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Reisen mit Studiosus

Namibia - Himmel über der Wüste

17-tägige ExpeditionsStudienreise

Alle Höhepunkte Namibias von der Namibwüste bis zum Etoscha-Nationalpark sind auf dieser ExpeditionsStudienreise vertreten. Ein Abstecher führt zur Skelettküste, wo manche Schiffsreise unsanft endete. Und auf einer viertägigen Wüstenexkursion tauchen Sie vollends ein in die spektakuläre Natur des Landes - Rückzugsgebiet des bedrohten Spitzmaulnashorns und Lebensraum des Volkes der Himba. Sie übernachten viermal naturnah im Zelt, und für die Fahrten im Geländewagen auf holprigen Pisten werden Sie ein bisschen Sitzfleisch brauchen. Der Lohn: unvergessliche Nächte unter dem Himmel über der Wüste.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am Abend Flug nach Windhuk (Flugdauer ca. 9,5 Std.).

Morgens landen Sie in Windhuk. Ihr Studiosus-Reiseleiter empfängt Sie am Flughafen, und gemeinsam erkunden wir nachmittags die namibische Hauptstadt. Die gegensätzlichen Lebenswelten aus deutscher Kolonialzeit und Schwarzem Afrika offenbaren sich schnell: hier das Gewusel in der früheren Township Katutura, dort die steinernen Relikte aus wilhelminischer Zeit wie Christuskirche, Tintenpalast und Jugendstilhäuser, schließlich das umstrittene Unabhängigkeitsmuseum, Anlass zu vielen Diskussionen.

Wir nehmen Kurs auf die älteste Wüste der Welt, die Namib (UNESCO-Welterbe), und erreichen nachmittags unsere Lodge. 300 km. Springen Sie in den Pool oder entspannen Sie auf der Terrasse mit Logenblick in die Wüste! Manchmal nähern sich Oryx-Antilopen und Springböcke unserer Unterkunft. Zwei Übernachtungen in einer komfortablen Lodge in der Namib.

Eine Stunde vor Sonnenaufgang brechen wir mit unseren Allradfahrzeugen in die zentrale Namib auf. Bis zu 300 m ragen die Dünen rund um die riesige Lehmpfanne des Sossusvleis orangerot in den blitzblauen Himmel! Für mehr Weitblick können Sie nach Lust und Laune einen der Sandriesen besteigen. Dann enträtseln wir im Sesriem-Canyon das Geheimnis des Tsauchabs, eines Flusses, der einfach vom Erdboden verschluckt wird. 240 km. Der Nachmittag gehört Ihnen!

Wir passieren einige der schönsten Stellen des Namib-Naukluft-Parks: den tief in das Gelände eingeschnittenen Kuiseb-Canyon, die Welwitschia-Fläche, in der Namibias Wappenpflanze wächst, und schließlich die sogenannte Mondlandschaft. Im Seebad Swakopmund, einem Stück deutscher Geschichte am Rande der afrikanischen Wüste, tanken wir frische Atlantikluft. 300 km. Wir waschen den Wüstenstaub ab und treffen abends einen deutschstämmigen Namibier. Gern beantwortet er bei einem Glas namibischem Bier unsere neugierigen Fragen zum Zusammenleben der Völker Namibias heute. Zwei Übernachtungen in Swakopmund.

Begleitet von Pelikanen und Delfinen starten wir bei Walfischbucht zu einer Bootstour. An den Stränden tummeln sich Robben, manche kommen zum Streicheln nah. Die Bootscrew verwöhnt uns mit Sekt und Walfischbucht-Austern, einem Edelsnack auf namibische Art. Zurück in Swakopmund, geht es mit Ihrem Reiseleiter auf Stadterkundung. Lust auf ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte im Café Anton? Bestimmt kommen Sie mit den Namibiern vom Nebentisch schnell ins Gespräch, denn hier spricht man Deutsch! Tipp fürs Abendessen in Eigenregie: Kückis Pub ist berühmt für göttliche Meeresfrüchte.

An der Atlantikküste entlang tasten wir uns nordwärts. Warum der Uranabbau bei Swakopmund Umweltschützern ein Dorn im Auge ist und welche Rolle alternative Energien in Namibia spielen, erfahren Sie von Ihrem Reiseleiter auf dem Weg zum Skelettküsten-Nationalpark. Ein karger Küstenstreifen aus Sand und Fels – abweisend, menschenfeindlich und doch unsagbar schön. Mehr als 100 Schiffe zerschellten hier in rauen Atlantikwellen und ragen als Skelette aus dem Sand. Einfache Unterkunft in Terrace Bay. 360 km.

Für vier Tage kehren wir der Zivilisation den Rücken zu und nehmen Kurs auf das Damaraland im Nordwesten Namibias. In den menschenleeren Landschaften fühlen sich Tiere wie im Paradies – und gewiss laufen uns in Tälern und Trockenflussbetten einige davon über den Weg: Springböcke, Spießböcke, Strauße, Zebras, Giraffen oder auch Leoparden und Hyänen. Und vielleicht lassen sich ja auch die größten Exoten – Wüstenelefant und Spitzmaulnashorn – blicken. Abends am Lagerfeuer gibt es bei eiskaltem Bier ganz sicher viel zu erzählen! Zwei Übernachtungen in guten Igluzelten im Palmwag-Konzessionsgebiet.

Beschreibung siehe Tag 8.

Nach dem Frühstück gehen wir auf Spurensuche rund ums Zelt. Hatten wir nächtliche Besucher? Wie gut, dass Ihr Reiseleiter auch ein erfahrener Fährtenleser ist! Wir reisen weiter durch die trockenen Flussbetten des oberen Mudoribriviers und des Hoanibriviers, die gesäumt sind von uralten Akazien. In der Nähe schlagen wir unsere Zelte auf und suchen abends das Kreuz des Südens am Sternenhimmel. Zwei Zeltübernachtungen am Hoanibrivier.

Durch Schluchten und endlose Weiten führt unser Weg in die Heimat der Himba. Wie überleben sie als Nomaden in der kargen Landschaft? Gelingt ihnen auch heute noch ein Leben im Einklang mit der Natur? Und wie verändert sich das Zusammenleben des Naturvolks durch die Begegnung mit westlichen Touristen? Beim Besuch eines Dorfes suchen wir Antworten auf diese Fragen.

Die Rückfahrt bringt uns durch das wildreiche Trockental des Gomatumriviers. In Sesfontein besuchen wir ein deutsches Fort. Mittags beim Picknick saugen wir noch einmal Naturbilder auf, bevor wir am späten Nachmittag unsere Lodge erreichen. 250 km.

Über den Grootberg-Pass (1540 m) erreichen wir gegen Mittag unsere Unterkunft am Eingang zum Etoschapark. Am Nachmittag führen Sie Regie! Entspannen Sie bei ein paar Runden im Pool, einem Lesestündchen oder einem Drink in der originellen Bar unserer Lodge. 260 km. Zwei Übernachtungen am Etoschapark.

Raus aus den Federn! Wir wollen dabei sein, wenn die Tierwelt im Etoschapark erwacht. Bestimmt präsentieren sich heute Elefanten, Nashörner, Zebras, Gnus und Giraffen im besten Licht. Ihr Reiseleiter nimmt aber auch die Fährte von Löwen, Leoparden und Geparden auf – mit besten Chancen für Sie, Ihr ganz persönliches Foto des Jahres zu schießen. 200 km.

Durch das Farmland südlich des Etoschaparks fahren wir nach Osten in Richtung Otavi. Gegen Mittag beziehen wir unsere Zimmer in der wunderschön gelegenen Gästefarm Gabus. 200 km. Am Nachmittag spüren wir bei einer Wildbeobachtungsfahrt noch einmal den Atem der Natur und stoßen, wenn die Sonne hinter dem Horizont versinkt, auf eine gelungene Reise durch Namibia an.

Die Reise neigt sich ihrem Ende entgegen. Nach einem späten Frühstück fahren wir entspannt auf guter Straße zum internationalen Flughafen von Windhuk. 420 km. Abends Flug nach Frankfurt (Flugdauer ca. 9,5 Std.).

Ankunft in Frankfurt am Morgen.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Air Namibia (Economy, Tarifklasse T) von Frankfurt nach Windhuk und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 125 €)
  • Transfers
  • Rundreise in 7-sitzigen Geländefahrzeugen
  • 10 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage und meist mit Swimmingpool
  • 4 Übernachtungen in Zweipersonenzelten
  • Camping- und Expeditionsausrüstung
  • Frühstück, 6 Mittagessen als Picknick bzw. Imbiss, 4 Abendessen im Zeltcamp, 9 Abendessen im Hotel
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Erfahrene ortskundige Expeditionsleitung
  • Bootsfahrt bei Walfischbucht
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 85 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Genf
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Innsbruck
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Salzburg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

10 bis 14 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung im Mittelklasse-Hotel

Reiseziele

Namibia

Themen der Reise

Rundreise

Fahrzeuge
Auf den Überlandfahrten, die bis auf wenige Strecken über kaum befahrene Pisten führen, werden bewährte Geländefahrzeuge eingesetzt. Diese bieten Platz für bis zu sieben Gäste (Fensterplatz garantiert) und verfügen über Kühlschrank, Klimaanlage, Schiebefenster und ein Panoramadach.

Übernachtungen
Für die vier Nächte der Zeltsafari wird das Camp an landschaftlich schönen Plätzen aufgebaut. Sie schlafen auf Feldbetten in 1,80 m hohen Igluzelten für zwei Personen, ca. 2,40 x 2,40 m groß. Campingbetten, Schaumgummimatratzen, Bettwäsche und Handtücher werden gestellt; Schlafsäcke sind nicht erforderlich. Im Camp gibt es mehrere Campingtoiletten und -duschen.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Mahlzeiten
Während der Zeltsafari steht für Sie morgens ein reichhaltiges Frühstück, mittags ein leichtes Picknick mit Fleisch, Käse, Salaten, frischem Obst und Gemüse bereit. Abends wird eine Mahlzeit über dem offenen Feuer zubereitet, Wein und Bier zum Abendessen sind eingeschlossen.

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ausrüstung
Folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen: - ausreichend Sonnenschutz (Creme mit hohem Schutzfaktor, Hut, Brille) - Insektenschutzmittel - Reiseapotheke (Heftpflaster,...) - Feuchtigkeits- und Desinfektionstücher - Fotoausrüstung (Filme/Speicherkarten und Ersatzbatterien/Aufladegerät für Akkus) - Staubschutz für Kamera - Kopf- oder Halstuch gegen Zugluft und Staub - kurze Hosen werden gerne getragen - dicke Pullover und einen warmen Schlafanzug für die Wintermonate - Anorak für Fahrten in offenen Geländefahrzeugen - festes, strapazierfähiges Schuhwerk - Taschen-/Stirnlampe mit Ersatzbatterien und -birnen - Wecker - Fernglas (für Tierbeobachtungen)

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein. - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Namibia
Medizinische Hinweise Aktuelle medizinische Hinweise Seit Juli 2018 sind von 14 Regionen 4 - Khomas, Omusati, Erongo und Oshana - von einem Ausbruch der Hepatitis E mit über 2400 Erkrankten und 10 Todesfällen bei Schwangeren betroffen. Das Epizentrum des Ausbruchs ist die Hauptstadt Windhuk. Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft sind durch den in der Region vorherrschenden Genotyp 1 besonders gefährdet, siehe Infoblatt des Auswärtigen Amts. Reisende sollten eine strenge Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene beachten, s.u. Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen. Impfschutz Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt (Internationales Impfzertifikat mit lebenslanger Gültigkeit). Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete (z. B. Nachbarland Angola) finden Sie unter www.who.int . Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen. Malaria Ein hohes Risiko besteht ganzjährig im äußersten Norden des Landes, entlang des Kawango und Kuneneflusses sowie in der Region Sambesi (ehemals Caprivi-Streifen). Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht in den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (Etosha-Nationalpark) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke. Kein Risiko besteht im zentralen Hochland, in der Hauptstadt Windhuk sowie in den südlichen und westlichen Landesteilen. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ggfs. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden: - körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden) - in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen Weitere nur durch Expositionsprophylaxe vermeidbare Erkrankungen kommen vor. HIV/AIDS Etwa 17% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Namibia zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im Norden des Landes, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen, die auch die Hauptstadt Windhuk erreicht haben. Die Cholera ist grundsätzlich eine gut zu behandelnde Erkrankung; eine erhöhte Gefährdung für Reisende aus Europa besteht daher nicht. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden. Gifttiere Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia (auch in Windhuk) eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch gibt es einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte zum Teil auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, u. a.). Wie in den Tropen allgemein bekannt sein sollte: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen. Zeckenübertragbare Erkrankungen Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenbissen sind aus Namibia bekannt. Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber Diese hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen. Häufig kommt es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in den Gesundheitseinrichtungen zu Folgeerkrankungen. Ein Charakteristikum dieser Infektion ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankung ist mit einer hohen Sterberate assoziiert. Afrikanisches Zeckenbissfieber Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam. Schutz ist nur durch adäquate Bekleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Exposition spätestens am Abend möglich. Anthrax Seit September 2017 wird ein Ausbruch der Tierseuche Anthrax (Milzbrand) in Kavango-Distrikt am westlichen Rand des Bwabwata National Parks (Caprivi) beobachtet, die bei Kontakt mit dem Erreger auch für Menschen gefährlich sein kann. Insbesondere Flusspferde und Büffel sind betroffen. Die Tierkadaver werden bereits von den Behörden entfernt, die lokale Bevölkerung gewarnt und die Weidetiere geimpft. Viele Kadaver wurden über den Kavango-Fluss auch nach Botsuana geschwemmt. Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z.B. Fuß-Safaris von den toten Tieren fern zu halten. Weitere Gesundheitsgefahren Immer wieder treten Milzbrand-Erkrankungen bei Tieren aber auch beim Menschen besonders im Norden Namibias (Oshikoto) auf. Milzbrand wird von erkrankten Tieren auf z.B. Farmarbeiter und Tierärzte übertragen, aber auch über das Fleisch infizierter Tiere Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. Die Ärzte stehen im Telefonbuch ganz vorn unter „Medical Practitioners“. Die deutsche Botschaft in Windhuk führt online eine Liste deutschsprachiger Mediziner. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen Tropenerfahrung haben, siehe z.B. http://www.dtg.org/. (unverändert gültig seit: 13. März 2019)

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Studiosus ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Studiosus Reisen München GmbH)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
08.05.2020 - 24.05.2020 € 3.895,- € 4.215,- Zu diesem Datum anfragen
07.08.2020 - 23.08.2020 € 4.145,- € 4.465,- Zu diesem Datum anfragen
04.09.2020 - 20.09.2020 € 4.145,- € 4.465,- Zu diesem Datum anfragen
18.09.2020 - 04.10.2020 € 4.245,- € 4.565,- Zu diesem Datum anfragen
02.10.2020 - 18.10.2020 € 4.195,- € 4.515,- Zu diesem Datum anfragen
16.10.2020 - 01.11.2020 € 4.045,- € 4.365,- Zu diesem Datum anfragen
Studiosus
ab € 3.895,-

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Reisenummer: 91369

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