem grauem Staub. Akazienwälder, Sümpfe und offene Savanne wechseln sich ab und bieten vielen Großwildarten eine Heimat. Hier kommen Gnus, Zebras, Gazellen, Impalas, Spießböcke und einige Spitzmaulnashörner vor. An Raubtieren gibt es Löwen, Geparden, Hyänen, Afrikanische Wildhunde und zwei Schakalarten. Der große, alkalische Amboseli-See (Lake Amboseli), der dem Nationalpark seinen Namen gab, bedeckt rund ein Drittel der Parkfläche, ist aber nur saisonal ganz mit Wasser gefüllt. Zwischen den Sümpfen im südlichen Teil des Parks und dem Amboseli-See besteht eine kanalartige Verbindung. Mit Ihrem Scout gehen Sie morgens und abends auf Pirschfahrt, um die Flora und Fauna des Nationalparks zu entdecken.

In aller Frühe Game Drive, dann Weiterfahrt durch die Shetani-Lavafelder zum Tsavo-West-Nationalpark. Gut, dass Sie Ihren Scout bei sich haben, denn die Big Five verbergen sich gerne im Dickicht. Eine Löwenfamilie im Savannengras hätten Sie glatt übersehen.

Auf der Fahrt zum Indischen Ozean begegnen Sie immer wieder hochgewachsenen Massai, die eingehüllt in leuchtend rote Tücher ihre Rinder hüten. Ihre schilfbedeckten Rundhütten liegen hinter einem Dornbuschwall, der die Familien vor wilden Tieren schützen soll. Heutiges Etappenziel ist einer der schönsten Strände der Welt: der Diani-Beach.

Drei Tage im All-inclusive-Hotel am Diani-Beach. Einfach faulenzen am Palmenstrand. Oder lieber kiten, schnorcheln oder Delfine beobachten? Sie haben die Qual der Wahl.

Beschreibung siehe Tag 9.

Je nach Abflugzeit Transfer zum Flughafen von Mombasa.
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, eigenen Fahrzeugen (Safari-Minibusse)
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Lodges/Camps
  • 11 x Frühstück, 7 x Mittagessen, 6 x Abendessen und all-inclusive im Badehotel in Diani Beach
  • Nationalparkgebühren (ca. 260 €)
  • Bootsfahrt nach Crescent Island
  • Reiseliteratur (ca. 20 €)
  • Durchgehender örtlicher, Englisch sprechender Driver-Guide während der Safari (Fahrer und ortskundiger Führer in einer Person; Aufpreis für Deutsch sprechenden Driver-Guide auf Anfrage), Transfers mit Englisch sprechenden Fahrern
  • 790 € - Aufpreis bei einem Teilnehmer (exklusive EZ)
  • 234 € - Aufpreis für Deutsch sprechenden Driver-Guide
  • 1280 € - Aufpreis Toyota Landcruiser
Merkmale der Reise

2 bis 10 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-Hotels

Reiseziele

Kenia

Themen der Reise

Rundreise

Reisepass erforderlich. Das Visum für Kenia (ca. 50 US-$) muss online selbst beantragt werden. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ausrüstung
Die folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen: - feste, gut eingelaufene Schuhe - leichte Regenjacke - Tagesrucksack - Badeschuhe (aus hygienischen Gründen,falls gewünscht) - Feuchtigkeits- oder Desinfektionstücher - Insektenschutzmittel (bewährt haben sich „No-Bite“ und „Anti-Brumm“) - ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut) - Reiseapotheke und Heftpflaster - Taschenlampe mit Ersatzbirne und -batterien - Taschenmesser - Fernglas

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein. - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Kenia
Medizinische Hinweise Aktuelles Ebola-Ausbruch Aufgrund des aktuellen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda werden derzeit alle Reisenden, die über aus diesen beiden Ländern und ggf. auch weiteren Ländern an Flughäfen in Kenia landen bzw. über die Landgrenzen einreisen, zur Vermeidung der Einschleppung von Ebola mittels Temperaturscanner auf erhöhte Körpertemperatur überprüft und nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen wie z.B. Quarantäne auszugehen. Masern Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko. -Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen. Dengue-Fieber Seit Oktober 2018 sind überdurchschnittlich viele Fälle von Dengue-Fieber in der Region um Mombasa gemeldet worden. Dengue-Viren werden in Kenia v.a. in den Küstenregionen durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber. -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. Impfschutz Eine gültige Gelbfieberimpfung wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert. Eine Auffrischung nach 10 Jahren wird von den kenianischen Behörden nicht verlangt. Bei Einreise aus Nicht-Gelbfiebergebieten wie z.B. aus Europa oder einer Transitzeit von weniger als 12 Stunden im Flughafen eines Gelbfieber-Endemiegebiets ist der Impfnachweis nicht zwingend vorgeschrieben, wird jedoch für Reisen im Land empfohlen. -Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. -Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen. -Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG). Chikungunya-Fieber Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber. -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. Malaria Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Im ganzen Land besteht unter 2.500m Höhe ein hohes Malaria-Risiko (P.falciparum mehr als 99%). In Nairobi gibt es nur sehr selten vereinzelte Fälle, siehe Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria. -Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin. Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten: -Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden). -Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria). -Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. -Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner. -Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen. HIV/AIDS Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. Im Landesdurchschnitt liegt die Prävalenz im höheren einstelligen Prozentbereich, allerdings sind Risikogruppen, insbesondere Sexarbeiter/-innen in einem sehr viel höheren Prozentsatz betroffen. -Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Durchfallerkrankungen Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise: -Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden. -Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser. -Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. -Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst. -Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. -Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. -Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel. Cholera Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und ist in Kenia endemisch. Die Erkrankung kann gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera. -Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht im gesamten Land beim Baden in Süßwassergewässern wie z. B. dem Victoria-See im gesamten Land, siehe auch Merkblatt Bilharziose. -Vom Baden in Süßwassergewässern sollten Sie in ganz Kenia konsequent absehen. Ostafrikanische Schlafkrankheit Die unbehandelt fast immer tödlich verlaufende Erkrankung wird durch den schmerzhaften Stich der aggressiven TseTse-Fliege übertragen. Insgesamt ist das Risiko in Kenia sehr gering. Bei unklarem Fieber nach Rückkehr sollte neben der ungleich häufigeren Malaria auch an die Schlafkrankheit gedacht werden. -Schützen Sie sich insbesondere beim Besuch der Nationalparks im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Mückenstichen. Höhenkrankheit Sollte im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Mount Kenia bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit. -Lassen Sie sich bei Vorerkrankungen bezüglich der akuten Höhenkrankheit von Ihrem Hausarzt beraten. Gifttiere In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden bis zum Tod bewirken kann. -Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher sollten Sie nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. -Greifen Sie nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material. Des Weiteren kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten und andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung wie z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen sowie Hundertfüßler vor. -Achten Sie beim Greifen, Gehen, Sitzen und Liegen auf möglicherweise Gifttiere. -Schütteln Sie vor Benutzung Bettdecken und -laken, Kleidungsstücke, Schuhwerk sowie Kopfbedeckungen aus. Luftverschmutzung -Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung außerhalb Nairobis ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hochproblematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Fachärzte. Die ärztliche Versorgung in Nairobi ist allerdings gut. Die Stadt ist Sitz eines Regionalarztes des Auswärtigen Amts und verfügt auch über einige deutsch sprechende Ärzte. Außerdem sind Englisch sprechende Fachärzte aller Fachrichtungen vorhanden. In einigen Krankenhäusern gibt es Stationen, die hinsichtlich der Unterbringung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Ein ärztlicher Notfalldienst für dringende Erkrankungen, Unfälle etc. ist dort eingerichtet. Einfache bis mittelschwere Operationen können, insbesondere in Nairobi, in ausgewählten Krankenhäusern durchgeführt werden. Im Notfall sind auch komplexe Eingriffe möglich, dennoch sollten schwierigere Operationen oder hier nicht häufig durchgeführte Eingriffe nach ärztlicher Rücksprache in Europa oder Südafrika durchgeführt werden. -Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke. -Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland. -Schließen Sie möglichst eine lokale Evakuierungsversicherung z.B. bei AMREF-Flying Doctors ab. -Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.. Stand: 23. August 2019

Schlafkrankheit
Obwohl Infektionen bei Touristen äußerst selten auftreten, raten Tropenmediziner auch hier zu konsequentem Insektenschutz (körperbedeckende Kleidung tragen, Insektenschutzmittel wiederholt aufzutragen, möglichst keine dunkelblaue oder schwarze Kleidung tragen, da diese die Tse-Tse-Fliege anzieht). Es ist angeraten, bei einer Erkrankung nach Ende der Reise dringend einen Arzt aufzusuchen und neben der ungleich häufigeren Malaria auch an die Schlafkrankheit zu denken.

Zusätzlicher Hinweis zur Gelbfieberimpfung
Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben. Im Falle einer Impf-Unverträglichkeit lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels und Unterkünften
In Kenia dürfen Sie keine europäischen Sicherheitsstandards erwarten. Vor allem folgende Punkte erfordern ein umsichtiges Verhalten: - gelegentlich niedrige Brüstungshöhen bei Balkons und Fenstern - übergroße Zwischenräume bei den Gitterstäben von Geländern - lockere Elektroinstallationen, auch in Badezimmern - Treppen mit Stufen in unterschiedlicher Höhe, bröckelnden Kanten und unebenen Oberflächen - fehlende Treppengeländer und Handläufe - unebene und unzureichend beleuchtete Wege in den Außenanlagen - unbeleuchtete und nicht abgesicherte Swimmingpools Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein. Sehr wichtig ist es, eine gute Taschenlampe mitzunehmen, zumal gelegentlich in den Abendstunden der Strom ausfällt bzw. die Stromversorgung in einigen Lodges nur durch Generatoren erfolgt, die in der Regel um 23 Uhr abgeschaltet werden.

Sicherheit geht vor!
Die politische Situation ist nicht in allen afrikanischen Ländern stabil. Die Reisen, die wir Ihnen anbieten, können aber durchweg, auch nach Einschätzung des deutschen Auswärtigen Amtes, ohne ein erhöhtes Sicherheitsrisiko durchgeführt werden. In manchen Ländern und/oder Städten gibt es Straßenkriminalität, in anderen kaum. Immer jedoch gibt es eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die Sie beherzigen sollten, um sich selbst und Ihr Eigentum gegen unliebsame Übergriffe zu schützen. Bitte befolgen Sie unbedingt die Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn Ihrer Reise gibt. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Kenia zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Die Nationalparks in Kenia, d.h. die Gebiete mit einer besonderen touristischen Anziehungskraft, gelten derzeit als sichere Reiseziele, auch wenn die ostafrikanischen Länder in den vergangenen zehn Jahren gelegentlich Schauplatz terroristischer Anschläge waren. Das Auswärtige Amt sieht für das gesamte östliche Afrika und insbesondere in Kenia eine erhöhte Gefahr terroristischer Attentate, die sich nicht zuletzt gegen ausländische Einrichtungen, touristische Reiseziele und religiöse Stätten richten können. In seinem Sicherheitshinweis zu Kenia weist es explizit auf eine erhöhte Gefährdung hin: Diese Gefährdung hat mit der militärischen Intervention der kenianischen Streitkräfte gegen Stützpunkte der Shabaab-Miliz in Somalia und entsprechenden, von der Miliz angekündigten Vergeltungsaktionen, zugenommen, in besonderem Maße seit dem Anschlag auf das Westgate-Einkaufszentrum im September 2013. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir selbstverständlich auf den Besuch der Regionen, in denen große ethnische und politische Spannungen herrschen bzw. in denen wir eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Aktivitäten vermuten. In Kenia meiden wir die als instabil geltenden nördlichen Landesteile, insbesondere die Grenzregionen zu Somalia. Ferner sind auch keine längeren Aufenthalte in größeren Städten des Landes vorgesehen. Wir haben uns entschlossen, auf ein Besichtigungsprogramm in Nairobi zu verzichten und bis auf Weiteres den Aufenthalt auf eine Nacht zu begrenzen. Wegen der in Afrika an manchen Orten sehr hohen Kriminalität vermeiden wir in den größeren Städten den Besuch von Stadtvierteln, die als „no-go-areas“ bekannt sind. Außerdem haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Reiseleiter sind landesweit zu erhöhter Wachsamkeit aufgefordert. Wir bitten Sie, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise oder auch unterwegs gibt. Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit langjährig bewährten Partnern organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Marco Polo-Team Stand: 10.09.2019

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Weltweiter Hinweis Stand: 31. Juli 2019 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort. Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen. Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden. Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen. Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Reisehinweise des Auswärtigen Amts
Kenia Stand: 10.09.2019 Von Reisen in das Grenzgebiet zu Somalia (bis zu 80 km Entfernung zur Grenze) wird dringend abgeraten, von Reisen in die Provinz Lamu (mit Ausnahme des Lamu-Archipels) wird abgeraten. Terrorismus In Kenia besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Anschläge. Die somalischen Al-Shabaab-Terrororganisation hat mit Vergeltungsaktionen als Reaktion auf die Beteiligung der kenianischen Streitkräfte an der AMISOM-Mission in Somalia gedroht. Mehrere Anschläge und eine Reihe vereitelter Anschläge haben die Entschlossenheit der Terroristen unter Beweis gestellt. So erfolgte zuletzt im Januar 2019 ein Anschlag auf den DusitD2-Hotel- und Bürokomplex. Regierungsgebäude, Hotels, Bars und Restaurants, Einkaufszentren, kirchliche Einrichtungen, öffentliche Verkehrsmittel wie Busse, Kleinbusse, Fähren, Flughäfen und andere stark frequentierte Einrichtungen zählen zu den Orten mit erhöhter Gefährdung. Von Besuchen des Grenzgebietes zu Somalia im Nordosten Kenias wird dringend abgeraten. Wegen terroristischen Aktivitäten auf dem Festland der Provinz Lamu wird von Aufenthalten in diesem Bereich abgeraten. Reisen auf das Lamu-Archipel (Lamu Island und Manda Island) sind hiervon ausgenommen und möglich. Bei Aufenthalten und Reisen in abgelegene Orte oder Nebenstrecken der Küstenregion mit Ausnahme der touristischen Einrichtungen besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko. - Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam. - Meiden Sie möglichst größere Menschensammlungen. - Vermeiden Sie unbedingt Reisen, die näher als etwa 80 km an die somalische Grenze heranführen, einschließlich Kiwayu und die Küstenregionen nördlich von Pate Island. - Seien Sie bei Besuchen des Lamu-Archipels besonders vorsichtig und reisen Sie ausschließlich auf dem Luftweg an. - Suchen Sie für unvermeidliche Reisen mit dem Auto in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile Kenias, in die Küstenregion nördlich von Malindi, in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz - vor allem nach Lamu - unbedingt den Schutz in einem bewachten Konvoi. - Beachten Sie auch den weltweiten Sicherheitshinweis. Piraterie auf hoher See Vor den Küsten besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind Schiffe vor Kenia gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. - Als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern sollten Sie besonders vorsichtig sein und unbedingt eine Registrierung beim Maritime Security Center vornehmen. Innenpolitische Lage Demonstrationen aus politischen oder sozialen Gründen kommen vor, bei denen gewaltsame Auseinandersetzungen nicht ausgeschlossen werden können. In Laikipia und angrenzenden Counties mehren sich die Konflikte über Weide- und Landrechte. Dabei kommt es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und Übergriffen auf Farmen und Lodges. In den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias besteht die Gefahr von Stammesauseinandersetzungen. - Informieren Sie sich über die lokalen Medien. - Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. - Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Kriminalität Die Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen zu werden, besteht in allen Landesteilen. Nicht ausgeschlossen sind Ausspähungen, die anschließend in sogenannte Express-Entführungen münden, bei denen auch westliche Ausländer über mehrere Stunden hinweg festgehalten werden, um mit ihren Bankkarten hohe Geldbeträge abzuheben. Bestimmte Stadtteile Nairobis wie Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete sind besonders gefährlich. In Nairobi ereigneten sich zudem in letzter Zeit mehrere Fälle von Trickbetrug, in denen die Betrüger den Reisenden, als Polizisten verkleidet, gegenübertraten. Es ist daher zu empfehlen, sich immer den Dienstausweis des vermeintlichen Polizisten zeigen zu lassen und diesem nicht ohne nachvollziehbaren Grund zu folgen. In Nairobi und in Mombasa besteht die erhöhte Gefahr von Raubüberfallen, auf Fußgänger wie auch Autofahrer einschließlich des „Car-Jackings“. Auch bei organisierten „Slum-Touren“ ist es in der Vergangenheit zu gewalttätigen Übergriffen auf Besuchergruppen gekommen. Bei Spaziergängen an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit und außerhalb der Hotelanlagen besteht eine erhöhte Gefahr, überfallen zu werden. In den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Straßen in die Nordostprovinz und die nördliche Küstenprovinz besteht eine erhöhte Gefahr von bewaffneten Überfällen und Entführungen. In jüngster Zeit ist es zu Überfällen, teilweise mit schwerer Körperverletzung, nach Verabredungen zu sexuellen Handlungen über Dating-Plattformen gekommen. Sporadische kriminelle Aktivitäten werden auch im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet. Vor allem an der Küste kommt es gelegentlich zu Überfällen auf privat angemietete Bungalows und Ferienhäuser von Individualtouristen, auch in Nationalparks. Auch beim Besuch von Bars, Restaurants und Nachtclubs ist es insbesondere an der Küste vereinzelt zu bewaffneten Überfällen gekommen. - Vermeiden Sie bestimmte Stadtteile Nairobis wie Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete im Allgemeinen sowie die Flüchtlingslager Dadaab und Kakuma. - Meiden Sie nachts die Innenstädte Nairobis und Mombasas. - Besuchen Sie die Altstadt von Mombasa auch tagsüber nur mit ortskundigen Personen. - Legen Sie auch kürzere Strecken im Zweifel lieber mit dem Taxi zurück. - Seien Sie in größeren Menschenmengen, ärmeren Wohngegenden und an Busbahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen. - Holen Sie vor individuellen Ausflügen Informationen zur Lagebeurteilung und Risikoabwägung bei den Reise- und Hotelleitungen ein. - Übernachten Sie als Individualtouristen in Nationalparks ausschließlich in Lodges oder auf bewachten Campingplätzen und achten Sie auf angemessene Sicherheitsvorkehrungen. - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf. - Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit, tragen Sie diese keinesfalls sichtbar. - Seien Sie beim Einsatz von Bank- und Kreditkarten und beim Abheben am Geldautomaten besonders vorsichtig. - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter als auch bei Verabredungen über Dating-Plattformen skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei. Naturkatastrophen Kenia liegt in einer seismisch leicht aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann. Extreme Trockenheit und Dürre kann die östlichen, nordöstlichen, aber auch Küstenregionen betreffen. In den Regenzeiten von Oktober bis November und von Ende März bis Mitte Juni können starke Regenfälle Überflutungen und Erdrutsche sowie Schäden an der Infrastruktur verursachen. - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum. - Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

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Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
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