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Reisen mit Studiosus

Namibia - mit Viktoriafällen und Caprivi

18-tägige NaturStudienreise

Mit Donnergetöse beginnt diese Studienreise durch Namibia auf simbabwischem Boden: die Viktoriafälle sorgen für einen lautstarken und spritzigen Auftakt. Dann überrascht der Caprivistreifen - heute offiziell Sambesiregion genannt, Namibias tropischer Zipfel zwischen Angola, Sambia, Simbabwe und Botswana - mit Elefantenherden so groß wie nirgendwo sonst, mit wasserreichen Flüssen, in denen sich Krokodile und Flusspferde tummeln. Eine Region, die das Bild der großen namibischen Wüsten und Weiten kontrastreich und farbstark ergänzt. Ein weiteres Plus dieser Reise: stilvolle Lodges mitten in der Natur fürs echte Afrika-Feeling.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am Abend Abflug in Richtung Johannesburg (Flugdauer ca. 10,5 Std.).

Morgens Ankunft in Johannesburg und Anschluss nach Victoria Falls in Simbabwe. Ihre Studiosus-Reiseleiterin erwartet Sie am Flughafen und bringt Sie in Ihre Lodge, wo Sie in Ihrem ganz eigenen Tempo in Afrika ankommen können. Noch unternehmungslustig am späten Nachmittag? Vom Boot aus können Sie den Sambesi im Abendrot erleben (ca. 40 EUR). Spüren Sie schon dieses besondere Prickeln? Dann gibt es kein Zurück mehr – der Afrikavirus hat Sie gepackt! Wer in der Lodge geblieben ist, hört beim Drink an der Poolbar schon ein stetiges Grollen in der Ferne. Kein Wunder: Sie sind ganz nahe an den Viktoriafällen, für die Einheimischen der "donnernde Rauch".

Ein Tagesauftakt mit Getöse: Bis zu 10000 Kubikmeter Sambesiwasser rauschen je nach Jahreszeit pro Sekunde in die Tiefe. Als Missionar und Forscher David Livingstone die Königin der Wasserfälle entdeckte, benannte er sie nach seiner Queen: Victoria. Bis heute ein Naturspektakel, das niemanden kalt und schon gar nicht trocken lässt (UNESCO-Welterbe). Gischtwolken vernebeln feuchtfröhlich unseren Wasserfallspaziergang und ergänzen die morgendliche Dusche. Erfrischt geht es weiter nach Botswana, in unsere Lodge am Rande des Chobe-Nationalparks. 150 km. Zwei Übernachtungen in Kasane.

Heute müssen Sie ein bisschen früher aus den Federn, aber schließlich wollen Sie ja dabei sein, wenn die Tierwelt erwacht! Fürs hautnahe Afrika-Feeling gehen wir in offenen Geländewagen auf die Pirsch. Am südlichen Ufer des Flusses Chobe löschen Elefantenherden ihren gewaltigen Durst – beste Gelegenheit, die Dickhäuter aus nächster Nähe zu erleben. Der Nationalpark ist übrigens Teil eines der ehrgeizigsten Umweltprojekte der Gegenwart für ein riesiges Naturschutzgebiet, das fünf Länder umfasst: KAZA. Wie es, wenige Jahre nach der Eröffnung, um die Vision eines Afrikas ohne Zäune und Grenzen für die Tierwelt steht, erzählt Ihre Reiseleiterin. Fahrzeugwechsel nach der Mittagspause, die Flussufer erkunden wir per Boot. Aber bitte nicht über Bord gehen – Krokodile und Hippos warten nur darauf!

Über die Grenze nach Namibia und weiter auf schnurgerader Piste durch den Caprivistreifen – ein Stück grünes Namibia, das sich zwischen Angola und Botswana zwängt. Ein wasserreiches Tropenparadies und ein Wandereldorado für Elefanten, die in großen Herden durch die Schutzgebiete ziehen. "Achtung, Elefanten!", warnen auch die Schilder entlang der Straße. Wir sperren die Augen auf, während unser Bus auf die Lodge am Fluss Kwando zusteuert. 250 km. Nachmittags sind wir im Boot auf dem Kwando unterwegs – ein Lieblingsplatz der Flusspferde. Und zum Abendessen probieren Sie vielleicht schon mal das namibische Bier – ein Windhoek Lager zum Beispiel. Zwei Übernachtungen in der Namushasha Lodge.

Nur wenige Sandpisten erschließen den Park, der noch spärlich besucht, aber dicht besiedelt ist: Mit Löwe, Leopard, Elefant und Büffel sind vier der Big Five vertreten. Am und im Fluss leben Flusspferde, Krokodile und unzählige Wasservögel. Vormittags gehen wir auf Entdeckungsreise. Den Nachmittag genießen Sie nach Lust und Laune in der Lodge – am Pool oder mit Ihrem Afrikaschmöker auf der Flussterrasse. Wenn es knackt, kein Grund zur Panik! Vermutlich turnt ein Affe durchs Geäst. Und wer Lust hat, begleitet die Reiseleiterin ins Namushasha Heritage Centre unweit der Lodge für einen Einblick in die Lebenswelt der Menschen hier. Danach lockt der Sundowner in der Hotelbar.

Weiter geht es durch den Caprivistreifen nach Westen. Wie klappt in Namibia das Zusammenleben von San, Kavango, Himba und anderen Ethnien? Und wem gehört nach der Landreform eigentlich das Land? Themen Ihrer Reiseleiterin auf dem Weg nach Rundu. 430 km. Dann dürfen Sie sich auf Ihre Lodge freuen, eine echte Oase am Ufer des Okavangos. Bei gutem Wasserstand können Sie eine Bootsfahrt zum Sundowner auf dem Fluss machen. Eine andere Alternative ist ein Besuch des "Lebenden Museums" des Volkes der Mbunza in der Nähe unserer Lodge. Übernachtung in der Hakusembe River Lodge.

Ein Tag, für den wir ein bisschen Sitzfleisch brauchen. Die unendlichen Weiten Namibias gleiten vorbei – das Farmland bei Grootfontein zum Beispiel, wo immer noch etliche deutschstämmige Farmer den Boden bestellen und Rinder züchten. Eine Station unterwegs: das Heimatmuseum der Minenstadt Tsumeb, wo wir alles über das "rote Gold" Namibias erfahren: Kupfer. Wird nach längerer Schürfpause wieder gearbeitet oder wurde Namibias Bergbau ein Opfer der Globalisierung? Ihre Reiseleiterin kennt die Antwort. Dann Endspurt zum Etoschapark und zu unserer Lodge am Parkeingang. 420 km.

Kamera im Anschlag? Akkus aufgeladen? Dann sind Sie bestens gewappnet für prickelnde Wildlife-Momente. Schließlich ist der Etoscha-Nationalpark eine riesige Bühne für die Tierwelt, die hier eindeutig die Hauptrolle spielt. Springböcke, Zebras, Gnus und Giraffen – an den Wasserstellen treffen sich alle. Und manchmal haben auch Löwen und Leoparden, Nashörner und Elefanten ihren großen Auftritt. Ca. 200 km. Zwei Übernachtungen in der Etosha Safari Lodge am südlichen Eingang des Parks.

Gestern keinen Elefanten geschossen? Fototechnisch natürlich! Dann haben Sie heute noch eine Chance. Ihr Ranger hat den richtigen Riecher für die Tiere der Wildnis. Aber vergessen Sie nicht, Ihr Fernglas ab und zu von der Steppe auf den Himmel zu richten. Auch die Vogelvielfalt im Etoschapark beeindruckt: Vielleicht flattern Ihnen Gelbschnabeltokos oder Kampfadler mit majestätischen Schwingen vor die Kameralinse. Ca. 150 km.

Über die Siedlung Kalkfeld geht es vormittags nach Omaruru, Mittelpunkt einer bis heute von vielen deutschstämmigen Farmern bewohnten Region, gleichzeitig bekannt für seine Kunstgalerien. Um die Mittagszeit erreichen wir unsere traumhaft gelegene Lodge mit strohgedeckten Bungalows in den Erongobergen. Zeit zum Entspannen. Nachmittags führt unser Ausflug in eine bizarre Welt aus Granit. Mit Felsbildern, die uns in die Mythenwelt der Buschmänner entführen. 250 km.

Das heiße Hochland lassen wir hinter uns und nehmen Kurs auf den Atlantik. Kein warmer Golfstrom streichelt hier die Küste, der antarktische Benguelastrom bringt ein kühles Klima: Im Seebad Swakopmund, am Rande der afrikanischen Wüste, weht der Wind so frisch wie an der Nordsee. 240 km. Auch beim Stadtrundgang kommt Ihnen bestimmt manches vertraut vor: wie in einem Freilichtmuseum deutscher Kolonialarchitektur! Vom Damaraturm blicken wir über die Dächer der Stadt zwischen Wüste und Atlantik. Abends treffen wir einen deutschstämmigen Namibier. Gern beantwortet er bei einem Glas Bier – gebraut nach uns wohlbekanntem Reinheitsgebot, versteht sich – unsere neugierigen Fragen zur Apartheid und zu deutscher Lebensart im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika. Zwei Übernachtungen in Swakopmund.

Begleitet von Pelikanen und Delfinen und mit Blick auf die Robben am Strand tuckern wir per Boot durch den Hafen der Walfischbucht. Während die Kameras noch klicken, verwöhnt uns die Bootscrew mit Sekt und Walvis-Bay-Austern, ein Edel-Snack auf namibische Art! Zurück in Swakopmund gehören Nachmittag und Abend Ihnen. Lust auf Schwarzwälder Kirschtorte zum Kännchen Kaffee im Café Anton? Abends folgen Sie vielleicht dem Tipp Ihrer Reiseleiterin: Die Meeresfrüchte in Kückis Pub sind ein Gedicht! Oder doch lieber Schweinshaxe mit Knödeln im Brauhaus? Wo auch immer Sie speisen – bestimmt kommen Sie mit den Namibiern vom Nebentisch schnell ins Gespräch, denn hier spricht man Deutsch!

Die Namib – eine Legende und eine Welt der Extreme. Die Wüste, doppelt so groß wie die Schweiz, breitet ihren roten Teppich für uns aus. Auf dem Weg nach Solitaire passieren wir einige der schönsten Flecken: die Welwitschia-Fläche, wo die urzeitliche Welwitschia mirabilis wächst, die sogenannte Mondlandschaft und den Kuiseb-Canyon. Bevor wir unsere Lodge erreichen, überqueren wir den Wendekreis des Steinbocks. 260 km. Zwei Übernachtungen in der Namib Desert Lodge.

Die Wüstenfarben sind noch bleich und Sie vermutlich noch müde, wenn es mit Bus und Geländewagen kurz vor Sonnenaufgang in den Namib-Naukluft-Nationalpark (UNESCO-Welterbe) geht. Beim Anblick der höchsten Dünen der Welt rund um die riesige Lehmpfanne des Sossusvleis werden Sie aber garantiert hellwach: Orangerot glitzern die Sandberge im Morgenlicht vor dem blitzblauen Wüstenhimmel. Da möchten Sie rauf? 200 Höhenmeter durch den heißen Wüstensand sind ein Kraftakt, kein Spaziergang. Aber vom Gefühl der Weite, Unendlichkeit und Verlorenheit da oben wird jeder Sandgipfelstürmer noch lange erzählen. Dann enträtseln wir im Sesriem-Canyon das Geheimnis des Flusses Tsauchab, den der Erdboden einfach verschluckt. 220 km. Ein Nachmittag nach Ihrem Gusto. Genießen Sie Zeit für sich oder besuchen Sie die versteinerten Dünen auf dem Gelände der Lodge.

Die Namib verschwindet im Rückspiegel, wir reisen weiter nach Windhuk. 290 km. Nachmittags schauen wir uns in der Hauptstadt um, wo Relikte deutscher Kolonialzeit – Jugendstilhäuser, Christuskirche und Tintenpalast – auf die vielschichtige Gegenwart Schwarzafrikas prallen. Die lebhafte Township Katutura, Bürohäuser und Shoppingmalls in der Innenstadt und mittendrin das höchst umstrittene Unabhängigkeitsmuseum, Gegenstand endloser Diskussionen. Abends lädt Ihre Reiseleiterin zum Abschiedsessen ein. Deutsch oder afrikanisch? Lassen Sie sich überraschen!

Der Vormittag gehört Ihnen! Am Nachmittag Flug nach Johannesburg und weiter nach Europa (Flugdauer ca. 10,5 Std.).

Frühmorgens Ankunft aus Afrika.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit South African Airways (Economy, Tarifklasse W) von Frankfurt nach Victoria Falls und zurück von Windhuk, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen
  • 15 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels, Gästefarmen und Lodges meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen an Bord eines Ausflugsbootes, 14 Abendessen im Hotel
  • Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleitung
  • Geländewagen- und Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 200 €)
  • Visagebühren für Simbabwe (ca. 25 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Friedrichshafen
  • 0 € - ab/bis Genf
  • 0 € - ab/bis Graz
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Innsbruck
  • 0 € - ab/bis Köln
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Linz
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Münster
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Paderborn
  • 0 € - ab/bis Salzburg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

12 bis 20 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-Hotels

Reiseziele

Botswana, Namibia, Simbabwe

Themen der Reise

Rundreise

Reisepass erforderlich. Das Visum für Simbabwe wird bei Einreise erteilt. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ausrüstung
Folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen: - ausreichend Sonnenschutz (Creme mit hohem Schutzfaktor, Hut, Brille) - Insektenschutzmittel - Reiseapotheke (Heftpflaster,...) - Feuchtigkeits- und Desinfektionstücher - Fotoausrüstung (Filme/Speicherkarten und Ersatzbatterien/Aufladegerät für Akkus) - Staubschutz für Kamera - Kopf- oder Halstuch gegen Zugluft und Staub - kurze Hosen werden gerne getragen - dicke Pullover und einen warmen Schlafanzug für die Wintermonate - Anorak für Fahrten in offenen Geländefahrzeugen - festes, strapazierfähiges Schuhwerk - Taschen-/Stirnlampe mit Ersatzbatterien und -birnen - Wecker - Fernglas (für Tierbeobachtungen)

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Ausrüstung für Ihren Aufenthalt an den Viktoriafällen
Für den Aufenthalt an den Viktoriafällen empfehlen wir Folgendes mitzunehmen: - wasser- und rutschfeste Sandalen oder Schuhe - Regenschirm und Regencape - Wasserschutz für Fotoapparat

Botswana
Medizinische Hinweise Aktuelle medizinische Hinweise Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko. - Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen. Impfschutz Eine Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei der direkten Einreise aus Deutschland ist ein Impfnachweis nicht erforderlich, auch nicht bei Einreise über Südafrika, Sambia oder Zimbabwe. Eine einmalige Impfung gegen Gelbfieber hat im internationalen Reiseverkehr eine lebenslange Gültigkeit. - Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. - Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Meningokokken-Krankheit (ACWY - Konjugatimpfstoff) und gegen Tollwut empfohlen. - Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG Malaria Ein hohes Risiko besteht im Norden (nördliches Okavango-Delta, Chobe Nationalpark mit Oberzentrum Kasana, Ghanzi, Ngamiland, Tutume Distrikt,Moremi-Wildreservat), in der Regenzeit von November bis Mai. In der Trockenzeit von Juni bis Oktober ist das Risiko dort geringer. Von November bis Mai besteht auch ein geringes Malariarisiko in den weiter östlich und südöstlich gelegenen Landesteilen in den Grenzgebieten zu Simbabwe (Regionen Bobirwa und Selebi-Phikwe) einschließlich Francistown und Palapye. Die südlichen Landesteile einschließlich Gaborone und Tshane sind malariafrei. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden: - körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden) - in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor. HIV/AIDS Nach vorliegenden Daten von UNAIDS (2016) sind etwa 22% der Erwachsenen zwischen 15 und 49 Jahren HIV-positiv, in städtischen Bereichen und in den bekannten Hochriskogruppen auch mehr. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden. Schistosomiasis (Bilharziose) In fast allen Süßwassergewässern Botswanas ist die Bilharziose endemisch (z.B. Limpopo und Molopo River, entlang des Okavango und des Chobeflusses). Das Baden, Tauchen und jeder andere Wassersport in Seen und Flüssen (auch im Sambesi) sollte daher unbedingt vermieden werden. Anthrax Immer wieder kommt es in Botswana zu lokalen und zeitlich begrenzten Ausbrüchen der Tierseuche Anthrax (Milzbrand). Kontakt mit erkrankten Tieren kann auch für Menschen gefährlich sein. Insbesondere Flusspferde und Büffel können betroffen sein. Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z.B. Fuß-Safaris von toten Tieren fern zu halten. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung in Botswana ist grundsätzlich besser als in vielen anderen Ländern des Kontinents. Trotzdem ist sie mit südafrikanischen oder europäischen Verhältnissen nicht zu vergleichen. Bedenken Sie immer die Größe des Landes und die spärliche Besiedlung. Daher sind die Wege von einem Unfallort in eine Klinik immer langwierig. Besonders in den Touristenzentren Kasane und Maun ist eine medizinische Versorgung im Krankheitsfall nur sehr eingeschränkt erhältlich. Bitte informieren Sie sich daher vorher über Behandlungsmöglichkeiten vor Ort, wenn Sie mit Vorerkrankungen auf Reise gehen. - Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland. - Schließen Sie möglichst eine lokale Evakuierungsversicherung ab, z.B. bietet das in Maun ansässige Rettungsunternehmen Okavango Air Rescue einen für den Urlaub im nördlichen Botswana zeitlich befristeten Service (kostenpflichtig) an. - Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke. - Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG Wichtig: Für den Aufenthalt im Okavangodelta wird der Nachweis einer Auslandskrankenversicherung benötigt. Bitte denken Sie daran, eine entsprechende Versicherung für die Reise abzuschließen und die Unterlagen mit der Versicherungsnummer unbedingt mit auf die Reise zu nehmen - andernfalls wird Ihnen von den örtlichen Behörden die Teilnahme an der Bootsfahrt im Okavangodelta verwehrt. (unverändert gültig seit: 6. November 2019)

Namibia
Medizinische Hinweise Aktuelle medizinische Hinweise Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko. - Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen. Seit Dezember 2017 sind vor allem die Regionen Khomas, Kavango und Erongo von einem Ausbruch der Hepatitis E mit tausenden Erkrankten und mehreren Todesfällen bei Schwangeren betroffen. Das Epizentrum des Ausbruchs ist die Hauptstadt Windhuk. Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft sind besonders gefährdet, siehe Merkblatt Hepatitis E. - Achten Sie auf eine strenge Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene. Impfschutz Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Namibia selbst ist kein Gelbfiebergebiet. - Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. - Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen. - Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG Malaria Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria. - Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin. Im gesamten Land inklusive der Städte besteht ein hohes Malariarisiko vorrangig für die gefährliche Malaria tropica, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG. Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten: - Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden). - Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, in den Abendstunden und nachts (Malaria). - Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. - Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner. - Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen. HIV/AIDS Namibia gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. - Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Durchfallerkrankungen Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise: - Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden. - Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser. - Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. - Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst. - Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. - Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. - Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel. Cholera Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im dichtbesiedelten Norden des Landes und in den Armenvierteln von Windhuk, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen Reisende sind in Regel davon nicht betroffen. Eine Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera. - Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten. Gifttiere Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Insgesamt sind Schlangenbisse jedoch ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert. Des Weiteren kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten vor. - Laufen Sie nachts nicht an den Beinen unbedeckt umher, da viele Schlangen nachtaktiv sind. - Greifen Sie nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig und ähnlich unübersichtliches Material. - Schütteln Sie vor Benutzung Bettdecken und -laken, Kleidungsstücke, Schuhwerk sowie Kopfbedeckungen aus. Zeckenübertragbare Erkrankungen Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenstichen sind aus Namibia bekannt: Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber, Afrikanisches Zeckenbissfieber. - Schützen Sie sich zur Vermeidung von durch Zecken übertragenen Erkrankungen im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Zeckenstichen. Afrikanisches Zeckenbissfieber Die nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam. Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber Diese seltene hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen, u.U. kann es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in Gesundheitseinrichtungen zur Erkrankung kommen. Die Infektion geht mit hohem Fieber, ausgeprägtem Krankheitsgefühl und Blutungsneigung einher. Anthrax Gelegentlich kommt es im Nordosten / Caprivi wie in anderen tierreichen Gebieten des südlichen Afrikas zu Ausbrüchen der Tierseuche Anthrax (Milzbrand). Insbesondere Flusspferde und Büffel wie auch Nutztiere sind betroffen. Bei direktem Kontakt kann der Erreger auch für Menschen gefährlich sein (v.a. Farmarbeiter). - Halten Sie sich bei Safaris von toten Tieren fern. Weitere Gesundheitsgefahren Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. - Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären. - Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke. - Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Globale Gesundheit e.V. Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: - Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes. - Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung. - Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. (unverändert gültig seit: 11. Oktober 2019)

Simbabwe
Medizinische Hinweise Aktuelle Medizinische Hinweise Im September 2018 ist es erneut zu Cholerafällen auch in der Hauptstadt Harare gekommen. Zur besseren Bekämpfung hat die Regierung einen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf, siehe auch Merkblatt Cholera. Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben. Für touristische Reisen nach Simbabwe ist eine Impfung nicht erforderlich, solange die üblichen Hygienehinweise (s.u.) eingehalten werden. Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen. Impfschutz Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist für alle Personen die älter als ein Jahr sind, der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich, siehe auch www.who.int. Die internationale Impfbescheinigung über die Gelbfieberimpfung hat inzwischen eine lebenslange Gültigkeit. Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Malaria Malaria tritt landesweit auf. Besonders hohe Risiken bestehen im Norden (Sambesital), im Osten/Südosten (Grenze Mosambik) und in der Region um die Viktoriafälle. Geringe Risiken bestehen in Harare und Bulawayo und in Höhen über 1200m. Bedingt durch starke Regenfälle ist immer wieder auch der Süden Zimbabwes stärker als üblich von der Malaria belastet. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden: - Tragen von körperbedeckender heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden) - Wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel in den frühen Abendstunden und nachts (Malaria!) auf alle freien Körperstellen - Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz HIV/AIDS HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Über 10% der Bevölkerung ist HIV-positiv, damit ist das Land eines der am schlimmsten betroffenen Länder weltweit. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Mit Beginn der Regenzeit (November bis März) gibt es regelmäßig Durchfallepidemien im Lande, auch durch Typhus und Cholera verursacht. Meist sind ländliche Gebiete Simbabwes betroffen (insbesondere Chinhoyi, Nyamapanda, Kariba). Auch in der Hauptstadt Harare kommt es immer wieder zu Ausbrüchen. Die Ursache dieser Epidemien ist der Mangel an sauberem Trinkwasser, z.B. können nur 50% der Einwohner Harares mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und insbesondere Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis) Im Norden des Landes - vor allem im Karibabecken - kann es sporadisch (auch bei Safari-Touristen) zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren in offenen Safarifahrzeugen) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung auf dem Lande und in der Hauptstadt ist mit westeuropäischen Strukturen nicht vergleichbar. Es gibt zumindest in der Hauptstadt einige Kliniken und Krankenhäuser (Privatsektor) mit sehr ordentlichen Verhältnissen. Sehr schwer erkrankte Patienten sollten nach Südafrika / Deutschland ausgeflogen werden. In vielen Apotheken findet sich - nicht zuletzt mit Einführung des US-Dollar - wieder eine zufriedenstellende Ausstattung mit Medikamenten. Bei Reisen in abgelegene Landesteile sollten Reisende jedoch eine gut sortierte individuelle Reiseapotheke mit sich führen. Auch hierzu ist Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Aufgrund der oftmals fehlenden medizinischen Voraussetzungen für eine ordentliche medizinische Behandlung am Ort wird empfohlen, vor Antritt der Reise eine hier gültige Reisekrankenversicherung abzuschließen, die einen Ambulanz-Rettungsflug mit einschließt. Medizinische Evakuierungen bietet im Gastland Emergency Medical Rescue Services - EMRES - oder auch die Firma ACE Air & Ambulance an. Im medizinischen Notfall wird der komplette Patiententransfer, inklusive Benachrichtigung aller Facharztrichtungen, nach Südafrika organisiert. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: www.dtg.org oder www.frm-web.de). Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. Die Angaben sind: zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen; trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein. Haftungsausschluss Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Krisenreaktionszentrum 11013 Berlin Tel.: +49-30-18 17-2000 Fax: +49-30-18 17-51000

Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Simbabwe zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch Die politische Situation in Simbabwe ist seit dem erzwungenen Ruhestand des Gründungspräsidenten Robert Mugabe ruhig geblieben. Die inneren Spannungen im Land sind einem verhaltenen Optimismus gewichen. Im Hinblick auf die Mitte 2018 anstehenden Wahlen kann es jedoch weiterhin zu spontanen Menschenansammlungen und Demonstrationen kommen. Dies gilt in erster Linie für die Städte und dicht besiedelten ländlichen Regionen im Herzen des Landes. Die Viktoriafälle liegen am äußersten Ende Simbabwes, weit abseits der nächsten größeren Stadt. Unruhen gab es hier nach unseren Erkenntnissen noch nie, das touristische Leben verlief auch zu Zeiten der größten politischen Krise im letzten Jahrzehnt weitgehend normal. Wir empfehlen lediglich, mit Wertsachen achtsam umzugehen, da Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl auch hier vorkommen kann. Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem langjährig bewährten Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 17. April 2019

Sicherheitshinweis
Simbabwe Stand: 11. September 2019 Aktuelle Hinweise Ende Juni 2019 wurde die Verwendung ausländischer Währungen untersagt und eine neue Landeswährung, der Zimbabwe Dollar, eingeführt. Banknoten und Münzen existieren noch nicht. Die bisher verwendeten sogenannten Bond Notes, Schuldscheine, behalten für den Zahlungsverkehr ihre Gültigkeit zum Nennwert, und werden nur in Zwei- und Fünfbondscheinen ausgegeben. Der elektronische Zahlungsverkehr wird mit sogenannten RTGS-Dollar („Real Time Gross Settlement“) abgewickelt. Es herrscht große Unsicherheit über Modalitäten des Zahlungsverkehrs. Es besteht ein Mangel an Bargeld. Die Bezahlung mit ausländischen Kreditkarten und das Abheben von Bargeld an Geldautomaten sind derzeit nicht landesweit sichergestellt. - Prüfen Sie mit Ihrem Reiseveranstalter, Ihrem Hotel oder Ihrer Lodge, wie Sie Zahlungen leisten oder Bargeld erhalten können, siehe auch Geld/Kreditkarten. Landesspezifische Sicherheitshinweise Innenpolitische Situation Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage und der daraus resultierenden sozialen Spannungen muss in den städtischen Ballungsräumen mit Demonstrationen und teilweise auch mit gewaltsamen Auseinandersetzungen gerechnet werden. Ausländer dürfen ohne staatliche Akkreditierung nicht über die aktuellen Entwicklungen im Land berichten. Das schließt auch jegliches Sammeln von Informationen, Gespräche mit der Bevölkerung oder Schnappschussfotografien mit der Handykamera ein, da dies als illegale journalistische Tätigkeit ausgelegt werden kann. In Notfällen ist von Sicherheitskräften in der Regel keine Hilfe zu erwarten. - Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig und fotografieren Sie diese nicht. - Beteiligen Sie sich nicht an Diskussionen mit politischem Inhalt, auch nicht in den sozialen Medien. - Führen Sie außerhalb Ihrer Unterkunft stets Ausweisdokumente mit sich. - Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Kriminalität Bei Reisen nach Simbabwe muss berücksichtigt werden, dass die ausgesprochen schwierige politische, wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung zu einem Anstieg der Kriminalität geführt hat. Vor allem in den Innenstädten von Harare und Bulawayo, aber auch in den kleineren Städten, sind verstärkt Taschendiebstähle und „smash and grab“-Überfälle zu verzeichnen. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man möglichst nicht zu Fuß unterwegs sein. Im Auto sollten die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen. Nachts besteht ein erhöhtes Überfallrisiko, besonders in den Städten, an roten Ampeln und unbeleuchteten Kreuzungen. Infrastruktur/Straßenverkehr In Simbabwe herrscht Linksverkehr. Meist schlechter Straßenzustand, nicht funktionierende Ampeln, Tiere auf Landstraßen, schlechte Straßenbeleuchtungen und Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit stellen ein erhebliches Unfallrisiko dar. Der Zustand der Mietwagen ist nicht mit dem in europäischen Ländern zu vergleichen. Reisende müssen je nach Versicherungsbedingungen für Schäden am Mietwagen haften, auch bei Fremdverschulden. Öffentliche Busse sind wegen fehlender Ersatzteile und mangelhafter Wartung oftmals in schlechtem technischen Zustand. Taxen stehen vor allem von den großen Hotels aus zu Verfügung, können aber auch per Telefon gerufen werden. Grundsätzlich sind lizensierte Taxis mit Taxametern ausgestattet. Die Versorgung mit elektrischem Strom, Trinkwasser und insbes. auch mit Kraftstoffen (Benzin und Diesel, überwiegend lange Warteschlangen an den Tankstellen) ist nicht flächendeckend gesichert. Die schlechte Stromversorgung führt zudem zur Beeinträchtigung von Telekomunikation. - Vermeiden Sie Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen. - Verlassen Sie bei Reisen mit einem Mietwagen die Hauptstraßen nicht. - Achten Sie bei Mietwagen auf eine ausreichende Versicherung auch für Fremdverschulden. - Verzichten Sie nach Einbruch der Dunkelheit auf Fahrten über Land. - Handeln Sie bei Taxis ohne Taxameter den Fahrpreis vor Fahrtantritt aus. - Führen Sie bei Überlandfahrten stets genügend Trinkwasser und Kraftstoff mit. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: ...)()()()()() Geld / Kreditkarten Die bisher gängige Währung in Simbabwe, der US-Dollar, wurde am 24. Juni 2019 durch den Zimbabwe Dollar ersetzt. Während manche Unternehmen sich aufgrund der Verordnung weigern, Geschäfte in US Dollar abzuwickeln, tun andere dies weiterhin. Die Versorgung mit Bargeld durch Abhebung mit internationalen Bankkarten an Bankautomaten ist fast unmöglich. Kreditkarten werden nur noch sehr selten akzeptiert; wenn überhaupt, dann zumeist Visa-Kreditkarten, Mastercard hingegen kaum noch. Reisende sollten ihre Reise daher mit ausreichend Bargeld antreten. Auf das dadurch erhöhte Diebstahlrisiko wird ausdrücklich hingewiesen. Es ist daher ratsam, größere Geldbeträge im Hotel im Safe zu deponieren, um das Diebstahlrisiko zu minimieren. Bei Geldmangel oder Verlust der mitgebrachten Reisemittel besteht die Möglichkeit, sich über „Western Union“ Geld aus Deutschland in kleineren Mengen überweisen zu lassen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass aufgrund des allgemeinen Devisenmangels einzelne Filialen von „Western Union“ trotz erfolgter Überweisung nicht in der Lage sind, Bargeld auszuzahlen. Ausgenommen ist hiervon nach eigener Auskunft die Filiale in der Ecobank Zimbabwe, 2 Piers Road Sam Levy's Village, Borrowdale, Harare, Tel.: +263-42-851642.

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

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