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Reisen mit Studiosus

Malaysia - mit Singapur und einer Woche Borneo

19-tägige Studienreise

Eine Reise wie eine Abenteuergeschichte voller Kontraste. Zum Beispiel mitten ins geheimnisvolle Herz Borneos. Den Geräuschen des Regenwalds am Mount Kinabalu lauschen, Orang-Utans beim Frühstück zuschauen, im Dschungelpool baden, Höhlen erforschen – so mancher Herzklopfen-Moment erwartet Sie. Eine andere Welt: Westmalaysia mit dem Taman-Negara-Nationalpark, seinen Teebergen und Kolonialstädten, wo Europas Gewürzkrämer Spuren hinterließen und das alte Asien immer noch quicklebendig ist. Für besondere Würze im Land der großen Vielfalt sorgen Begegnungen mit Rangern, dem Volk der Orang Asli und einem Batikkünstler. Und zum Auftakt lernen Sie im ultramodernen Stadtstaat Singapur schon mal das Staunen.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und abends Flug mit Singapore Airlines von Frankfurt nach Singapur (Flugdauer ca. 12 Std.).

Am Nachmittag Ankunft in Singapur und Transfer zum Hotel, wo Ihre Studiosus-Reiseleiterin Sie mit einem passenden Blütenduft begrüßt und mit Tipps für den freien Abend versorgt. Sie weiß, wo Chili Crabs, ein Lieblingsgericht der Einheimischen, besonders gut schmecken und kennt die besten Garküchen in Asiens Hauptstadt der Feinschmecker. Zwei Übernachtungen in Singapur.

Ein Feuerwerk der Farben und Düfte am Vormittag im botanischen Garten, wo wir uns durch die Tropenflora schnuppern. Dann reisen wir mal schnell durch Asien: Curry-Düfte und Sari-Shops in Little India, glimmende Räucherstäbchen in den Tempeln Chinatowns und dazwischen die Wolkenkratzer des Erfolgsmodells Singapur. Nachmittags entscheiden Sie: eine Runde im Riesenrad Singapore Flyer, Hotelpool, Shopping in der Orchard Road oder Blütenpracht in den Gardens by the Bay? Wieder vereint, schauen wir im Licht der untergehenden Sonne von der Skybar der futuristischen Marina Bay Sands, einem der herausragenden Bauprojekte der Welt, aus luftigen 200 Metern Höhe der Megastadt beim Glitzern zu – mit einem Sundowner in der Hand natürlich. Der Rest des Abends gehört Ihnen!

Über die Grenze nach Malaysia. Erstes Ziel ist Malakka (UNESCO-Welterbe), wo Ihre Reiseleiterin beim Stadtrundgang das Zeitalter der Gewürze aufleben lässt. Eine Prise Holland am Stadthuys, ein Hauch Portugal am A-Famosa-Fort, ein Stück Großbritannien an der Christ Church – Kolonialgeschichte im Zeitraffer auf der Citytour. Und dazu jede Menge asiatisches Alltagsleben. In die einstigen Villen der Pfeffersäcke zogen Antiquitätenläden und Cafés ein – wunderbar zum Stöbern und Entspannen! Abends vertreibt ein kühles Tiger-Bier die Tropenschwüle, bevor wir uns in einem traditionellen Restaurant die würzige Küche Malakkas schmecken lassen. 240 km.

Wie gewinnt man Naturkautschuk, was hat es mit der malaiischen Kampfkunst Silat auf sich, wie erntet man Reis und wie schmeckt Durian, die berühmte Stinkfrucht? Im Dorf Kampung Centak haben wir manches Aha-Erlebnis. Aber welche Rolle spielen alte Traditionen im asiatischen Boomland heute? Fragen Sie doch den Batikkünstler, der uns die alte Handwerkskunst zeigt. Auf dem Gruppenfoto zum Abschied tragen wir dann alle einen korrekt gebundenen Sarong im Batikdesign. Wie realistisch sind die Pläne der Regierung, in den nächsten Jahren zu den Industriestaaten aufzuschließen? Hintergründe zum Tigerstaat Malaysia gibt es auf dem Weg nach Kuala Lumpur. 250 km. Dort können Sie nachmittags in Eigenregie in den Melting Pot der Hauptstadt eintauchen, in dem Malaien, Chinesen und Inder rühren. Abendessen im Hotel. Zwei Übernachtungen in Kuala Lumpur.

Minarette, Kirchtürme, Pagoden und Hindutempel liegen in "KL", Malaysias kosmopolitischer Hauptstadt, in nächster Nachbarschaft. Bunt und exotisch begegnet uns Chinatown auf der Stadtrundfahrt, britisch-kolonial der Cricket Club. Traditionell malaiisch dagegen der Bahnhof – für viele der schönste der Welt! – und der Königspalast, wo Ihre Reiseleiterin Malaysias besondere Form der Monarchie beleuchtet. Als Symbole der Wirtschaftskraft ragen die Petronas Twin Towers in den Himmel. Markt oder Shoppingcenter – Ihre Entscheidung am freien Nachmittag. Oder Sie pausieren genüsslich am Hotelpool. Auch was abends auf den Tisch kommt, bestimmen Sie: Ikan Bakar, knuspriger Fisch, oder lieber chinesische Küche?

Auf dem Weg ins tropische Herz des Landes ein Blick in die Batu-Höhlen – Pilgerziel für malaysische Hindus. 190 km. Dann gleiten wir im traditionellen Langboot (ca. 3 Std.) in Richtung Taman-Negara-Nationalpark, das älteste Waldgebiet der Erde. Hier lebt das Volk der Orang Asli auch heute noch auf ursprüngliche Weise – von dem, was der Dschungel ihnen schenkt. Doch haben Jäger und Sammler eine Zukunft in Malaysias moderner Lebenswelt? Wir fragen unsere Gastgeber, bei denen wir uns auch ein paar Survivaltechniken abschauen – wie die Jagd mit dem Blasrohr. Beim Abendessen im Resort dürfen Sie sich auf unsere kleine Nachtwanderung vorfreuen. Mit Fackeln und Taschenlampen geht es auf gut gesicherten Wegen mit einem Ranger durch den Regenwald. Faszinierend, die Geräusche des nächtlichen Dschungels! Zwei Übernachtungen in einem einfachen Resort im Taman-Negara-Nationalpark.

Heute schnüren wir die Wanderschuhe für den Nature Walk unterm Dschungeldach. Nashornvögel und Affen rumoren in den Baumwipfeln, Insekten summen, Blätter rascheln, Zweige knacken. Wie gut, dass unser Ranger hier jeden Baum und Strauch kennt! Nach dem Lunch im Hotel weiter im Boot: Durchs grüne Dickicht schlängeln wir uns bis zum Wasserfall Lata Berkoh, wo eine erfrischende Naturdusche wartet. Zurück in der Lodge, können Sie in Ihrer Urlaubslektüre versinken oder einfach der Musik des Regenwalds lauschen. Nach dem Abendessen entführt Sie die Gute-Nacht-Geschichte Ihrer Reiseleiterin in die Welt der Legenden.

Heute nehmen wir Kurs auf das Hochland. Am besten schon mal den Pulli rauskramen, in den Cameron Highlands kann es frisch werden! Kein Wunder, dass die britischen Pflanzer sich hier wie zuhause fühlten. Prima Klima auch für den Tee, der hier oben bestens gedeiht. Auf einer Plantage lassen wir uns das Einmaleins des Teemachens zeigen. Und danach ist Zeit für die Teatime! Very British und absolut köstlich: Tee und Scones im kolonialen Smokehouse. Wer abends noch in Ausgehlaune ist, dreht eine Runde über den Nachtmarkt von Tanah Rata – beste Gelegenheit, Malaysias Streetfood zu testen. 180 km.

Zurück im Flachland, ein Besuch in der buddhistischen Götterwelt eines Höhlentempels bei Ipoh. Begleitet von der Musik der malaiischen Pop-Queen Siti Nurhaliza geht es weiter über die Brücke auf die Insel Penang. 260 km. Nachmittags können Sie sich schon mal alleine durch die denkmalgeschützte Stadt Georgetown (UNESCO-Welterbe) treiben lassen. Später kutschieren uns Fahrradrikschas mit Pedalkraft und lautem Geklingel in den Abend. Ziel unserer Citytour auf die nostalgische Art: die Stelzenhäuser am mit Lampions beleuchteten Lee Jetty und ein Restaurant mit malaysischen Köstlichkeiten. Mit einer Runde über den Nachtmarkt endet ein erlebnisreicher Tag. Zwei Übernachtungen in Georgetown.

In Georgetown ist Multikulti keine Vision, hier wird Vielfalt gelebt. Wir tauchen mit allen Sinnen in eine faszinierend fremde Welt ein. In der Straße der Harmonie verehren Chinesen in nach Räucherstäbchen duftenden Tempeln ihre Ahnen, Hindus nebenan Gott Shiva; hier ruft der Muezzin zum Gebet, dort läuten die Glocken der anglikanischen Kirche. Genauso beeindruckend: das einzigartige Kolonialensemble der Stadt und Khoo Kongsi, ein chinesisches Clan-Haus, das sogar den Kaiser von China neidvoll erblassen ließ. Nachmittags bewundern wir im riesigen Kek-Lok-Si-Tempel die Göttin der Barmherzigkeit. Zum Tagesfinale per Bergbahn in die Sommerfrische: Auf dem 833 m hohen Penang Hill liegt uns die Insel zu Füßen. Abends sucht sich jeder sein Lieblingslokal in Georgetown. Ihre Reiseleiterin hat ein paar scharfe Tipps auf Lager.

Heute können Sie Georgetown im eigenen Tempo genießen: Sammeln Sie Fotomotive auf dem Fischmarkt, lassen Sie sich vom Kolonialflair bezirzen, durchstöbern Sie Antiquitätenläden oder durchstreifen Sie Museen und Kunstgalerien! Lieber Tropenflora als Pflastertreten? Dann bringt Sie der Stadtbus zum botanischen Garten. Abends Flug mit Air Asia nach Kuching auf der Insel Borneo. Zwei Übernachtungen in Kuching.

Ab in den Dschungel! Im Semenggoh Nature Reserve schauen wir – wenn der Hunger sie ins Camp treibt – unseren rotzotteligen Verwandten beim Frühstück zu. Verwaiste Orang-Utans bereitet man in der Auswilderungsstation von Semenggoh auf das Leben in der Freiheit vor. Mit welchen Methoden das gelingt, erfahren wir im Gespräch mit einem Ranger. 40 km. Zurück in Kuching bleibt Zeit für die Waterfront mit ihren Cafés und Marktständen; am freien Abend können Sie die Vielfalt von Kuchings Kochtöpfen entdecken.

Vormittags im Luftsprung mit Malaysia Airlines nach Mulu und per Bus weiter zum Gunung-Mulu-Nationalpark (UNESCO-Welterbe) mit seiner spektakulären Höhlenwelt. Auf Holzstegen geht es quer durch den Dschungel zum Höhlen-Hopping: In der Lang Cave schlängeln wir uns durch den Wald der Stalagmiten und Stalaktiten, in der Deer Cave, einem der größten Höhlensysteme der Welt, sehen wir schwarz: unzählige Fledermäuse, die darauf warten, zum Abendessen in die Nacht auszuschwärmen. Die nächsten beiden Abende essen wir im Resort. Zwei Übernachtungen in einem komfortablen Resort am Rande des Nationalparks.

Unterwegs im Langboot schwebt der Dschungelalltag vorbei: Kinder, die ins Wasser hüpfen, und Frauen beim Waschtag. Wieder mit festem Boden unter den Füßen tasten wir uns zunächst mit Taschenlampen durch den Tropfsteinwald der Wind Cave, nach einem Vitaminkick dann treppauf, treppab durchs Höhlensytem der Clearwater Cave. Danach gehen wir zum gemütlichen Teil über: Badepause im Dschungelpool! Gefolgt vom zünftigen Regenwaldpicknick für hungrige Höhlenforscher. Am Nachmittag machen Sie, wozu Sie Lust haben. Im Spa oder am Hotelpool entspannen? Oder lieber wandern, Kajak fahren?

Nach dem Frühstück bleibt Zeit für den Hotelpool. Mittags Flug mit Malaysia Airlines nach Kota Kinabalu, Hauptstadt des Bundesstaates Sabah. Wer nachmittags schon unternehmungslustig ist, mischt sich beim Spaziergang auf der Uferpromenade unter die Einheimischen. Abendessen im Hotel. Zwei Übernachtungen in Kota Kinabalu.

Auf dem Weg in die tropische Bergwelt des Mount-Kinabalu-Nationalparks (UNESCO-Welterbe) fahren wir durch Dörfer, vorbei an Reisfeldern, und haben – an klaren Tagen – sogar den Mount Kinabalu selbst im Blick. Im Park umspielen Wolken dramatisch die Bergriesen, dampfend öffnet sich darunter der Regenwald. 1500 Orchideenarten blühen im grünen Labyrinth, fast 300 Vogelarten flattern durchs Geäst. Was für ein Erlebnis – der Dschungelspaziergang, umschwirrt von unzähligen Schmetterlingen! Wer mag, kann in den Schwefelquellen von Poring danach seine müde Muskeln wieder munter machen. 200 km. Zurück im Hotel stoßen wir zum Sonnenuntergang auf der Dachterrasse mit Blick übers Südchinesische Meer auf unsere Reise an. Am freien Abend locken kulinarische Köstlichkeiten auf den Nachtmarkt. Fisch im Restaurant – frisch aus dem Meer, knusprig aus dem Wok – ist aber auch eine gute Wahl.

Vormittags bleibt noch Zeit in Kota Kinabalu. Lassen Sie sich durch die Stände und Garküchen des Zentralmarkts treiben oder halten Sie Ausschau nach letzten Souvenirs! Beim Mittagsessen in einem gemütlichen Restaurant verabschieden Sie sich schließlich - schweren Herzens - von Malaysia und Ihrer Reiseleiterin und lassen sich die Reise noch einmal auf der Zunge zergehen, bevor es zum Flughafen geht. Abends Flug mit Scoot von Kota Kinabalu nach Singapur (Flugdauer ca. 2 Std.), dann kurz vor Mitternacht Weiterflug mit Singapore Airlines nach Europa (Flugdauer ca. 12,5 Std.).

Ankunft am Morgen.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Singapore Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Singapur und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Inlands- und Zwischenflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 105 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen
  • Bootsfahrten im Taman-Negara-Nationalpark und im Gunung-Mulu-Nationalpark
  • 16 Übernachtungen im Doppelzimmer in Hotels mit Klimaanlage, meist auch mit Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, 2 Mittagessen und 2 Abendessen in landestypischen Restaurants, ein Mittagessen und 6 Abendessen im Hotel
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Teatime in den Cameron Highlands
  • Ein Picknick
  • Fahrt mit der Standseilbahn auf den Penang Hill
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Friedrichshafen
  • 0 € - ab/bis Genf
  • 0 € - ab/bis Graz
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Innsbruck
  • 0 € - ab/bis Köln
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Linz
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Münster
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Salzburg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

12 bis 25 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-Hotels

Reiseziele

Malaysia, Singapur

Themen der Reise

Rundreise

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ausrüstung
Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen: - festes Schuhwerk mit rutschfester Sohle - Insektenschutzmittel - Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut) - Badesachen - Regenschutz

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Singapur
Stand: 25. Januar 2019 Medizinische HinweiseAktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.Impfschutz Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene, siehe www.rki.de, anlässlich einer Reise zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung) ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe), Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen. Bei Reisen in Nachbarländer ist ggf. auch die Impfung gegen Tollwut und Japanische Enzephalitis ratsam. Dengue-Fieber Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen. In Singapur wurden in den letzten Jahren hohe Zahlen von Denguefieber Erkrankungen registriert. Es wird empfohlen, möglichst stehende Gewässer zu meiden und Mückenschutzmittel anzuwenden. Chikungunya Das Chikungunya-Virus ist eine ebenfalls über die Stechmücken übertragene, mit Fieber und Gelenkschmerzen einhergehende, tropische Infektionskrankheit. In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung komplikationsfrei und sie ist selbstlimitierend. Ist der Aufenthalt nur auf Singapur beschränkt, so bestehen viele Gesundheitsrisiken wie in anderen Tropenländern - wegen der hier herrschenden strikten Hygiene und den weitgehend fehlenden Mücken aufgrund intensiv durchgeführter Mückenbekämpfung - kaum oder gar nicht. Durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellents, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) kann das Restrisiko für mückenübertragene Erkrankungen noch weiter reduziert werden. Zika-Virus-Infektion Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Singapur mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden. Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes. Malaria Singapur gilt als malariafrei. HIV/AIDS HIV/AIDS ist auch in Singapur ein Problem. Gefährdet sind alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Hand-Fuß-Mund-Krankheit In Singapur treten gelegentlich Fälle der Hand-Fuß-Mund-Krankheit auf. Es handelt sich um eine Virusinfektion des Menschen (u. a. mit Coxsackie A 16 Virus), die Viren werden mit dem Stuhl ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt als Schmierinfektion, über Nahrungsmittel oder als Tröpfcheninfektion (Husten/Niesen). Prinzipiell handelt es sich um eine harmlose und relativ rasch (7 bis 10 Tage) abheilende Krankheit. Eine Prophylaxe ist durch strikte Hygienemaßnahmen (Händewaschen) eingeschränkt möglich. Haze Singapur ist immer wieder vom sogenannten Haze betroffen. Beim Haze handelt es sich um periodisch auftretende, Smog-ähnliche Luftverunreinigungen, die durch Brandrodung und Schwelbrände in Malaysia und Indonesien verursacht werden. Bei stark erhöhten Schadstoffkonzentrationen können Reizungen der Augen und der Atemwegsorgane auftreten. Insbesondere Herz- und/oder Lungenkranke sowie Alte und Kleinkinder sind stärker gefährdet, aber auch gesunde Erwachsene sollten dann eine körperliche Betätigung im Freien vermeiden und weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Menschen mit den genannten oder anderen einschlägigen gesundheitlichen Problemen (Asthmatiker, Allergiker, u.a.) sollten vor Reisen in eventuell betroffene Gebiete einen Arzt konsultieren. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande hat ein hohes, mit Europa vergleichbares Niveau und ist vor allem in privaten Krankenhäusern sehr teuer. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden auch wegen hoher Krankenhaus- und Arztrechnungen, die meist sofort beglichen werden müssen, dringend empfohlen. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird, insbesondere auch bei geplanten Reisen in die Nachbarländer, dringend empfohlen, siehe z.B. www.dtg.org . Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Südostasien bewusst sein. Weitere Informationen der singapurischen Behörden zur Gesundheit finden Sie unter www.moh.gov.sg Haftungsausschluss Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges AmtKrisenreaktionszentrum

Malaysia
Stand: 30.Juli 2019 Gesundheit Aktuelles Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko. • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen. Impfschutz Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist für alle Personen zu erbringen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufhalten. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen. • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise finden Sie hier. Zika-Virus-Infektion Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen. • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion. Dengue-Fieber Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Da es in Malaysia keine terminierten Regenzeiten gibt, ist ständig mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen, das nach stärkeren Regenperioden regional ansteigt. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber. • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. Chikungunya-Fieber Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber. • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. Malaria Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria.Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin. Eine Malariainfektion ist ganzjährig in einigen Landesteilen möglich. Ein geringes Malariarisiko ist auf Borneo in Ostmalaysia (Sabah: 80% P. knowlesi) vorhanden. Ein minimales Risiko besteht in ländlichen Gebieten im Rest des Landes außer in den als malariafrei geltenden Städten Georgetown und Kuala Lumpur sowie dem Bundesstaat Penang (inklusive der Insel Penang), siehe Empfehlungen des Ständigen Ausschusses Reisemedizin (StAR) der DTG. Sehr geringes Risiko herdförmig im Landesinneren (zentral, Norden und Nordosten) von West-Malaysia (Halbinsel). Als malariafrei gelten die Küstenregionen, Städte sowie das gesamte Federal Territory um die Hauptstadt auf der malaysischen Halbinsel. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten: • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden). • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria). • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. Je nach Reiseprofil ist neben der stets notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner. • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen. HIV/AIDS HIV-Infektionen sind ist in Malaysia bisher weniger weit verbreitet als in anderen Staaten Südostasiens, die Anzahl der Neuinfektionen steigt jedoch an. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Durchfallerkrankungen Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise: • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden. • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser. • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst. • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel. Cholera Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera. • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten. Japanische Enzephalitis Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Die meisten Fälle dieser Virusinfektion treten in ländlichen Gebieten (v.a. Sarawak) auf. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt durch nachtaktive Stechmücken. Erkrankungen beim Menschen sind selten, verlaufen jedoch häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente zur Behandlung einer JE, siehe Merkblatt Japanische Enzephalitis. • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen. Aviäre Influenza (Vogelgrippe) Auch in Malaysia ist die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, Vogelgrippe) aufgetreten, bisher gibt es jedoch keine menschlichen Erkrankungsfälle Merkblatt Aviäre Influenza. • Verzichten Sie bei Reisen im Land auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel , insbesondere auf den Besuch von Geflügelmärkten. • Bitte beachten Sie die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe. Tollwut Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird. Diese werden mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit, v.a. auf der malaysischen Halbinsel, aber auch Sabah und Sarawak, besteht ein hohes Risiko für Bissverletzungen durch streunende Tiere (Hunde, Affen) und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Malaysia nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. • Vermeiden Sie Kontakt zu streunenden Tieren. • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen. Sarkozystose Es kommen Fälle von Sarkozystose auf der Insel Tioman vor. Die Übertragung erfolgt durch Nahrungsaufnahme (Fleisch oder durch Fäkalien verunreinigte Lebensmittel/Trinkwasser). • Achten Sie auf gute Hygiene. Weitere Infektionskrankheiten Weitere tropische Infektionskrankheiten (z.B. Hand-Fuß-Mundkrankheit, Typhus, Bilharziose) kommen vor, allerdings in unterschiedlicher Gefährdung für Reisende. Luftverschmutzung Die Luftqualität in Malaysia insbesondere im Großraum Kuala Lumpur ist während des gesamten Jahres häufig eingeschränkt. In den Sommermonaten kommt es in Teilen Malaysias immer wieder zu Belastung durch den sogenannten „Haze“ (Smog), der in einzelnen Regionen punktuell ein gesundheitsbeeinträchtigendes Niveau erreicht. Beim „Haze“ handelt es sich um periodisch auftretende, Smog-ähnliche Luftverunreinigungen, die durch Brandrodung und Schwelbrände in Malaysia und vor allem in Indonesien verursacht werden. Je nach Wetterlage können die Schadstoffwerte, die von malaysischen Stellen veröffentlicht werden, täglich und von Ort zu Ort schwanken. Dabei ist zu beachten, dass in Malaysia die gefährlicheren Feinpartikel (PM 2,5) nicht gemessen werden, so dass die tatsächliche Belastung zumeist deutlich höher ist als die veröffentlichten Zahlen. Soweit dort stark erhöhte Schadstoffkonzentrationen vorliegen, können Reizungen der Augen und der Atemwegsorgane auftreten. Insbesondere Herz- und/oder Lungenkranke sowie alte Menschen und Kleinkinder sind stärker gefährdet, aber auch gesunde Erwachsene sollten dann eine körperliche Betätigung im Freien vermeiden und weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Menschen mit den genannten oder anderen einschlägigen gesundheitlichen Problemen (Asthmatiker, Allergiker, u.a.) sollten vor Reisen in eventuell betroffene Gebiete einen Arzt konsultieren. • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte (Air Pollutant Index – API) über auf der Webseite des malaysischen Umweltministeriums, den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual. Medizinische Versorgung In Großstädten besteht eine allgemein befriedigende Gesundheitsversorgung mit oft im Ausland ausgebildeten Fachärzten. An der Westküste der malaiischen Halbinsel findet man weitgehend gute hygienische Verhältnisse vor. Westliche Arzneimittel, auch viele deutsche Präparate, sind in städtischen Gebieten erhältlich. • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland. • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke. • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.. Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes. • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung. • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. Haftungsausschluss Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Krisenreaktionszentrum 11013 Berlin Tel.: +49-30-18 17-2000 Fax: +49-30-18 17-51000

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Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

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