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Reisen mit Marco Polo Reisen

Malawi – Sambia

16-tägige Mini-Gruppe

Naturblicke sammeln in Malawi und Sambia: Von kleinen Lodges aus pirschen wir uns an Elefanten, Flusspferde und Nashörner heran. Am Ufer des Malawisees schlägt das Herz des kleinen Landes im Herzen Afrikas. Egal ob zu Land oder zu Wasser, die Parole in Game Haven, Liwonde und in Sambias wildreichem South-Luangwa-Nationalpark lautet: Augen auf! Eine Safarireise für Kenner!

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts

Nachtflug nach Johannesburg (Flugdauer ca. 10 Std.).

Touchdown in Afrika, dann Weiterflug nach Blantyre in Malawis Süden! Mit dem Marco Polo Scout geht's auf Landpartie. In unserer Lodge, mitten im privaten Wildreservat, heißen unsere Nachbarn Giraffe, Kudu und Schakal. Am Pool relaxen oder eine Runde Golfen? Später beim Sundowner zieht der Himmel zur Primetime seine spektakuläre Farbenshow ab! Zwei Übernachtungen im Chimwenya-Wildpark bei Thyolo.

Als Wildpirscher geht's für uns früh raus zur ersten Fußsafari! Ein spätes Frühstück, dann weiter zum Satemwa Tea Estate. Fairtrade ist Trend! Und der Teeproduzent in Malawi hat die Nase ganz weit vorn. Wir schnuppern uns durchs Sortiment. Die erste Zutat für eine aromatische Tasse Tee? Regen. Das Bergmassiv Mulanje holt sich die Wolken direkt vom Himmel. Mittags essen wir, was frisch auf den Tisch kommt. Der Nachmittag ist frei. Vielleicht auf dem Golfplatz noch mal das Handicap aufpolieren?

Grüner wird's nicht? Von wegen! In Richtung Zomba-Plateau düsen wir durch sattgrüne Wälder und stoppen auf dem Zomba-Markt. Erdnüsse, Bohnen, Süßkartoffeln oder ein Haarschnitt im Malawi-Style? In den kleinen Hütten gibt's fast alles. Unser Hotel im Bergwald trägt Kolonial-Style. Check-in auf luftigen 2200 m mit einem Panoramablick bis zum Mulanje – wenn sich der Nebel auflöst. Zwei Übernachtungen auf dem Zomba-Plateau.

Nach dem Frühstück wandern wir zum Zomba Dam, einem kleinen See im Grünen. Der Williams-Wasserfall stürzt mitten im Urwald in sein felsiges Becken. Lust auf eine Erfrischung? Den Nachmittag verbringt jeder nach Lust und Laune: Durch das Waldschutzgebiet reiten, dem Plateau aufs Dach steigen oder die Aussicht vom Hotel aus genießen?

Da ist doch was im Busch? Genau, unser Zeltcamp! Rustikal, aber mit royalem Touch empfangen uns die kleinen Chalets mitten im Liwonde-Nationalpark, den Flussblick von Baobab-Bäumen gerahmt. Mit seinen breiten Auen ist der Fluss Shire ein Magnet für Wildtiere. Und ein Garten Eden für Vögel. Nachmittags fahren wir inJeeps auf Fotosafari. Ob wir die Nashörner vor die Linse bekommen, die seit einiger Zeit wieder hier leben? Zwei Übernachtungen im Liwonde-Nationalpark.

So was geht nur als kleine Abenteuergesellschaft: Morgens brechen wir auf zu einer Wassersafari. Im Schneckentempo nähern wir uns den im Fluss badenden Elefanten. Mit Ferngläsern statt Kameras spähen wir ins Geäst: Leise! Einige der 450 Vogelarten, die hier brüten, werfen sich gerne für uns in Pose. Nachmittags schleichen wir auf Zehenspitzen in Richtung Rhinos. Unser Scout weiß, wo wir gute Chancen haben …

Per Bus fahren wir an den Malawisee, vorbei an der Monkey Bay nach Cape Maclear. Anders als das Mac vermuten lässt, spricht unser Gastgeber Französisch. Der hat sich in die "Cote d'Azur" Malawis verliebt, die Farben des Wassers am Seestrand verraten, warum. Wer mag, isst mittags im Dorf, dann geht's raus auf den See. Kinder spielen im Sand, Frauen waschen Wäsche, und wir steigen in ein Boot, um Fischadler zu füttern. Elegant schnappen die riesigen Raubvögel nach den Leckerbissen. Zwei Übernachtungen in Cape Maclear direkt am Malawisee.

Mit einem entspannten Frühstück starten wir in den Tag: Heute gibt's eine Sightseeing-Tour mit den Locals. Auf unserem geselligen Rundgang erleben wir selbst, warum die Malawis in ganz Afrika für ihre Freundlichkeit bekannt sind: Ruckzuck sind wir mit den Einheimischen in Kontakt! Danach vielleicht noch Schnorcheln mit Wow-Faktor? Mit seinen Zierfischen toppt der Malawisee jedes Aquarium! Darwin hätte seine helle Freude gehabt!

Auf dem Weg in die Hauptstadt Lilongwe besuchen wir mittags eine Töpferei. Erst gucken, dann shoppen! Und weil Shoppen hungrig macht, schaut jeder auf eigene Faust nach was Leckerem zu essen. Unsere Lodge rollt uns einen grünen Grasteppich aus. Mit strohgedeckten Hütten und dicht bewachsenen Gärten samt Pool bietet sie die ideale Location für unser Malawi-Abschiedsdinner. Der Koch brutzelt schon Fleisch und Gemüse für ein mongolisches Barbecue. Was es damit wohl auf sich hat mitten in Afrika?

Goodbye, Malawi - hello, Sambia! Nach vier Stunden Busfahrt erreichen wir unser Safaricamp im South-Luangwa-Nationalpark. Chalets, eine Veranda mit Bar und ein erhöhter Pool mit Flussblick. Was will man mehr? Die Vormittage und Abende sind für Flusspferde, Krokodile, Elefanten und Raubtiere reserviert. Unter Safarikennern gilt der Park als absolute Topdestination vor allem für Leoparden! Zwischen den Safaritouren lernen wir die Menschen kennen: Die Schmuckdesignerinnen von Mulberry Mongoose fabrizieren in Handarbeit kleine Kunstwerke aus lokalen Materialien. Das Projekt Luangwa verbindet Tourismus mit Bildung. Tribal Textiles verkauft handbemalte Stoffe für Kissen, Kleidung, Bettwäsche … Drei Übernachtungen im South-Luangwa-Nationalpark.

Beschreibung siehe Tag 11.

Auf der Rückreise übernachten wir noch einmal in der vertrauten Lodge bei Lilongwe. Tierbeobachtung im Sitzen: In den Bäumen ringsum leben seltene einheimische Vögel wie der Gelbstirn-Bartvogel oder die Afrikahöhlenweihe. Wir versuchen unser Glück!

Ab zum Flughafen von Lilongwe und Take-off nach Johannesburg mit Anschluss an den Weiterflug in Richtung Europa (Umsteigezeit ca. 4 bis 5 Std.).

Landung in Europa und individuelle Heimreise.
  • Linienflug mit South African Airways (Economy, Tarifklasse W) von Frankfurt nach Blantyre und zurück von Lilongwe, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 155 €)
  • Transfers, Ausflüge und Fahrten im landesüblichen Safarifahrzeug und mit guten, landesüblichen Kleinbussen
  • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels, Lodges und Camps
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
  • Nationalparkgebühren
  • Wildbeobachtungsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Walking Safari im Liwonde-Nationalpark
  • Bootsfahrten im Liwonde-Nationalpark und auf dem Malawisee
  • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahn-/Bootsfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 25 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung
  • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • 39 € - Rail & Fly 2. Klasse, einfach
  • 78 € - Rail & Fly 2. Klasse, hin und zurück
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

6 bis 12 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Landestypischen-/Mittelklasse-/Komfort-Hotels

Reiseziele

Sambia

Themen der Reise

Rundreise

Marco Polo Live
Am Malawisee nehmen uns die Einheimischen am 9. Tag unter ihre Fittiche – und mit auf eine Erkundungstour durch ihr Fischerdorf. Wir starten im Kindergarten, wo die Kleinen vor Neugierde große Augen machen. Dann zeigen uns die Bewohner, wie man Tourismus und Ökologie in eine gute Balance bringt: Papier wird gesammelt und recycelt, im Permakultur-Garten betreibt man nachhaltige Landwirtschaft ... Die Ernte sieht gut aus, wie sich auf dem Markt zeigt! Zum Nachtisch gibt's eine Portion Bildung – abzuholen in der Dorfbibliothek.

Reisepass und Visa erforderlich, die bei Einreise nach Malawi bzw. Sambia ausgestellt werden (Malawi ca. 120 €, Multiple Entry, Sambia ca. 40 €, bei Einreise zu zahlen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Ausrüstung
Folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen: - ausreichend Sonnenschutz (Creme mit hohem Schutzfaktor, Hut, Brille) - Insektenschutzmittel - Reiseapotheke (Heftpflaster,...) - Feuchtigkeits- und Desinfektionstücher - Fotoausrüstung (Filme/Speicherkarten und Ersatzbatterien/Aufladegerät für Akkus) - Staubschutz für Kamera - Kopf- oder Halstuch gegen Zugluft und Staub - kurze Hosen werden gerne getragen - dicke Pullover und einen warmen Schlafanzug für die Wintermonate - Anorak für Fahrten in offenen Geländefahrzeugen - festes, strapazierfähiges Schuhwerk - Taschen-/Stirnlampe mit Ersatzbatterien und -birnen - Wecker - Fernglas (für Tierbeobachtungen)

...)()()()()()Malawi Medizinische Hinweise Aktuelles Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko. - Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen. Impfschutz Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Auch bei der Anreise über Addis Abeba (Äthiopien) oder Nairobi (Kenia) kann der Impfnachweis gefordert werden. Das Internationale Impfzertifikat für Gelbfieber gilt inzwischen lebenslang. Bei Einreisen auf dem Landweg über die Grenzen mit Sambia, Tansania oder Mosambik sind in der Praxis keine Überprüfungen des Gelbfieberimpfstatus bekannt. Bei Reisen durch mehrere afrikanische Länder ist es aber ohnehin ratsam, einen Impfausweis mit Nachweis über eine gültige Gelbfieberimpfung mitzuführen. - Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. - Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen. - Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG. Malaria Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria. - Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin. Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko, insbesondere in der Nähe des Malawisees und in den tiefergelegenen südlichen Landesteilen. Im Norden und in Höhen von über 2000 Meter besteht nur ein geringes Risiko. Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten: - Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden). - Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, in den Abendstunden und nachts (Malaria). - Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. - Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. - Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner. - Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen. Weitere, nur durch Mückenschutz auch am Tage vermeidbare Erkrankungen, wie u. a. das Chikungunya-Fieber kommen ebenso vor. HIV/AIDS Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. - Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Durchfallerkrankungen Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise: - Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden. - Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser. - Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. - Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst. - Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. - Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. - Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel. Cholera Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera. - Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe auch Merkblatt Schistosomiasis. - Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab. Tollwut Tollwut kommt bei Haus- und Wildtieren vor. Insbesondere bei Langzeitaufenthalten sollte dringend eine Schutzimpfung vor der Ausreise erfolgen. Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis) Vorwiegend im Norden und Westen des Landes kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. - Vermeiden Sie Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung, auch stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten. Meningitis/Meningokokken-Krankheit Die bakterielle Hirnhautentzündung kommt gelegentlich vor, sie wird hauptsächlich in der Trockenzeit übertragen. Entsprechend der Reiseform (enger Kontakt zur Bevölkerung) und Reisezeit kann eine Impfung auch bei einer Aufenthaltsdauer unter vier Wochen indiziert sein (? Kojugatimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen - ACWY). Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen, sie ist vielfach technisch und apparativ problematisch, die hygienischen Standards sind vielerorts unzureichend. Vielfach fehlen auch fachlich gut ausgebildete Ärzte. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. - Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland. - Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke. - Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG. Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: - Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes. - Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung. - Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. (unverändert gültig seit 22. Oktober 2019)

Sambia
Medizinische Hinweise Aktuelle medizinische Hinweise Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko. - Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen. Impfschutz Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als zwölf Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von einem Jahr eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Nach einem Besuch des Landes wird von den Nachbarländern Namibia, Botswana und Zimbabwe kein Impfnachweis verlangt. Gleiches gilt für die Weiterreise nach Südafrika. Reisende unter vier Wochen Reisezeit sollten einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Auffrischimpfungen alle zehn Jahre haben. Einwohner und Langzeitreisenden über vier Wochen wird eine Auffrischimpfung vier Wochen bis zwölf Monate vor Ausreise empfohlen, siehe Merkblatt Poliomyelitis. - Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. - Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen. - Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG Malaria Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria. - Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin. Malaria tritt ganzjährig auf (verstärkt in der Regenzeit von November – Juni) und stellt landesweit ein hohes Risiko dar, insbesondere im Süden (Sambesi-Tal, Kariba-Becken, Victoria-Fälle) und im Luangwa-Tal. Auch Städte können betroffen sein. Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten: - Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden). - Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, in den Abendstunden und nachts (Malaria). - Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. - Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner. - Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen. HIV/AIDS Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. - Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Durchfallerkrankungen Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise: - Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden. - Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser. - Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. - Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst. - Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. - Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. - Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel. Cholera Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera. - Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten. Tollwut Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. In Sambia treten gelegentlich Fälle von Tollwut auf. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung, siehe Merkblatt Tollwut. - Vermeiden Sie den Kontakt mit streunenden Tieren. - Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen. - Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf. Meningitis (Bakterielle Hirnhautentzündung) Die Meningokokken-Erkrankung wird im gesamten Lande hauptsächlich in den trockenen Monaten übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (moderner Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer unter vier Wochen indiziert sein. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe auch Merkblatt Schistosomiasis. - Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab. Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis) Vorwiegend im Osten, entlang des Luangwa und im Bereich des Kariba-Sees, aber auch in allen anderen Nationalparks des Landes kann es vereinzelt zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große tagaktive Fliegen (TseTse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. So infizierten sich zuletzt mehrere Touristen während des Besuchs des Serengeti-Nationalparks. - Vermeiden Sie Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung, auch stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten. Gifttiere In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden - manchmal mit Todesfolge - bewirken können, dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert! Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, …) vor. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist personell, technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. - Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland. - Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke. - Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG. Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: - Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes. - Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung. - Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. Auswärtiges Amt Krisenreaktionszentrum 11013 Berlin Tel.: +49-30-18 17-2000 Fax: +49-30-18 17-51000

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Marco Polo Reisen ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Marco Polo Reisen GmbH)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
17.04.2020 - 02.05.2020 € 4.999,- € 5.768,- Zu diesem Datum anfragen
12.06.2020 - 27.06.2020 € 4.999,- € 5.768,- Zu diesem Datum anfragen
24.07.2020 - 08.08.2020 € 5.099,- € 5.868,- Zu diesem Datum anfragen
03.09.2020 - 18.09.2020 € 5.099,- € 5.868,- Zu diesem Datum anfragen
02.10.2020 - 17.10.2020 € 5.099,- € 5.868,- Zu diesem Datum anfragen
16.10.2020 - 31.10.2020 € 5.099,- € 5.868,- Zu diesem Datum anfragen
Marco Polo Reisen
ab € 4.999,-

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Reisenummer: 90136

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