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Reisen mit Marco Polo Reisen

Mittelamerika - Costa Rica – Nicaragua – Panama

15-tägige Individuell

Die Idee dieser Reise: drei sehr unterschiedliche Länder in 15 Tagen entdecken. Die Route unserer Länderexpertin führt Sie in Costa Rica u.a. in den Monteverde-Nebelwald, in Nicaragua an einsame Strände und an den Kraterrand des Masaya. Krönender Abschluss ist die Durchquerung des Panamakanals.Ich finde das Nachbarland NICARAGUA mindestens genauso schön wie COSTA RICA – die meisten Touristen wissen das nur noch nicht. Durch die Kolonialstädte schlendern Sie fast allein mit Ihrem Scout, die Strände teilen Sie sich mit ein paar Surfern. Ähnlich einsam ist es am Kraterrand des Masaya. Um die Götter zu besänftigen, haben die Ureinwohner schon vieles ausprobiert. Geholfen hat's nichts: Der Masaya zählt immer noch zu den aktivsten Vulkanen Mittelamerikas.PANAMA CITY hat sich zu einer der größten Finanzmetropolen der Welt gemausert – die Panama Papers lassen grüßen. Für mich das architektonische Highlight: der spiralförmige Revolution Tower mit seinen smaragdgrünen Glasfliesen.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts

Am Flughafen werden Sie bereits von Ihrem Driver-Guide erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht (tagesaktuelle Flugpreise auf Anfrage). Ihr Hotelzimmer steht Ihnen ab 14 Uhr zur Verfügung.

Morgens zu den gewaltigen Wasserfällen von La Paz. Sie besuchen die Kolibrigärten und das größte Schmetterlingsobservatorium der Welt. Zurück in San José, schlendern Sie am Nationaltheater vorbei und besuchen das Goldmuseum, das eine der größten Goldsammlungen Amerikas beherbergt.

Fahrt nach Sarapiquí. Es wird kribbelig: Was Blattschneiderameisen alles können, ist sicher rekordverdächtig. Im Tirimbina Rainforest Center werden Sie in die süße Welt des Kakaos entführt. Wussten Sie, dass der Kakaobaum aus Mittelamerika stammt? Nachmittags erreichen Sie La Fortuna am Fuße des Vulkans Arenal.

Wandertour im Arenal-Nationalpark. Schön, dass der Regenwald immer wieder den Blick auf den Vulkankegel freigibt. Der Koloss mit seiner beinahe perfekten Kegelform beeindruckt Besucher aus aller Welt. Nachmittags Abkühlung im La-Fortuna-Wasserfall.

Ihr Driver-Guide bringt Sie um den Arenalsee herum nach Monteverde. Unterwegs Zwischenstopp auf einer Kaffeefinca und im Orchideengarten von Santa Elena.

Auf einer Wanderung durch das Reservat Monteverde erhalten Sie einen eindrucksvollen Einblick in den biologischen Reichtum des Nebelwaldes. Lust auf Hängebrücken? Der Sky Walk eröffnet Ihnen eine ganz neue Perspektive auf Baumriesen und Bergbambus, Würgefeigen, Orchideen, Farne, so groß wie Sonnenschirme, und Lianen, so dick wie Fußballerschenkel.

Transfer zur nicaraguanischen Grenze. Ein Fahrer und Ihr neuer Scout bringen Sie ins Fischerdörfchen San Juan del Sur. Den Sonnenuntergang am Strand bei einem kühlen Macuá genießen.

Bootsausflug zur Vulkaninsel Ometepe im Nicaraguasee. Besichtigung der Finca El Porvenir und des Naturreservats Charco Verde. Zurück an Land im Privatwagen weiter nach Granada.

Sightseeing in Granada: bunte Häuser im Kolonial- und neoklassischen Stil sowie hübsche Kirchen. Mit dem Boot zum Insellabyrinth der Isletas, die beim Ausbruch des Vulkans Mombacho entstanden sind.

Von Granada nach Catarina, um die Aussicht über die Laguna de Apoyo zu genießen. Im Masaya-Nationalpark werfen Sie einen Blick in den "Höllenschlund" des Masaya-Vulkans. Anschließend noch eine kurze Citytour durch die Hauptstadt Managua. Abends erreichen Sie León.

Schlendern Sie mit Ihrem Scout durch die Kolonialstadt León. Sehenswert: die Basílica de la Asunción, älteste und drittgrößte Kathedrale in Mittelamerika. Nachmittags an den Strand Las Penitas.

Ein archäologischer Glücksfall – und seit 2000 UNESCO-Welterbe: León Viejo. Die Stadt wurde Anfang des 17. Jahrhunderts durch einen Vulkanausbruch zerstört. Mit dem Privatwagen weiter nach Managua und Flug mit Copa Airlines nach Panama City. Transfer zum Hotel (nur mit einem Fahrer).

Ihr neuer Scout zeigt Ihnen Panama City: Moderne Wolkenkratzer neben Altbauten aus der Kolonialzeit. Nachmittags zum technischen Wunderwerk am Panamakanal, den Miraflores-Schleusen.

Ganztägige Kreuzfahrt auf dem Panamakanal bis Gamboa: Gesellen Sie sich zu den unzähligen Schiffen, die über die künstliche Wasserstraße vom Atlantik aus den Pazifik erreichen und umgekehrt (Teildurchquerung des Kanals, nur an bestimmten Tagen möglich; mit Englisch sprechender Reiseleitung, gemeinsam mit anderen Reisenden).

Im Laufe des Tages Transfer zum Flughafen (nur mit einem Fahrer).
  • Zwischenflug (Economy) mit Copa Airlines von Managua nach Panama City
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit klimatisierten, eigenen Fahrzeugen
  • Bootstouren lt. Reiseverlauf, gemeinsam mit anderen Reisenden
  • Teildurchquerung des Panamakanals (mit Englisch sprechender Reiseleitung), gemeinsam mit anderen Reisenden
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels
  • 14 x Frühstück, 1 x Mittagessen
  • Eintritte (ca. 265 €)
  • Klimaneutrale Pkw-/Bahn-/Bootsfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 20 €)
  • Örtlicher, Deutsch sprechender Driver-Guide (Fahrer und ortskundiger Führer in einer Person) in Costa Rica; wechselnde örtliche, Deutsch sprechende Guides in Nicaragua und Panama; Betreuung während der Kanaldurchquerung durch Englisch sprechende Reiseleitung, gemeinsam mit anderen Reisenden; Flughafentransfers in Panama nur mit einem Fahrer
  • Nicht enthaltene Extras: Einreisesteuer Nicaragua (ca. 13 US-$) vor Ort zu zahlen.
  • 53 € - Canopy-Tour
  • 1800 € - Aufpreis bei einem Teilnehmer (exklusive EZ)
Merkmale der Reise

2 bis 10 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Landestypischen-/Mittelklasse-/Komfort-Hotels

Reiseziele

Costa Rica, Nicaragua, Panama

Themen der Reise

Rundreise

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein. - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Costa Rica, Nicaragua und Panama
Aktuelle medizinische Hinweise Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen. Impfschutz Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr, siehe auch www.who.int Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. Zika-Virus-Infektion Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die Region mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden. Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren. In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes. Gelbfieber Für Panama wird die Gelbfieberimpfung allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt. Hierzu gehört u.a. die gesamte östliche Landeshälfte (gem. www.who.int). Bei Weiterreise in ein Drittland kann zudem die Impfung aus Panama kommend verlangt werden. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Bei Einreise in Nicaragua aus einem der folgenden Staaten/Gebiete wird die Vorlage eines mindestens zehn Tage alten Impfzertifikats der Gelbfieberimpfung verlangt: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guayana, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad und Tobago, Venezuela sowie sämtliche afrikanische Staaten mit Ausnahme von Tansania, S„o Tomé und Príncipe sowie Somalia. Es ist für Touristen in Nicaragua nicht möglich eine Gelbfieberimpfung zu erhalten. In Costa Rica selbst gibt es kein Gelbfieber. Bei direkter Einreise aus Deutschland wird kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt, wohl aber für alle Reisenden älter als 12 Monate bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet (siehe www.who.int) wie dem Nachbarland Panama. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. In Panama besteht ein geringes Risiko in den Provinzen der Atlantikküste (v.a. Bocas del Toro im Nordwesten) und in den Grenzgebieten zu Costa Rica und Kolumbien (Colon, Chiriquí, Darién, Ngobe Bugle, Panama, Kuna Yala (SanBlas), San Blas Islands und Veraguas). Als malariafrei gelten die übrigen Landesteile inkl. Stadtgebiete. In Nicaragua besteht ganzjährig ein mittleres Risiko in den östlichen Regionen Atlantico Sur und Atlantico Norte, ein geringes Risiko in den zentralen Regionen und im Westen sowie ein minimales Risiko im Rest des Landes. Als malariafrei gelten Managua und die Zentren der großen Städte. In Costa Rica besteht ganzjährig ein geringes Risiko in den atlantischen Nordprovinzen, v. a. Limón/Huetar Atlantica (Matina und Telemanca) sowie ein minimales Risiko in den tiefliegenden Teilen von Limón/Huetar Atlantica, Puntarenas/Brunca, Alajuela/Huetar Norte (Los Chiles), Guanacaste/Chorotega und Heredia/Central Norte. Nachdem in den Jahren 2102 bis 2015 in Costa Rica keine Malariafälle offiziell bekannt wurden, hat das Gesundheitsministerium 2017 eine aktuelle Information herausgegeben, wonach es malariainfizierte Patienten in den Jahren 2016 und 2017 gab. Es handelte sich um isolierte einheimische (autochthone) Fälle, 4 in Matina (Limon), 3 in Serapiqui, Herida und 2 in Pital, San Carlos. Die hohe und ständige Migration zwischen Nicaragua und Costa Rica erhöht zusätzlich das Risiko der Übertragung einer Malaria-Erkrankung. Als malariafrei gelten alle Städte sowie die übrigen Landesteile. Je nach Reiseprofil kann daher eine Standby-Medikation mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Einnahme unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s .u.) sinnvoll. Dengue Dengue wird in allen drei Ländern landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden sehr selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien (s.u.). Chikungunya Aktuell gibt es, ausgehend von der Karibik Insel St. Martin im Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch Fälle von Chikungunya in den drei Ländern. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Chikungunya ist selten - überwiegend bei Kleinkindern und alten Menschen - lebensgefährlich. Typische Symptome sind hohes Fieber, Gliederschmerzen sowie Kopf- und Muskelschmerzen. Der Virus sollte rechtzeitig medizinisch behandelt werden, damit es nicht zu chronischen Muskel- und Gelenkbeschwerden oder Behinderungen kommt. Ein Impfstoff oder eine Chemoprophylaxe existiert nicht. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin Leishmaniasis Leishmaniasis kommt landesweit in geringer Fallzahl vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen und manifestieren sich als Erkrankung insbesondere an der Haut, in selteneren Fällen alternativ an weiteren Organen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.). Persönlicher Mückenschutz Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - tagsüber (Dengue, Chikungunya, Zika) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel (Repellentien), auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz schlafen. Influenza / H1N1 Die saisonale Influenza (Grippe) kann in Costa Rica landesweit übertragen werden, so dass wie in Deutschland gemäß aktuellem Impfkalender (s.o.) die Grippeschutzimpfung eine sinnvolle Ergänzung des Impfschutzes darstellt. Im Distrikt Barú, Region Chiriqui, Panama, werden vermehrt H1N1 - Influenzafälle, mit Todesfällen, gemeldet. Die zuständige Gesundheitsbehörde rät zu den üblichen präventiven Hygienemaßnahmen: häufiges Händewaschen, Abstandhalten zu Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung, engen Kontakt mit fremden Menschen reduzieren. Durchfallerkrankungen Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z.T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder Schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden. Tollwut Tollwut kann durch den Biss und Speichel infizierter Säugetiere, meist Hunde, auf den Menschen übertragen werden. Einen sicheren Schutz bietet die präexpositionelle Impfung (= vor der Reise). Leptospirose Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Oberflächenwasser übertragen werden. Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen. Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden. Trypanosomiasis (“Mal de Chagas„) In der Region kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering. Hantavirus Diese seltene, in Panama durch Nagetiersekrete übertragene, Erkrankung verläuft in der Regel zunächst wie eine Grippe. Noch seltener werden Todesfälle durch Kreislauf-, Lungen- und Nierenversagen beobachtet. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht. HIV / AIDS Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Medizinische Versorgung Die Gesundheitsversorgung ist gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Grundsätzlich sollte bei ernsthaften Erkrankungen, Unfällen, etc. schnellstmöglich eines der Krankenhäuser in den Großstädten aufgesucht werden. Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden. Es wird daher empfohlen eine ausreichend gedeckte Kreditkarte mitzuführen. Der Botschaft in Nicaragua sind in den vergangenen Monaten mehrere Fälle bekannt geworden, in denen trotz eines Notfalles bis zur Klärung der Kostenfrage dringend notwendige Behandlungen oder Operationen nicht vorgenommen wurden. Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt. Lassen Sie sich in jedem Fall vor der Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropen- bzw. Reisemediziner beraten (Verzeichnis z.B. unter www.dtg.org). Eine Liste von deutsch- oder englischsprachigen Ärzten finden Sie auf der Website der deutschen Botschaft San José (www.san-jose.diplo.de) bzw. Panama (www.panama.diplo.de). Unverändert gültig seit: 25. Januar 2019

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften
Sollten Sie vor oder nach Ihrer Reise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden. Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

Sicherheitseinrichtungen in den Hotels
Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen: - Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden - fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise - Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm; niedrige Fensterbrüstungen - teilweise lockere Steckdosen, unzureichend isolierte Kabel und Anschlüssen an Lampen und anderen elektrischen Geräten - fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe - Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert - ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren) - teilweise nicht ausreichend beleuchtete und bei Feuchtigkeit rutschige Außenanlagen und Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!

Sicherheit geht vor!
Wir übersenden Ihnen beiliegend eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitshinweis
Insgesamt gelten Costa Rica und Panama als recht sichere Reiseländer. Allerdings ist es in Städten wie San José, Panama City und touristischen Ballungszentren angebracht, sich vor Taschendieben in Acht zu nehmen. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, keine Schmucksachen auf die Reise mitzunehmen und Ihre Foto- und Wertsachen entsprechend abzusichern. Für die Aufbewahrung von Geld und Reisedokumenten haben sich Brustbeutel oder Hüftgürtel sehr bewährt. Bitte beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise Ihres örtlichen Reiseleiters. Zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir Ihnen zusätzlich den Abschluss einer Reisegepäck-Versicherung (evtl. auch im Rahmen eines Versicherungs-Pakets). Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den während Ihrer Reise besuchten Ländern zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes für Costa Rica, Nicaragua und Panama. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Nicaragua, Costa Rica und Panama gelten zwar als stabile Reiseländer, dennoch sind in vielen Teilen Zentralamerikas kriminelle Übergriffe, auch auf Touristen, nicht auszuschließen. Selbstverständlich haben wir in Zusammenarbeit mit unseren Reiseleitern und unseren örtlichen Leistungspartnern alle möglichen Maßnahmen ergriffen, die Ihren Aufenthalt in dieser faszinierenden Region so sicher wie möglich gestalten sollen. Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Studiosus Reisen München Stand: 19. Februar 2019

Sicherheitshinweis
Costa Rica Unverändert gültig seit: 19. Februar 2019 Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Die Kriminalität in Costa Rica nimmt zu, Reisende müssen insbesondere mit einer höheren Gewaltbereitschaft rechnen. Besondere Vorsicht wird in der Hauptstadt San José und dort insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe und der Calles 14 y 6, Av. Central y 7 sowie an den Stränden empfohlen. An der Karibikküste weist die Gegend der Hafenstädte Moin und Limón eine besonders hohe Gewaltkriminalität auf, auch in den beliebten Touristenzentren Cahuita und Puerto Viejo kommen bewaffnete Raubüberfälle vor. Sexualdelikte insbesondere gegen Frauen kommen landesweit vor, so dass besonders allein reisenden Frauen zu erhöhter Umsichtigkeit und zu einem kulturbewussten Verhalten geraten wird. Im Linien- und Überlandverkehr sollte Gepäck nach Möglichkeit immer im Personenteil eines Busses transportiert und nicht aus den Augen gelassen werden. Besonders verbreitet ist der Diebstahl der in der Gepäckablage verstauten Tagesrucksäcke durch Ablenkungsmanöver. Pässe, Kreditkarten und andere wichtigen Dokumente sollten hier unbedingt am Körper getragen, Wertsachen sollten nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt und auf Schmuck ganz verzichtet werden, ebenso auf sichtbar getragene Gürteltaschen. Taschen sollten bei Busfahrten im Fußraum verstaut werden. Gepäck sollte man nie - auch nicht in abgeschlossenen Fahrzeugen - unbeaufsichtigt lassen. Das gilt auch für private touristische Busse mit Reiseleitung. Besondere Risiken bestehen bei Nachtfahrten und Unternehmungen in der Dunkelheit. Auf der Strecke zum Flusshafen Embarquadero La Pavona mit Ziel Tortuguero werden bevorzugt touristische Reisebusse unter Anwendung von Waffengewalt überfallen. Touristenbusse fahren hier in der Regel im Konvoi. Zu Autoaufbrüchen kommt es vermehrt, insbesondere an der Brücke beim Fluss Tarcoles und an den Stränden, auch auf bewachten Parkplätzen. Auch nicht sichtbare elektronische Geräte werden von den Dieben mittels eines Scanners entdeckt und entwendet. Reisende sollten z.B. bei Reifenpannen sowie vorgetäuschten Pannen bei angebotener Hilfe wegen der Gefahr des Raubes nicht sofort anhalten, sondern bis zur nächsten Werkstatt oder Tankstelle weiterzufahren oder professionelle Hilfe zu rufen und Fenster und Türen geschlossen halten. Es wird dringend davon abgeraten, sich bei bewaffneten Überfällen zur Wehr zu setzen, da sich viele Täter dann nicht scheuen, von der Waffe Gebrauch zu machen. In den großen Touristenzentren (Guanacaste, Playa de Coco, Flamingo, Tamarindo und Nosara) stehen Dienststellen der Touristenpolizei bereit. Die landesweite kostenlose Notrufnummer lautet 911. Auch das costa-ricanische Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen über die kostenlose Rufnummer (+506) 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an. Innenpolitische Lage Die Lage im Land ist insgesamt ruhig. Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können insbesondere in der Hauptstadt San José dennoch jederzeit stattfinden, die zu Verkehrsbehinderungen führen können. Demonstrationen und größere Menschenansammlungen sollten weiträumig gemieden werden. Naturkatastrophen In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. Reisende nach Costa Rica müssen in dieser Zeit mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen und werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten. Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste auslösen. Costa Rica liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt. Von den 16 Vulkanen in Costa Rica sind derzeit die Vulkane Turrialba, Rincón de la Vieja, Poás und Irazú aktiv. Der Ausbruch eines Vulkans kann zur Schließung des internationalen Flughafens Juan Santamaria in San José/Alajuela führen. Die costaricanische Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias, CNE) informiert über eventuelle Katastrophengebiete. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Deutschen Geoforschungszentrums Potsdam. Versorgung im Notfall Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung. Es gibt regelmäßig Fälle, in denen Notfallpatienten wegen nicht vorliegender Kostenübernahme die Behandlung verweigert wird. Gleiches gilt für die zahlreichen privaten Ambulanzdienste (z.B. für Helikoptertransport vom Unfallort in ein Krankenhaus in San José). Hier muss der Patient in Vorkasse treten. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Sicherheitshinweis
Nicaragua Unverändert gültig seit: 28. Februar 2019 Innenpolitische Lage Von April 2018 an wurden im gesamten Land bei massiven Demonstrationen gegen die Regierung und gewalttätigen Auseinandersetzungen Hunderte Menschen getötet. Sicherheitskräfte hatten weitere Demonstrationen dann meist frühzeitig unterbunden, die Lage hat sich vorerst wieder beruhigt. Ein Wiederaufflammen der Proteste und Gewalt kann nicht ausgeschlossen werden. Reisenden werden gebeten, weiterhin vorsichtig zu sein, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften stets Folge zu leisten. Das nicaraguanische Recht verbietet Ausländern die politische Betätigung. Dies schließt auch Äußerungen zur nicaraguanischen Politik in sozialen Medien mit ein. Aktuelle Hinweise Bei Reisen nach Nicaragua wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Seit April 2018 sind im gesamten Land bei massiven Demonstrationen gegen die Regierung und gewalttätigen Auseinandersetzungen Hunderte Menschen getötet worden. Derzeit unterbinden Sicherheitskräfte weitere Demonstrationen meist frühzeitig. Aktuell wird der Flughafen Managua nachts nicht mehr angeflogen. Zahlreiche Flugrouten nach Managua wurden seit April 2018 eingestellt. Reisenden wird dringend geraten, die Lageentwicklung anhand der Medienberichterstattung regelmäßig zu beobachten, Demonstrationen und Menschenansammlungen unbedingt fernzubleiben und den Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten. Neben dem Risiko, in Auseinandersetzungen verwickelt zu werden und dort zu Schaden zu kommen, verbietet das nicaraguanische Recht Ausländern die politische Betätigung. Dies schließt auch Äußerungen zur nicaraguanischen Politik in sozialen Medien mit ein. Überlandfahrten sollten weiterhin mit Umsicht geplant werden. Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Ein erhöhtes Diebstahlrisiko gab es in der Vergangenheit vor allem an von Touristen frequentierten Orten wie Granada, San Juan del Sur, León, Laguna de Apoyo, den Grenzübergängen, Busbahnhöfen und dem Flughafen Managua. Reisende sollten ihr Gepäck daher nie aus den Augen lassen. Auf Wertsachen (auch billigen Modeschmuck) sollte möglichst verzichtet werden. Die Kleidung sollte sich der Umgebung anpassen sowie unauffällig und leger sein. In letzter Zeit kam es in Überlandbussen im gesamten Land, gehäuft jedoch in der Pazifikregion (v. a. nahe Managua und Granada), zu Diebstählen von Wertsachen. Es wird geraten, bei solchen Reisen das Gepäck nicht unbeaufsichtigt zu lassen und insbesondere von einer Verwahrung desselben in den Gepäckfächern der Busse abzusehen. Für den Fall eines Diebstahls oder Verlustes, sollte eine Kopie des Passes sicher aufbewahrt werden. Die Kopie sollte, neben der Seite mit den personenbezogenen Angaben, auch die Seite mit dem nicaraguanischen Einreisestempel abbilden. Im Falle eines Überfalles sollte kein Widerstand geleistet werden, da die Hemmschwelle der Täter niedrig ist. Es wird dringend davon abgeraten, außerhalb bewachter Campingplätze zu zelten. Hauptstadt Managua und Umgebung In Taxis kann es zu Raubüberfällen kommen, bei denen vereinzelt auch Schusswaffen eingesetzt werden. Taxis sollten nicht am Straßenrand heran gewunken werden. Auch bei Tageslicht oder für Gruppenreisende sind Taxis kein sicheres Verkehrsmittel. Vorsicht ist geboten, wenn sympathische Unbekannte, oft auch jüngere Frauen, anbieten, gemeinsam ein angeblich vertrauenswürdiges Taxi oder Privat-Kfz zu nehmen. Dies ist ein bekannter Trick von Taxiräuber-Banden. Von Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit sollte in jedem Fall abgesehen werden. In Managua besteht bei Marktbesuchen sowie auf allen Busbahnhöfen und an touristisch beliebten Orten ein hohes Überfall- und Diebstahlrisiko. Vom Besuch des labyrinthischen Mercado Oriental und Umgebung wird abgeraten. Märkte sollten generell nur mit Ortskundigen besucht werden. Reisende, die mit dem Bus aus Costa Rica oder Honduras ankommen, sollten am Busbahnhof der Firma TICABUS besondere Vorsicht walten lassen und sich keinesfalls während der Dunkelheit dort aufhalten. Auch an der touristisch erschlossenen Pazifikküste kommt es zu Überfällen und Diebstählen. Einsame Straßen sollten gemieden und bei Dunkelheit sollten keine Spaziergänge unternommen werden. Der Norden des Landes mit den Regionen Nueva Segovia, Madriz, Jinotega, Estelí und Matagalpa sowie die autonomen Gebiete der nördlichen und südlichen Atlantikküste (RAAN und RAAS) sind in weiten Teilen kaum erschlossen. Es mangelt an Infrastruktur. Polizei und Armee sind nicht in der Lage, die Sicherheit zu garantieren. Reisen im Norden des Landes, abseits der Panamericana, sollten auf das unbedingt erforderliche Minimum, z.B. aus geschäftlichen Gründen, beschränkt werden. Gleiches gilt für das sogenannte „Minendreieck“ der RAAN zwischen den Städten Siuna, Bonanza und La Rosita. Es kommt hier immer wieder zu Straßenblockaden mit gewaltsamen Ausschreitungen, Demonstrationen und auch Überfällen auf den Transitverkehr, wie Busse und sonstige Kfz. Der Einsatz von Schusswaffen ist weit verbreitet, die Mordrate höher als im Landesdurchschnitt. Die südliche Atlantikküste (RAAS), zu der auch die Touristenziele Bluefields, Pearl Lagoon und die Corn Islands zählen, hat eine besonders hohe Mordrate. Auch hier sollten Reisen in entlegene Gebiete nur bei Vorliegen wichtiger Gründe und mit größter Vorsicht durchgeführt werden. Auf den bei Touristen beliebten Inseln an der Atlantikküste - Little Corn Island und Big Corn Island - kam es in der Vergangenheit zu versuchten Vergewaltigungen an Reisenden. Frauen sollten sich daher auch bei Tageslicht nicht allein auf der Insel bewegen. Naturkatastrophen Nicaragua liegt in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben und vulkanischer Aktivität kommt. Dies gilt insbesondere für die Hauptstadt Managua und die Universitätsstadt León, wo es zu regelmäßigen Erdbeben kommt. Bei dem letzten großen Beben 1972 wurde Managua fast vollständig zerstört. Alle sechs aktiven Vulkane in Nicaragua zeigen derzeit erhöhte Aktivität (moderate Eruptionen, mehrere kleinere vulkanische Beben, erhöhter Austritt von Schwefeldioxid, Anstieg der Lava im Vulkankessel, etc.). Menschen kamen bisher nicht zu Schaden. Es ist mit weiteren vulkanischen Beben zu rechnen. Hinweise sind im Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam zu finden. Von der Besteigung des Vulkans Momotombo sowie vom Besuch der Laguna Xiloa am Vulkan Apoyeque wird aufgrund der aktuellen seismischen Aktivität ausdrücklich abgeraten. Auch bei allen anderen Vulkanen Nicaraguas kann es plötzlich zu vulkanischer und seismischer Aktivität kommen. Bei der Insel Ometepe ist zu berücksichtigen, dass durch die Insellage eine ggf. erforderliche Evakuierung erschwert wird. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum. In Nicaragua ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. Reisende müssen in dieser Zeit mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen und werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten. Krisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangehörigen wird dringend empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste (elefand.diplo.de) einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen. Pauschalreisende werden ggfs. über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html

Sicherheitshinweis
Panama Unverändert gültig seit: 29. Januar 2019 Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität In Panama-Stadt muss verbreitet mit Gewaltkriminalität gerechnet werden. Reisende sollten auf offener Straße keinen auffälligen Schmuck tragen, wenig Bargeld und höchstens eine Kreditkarte bei sich haben. Bewegungen zu Fuß sollten nach Einbruch der Dunkelheit unbedingt vermieden werden. Ein besonders großes Risiko von Raubüberfällen besteht in den Stadtteilen San Miguelito, Tocumen, Juan Díaz, 24 de Diciembre, El Chorrillo, Santa Ana, Curundu, Calidonia und Pacora sowie in der zweitgrößten Stadt Panamas Colon. Passagiere von Kreuzfahrtschiffen, die in Colon anlegen, sollten sich organisierten Landausflügen anschließen. Es wird dringend davon abgeraten, auf eigene Faust die Stadt Colon und das Hafengelände zu erkunden. Demonstrationen bzw. Proteste aus innenpolitischen Anlässen führten wiederholt auch zu Gewaltanwendung und Straßenblockaden durch gesellschaftliche Organisationen. Solche Gelegenheiten wurden auch von kriminellen Elementen für die Beraubung von Autofahrern und Plünderungen genutzt. Auch in als sicherer geltenden Stadtteilen von Panama-Stadt oder an anderen, bei Touristen beliebten Orten, wie die beliebte Inselkette Bocas del Toro oder dem Valle de Anton, kann es zu Diebstählen oder Überfällen, wie auch sexueller Belästigung und Nötigung bis hin zu Vergewaltigungen allein reisender Frauen, kommen. Auch bei harmlos erscheinenden Kontaktaufnahmen ist Vorsicht geboten. Es besteht außerdem das Risiko, zufälliges Opfer von Auseinandersetzungen krimineller Banden zu werden. Waffen sind verbreitet und es kommt vermehrt zu Raubüberfällen mit Waffeneinsatz, die unter Umständen auch ohne Vorwarnung eingesetzt werden. Widerstand des Opfers kann Täter zusätzlich provozieren und das Risiko für Leib und Leben erhöhen. Ruhige Herausgabe der vom Täter geforderten Wertgegenstände oder Geldbeträge kann die Gefahr reduzieren. Es ist daher ratsam, stets einen kleineren Geldbetrag mit sich zu führen. Bei Ankunft am Internationalen Flughafen Tocumen sollten nur am Taxistand in der Eingangshalle des Flughafens registrierte Taxis und auch in der Stadt ausschließlich registrierte oder online zu buchende Funktaxis genutzt oder Fahrdienste angefordert werden. Ein Taxi an der Straße anzuhalten birgt erhebliche Risiken. Dies gilt auch für das Zusteigen in Taxis, die bereits Fahrgäste befördern. Von Aufenthalten im Osten und Süden der Urwaldprovinz Darien, insbesondere im Grenzgebiet zu Kolumbien, wird dringend abgeraten. Dort bestehen hohe Sicherheitsrisiken. In dem Gebiet operieren kriminelle Organisationen und vereinzelt illegale, bewaffnete Gruppen aus Kolumbien, die auch vor Waffengebrauch nicht zurückschrecken. Polizeiliche Zugangssperren sollten unbedingt respektiert werden. Es liegt im Ermessen dieser Kontrollposten, dem Reisenden die Weiterfahrt zu erlauben. Naturkatastrophen In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. Reisende müssen in dieser Zeit in Panama mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen und werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten. Panama liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam. Krisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

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