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Reisen mit Young Line Travel

Nepal - Rafting und Trekking im Himalaya

16-tägige YOUNG LINE TRAVEL Reise

Über das Vordach der Welt, Höhenmeter im gemäßigten Starterpaket unter den Füßen, Achttausender am Horizont. Namaste – willkommen in Nepal! Vom Großstadtrauschen Kathmandus in die weite Stille des Himalayalandes: Kanufahren im Chitwan-Nationalpark, Trekking am Annapurna, Rafting auf dem Trisuli. Auf den Spuren von Sherpas und im Uhrzeigersinn mit Pilgern … loslassen, eintauchen, Om.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts

Nachmittags Flug mit Turkish Airlines nach Istanbul und von dort weiter nach Kathmandu (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std.).

Wir landen am Morgen in Kathmandu. Am Flughafen erwartet uns bereits unser Marco Polo Scout Vinaya. Erstes Abenteuer: Fahrt in die Innenstadt – oder wo sonst wird man schon von einer Kuh ausgebremst? Abends knattern wir im Tuk-Tuk zum newarischen Welcome-Dinner.

Erst ein Frühstück, dann ein altes Stück Kathmandu: Entdeckungstour durch das Herz der Stadt mit Bilderbuchbasar & Co. Nachmittags: Katzensprung per Bus in die Königsstadt Patan°. Im Dschungel aus Pagoden, Tempeln und Palästen der Durbar Square°, seit dem Erdbeben 2015 wieder am Werden – Must-see, Must-shoot. Hin- statt wegschauen heißt es dann auch am frühen Abend: Wir besuchen ein Sozialprojekt, das sich nepalesischer Kinder und Jugendlicher annimmt, die u.a. an indische Zirkusse verkauft wurden – für uns unvorstellbar, im armen Himalayastaat trauriger Alltag. Immerhin ist das Lachen groß, wenn auch wir uns mal akrobatisch versuchen. Beim anschließenden Abendessen loben die Trainer unsere Bemühungen – das ist echte Gastfreundschaft ...

Park & Paddle: Mit dem Bus ins Tal des Trisuli, Um-satteln aufs Schlauchboot bei Kurintar. Vor uns: zwei Tage Rafting. An unserer Seite: erfahrene Guides. Mal mitpaddeln, mal treiben lassen. Immer wieder anlegen und von der Crew mit einer erstaunlichen Essensauswahl überrascht werden. Am ersten Abend schlagen wir unsere Zelte am Ufer des Flusses auf. Am zweiten Tag raften wir nach Narayanghat. Back to bus und weiter ins subtropische Tiefland des Chitwan-Nationalparks.

Beschreibung siehe Tag 4.

Ein tierisches Abenteuer! Im Kanu über den Rapti, im Jeep durchs Dickicht. Augen auf, dieser Dschungel hat es in sich – und seine eigenen Big Five …

Zurück ins Tal des Trisuli. Auf dem Weg in die Berge: Have a break, have a Momo? Zu den dampfenden Himalaya-Teigtaschen geht es einfach Vinayas Einkehrschwung nach! Schließlich erreichen wir das Tagesziel, Pokhara: Trekking-Fans aus aller Welt stocken hier vor ihrem Bergabenteuer noch mal die Vorräte auf oder entspannen in einem der vielen Travellercafés.

Freizeit! Bevor’s hoch hinaus geht, kommen wir noch mal runter … Bei einer Bootsfahrt auf dem Phewasee mit Blick auf das Annapurnamassiv? Beim Mountainbiken? Beim Einfach-nichts-Tun? Bei den letzten Provianteinkäufen treffen wir uns auf jeden Fall alle wieder – mit den Lieblingskeksen im Rucksack wandert es sich doch gleich viel besser.

Auf Sherpas Spuren Mit dem Bus nach Nayapul, das Abenteuer beginnt: Pro Tag bis zu sechs Stunden wandern ist definitiv eine Ansage. Zu unserer Erleichterung gibt es die Sherpas … und nur das kleine Höhenpaket bis auf ca. 2100 m. "It's easy" … unsere Himalayahelfer nehmen alles auf die leichte Schulter – auch das schwere Gepäck. Auf und ab, über Stock und Stein, Treppen und Hängebrücken, Nervenkitzel und Panoramaspektakel. Unterwegs immer wieder rasten, um Kalorien zu tanken, vorm Schlafengehen gemütlich zusammensitzen, um unser Nepali zu trainieren.

Beschreibung siehe Tag 9.

Endspurt: Vormittags ca. dreistündige Wanderung hinunter ins Tal. Abschied von unserem Trekking-Team und mit dem Bus wieder nach Osten: Hoch oberhalb des Trisuli, mitten in den Bergen, thront auf dem Rücken eines Hügels das Städtchen Bandipur. Wenn der Wettergott gnädig ist, gibt er von unserer Terrasse einen sensationellen Blick auf die Achttausender frei. Bei zwei Übernachtungen sollten die Chancen gut stehen …

Verschnaufpause in den Bergen. Mittelalteratmosphäre, charmante Ursprünglichkeit, die einzige Straße ist gleich Fußgängerzone: Bandipur ist überschaubar und beschaulich – nach den letzten Tagen gerade recht …

Stadt, Land, Bus. Zurück ins Kathmandutal zu zwei letzten heiligen Highlights: Feuerbestattungen, Sadhus und wilde Affen an der bedeutendsten Hindu-Tempelstätte des Landes, dem Pashupatinath°. Gebetsfahnen, buddhistische Pilger im Uhrzeigersinn und wir mittendrin am riesigen Stupa von Bodnath. Unsere Unterkunft für zwei Nächte steht in Bhaktapur, neben Kathmandu und Patan die dritte Königsstadt Nepals.

Abschiedsrunde in Eigenregie und mit Tipps vom Scout. Praktischerweise ist das Zentrum nur ein paar Gehminuten entfernt. Die letzte Rupie in Souvenirs investieren? Tempeltour, Königspalast oder Potters' Square? Oder einfach alles – denn in Bhaktapur gehen die Uhren noch anders ... Abends lassen wir das Abenteuer beim gemeinsamen Essen ausklingen.

Am frühen Morgen Flughafentransfer nach Kathmandu und Morgens Rückflug mit Turkish Airlines nach Istanbul (nonstop, Flugdauer ca. 7,5 Std.) und von dort weiter. Ankunft in der Heimat am Nachmittag.
  • Linienflug (Economy) mit Turkish Airlines z.B. von Frankfurt oder München nach Kathmandu und zurück sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 120 €); bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit landesüblichen Bussen und Jeeps
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels und Gästehäusern; 2 Übernachtungen in einem rustikalen Gästehaus, 3 Übernachtungen in einfachen Herbergen und eine Zeltübernachtung, jeweils mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
  • 2-tägige Rafting-Tour auf dem Trisuli River
  • Trekking-Erlaubnis ("TIMS-Zertifikat")
  • Klimaneutrale Bus-/Jeep-/Bahnfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 15 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung
  • Nicht enthaltene Extras: Eintritte (ca. 40 €) und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • 39 € - Rail & Fly 2. Klasse, einfach
  • 78 € - Rail & Fly 2. Klasse, hin und zurück
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

6 bis 25 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-Hotels

Reiseziele

Chitwan National Park (Nepal), Kathmandu-Tal (Nepal)

Themen der Reise

Aktivreise, Erlebnisreise, Gruppenreise, Naturreise, Reise für junge Leute, Rundreise

Young Line Reise
Entdecke die Welt! In einer kleinen Gruppe von Travellern, alle zwischen 20 und 35 Jahren, die alle das Gleiche im Sinn haben: Abenteuer, Action und andere Länder kennen lernen. Lagerfeuer-Romantik, Strandpartys, Szenelokale und echte Überraschungen warten auf Euch. Mit von der Partie ist immer Euer Marco Polo-Scout – der jede Menge Insidertipps in petto hat.

Reisepass und Visum für Nepal erforderlich, das du online bei der Botschaft von Nepal beantragen kannst oder bei Einreise am Flughafen von Kathmandu erhältst (ca. 35 €). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Ausrüstungstipps
Folgende Dinge gehören bei dieser Reise in dein Gepäck: - Schlafsackinlett (Schlafsack wird gestellt) - gut eingelaufene Wanderschuhe für die Trekkingtour - 2 Passbilder für das Trekking-Permit - Schuhe, die nass werden können, für die Rafting-Tour - Insektenschutzmittel - ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut) - Taschenlampe (instabiles Stromnetz) - Tagesrucksack - ggf. eine zusammenfaltbare Tasche Gepäckhinweis: Als Hauptgepäck ist ein strapazierfähiger Rollkoffer ausreichend, ein Trekkingrucksack ist nicht zwingend notwendig. Das große Gepäck steht während der Zeltübernachtung und der Übernachtungen in den Herbergen nicht zur Verfügung. Wir empfehlen deshalb eine zusammenfaltbare Tasche mitzunehmen, in der das Notwendigste für bis zu drei Übernachtungen untergebracht werden kann. Eine entsprechende Tasche kann auch in Kathmandu gekauft werden. Bitte für die Dinge des täglichen Bedarfs einen Tagesrucksack/Daypack mitnehmen. Die separate Tasche wird von einheimischen Trägern befördert.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest. Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe. Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Du wirst zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann deine individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Nepal
Unverändert gültig seit: 9. Februar 2019 Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen. Impfschutz Es sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben, siehe www.who.int. Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen. Cholera In Nepal und besonders auch im Kathmandu-Tal registriert man bei Beginn des Monsuns eine Zunahme von Cholera-Erkrankungen. Das Infoblatt „Cholera“ informiert über persönliche Vorsichtsmaßnahmen. Sie finden es unter den Merkblättern des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes. Durchfall- und Darmerkrankungen Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig häufig. Oberflächengewässer können mit fäkalen Keimen kontaminiert sein. Leitungswasser hat selbst in den Städten nicht immer Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke in Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss , zu filtern, chemisch zu desinfizieren oder zu kochen. Trinkwasser aus den ACAP Filteranlagen entlang des Annapurna Treks gilt allgemein als sicher. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen sollte ebenfalls nur aufbereitetes Trinkwasser verwendet werden. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut gegart worden sein. Das Infektionsrisiko für Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern. Dengue Fieber Dengue Fieber wird durch den Stich tagaktiver Mücken übertragen. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und ein Hautausschlag kennzeichnen den Verlauf und können mit den Beschwerden einer Malaria oder Grippe verwechselt werden. In Einzelfällen können schwere Verläufe mit ernsthaften Gesundheitsschäden oder Todesfolge auftreten. Es gibt keine Impfung und keine wirksamen Medikamente gegen die Dengue Viren. Eine sorgfältige Expositionsprophylaxe auch tagsüber, wie unten für Malaria beschrieben, ist die einzige mögliche Schutzmaßnahme. Dengue Fieber kommt besonders im Süden des Landes, während und unmittelbar nach der Regenzeit auch in den mittleren Landesteilen bis in Höhen von circa 2000 Metern vor. Japanische Enzephalitis Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selbst krank zu werden. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb sind ein sorgfältiger Mückenschutz und gegebenenfalls eine vorbeugende Schutzimpfung besonders wichtig. Ein Übertragungsrisiko für JE besteht in Nepal in den südlichen Landesteilen, vereinzelt sind auch Fälle im Kathmandu Tal aufgetreten. Malaria Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt in Endemiegebieten ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt. Außer in Höhenlagen über ca. 2000 Meter besteht in Nepal ganzjährig ein mittleres Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen, besonders in den Sommermonaten von Mai bis Oktober. Das Risiko ist im südlichen Tiefland am höchsten und nimmt nach Norden mit zunehmender Höhe langsam ab. Dabei handelt es sich in ca. 70% um die nur selten lebensbedrohliche, durch Plasmodium vivax verursachte, Malaria tertiana. In ca. 30% muss aber mit Malaria tropica Fällen gerechnet werden. Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung. - Das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien, - das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent und - das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder - der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen) vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen von Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber und Japanischer Enzephalitis. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht empfohlen (www.dtg.org) und ist nur in Ausnahmefällen zu erwägen. Aufgrund des Risikos in Nepal, gefälschte Medikamente zu erwerben, ist das Mitführen eines verschreibungspflichtigen Malariamittels zur so genannten Notfalltherapie angeraten. Die individuelle Auswahl des Medikaments und mögliche Nebenwirkungen, beziehungsweise Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten, müssen entsprechend dem Reiseverlauf und persönlichen Umständen mit einem Tropen- oder Reisemediziner vor Ausreise besprochen werden. Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Nepal ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig. HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex dringend empfohlen und kann auch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten (Gonorrhö, Syphilis, Hepatitis B, u. a.) schützen. Tollwut Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Nepal nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Nepal eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann dann ggf. vor Ort erfolgen. Tuberkulose Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Nepal. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung. Saisonale Influenza (Grippe) Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren in Nepal in den Wintermonaten. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen (siehe: www.rki.de). Geographisch bedingte Erkrankungen Die Höhenkrankheit ist eine durch taktische Fehler bei der notwendigen Höhenanpassung über 2.300 m (z.B. durch zu raschen Aufstieg und Überanstrengung) ausgelöste, potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können besonders auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Zu Todesfällen kommt es nicht selten, weil grundlegende Regeln missachtet, Frühsymptome falsch gedeutet und Medikamente unvernünftig eingesetzt werden. Bestimmte Erkrankungen von Herz und Lungen erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Höhenkrankheit zu erleiden. Beschwerden, die Hinweise auf eine beginnende Höhenkrankheit geben können, sind: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Desinteresse und Leistungsabfall. In diesem Fall ist Rast und Ruhe bis zur Beschwerdefreiheit geboten, ein weiterer Aufstieg verbietet sich. Treten u. a. Schlaflosigkeit, Sehstörungen, Schwindel, Gangunsicherheit, Atemnot oder Erbrechen auf, sollte unverzüglich mit dem Abstieg begonnen werden - nie alleine, sondern immer in Begleitung. Das ist auch dann der Fall, wenn Frühsymptome innerhalb von 24-36 Stunden nicht vollständig verschwinden. Vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) empfiehlt sich deshalb vor der endgültigen Reiseplanung eine individuelle Beratung durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt. Vor der Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung oder Behandlung der Höhenkrankheit ohne Anweisung eines Arztes oder eines erfahrenen Bergführers wird dringend gewarnt. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen. Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen. Es gibt in Nepal mehrere zivile Luftrettungsunternehmen für die Hubschrauberrettung aus Bergnot. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte aber nicht immer einsatzbereit. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur verzögert erfolgen. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen. Weitere Gesundheitsgefahren Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, werden in Nepal nicht regelmäßig durchgeführt, die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden von der großen Mehrheit der Fahrer missachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann im weiteren Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist nicht existent. Bei der Wahl der Transportmittel und der Route sind Reisende daher gehalten, eine kritische Auswahl zu treffen und den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren. Patienten mit psychischen Erkrankungen wird dringend geraten, ihre Medikamente vor und während einer Nepalreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht. In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen. Bitte besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit ihrem behandelnden Arzt. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht häufig nicht europäischem Standard. Eine ausreichende Grundversorgung besteht in Kathmandu und den gängigen Touristenzielen, auch entlang der großen Trekkingrouten. In Kathmandu ist die medizinische Versorgung in einzelnen Fachbereichen durchaus auch auf einem hohen Niveau. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Kathmandu oder weiter nach Indien erwogen werden. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist dringend notwendig. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird dringend empfohlen (www.dtg.org oder www.frm-web.de). Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Nepal bewusst sein. Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht immer gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch Fake-Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge nach Nepal mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzten Antibiotika auf. Eine individuell angepasste Reiseapotheke ist nach Rücksprache mit einem Reisemediziner beim Reisen, insbesondere beim Trekking, mitzuführen. Die deutsche Botschaft in Kathmandu verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.

Vogelgrippehinweis bei Erkrankungen in Zuchttierbeständen
In Nepal ist in mehreren Fällen der hochpathogene H5N1-Virus in Zuchttierbeständen aufgetreten. Die örtlichen Behörden haben umgehend reagiert und - in Übereinstimmung mit dem weltweit geltenden Vorsorgeplan der WHO - weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus umgesetzt. Die Gesundheitsbehörden sehen derzeit keine erhöhte Gefährdung für Nepal-Reisende. Sie empfehlen jedoch unbedingt, jeden Kontakt zu lebendem Geflügel zu meiden: Dieser kann z.B. beim Besuch von Marktbereichen, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird, bestehen. Den Empfehlungen der Behörden folgend, verzichten wir bei allen unseren Nepal-Reisen auf den Besuch von Märkten, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird. Obwohl der Verzehr von gut gegartem Geflügelfleisch und gekochten Eier als unbedenklich gilt, haben wir vorsorglich unsere Leistungspartner angewiesen, bis auf Weiteres kein Geflügelfleisch zu servieren.

Sicherheit geht vor!
Wir übersenden dir anbei eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage deines Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Young Line Travel ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Marco Polo Reisen - Young Line)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
13.09.2019 - 28.09.2019 € 2.399,- € 2.798,- Zu diesem Datum anfragen
11.10.2019 - 26.10.2019 € 2.499,- € 2.898,- Zu diesem Datum anfragen
25.10.2019 - 09.11.2019 € 2.499,- € 2.898,- Zu diesem Datum anfragen
16.11.2019 - 01.12.2019 € 2.499,- € 2.898,- Zu diesem Datum anfragen
Young Line Travel
ab € 2.399,-

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Reisenummer: 82969

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