Akzeptieren Tourix verwendet Cookies, um Ihnen einen bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Reisen mit Young Line Travel

Kolumbien - El Ritmo de Colombia

16-tägige YOUNG LINE TRAVEL Reise

Okay, zugegebenermaßen stand Kolumbien lange Zeit für berüchtigte Drogenbarone und kompromisslosen Guerillakampf. Stoff für mehr als einen Thriller. Aber die Zeiten ändern sich, und bei Kolumbien genau in die richtige Richtung - heute ist das südamerikanische Land ein Beispiel für Aufbruchstimmung, ein Land voller Naturschätze, paradiesischer Strände und zudem reich an Kultur: Wir radeln vor der Kulisse der Anden durch Hochhausschluchten und tanzen in Bogotás Clubs, erleben Kolonialpracht zwischen Travellertown und verschlafenem Flussstädtchen, springen am Traumstrand ins kristallklare Wasser der Karibik. Immer dabei: Musik und Lebensfreude der Colombianos - unverwüstlich und mitreißend wie das ganze Land!

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts

Mittags Flug nach Bogotá (Flugdauer ca. 11,5 Std.) - und abends sind wir da: Marco Polo Scout Alejandro erwartet uns bereits und nimmt uns mit zum Hotel im angesagten Ausgehviertel Zona T.

Den natürlichen Reichtum Kolumbiens lernen wir bereits nach dem Frühstück hautnah kennen: Auf dem Paloquemao-Markt wird mit Bergen farbenprächtiger Blumen gehandelt und auch die Auswahl an exotischen Früchten ist beeindruckend. Dazu vielleicht einen frisch gepressten Saft von Borojo, Lulo & Co.? Die bunten Vitaminbomben haben es in sich! Anschließend zeigt uns Alejandro die Altstadt La Candelaria: Kopfsteinpflaster, Kolonialbauten - und die steilen Sträßchen am Hang lassen uns spüren, dass wir uns in der Andenmetropole auf über 2600 m bewegen. Krönender Abschluss der Citytour: das Goldmuseum. Den freien Nachmittag widmen die meisten von uns der Cafészene. Bogotás Beats Es heißt fit bleiben für den Abend: Wir stürzen uns mit Alejandro ins schicke Nachtleben der Zona T - und tanzen unter Einheimischen zu den Beats von Reggaeton und anderen mittelamerikanischen Rhythmen ...

Zumindest sonntagvormittags - dann sind die großen Boulevards für Autos gesperrt, Jogger, Radler und ... Poser übernehmen die Macht. Auch wir schwingen uns auf Räder und strampeln durch die Hochhausschluchten. Dann nehmen wir Abschied von der Hauptstadt, unser Bus schnauft die Serpentinen der Bergstraße hoch, ein letzter Panoramablick auf Bogotá. Im Städtchen Guatavita werden wir von einer Bauernfamilie zum Mittagessen erwartet. Ein Blick hinter die Kulissen inklusive – bei einem entspannten Plausch erfahren wir mehr über das traditionelle Leben der Locals. Gut gestärkt rollen wir dann übers Land zu einem echten Highlight südamerikanischer Kolonialarchitektur: Villa de Leyva. Eine beeindruckende Plaza, kopfsteingepflasterte Straßen mit weiß getünchten Häuserzeilen, Holzbalkone und Kirchtürme - und hinter den Mauern das ein oder andere geschmackvolle Café!

Freizeit im Bergstädtchen - und es gibt jede Menge spannender Möglichkeiten! Mountainbikes mieten und ins Umland aufbrechen? Wer gerne reitet, wird sich bei einem Reitausflug wie ein kolumbianischer Cowboy bzw. Cowgirl fühlen. Eine Fototour bei Sonnenuntergang, wenn der Ort in ein sanftes Orange getaucht wird? Und zwischendurch eine Stärkung? "Probiert mal Arepa, die gefüllten Maisfladen sind unsere Lieblingssnacks!", verrät Alejandro. Ein paar Pesos und schon schwärmen auch wir.

Weiter nach Norden in die Provinz Santander - mit jedem Kilometer wird es grüner und tropischer. Gegen Mittag erreichen wir San Gil, ein hübsches Kolonialstädtchen und zugleich das Outdoormekka Kolumbiens! Die meisten von uns nutzen die Gelegenheit zum einstündigen Rafting auf dem Rio Fonce - ein feuchtfröhliches Paddelabenteuer durchs üppige Grün. Schließlich ganz entspannt im Bus die letzten 20 Kilometer bis zum Tagesziel Barichara.

Kolonialstadt und zugleich Travellerort - Barichara verzaubert! Die hübschen Ausgehlocations heben wir uns für später auf ... Nach dem Frühstück schnüren wir unsere Trekkingschuhe und wandern in etwa zwei Stunden auf dem historischen Camino Real ins deutlich tiefer gelegene Dörfchen Guane. Unterwegs gibt's tolle Ausblicke auf die Landschaft und als Zugabe ein Konzert der kolumbianischen Vogelwelt. In Guane erwarten uns ein etwas schräges paläontologisches Museum - inklusive Mumie - und die Möglichkeit, Chicha, das traditionelle Maisbier der Anden, zu probieren. Salud! Apropos, wer zu kulinarischen Experimenten neigt, kann abends in Barichara fragen, ob es frische Hormigas gibt, die Spezialität des Ortes - geröstete Ameisen!

Nächster Naturhöhepunkt unserer Reise: der Chicamocha-Canyon! Wir können uns gar nicht entscheiden, welcher Ausblick der beste ist - von einem der Miradores oder doch von der Seilbahn, mit der wir ihn überqueren? Atemberaubend! Tabakfelder kündigen mittags den nächsten Stopp an: Girón. Wir spazieren mit Alejandro durch die historischen Straßenzüge der "weißen Stadt", wie sie die Einheimischen nennen. Kurze Weiterfahrt in die Provinzhauptstadt Bucaramanga: Es wird Abend, und die Clubs der Zona Rosa locken uns schon wieder mit ihren Rhythmen. Alejandro verrät uns die besten Locations.

Im Bus Richtung Norden: 300 km Landstraße liegen vor uns - wir lehnen uns entspannt zurück. Im Örtchen El Banco tauschen wir vier Räder gegen ein Boot, die letzten zwei Stunden legen wir auf dem Rio Magdalena zurück. Eine Reise in eine andere, entlegene Welt - die des Schriftstellers Gabriel García Márquez. Hier im tropischen Tiefland döst das Kolonialstädtchen Mompós geruhsam dem Morgen entgegen. Wir sind sicher, das muss das Vorbild für das fiktive Dorf Macondo in "Hundert Jahre Einsamkeit" gewesen sein. Nach unserer Ankunft erzählt uns Alejandro an Originalschauplätzen von der spannenden Geschichte des Ortes: Einst florierte hier zwischen Karibik und Anden der Flusshandel - von Tabak bis zu Sklaven! Später kam Südamerikas großer Befreier Simón Bolívar, rekrutierte hier die Armee für eine seiner wichtigsten Schlachten und unterschrieb schließlich in Mompós Kolumbiens Unabhängigkeitserklärung. Geschichte live.

Wir stellen uns auf Entschleunigung ein – Mompós ist der perfekte Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Heute ist Freizeit angesagt! Das Hängematten-Feeling der Stadt auf Fotos bannen - oder auf Wunsch einen Bootsausflug unternehmen: Der Außenborder knattert, wir gleiten auf dem Rio Magdalena zum Pijino-Sumpf. Leguane, Papageien, Brüllaffen und auch das ein oder andere Krokodil können wir mit etwas Glück erspähen. Unser Plan für den Abend: Abkühlung von der Schwüle im Pool der Pension und auf eine Cerveza in eine der Bars am Fluss.

Kompletter Szenenwechsel: Mit unserem Bus geht's nun ganz in den Norden nach Santa Marta an der Karibikküste. Am Nachmittag nimmt uns Alejandro mit auf einen ersten Bummel vorbei an kunterbunt bemalten Häusern, über den Uferboulevard und dann wird es allerhöchste Zeit: ein erstes Bad im Meer an der Playa Lipe. Abends steht den meisten der Sinn nach Seafood - die karibische Küche wartet.

Genau so haben wir uns die Karibik immer vorgestellt! Hinter uns dichtes Dschungelgrün und die schneebedeckten Gipfel des höchsten Küstengebirges, unsere Füße im feinen Sand, und vor uns strahlt türkis und kristallklar das Meer! Kein Wunder - das Ziel unseres Tagesausflugs in den Tayrona-Nationalpark heißt ja auch Playa Cristal. Wir genießen einen herrlichen Relaxtag und kehren erst spät nach Santa Marta zurück. (Hinweis: Aufgrund der jährlichen Sperrung des Nationalparks erfolgt im Februar/März i.d.R. alternativ ein Ausflug in das Naturreservat Taironaka.)

Letzte Etappe: mit dem Bus an der Karibikküste entlang bis nach Cartagena - die Stadt, die auf keiner Kolumbienreise fehlen darf. Alejandro verschafft uns in der Altstadt eine erste Orientierung zwischen historischen Festungsmauern, Palästen und Glaubenshäusern, dann lassen wir uns durch die Gassen des Getsemani-Viertels treiben, begleitet von den schnellen Takten des Champeta, dessen afrikanische Wurzeln unverkennbar sind.

Cartagena hinter den Kulissen: Auf dem Bazurto-Markt besorgen wir die Zutaten für das Mittagessen, in einem der Kolonialhäuser bereiten wir es anschließend mit ein bisschen Hilfe zu - Kolumbien ganz familiär. Alejandros Tipp für den freien Nachmittag: Mit dem öffentlichen Boot zur vorgelagerten Insel Tierra Bomba - wir haben die Badesachen schon dabei!

Wie schnell die Zeit vergeht, unser letzter voller Tag in Kolumbien bricht an: Den nutzen wir noch einmal für Entspannung pur! Wo geht das besser als im Paradies? Mit dem Motorboot geht's auf Wunsch zur Inselgruppe Islas del Rosario: Kristallklares Wasser, endlose Sandstrände und die Farbenpracht der Korallenbänke sind schier überwältigend. Wer Lust hat, mietet sich Schnorchel und Flossen und macht den Tag perfekt!

Bis zur Abreise am Nachmittag freie Zeit. Wir verabschieden uns von Scout Alejandro und fliegen mit Avianca in eineinhalb Stunden zurück in die Hauptstadt. Nach einer Umsteigezeit von ca. vier Stunden abends Rückflug (Flugdauer ca. 11 Std.).

Nachmittags Landung in Frankfurt.
  • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse K) von Frankfurt nach Bogotá und zurück, nach Verfügbarkeit, sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 155 €)
  • Inlandsflug (Economy) mit Avianca von Cartagena nach Bogotá
  • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit gutem, landesüblichem Reisebus
  • Bootsfahrt von El Banco nach Mompós
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Klimaanlage in den genannten Hotels und Pensionen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen)
  • Nationalparkgebühren
  • Fahrradmiete am 3. Tag
  • Seilbahnfahrt über den Chicamocha-Canyon
  • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 15 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung
  • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind (Ausritt Villa de Leyva ca. 30 €, Rafting San Gil ca. 12 €, Bootsausflug Pijino-Sumpf ca. 12 €, Ausflug Islas del Rosario inkl. Mittagessen, ohne Schnorchelausrüstung ca. 65 €).
  • 39 € - Rail & Fly 2. Klasse, einfach
  • 22 € - CO2-Ausgleich Flüge
  • 78 € - Rail & Fly 2. Klasse, hin und zurück
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Münster
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

12 bis 25 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-Hotels

Reiseziele

Kolumbien

Themen der Reise

Reise für junge Leute, Rundreise

Young Line Reise
Entdecke die Welt! In einer kleinen Gruppe von Travellern, alle zwischen 20 und 35 Jahren, die alle das Gleiche im Sinn haben: Abenteuer, Action und andere Länder kennen lernen. Lagerfeuer-Romantik, Strandpartys, Szenelokale und echte Überraschungen warten auf Euch. Mit von der Partie ist immer Euer Marco Polo-Scout – der jede Menge Insidertipps in petto hat.

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest. Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Kolumbien
Aktuelle medizinische Hinweise Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen. Impfschutz Kolumbien verlangt bei der direkten Einreise aus Deutschland zwar keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung, dennoch wird die Impfung allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in Kolumbien in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt. Hierzu gehören Gebiete unterhalb 2.300m in den Departments von Amazonas, Antioquia, Arauca, Atlántico, Bolivar, Boyacá, Caldas, Caquetá, Casanare, Cauca, Cesar, Córdoba, Cundinamarca, Guainía, Guaviare, Huila, Magdalena, Meta, Norte de Santander, Putumayo, Quindio, Riasaralda, San Andrés, Providencia, Santander, Sucre, Tolima, Vaupés und Vichada; den Städten von Acandí, Juradó, Riosucio und Unguía im Department Choco, den Städten von Albania, Barrancas, Dibulla, Distracción, El Molino, Fonseca, Hatonuevo, La Jagua del Pilar, Maicao, Manaure, Riohacha, San Juan del Cesar, Urumita und Villanueva im La Guajira Department. Ein niedriges Expositionspotential existiert für Gelbfieber auch in den Departments von Cauca, Narińo und Valle de Cauca, dem zentralen und südlichen Choco Department und den Städten von Barranquilla, Cali, Cartagena und Medellín. Gelbfieber wird in Gebieten oberhalb von 2.300m, inkl. den Stadtgebieten von Bogotá und Uribia im La Guajira Department nicht übertragen. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. Zika-Virus-Infektion Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Kolumbien mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden. Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren. In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes. Chikungunya Seit September werden für Kolumbien wie auch zuvor schon in anderen Gebieten der Karibik und den angrenzenden Ländern erste bestätigte Erkrankungsfälle von Chikungunya gemeldet. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten Dengue Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.). Malaria Ein geringes Risiko für Malaria besteht im ganzen Land unterhalb von 1.600 m Höhe, ein sehr geringes Risiko in den ländlichen Gebieten im Norden. Als Malaria-frei gelten die großen Städte, S. Andres und Providencia. Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Je nach Reiseprofil kann im Einzelfall eine Chemoprophylaxe bzw. Standby-Medikation sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden: - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Dies ist besonders wichtig in ländlichen Gebieten. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden. Trypanosomiasis („Mal de Chagas“) In Kolumbien kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering. HIV/AIDS Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Medizinische Versorgung Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. zu finden. Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. zu finden. Unverändert gültig seit: 17. Mai 2019

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften bei einer Verlängerung
Solltest du vor oder nach der Gruppenreise einen Aufenthalt in einem anderen Land gebucht oder in Eigenregie organisiert haben, möchten wir dich bitten, dich unbedingt über die geltenden Impfvorschriften im jeweiligen Land zu informieren. Gerade bei Weiterreise innerhalb Lateinamerikas kann dir die Einreise verweigert werden, wenn du keinen gültigen Gelbfieberimpfnachweis vorlegen kannst. Auch in Bezug auf andere Krankheiten gibt es verschiedene Impfvorschriften bzw. Impfempfehlungen.

Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels
Bitte beachte, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall- und Evakuierungspläne fehlen. Wir empfehlen daher, sich nach der Ankunft selbst einen Überblick über die Anlagen und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Europa vorgeschriebenen Höhen auf. In vielen Hotels, die du auf der Reise besuchen wirst, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm. Gelegentlich fehlen bei Innentreppen auch die Handläufe bzw. Treppengeländer. Die Angabe zur Wassertiefe in den Swimmingpools fehlt teilweise komplett. In Europa übliche Sicherheitseinrichtungen wie Rettungsringe sind in der Regel nicht vorhanden. Eine Badeaufsicht ist ebenfalls nicht vorhanden. Die Elektroinstallationen entsprechen nicht den europäischen Normen. Manchmal sind die Steckdosen locker, Kabel an Lampen und Anschlüssen elektrischer Geräte sind unzureichend isoliert. Einige Hotels blicken auf eine lange Vergangenheit zurück: Sie bestechen zwar durch ihr historisches Flair, wurden aber im Laufe der Zeit schrittweise erweitert. Die Folge sind unregelmäßigen Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. Insbesondere bei Dunkelheit sollten man daher besonders achtsam sein. In einigen Hotels sind die Außenanlagen und auch die Zuwege zu den Bungalows nicht ausreichend beleuchtet. Bitte stelle dich auf diese Gegebenheiten ein und lasse die nötige Vorsicht walten. Wir empfehlen auch, für alle Fälle eine Taschenlampe mitzunehmen.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise
Damit du deine Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen kannst, bieten wir dir - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Kolumbien das Recht, deine Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Kolumbien. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in den letzten Jahren deutlich gebessert. Kritisch bleibt die Sicherheitslage auch nach Einschätzung des deutschen Auswärtigen Amtes weiterhin im Grenzgebiet zu Venezuela und Ecuador und entlang der Pazifikküste. Auf Reisen in diese Regionen verzichten wir selbstverständlich auch weiterhin. Wie Sie den Hinweisen des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in ganz Kolumbien wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen besondere Umsicht erforderlich. Dies gilt in besonderem Maße nach Einbruch der Dunkelheit. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von Brennpunkten und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Bitte beachten Sie auch im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Hinweise und Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter während der Reise gibt. Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Südamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren. Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Kolumbien. Mit freundlichen Grüßen Ihr Marco Polo Team Stand: 5. September 2019 Sicherheitshinweis Kolumbien Unverändert gültig seit: 25. Juli 2019 Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen: • Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte • Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz • Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen“ • Folgen Sie uns auf Twitter: AA_SicherReisen • Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste Aktuelles Von Reisen in die Grenzgebiete zu Venezuela wird aufgrund der aktuellen Ereignisse in Venezuela derzeit abgeraten. Es kann zu kurzfristigen Grenzschließungen kommen. • Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig. • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Sicherheit Von Reisen in folgende Departamentos bzw. Gebiete wird - mit Ausnahme von Fahrten auf Hauptstraßen zwischen Großstädten bei Tageslicht - dringend abgeraten: - Norte de Santander (mit Ausnahme der Hauptstadt Cúcuta) - Arauca (mit Ausnahme der gleichnamigen Hauptstadt) - Vichada (mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto Carreńo) - Guainía (mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto Inírida) - Guaviare (mit Ausnahme der Hauptstadt San José del Guaviare) - Caquetá (mit Ausnahme der Hauptstadt Florencia) - Östliche und südliche Teile von Meta (mit Ausnahme der Tourismusregion Cańo Cristales) - Putumayo (mit Ausnahme der Hauptstadt Mocoa) - Narińo (außer der Hauptstadt Pasto und dem Grenzübergang Ipiales) - Südlicher Teil des Valle del Cauca - Chocó (außer dem Küstenstreifen zwischen Nationalpark Utría und Punta Arusi) - Ländliche Regionen im Norden von Antioquia - Süd-Córdoba und - Süd-Bolívar Terrorismus Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. Der Friedensprozess mit der FARC wird trotz diverser Schwierigkeiten fortgesetzt. Guerillareste (ELN, EPL), FARC-Dissidenten sowie Gruppen aus dem Bereich der organisierten Kriminalität verüben weiter Gewalttaten und liefern sich Bandenkriege im Kampf um die Vorherrschaft in den Drogengebieten. Die genannten Gruppierungen sind in vielfältigen Deliktsfeldern (Drogenökonomie, illegaler Bergbau, Schmuggel, Erpressung, Entführung, Anschläge, Gewalt- und Tötungsdelikte usw.) aktiv und gehen aggressiv gegen Eindringlinge bzw. potentielle Opfer vor. Dies gilt insbesondere in den Grenzregionen Kolumbiens und in ländlichen, dünn besiedelten Gebieten. Dort ist die staatliche Kontrolle weiterhin nicht gewährleistet. Auch wenn Touristen in der Regel nicht Ziel von Anschlägen sind, besteht die Gefahr von Kollateralschäden. Terroristische Anschläge auf touristische Ziele sind mit Ausnahme eines Anschlags in einem Einkaufszentrum in Bogotá im Juni 2017 in den letzten Jahren nicht vorgekommen. • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam. • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis. Innenpolitische Lage Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können insbesondere in großen Städten in Kolumbien jederzeit stattfinden. Verkehrsbehinderungen und Straßenblockaden, auch vor Grenzübergängen wie Ecuador sowie gewalttätige Ausschreitungen können dabei nicht ausgeschlossen werden. • Informieren Sie sich über die lokalen Medien. • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Minengefahr Guerilla und Drogenanbauer haben in weiten Landstrichen Landminen gelegt. Schon wenige Schritte neben geteerten Straßen und festen Schotterpisten besteht die Gefahr, auf eine Mine zu treten. Informationen zur Verteilung der verminten Gebiete finden sich z.B. unter DescontaminaColombia. Im Grenzgebiet zu Venezuela muss auch auf befestigten Straßen mit Sprengfallen gerechnet werden, die Militärpatrouillen gelten, aber auch von zivilen Fahrzeugen ausgelöst werden und letale Wirkung entfalten können. • Verlassen Sie Straßen außerhalb von Ortschaften möglichst nicht. Kriminalität In den Großstädten (Bogotá, Medellin, Barranquilla, Cali, Cartagena, Santa Marta usw.) ist die Sicherheitslage mit der in anderen lateinamerikanischen Metropolen vergleichbar. Die Kriminalitätsrate (insbesondere Straßendiebstähle und Wohnungseinbrüche) und die allgemeine Gewaltbereitschaft sind hoch. Dies gilt sowohl für landschaftlich reizvolle Gegenden/Wanderwege als auch für die Hauptstadt Bogotá und Touristenzentren. Ein erhöhtes Überfallrisiko auf Touristen besteht auf der Straße Riohacha – Cabo de la Vela im nördlichsten Departamento La Guajira an der Karibikküste. Örtliche Sicherheitskräfte empfehlen, die Strecke bis auf weiteres nur auf dem Hauptweg und mit von der Polizei eingerichteter Sicherheitsbegleitung zu befahren. Selbst tagsüber müssen Sie auch in belebten Straßen mit Raubüberfällen und Trickdiebstahl rechnen. Mit Einbruch der Dämmerung besteht bei Überfällen eine erhöhte Gefahr der Gewaltanwendung. Bei Taxifahrten besteht die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder einer Kurzzeitentführung zu werden, bei der die Täter in der Regel Kreditkarten samt PIN abpressen, um an Geldautomaten Bargeld vom Konto des Opfers abzuheben. Orts- und sprachunkundigen Fahrgästen wiederfährt dies bisweilen sogar bei Benutzung der regulären gelben Taxis am Flughafen Bogotá. Es kommt auch zum Einsatz von K.o.-Tropfen und ähnlichen Mitteln in Getränken, Esswaren, Süßigkeiten und Zigaretten, insbesondere in Bogotá und in Überlandbussen. Einige Touristen berichteten von untergeschobenen Drogen bei Straßenkontrollen. ? Meiden Sie bei Dunkelheit einsame Viertel und Straßen in größeren Städten und seien Sie abseits der Touristenzentren nicht alleine unterwegs. ? Leisten Sie bei einem Überfall auf keinen Fall Widerstand. ? Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf. ? Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit. ? Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen. ? Fahren Sie nicht per Anhalter und nehmen keine Anhalter mit. ? Stellen Sie Fahrzeuge stets auf bewachten Parkplätzen ab und lassen Sie keine Wertsachen oder Taschen sichtbar im Auto ? Halten Sie keine Taxis am Straßenrand an, sondern bestellen Sie sie per Telefon- oder Internetservice (z.B. die Taxi-App EASY TAPPSI), nutzen Sie Taxis an den autorisierten Taxiständen oder nutzen Sie einen Limousinenservice. ? Nehmen Sie keine Getränke, oder Esswaren von Fremden an und lassen Sie diese auch im Restaurant nicht unbeaufsichtigt ? Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei. Drogenkuriere Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht. ? Seien Sie besonders Vorsicht bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen. ? Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Einreise und Zoll. Naturkatastrophen Kolumbien liegt in einer seismisch aktiven Zone. Im Bereich der Kordilleren im Westteil Kolumbiens ist mit einer erhöhten Erdbebengefahr zu rechnen. Auch gibt es einige aktive Vulkane. Von April bis Mitte Juni und im Oktober und November ist in Kolumbien Regenzeit, in der es zu heftigen Regenfällen, häufig mit Überschwemmungen und Erdrutschen kommt. An der Nordküste am karibischen Meer ist von Juni bis Dezember Wirbelsturmsaison. ? Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. ? Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum. ? Beachten Sie die Hinweise zu vulkanischen Aktivitäten des Servicio Geológico Colombiano. ? Zu regionalen Überschwemmungen und Erdrutschen nach schweren Regenfällen sindfinden Sie bei der kolumbianischen Behörde für nationalen Katastrophenschutz UNGRD aktuelle Informationen. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten. http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html

Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Young Line Travel ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Marco Polo Reisen - Young Line)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
14.02.2020 - 29.02.2020 € 2.799,- € 3.398,- Zu diesem Datum anfragen
06.03.2020 - 21.03.2020 € 2.799,- € 3.398,- Zu diesem Datum anfragen
03.04.2020 - 18.04.2020 € 2.859,- € 3.458,- Zu diesem Datum anfragen
08.05.2020 - 23.05.2020 € 2.799,- € 3.398,- Zu diesem Datum anfragen
13.11.2020 - 28.11.2020 € 2.799,- € 3.398,- Zu diesem Datum anfragen
20.11.2020 - 05.12.2020 € 2.799,- € 3.398,- Zu diesem Datum anfragen
27.11.2020 - 12.12.2020 € 2.599,- € 3.198,- Zu diesem Datum anfragen
Young Line Travel
ab € 2.599,-

inkl. Flug

Oder rufen Sie uns jetzt an:

+49 (0)69 / 174 190 500

Reisenummer: 91877

Reise merken
Reisen online zum günstigsten Preis buchen
Reisen sicher online buchen dank https und SSL Verschlüsselung

Weitere Angebote

Gefällt Ihnen die Reise "Kolumbien - El Ritmo de Colombia"? Rufen Sie jetzt an und lassen Sie sich von unseren Reisespezialisten unverbindlich beraten:

+49 (0)69 / 174 190 500

Sicher und günstig verreisen

Reisen zum garantiert besten Preis

Persönliche Beratung durch Spezialisten

Datensicherheit dank Verschlüsselung