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Reisen mit Studiosus

Madagaskar - Insel der Lemuren

18-tägige NaturStudienreise

Madagaskar klingt wie sanftes Meeresrauschen, Madagaskar weckt Sehnsüchte. Die einzigartige Tierwelt mit zahlreichen endemischen Arten und die beeindruckenden Nationalparks sind geradezu legendär. Die Hotels sind zuweilen einfach, doch die Naturschätze entschädigen für den Komfortverzicht. Unterwegs begegnen wir den aus Asien stammenden Kulturen der vielen Völker auf Madagaskar und immer wieder liebenswerten Menschen: Sie engagieren sich für eine faire Gesellschaft, trotz ständiger Regierungskrise, internationaler Isolation und der im Land herrschenden Armut.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Abends Flug nach Addis Abeba (Flugdauer ca. 7,5 Std.). Kleiner Literaturtipp für schlaflose Stunden: der Roman "Die verbotene Frau" der madagassischen Autorin Michčle Rakotoson.

Am Morgen Ankunft in Addis Abeba und Anschluss nach Madagaskar (Umsteigezeit ca. 3 Std., Flugdauer ca. 4,5 Std.). Ankunft in der Hauptstadt Antananarivo gegen 14 Uhr. Ihr Studiosus-Reiseleiter erwartet Sie am Flughafen und begleitet Sie zum Hotel. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung, bevor wir uns zum Welcome-Dinner treffen.

Heute startet unsere große Rundreise. Wir fahren ins Hochland nach Antsirabé. Unterwegs überraschende Begegnungen: mit Handwerkern, die in improvisierten Recyclingwerkstätten Aluminiumtöpfe produzieren, mit Händlern am Straßenrand, die die kargen Früchte ihrer Felder feilbieten. Antsirabé war einst der Kurort der französischen Kolonialherren. Heilwasser sprudelt in der Therme, in vielen Werkstätten werden Edelsteine für die kaufkräftige Kundschaft geschliffen. Das madagassische Vichy bietet magenfreundliche Wässerchen und das weithin berühmte "Drei-Pferde-Bier". 170 km.

Kunstvolle Reisterrassen zauberte das Volk der Betsileo in die Hänge des Hochlands, und noch mehr malaiisches Erbe entdecken wir unterwegs: hübsche Ziegelhäuser mit Balkonen sowie kunstvolle Holzschnitzereien in Ambositra. Wir sehen junge Eukalyptusplantagen - aber auch abgefackelte Waldstücke. Auf der Fahrt weiter in den Süden sprechen wir über die Auswirkungen der Brandrodungen, die eine naturzerstörende Antwort auf das rapide Bevölkerungswachstum sind. 250 km. Zwei Übernachtungen am Rande des Ranomafana-Nationalparks.

Mit einem Ranger wandern wir (3 bis 4 Std., mittel, ?150 m ?150 m) tief in das dichte Grün des Ranomafana-Nationalparks (UNESCO-Welterbe). Wasserfälle und Thermalquellen speisen Flora und Fauna, Orchideen und Baumfarne bilden den Lebensraum für zahlreiche Halbaffen- und Vogelarten. Würzig duftet die dichte Luft. Am Nachmittag besuchen wir im nahen Dorf den örtlichen Wahrsager - er ist für die Einheimischen eine Institution und bleibt auch den Besuchern keine Antwort schuldig. Und auf dem kleinen Markt heißt es: Gewürze – heute oder nie! Vanilleschoten müssen unbedingt mit, dann Nelken, Zimt, Muskatnuss und was wir sonst noch finden. Und wer die nachtaktiven Tiere erleben möchte, bricht abends noch einmal zum Waldrand auf.

Wir passieren Fianarantsoa, die zweitgrößte Stadt der Insel. Ungewohnt: der Anblick von Weinfeldern auf dieser tropischen Insel. In Ambalavao besuchen wir mittags eine Papierfabrik. Das Volk der Antaimoro erlernte dieses Handwerk von arabischen Händlern. Geschickt verwandeln die Arbeiterinnen vor unseren Augen die Rinden des Avahobaums in handgeschöpfte Blätter. Sie haben Fragen zur Herstellung? Ihr Reiseleiter dolmetscht gerne. Der Nachmittag wird abenteuerlich: Mit einem umgebauten Lkw fahren wir auf einer rauen Piste zu unserem traumhaft gelegenen Zeltcamp im Andringitra-Nationalpark (UNESCO-Welterbe). Wir wohnen in geräumigen Zelten mit privatem Sanitärbereich. 240 km. Zwei Übernachtungen im einfachen Tsara Camp.

An den Hängen der Andringitraberge überlebt ein letzter Primärwald des Hochlands. Starten Sie mit Ihrem Reiseleiter nach dem Frühstück zu Fuß in den heiligen Wald (3 bis 4 Std., leicht bis mittel, ?50 m ?50 m). Lemuren und viele Vögel haben dort ihr Revier. Wir bestaunen Pachypodien, Euphorbien und andere exotische Pflanzen, die nur auf Madagaskars Boden wachsen. In einem nahe gelegenen Dorf können wir beobachten, wie die Menschen einer jahrhundertealten Lebensweise nachgehen, die scheinbar im Einklang mit der Natur steht. Aber wie werden ihre Kinder auf die Zukunft vorbereitet? Werden die zukünftigen Generationen noch mit Zebuzucht sowie Reis- und Maniokanbau überleben können? Fragen für nachdenklich stimmende Diskussionen!

Mit dem Lkw gelangen wir am Vormittag zurück zur Hauptstraße. Schlagartig ändert sich das Landschaftsbild: Aus einer weiten Savannenlandschaft erhebt sich die Bischofsmütze, ein markanter Monolith, der dem australischen Ayers Rock ähnlich sieht! Und bald darauf Isalo, ein 180 km breites, zerklüftetes Erosionsgebirge. An seinem Fuße liegt die Ortschaft Ranohira: "Wasser der singenden Lemuren" - so poetisch benannten die Einwohner ihre Kleinstadt, denn jede Nacht erklangen hier die Rufe der Kattas. Spitzen wir abends im Hotel die Ohren - vielleicht hören ja auch wir das heisere Klagen der Lemuren! 240 km. Zwei Übernachtungen in Ranohira.

Heute wandern wir (3 Std., mittel, ?100 m ?100 m) im Isalo-Nationalpark durch Schluchten und zwischen bizarren Felstürmen, vorbei an Steinpyramiden und mystischen Friedhöfen. Beobachtet von Gottesanbeterinnen, Skorpionen und Stabheuschrecken, flankiert von Bambuspalmen. Entspannen Sie anschließend im Hotelpool! Wer den Nachmittag aktiver gestalten möchte, kann sich mit dem Reiseleiter auf den Weg machen zum malerischen Wasserfall Cascade des Nymphes. Die Wanderung (2 Std., mittel, ?100 m ?100 m) führt vorbei an hohen Kalksteinwänden und tropischer Vegetation - und mit etwas Glück sehen wir auch Lemuren.

Wundern Sie sich nicht über die vielen schürfenden Menschen in den Flüssen: Der Saphirrausch hält bereits einige Jahre an. Gefährliche Zustände herrschen in den primitiven Minen des Südens. Flaschenförmige Affenbrotbäume weisen den Weg zum Meer, dornige Oktopusbäume versperren ihn. Wir können das Meer schon riechen und besuchen bei Toliara (Tulear) eine botanische Station, in der uns gezeigt wird, wie perfekt die endemischen Pflanzen aus dem Süden Madagaskars an die Trockenheit angepasst sind: Ob Schwiegermutterzunge, Madagaskarpalme oder falscher Baobab - die Vielfalt ist atemberaubend. 270 km. Zwei Übernachtungen in einem Strandhotel in Ifaty.

Weißer Korallensand, ein vorgelagertes Riff und ein unberührter Strand - paradiesisch schön lädt unser Hotel einen Tag lang zum Relaxen ein. Machen Sie, was Ihnen gefällt! Baden, schnorcheln, spazieren gehen oder einfach die Füße in den Sand stecken und die Sonne einfangen - alles geht. Sie möchten lieber die Umgebung entdecken? Wie wäre es dann mit einer Tour auf dem Zebukarren zu den Baobabs? Auch Vogelliebhaber können in Ifaty glücklich werden: Haben Sie schon einmal von Langschwanz-Erdracken und Stelzenrallen gehört? Hier können Sie diese gefiederten Exoten mit etwas Glück sehen!

Nach dem Frühstück kehren wir zurück nach Toliara und machen halt bei einer von der Studiosus Foundation unterstützten Manufaktur für Solarkocher: Das Sozialprojekt fördert Sonnenenergie, damit weniger Holzkohle verheizt wird. Wir sprechen mit den Leitern des Projekts über die Dramatik der Situation. Am frühen Nachmittag fliegen wir zurück nach Antananarivo. Hier stellen wir uns noch einmal der sozialen Realität: Wie das Projekt von Pčre Pedro Bettlern und Straßenkindern eine neue Chance gibt, erfahren wir vor Ort aus erster Hand im Gespräch mit einem Mitarbeiter.

Etwas außerhalb der Hauptstadt befindet sich auf einem der zwölf heiligen Hügel der ehemalige Herrschaftssitz Ambohimanga (UNESCO-Welterbe). Einst ließ hier eine Merina-Königin europäisches Hofritual inszenieren. Welch ein Gegensatz zum heutigen Leben! Auf unserem weiteren Weg stoppen wir bei einer Reptilien- und Schmetterlingsfarm. Schließlich erreichen wir unser romantisch gelegenes Hotel im Andasibe-Nationalpark bei Perinet, mitten im Urwald. Ideal, um den Stimmen des Waldes zu lauschen. 170 km.

Vielleicht können wir die Indris bei ihrer Morgentoilette überraschen - oder eventuell auch beim Frühstück? Im Bergwald des Andasibe-Nationalparks leben noch etliche Familien dieser Lemurenart. Von einem kundigen Ranger geleitet, wandern wir (ca. 2 Std., mittel, ?50 m ?50 m) in den Wald hinein. Unsere Busfahrt hinunter ans Meer führt uns dann vorbei an tropischen Gärten, in denen Früchte jeder Art gedeihen. Die Natur präsentiert sich hier üppig und reich - welch ein Gegensatz zum kargen Hochland. Unser Ziel ist der Pangalankanal, eine Wasserstraße aus der Kolonialzeit, die mehrere Hundert Kilometer parallel zur Küste des Indischen Ozeans verläuft. 130 km. Wir werden mit Booten abgeholt und zu unserer Unterkunft für die nächsten Tage gebracht, dem Buschhaus in wildromantischer Einsamkeit an einer Lagune. Zwei Übernachtungen.

Mit einem gemütlichen Frühstück darf der Tag beginnen. Danach queren wir den Ampitabesee und werden in einem Wildreservat kreischend von Lemuren begrüßt. Wir versuchen, Chamäleons zu entdecken, die sich in Sträuchern tarnen, um die sich die Vanilleorchidee rankt. Am Boden lauert die insektenfressende Kannenpflanze und im Baumwipfel vielleicht eine Lemurenfamilie? Der Rest des Tages bleibt frei zum Entspannen: Genießen Sie die Ruhe inmitten der Natur!

Wir verlassen das Buschhaus und fahren mit dem Boot auf dem Pangalankanal. Kleine Dörfer ziehen vorbei, Fischer waten durchs Wasser und werfen ihre Netze aus, Transportboote knattern uns entgegen, voll bepackt mit Holz, Kohle und Schilf. Endstation ist Toamasina (Tamatave). Dann geht es zum Flughafen und in einem kurzen Luftsprung zurück in die Hauptstadt. Beim Abendessen mit Musikbegleitung nehmen Sie Abschied von Ihrem Reiseleiter und den anderen Gästen Ihrer Gruppe.

Der Vormittag gehört Ihnen. Gegen Mittag starten Sie in Richtung Flughafen und fliegen nach Addis Abeba. Gegen Mitternacht Weiterflug von dort (Flugdauer bis Addis Abeba 4,5 Std., Umsteigezeit ca. 3,5 Std., dann Nachtflug, Flugdauer ca. 7 Std.). Alternativ Flug zur Ferieninsel Nosy Be und Beginn der Badeverlängerung.

Frühmorgens Ankunft in Frankfurt.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Ethiopian Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Antananarivo und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflüge (Economy) mit Tsaradia von Toliara nach Antananarivo und von Toamasina nach Antananarivo
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 215 €)
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichen Bussen
  • 13 Übernachtungen im Doppelzimmer in bewährten, teilweise einfachen Hotels
  • 2 Übernachtungen in festen Zweipersonenzelten mit Reetdach
  • Halbpension (Frühstück, 14 Abendessen im Hotel, ein Abendessen mit madagassischer Musik in einem Restaurant), zusätzlich zwei Mittagessen im Hotel
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Zufahrt zum Tsara-Zeltcamp mit geländegängigen Lkws
  • Bootsfahrten auf dem Pangalankanal
  • Visagebühren (ca. 30 €)
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Graz
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Innsbruck
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Salzburg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

12 bis 20 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung im Mittelklasse-Hotel

Reiseziele

Madagaskar

Themen der Reise

Rundreise

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Studiosus ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Studiosus Reisen München GmbH)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
20.08.2021 - 06.09.2021 € 5.390,- € 6.230,- Zu diesem Datum anfragen
24.09.2021 - 11.10.2021 € 5.390,- € 6.230,- Zu diesem Datum anfragen
08.10.2021 - 25.10.2021 € 5.390,- € 6.230,- Zu diesem Datum anfragen
Studiosus
ab € 5.390,-

inkl. Flug

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Reisenummer: 94773

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