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Reisen mit Young Line Travel

Namibia - Farbenspiele der Wüste

16-tägige YOUNG LINE TRAVEL Reise

Naturerlebnisse pur auf dieser Rundreise im Overlander-Bus durch Namibia: Tagsüber holpern wir durch unendliche Weiten, nachts wachen wir mitten im Etoscha-Nationalpark gebannt am Wasserloch. Den Mittag verdösen die Löwen im Schatten – die Stille durchbricht nur der Auslöser unserer Kameras ... klick, klick! Im Sossusvlei lassen wir über den mächtigen Dünen die Sonne aufgehen und abends dann ein Sundowner an der Bar am Atlantikstrand oder ein Sprung in den Pool des Camps – was für ein Trip!

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts

Nachmittags Flug mit Qatar Airways nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.) oder abends mit Air Namibia nonstop von Frankfurt nach Windhuk (Flugdauer ca. 10 Std.).

Qatar-Airways-Gäste steigen in Doha um und fliegen nach einer dreistündigen Übergangszeit nach Windhuk weiter (nonstop, Flugdauer ca. 8,5 Std.). Ankunft am Vormittag. Air-Namibia-Gäste landen bereits am Morgen. Marco Polo Scout Lucia erwartet uns schon, Fahrer Mike verstaut das Gepäck in seinem Truck und wenig später sind wir on the road. Rotbraune Weiten, hektische Warzenschweine am Wegesrand oder vor uns auf der Landstraße, Dörfer so gut wie Fehlanzeige. Afrika! Korallenbäume, Feuerlilien und Farne vor mächtigen Felswänden kündigen unser erstes Etappenziel an: das Waterberg-Tafelbergmassiv. Wer möchte, nutzt gleich die Gelegenheit zu einem ersten Game Drive oder einer kleinen Wanderung. Und wenn die Nacht hereinbricht, blicken wir einfach nur staunend nach oben: Was für ein Sternenhimmel!

Die Piste führt mitten in den Busch. Die Welt der San Nachmittags sind wir mit den San, den legendären Buschmännern, unterwegs. Wie schleichen wir uns am besten an wilde Tiere an? Würden wir es schaffen, unsere Mahlzeiten mit Pfeil und Bogen zu erlegen? Keine Bange - für uns bleibt es unblutig, für viele San ist aber genau das noch heute Alltag. Die traditionsbewussten Jäger und Sammler geben uns auch Tipps zum Feuerentfachen, klären uns über heilende Pflanzen auf und führen uns mit Tänzen und Gesängen in ihre Kultur ein. Am Abend beziehen wir unsere Chalets in einer fantasievoll gestalteten Unterkunft bei Grootfontein.

Gegen Mittag hebt sich für uns der Schlagbaum zum Etoscha-Nationalpark und gibt die Piste zu Namibias Tierparadies frei. Megapraktisch: die großen Fenster unseres Trucks - von hier oben haben wir den perfekten Überblick. So streifen unsere Blicke suchend über die Weite, ob sich irgendwo was regt ... Kamera und Fernglas sind gezückt - welchen Vertreter der "Big Five" wir wohl zuerst entdecken? An einem der Wasserlöcher werden wir bestimmt fündig. Abends im Camp: Lucia zaubert in ihrer Open-Air-Küche ein köstliches Dinner, während wir mit ein paar hilfreichen Tipps von Mike ganz entspannt unsere Zelte aufschlagen. Was für ein Tag! Und das Beste: Wir müssen abends nicht mal vor die Parktore, sondern übernachten im Camp mitten im Park.

Ein Muss in Namibia: ein ganzer Tag auf Game Drive im Etoscha-Nationalpark. Dösende Löwenrudel im goldgelben Savannengras, Elefanten unterwegs zum Wasserloch, riesige Zebraherden und elegant grasende Giraffenfamilien ... Bevor es dunkel wird, sind wir wieder im Zeltcamp und lassen den aufregenden Tag mit einem Sundowner an der Bar ausklingen.

Ein letzter Tag im Nationalpark. Vielleicht haben wir heute Glück und entdecken einen Geparden auf Beutejagd? Ein seltener Anblick! Und wenn nicht, überwältigt uns Afrikas Tierwelt auch so. Glücklich und zufrieden lassen wir schließlich den Park hinter uns und beziehen in der Nähe unsere Unterkunft für die kommende Nacht. Einem weiteren unvergesslichen Abend unter dem sternenübersäten Himmel Afrikas steht nichts im Weg.

Unterwegs nach Twyfelfontein: Am Verbrannten Berg vorbei geht's zu prähistorischen Felszeichnungen und -gravuren. Dann gleich weiter zum nächsten Highlight: der Versteinerte Wald mit riesigen fossilen Baumstämmen. "Der mächtigste", erzählt Lucia, "ist sagenhafte 250 Millionen Jahre alt und 30 m lang." Dann Ankunft in unserer Unterkunft am Fuß des Brandbergmassivs. Der Pool im schön angelegten Garten leuchtet uns verlockend entgegen ... den Tagesstaub werden wir hier definitiv los!

Bekannt ist der Brandberg nicht nur für den höchsten Gipfel Namibias, sondern auch für die mysteriöse Felszeichnung der Weißen Dame. Heute vermutet man, dass sie gar keine Frau, sondern vielleicht einen Schamanen oder Medizinmann darstellt - die Meinungen über Bedeutung und Entstehung gehen weit auseinander. Wer möchte, macht sich selbst ein Bild und wandert mit Lucia hin (Gehzeit ca. 2 Std.). Danach Weiterfahrt nach Spitzkoppe. Fest stehende Zelte vor der einmaligen Kulisse der Erongoberge - unser heutiges Sonnenuntergangspanorama!

Ab ans Meer! Eine gefühlte Ewigkeit geradeaus auf der Piste, dann taucht er schließlich vor uns auf, der Südatlantik. Oder erst mal auch nicht! Häufig hüllt Nebel diesen Teil der Skelettküste ein, die Gewässer hier sind ein einziger Schiffsfriedhof ... Die unwirtliche Gegend ruft nach Gemütlichkeit, meint Scout Lucia, also weiter am Ozean entlang nach Swakopmund: zu Schwarzwälder Kirschtorte & Co. Die koloniale Vergangenheit ist in der kleinen Küstenstadt wirklich allgegenwärtig: Jugendstilhäuser, vertraut klingende Straßennamen, sogar einen Karnevalsverein gibt's hier.

Ein fauler Tag am Strand? Oder doch lieber Skydiving, Reiten, Sandboarding - die Möglichkeiten in Swakopmund sind praktisch unbegrenzt. Einige von uns entscheiden sich für einen ganztägigen Ausflug zum Moon Valley und zum Welwitschia Trail (99 €, inkl. Mittagssnack). Im Allradfahrzeug holpern wir durch eine Landschaft, die tatsächlich mehr dem Mond als der Erde gleicht. Am Abend treffen sich die meisten von uns wieder pünktlich zum Sunset in der Tiger Reef Beach Bar - Amarula on the rocks, der Atlantik rauscht ...

Die Brücke über den Swakop bringt uns zum einzigen Tiefseehafen Namibias nach Walvis Bay. Kurzer Stopp für die hier stolz umherstaksenden Flamingos: Die rosa Farbtupfer lassen wir uns für unsere Afrikafotos nicht entgehen. Dann landeinwärts, über den Kuiseb-Pass und immer weiter durch die Namibwüste. Am Nachmittag erreichen wir unsere liebevoll gestaltete Lodge. Zeit für Bewegung: Die müden Glieder lockern wir auf einer Wanderung in den Tsarisbergen. Pünktlich wenn die Sonne langsam untergeht und die Landschaft in ein goldenes Licht taucht, machen wir es uns mit einem Drink in der Hand gemütlich. Wenn dann auch noch Bergzebras und Antilopen auftauchen, ist unser Tag perfekt.

Wir gehen den Tag entspannt an, die heutige Fahrtstrecke ist nur kurz, dafür stehen weitere Highlights unmittelbar bevor. Wir schlagen die Zelte im Camp auf, die rotsandige Landschaft scheint unwirklich, im Hintergrund das hitzeflimmernde Massiv der Naukluftberge und über uns Kreise ziehende Adler. Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir am Sesriem-Canyon - wow!

Noch bevor die ersten Sonnenstrahlen die Kälte der Wüstennacht vertreiben, folgen wir Lucia zu den höchsten und für viele schönsten Dünen der Welt im Sossusvlei. Zwei Schritte vor, einer zurück - der Dünenaufstieg ist mühsam. Aber der Ausblick wiegt die Strapazen mehr als auf: Sanddünen in allen nur erdenklichen Rot-, Orange- und Gelbschattierungen - ein Postkartenmotiv nach dem anderen. Der Abstieg geht flott, denn wir hüpfen geschmeidig durch den Sand nach unten. Danach noch mehr faszinierende Landschaft im Dead Vlei mit teilweise über 500 Jahre alten vertrockneten Akazienbäumen, die durch die hohen Sanddünen von der Wasserzufuhr abgeschnitten wurden. Am Abend ein letztes Mal Sternenpanorama in der Abgeschiedenheit Namibias und absolute Stille beim Einschlafen.

Zurück in die Zivilisation nach Windhuk. Dort steht ein kleiner Stadtbummel auf dem Programm mit Tintenpalast, Christuskirche, Alter Feste (jeweils Außenbesichtigung) und Independence Avenue. Abends gemeinsames, für das südliche Afrika typisches Barbecue-Abschiedsessen. Fast zwei Wochen Wildnis liegen hinter uns!

Qatar-Airways-Gäste fliegen vormittags nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.). Air-Namibia-Gäste genießen den freien Tag in der Hauptstadt oder gehen auf einen Insidertrip in die Township Katutura (49 €). Hier nähern wir uns der Seele Namibias - Safaritouristen Fehlanzeige, weiße Namibier meist auch. Wir sind offen für Neues und werden herzlich empfangen. Am frühen Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Air Namibia nonstop nach Frankfurt (Flugdauer ca. 10 Std.).

Qatar-Airways-Gäste fliegen nach dreistündiger Umsteigezeit weiter (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std.) und landen wie die Air-Namibia-Gäste am Morgen in der Heimat.
  • Linienflug (Economy) mit Qatar Airways von Frankfurt oder München nach Windhuk und zurück sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 155 €); bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Sitzplatzreservierung (nur bei Flug mit Qatar Airways)
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit für schwierige Pisten geeigneten Trekking-Lkws
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels und Lodges; 4 Übernachtungen in Zeltcamps mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen/Picknick, A = Abendessen)
  • Nationalparkgebühren (ca. 40 €)
  • Eintritte Twyfelfontein, Versteinerter Wald und Weiße Dame
  • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahnfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 15 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung
  • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind (Game Drive Waterberg ca. 45 €).
  • 39 € - Rail & Fly 2. Klasse, einfach
  • 49 € - Townshiptour Windhuk
  • 99 € - Wüstentour zum Moon Valley
  • 78 € - Rail & Fly 2. Klasse, hin und zurück
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Köln
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Münster
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

9 bis 18 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Landestypischen-/Mittelklasse-/Komfort-Hotels

Reiseziele

Namibia

Themen der Reise

Reise für junge Leute, Rundreise

Young Line Reise
Entdecke die Welt! In einer kleinen Gruppe von Travellern, alle zwischen 20 und 35 Jahren, die alle das Gleiche im Sinn haben: Abenteuer, Action und andere Länder kennen lernen. Lagerfeuer-Romantik, Strandpartys, Szenelokale und echte Überraschungen warten auf Euch. Mit von der Partie ist immer Euer Marco Polo-Scout – der jede Menge Insidertipps in petto hat.

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Ausrüstungstipps
Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen: - 1 Schlafsack für die 4 Camping-Nächte - Tagesrucksack - 1 Paar gut eingelaufene feste Schuhe (Wander-/Trekkingschuhe) - Badesachen - Insektenschutzmittel - Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut) - Taschen- oder Stirnlampe - Fernglas für Wildbeobachtungen - Reisetasche (kein Hartschalenkoffer) - Mütze und Handschuhe während der südlichen Wintermonate - Sicherheitsnadel (für den Notfall - falls der Zeltreißverschluss klemmt) Es wird im Etoscha Nationalpark und in Sesriem in Igluzelten übernachtet; hier schläfst du auf Matratzen, die gestellt werden - ohne Bettzeug. Du benötigst daher unbedingt einen eigenen Schlafsack, ggf. ein kleines Kissen sowie Handtücher. Der Schlafsack sollte auch bei Temperaturen bis zu 0° C (u. U. sogar geringe Minusgrade möglich!) ausreichend warm halten (bei Reisen in den Wintermonaten der Südhalbkugel).Besonders praktisch sind die gängigen 1-kg-Schlafsäcke, die sehr klein und leicht sind. In den Safaritruck-Fahrzeugen gibt es meist Steckdosenleisten zum Aufladen der Kamera- und Handyakkus. An den Übernachtungsplätzen gibt es nur vereinzelt Steckdosen. Gepäck Für den Transport des Gepäcks während der Reise ist ein Rucksack oder eine weiche Reisetasche zu empfehlen.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest. Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe. Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Du wirst zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann deine individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein. Namibia Medizinische Hinweise Aktuelle medizinische Hinweise Hepatitis E -Ausbruch Seit Juli 2018 sind von 14 Regionen 4 - Khomas, Omusati, Erongo und Oshana - von einem Ausbruch der Hepatitis E mit über 2400 Erkrankten und 10 Todesfällen bei Schwangeren betroffen. Das Epizentrum des Ausbruchs ist die Hauptstadt Windhuk. Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft sind durch den in der Region vorherrschenden Genotyp 1 besonders gefährdet. Siehe Infoblatt des Auswärtigen Amts Reisende sollten eine strenge Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene beachten, s.u. Impfschutz Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt (Internationales Impfzertifikat mit lebenslanger Gültigkeit). Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete (z. B. Nachbarland Angola) finden Sie unter www.who.int . Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (http://www.rki.de ) Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio, gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen. Malaria Ein hohes Risiko besteht ganzjährig im äußersten Norden des Landes, entlang des Kawango und Kuneneflusses sowie in der Region Sambesi (ehemals Caprivi-Streifen). Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht in den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (Etosha-Nationalpark) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke. Kein Risiko besteht im zentralen Hochland, in der Hauptstadt Windhuk sowie in den südlichen und westlichen Landesteilen. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ggfs. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen Weitere nur durch Expositionsprophylaxe vermeidbare Erkrankungen kommen vor. Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe HIV/AIDS Etwa 17% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Namibia zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im Norden des Landes, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen, die auch die Hauptstadt Windhuk erreicht haben. Die Cholera ist grundsätzlich eine gut zu behandelnde Erkrankung; eine erhöhte Gefährdung für Reisende aus Europa besteht daher nicht. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden. Gifttiere Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia (auch in Windhuk) eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch gibt es einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte zum Teil auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, u. a.). Wie in den Tropen allgemein bekannt sein sollte: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen. Zeckenübertragbare Erkrankungen Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenbissen sind aus Namibia bekannt. Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber Diese hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen. Häufig kommt es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in den Gesundheitseinrichtungen zu Folgeerkrankungen. Ein Charakteristikum dieser Infektion ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankung ist mit einer hohen Sterberate assoziiert. Afrikanisches Zeckenbissfieber Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam. Schutz ist nur durch adäquate Bekleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Exposition spätestens am Abend möglich. Anthrax Seit September 2017 wird ein Ausbruch der Tierseuche Anthrax (Milzbrand) in Kavango-Distrikt am westlichen Rand des Bwabwata National Parks (Caprivi) beobachtet, die bei Kontakt mit dem Erreger auch für Menschen gefährlich sein kann. Insbesondere Flusspferde und Büffel sind betroffen. Die Tierkadaver werden bereits von den Behörden entfernt, die lokale Bevölkerung gewarnt und die Weidetiere geimpft. Viele Kadaver wurden über den Kavango-Fluss auch nach Botsuana geschwemmt. Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z.B. Fuß-Safaris von den toten Tieren fern zu halten. Weitere Gesundheitsgefahren Immer wieder treten Milzbrand-Erkrankungen bei Tieren aber auch beim Menschen besonders im Norden Namibias (Oshikoto) auf. Milzbrand wird von erkrankten Tieren auf z.B. Farmarbeiter und Tierärzte übertragen, aber auch über das Fleisch infizierter Tiere Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. Die Ärzte stehen im Telefonbuch ganz vorn unter „Medical Practitioners“. Die deutsche Botschaft in Windhuk führt online eine Liste deutschsprachiger Mediziner. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de). (unverändert gültig seit: 22. August 2018)

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Young Line Travel ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Marco Polo Reisen - Young Line)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
15.03.2019 - 30.03.2019 € 2.399,- - Zu diesem Datum anfragen
26.04.2019 - 11.05.2019 € 2.639,- € 2.838,- Zu diesem Datum anfragen
10.05.2019 - 25.05.2019 € 2.639,- € 2.838,- Zu diesem Datum anfragen
24.05.2019 - 08.06.2019 € 2.639,- € 2.838,- Zu diesem Datum anfragen
09.08.2019 - 24.08.2019 € 2.639,- - Zu diesem Datum anfragen
16.08.2019 - 31.08.2019 € 2.639,- € 2.838,- Zu diesem Datum anfragen
23.08.2019 - 07.09.2019 € 2.639,- € 2.838,- Zu diesem Datum anfragen
30.08.2019 - 14.09.2019 € 2.639,- € 2.838,- Zu diesem Datum anfragen
06.09.2019 - 21.09.2019 € 2.639,- € 2.838,- Zu diesem Datum anfragen
13.09.2019 - 28.09.2019 € 2.639,- € 2.838,- Zu diesem Datum anfragen
20.09.2019 - 05.10.2019 € 2.639,- € 2.838,- Zu diesem Datum anfragen
27.09.2019 - 12.10.2019 € 2.639,- € 2.838,- Zu diesem Datum anfragen
11.10.2019 - 26.10.2019 € 2.639,- € 2.838,- Zu diesem Datum anfragen
18.10.2019 - 02.11.2019 € 2.639,- € 2.838,- Zu diesem Datum anfragen
25.10.2019 - 09.11.2019 € 2.639,- € 2.838,- Zu diesem Datum anfragen
08.11.2019 - 23.11.2019 € 2.669,- € 2.868,- Zu diesem Datum anfragen
22.11.2019 - 07.12.2019 € 2.669,- € 2.868,- Zu diesem Datum anfragen
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Reisenummer: 82732

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