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Reisen mit Studiosus

Namibia - Afrika-Feeling

14-tägige smart & small

Afrika wie aus dem Bilderbuch: Wüsten, Küsten und Naturparks erkunden Sie auf Jeepsafaris, Wanderungen oder Bootsfahrten. In kleiner Gruppe der reine Genuss! Das Reisetempo: sehr entspannt. Passend dazu die Hotels: eine herrschaftliche Villa in Windhuk, ein Boutique-Hotel in Swakopmund und ein paar charmante kleine Lodges mitten in der Natur und nahe am Erlebnis. Bieten sie auch nicht immer den Luxus internationaler Hotels - Atmosphäre und Individualität besitzen sie im Überfluss.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Abends Flug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhuk (Nachtflug, nonstop).

Sie landen morgens in Windhuk. Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt Sie am Flughafen und begleitet Sie in die Stadt. Unser Gästehaus im ruhigen Stadtteil Ludwigsdorf: die • Villa Moringa. 15 individuell eingerichtete Zimmer, ein Pool und die Terrasse im Garten sorgen für Wohlfühlambiente. Nach einem gemütlichen Frühstück entdecken wir die Lebenswelten der namibischen Hauptstadt. In der früheren Township Katutura begegnet uns Schwarzafrika, zwischen Christuskirche und Tintenpalast der wilhelminische Geist des alten Europa. Dazwischen moderne gläserne Hochhäuser– Symbole einer aufstrebenden Nation. Nachmittags bleibt Zeit zum Relaxen im Hotel. Ebenso lässig wie legendär: Joe's Beerhouse, wo wir uns abends bei Steaks und Bier näher kennenlernen. Eine Übernachtung in Windhuk.

Durch die Farmgebiete des Khomas-Hochlands in Richtung Namibwüste. Mittags sind wir bei Maltahöhe in der Farm Neuras zu Gast. Bei einem Imbiss mit Wein aus eigener Produktion erzählt der Besitzer vom Leben in Namibia und vom Weinbau am Rande der Namib. Werden uns die Weine der Wüste zum Schwärmen bringen? Inmitten der Wüste, umgeben von zerklüfteten Bergen, liegt • Desert Homestead - unser naturnaher Ausgangspunkt für die Erkundung der Namib. Die 20 grasgedeckten Chalets sind im Kolonialstil möbliert. Von der Veranda haben Sie freien Blick auf die Berge im Norden - im Licht des späten Nachmittags ein Traum. Genießen Sie die Annehmlichkeiten der Lodge: Lounge, Bar, Pool und das Restaurant, in dem ländlich-kreativ mit frischem Gemüse aus den Wüstengärten gekocht wird. Zwei Übernachtungen bei Sesriem.

Frühmorgens nehmen wir Kurs auf die zentrale Namibwüste. Höhere Sandberge gibt es nirgendwo auf der Welt: Bis zu 300 m ragen die Dünen rund um die riesige Lehmpfanne des Sossusvleis orangerot in den blitzblauen Himmel. Für mehr Weitblick können Sie nach Lust und Laune einen der Sandriesen besteigen. Gegen Mittag kehren wir zur Lodge zurück. Wer gerne im Pferdesattel unterwegs ist – unsere Lodge bietet Ausritte in die Wüste an. Lust auf eine Jeeptour zum Sonnenuntergang am freien Nachmittag?

Höhepunkte auf dem Weg nach Swakopmund: die Welwitschia-Fläche mit einer großen Zahl der gleichnamigen urzeitlichen Pflanzen und die sogenannte Mondlandschaft, die ihrem Namen alle Ehre macht. Im Seebad Swakopmund, einem Stück Deutschland am Rande der Wüste, tanken wir frische Atlantikluft und steuern das • Swakopmund Hotel an, das ganz originell im alten Bahnhof aus der deutschen Kolonialzeit eingerichtet wurde. Zum Meer und zu den Ladenpassagen der Stadt sind es nur zehn Gehminuten. Wir waschen den Wüstenstaub ab und treffen abends einen deutschsprachigen Namibier. Gern beantwortet er bei einem Glas Wein oder Bier, gebraut nach deutschem Reinheitsgebot, unsere Fragen zum Zusammenleben der Völker Namibias. Drei Übernachtungen in Swakopmund.

Begleitet von Pelikanen und Delfinen tuckern wir mit dem Boot durch den Hafen von Walfischbucht zur anderen Seite der Bucht. An den Stränden tummeln sich Robben, durch die Wellen springen Delfine. An Bord verwöhnt uns die Crew mit einem Edelsnack auf namibische Art: Sekt und namibische Austern. Zurück in Swakopmund geht es mit dem Reiseleiter auf Stadterkundung. Sportliche Alternativen zum gemeinsamen Stadtrundgang: Jogging am Strand, Sandboarding oder eine Runde Golf, beäugt von neugierigen Antilopen.

Ein Tag nach Lust und Laune. Sie möchten mehr über Land und Leute erfahren? Wollen Sie mit einer einheimischen Führerin in der Township Mondesa Angehörige verschiedener ethnischer Gruppen zu Hause besuchen? Wohnungsnot, Aidsepidemie, Arbeitslosigkeit – bei diesem Blick hinter die Kulissen erfahren Sie aus erster Hand, was die Menschen, die am Rande leben, bewegt (ca. 40 €). In Swakopmund, Namibias Sommerfrische Nummer eins, können Sie aber auch Jeepfahrten in die Wüste oder Angelausflüge buchen. Vielleicht haben Sie einfach Appetit auf ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte im Café Anton? Hier spricht man Deutsch!

Wir verlassen die kühle Küste, die Straße steigt an, und es wird allmählich wieder wärmer. Unser Ziel ist eine Lodge am Fuße der Erongoberge. Mittags verlocken die 14 geräumigen Zimmer der • Hohenstein Lodge zum Schönheitsschlaf. Am Nachmittag wandern wir (2,5 Std., mittel) zwischen mächtigen Granitfelsen und entdecken Fundstellen von Edelsteinen – eine gute Gelegenheit, mit den Mineraliensuchern ins Gespräch zu kommen, die in den Felsspalten ihrem Glück auf der Spur sind. Wer nicht in Wanderlaune ist, legt ein Lesestündchen auf der schattigen Terrasse ein oder dreht ein paar Runden im Pool. Eine Übernachtung in der Hohenstein Lodge.

Unser Bus zieht eine lange Staubfahne hinter sich her. Nach einem Vormittag auf Schotterpisten freuen wir uns auf die • Mokuti Etosha Lodge, ein komfortables Hotel am Eingang zum Etoschapark. Es ist zwar etwas größer als die übrigen Hotels unserer Reise, doch verteilen sich die Bungalows in einem weitläufigen Park mit Pool, sodass Ruhe und Privatheit gewahrt bleiben. Im reetgedeckten Hauptgebäude treffen sich afrikanischer Lodgestil und Moderne. Lounge und Bar eignen sich für angeregte Gespräche, die Mahlzeiten werden bei entsprechendem Wetter auf der Terrasse im Freien serviert. Drei Übernachtungen am Rande des Etoschaparks.

Wir klettern früh in unseren Safaribus, denn wir wollen dabei sein, wenn die Tierwelt im Etoschapark erwacht. Kameraakkus aufgeladen? Mit Sicherheit werden Ihnen Springböcke, Zebras, Gnus und Giraffen vor die Linse laufen. Ihr Reiseleiter nimmt aber auch die Fährte von Löwen, Leoparden und Geparden auf – damit Sie mit ein bisschen Glück Ihr ganz persönliches Foto des Jahres schießen können.

Ein freier Tag zum Entschleunigen. Genießen Sie Mußestunden in unserer Lodge oder lassen Sie sich im Spa nach allen Regeln der Massagekunst verwöhnen! Oder gehen Sie noch einmal auf die Pirsch. Fürs besondere Afrika-Feeling könnten Sie heute im offenen Jeep individuell auf Wildbeobachtungsfahrt gehen (halbtags ca. 50 €). Vergessen Sie nicht, Ihren Blick ab und zu von der Steppe in den Himmel zu richten. Die Vogelvielfalt im Etoschapark und den angrenzenden Wildschutzgebieten ist gewaltig.

Im Museum des Minenstädtchens Tsumeb dreht sich alles um das "Gold Namibias": Kupfer. Warum hier viele Jahre nicht geschürft wurde? Von Weltmarktpreisen und Globalisierungsopfern berichtet Ihr Reiseleiter. Weiter zur • Mount Etjo Safari Lodge, wo 1989 die Unabhängigkeit Namibias besiegelt wurde. 22 rustikale Zimmer verteilen sich auf dem Gelände. Ein Lieblingsplatz: der Swimmingpool mit Blick über die Wasserstelle, wo sich morgens und abends die Tiere versammeln. Im schönsten Nachmittagslicht geht es im offenen Jeep zur Tierbeobachtung. Eine Übernachtung in der Mount Etjo Safari Lodge.

In der Morgenfrische pirschen wir uns auf dem Gelände unserer Lodge im Geländewagen an Gnus, Giraffen und die vielen anderen Tiere heran. Gegen Mittag machen wir uns auf den Heimweg. Auf dem Holzschnitzermarkt in Okahandja können Sie unterwegs noch einmal nach Souvenirs Ausschau halten, dann geht es an Windhuk vorbei zum Flughafen. Gegen Abend Abflug mit Air Namibia nach Frankfurt (Nachtflug, nonstop).

Frühmorgens Ankunft mit Air Namibia in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Orten.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort und zurück in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Und außerdem: Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung, Eintrittsgelder, Trinkgelder im Hotel, Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten.
  • Linienflug (Economy) mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhuk und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 125 €)
  • Transfers vom/zum Flughafen
  • Ausflüge und Rundreise in landesüblichen, bequemen Reisebussen mit Klimaanlage
  • Bootsfahrt bei Walfischbucht
  • Wildbeobachtungsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Je 3 Nächte im Swakopmund Hotel **** in Swakopmund und in der Mokuti Etosha Lodge**** am Eingang zum Etoschapark, 2 Nächte im Desert Homestead*** bei Sesriem, je eine Nacht im Hotel Villa Moringa**** in Windhuk, in der Hohenstein Lodge*** und in der Mount Etjo Safari Lodge****; alle Unterkünfte mit Klimaanlage und Swimmingpool.
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 2 Mittagessen, 7 Abendessen im Hotel, ein Abendessen im Restaurant
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Linz
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

7 bis 15 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-Hotels

Reiseziele

Etosha-Nationalpark (Namibia), Swakopmund (Namibia), Windhoek (Namibia)

Themen der Reise

Erlebnisreise, Gruppenreise, Kulturreise, Kunstreise, Naturreise, Rundreise, Safari, Studienreise

Ihre Hotels
Bei dieser Reise wohnen Sie in kleinen Lodges und Hotels, die namibische Gastfreundschaft und Lebensart verkörpern. Unser Gästehaus in Windhuk liegt im ruhigen Stadtteil Ludwigsdorf: die • Villa Moringa. 15 individuell eingerichtete Zimmer, ein Pool und die Terrasse im Garten sorgen für Wohlfühlambiente. Welch Kleinod für Individualisten! Inmitten der Namib, umgeben von zerklüfteten Bergen, liegt • Desert Homestead - unser naturnaher Ausgangspunkt für die Erkundung der Sandwüste. Die 20 grasgedeckten Chalets sind im Kolonialstil möbliert. Von der Veranda haben Sie freien Blick auf die Berge im Norden - im Licht des späten Nachmittags ein Traum. Genießen Sie die Annehmlichkeiten der Lodge: Lounge, Bar, Pool und das Restaurant, in dem ländlich-kreativ mit frischem Gemüse aus den Wüstengärten gekocht wird. Im Seebad Swakopmund wohnen wir in einer ganz originellen Unterkunft, im • Swakopmund Hotel. Der alte Bahnhof aus der deutschen Kolonialzeit, ein repräsentatives Jugendstilgebäude, wurde vor einigen Jahren zu einem ebenso repräsentativen Hotel umgebaut. Die Zimmer bieten viel Komfort. Zum Meer und zu den Ladenpassagen der Stadt sind es kaum mehr als zehn Gehminuten. In einer traumhaften Landschaft am Fuße der Erongoberge verlocken die 14 geräumigen Zimmer der • Hohenstein Lodge zum Schönheitsschlaf. Jedes von Ihnen ist stylish und hochwertig eingerichtet. Auf dem Gelände der Lodge warten etliche Wanderwege auf die Gäste, ein Swimmingpool bietet Abkühlung an heißen Tagen. Die • Mokuti Etosha Lodge ist unser komfortables Domizil am Eingang zum Etoschapark. Mit 106 Zimmern ist das Hotel zwar nicht gerade klein, doch verteilen sich die Bungalows in einem weitläufigen Park mit Pool, sodass Ruhe und Privatheit gewahrt bleiben. Im reetgedeckten Hauptgebäude treffen sich afrikanischer Lodgestil und Moderne. Lounge und Bar eignen sich für angeregte Gespräche, die Mahlzeiten werden bei entsprechendem Wetter auf der Terrasse im Freien serviert.Ein echtes Kleinod hingegen ist unsere letzte Unterkunft, die • Mount Etjo Safari Lodge inmitten eines privaten Wildreservats. 22 rustikale Zimmer und ein ansprechendes Restaurant erwarten Sie. Ein Lieblingsplatz: der Swimmingpool mit Blick über die Wasserstelle, wo sich morgens und abends die Tiere versammeln.

Ausrüstung
Folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen: - ausreichend Sonnenschutz (Creme mit hohem Schutzfaktor, Hut, Brille) - Insektenschutzmittel - Reiseapotheke (Heftpflaster,...) - Feuchtigkeits- und Desinfektionstücher - Fotoausrüstung (Filme/Speicherkarten und Ersatzbatterien/Aufladegerät für Akkus) - Staubschutz für Kamera - Kopf- oder Halstuch gegen Zugluft und Staub - kurze Hosen werden gerne getragen - dicke Pullover und einen warmen Schlafanzug für die Wintermonate - Anorak für Fahrten in offenen Geländefahrzeugen - festes Schuhwerk (bestens geeignet sind knöchelhohe Wanderschuhe) - Taschen-/Stirnlampe mit Ersatzbatterien und -birnen - Wecker - Fernglas (für Tierbeobachtungen)

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe. Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein Namibia Medizinische Hinweise Aktuelle medizinische Hinweise Hepatitis E -Ausbruch Seit Juli 2018 sind von 14 Regionen 4 - Khomas, Omusati, Erongo und Oshana - von einem Ausbruch der Hepatitis E mit über 2400 Erkrankten und 10 Todesfällen bei Schwangeren betroffen. Das Epizentrum des Ausbruchs ist die Hauptstadt Windhuk. Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft sind durch den in der Region vorherrschenden Genotyp 1 besonders gefährdet. Siehe Infoblatt des Auswärtigen Amts Reisende sollten eine strenge Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene beachten, s.u. Impfschutz Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt (Internationales Impfzertifikat mit lebenslanger Gültigkeit). Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete (z. B. Nachbarland Angola) finden Sie unter www.who.int . Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (http://www.rki.de ) Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio, gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen. Malaria Ein hohes Risiko besteht ganzjährig im äußersten Norden des Landes, entlang des Kawango und Kuneneflusses sowie in der Region Sambesi (ehemals Caprivi-Streifen). Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht in den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (Etosha-Nationalpark) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke. Kein Risiko besteht im zentralen Hochland, in der Hauptstadt Windhuk sowie in den südlichen und westlichen Landesteilen. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ggfs. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen Weitere nur durch Expositionsprophylaxe vermeidbare Erkrankungen kommen vor. Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe HIV/AIDS Etwa 17% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Namibia zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im Norden des Landes, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen, die auch die Hauptstadt Windhuk erreicht haben. Die Cholera ist grundsätzlich eine gut zu behandelnde Erkrankung; eine erhöhte Gefährdung für Reisende aus Europa besteht daher nicht. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden. Gifttiere Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia (auch in Windhuk) eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch gibt es einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte zum Teil auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, u. a.). Wie in den Tropen allgemein bekannt sein sollte: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen. Zeckenübertragbare Erkrankungen Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenbissen sind aus Namibia bekannt. Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber Diese hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen. Häufig kommt es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in den Gesundheitseinrichtungen zu Folgeerkrankungen. Ein Charakteristikum dieser Infektion ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankung ist mit einer hohen Sterberate assoziiert. Afrikanisches Zeckenbissfieber Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam. Schutz ist nur durch adäquate Bekleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Exposition spätestens am Abend möglich. Anthrax Seit September 2017 wird ein Ausbruch der Tierseuche Anthrax (Milzbrand) in Kavango-Distrikt am westlichen Rand des Bwabwata National Parks (Caprivi) beobachtet, die bei Kontakt mit dem Erreger auch für Menschen gefährlich sein kann. Insbesondere Flusspferde und Büffel sind betroffen. Die Tierkadaver werden bereits von den Behörden entfernt, die lokale Bevölkerung gewarnt und die Weidetiere geimpft. Viele Kadaver wurden über den Kavango-Fluss auch nach Botsuana geschwemmt. Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z.B. Fuß-Safaris von den toten Tieren fern zu halten. Weitere Gesundheitsgefahren Immer wieder treten Milzbrand-Erkrankungen bei Tieren aber auch beim Menschen besonders im Norden Namibias (Oshikoto) auf. Milzbrand wird von erkrankten Tieren auf z.B. Farmarbeiter und Tierärzte übertragen, aber auch über das Fleisch infizierter Tiere Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. Die Ärzte stehen im Telefonbuch ganz vorn unter „Medical Practitioners“. Die deutsche Botschaft in Windhuk führt online eine Liste deutschsprachiger Mediziner. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de). (unverändert gültig seit: 22. August 2018)

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Studiosus ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Studiosus Reisen München GmbH)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
21.10.2018 - 03.11.2018 - -
28.10.2018 - 10.11.2018 - -
04.11.2018 - 17.11.2018 - -
11.11.2018 - 24.11.2018 € 3.745,- - Zu diesem Datum anfragen
18.11.2018 - 01.12.2018 - -
Studiosus
ab € 3.745,-

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Reisenummer: 76566

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