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Reisen mit Studiosus

Peru - mit Muße

17-tägige Studienreise mit Muße

Ist Peru atemberaubend? Natürlich! Aber wenn Ihnen auf dieser Studienreise die Luft knapp wird, so sollte das allein an den landschaftlichen und archäologischen Highlights liegen. Denn an die Höhenlage passen wir uns durch geschickte Streckenführung allmählich an. Ein mitreisender Arzt steht außerdem während der gesamten Reise zur Verfügung. Auf Meereshöhe beobachten wir das quirlige Leben Limas, auf den Ballestas-Inseln erkunden wir das "Klein-Galápagos" des Landes. Im Hochland dann: farbenfrohe Märkte, die sagenumwobene Zitadelle von Machu Picchu und der "Nabel der Welt" – Cuzco. Und selbst am tiefblau glänzenden Titicacasee werden wir nicht atemlos, denn wir reisen ohne Hast, dafür aber mit viel Muße.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Abends Flug mit LATAM Airlines von Frankfurt oder abends mit Iberia von München, Düsseldorf, Berlin, Zürich, Genf oder Wien nach Madrid. Gegen Mitternacht gemeinsamer Weiterflug mit LATAM Airlines nach Lima (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

Sie landen am frühen Morgen, werden abgeholt und haben im Hotel Zeit für ein zweites Frühstück und eine Siesta in Ihrem Zimmer. Nachmittags schlagen Sie dem Jetlag ein Schnippchen, denn der Spaziergang mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter durchs Nobelviertel Miraflores mit Blick auf den Pazifik und die kleine Zeitreise in die Vergangenheit an der Lehmziegelpyramide von Huaca Pucllana machen hellwach. Und was könnte stimmungsvoller sein, als im Restaurant vor dem Panorama der beleuchteten Huaca zu dinieren und gleich die beliebtesten peruanischen Leckerbissen zu genießen: Ceviche als Vorspeise und das beste Suspiro Limeno der Stadt als süßes Dessert. Zwei Übernachtungen in Lima.

Bequem per Bus geht es durch die Innenstadt. An den packendsten Orten steigen wir aus. Koloniale Villen und Paläste erzählen uns bei unserer Tour durch die Altstadt (UNESCO-Welterbe) vom entrückten Leben des spanischen Adels. Die Kathedrale und die zahlreichen Klöster der Kolonialzeit spiegeln die geistliche Macht wider. Am Kloster Santo Domingo, vor dem Händler Rosenkränze, Kreuze und bunte Andachtsbildchen aufreihen, fühlen wir uns - ausgestattet mit einem duftenden Holzstückchen - eins mit der Spiritualität im Kloster. Augenschmaus im Anschluss: der feudale Luxus von Familie Aliaga an der Plaza de Armas neben dem Regierungspalast. Salon, Gemächer, Ahnengalerie und Innenhof der Casa de Aliaga umfangen mit viel Pomp die bereits 18. Generation des alten peruanischen Geldadels. Anschließend nimmt Sie Ihr Reiseleiter im Museum MALI mit durch 3000 Jahre peruanischer Kulturgeschichte und zu Pisco sour in einen Salon, exklusiv für uns.

Auf dem Weg in den Süden statten wir Limas Bohemeviertel Barranco einen kurzen Besuch ab. Was die schwarze Bevölkerung des Landes neben vielem anderem zur Kultur des Landes beiträgt, hellt unsere gute Laune beim Mittagessen noch weiter auf: In der Hacienda San José tanzen, singen und trommeln Künstler in typischer Tracht für uns. Beschwingt fahren wir weiter in unser nächstes Domizil in einer idyllischen Bucht am Pazifik. 280 km. Zwei Übernachtungen in Paracas direkt am Meer.

Ein Boot bringt uns nach Klein-Galápagos, wie die Ballestas-Inseln genannt werden. Hier begeistern uns Kormorane, Inkaseeschwalben und Seelöwen. Wir ziehen weiter nach Huacachina und staunen über Sanddünen und Oasenkultur. Mittags überrascht uns das Restaurant La Olla de Juanita mit einer regionalen Spezialität: dicke Bohnen als Salat, Gemüse oder Eintopf. Jetzt ein Schnaps! Gut, dass uns im Anschluss eine Destillerie mit Pisco, der peruanischen Variante des Grappas, die Kehlen ölt. Und später, zurück am Pazifik: Meeresbrise und süße Träume! 150 km.

Auf der Rückfahrt nach Lima stoppen wir im Örtchen Canete, denn hier gibt es Yuca frita für uns: Pommes auf Peruanisch. Und dazu die gelbe Inca Cola, Perus Softdrink Nummer eins. So gestärkt geht's zum Flughafen nach Lima. Ob Ihnen die Coca-Bonbons, die Ihr Reiseleiter reicht, gegen Höhenrausch helfen? Um das auszuprobieren, werden Sie schon in den Flieger nach Arequipa einsteigen müssen. Ganz sicher berauscht fühlen Sie sich aber vom atemberaubenden Blick auf die Vulkane am Horizont von Arequipa. Einen erholsamen Schlaf wünscht Ihnen Mario Vargas Llosa, der berühmteste Sohn der Stadt, mit einer Gute-Nacht-Geschichte. 280 km. Zwei Übernachtungen in einem komfortablen Hotel mit Garten am Rande der Altstadt.

Vormittags machen wir es den hiesigen Hausfrauen nach und kaufen auf dem Markt in Arequipas Altstadt (UNESCO-Welterbe) die verführerischsten Zutaten für unser Mittagessen. Dann wird unter Profianleitung geschnippelt und gebrutzelt und anschließend geschlemmt. Am Nachmittag bleibt Zeit zum Relaxen im Garten des Hotels. Wer mag, geht bummeln und deckt sich mit peruanischer "Funktionsbekleidung" aus Alpaka-Wolle direkt neben der Jesuitenkirche ein. Wenn es schließlich dunkel wird, werden im Kloster Santa Catalina die Fackeln entfacht, und im Schein der Flammen tauchen wir in den stimmungsvoll beleuchteten Mikrokosmos des Nonnendaseins ein.

Am Morgen fliegen wir von Arequipa nach Cuzco (3400 m Meereshöhe) und fahren zur besseren Höhenanpassung gleich weiter in das tiefer gelegene Heilige Tal der Inkas auf 2860 m. Wen wundert es, dass die Inkas diese Gegend so schätzten? Das Klima ist mild, die Böden sind ungemein fruchtbar, Mais und Kartoffeln wachsen in unzähligen Varianten. Die Fahrt mit der Schmalspurbahn von Ollantaytambo durch das wilde Urubambatal nach Aguas Calientes (Fahrzeit ca. 1,5 Std.) ist ein kleines Abenteuer. Und es lohnt!

Gewaltig öffnet das legendäre Machu Picchu seine Tore. Tempel und Wohnviertel ziehen sich über den Hang. Was erzählen die Ruinen der Vergangenheit? War der Ort Opferplatz oder letzte Zuflucht vor den Spaniern? Ganz aktuell die Frage, wem Machu Picchu eigentlich gehört – dem Staat? Oder hat die Stätte andere Besitzer? Ihr Studiosus-Reiseleiter weiß mehr. Am Nachmittag bringt uns die Bahn wieder nach Ollantaytambo, und per Bus geht es zum Hotel. Busstrecke 50 km. Zwei Übernachtungen in einem Hotel mit großzügiger Gartenanlage in Yucay.

Am Morgen treffen wir die Leiterin eines Sozialprojektes für körperbehinderte Kinder. Welche Hilfe erfährt sie vom Staat, und welche beruflichen Chancen haben diese Kinder im Wirtschaftsboomland Peru? Fragen Sie ruhig! Ein kunterbuntes Farbenkarussell erwartet uns dann auf dem Markt von Pisak: prächtige Stoffe, Panflöten, Schachbretter, auf denen Inkas gegen Spanier kämpfen, Taschen und Mützen so weit das Auge reicht. Stöbern Sie nach Lust und Laune! Hoch über dem Dorf liegen die Überreste der imposanten Terrassenanlagen, die die Inkas geschickt über dem Urubambatal errichteten. Nach Ankunft der Spanier haben die Bewohner die Anlage verlassen. Wie sähen die Terrassen und Tempel wohl aus, wenn die Spanier das Inkareich nicht erobert hätten? 120 km.

Zahlreiche Tempel und Zeremonialbauten säumen unseren Weg zurück nach Cuzco. Wir versuchen, die Rätsel zu knacken, die sie uns aufgeben. So viele Heiligtümer und Kultstätten am Wegesrand – wozu das? Zur Ehrung von Wasser und Blitz, wie Ihnen Ihr Reiseleiter verrät. Aber eines verschweigt er bewusst - wie man hierzulande Mutter Erde gebührende Ehre erweist. In dieses Geheimnis weiht uns erst ein Schamane bei Sacsayhuamán ein. Lassen Sie sich überraschen! Pulsierend begrüßt uns schließlich die alte Inkametropole Cuzco. Abends testen Sie auf eigene Faust in einem Restaurant Ihrer Wahl die Cocina Novoandina – die neue Gourmetküche der Anden. 70 km. Zwei Übernachtungen in einem Kolonialhotel in der Altstadt.

Der Vormittag bleibt frei für eigene Unternehmungen. Ihr Studiosus-Reiseleiter hat die richtigen Tipps für Sie – ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach Klöstern, Museen oder Souvenirsuche steht. Am Nachmittag erkunden wir die Altstadt von Cuzco (UNESCO-Welterbe) und treffen dort auf monumentale Inkamauern und auf prachtvolle Barockkirchen. Welch ein Kontrast, was für eine Mischung! Auf den Sonnentempel Koricancha setzten die Spanier einfach das Kloster Santo Domingo. Auch die Kathedrale thront auf den Fundamenten eines Inkapalastes - doch das Inkaerbe blitzt immer wieder stolz hervor, wie in der urperuanischen Interpretation des letzten Abendmahls. Fragen Sie Ihren Reiseleiter, wo Sie zum Abendessen die zartesten Alpaka-Steaks bekommen.

Die barocke Pracht der "Sixtinischen Kapelle der Anden" erwartet uns in der Dorfkirche von Andahuaylillas. Wie Perus Revolutionäre sich im Laufe der Zeit veränderten, hören wir auf der Fahrt: von den indianischen Widerstandskämpfern unter Túpac Amaru II. bis zum Terror des "Leuchtenden Pfades". Auf spektakulärer Strecke durchqueren wir das Vilcanota-Massiv und erreichen den Gipfel unserer Reise: den La-Raya-Pass (4350 m). Alpakas stapfen durch die trockene Weite des Altiplanos. Glitzernd taucht der Titicacasee am Horizont auf. 380 km. Zwei Übernachtungen auf einer Halbinsel direkt am See auf 3800 m Höhe.

15-mal würde der Bodensee hineinpassen. Und auch das Panorama ist einzigartig. Inmitten dieser Kulisse haben Sie die Wahl: Wollen Sie den Tag ganz entspannt im Spa des Hotels verbringen oder folgen Sie Ihrem Studiosus-Reiseleiter und entdecken das Andenmeer mit dem Boot (130 €)? Dann erleben Sie, wie die Urus, die Bewohner der schwimmenden Inseln in ihren farbenfrohen Trachten, vom Hausbau bis zum Snack ihr Leben ganz dem Binsengras anpassen. Und warum kennen die Männer der Insel Taquile keine Ruhepause und stricken selbst im Gehen? Lassen Sie sich überraschen! Auch von der lecker-rustikalen Mittagsküche auf Taquile. Romantisch am Abend: das gemeinsame Lagerfeuer hinter dem Hotel am Seeufer, die glasklare Luft auf fast 4000 m Höhe und dieser Sternenhimmel! Sie bleiben, solange Sie wollen, und verköstigen sich dann individuell.

Glanzvoller Abschied vom Hochland am Hauptplatz von Puno: Die prachtvolle Barockfassade der Kathedrale strahlt in der Morgensonne. Entdecken Sie die Seejungfrauen? Am Nachmittag Flug vom nahe gelegenen Juliaca, 50 km, nach Lima. Das Abendprogramm bestimmen Sie selbst.

Der Vormittag bleibt frei. Mittags empfängt uns das Museo Larco mit seinem wunderbaren Garten, kleinen Köstlichkeiten und grandios inszenierten, prähispanischen Skulpturen, Textilien, Stirnschmuck und Halsketten. Ein altamerikanisches Feuerwerk zum Ende der Reise! Eine kulinarische Zugabe gibt es beim späten Mittagessen im Restaurant des Museums. Hier ist die Frage: Mit welcher Spezialität wird uns Lima, die Gourmetkönigin Südamerikas, heute beim Abschiedsessen überraschen? Am Abend fliegen Sie dann, mit unvergesslichen Erinnerungen bepackt, mit LATAM Airlines nach Madrid (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

Ankunft am Nachmittag in Madrid. Weiter mit LATAM nach Frankfurt und Anschluss zu den anderen Flughäfen oder Flug von Madrid mit Iberia direkt nach Berlin, Düsseldorf, München, Wien, Basel, Zürich und Genf. Ankunft jeweils abends.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit LATAM Airlines z.B. von Frankfurt oder München nach Lima und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflüge (Economy) mit LATAM Airlines lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 155 €)
  • Sitzplatzreservierung (nur für Flüge mit LATAM Airlines)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen, bequemen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • 14 Übernachtungen, Hotels teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 3 Mittagessen in Restaurants, ein Mittagessen mit Kochkurs im Restaurant, 6 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem Restaurant
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer bereits bei Ankunft am 2. Tag im Hotel in Lima
  • Zugfahrt nach Machu Picchu
  • Bootsfahrt zu den Ballestas-Inseln
  • Ein Yuca-Imbiss und ein Stehempfang im Museumsgarten
  • Eintrittsgelder (ca. 200 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • 130 € - Ausflug Titicacasee
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Friedrichshafen
  • 0 € - ab/bis Genf
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Innsbruck
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Linz
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis MADRID MAD
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Münster
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

12 bis 25 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-Hotels

Reiseziele

Machu Picchu (Peru)

Themen der Reise

Rundreise

Entspannte Tageseinteilung mit Zeit zur Muße

Häufige Mehrfachübernachtungen, geruhsamer Reiserhythmus

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Bequeme Hotels mit Gepäckservice

Viele Einzelzimmer buchbar

Frühstücksbuffet, beim Abendessen Menü

Berücksichtigung von Diätwünschen

Umfassende Betreuung durch Ihren speziell geschulten Reiseleiter

Besonders bequeme Reisebusse

Alle Termine mit ärztlicher Begleitung

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein. - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Medizinische Hinweise
Aktuelle Medizinische Hinweise Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen. Impfschutz Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, häufig aus den Nachbarstaaten, oder bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung derzeit, nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden, nicht vorgeschrieben. Jedoch ist bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet und die Gebiete östlich der Anden unter 2300 m, allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat, siehe www.who.int, eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend empfohlen. 2018 wird erneut eine Häufung von Erkrankungen bei nicht geimpften Personen in diesen Gebieten beobachtet. Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. Zika-Virus-Infektion Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Peru mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden. Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren. In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes. Chikungunya In der Großregion breitet sich seit Januar 2014 eine Chikungunya-Epidemie aus, die auch Peru betrifft. Die Chikungunya-Virusinfektion zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin Dengue-Fieber Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.) Leishmaniasis Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.). Oropouche-Fieber Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos. Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca. Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden: · Tragen von körperbedeckender, heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden) · wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue!) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!) · Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Seit Mai 2019 wird zudem in Lima, Junín, La Libertad (einschließlich Trujillo), Lambayeque (einschließlich Chiclayo) und Piura Regionen über mehr als 200 Fälle des neurologischen Guillan-Barre-Syndrom berichtet. Die Ursache ist vermutlich auf einen durch die Atemwege oder Lebensmittel übertragenen Krankheitserreger zurückzuführen. Für Reisende besteht ein minimales Risiko. Reisende in Risikobereichen sollten jedoch Vorsichtsmaßnahmen für Lebensmittel und Getränke sowie Maßnahmen zur Händehygiene beachten. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Leptospirose Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden. Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen. Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden. Trypanosomiasis („Mal de Chagas“) In Peru kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering. Pest Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein. Höhenkrankheit („Soroche“) In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig. HIV/AIDS Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Medizinische Versorgung Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert. Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren. In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. Unverändert gültig seit: 14. Juni 2019

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften
Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden. Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

Verlängerung: Peru/Lima, Hotel José Antonio****
Jose AntonioLimaPeru/Lima, Hotel José Antonio****Mitten im Geschäfts- und Einkaufsviertel Miraflores gelegen, ist das angenehme Hotel der Mittelklasse ein idealer Ausgangspunkt für den Besuch der peruanischen Hauptstadt. Die Pazifikküste liegt drei Blocks entfernt. In den 84 Zimmern des Hauses finden Sie Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN, Minibar und Föhn. Zum Angebot gehören außerdem ein Restaurant und eine Bar. In diesem Hotel können Sie individuelle Verlängerungstage buchen.

Verlängerung: Peru/Lima, Novotel****
NovotelLimaPeru/Lima, Novotel****Das moderne Hotel in zeitgemäßem Design liegt im Geschäftsviertel San Isidro. Die 208 Zimmer sind hell und freundlich eingerichtet, verfügen über Holzfußböden und sind mit Schallschutzfenstern, Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN, Minibar und Föhn komfortabel ausgestattet. Den Tag beginnen Sie am Frühstücksbuffet im Restaurant Lumičre, abends bietet sich die Bar als Treffpunkt an. Ein kleiner Innenpool und ein Fitnessraum ergänzen das Hotelangebot. In diesem Hotel können Sie individuelle Verlängerungstage buchen.

Sicherheit geht vor!
Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitseinrichtungen in den südamerikanischen Hotels
Bitte beachten Sie, dass in Südamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden. Einige Hotels haben außerdem unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. In den Außenanlagen gibt es z.T. Unebenheiten im Gelände. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten. Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

Sicherheitsgurte im Bus
Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Peru zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Peru ist zwar ein weitgehend stabiles Reiseland, soziale und politische Spannungen führen aber im ganzen Land immer wieder zu spontanen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden. Diese richten sich zwar nicht gegen Touristen, können aber zu Verzögerungen im Tagesprogramm und zu kurzfristigen Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf führen. Wie Sie dem Hinweis des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in ganz Peru wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von sozialen Brennpunkten und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem bitten wir Sie, im Interesse Ihrer Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt. Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 17. April 2019

Sicherheitshinweis
Peru Unverändert gültig seit: 17. April 2019 Landesspezifische Sicherheitshinweise Innenpolitische Lage In Peru kommt es landesweit immer wieder regional zu sozialen Unruhen mit kurzfristig organisierten und unangekündigten Straßenblockaden, die schnell eskalieren und sich auch gegen Reisende richten können. In jüngerer Zeit waren auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa betroffen. Reisende sollten Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten grundsätzlich meiden. Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist zu rechnen. Kriminalität Das Risiko, in Peru Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist erhöht. Von nächtlichen Bus- und Überlandfahrten wird abgeraten. Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco können nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt verbunden, nicht ausgeschlossen werden. In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfalle auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel. Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa ist die Gefahr eines Überfalls auf Überlandreisende besonders hoch, so dass von der Benutzung abgeraten wird. In Lima wird abends zu besonderer Vorsicht in der Innenstadt und in den von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco geraten. Auch auf Märkten und in Busstationen sind Diebstähle häufig. Beim Besuch von Bars und Diskotheken kommt es zum Einsatz von K.O.-Tropfen, so dass empfohlen wird, eigene Getränke nicht unbeaufsichtigt zu lassen und auf keinen Fall Getränke von Unbekannten anzunehmen. Besonders in Lima, Arequipa und Cusco ist bei der Auswahl der Taxis Vorsicht geboten, da auch Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert sind. Es sind Fälle von sog. Express-Entführungen vorgekommen, die darauf abzielen, Reisende zu zwingen, mit ihren Kreditkarten an Geldautomaten Geld abzuheben. Reisende sollten nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen benutzen oder diese rufen lassen und kein Taxi von der Straße nehmen. Reisende sind zudem wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt, oder bei Ankunft am Fahrtziel beraubt worden. Der Flughafentransfer nach Lima sollte nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen, lizensierten Taxi- und Busgesellschaften organisiert werden. Reisende sollten vor allem nachts möglichst nicht allein unterwegs sein und sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen aufhalten, bei Überfällen keine Gegenwehr leisten oder die Täter provozieren. Bei der Wahl der Unterkunft ist auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon zu achten. Bei Bahn- und Busreisen sollten Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper getragen werden. Auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren sollte verzichtet bzw. in Fahrzeugen diese außer Sichtweite aufbewahrt werden. Die Policía de Turismo (Touristenpolizei) kann in der Calle General Vidal 230, Miraflores, 15074 Lima, Telefon: +511 4601060 oder +511 4600849, 4600921 erreicht werden. Neben den örtlichen Polizeidienststellen kann die Touristenpolizei unabhängig vom Tatort in allen Notfällen angesprochen werden, z.B. auch Abgabe einer Anzeige bei Raub oder Diebstahl. Naturkatastrophen Peru liegt in einer seismisch aktiven Zone. Es kommt deshalb häufig zu vulkanischen Aktivitäten und zum Teil stärkeren Erdbeben, wie im August 2016 in der Provinz Caylloma und im Januar 2018 im Süden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern. Der Vulkan Sabancaya im Süden des Landes ist weiter aktiv. Für Anwohner in der Region wird regelmäßig ein sogenannter Aschestreualarm ausgelöst. Bisher kommt es zu keinen Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region. Aktuelle Informationen erteilt das peruanische geophysikalische Institut IGP (in spanischer Sprache). Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum. Starke Regenfälle besonders in den Monaten November bis April können zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen. Reisende sollten sich über lokale Lage über die Medien informiert halten und Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI) beachten. Die über 30 landesweiten Büros von „iPeru“ helfen rund um die Uhr weiter. Drogenkuriere Reisende können gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht werden. Besondere Vorsicht gilt bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen, ebenso sollten Reisende kein Gepäck für Fremde mitnehmen und den Inhalt des eigenen Gepäcks kontrollieren, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften. Krisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in der Krisenvorsorgeliste (https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/login!form.action) einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

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Termine DZ p.P. EZ p.P.
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