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Reisen mit Young Line Travel

Peru - Im Reich des Kondors

16-tägige YOUNG LINE TRAVEL Reise

Eine Prise Hauptstadt, dann Outdoor-Feeling und zwischendurch einen Pisco sour. Bienvenido a Peru! Auf Wunsch Pinguine, Seelöwen und zahlreiche Vogelarten im Naturschutzgebiet Islas Ballestas beobachten. Bei den strickenden Männern am Titicacasee die Heiratschancen ausloten, später die Netze auswerfen und Fische fangen. Zum Mittagessen gibt's sicher auch mal Cuy: Meerschweinchen. Die müssen wir Gott sei Dank nicht selbst jagen.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts

Abends Zubringerflug nach Madrid.

Kurz nach Mitternacht gemeinsamer Weiterflug nach Lima (Flugdauer ca. 12 Std.). Ankunft morgens. Marco Polo Scout Juan nimmt uns strahlend in Empfang. Vormittags spazieren wir durch die Reißbrett-Hauptstadt der spanischen Eroberer und Limas Vorzeigestadtteil Miraflores: Boulevards mit Boutiquen und Cafés, am nahen Stadtstrand sind schon die ersten Surfer in der Pazifikbrandung unterwegs. Beim gemeinsamen Mittagessen überrascht uns die abwechslungsreiche Küche des Andenstaates: Wir sind uns einig - mehr peruanische Restaurants in Europa wären der Hit!

Auf der Panamericana geht's gen Süden. Zwischenstopp in Pisco, dem namensgebenden Ort des peruanischen Nationalgetränks Pisco sour – natürlich probieren wir ein Schlückchen davon. Dann weiter nach Paracas an den Pazifik. Per Boot hinüber zu den Islas Ballestas°: Dort sehen wir riesige Vogelkolonien, Seelöwen und Humboldt-Pinguine. Zurück an Land und weiter nach Ica. Mitten in der Dünenlandschaft die Oase Huacachina mit einem See: Ein paar Wagemutige mieten sich nachmittags Bretter zum Sandboarding.

Immer in Richtung Süden durchs karge Land - karg? Alles eine Frage der Perspektive: Von einem Aussichtsturm° aus bekommen wir einen Eindruck von den Linien von Nazca, mysteriösen Scharrbildern in der Wüste. Weiter an den Pazifik nach Puerto Inca.

Heute lassen wir den Pazifik hinter uns, die Straße schraubt sich hinauf in die Berge nach Arequipa (2350 m). Wir schlendern durch die Stadt und merken uns Juans Restauranttipps. Wirklich lecker: Alpaka-Steak vom heißen Stein. Praktisch null Fett, aber maximaler Geschmack!

Morgens Sightseeing in Arequipa. Wir bummeln mit Juan durch die Arkadengänge an der Plaza de Armas, schauen in der Kirche La Companía° vorbei und kommen zum Kloster Santa Catalina°: im Inneren die Luxuszellen der früheren Nonnen. Nachmittags Freizeit - zum Shoppen?

Lamas, Alpakas und Vicunas dienen uns unterwegs als Fotomodelle. Aus Asphalt wird bald Piste, und auf dem Patapampa-Pass erreichen wir 4870 m über dem Meeresspiegel. Kokatee gegen die Höhenkrankheit trinken und ans nächste Ziel denken: den Colca-Canyon! Dazu vielleicht etwas Entspannung in den heißen Quellen von La Calera°? Übernachtung in Chivay auf 3420 m.

Frühmorgens fahren wir tief in die Schlucht hinein bis zum Cruz del Condor. "Wir haben Glück", sagt Juan, "die Thermik stimmt." Schon schweben mehrere Kondore majestätisch über und unter uns. Von dort aus wandern wir in rund zwei Stunden hinunter zum Dorf Cabanacondo, wo schon unser Bus zum Titicacasee bereitsteht. Abends Ankunft in Puno (3850 m).

Langsam tuckert unser Boot über den See. Erste Station: die schwimmenden Dörfer der Urus. Zu den strickenden Männern Zweite Station: Isla Taquile. Hier geht kein Mann ohne selbst gestrickte Mütze aus dem Haus. "Der Farbcode", meint Juan, "ist ausschlaggebend." Wer eine rote Mütze trägt, ist verheiratet. Rot-Weiß bedeutet Single und Weiß momentan kein Interesse. Gut zu wissen ... Später schippern wir zur Isla Ticonata. Wenn es Wind und Wetter zulassen, können wir mit den Insulanern die Netze auswerfen und Fische fangen. Abends knistert das Lagerfeuer und unsere Gastgeber stimmen die Lieder ihrer Vorfahren an - typischer Inselalltag und wir mittendrin!

Nach dem Frühstück setzen wir wieder zum Festland über und machen uns auf den langen Weg in die Berge. Über den 4350 m hohen La-Raya-Pass geht's ins Tal des Urubamba, das Heilige Tal der Inkas.

Relaxen oder vormittags mit Juan die Umgebung erkunden (69 €): Zunächst nach Ollantaytambo und über eine Reihe steiler Treppen und Terrassen hinauf zur gleichnamigen Inkafestung. Weißes Gold bei den Salinen von Maras: in dem weit verzweigten Salzlabyrinth gewinnen wir Einblick in den harten Job der Salzbauern. Am Nachmittag begrüßt eine einheimische Familie die gesamte Gruppe zu einer Huatia – ein traditionelles Gericht aus dem Erdofen oder auch Perus Liebeserklärung an die Kartoffel.

Die Schmalspurbahn endet in Aguas Calientes. Mit Kleinbussen hinauf zur verlassenen Inkastadt Machu Picchu und mit Juan durch die sagenumwobene Ruinenstadt. Nach dem Besuch der archäologischen Stätte haben wir Zeit, durch Aguas Calientes zu schlendern.

Vormittags wandern wir mit unserem Scout Juan tief in das Mandor-Tal° hinein: Üppige Vegetation auf dem Weg zum Mandor-Wasserfall, die Bananen kann man direkt von der Staude essen. Am Nachmittag sind wir wieder in Aguas Calientes und nehmen die Schmalspurbahn zu einer letzten Fahrt durchs Urubambatal. Abends Ankunft in Cuzco (3400 m).

In Cuzco suchen, was von den Inkas noch übrig ist: Wir streifen über die Plaza de Armas zur Kathedrale° und vom Sonnentempel Koricancha° bis zur Inkamauer. Außerdem ein Abstecher zur Festung Sacsayhuamán - riesige Steinklötze mit grandiosem Ausblick. Nachmittags Freizeit und abends die "Nuevo Andino Cuisine" testen: Juan weiß, wo's die besten Restaurants gibt.

Ein freier Vormittag für eigene Erkundungen. Am Nachmittag Flug von Cuzco nach Lima (Flugdauer ca. 1,5 Std.) und abends weiter nach Madrid (Flugdauer ca. 12 Std.).

Nachmittags Ankunft in Madrid und nach etwa einer Stunde Weiterflug. Ankunft am späten Nachmittag.
  • Linienflug mit LATAM Airlines (Economy, Tarifklasse N) von Frankfurt nach Lima und zurück, nach Verfügbarkeit, sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
  • Inlandsflug (Economy) mit LATAM Airlines von Cuzco nach Lima
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit landesüblichem Reisebus (teilweise mit Klimaanlage)
  • Bahn- und Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels; eine Übernachtung in einfachen Hütten mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
  • Minibustransport und Eintritt Machu Picchu (ca. 60 €)
  • Besucherticket Colca-Canyon und Cuzco (ca. 40 €)
  • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 15 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung
  • Nicht enthaltene Extras: Eintritte (ca. 35 €) und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • 39 € - Rail & Fly 2. Klasse, einfach
  • 69 € - Ausflug Ollantaytambo
  • 27 € - CO2-Ausgleich Flüge (lange Reise)
  • 26 € - CO2-Ausgleich Flüge (kurze Reise)
  • 59 € - Wanderung Rainbow Mountain
  • 78 € - Rail & Fly 2. Klasse, hin und zurück
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Münster
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

9 bis 25 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung im Mittelklasse-Hotel

Reiseziele

Amazonas (Brasilien), Machu Picchu (Peru)

Themen der Reise

Reise für junge Leute, Rundreise

Young Line Reise
Entdecke die Welt! In einer kleinen Gruppe von Travellern, alle zwischen 20 und 35 Jahren, die alle das Gleiche im Sinn haben: Abenteuer, Action und andere Länder kennen lernen. Lagerfeuer-Romantik, Strandpartys, Szenelokale und echte Überraschungen warten auf Euch. Mit von der Partie ist immer Euer Marco Polo-Scout – der jede Menge Insidertipps in petto hat.

Unterkunft auf der Isla Ticonata
Die Unterkünfte sind die einfach ausgestatteten Hütten der Inselbewohner mit WC und Handwaschbecken (kaltes Wasser), aber ohne Dusche. Warmes Wasser kann auf Anfrage von den Dorfbewohnern aufbereitet werden. Am besten Schlafsack und Taschenlampe mitnehmen. Hier erwartet dich kein Komfort, sondern ein einzigartiger Einblick in ein naturverbundenes Inselleben!

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ausrüstung
Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen: - Tagesrucksack - 1 Paar feste Schuhe (Trekkingschuhe) - Badesachen - Insektenschutzmittel - Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut) - Taschenlampe - Schlafsackinlet - Regenschutz - kleines Handtuch Als Hauptgepäck ist ein strapazierfähiger Rollkoffer ausreichend, und ein Trekkingrucksack nicht zwingend notwendig. Wir empfehlen für den Ausflug zum Machu Piccu und für optionale Verlängerung bei Puerto Maldonado eine zusätzliche keine Reisetasche mitzunehmen, da die Koffer dort nicht mitgenommen werden können.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest. Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Medizinische Hinweise
Aktuelle Medizinische Hinweise Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen. Impfschutz Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, häufig aus den Nachbarstaaten, oder bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung derzeit, nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden, nicht vorgeschrieben. Jedoch ist bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet und die Gebiete östlich der Anden unter 2300 m, allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat, siehe www.who.int, eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend empfohlen. 2018 wird erneut eine Häufung von Erkrankungen bei nicht geimpften Personen in diesen Gebieten beobachtet. Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. Zika-Virus-Infektion Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Peru mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden. Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren. In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes. Chikungunya In der Großregion breitet sich seit Januar 2014 eine Chikungunya-Epidemie aus, die auch Peru betrifft. Die Chikungunya-Virusinfektion zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin Dengue-Fieber Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.) Leishmaniasis Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.). Oropouche-Fieber Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos. Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca. Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden: · Tragen von körperbedeckender, heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden) · wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue!) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!) · Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Seit Mai 2019 wird zudem in Lima, Junín, La Libertad (einschließlich Trujillo), Lambayeque (einschließlich Chiclayo) und Piura Regionen über mehr als 200 Fälle des neurologischen Guillan-Barre-Syndrom berichtet. Die Ursache ist vermutlich auf einen durch die Atemwege oder Lebensmittel übertragenen Krankheitserreger zurückzuführen. Für Reisende besteht ein minimales Risiko. Reisende in Risikobereichen sollten jedoch Vorsichtsmaßnahmen für Lebensmittel und Getränke sowie Maßnahmen zur Händehygiene beachten. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Leptospirose Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden. Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen. Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden. Trypanosomiasis („Mal de Chagas“) In Peru kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering. Pest Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein. Höhenkrankheit („Soroche“) In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig. HIV/AIDS Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Medizinische Versorgung Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert. Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren. In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. Unverändert gültig seit: 14. Juni 2019

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften bei einer Verlängerung
Solltest du vor oder nach der Gruppenreise einen Aufenthalt in einem anderen Land gebucht oder in Eigenregie organisiert haben, möchten wir dich bitten, dich unbedingt über die geltenden Impfvorschriften im jeweiligen Land zu informieren. Gerade bei Weiterreise innerhalb Lateinamerikas kann dir die Einreise verweigert werden, wenn du keinen gültigen Gelbfieberimpfnachweis vorlegen kannst. Auch in Bezug auf andere Krankheiten gibt es verschiedene Impfvorschriften bzw. Impfempfehlungen.

Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels
Bitte beachte, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall- und Evakuierungspläne fehlen. Wir empfehlen daher, sich nach der Ankunft selbst einen Überblick über die Anlagen und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Europa vorgeschriebenen Höhen auf. In vielen Hotels, die du auf der Reise besuchen wirst, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm. Gelegentlich fehlen bei Innentreppen auch die Handläufe bzw. Treppengeländer. Die Angabe zur Wassertiefe in den Swimmingpools fehlt teilweise komplett. In Europa übliche Sicherheitseinrichtungen wie Rettungsringe sind in der Regel nicht vorhanden. Eine Badeaufsicht ist ebenfalls nicht vorhanden. Die Elektroinstallationen entsprechen nicht den europäischen Normen. Manchmal sind die Steckdosen locker, Kabel an Lampen und Anschlüssen elektrischer Geräte sind unzureichend isoliert. Einige Hotels blicken auf eine lange Vergangenheit zurück: Sie bestechen zwar durch ihr historisches Flair, wurden aber im Laufe der Zeit schrittweise erweitert. Die Folge sind unregelmäßigen Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. Insbesondere bei Dunkelheit sollten man daher besonders achtsam sein. In einigen Hotels sind die Außenanlagen und auch die Zuwege zu den Bungalows nicht ausreichend beleuchtet. Bitte stelle dich auf diese Gegebenheiten ein und lasse die nötige Vorsicht walten. Wir empfehlen auch, für alle Fälle eine Taschenlampe mitzunehmen. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Peru. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Peru ist zwar ein weitgehend stabiles Reiseland, soziale und politische Spannungen führen aber im ganzen Land immer wieder zu spontanen, auch gewalttätigen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden. Diese richten sich zwar nicht gegen Touristen, können aber zu Verzögerungen im Tagesprogramm und zu kurzfristigen Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf führen. Wie Sie dem Hinweis des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in ganz Peru wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von sozialen Brennpunkten und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem bitten wir Sie, im Interesse Ihrer Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt. Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Südamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren. Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Peru. Mit freundlichen Grüßen Ihr Marco Polo-Team Stand: 9. September 2019

Sicherheitshinweis
Peru Unverändert gültig seit: 9. September 2019 Innenpolitische Lage Im gesamten Land führen soziale Unruhen, Streiks und Demonstrationen immer wieder auch zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden, die auch Behinderungen im Reiseverkehr verursachen können. Auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa waren schon betroffen. Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen. • Meiden Sie grundsätzlich Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten. • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab. • Informieren Sie sich über die lokalen Medien • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Kriminalität Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist insbesondere in Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch. Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt. In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfälle auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel. Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen. In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busstationen. Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.O.-Tropfen kommen Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit Express-Entführungen soll Bargeld mittels Abheben per Kreditkarte am Geldautomaten erzwungen werden. Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht, oftmals längerfristig angeworben über das Internet mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses. • Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und den Bezirken Miraflores und Barranco wie auch immer in Menschenmengen besonders vorsichtig. • Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch. • Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen, lizensierten Taxi- und Busgesellschaften • Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi ?von der Straße. • Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf. • Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht. • Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon • Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen keine von Unbekannten an. • Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper • Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf. • Rufen Sie im Notfall die Policía de Turismo (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921 • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht. • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten z.B. über das Internet skeptisch, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen und wenden Sie ggf. die Polizei. Besondere Verhaltenshinweise/Spirituelle Zeremonien Bei der Teilnahme an Schamanen-Ritualen in den peruanischen Urwaldregionen ist es durch den Genuss der halluzinogen wirkenden Mittel Ayahuasca und San Pedro bereits zu schweren Erkrankungen und sogar Todesfällen gekommen. • Lassen Sie sich vor der Teilnahme zu solchen Ritualen unbedingt bei „iPeru“ oder bei formell registrierten Tourismusagenturen beraten und nutzen Sie keinesfalls inoffizielle Anbieter. • Machen Sie offiziellen Anbietern vor einer Teilnahme unbedingt vollständige Angaben zum Gesundheitszustand, um Risiken zu minimieren. Naturkatastrophen Erdbeben Peru liegt in einer sehr seismisch aktiven Zone, so dass es regelmäßig zu Erdbeben kommt. Stärkere Erdbeben ereigneten sich zuletzt im August 2016 in der Provinz Caylloma, im Januar 2018 im Süden und Ende Mai 2019 im Norden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern. Vulkane Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiter aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas wurden Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht. Überschwemmungen Insbesondere in der Regenzeit von November bis April können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen. • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. • Halten Sie sich über die lokale Lage über die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI). • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Young Line Travel ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Marco Polo Reisen - Young Line)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
04.04.2020 - 19.04.2020 € 2.899,- € 3.388,- Zu diesem Datum anfragen
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