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Reisen mit Studiosus

Rajasthan - mit Flair

18-tägige Studienreise

Sie fuhren Rolls-Royce, liebten Rubine, Smaragde und Polo und heirateten nur die schönsten Frauen. Rajasthan verwandelten sie in ein Land der Paläste: die Maharadschas. Auf dieser Studienreise von Delhi bis Jaipur, von Udaipur bis zum Taj Mahal erleben Sie Pracht und Prunk der indischen Fürstenfamilien. Weil heute auch die Traumprinzen von einst Geld in den Kassen brauchen, verwandelten einige ihre Paläste in Hotels. Glück für uns! So können wir uns in stilvollem Ambiente wie Gäste beim Maharadscha fühlen. Und auf unserer Tigersafari im Ranthambore-Nationalpark und in der Nacht im Luxuscamp unter Wüstenhimmel genießen Sie fürstlichen Lifestyle.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und mittags Flug mit Lufthansa von München oder Frankfurt nonstop nach Delhi (Flugdauer jeweils ca. 7,5 Std.). Oder Flug mit Swiss von Zürich. Ankunft jeweils gegen Mitternacht Ortszeit. Transfer mit einem Studiosus-Mitarbeiter zum Hotel. Zwei Übernachtungen.

Nach einem späten Frühstück begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter zur Citytour. Pompös: der Rajpath, die Prachtstraße Neu-Delhis aus britischer Zeit. Eine andere Welt: Old Delhi, wo wir mitten im kunterbunten indischen Alltag landen. Beim ältesten Jalebi-Bäcker der Stadt lernen wir uns erst mal kennen – bei Traditionsgebäck mit Bollywoodglamour, das garantiert den Tag versüßt. Weiter dann im Gänsemarsch durch enge Gassen, begleitet von Rikscha-Geklingel, Mopedgeknatter und den Rufen der fliegenden Händler – der Musik der Stadt. Eine Ruhepause für unsere Sinne gibt's in Indiens größter Moschee, der eleganten Jama Masjid. Am Nachmittag öffnet Ihr Reiseleiter am Grabmal des Mogulherrschers Humayun (UNESCO-Welterbe) die Tore zur muslimischen Baukunst.

Kurz bevor wir Jaipur (UNESCO-Welterbe) erreichen, tauchen wir in der Palastfestung Amber (UNESCO-Welterbe) mit ihren prächtigen Pavillons aus Marmor und Sandstein ins Indien der Maharadschas, der unumschränkten Herrscher vergangener Zeiten, ein. Im Spiegelsaal stehen Sie mitten in der Szenerie von "Jodhaa Akbar" – populäres Bollywoodmelodram rund um die Liebe des muslimischen Großmoguls Akbar und der Hinduprinzessin Jodha Bai – und Ihr Reiseleiter schickt Ihnen die Titelmusik per Audioset ins Ohr. Als Albert, Ehemann von Queen Victoria, Jaipur besuchte, bekam die Stadt einen neuen Anstrich: rosarot! Wir stellen an Ort und Stelle fest: Die Farbe steht der Stadtperle immer noch gut. In einer Teppichknüpferei dampft der Chai-Masala, köstlicher Gewürztee, schon für uns in den Tassen. Der Besitzer erklärt indische Knüpftechniken und schwärmt vom Zauber der Muster und Farben. 240 km. Zwei Übernachtungen in Jaipur.

Indische Maharadschas, einst göttergleich und unermesslich reich – wie leben sie in der Gegenwart? Im Observatorium Jantar Mantar (UNESCO-Welterbe), dem Steckenpferd des sternenverliebten genialen Königs Jai Singh, und vorm Hawa Mahal, dem Palast der Winde, sprechen wir von ihren Vorlieben gestern und heute. Wie Edelsteine zu Schmuckstücken werden, zeigen uns anschließend die Schleifer in einer Werkstatt. Dann wartet schon der Magic Bus auf uns: Das Projekt fördert, unterstützt von der Studiosus Foundation, sozial benachteiligte Kinder durch Sport. Die Mitarbeiter erzählen von ihrer wichtigen Arbeit. Nach dem Abendessen entführt Sie Ihr Reiseleiter im Govind-Dev-ji-Tempel, wo Priester das Bildnis von Gott Krishna enthüllen, ins spirituelle Indien. Gebete und Gesänge der Gläubigen, die sich Gottesbräute nennen, scheppernde Gongs, ein Rausch der Farben und wir sinnentaumelnd mittendrin.

Ab in die Wüste! Kurz vor Bikaner stoßen wir auf die Spuren der Karawanen, die hier auf dem Weg nach Nordindien die alte Seidenstraße kreuzten. Mit unserem modernen Wüstenschiff rollen wir vorbei an Kamelen und Ziegenherden in die alte Handelsstadt. Ankommen und staunen im Junagarh-Fort: Blattgoldverzierte Blütenornamente, Spiegelhallen und ein Mondpalast – hier residierten die Sonnenkönige der Wüste! 330 km. Vom Fort fahren wir in Dreiradtaxis mit lautem Gehupe durchs pralle Leben. Beim Altstadtspaziergang landen wir wieder im weniger glamourösen Alltag: Wie viel Geld steht einer Familie zur Verfügung? Gehen die Kinder zur Schule? Und werden Ehen immer noch arrangiert? Ihr Reiseleiter beantwortet gern alle Fragen!

Ein bisschen Sitzfleisch ist hilfreich auf unserem Weg nach Westen. Dann flimmert uns plötzlich eine honiggelbe Festung (UNESCO-Welterbe) aus Sandstein entgegen. Nein, keine Fata Morgana – die Oasenstadt Jaisalmer! 330 km. Vor den Toren der Stadt kennt Ihr Reiseleiter den besten Fotoplatz und reicht Ihnen schon mal einen Sundowner. Die Sonne sinkt tiefer und tiefer und vergoldet Jaisalmers 99 Bastionen, während Musiker das Farbschauspiel live mit rhythmischen Klängen untermalen. Zwei Übernachtungen in Jaisalmer.

Eine Stadt wie aus dem Märchenbuch! Vormittags lotst Sie Ihr Reiseleiter durchs Labyrinth der Gassen und verrät Ihnen Jaisalmers Geheimnisse. Havelis, Kaufmannshäuser wie kleine Paläste, ducken sich hinter den Stadtmauern und entführen in die Ära der Handelskarawanen. Und auf dem See Gadi Sagar scheinen Tempelpavillons zu schwimmen. Nicht minder faszinierend: die 1001 Geräusche und Gerüche der Wüstenstadt. Der Nachmittag gehört Ihnen! Entdecken Sie Ihre ganz persönlichen Lieblingsplätze oder folgen Sie dem Lockruf der Gewürzshops und Schneiderateliers. Abends locken BBQ-Düfte ins Hotelrestaurant.

Heute erwarten uns Schüler und Lehrer in ihrer Schule: Kamelführer oder IT-Berater – von welchen Karrieren träumt die indische Jugend? Die Lehrer freuen sich über unsere Fragen. Danach geht es mit Bus und Jeeps in die Wüste, wo die Kamele schon gesattelt sind. 160 km. Auf unseren Wüstenschiffen reiten wir stolz wie Maharadschas dem Sonnenuntergang an den Sanddünen entgegen. Mit einem Drink im Glas zelebrieren wir den Moment. Beim Abendessen knistert das Lagerfeuer, die Sterne funkeln über uns, und Musiker bringen mit Trommeln, Flöten und Gesang die Wüste zum Klingen. Unser stilvolles Lager für die Nacht: Luxuszelte wie jene, in denen die Wüstenherrscher einst nach der Tigerjagd entspannten.

Von der Wüste zurück in die Großstadt. In Jodhpur erleben wir unser blaues Wunder: Vom Fort Mehrangarh blicken wir auf ein indigofarbenes Häusermeer. In den Palastmuseen erzählen Elefantensättel, Cabrios, Brokatgewänder und kunstvoll geschmiedete Waffen vom Lifestyle der Maharadschas. Anschließend lassen wir im Basar Stoffbahnen durch unsere Finger gleiten, schnuppern an Blumen und Gewürzen und bewundern Jodhpurs Damenwelt in bunten Saris beim Einkauf. So manchen Händler bringt Ihr Reiseleiter unterwegs zum Plaudern, während er Sie zum Lassi-Shop für eine Kostprobe des weltbesten Joghurtdrinks lotst. Abends im Palasthotel in Luni sammeln Sie persönliche Eindrücke vom Maharadschaleben. 45 km.

Schließen Sie am Jainaheiligtum Ranakpur Ihre Augen und träumen Sie von einem Tempel – genau wie einst der Bauherr. Wenn Sie sie wieder öffnen, stehen Sie in einem Wald aus 1444 verzierten Säulen, die 29 Tempeldächer tragen. Dass die Anhänger der Jainareligion nicht nur geniale Baumeister, sondern auch Meisterköche sind, werden Sie bei der Pilgerspeisung im Tempel schmecken. Die vegetarischen Currys kitzeln gehörig den Gaumen – wie man sie mit den Fingern isst, zeigen uns die Pilger. 240 km. Zwei Übernachtungen in Udaipur.

Von der besonderen Rolle der Maharanas von Udaipur erfahren wir im Stadtpalast. Mindestens so traumhaft wie das Innenleben ist der Blick auf den Picholasee, auf dem das Lake Palace Hotel – der einstige Sommerpalast der Maharadschas – wie ein weißes Traumschiff schwimmt. Dann lotst Sie Ihr Reiseleiter durchs Gassengewirr der Altstadt zu einem Malatelier, wo uns Künstler in die Geheimnisse der filigranen Miniaturmalerei einweihen. Wenn der Wasserpegel es erlaubt, gleiten wir nachmittags über den See.

Im Bus geht's nach Bundi, eine Provinzstadt voller Charme und ein Stück altes Indien, an dem das Wirtschaftswunder vorbeizog. 300 km. Wie eine Tigerin über ihre Jungen wacht das Taragarh-Fort auf dem Hügel über die Stadt. Zu ihren Füßen duckt sich der Garh-Palast, der morgen unser Ziel ist. Heute Nachmittag durchstreifen wir die Altstadt, deren Häuser wie blaues Perlmutt schimmern. Quer durchs Basarviertel, das noch nicht in touristischer Hand ist, bis zum Stufenbrunnen Raniji ki Baori – ein origineller Beitrag Indiens zur Weltarchitektur. Wie sie einst für Abkühlung sorgten und Wasser spendeten, erklärt Ihr Reiseleiter. Übernachtung in einem Hotel mit Kolonialarchitektur.

Ehrfurchtsvoll passieren wir die gigantischen Flügel des Elefantentors zum Garh-Palast. Ist auch die einstige Pracht verfallen, der abgeblätterte Charme des Bauwerks bringt Nostalgikerherzen zum Pochen. Sprachlos schließlich stehen wir im Chitrashala, dem Pavillon der Gemälde. Zwischen Fresken in allen Schattierungen der Farbpalette, die jeden Quadratzentimeter bedecken, wird Ihr Reiseleiter zum Märchenerzähler und erweckt die Helden des uralten Ramayana-Epos zum Leben. Wieder aufgetaucht aus der Welt der Legenden, machen wir uns auf den Weg nach Ranthambore. 130 km. Zwei Übernachtungen.

Früh am Morgen holpern wir mit Geländefahrzeugen über staubige Pisten im Ranthambore-Nationalpark. Kamera nicht vergessen: Ranthambore ist das Top-Tigerreservat Rajasthans! Ob sich der König des Dschungels blicken lässt? Die Ranger sperren für uns die Augen auf. Doch auch wenn Schir Khan & Co. nicht in Ausgehlaune sind – Gazellen, Antilopen, Sambarhirsche und 256 Vogelarten sorgen in jedem Fall für "Dschungelbuch"-Feeling. Den Nachmittag lassen Sie dann geruhsam angehen – Ihr Palasthotel lädt zum Entspannen ein. Oder Sie geben den Tigern eine zweite Chance: Wer sichergehen will, bucht schon vor Reisebeginn eine zweite Pirschfahrt durch den Nationalpark (110 €), was kurzfristig oft nicht mehr möglich ist.

Welche Rolle spielt das Kastenwesen heute – offiziell abgeschafft, aber immer noch Garant für Geld und Karriere? Das erfahren Sie auf der Fahrt nach Agra von Ihrem Reiseleiter. Und welche Position hat die Frau in der indischen Gesellschaft inne? Großmogul Akbar zumindest übte seinen Gattinnen gegenüber religiöse Toleranz, fanden sich doch Damen fast aller Konfessionen im Harem. Für die Geburt eines Sohnes bedankte er sich bei seiner Lieblingsfrau mit der Palaststadt Fatehpur Sikri (UNESCO-Welterbe). Zwischen Höfen und Hallen schickt Ihnen Ihr Reiseleiter höfische Musik ins Ohr und entführt Sie in die Welt von Akbar und Harem. Weiterfahrt nach Agra. 295 km. Zwei Übernachtungen.

Das Grabmal des Itimad-ud-Daulah, ein Schmuckkästchen aus Marmor und Edelsteinen, ließ die Herrscherin Noor Jahan für ihren Vater errichten. Sie steht wie die schöne Mumtaz Mahal für Frauenpower im indischen Mittelalter – bildhaft erzählt Ihr Reiseleiter eine Episode Mogulgeschichte heute mal aus weiblicher Perspektive und rückt manches Vorurteil zurecht. Ein kleines Geschenk wird Sie noch zu Hause an Indiens starke Frauen erinnern. Danach zeigen uns Handwerker in einer Manufaktur, dass sie auch heute noch Marmor nach allen Regeln der Kunst bearbeiten können. Am Ende des Vormittags ein sehr männliches Meisterstück: das Rote Fort (UNESCO-Welterbe), die Machtzentrale der Moguln. Der Rest des Tages bleibt frei.

Unzählige Male auf Bildern gesehen – jetzt stehen wir mit Herzklopfen davor: der Taj Mahal (UNESCO-Welterbe), ein Traum in Weiß in der Morgensonne. Zwölf Jahre meißelten 20000 Handwerker am Mausoleum aus Marmor und schufen ein Meisterwerk, das den untröstlichen König Shah Jahan an seine tote Liebste erinnerte. Damit Ihnen Ihre Reise durchs Maharadschamärchen im Gedächtnis bleibt, bannt Sie ein Fotograf auf ein Erinnerungsfoto für zu Hause. Dann treten wir die Rückfahrt nach Delhi an. 240 km. Dort stehen einige Zimmer in einem Hotel in Flughafennähe zum Frischmachen zur Verfügung, und wir verabschieden uns bei einem letzten Curry, bevor uns der Bus kurz vor Mitternacht zum Flughafen bringt.

Nachts Flug mit Swiss nach Zürich oder mit Lufthansa nach München oder Frankfurt (nonstop, Flugdauer jeweils ca. 8,5 Std.). Ankunft jeweils am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa z. B. von Frankfurt oder München nach Delhi und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 110 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 15 Übernachtungen in stilvollen Hotels mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Eine Übernachtung im Wüstencamp in festen Luxuszelten mit eigenem Bad und WC
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Frühstücksbuffet, 14 Abendessen im Hotel, ein Barbecue-Abendessen, ein Abendessen im Wüstencamp mit Tanz und Musik)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Einige Zimmer bis ca. 23 Uhr am 17. Tag
  • Bootsfahrt auf dem Picholasee
  • Pirschfahrt in geländegängigen Fahrzeugen im Ranthambore-Nationalpark
  • Bahnfahrt von Ranthambore nach Bharatpur
  • Eintrittsgelder (ca. 85 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 90 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • 110 € - 2. Safari im Ranthambore NP
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Friedrichshafen
  • 0 € - ab/bis Genf
  • 0 € - ab/bis Graz
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Innsbruck
  • 0 € - ab/bis Köln
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Linz
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Münster
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Paderborn
  • 0 € - ab/bis Salzburg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

10 bis 25 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-Hotels

Reiseziele

Indien

Themen der Reise

Rundreise

Palasthotels
Bei dieser Reise übernachten Sie in mehreren Palasthotels. Bitte beachten Sie, dass sich der Begriff vorwiegend auf den Ursprung dieser Prachtbauten bezieht. Bis in die jüngere Vergangenheit waren es Wohnstätten der Maharadschas oder reicher Kaufleute. Auch wenn viel in die Renovierung investiert wurde, dürfen Sie nicht den Standard eines Luxushotels erwarten. Die Zimmer sind unterschiedlich in Größe und Ausstattung, die sanitären Anlagen nicht immer auf dem neuesten Stand. Das Frühstück fällt etwas einfacher aus als in Standardhotels. Für die Einbußen am Komfort werden die historische Umgebung und die familiäre Atmosphäre Sie reich entschädigen.

Reisepass erforderlich. Das elektronische Visum für Indien beantragt Studiosus (Frist 5 Wochen). Kurzfristiges Visum möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein. - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Indien
Unverändert gültig seit: 1. Juli 2019 Gesundheit Aktuelles Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko. -Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen. Impfschutz Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eineGelbfieberimpfungnachzuweisen. Bei Einreise aus Ländern mit gemeldeten Poliomyelitis-Erkrankungen sowie Ländern mit zirkulierenden Poliomyelitis-Viren ist der Nachweis einer Impfung, die mindestens 4 Wochen und maximal 1 Jahr vor Ausreise durchgeführt wurde, gefordert. Bei wiederholten Reisen ist die orale Impfung ggf. jährlich zu wiederholen. Ein Impfnachweis nach WHO-Standard ist mitzuführen. Für Ausländer, z. B. deutsche Staatsbürger, die in Poliomyelitis-infizierten Ländern leben und nach Indien reisen, ist eine Impfung nicht erforderlich. Genauso ist der Impfnachweis nicht erforderlich für Ausländer, z. B. deutsche Staatsbürger, die in Indien leben und in polio-infizierte Länder reisen. -Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. -Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A Poliomyelitis und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Tollwut, Hepatitis B, Meningokokken-Erkrankungen (ACWY) und Japanische Enzephalitis empfohlen. -Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise finden Sie hier. Zika-Virus-Infektion Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen. -Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion. Dengue-Fieber Dengue-Viren werden landesweit insbesondere an den Küsten, aber auch in Städten und in Höhenlagen bis ca. 1.500 Metern durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Während und nach dem Monsun steigen die Fallzahlen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber. -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. Chikungunya-Fieber Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen, zunehmend während und unmittelbar nach der Regenzeit und besonders in den bevölkerungsreichen Küstengebieten und den großen Metropolen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber. -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. Malaria Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria. -Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin. Außer in Höhenlagen über 2000 Meter besteht in Indien ganzjährig ein Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen mit saisonalen Schwankungen. Besonders in den Monaten während und nach der Regenzeit steigen die Fallzahlen an. In Indien sind die großen Städte davon nicht ausgenommen. Auch in Mumbai, Kalkutta und Delhi waren in den letzten Jahren Malaria-Erkrankungen zu verzeichnen. Das Risiko ist im Tiefland im Nordosten und im Bundesstaat Orissa am höchsten und nimmt vom Norden und den zentralen Landesteilen nach Süden hin ab. Dabei handelt es sich landesweit in über der Hälfte der Fälle um die potentiell lebensbedrohliche, durch Plasmodium falciparum verursachte, Malaria tropica. Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten: -Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden). -Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria). -Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. -Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmedizineroder Reisemediziner. -Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen. HIV/AIDS Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. In Indien ist in den letzten Jahren die Zahl der Infektionen hauptsächlich durch heterosexuellen Geschlechtsverkehr sprunghaft angestiegen. -Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Durchfallerkrankungen Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig häufig. Leitungswasser hat auch in Städten oft keine Trinkwasserqualität. Das Infektionsrisiko für Salmonellen- und Shigelleninfektionen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen, Hepatitis A und E besteht landesweit. Viele Typhuskeime sind multiresistent, d.h. Antibiotika nur noch schlecht wirksam.Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise: -Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden. -Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser. -Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. -Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst. -Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. -Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. -Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel. Cholera Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera. -Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten. Nipah-Virus-Infektion Gelegentlich wurden kleinere Nipah-Virus Ausbrüche in Westbengalen beschrieben, zuletzt 2019 im südlichen Bundesstaat Kerala. Japanische Enzephalitis Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen JE Viren. Ein geringes Übertragungsrisiko für JE besteht landesweit, besonders auf dem Land. In den Bundesstaaten Uttar Pradesh und Bihar kommt es immer wieder zum gehäuften Auftreten von Enzephalitiden und Hirnhautentzündungen, deren Ursache nicht immer eindeutig geklärt werden kann und die verschiedenen Erregern zugeschrieben werden. -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere nachts konsequent vor Mückenstichen und lassen sich hinsichtlich einer Impfung beraten. Grippe (Saisonale Influenza) Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 (Schweinegrippe), zirkulieren in Nordindien in den Wintermonaten. Im Süden sind Grippeviren in deutlich geringerer Häufigkeit ganzjährig nachweisbar. 2014/2015 und 2018/2019 kam es zu einer Häufung von Influenza A/H1N1-Fällen, vor allem in Delhi und in den Bundesstaaten Haryana, Maharashtra, Andhra Pradesh, Gujarat und Rajastan. Tollwut Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen bei Ungeimpften sind in Indien außerhalb der Großstädte, z.B. auch auf den Trekkingrouten im Norden, nicht immer möglich, eine ununterbrochene Kühlkette der Impfstoffe ist nicht überall gewährleistet, siehe Merkblatt Tollwut. -Eine Impfung gegen Tollwut ist für Indienreisende besonders wichtig. Lassen Sie sich diesbezüglich von einem Reise- oder Tropenmediziner beraten. Tuberkulose Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger. Geographisch bedingte Erkrankungen Nordindien ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit. -Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen. Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen. Für die Hubschrauberrettung aus Bergnot gibt es in Indien keine zivilen Luftrettungsunternehmen, sondern lediglich die Möglichkeit einer Evakuierung durch das indische Militär, die sich sehr bürokratisch und zeitaufwändig gestaltet. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur sehr verzögert erfolgen, die Benutzung von Satellitentelefonen ist in Indien strikt verboten. Es können trotz großem Zeitdruck aufgrund einzuholender Genehmigungen diverser staatlicher Stellen vor allem am Wochenende mitunter mehrere Tage vergehen, bis ein Suchtrupp oder ein Helikopter einsatzbereit sind. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte nicht immer einsatzbereit und können meist nur in einem sehr engen Zeitfenster frühmorgens starten. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen. Im Süden des Landes ist die Sonneneinstrahlung wegen der Äquatornähe besonders intensiv. Unangenehme und langfristig gefährliche Sonnenbrände sind häufig. -Achten Sie auf einen guten Sonnenschutz und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, insbesondere bei Kindern und älteren Personen. Gefährliche Strömungen führen an den Küsten immer wieder zu Badeunfällen. Warnungen an den Stränden sind unbedingt zu beachten. Kinder sollten an Stränden niemals unbeaufsichtigt spielen. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen (Larva migrans cutanea). Versorgung nach Unfällen Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, werden in Indien nicht durchgeführt. Verkehrsregeln werden von der großen Mehrheit der Fahrer missachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Gehwege existieren häufig nicht oder bergen erhebliche Unfallgefahren wie unerwartete Stolperfallen oder nicht gesicherte oder gekennzeichnete Baugruben. Luftverschmutzung Die Luftverschmutzung in den Städten hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. In Delhi und Kalkutta kommt es in den Wintermonaten außerdem zu einer hohen Belastung der Luft durch Verbrennungsrückstände und Qualm. Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD können sich dadurch erheblich verschlechtern. -Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisualoder die Seite der Messstationen der Landesregierung von Delhi. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch meist nicht europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erheblich erschweren. In den großen Städten ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem hohen und sehr hohen Niveau und damit auch deutlich teurer. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung in eine der großen urbanen Kliniken erwogen werden. Dort ist es üblich, vor Behandlungsbeginn eine erhebliche Anzahlung zu leisten. Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht überall gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch gefälschte Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Die Apotheken der großen Privatkliniken bieten ein breites Spektrum zuverlässiger Medikamente an. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzter Antibiotika auf. Listen von Ärzten und Krankenhäusern bieten die deutschen Vertretungen in Indien. Patienten mit psychischen Erkrankungen wird geraten, ihre Medikamente vor und während einer Indienreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht! In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen. -Besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit Ihrem behandelnden Arzt. -Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland. -Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke. -Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmedizineroder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.

Verlängerung: Goa, Park Hyatt*****
ITC Grand GoaGoaGoa, Park Hyatt*****Lage: Ebenfalls im Süden Goas, ca. 30 km von der Hauptstadt Panjim entfernt, liegt eines der schönsten Hotels Goas am Strand von Arossim. Eingebettet in eine großzügige, tropische Gartenanlage, bietet das Hotel einen breiten und weißen Sandstrand und eine Atmosphäre von Entspannung und Luxus. Transferzeit zum Flughafen ca. 25 Minuten.Einrichtungen: Verschiedene Restaurants und Bars bieten in außergewöhnlichem Ambiente indische, goanische und internationale Spezialitäten an. Dass Fisch und Meeresfrüchte besonders zu empfehlen sind, muss hier kaum hervorgehoben werden. Überall in der Anlage können Sie im Freien sitzen und das tropische Klima und die Abendbrise genießen. Im Palms, dem Open-Air-Dining-Restaurant, erleben Sie unvergessliche Stunden bei hervorragendem Essen.Zimmer: Die 250 Zimmer verteilen sich auf verschiedene Gebäude im portugiesischen Pousada-Stil, die zwischen Lagunen und kleinen Wasserkanälen liegen. Somit genießt jedes Ausblick auf eine tropische Bepflanzung. Sie sind großzügig und luxuriös ausgestattet mit Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN, Safe, Föhn sowie Tee-/Kaffeekocher und haben entweder eine Terrasse oder einen Balkon. Unsere Preise basieren auf Zimmern der Kategorie "Park".Sport und Freizeit: Zu den Freizeiteinrichtungen zählen Swimmingpool, Fitnesszentrum und Whirlpool. Am Strand gibt es zahlreiche Wassersportmöglichkeiten. Der hauseigene Sereno Spa bietet alle Arten der ayurvedischen Massage an. Ein Luxushotel der renommierten Hotelkette an einem traumhaften Strand.

Verlängerung: Goa, Zuri White Sands Resort*****
Zuri White Sands ResortGoaGoa, Zuri White Sands Resort*****Lage: Im Süden Goas, direkt am langen, palmengesäumten Sandstrand von Varca, 40 km von der Hauptstadt Panjim entfernt, liegt die in dörflichem Stil erbaute Resortanlage mit ihrem ausgedehnten Garten. An die großzügige Poollandschaft und einen Palmengürtel schließt sich der weiße Sandstrand an. Die Transferzeit zum Flughafen beträgt ca. 40 Minuten.Einrichtungen: Im hellen Waterfalls Café werden rund um die Uhr kleine internationale Gerichte serviert. Im Restaurant Flavours haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Spezialitäten des Subkontinents. Auf der luftigen Terrasse mit Pool und Strandblick lässt es sich wunderbar dinieren. Eine alte Dhau, zu einer Taverne umgebaut, bietet bei frischem Fisch und erlesenen Weinen den wohl schönsten Platz am Strand für den Sonnenuntergang.Zimmer: Das Hotel verfügt über 110 komfortable Zimmer, die sich über die weitläufige Anlage verteilen. Sie sind mit Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN, Safe, Föhn sowie Tee-/Kaffeekocher ausgestattet.Sport und Freizeit: Zu den Freizeiteinrichtungen zählen eine große Swimmingpoolanlage, das Fitness- und Wellnesszentrum Ship Shape mit Jacuzzi, Whirlpool, Dampfbad und Sauna, in dem Sie auch Massageanwendungen buchen können, sowie eine Bowlingbahn, Wasserski und Windsurfen. Bootsausflüge können ebenfalls organisiert werden.Ein gutes Hotel mit Flair.

Verlängerung: Mahabalipuram, Radisson Blu Resort Temple Bay****(*)
Radisson Blu Temple BayMahabalipuramMahabalipuram, Radisson Blu Resort Temple Bay****(*)Lage: Ca. 65 km südlich von Chennai gelegen, befindet sich diese großzügige Resortanlage direkt am Strand von Mahabalipuram mit Blick auf den zum UNESCO-Welterbe gehörenden Küstentempel. Die Transferzeit zum internationalen Flughafen von Chennai beträgt ca. 50 Minuten.Einrichtungen: Im Restaurant Waters Edge in Poolnähe werden indische und internationale Speisen angeboten. Ein weiteres Restaurant mit herrlichem Meerblick befindet sich in Strandnähe. Eine kleine Bar mit Clubzimmer steht ebenfalls zur Verfügung, am Pool werden Snacks und Getränke serviert. Der Hauptpool zählt zu den größten Pools auf dem Subkontinent.Zimmer: Die 144 Zimmer sind in frei stehenden Bungalows oder im Haupthaus untergebracht. Wir haben für Sie die Chalets mit Meerblick ausgewählt, die sich in unmittelbarer Nähe zum Infinity-Pool befinden. Sie sind mit Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN, Safe, Föhn und Tee-/Kaffeekocher sowie Balkon oder Terrasse ausgestattet.Sport und Freizeit: Im großzügigen Swimmingpool lässt es sich herrlich entspannen, und im Ayurvedazentrum und im Spa werden verschiedene Anwendungen angeboten. Der lange Sandstrand lädt zu Spaziergängen ein oder zu einem Bummel zum nahe gelegenen Zentrum Mahabalipurams.Ein gut geführtes Badehotel in traumhafter Kulisse.

Sicherheit geht vor!
Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Indien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Als stabile Demokratie und aufstrebende Wirtschaftsmacht hat das politische Gewicht Indiens in den letzten Jahren auf regionaler und internationaler Ebene deutlich zugenommen. Bisher hatte diese Entwicklung noch keine nachhaltig positive Auswirkung auf die Sicherheitslage in Indien selbst. Die nationalen Behörden und das deutsche Auswärtige Amt gehen daher unverändert von einer landesweit bestehenden terroristischen Bedrohung aus. Verantwortlich für die Anschläge der vergangenen Jahre waren meist islamistische Extremisten, teils aber auch regional operierende politische oder ethnische Gruppierungen. Zudem haben soziale Konflikte, aber auch politische und religiöse Auseinandersetzungen immer wieder lokal begrenzte gewalttätige Proteste, Straßenblockaden und Demonstrationen zur Folge. In einigen Städten und Regionen Indiens steigt seit einigen Jahren die traditionell niedrige Alltagskriminalität an. Wegen der Gefahr neuer Terroranschläge und regionaler Unruhen vermeiden wir, soweit möglich und insbesondere in Großstädten, größere Menschenansammlungen und verzichten in den Ballungszentren auf die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Leistungspartner und Reiseleiter sind im ganzen Land zu hoher Wachsamkeit aufgerufen. Ebenso bieten wir keine Reisen in Regionen an, die uns, in Übereinstimmung mit der Einschätzung des Auswärtigen Amtes und der deutschen Botschaft in Neu-Delhi, als bedenklich erscheinen. Dies trifft z. B. auf große Teile von Kaschmir sowie auf einige Bundesstaaten im Nordosten Indiens zu. Wir sehen derzeit außerhalb der genannten Gebiete keinen Anlass, von Reisen nach Indien abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Studiosus Reisen München Stand: 1. Juli 2019

Reise- und Sicherheitshinweise Indien
Zuletzt aktualisiert am: 1. Juli 2019 Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen: Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen“ Folgen Sie uns auf Twitter: AA_SicherReisen Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste Aktuelles Durch aktuelle Spannungen in der Grenzregion zu Pakistan und die andauernde Teilsperrung des pakistanischen Luftraums kommt es weiterhin zu besonderen Sicherheitsanordnungen und Verspätungen im Flugverkehr zwischen Indien und Europa. -Seien Sie bei Aufenthalten in den betroffenen Gebieten besonders vorsichtig und halten Sie sich über die Medien informiert. -Befolgen Sie stets die Anweisungen von Sicherheitskräften. -Informieren Sie sich über die Reiseveranstalter und Fluggesellschaften über etwaige Verspätungen. Sicherheit Von Reisen nach Kaschmir wird abgeraten. Terrorismus Die Sicherheitslage in Indien bleibt vor dem Hintergrund zahlreicher schwerer Terroranschläge in den letzten Jahren angespannt. Dies gilt insbesondere im zeitlichen Umfeld staatlicher und religiöser Feiertage sowie von Großereignissen. Es muss davon ausgegangen werden, dass insbesondere New Delhi und andere Metropolen des Landes im Fokus terroristischer Aktivitäten stehen. Es besteht weiterhin die Tendenz, dass auch touristisch frequentierte Orte zunehmend ins Visier der Terroristen geraten. Im Bundestaat Jammu und Kaschmir wurden in den vergangenen Jahrzehnten und auch jüngst Bombenanschläge verübt, die viele Todesopfer forderten. Gegen Ausländer gerichtete Einzelaktionen, auch Entführungen, können in der gesamten Region nicht ausgeschlossen werden. Teilweise wurden Ausgangssperren verhängt. -Seien Sie insbesondere an belebten Orten (beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, bei großen Menschenansammlungen sowie in der Nähe von Regierungsgebäuden und nationalen Wahrzeichen) und bei besonderen Anlässen besonders aufmerksam. -Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis. Innenpolitische Lage Bundesstaat Jammu und Kaschmir Von Reisen in den Landesteil Kaschmir, einschließlich Srinagar, wird abgeraten. Im Bundestaat Jammu und Kaschmir kommt es neben terroristischen Gewalttaten auch zu unvorhersehbaren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei bzw. der Armee. Seit September 2016 finden auch wieder verstärkt bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen indischen und pakistanischen Truppen wie auch mit verschiedenen Separatistengruppen entlang der internationalen Grenze und der Waffenstillstandslinie (LoC) statt. Im Landesteil Jammu ist die Sicherheitslage zwar grundsätzlich stabil. Allerdings sind unvorhersehbare gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften auch dort möglich. Im Landesteil Ladakh ist die Sicherheitslage grundsätzlich stabil. Einzelne terroristische Aktivitäten sind allerdings nicht auszuschließen. In den direkten Grenzregionen kann es zu Zusammenstößen zwischen indischen und pakistanischen und indischen und chinesischen Sicherheitskräften kommen. -Halten Sie sich über die Sicherheits- und Infrastrukturlage informiert. -Reisen Sie, sofern unbedingt erforderlich, nur auf dem Luftweg nach Srinagar. -Seien Sie bei Reisen in die westlichen Teile des Landesteils Ladakh besonders vorsichtig. -Reisen Sie nicht allein oder mit einem nicht ausgewiesenen Führer durch diese Gegenden, per Autostopp und zelten Sie nicht an einsamen Plätzen. -Lassen Sie sich hinsichtlich der Auswahl der Trekkingrouten vor Ort von vertrauenswürdigen und ortskundigen Führern beraten. -Meiden Sie die unmittelbaren Grenzgebiete zu Pakistan und der Volksrepublik China in Ladakh. -Meiden Sie größere Menschenansammlungen. -Befolgen Sie stets die Anweisungen der lokalen Behörden und Sicherheitskräfte. Nordosten In den nordöstlichen Bundesstaaten (Arunachal Pradesh, Assam, Nagaland, Manipur, Meghalaya, Mizoram und Tripura) sind in einigen Regionen noch vereinzelt militante politische Gruppen und auch kriminelle Banden aktiv. Touristen sind zumindest bisher nicht Ziel von Anschlägen und Entführungen, können aber dennoch leicht in Gefahr geraten. -Verlassen Sie sich bei Reisen in den Nordosten Indiens auf sicherheitsbewusste, zuverlässige lokale Partner (Reiseveranstalter, Hotels/Ressorts, Geschäftspartner) und verhalten Sie sich situationsgerecht. -Beachten Sie, dass für einige Gebiete zusätzlich zum Visum Einreisegenehmigungen erforderlich sind. -Holen Sie sich kurz vor Ihrer Reise aktuelle Informationen, z.B. von lokalen Reiseveranstaltern zur aktuellen Sicherheitslage und zu eventuellen besonderen Genehmigungserfordernissen, ein. -Informieren Sie sich, ob Ihre Reiseroute durch von naxalitischem Terrorismus betroffenes Gebiet führt. Übrige Landesteile Auch meist friedlich verlaufende Proteste und Demonstrationen können zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen. Die Bundesstaaten Bihar, Jharkand, Chhattisgarh, der äußerste Südwesten von Orissa, der äußerste Norden von Andhra Pradesh und der äußerste Osten von Maharashtra verzeichnen - insbesondere in ländlichen Gebieten - bewaffnete Aktivitäten einer militant-sozialrevolutionären maoistischen Bewegung, die in einzelnen Distrikten bis hin zur Ausübung quasistaatlicher Gewalt gehen. Die Aktivitäten richteten sich bislang nicht gegen Ausländer, in der Vergangenheit ist es jedoch zu einem Entführungsfall gekommen. Auch Sabotageakte und Anschläge auf das öffentliche Eisenbahnnetz wurden in der Vergangenheit verübt. Reisen auf die Andamanen-Inseln unterliegen teilweise Einschränkungen. -Informieren Sie sich über die lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage und möglicherweise geplante Proteste. -Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. -Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. -Führen Sie touristische Aktivitäten nicht ohne ortskundige einheimische Begleitung durch. -Beachten Sie unbedingt entsprechende Verbote der lokalen Behörden. Kriminalität Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl kommt vor. Das Risiko von Gewaltkriminalität ist insbesondere in den touristisch erschlossenen Gebieten Indiens eher gering. Touristen in New Delhi und anderen indischen Städten werden gelegentlich und insbesondere im Stadtzentrum von New Delhi von örtlichen Reiseveranstaltern mit aggressiven Verkaufsmethoden zum Kauf überteuerter Reisen gedrängt. Diese Büros geben sich regelmäßig als „staatlich anerkannt“ aus, um besondere Qualität und Reputation vorzugeben. Örtliche Taxifahrer arbeiten mitunter mit diesen Veranstaltern und unseriösen Hoteliers zusammen und fahren Touristen gezielt dorthin, insbesondere direkt nach Ankunft am Flughafen in Delhi, unter Ausreden, weshalb das beabsichtigte Ziel nicht erreichbar sei. Touristen - besonders in Rajasthan und Goa – wurden wiederholt Opfer gut organisierter Trickbetrüger, u.a. über das Angebot lukrativer Juwelengeschäfte. Ausländer, insbesondere allein oder in kleinen Gruppen reisende Frauen, sind vereinzelt von gewaltsamen, auch sexuellen Übergriffen betroffen, auch in Touristenzentren. Dazu werden teilweise Drogen oder K.o.-Tropfen über Getränke verabreicht. -Lassen Sie sich stets von Vorsicht leiten und praktizieren Sie immer situationsangemessenes und kulturbewusstes Verhalten. Dies trifft insbesondere auf alleinreisende Frauen vor dem Hintergrund der Berichte über sexuelle Übergriffe zu. -Seien Sie bei Reisebuchungen in indischen Reisebüros besonders wachsam und überprüfen Sie vorgelegte Angebote. -Kontaktieren Sie unverzüglich die lokale Polizei (in Delhi die spezielle 24 Stunden operierende „Tourist Police“, Notruf 100), sollten Sie in Bedrängnis geraten. -Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf. Tragen Sie Ihr Mobiltelefon verdeckt und möglichst nicht offen in der Hand. -Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld sowie zur Sicherheit eine Kreditkarte, jedoch keine unnötigen Wertsachen mit. -Lassen Sie beim Einsatz von Kreditkarten z.B. in Restaurants, Geschäften, bei online Buchungen und am Geldautomaten die übliche Vorsicht walten. -Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen. -Lassen Sie Essen und Getränke im Restaurant oder in einer Bar unbekannter Umgebung nicht unbeaufsichtigt. -Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei. Naturkatastrophen Insbesondere die nördlichen Landesteile entlang des Himalayas liegen in einer seismisch sehr aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommt. Während der Haupt-Monsunzeit (Juli bis September) lösen starke Regenfälle besonders in den gebirgigen Teilen des Landes immer wieder Überschwemmungen und Erdrutsche aus. Zyklone und Tropenstürme sind insbesondere in den Monaten September bis Dezember an der Ostküste Indiens nicht ungewöhnlich; in der Bucht von Bengalen auch von April bis Juni. -Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen, sowie die Anweisungen lokaler Behörden. Aktuelle amtliche Wetterwarnungen finden Sie auf der Webseite des indischen meteorologischen Departments. -Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Tsunamis vertraut. Informationen dazu bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum. -Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Studiosus ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Studiosus Reisen München GmbH)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
18.10.2019 - 04.11.2019 € 2.745,- € 3.520,- Zu diesem Datum anfragen
25.10.2019 - 11.11.2019 - -
08.11.2019 - 25.11.2019 - -
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20.12.2019 - 06.01.2020 € 3.295,- € 4.090,- Zu diesem Datum anfragen
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Reisenummer: 81709

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