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Reisen mit Studiosus

Mongolei - die umfassende Reise

15-tägige ExpeditionsStudienreise

Endlose Weite: Ein Land viermal so groß wie Deutschland und mit der Einwohnerzahl von Berlin. Genau das richtige Ziel für eine ExpeditionsStudienreise mit einigen komfortablen Tagen in Ulan Bator! Von Hochgebirgen umgeben, hütet die Mongolei die entlegensten Landschaften der Erde. Taiga und Steppen sind kaum besiedelt. In den Gebirgen und am Rand der Wüste Gobi tummeln sich nur Spezialisten wie Kamele und Steinböcke - und Sie mit Ihrer Gruppe. Ausgerüstet mit geländegängigen Fahrzeugen, einem Küchenlaster, viel Zeit und einem wachen Blick für die Landschaft ziehen wir in die Steppe. Wir lernen Karakorum, Dschingis Khans Machtzentrale, kennen, Klöster und Naturreservate, Yaks und wilde Pferde. Jurten sind unser Hotel, Kamelzüchter und Nomadenfamilien unsere Teegesellschaft.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am frühen Nachmittag Flug von Frankfurt mit MIAT Mongolian Airlines nach Ulan Bator (nonstop, Flugdauer ca. 8,5 Std.).

Schon beim morgendlichen Anflug schweift der Blick über die Weite des Landes. Vorfreude erwacht. Zunächst aber können Sie im Hotel ein wenig entspannen. Später nimmt Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin mit in die Stadt. Was für Kontraste! Glasfassaden am Suchbaatar-Platz, daneben das historische Parlament. Mit dem Bus zum Zaisan-Denkmal. 300 Stufen später weitet sich unser Blick ins menschenleere Hinterland, gewaltige Berge ringsum. Zum Anstoßen hat Ihre Reiseleiterin den typisch mongolischen Sanddorndrink dabei. Später, im Winterpalast des Bogd Khan, erste Begegnung mit mongolischer Kunst, abends ein landestypisches Barbecue. Eine Übernachtung in Ulan Bator.

Als Erstes besuchen wir das Gandan-Kloster in Ulan Bator. Ihre Reiseleiterin weiht Sie in die Glückssymbole auf den Gebetsmühlen ein, dann heißt es: Schwungvoll drehen für ein gutes Karma! Wir besteigen die Allradfahrzeuge und lassen mit der Hauptstadt die Hälfte der Landesbevölkerung zurück. Auf zum Hustai-Nationalpark, wo die Przewalski-Pferde leben! Wir sprechen mit einem Nationalpark-Mitarbeiter über Wildpferde und Zucht. Dann rein in die Jurte! Moment - Ihre Reiseleiterin erklärt rasch den Jurtenknigge: Rein geht's mit dem rechten Bein. Hey: Ihre erste Übernachtung bei den wilden Pferden! 100 km.

Wir fahren aussichtsreich am Khogno-Khan-Naturreservat entlang und pausieren auf einer Passhöhe bei einem Owoo, einem mit blauen Tüchern geschmückten, kultischen Steinhügel. Wie es in der Mongolei gute Tradition ist, umkreisen wir den Owoo und legen unseren Stein dazu. Bringt Glück für die Reise! Nachmittags wandern wir (1 Std., leicht, ?150 m ?150 m) zu einem Bergkloster. Die Wächterfamilie erzählt uns die Geschichte des Klosters. Vor dem Khogno-Khan-Gebirge erwartet uns unser Camp. Der Willkommensdrink: ein Becher Airag. Die Stutenmilch schmeckt speziell, aber nippen muss sein. Zur Belohnung gibt's eine leichtgewichtige Überraschung. 260 km.

Ins Orkhon-Tal nach Karakorum, das mittelalterliche Zentrum der Welt im Reich des Dschingis Khan. Der sandbedeckte Ort verrät uns seine Geschichte. Hier verwalteten die Khans ihr Reich, am Ende mit dem Buddhismus als Staatsreligion. Wenige Schritte weiter: Buddhismus live. Im Kloster Erdene Zuu wird zwischen den Stupas gebetet. 100 km. Abends packt uns die Mongolei mit überwältigender Fremdheit: Nach einem zünftigen Steppenmahl mit "Schaf aus der Milchkanne" schwingt sich im Konzertsaal der Steppe wundersamer Kehlkopfgesang zur Pferdekopfgeige in den Nachthimmel.

Fahrt durchs Orkhon-Tal (UNESCO-Welterbe): bizarre Basaltkegel am Horizont, sattgrüne Wiesen am Ufer des Orkhons. Wir halten am Wasserfall des Roten Flusses - ein entrückter Ort im Nirgendwo - und picknicken, wo es uns gefällt. Unterwegs begegnen wir immer wieder Yaks. Sie spenden Milch, Fleisch, Leder, Wolle und Brennmaterial. Nachmittags wandern wir (ca. 2 Std., leicht, ?0 m ?0 m) in der märchenhaften Flusslandschaft. Abends erzählt Ihre Reiseleiterin mongolische Märchen. 130 km.

Der Fluss Ongi entspringt im Changai-Gebirge, fließt durch die Wüste Gobi und versickert im Roten See. Wir folgen der Lebensader bis zum Kloster Ongi. Vor der Revolution von 1921 lebten hier bis zu 1000 Mönche. 240 km.

Der Wüste entgegen rollen wir nach Bayanzag. In der Sonne leuchten die Felsen der Djadochta-Formation orange in karger Trockenheit. Ein Paradies für Paläontologen! Im roten Gestein wurden vor hundert Jahren Dinosauriernester, -skelette und –eier gefunden. An die Wüste gewöhnte Saxaulbäume gedeihen hier prächtig. 140 km. Lust auf ein Spielchen? Ihre Reiseleiterin packt mongolische Gelenkknöchelchen aus, die es auf die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit geschafft haben - die UNESCO wusste, warum!

Vormittags fahren wir nach Khongoryn Els. 150 km. Mittagessen, ausruhen, dann heißt es: Schuhe und Reißverschlüsse zu - wir stehen vor Dünen von 80 km Länge! Im späten Nachmittagslicht stapfen wir im feinen Sand hinauf, jeder mit Kurs auf seine Lieblingsdüne. Aussicht vom Scheitel genießen und dann runterrutschen! Gleich noch mal! So lustig kann es in der Einsamkeit der Wüste sein! Zwei Übernachtungen in einem komfortablen Jurtencamp.

Weil's einfach unglaublich schön war, fahren wir noch einmal zu den Dünen. Im Vormittagslicht wirken sie ganz anders. Oder sind sie gewandert? Wir folgen einer Einladung: Diesmal erwartet uns eine Kamelzüchterfamilie in ihrem Ger - dem Küchen-, Wohn- und Schlafzelt. Fragen Sie ruhig nach den Kamelen! Sind die Wüstenschiffe tatsächlich so bockig, wie man ihnen nachsagt? Nachmittags freie Stunden im Luxuscamp zum Lesen, Dösen, Stille genießen …

Vom Sand ins Eis, von der Wüste in die Berge. Jacken griffbereit? Es wird wild! Im Allradbus Richtung Gurvan-Saykhan-Nationalpark. Wir steuern durch den engen, schroffen Dungenee-Canyon. An der Geierschlucht Yolyn Am: Staunen über den Einfallsreichtum der Natur - bis zu 200 m tief klaffende Felsen, im Spalt ein kleiner Fluss, der sich im ewigen Eis verliert. Großes Schauspiel! Auch Adler und Steinböcke leben hier. Ausklang in einem kleinen Museum der Paläontologie. 210 km.

Lange, lohnende Fahrt in den Baga-Gazaryn-Chuluu-Nationalpark. Granitfelsen wachsen steil aus der Ebene, die an eine Almwiese erinnert – Heimat für Steinböcke und wilde Schafe. Ihre Reiseleiterin kennt die schönsten Aussichtspunkte an den "kleinen Erdmuttersteinen" - von dort wandern wir (2 Std., leicht, ?0 m ?0 m) nachmittags zu einer Einsiedelei. Mit einem Sundowner versüßen wir uns die letzten Blicke in das liebgewonnene, karge Land der Nomaden. 370 km.

Bilder, die bleiben: Auf der Fahrt zurück in die Hauptstadt umgibt uns die weite Steppe. 280 km. Wieder im komfortablen Stadtleben mit Hotels, Geschäften, Kneipen verbringen Sie den freien Abend am besten in einem der vielen Biergärten Ulan Bators – Khan Bräu braut nach deutschem Reinheitsgebot. Zwei Übernachtungen in Ulan Bator.

Zunächst besuchen wir das Choijin-Lama-Museum – versteckt in einem früheren Kloster. Im Museum der Schönen Künste sehen wir die Werke eines Religionsführers mit vielen Talenten - Zanabazar war ein lebender Buddha und Bildhauer. In einer Kaschmirfabrik entdecken wir, wie aus dem Rohstoff das begehrte Produkt entsteht. Nachmittags können Sie nach Herzenslust durch die sich rasant entwickelnde Großstadt bummeln. Beim gemeinsamen Abendessen kehrt alles wieder: Wir denken an Flüsse, Klöster, Kamele und die unvergesslichen Jurtennächte - alles erlebt auf dieser Studienreise mit einem guten Schuss Expedition.

Am Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug mit MIAT Mongolian Airlines nach Deutschland (nonstop, Flugdauer ca. 9 Std.). Ankunft in Frankfurt am Mittag und Anschluss zu den anderen Städten.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit MIAT Mongolian Airlines von Frankfurt nach Ulan Bator und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 105 €)
  • Transfers in landesüblichen Reisebussen
  • Ausflüge/Rundreise in geländegängigen Fahrzeugen (Kleinbusse)
  • 3 Übernachtungen in einem bewährten Hotel
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • 10 Übernachtungen in Zweipersonenjurten mit sanitären Gemeinschaftsanlagen (Dusche und WC getrennt)
  • Vollpension, am 13. und 14. Tag Halbpension (Frühstück und Mittagessen bzw. Abendessen)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer bereits bei Ankunft im Hotel am 2. Tag
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Friedrichshafen
  • 0 € - ab/bis Genf
  • 0 € - ab/bis Graz
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Innsbruck
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Linz
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Münster
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Salzburg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

12 bis 20 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung im Komfort-Hotel

Reiseziele

Wüste Gobi (China)

Themen der Reise

Rundreise

Das Große Naadamfest
Bogenschießen, Ringkampf und Pferderennen - in diesen drei Disziplinen messen die Mongolen alljährlich im Rahmen von Naadamfesten ihre beeindruckenden Kräfte. Beim Reisetermin 10.7. erleben Sie die Wettkämpfe des Großen Naadamfestes in Ulan Bator, beim Reisetermin 29.6. seine beeindruckende Abschlusszeremonie.

Ein offenes Wort
Eine Reise in die Mongolei ist auch heute noch ein Abenteuer und nur bis zu einem gewissen Grad planbar. Wetter- und Straßenverhältnisse führen häufig zu kurzfristigen Streckenänderungen, Fahrtage können daher anstrengend sein. Vorwiegend sind die Straßen nur Schotterpisten, die Fahrzeiten dadurch recht lang und die Fahrten holprig. Aber mit Improvisationstalent und Teamgeist meistern Sie solche Herausforderungen und genießen einmalige Landschaftserlebnisse in einem wildromantischen Land. Für Ihr leibliches Wohl sorgt das Team des mitfahrenden Küchen-Lkws (3. bis 12. Tag).

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Reisepass erforderlich, für Nichtdeutsche zusätzlich Visum. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Kleidung und Ausrüstung
Warme Kleidung und eine wetterfeste Jacke ist zu jeder Jahreszeit sinnvoll. Für die kalten Nächte ist Skiunterwäsche o. Ä. zu empfehlen. Wir empfehlen zusätzlich die Mitnahme eines Schlafsacks, da in den Jurten oft nicht genügend zusätzliche Decken zur Verfügung stehen. Gute Lauf- oder Bergschuhe, sowie zusätzliche strapazierfähige Sommerkleidung sollten Sie dabei haben. In den Jurten kann es gelegentlich zu Wasserknappheit kommen. Für die Übernachtungen werden Handtücher, Decken und Bettwäsche gestellt. Des Weiteren empfehlen wir Ihnen die Mitnahme folgender Ausrüstungsgegenstände: - Tagesrucksack - Taschenlampe (für eventuelle Stromausfälle) - eine kleine Reiseapotheke - Sonnenschutz - Mückenschutz - Fernglas

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein ...)()()()()()Mongolei Medizinische Hinweise Stand: 30.8.2017 ImpfschutzEs gibt keine besonderen Impfvorschriften für die Einreise (www.who.int/ith/countries/en/index.html). Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, ggfs. Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern Röteln - Influenza (Risikogruppen) und Pneumokokken - (über 60-Jährige).Als generelle Reiseimpfungen wird der Schutz gegen Hepatitis A und Tollwut empfohlen, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Meningitis (A/CW/Y) und –FSME. Infektionskrankheiten Masern In den Jahren 2015/2016 ist es zu einer Masernepidemie mit 20.000 Fällen gekommen, überwiegend bei Kindern und Jugendlichen. Nachdem in den Jahren zuvor die Mongolei bereits als masernfrei eingestuft wurde, sollen Impfkampagnen jetzt wieder zu einer Eindämmung der Epidemie führen. Tuberkulose Tuberkulose stellt in der Mongolei noch ein Gesundheitsproblem dar. Es werden ca. 200 Neuerkrankungen und Rückfälle pro 100.000 Einwohner und Jahr erfasst, Schätzungen liegen noch höher. Resistenz des Tuberkelerregers gegen die üblichen Tuberkulosemedikamente ist nicht selten. Tollwut Diese Infektion ist im Land weiterhin endemisch (besonders Hunde, aber auch z.B. Bären), jedes Jahr werden vereinzelte menschliche Todesfälle gemeldet. Im Jahr 2017 wurde ein tollwütiger Bär im Nationalpark unweit von Ulan Bator erlegt. Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD) Diese durch Kontakt oder Tröpfcheninfektion übertragene Entero- bzw. Coxsackievirusinfektion führt immer wieder zu Ausbrüchen, auch in Ulan Bator. Bei entsprechender Hygiene (Händehygiene) und Vermeidung von Kontakten mit Erkrankten ist mit einer erhöhten Gefährdung von Reisenden (Kindern) nicht zu rechnen. Frühsommermeningoenzephalits (FSME)+ RSSE (Russian Spring Summer Encephalitis) Diese von Zecken übertragene virale Hirnhautentzündung kommt vor allem im Norden an der Grenze zu Sibirien vor. Vorbeugung vor Zeckenstichen bei Aufenthalten in der Natur und FSME- Impfung sind wirksame Maßnahmen. Brczellose In den letzten Jahren wurden regelmäßig Erkrankungen erfasst. Diese bakterielle, fieberhafte Erkrankung wird durch Kontakt mit kranken Tieren (Schafen, Ziegen, Rinder) oder Genuss von nicht ausreichend gekochten Milchprodukten übertragen, deshalb Vorsicht bei Rohmilch und Rohkäse. Milzbrand (Anthrax) Jedes Jahr kommt es in ländlichen Regionen zu kleinen Ausbrüchen dieser bakteriellen Infektion beim Menschen. Die Krankheit wird überwiegend durch kranke Rinder verursacht Ein Infektionsrisiko besteht nur bei Kontakt mit Tieren, oder Umgang mit deren Produkten (Fellen, rohe Milch- bzw. Fleischprodukte). HIV/Aids Das HIV-Aufkommen in der Bevölkerung ist niedrig, allerdings 10x höher als in Deutschland. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Pest Die Mongolei gehört zu den wenigen Ländern, in denen die Pest endemisch ist. Hier wird sie von erkrankten Murmeltieren auf den Menschen übertragen (Murmeltiere sind eine Delikatesse im Gastland). In den vergangenen Jahren wurden allerdings nur vereinzelt Erkrankungen gemeldet. Eine Gefahr der Übertragung besteht nur bei direktem Kontakt mit infizierten Nagern (Murmeltieren, z.B. bei der Jagd), mit unverarbeiteten Produkten, die aus ihnen hergestellt wurden, oder durch Stiche infizierter Flöhe. Für den normal Reisenden besteht praktisch kein Infektionsrisiko. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und oft technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In den letzten Jahren haben in Ulan Bator private internationale Kliniken eröffnet (Intermed, SOS, Songdo, GrandMed), die erheblich zur Verbesserung der ambulanten und stationären Versorgung zumindest in der Hauptstadt beigetragen haben. Medikamente/ Dauermedikation Nicht alle westliche Medikamente - insbesondere Medikamente, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen - sind in der Mongolei erhältlich. Die Einfuhrbestimmungen von Medikamenten unterliegen den Bestimmungen des jeweiligen Einreiselandes, welche sich jederzeit ändern können. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung – ebenso wie die Mitnahme einer individuell angepassten Reiseapotheke – werden empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe www.dtg.org oder www.frm-web.de)

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Studiosus ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Studiosus Reisen München GmbH)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
29.06.2019 - 13.07.2019 - -
10.07.2019 - 24.07.2019 € 3.890,- - Zu diesem Datum anfragen
03.08.2019 - 17.08.2019 € 3.890,- € 4.410,- Zu diesem Datum anfragen
10.08.2019 - 24.08.2019 € 3.890,- € 4.410,- Zu diesem Datum anfragen
Studiosus
ab € 3.890,-

inkl. Flug

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Reisenummer: 81609

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