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Reisen mit Marco Polo Reisen

Russland – Mongolei - Transsib – once in a lifetime

15-tägige Youngline Plus

Von Europa nach Asien, von der Stadt in die Steppe. Transsibirische Eisenbahn – Kult auf Schienen, Sehnsuchtsstrecke, Lebenstraumerfüller! Unterwegs zu Bahn, Boot, Bus und Rote-Armee-Jeep wechseln wir Fahrzeuge, Szenen, Kontinente und Scouts – und nehmen dabei alle Highlights mit, von Moskau über den Baikalsee bis Ulan Bator. Wir schlafen in Viererabteilen und Zweierjurten, essen auf Rädern, aus dem Doggybag, beim Uferpicknick und am Familientisch. Dazu sammeln wir Klimapunkte nicht nur beim Bahnfahren, sondern auch beim Aufforsten der mongolischen Steppe. Ein abgefahrenes Abenteuer!

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts

Im Laufe des Tages Flug nach Moskau. Am Flughafen werden wir erwartet und zu unserem Hotel gebracht. Gut Ding braucht Weile … aber bei den Ein- und Ausblicken verfliegt die Zeit: Platte trifft Baustelle trifft Wolkenkratzer – die Millionenmetropole platzt aus allen Nähten! Wer früher ankommt, ist länger da … und zieht schon mal los auf Solo-Entdeckungstour. Abends dann großes Hallo mit allen und Marco Polo Scout Irina, die uns gleich russische Basics beibringt. Regel Nummer eins: Kein Dinner ohne Wodka – gleich ein Tasting zum Herantasten. Beste Grundlage für unser Abendessen.

Irina proudly presents: ihre Stadt. Erst Highlight-Hopping mit dem Bus quer durch die City. Arbat, Kutzovsky, Tverskaja – über die Hauptschlagadern mitten ins Herz: Wir spazieren zum Roten Platz, historisches und architektonisches Moskau-Muss – einfach nur wow! Auch drum herum jagt ein Fotomotiv das nächste: Basilius-Kathedrale, Luxus-Kaufhaus GUM und die kolossalen Kreml-Mauern. Wer oder was hier dahinter steckt? Finden wir’s raus – auch wenn die Putin-Trefferquote gen Null geht … Auf die Höhepunkte folgt der Tiefgang: Irina führt uns zu den spektakulärsten Metrostationen. Stuck, Deckenleuchter, Mosaike und Marmor … nobel geht die Welt zu Untergrund! Nach so viel Sightseeing Lust auf Nightseeing? Mit Irinas Bar- und Clubtipps wird die Moskauer Nacht zum Tag …

Ausschlafen ist drin – doch die Stadt lockt raus: Museen ohne Ende, Gorki-Park, Sunday-Shopping oder das Observation Deck Panorama360 … die Ideenliste unseres Scouts kennt kein Ende. Unterwegs nicht vergessen, sich für die lange Zugfahrt mit Proviant einzudecken! Als heißer Tipp wird z.B. die gute alte Tütensuppe gehandelt, Samowar sei Dank!

VIP-Kathedrale zum Hauptstadt-Finale: Keine in der Stadt ist bedeutender als die Christi-Erlöserkathedrale. Dann startet unser Abenteuer Transsibirische Eisenbahn am Jaroslawer Bahnhof: Zug Nr. 70, jeder in sein Viererabteil, Abschied nicht vergessen. Ciao Irina – Irkutsk wir kommen! Am frühen Nachmittag rattern wir los … einmal quer durch (fast) ganz Russland. Vor uns liegen drei Tage, vier Nächte und gut 5000 Kilometer. Da kann man sich schon mal häuslich einrichten, im Abenteuermodus: Die Sprache wird auf Hände und Füße umgestellt, das Klo geplumpst und die Dusche verschoben. Shower-Märchen? Once in a lifetime eben …

Railmovie mit Überlänge und in O-Ton: Vor den Fenstern zieht erst Europa vorbei, dann Asien. Ural, Westsibirisches Tiefland, Ostsibirisches Bergland. Stille Dörfchen, turbulente Bahnhöfe. Statt Popcorn wird jeden Morgen Frühstück serviert. Mittags und abends ist das Motto: eat like the locals – russische Hausmannskost im Speisewagen (echt lecker!), DIY aus der Provianttüte oder Snacks von fliegenden Händlern auf den Bahnsteigen unterwegs. So oder so: Wodka gehört dazu. Apropos Schunkeln: Das Rattern über die Gleise hat was Meditatives … und wird nachts zum Wiegenlied.

Beschreibung siehe Tag 5.

Das Morgengrauen in Irkutsk geht ja gut los: Hey Sergej – Scout Nummer zwei begrüßt uns am Gleis und nimmt uns mit zum Frühstücken. Auf geht’s nach Listwjanka am Sibirischen Meer – dem bleiblauen Baikalsee, für uns heute besonders vielseitig. Erst begehbare Geschichte im Museumsdorf Talzy, dann ein ausuferndes Uferpicknick und was gegen den Wissensdurst im Baikalmuseum. Den Erlebnishunger stillen wir zuletzt bei einer Bootstour. Beim Einschlafen im Hotel fehlt uns das Rattern – dafür sind wir frisch geduscht.

Der frühe Vogel fängt die Breakfastbox für unser Baikalseefrühstück an Bord. Nach vier Stunden erreichen wir die Insel Olchon, das Herz des Baikals. Nadelbäume, Steilküste, Dünen, Wildblumenwiesen – was für ein schönes Ende der Welt! … An dem wir schon erwartet werden: Armeegrün, bullig und robust stehen sie in den Startlöchern, unsere russischen Ur-Jeeps Marke UAZ – und bringen uns zum Gästehaus nach Chuzir. Nachmittags spazieren wir durchs Dorf und zum Schamanenfelsen – Heiligtum und Wahrzeichen.

Wälder, Wolken, Wasser – ein russisches Freizeitmärchen! Walken, wandern oder biken? Sergej gibt Insel-Tipps für alle Aktivitätsgrade. Wer’s wilder mag, macht einen Trip zum Kap Choboj (75 € inkl. Picknick, nur bis 5 Wochen vor Reisebeginn buchbar): Auf der UAZ-Tour nehmen wir alles mit ... Sandpisten und Steilküsten, karge Hügellandschaft und dichte Taiga, einsame Buchten und grasbewachsene Ebenen – und obendrauf ein Picknick am Kap! Nachmittags zurück zum Gästehaus. So oder solo: Am Abend kochen wir alle zusammen mit einer einheimischen Familie. Einblick in Töpfe und Köpfe: So schroff die Insel, so herzlich ihre Bewohner, so herzhaft ihre Küche, so obligatorisch der Wodka.

Frühstücksgestärkt geht’s mit Boot und Bus nach Irktusk und dort nachmittags auf Stadtrundfahrt: von Platte keine Spur – dafür Zwiebelturmkirchen, Holzhäuser in allen Lackfarben und Verfallsstadien, nagelneue Limousinen und blechspielzeugartige Straßenbahnen, big Business und kleine Leute, die ihr Wasser mit Eimern an Brunnen holen … Noch mehr sibirische Geschichte(n) dann im Dekabristenmuseum: So lebten die adeligen Verbannten im Exil. Jetzt aber zurück ins Jetzt: In den Kolchos-Markthallen holen wir uns Inspiration und Verpflegung – perfekt für Zugproviantrunde zwei.

Wir frühstücken wieder von der Breakfastbox in den Mund – unser zeitiger Zug Nummer 306 wartet nicht! Scout Sergej gibt vorm Abschied noch den Platzanweiser, dann rattert die Transsibirische Eisenbahn wieder mit uns los. Ade, Baikalsee – hallo Mongolei – dazwischen: ganz großes Landschaftskino!

Neuer Tag, neues Land, neuer Scout: Kaan begrüßt uns am Bahnhof in Ulan Bator und weiß gleich, was wir brauchen. Frühstück auf festem Boden! Danach ein Hauch von Tibet im Gandan-Kloster und weiter in den Terelj-Nationalpark. Vor uns: die weite Pferd- und Yakweide der Mongolei und unser Jurtencamp, erstes "Green Hotel" im ganzen Land. Das ist unser Stichwort – Make Mongolia green again: So schön die mongolische Steppe, Wüste, Halbwüste ist – ein bisschen Grün kann nicht schaden. Wir packen das Thema bei der Wurzel und pflanzen gemeinsam Bäume oder Büsche. Gut für die Aufforstung und unser Klimakarma. Danach: frei in der Mongolei – zu Fuß, zu Pferd oder zu Mountainbike?

Vormittags: Freizeit. Mittags: Camp-Kulinarik im Essenszelt, dann mit vollem Bauch und Herzen Rückfahrt nach Ulan Bator. Citytour mit kleiner Zeitreise im Nationalhistorischen Museum und im Lama-Kloster Tschojdshin. Abends: gemeinsames Abschiedsessen mit lokalen Spezialitäten – deftig, ehrlich, lecker!

Morgens Flug nach Moskau (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Stunden). Weiterflug im Laufe des Tages.
  • Linienflug mit Aeroflot (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Moskau und zurück von Ulan Bator, nach Verfügbarkeit, sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 80 €)
  • Eine Reise mit der legendären Transsibirischen Eisenbahn ist eines der großen Reiseabenteuer weltweit. Unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse unterwegs sind garantiert. Um die Reise richtig genießen zu können, musst du bereit sein, dich voll und ganz auf das Abenteuer der langen Bahnfahrt und auch den fehlenden Komfort einzulassen. Klartext: In den Regelzügen der russischen Staatsbahn gibt es keine Duschgelegenheiten. Einfache WCs und Waschgelegenheiten zur gemeinschaftlichen Benutzung sind vorhanden. Eine "Geschlechterteilung" gibt es nicht in den 4-Bett-Abteilen. Du teilst dir das Abteil somit mit weiblichen und männlichen Mitreisenden. Was wir garantieren: Nur Teilnehmer deiner Reisegruppe werden in deinem Abteil untergebracht sein. Ist das okay für dich? Dann viel Spaß auf dieser ganz besonderen, unvergesslichen Reise, die - nebenbei bemerkt - aufgrund von Formalitäten und Vorschriften - nur bis 90 Tage vor Reisebeginn gebucht werden kann.
  • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit gutem, landesüblichem Bus, Geländefahrzeugen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Bahnfahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn (Regelzüge) von Moskau nach Irkutsk und von Irkutsk nach Ulan Bator in der 2. Klasse
  • Bootsfahrt zur Insel Olchon und zurück
  • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels und Gästehäusern; 5 Übernachtungen im Zug (4-Bett-Abteil) und 2 Übernachtungen im Jurtencamp mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
  • Wodka-Probe in Moskau
  • Eintritte und Nationalparkgebühren
  • Reiseliteratur (ca. 15 €)
  • Deutsch sprechende, wechselnde Marco Polo Reisebegleitung; keine Reisebegleitung während der Zugfahrten
  • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • 39 € - Rail & Fly 2. Klasse, einfach
  • 9 € - CO2-Ausgleich Flüge
  • 75 € - Ausflug Kap Choboj
  • 78 € - Rail & Fly 2. Klasse, hin und zurück
  • 67 € - Visagebühren und -beantragung: Russland
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Köln
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

12 bis 20 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung im Mittelklasse-Hotel

Reiseziele

Mongolei, Russland

Themen der Reise

Rundreise

Für die Einreise nach Russland ist ein Reisepass und Visum erforderlich, das wir gerne für dich beantragen (Frist 5 Wochen). Den aktuell anwendbaren Preis für diesen Service entnimmst du bitte der Rubrik "Zusätzlich buchbare Extras", sobald du einen Reisetermin und die Unterkunftsart ausgewählt hast. Für die Einreise in die Mongolei ist ein Reisepass erforderlich, für Nichtdeutsche zusätzlich ein kostenpflichtiges Visum, das du bei der für dich zuständigen Botschaft der Mongolei beantragen musst. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ausrüstung
Folgende Dinge gehören bei dieser Reise in dein Reisegepäck: - Tagesrucksack/Daypack - Trinkflasche/Becher zum Abfüllen von Trinkwasser aus großen Kanistern - Taschenlampe für die Übernachtung im Jurtencamp; oft steht generatorerzeugter Strom nur in den Abendstunden zur Verfügung. - falls Du mit dem Smartphone oder Tablet fotografierst: eine Powerbank (muss beim Flug ins Handgepäck), da die Anzahl an Steckdosen im Zug und im Jurtencamp teilweise eingeschränkt ist und sich abends schnell mal Engpässe ergeben - Taschentücher/ Toilettenpapier - Feste Schuhe - Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut) - Insektenschutzmittel - Regenschutz Im Zug und auch im Jurtencamp wird kein Schlafsack oder Bettwäsche benötigt. Beides wird in jeder Unterkunft zur Verfügung gestellt. Ebenfalls ist im Zug ein kleines frisches Handtuch vorhanden. Es empfiehlt sich dennoch ein zusätzliches Handtuch oder einen Waschlappen mitzunehmen. Als Reisegepäck empfehlen wir dir eine praktische Reisetasche bzw. einen Rucksack. In den Zugabteilen sind jeweils Gepäckablagefächer vorhanden, wo dein Gepäck verstaut werden kann.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest. Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.

RUSSLAND
Medizinische Hinweise Aktuelles Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko. - Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen. Impfschutz Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. - Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. - Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut sowie FSME empfohlen. - Firmen sollen sicherstellen, dass ausländische Beschäftigte gegen Masern geimpft sind. Es finden keine individuellen Kontrollen statt. - Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG. HIV/AIDS Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer empfohlen, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Von Ausländern wird vor Ausstellung eines Daueraufenthaltstitels die Vorlage eines HIV-Tests verlangt. - Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Durchfallerkrankungen Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise: - Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden. - Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser. - Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. - Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst. - Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. - Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. - Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel. Frühsommer-Meningoenzephalitis Teile der Russischen Föderation sind Risikogebiete für die durch Zecken übertragende Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME/RSSE). Der in Deutschland erhältliche FSME-Impfstoff schützt auch vor der in der Russischen Föderation endemischen Virusvariante. Zecken können auch andere Krankheiten wie z.B. die Borreliose übertragen, siehe Merkblatt FSME. - Suchen Sie Ihren Körper nach Aufenthalten im Freien (April – Oktober) sorgfältig nach Zecken ab und entfernen diese so rasch wie möglich. Für weitere Empfehlungen zu möglicherweise notwendigen Behandlungen ist ein Arzt aufzusuchen. - Lassen Sie sich hinsichtlich einer FSME-Impfung bei besonderer Exposition beraten und ggf. impfen. Tollwut Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Viruserkrankung, die über den Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen wird. In ganz Russland treten gelegentlich Fälle von Tollwut auf. Das Tollwutrisiko durch z.B. streunende Hunde reiche bis in die Städte, siehe Merkblatt Tollwut. - Vermeiden Sie den Kontakt mit Tieren. - Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen. Die Impfserie sollte vor Reiseantritt abgeschlossen sein. - Suchen Sie auch bei vorhandener Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf. Radioaktive Risiken Es ist nicht ausschließen, dass es in der Nähe der Stadt Tscheljabinsk (Atomanlage Majak) zu Unfällen mit Freisetzung von Radioaktivität gekommen ist. - Verzichten Sie in der Region auf den Verzehr von Waldfrüchten, Pilzen und Beeren, da diese radioaktiv belastet sein könnten. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung insbesondere außerhalb der großen Städte ist mit der medizinischen Versorgung in Mitteleuropa nicht zu vergleichen. In aller Regel sind in medizinischen Versorgungseinrichtungen Kenntnisse der Landessprache notwendig. In Moskau, St. Petersburg und anderen Großstädten gibt es einige meist private Krankenhäuser, die hinsichtlich der Unterbringung und der technischen und fachlichen Ausstattung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Notfallbehandlungen in staatlichen Kliniken sind laut Gesetz grundsätzlich kostenlos, die staatlichen Kliniken entsprechen aber in Ausstattung und Kenntnisstand oft nicht dem deutschen Standard. Hilfe kann über die Notfall-Telefonnummer 03 (vom Mobiltelefon: 112) gerufen werden. In privaten Krankenhäusern, die bei Bedarf auch kostenpflichtige Notarztwagen schicken, können die Kosten einer medizinischen Behandlung um ein vielfaches höher sein als in Deutschland. Außerdem wird selbst in Notfällen eine ärztliche Behandlung oftmals nur gegen Vorkasse (entweder bar oder per Kreditkarte) geleistet. Der Reisende sollte für den Krankheitsfall daher genügend Bargeld mit sich führen oder in Deutschland Vorkehrungen für eine schnelle Bargeldbeschaffung (über Kreditkarte oder Blitzüberweisung) treffen. Aufschiebbare oder schwerere Operationen sollten nach ärztlicher Rücksprache in Mitteleuropa durchgeführt werden. Gemäß den russischen Visavorschriften muss für eine Einreise in die Russische Föderation eine Krankenversicherung abgeschlossen werden. Im Krankheitsfalle sollte sofort mit dieser Versicherung Kontakt aufgenommen werden. Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen. Die Apotheken in den großen Städten der Russischen Föderation haben ein gutes Sortiment, wichtige Standardmedikamente sind vorhanden. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen allerdings vor. - Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland. - Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG. Unverändert gültig seit: 07.11.2019

Mongolei
Medizinische Hinweise Stand: 26.09.2019 Aktuelles Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko. •Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen. Impfschutz Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. •Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. •Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A nd Tollwut, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, , Meningitis (A/CW/Y) und FSME empfohlen. •Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG. Masern In den Jahren 2015/2016 ist es zu einer Masernepidemie mit 20.000 Fällen gekommen, überwiegend bei Kindern und Jugendlichen. Nachdem die Mongolei in den Jahren zuvor bereits als masernfrei eingestuft wurde, sollen Impfkampagnen jetzt wieder zu einer Eindämmung der Epidemie führen. Tuberkulose Tuberkulose stellt in der Mongolei noch ein Gesundheitsproblem dar. Es werden ca. 200 Neuerkrankungen und Rückfälle pro 100.000 Einwohner und Jahr erfasst, Schätzungen liegen noch höher. Resistenz des Tuberkelerregers gegen die üblichen Tuberkulosemedikamente ist nicht selten. Tollwut Diese Infektion ist im Land weiterhin endemisch (besonders Hunde, aber auch z.B. Bären), jedes Jahr werden vereinzelte menschliche Todesfälle gemeldet. Im Jahr 2017 wurde ein tollwütiger Bär im Nationalpark unweit von Ulan Bator erlegt. HIV/AIDS Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. •Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Frühsommermeningoenzephalits (FSME) und RSSE (Russian Spring Summer Encephalitis) Diese von Zecken übertragene virale Hirnhautentzündung kommt vor allem im Norden an der Grenze zu Sibirien vor, siehe Merkblatt FSME. •Nehmen Sie rechtzeitig vor Einreise mit einem Reise-/Tropenmediziner wegen einer möglichen Impfung Kontakt auf. •Schützen Sie sich zur Vermeidung von mücken- und zeckengebundenen Risiko bei exponierten Reisen im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mücken- und Zeckenstichen. Hand-, Fuß- und Mundkrankheit HFMD Diese durch Kontakt oder Tröpfcheninfektion übertragene Entero- bzw. Coxsackievirusinfektion führt immer wieder zu Ausbrüchen, auch in Ulan Bator. Bei entsprechender Hygiene (Händehygiene) und Vermeidung von Kontakten mit Erkrankten ist mit einer erhöhten Gefährdung von Reisenden nicht zu rechnen. Brucellose In den letzten Jahren wurden regelmäßig Erkrankungen erfasst. Diese bakterielle, fieberhafte Erkrankung wird durch Kontakt mit kranken Tieren (Schafen, Ziegen, Rinder) oder Genuss von nicht ausreichend gekochten Milchprodukten übertragen. •Seien Sie bei Rohmilch und Rohkäse vorsichtig. Milzbrank (Anthrax) Jedes Jahr kommt es in ländlichen Regionen zu kleinen Ausbrüchen dieser bakteriellen Infektion beim Menschen. Die Krankheit wird überwiegend durch kranke Rinder verursacht Ein Infektionsrisiko besteht nur bei Kontakt mit Tieren oder Umgang mit deren Produkten (Fellen, rohe Milch- bzw. Fleischprodukte). Pest Die Mongolei gehört zu den wenigen Ländern, in denen die Pest endemisch ist. Hier wird sie von erkrankten Murmeltieren auf den Menschen übertragen, da diese als Delikatesse gelten. 2019 kam es zum Tod zweier russischer Touristen, die verseuchtes Murmeltierfleisch gegessen hatten. Eine Gefahr der Übertragung besteht nur bei direktem Kontakt mit infizierten Nagern (z.B. bei der Jagd), mit unverarbeiteten Produkten, die aus ihnen hergestellt wurden, oder durch Stiche infizierter Flöhe. Für den normal Reisenden besteht praktisch kein Infektionsrisiko. Luftverschmutzung Besondere Belastungen verursacht im Winter die durch Fernheizwerke, Verkehr und die Ofenbeheizung der Jurten-Siedlungen entstehende und durch häufige Inversionswetterlage begünstigte extreme Luftverschmutzung. Diese überschreitet deutsche Grenzwerte um ein Vielfaches. Sowohl die Schadstoffemissionen, die im Winter Spitzenwerte erreichen, als auch die extreme Lufttrockenheit sind ursächlich für z.T. chronische Atembeschwerden und Bronchial-Erkrankungen. Diese gesundheitsbelastenden Umweltbedingungen sind besorgniserregend und werden in den Medien diskutiert. Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und oft technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In den letzten Jahren haben in Ulan Bator private internationale Kliniken eröffnet (Intermed, SOS, Songdo, GrandMed), die erheblich zur Verbesserung der ambulanten und stationären Versorgung zumindest in der Hauptstadt beigetragen haben. Nicht alle westliche Medikamente - insbesondere Medikamente, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen - sind in der Mongolei erhältlich. •Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland. •Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke. •Lassen Sie sich vor einer Reise durch einen Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG. Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: •Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes. •Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. •Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung. •Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. Haftungsausschluss Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (03018) 17-2000 Fax: (03018) 17-51000

Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Russland zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben einen Auszug aus dem aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Russland. Den kompletten Wortlaut finden Sie in Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Trotz der unverändert bestehenden Spannungen rund um die Ostukraine und im Nordkaukasus ist Russland ein stabiles Reiseland. Die Anschläge der letzten Jahre, die sich vor allem gegen Einrichtungen des öffentlichen Nahverkehrs in Moskau, St. Petersburg und Wolgograd gerichtet haben, zeigen aber, dass landesweit und besonders in den russischen Metropolen Terroranschläge extremistischer Gruppen möglich sind. Die Sicherheitsvorkehrungen der russischen Behörden bleiben daher unverändert auf hohem Niveau. Wegen der erhöhten Terrorgefährdung verzichten wir auf Reisen in den Nordkaukasus und fordern unsere Reiseleiter und Leistungspartner insbesondere in den Großstädten zu erhöhter Vorsicht auf. Die rasanten sozialen und politischen Veränderungen der letzten Jahre haben in vielen Ländern Osteuropas, so auch in Russland, zu einem Anstieg der Alltagskriminalität geführt: Bitte seien Sie vor allem in den Großstädten vor Straßendieben und Überfällen auf der Hut und befolgen Sie die aktuellen Sicherheitstipps, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt! Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren russischen Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Marco Polo Reisen Stand: 04.11.2019

Sicherheitshinweis
Russische Föderation Stand: 4. November 2019 Sicherheit Von nicht erforderlichen Reisen nach Inguschetien, Tschetschenien und Dagestan und in die unmittelbare Grenzregion zur Ukraine (Rostovskaya Oblast) wird abgeraten. Terrorismus Wie verschiedene Anschläge mit zahlreichen Todesopfern gezeigt haben, kann es in Russland, auch außerhalb der Kaukasus-Region, zu Anschlägen kommen. Todesopfer forderte zuletzt ein Terroranschlag in der Metro von St. Petersburg im April 2017. Die russischen Behörden halten ihre Warnung vor Anschlägen aufrecht und rufen weiterhin zu besonderer Vorsicht auf. - Seien Sie weiterhin insbesondere an belebten Orten, bei Menschenansammlungen und bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel besonders aufmerksam. - Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis. Innenpolitische Lage Halbinsel Krim Von Reisen auf die Halbinsel Krim wird dringend abgeraten, siehe Reise- und Sicherheitshinweise Ukraine. Derzeit kommt es bei der Einreise aus der Russischen Föderation in die Ukraine insbesondere für Personen, die neben der deutschen auch die russische Staatsangehörigkeit besitzen, sowie bestimmte Berufsgruppen wie Journalisten, vermehrt zu Zurückweisungen. Grenzgebiet zur Ukraine Von nicht erforderlichen Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zur Ukraine im Rostovskaya Oblast im Abstand von rund 10 Kilometern wird abgeraten. Der Konflikt in der Ost-Ukraine dauert an und führt zu einer erhöhten Gefährdung in diesem Gebiet, in dem der Notstand gilt. An vielen Grenzübergängen bestehen zudem Reisebeschränkungen. Nordkaukasus Von nicht erforderlichen Reisen nach Inguschetien, Tschetschenien und Dagestan wird abgeraten. Es besteht bei Reisen in den Föderalbezirk Nordkaukasus sowie angrenzende Regionen eine erhöhte Sicherheitsgefährdung durch mögliche Anschläge mit terroristischem Hintergrund, bewaffnete Auseinandersetzungen und Entführungen. Zudem gilt für bestimmte Streckenabschnitte einiger Verkehrsstraßen im Nordkaukasus nur beschränkter Zutritt für Ausländer. Personen, die trotz der Risiken in die oben genannten Regionen reisen, können bei einem Notfall nur mit eingeschränkten Hilfsmöglichkeiten der deutschen Botschaft in Moskau rechnen. Eine Einreise über die georgisch-russische Grenze in die georgischen Konfliktgebiete Abchasien und Südossetien wird von den georgischen Behörden weiterhin als illegaler Grenzübertritt geahndet, siehe Reise- und Sicherheitshinweise Georgien. Übrige Landesteile Insbesondere in Moskau und St. Petersburg, aber auch in anderen großen Städten kann es zu angemeldeten und genehmigten Kundgebungen und Demonstrationen kommen, die meist friedlich verlaufen. Im Zusammenhang mit unerlaubten Protestaktionen kann es zu zu einem massiven Vorgehen der Sicherheitskräfte kommen. Es gibt insbesondere in grenznahen Gebieten weiterhin Zonen, die nur mit Zutrittserlaubnis bereist werden dürfen. Sowohl zu Belarus, Polen als auch Litauen gibt es viele Bereiche der „grünen“ Grenze, an denen Grenzübertritte einfach, aber illegal sind. - Informieren Sie sich über die lokalen Medien. - Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. - Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. - Beachten Sie Reisebeschränkungen und vermeiden Sie unerlaubte Grenzübertritte. - Für Reisen auf die Halbinsel Krim beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Ukraine. - Für Reisen nach Südossetien und Abchasien beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Georgien. Kriminalität In den touristischen Zentren russischer Städte sowie in größeren Menschenansammlungen und in öffentlichen Verkehrsmitteln wie der Metro kommt es zu Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl. Wie auch in anderen Großstädten kann es in Bars und Clubs russischer Großstädte zu Straftaten und vereinzelt dem Einsatz von K.o.-Tropfen kommen. Bewusstlose Personen können Opfer sexueller Gewalt werden oder sich im Freien wiederfinden, was in den Wintermonaten lebensgefährlich sein kann. In nur offiziell aussehenden, aber nicht lizensierten Taxis sind Touristen Opfer von Straftaten geworden. Aktuell gibt es vermehrt Fälle von Internetbetrug, indem Personen aus Westeuropa und den USA aufgefordert werden, beispielsweise im Rahmen vermeintlicher länger angebahnter Liebesbeziehungen Geldzahlungen zu veranlassen. In der Regel besteht keine Möglichkeit, einmal überwiesene Geldbeträge zurückzuerlangen, siehe auch Merkblatt der deutschen Vertretungen in der Russischen Föderation. - Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der Metro und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen. - Wählen Sie Taxis sorgsam aus, nutzen Sie möglichst nur registrierte Taxiunternehmen, benutzen Apps oder bestellen Sie diese bereits im Hotel. - Notieren Sie bei Nachtfahrten vor dem Einsteigen in ein Taxi sichtbar das Kennzeichen und übermitteln Sie dieses als erkennbare Sicherheitsmaßnahme. - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf. - Lassen Sie Getränke und Nahrungsmittel in Bars und Clubs nie unbeaufsichtigt und kaufen Sie sie möglichst selbst. - Achten Sie auch bei der Auswahl Ihrer Unterkunft auf Sicherheitsaspekte. - Leisten Sie aufgrund der möglichen Verwendung von Schusswaffen bei Überfällen keinen Widerstand. -Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit. - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei. Naturkatastrophen Erdbeben und Vulkane Teile der Russischen Föderation, insbesondere Tschetschenien, Kamtschatka und die Kurilen liegen in einer seismisch aktiven Zone, in der es zu Erdbeben und auch vulkanischer Aktivität kommen kann. Der Shiveluch in Kamtschatka gehört zu den am häufigsten ausbrechenden Vulkanen weltweit und zeigte auch zuletzt verstärkte Aktivitäten. Es gilt eine hohe Gefahrenstufe. Busch- und Waldbrände Im Sommer muss in Sibirien, aber auch in der Nähe der Hauptstadt Moskau mit teilweise weit verbreiteten Busch- und Waldbränden gerechnet werden, die die Infrastruktur und Luftqualität erheblich beeinträchtigen können. Extreme Kälte und Überschwemmungen In weiten Teilen Russlands, insbesondere Sibirien, muss in den Wintermonaten mit extremer Kälte und im Frühjahr mit erheblichem Tauwetter und entsprechenden Überflutungen gerechnet werden. - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. - Bleiben Sie von Gebieten fern, die von Naturkatastrophen betroffen sind. - Informieren Sie sich ggf. beim russischen Ministerium für Katastrophenschutz. - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Vulkanen vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

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