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Reisen mit Studiosus

Südafrika - Kap, Karoo und Gartenroute

17-tägige Studienreise durch Südafrika

"Weißt du, warum Kapstadt auch Mother City heißt? Weil hier alles neun Monate dauert." Diesen Witz erzählen die Capetonians nicht ohne Stolz, denn die entspannte Lebensart ist genau der Magnet, der Lebenskünstler aus aller Welt ans Kap lockt. Wir relaxen ebenfalls, probieren während dieser Studienreise in kleiner Gruppe die besten Tropfen des Landes und hören von den zwei Herzen des Pioniers der Medizin Christiaan Barnard. Und wir erfahren, warum Schwarz-Weiß-Malerei der Karoo immer fern lag. Wir schlürfen Austern in Knysna, erobern von familiären Hotels aus Nationalparks und erleben schließlich in einer Township und einem Kindergarten den Alltag Südafrikas hautnah.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Erleben Sie die faszinierende Gartenroute und lassen Sie sich vom Kap der guten Hoffnung faszinieren

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am frühen Abend Flug ab Frankfurt, München, Zürich oder Wien mit Qatar Airways über Doha nach Kapstadt (Nachtflug, Flugdauer nach Doha ca. 6 Std., von Doha bis Kapstadt ca. 10 Std.). Alternativ abends Flug mit South African Airways von Frankfurt oder München nach Johannesburg (Nachtflug, Flugdauer ca. 10,5 Std.) mit Anschluss am nächsten Morgen nach Kapstadt.

Am Vormittag landen Sie in Kapstadt, Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt Sie am Flughafen; dann heißt es: Gleich in den Bus und ab in die Winelands nach Paarl! 60 km. Der Rest des Tages steht in unserem freundlichen Hotel zur freien Verfügung. Kapholländische Gerichte verwöhnen uns beim Welcome-Dinner. Drei Übernachtungen in Paarl.

Ein Obelisk schießt hier in den Bergen gen Himmel. Was er über Geschichte und Gegenwart Südafrikas erzählt, verrät Ihr Studiosus-Reiseleiter beim Sprachenmonument. Sie vermissen südafrikanischen Wein? In Franschhoek werden wir fündig. Welchen Geist die Hugenotten hier suchten und wie ihre Nachfahren ihr Erbe pflegen, weiß Ihr Reiseleiter und lädt zur Weinprobe ein! In Babylonstoren besuchen wir einen der schönsten Gärten Südafrikas. 80 km.

Auf nach Stellenbosch - dem Herzstück der Winelands. Charmante Häuser im kapholländischen Stil säumen die Straßen. Studenten entspannen in Cafés. Die Wohnkultur vergangener Zeiten entdecken wir im Dorp Museum, das Sasol-Museum hingegen präsentiert aktuelle südafrikanische Kunst. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. 70 km.

Diese Stadt kann einfach nichts erschüttern: Nach dem schweren Erdbeben von 1969 wurde Tulbagh, das kapholländische Kleinod, wieder aufgebaut. Wir haben genügend Zeit, dieses reizvolle Dorf kennenzulernen. Die Fahrt in die einsame Halbwüste Karoo beginnt. Plötzlich ein scheinbar verlassener Bahnhof und eine Häuserzeile! Ein skurriles Hotel öffnet seine Pforten. Nur für wen? Ihr Reiseleiter kennt die Lösung! Am Nachmittag erreichen wir unsere Lodge bei Beaufort West. 470 km auf gut ausgebauten Straßen.

Der Mediziner Christiaan Barnard kam zu einem zweiten Herzen - Gina Lollobrigida schenkte ihm das ihre. Im Museum von Beaufort West werden wir mit dem Leben des verstorbenen Herzchirurgen, des berühmtesten Sohns der Stadt, vertraut. Szenenwechsel - unser nächstes Ziel ist Graaff-Reinet. Wo Hörner zu Botschaftern werden, zeigt uns John in seiner Township und spricht mit uns über das Erbe der menschenverachtenden Apartheidzeit und den Aufbruch in eine bessere Zukunft. Glutrot lockt uns der Sonnenuntergang ins Valley of Desolation. Es erwartet uns ein vorzügliches Abendessen mit Spezialitäten der Karoo. 240 km.

In Nieu Bethesda besuchen wir einen Kindergarten, der unter widrigsten Umständen entstand, und sprechen mit den Mitarbeitern. Schwarz-Weiß-Malerei? Der Künstlerin Helen Martins lag das schon während der Apartheid fern, verrät Ihr Reiseleiter und führt Sie zum Anwesen der exzentrischen Frau. Welche Wunder dagegen die Karoo auf Lager hat, zeigt Jan-Peet auf seiner Farm. Anschließend serviert er ein Bobotie, einen Auflauf und echten Südafrikaklassiker. Neugierig, das kleinste Zebra der Welt kennenzulernen? Dann gleich in den Bergzebra-Nationalpark, bevor wir Cradock erreichen. Skurril-schön unser Hotel: eine viktorianische Straßenzeile! 180 km.

Wir besuchen den Addo-Elephant-Nationalpark. Seit 1931 finden die Dickhäuter hier Schutz vor Elfenbeinjägern, die lange ihren Bestand gefährdeten. Leoparden, Löwen, Nashörner, Büffel und Antilopen folgten, doch am beeindruckendsten ist die große Zahl unserer grauen Freunde. Genial dabei: Wir fahren in offenen, geländegängigen Fahrzeugen - und das Gebiet ist garantiert malariafrei. 200 km.

Stürmisch begrüßt uns Port Elizabeth. Entdecken Sie auf der Citytour, wo das Herz der Stadt noch altviktorianisch schlägt: am Campanile und rund um den Market Square. Aufbruch zur Gartenroute. In den Wäldern von Tsitsikamma erwartet uns ein originelles Hotel: Bungalows, die Häusern der Pionierzeit nachempfunden sind. Und abends lockt der Holzfäller-Pub mit seiner kleinen Brauerei - Treffpunkt von Hotelgästen und Dorfbewohnern. 250 km.

Uralte Baumriesen, einsame Schluchten, dazu die Brandung des Indischen Ozeans - auf unserem Rundgang bestechen die Kontraste des Tsitsikamma-Nationalparks. Weiter geht die Fahrt nach Plettenberg Bay, dem Lieblingsferienort der Südafrikaner. Vor uns öffnet sich Knysna. Lust, hier allein die Waterfront zu erobern? Sich unter die Menschen mischen oder einfach nur im Café entspannen - alles geht. Vor dem Abendessen probieren wir die vorzüglichen "Knysna Oysters". 150 km. Zwei Übernachtungen in Knysna in einem charmanten Blockhaushotel.

Einen Tag lang relaxen: In Knysna wird dieser Wunsch heute wahr. Worauf haben Sie Lust? Werfen Sie an der Waterfront doch mal einen Blick in die Galerien oder steuern Sie mit dem Boot das Featherbed-Naturreservat auf der anderen Seite der Lagune an. Auch Golfspieler kommen in Knysna voll auf ihre Kosten. Am freien Abend laden die Restaurants zu frischen Meeresfrüchten und anderen Köstlichkeiten ein, hier findet jeder etwas!

Ob Vogel Strauß hier den Kopf in den Sand steckt, erfahren wir auf einer Farm in Oudtshoorn - dem Mekka der Federbarone. Beim anschließenden Mittagessen können Sie das zarte Fleisch auch kosten! Durch die kleine Karoo und durch die Gebirgskette Langeberg geht es dann Richtung Küste. Heute übernachten wir in Arniston in einem schönen Hotel am Meer. 430 km auf gut ausgebauten Straßen.

Steinig, windumtost und weltentrückt – Kap Agulhas, Afrikas Südspitze, wo sich Indischer Ozean und Atlantik treffen. Ein Idyll: die ehemalige Missionsstation Elim. Blitzblank, die kleinen reetgedeckten Häuser in Reih und Glied. Eindrucksvoll, die riesige Kirche mit Kirchturmuhr "made in Germany" und die älteste Mühle des Landes, wo uns ein Dorfbewohner von Elims Besonderheiten erzählt. Langgezogen ertönt bei Hermanus ein Horn - der Walschreier. Schnell die Kamera rausholen, denn jeden Moment kann einer der majestätischen Meeresriesen auftauchen! Die Walbeobachtung ist von Juni bis Anfang November möglich. Dann nehmen wir Kurs auf Kapstadt. 290 km. Drei Übernachtungen in Kapstadt.

Auf zum Tafelberg (Seilbahnfahrt auf den Tafelberg wetterabhängig)! Genießen Sie den Blick über die Metropole und das Hinterland! Anschließend Citytour mit den historischen Höhepunkten von Kapstadt. Der spätere Nachmittag gehört Ihnen. Mischen Sie sich noch unter die Capetonians an der Waterfront und genießen Sie einen eiskalten Drink! Abendessen in Eigenregie.

Welch ein Höhepunkt! Über den Chapman's Peak Drive geht es zum Kap der Guten Hoffnung. Wir genießen den Blick über den Atlantik, bevor wir bei Boulders Beach Südafrikas Pinguinen begegnen. Im Laufe des Nachmittags kehren wir nach Kapstadt zurück. 130 km. Beim Abschiedsessen in einem Restaurant mit guter südafrikanischer Küche klingt unsere Reise aus.

Gäste, die den Flug mit Qatar Airways gebucht haben, fliegen gegen Mittag von Kapstadt über Doha zurück nach Frankfurt, München, Zürich oder Wien. Gäste, die mit South African Airways fliegen, haben den Vormittag noch Zeit in Kapstadt: Tanken Sie Ruhe im malaiischen Viertel oder besuchen Sie das spektakuläre neue Museum für zeitgenössische Kunst! Am Nachmittag fliegen Sie mit South African Airways nach Johannesburg und weiter nach Frankfurt oder München (Nachtflug, nonstop).

Morgens Ankunft in Frankfurt, München oder Wien mit Anschluss zu den anderen Städten.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Qatar Airways z.B. von Frankfurt oder München nach Kapstadt und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 140 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemem Reisebus (Klimaanlage)
  • 14 Übernachtungen in stilvollen Hotels, teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstück, 2 Mittagessen auf einer Farm, 11 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem guten Restaurant
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Eine Weinprobe
  • Wildbeobachtungsfahrt im Addopark mit offenen Geländefahrzeugen
  • Ausflüge mit Kleinbussen in das Valley of Desolation und in den Bergzebra-Nationalpark
  • Seilbahnfahrt auf den Tafelberg
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 140 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Graz
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Köln
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Münster
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

11 bis 20 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-Hotels

Reiseziele

Gardenroute (Südafrika), Kap der guten Hoffnung (Südafrika), Kapstadt (Südafrika), Tafelberg (Südafrika)

Themen der Reise

Erlebnisreise, Gruppenreise, Kulturreise, Kunstreise, Naturreise, Rundreise

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Was gehört unbedingt in den Koffer?
Folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen: - ausreichend Sonnenschutz (Creme, Hut, Brille) - Reiseapotheke - Insektenschutzmittel - Feuchtigkeits- und Desinfektionstücher - Staubschutz für Kamera - Kopf- oder Halstuch gegen Zugluft und Staub - Taschen-/Stirnlampe mit Ersatzbatterien und -birnen - ggf. Fernglas (für Tierbeobachtungen)

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein. - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen. ...)()()()()()Medizinische Hinweise Südafrika Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen. Impfschutz Bei der direkten Einreise aus Deutschland (Direktflug!) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Allerdings wird bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land der Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter www.who.int. Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und B, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition (Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz) auch Tollwut empfohlen. Malaria Mittleres bis hohes Risiko: Von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit gesamteem Krügerpark und angrenzenden privaten Wildreservaten) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz. Eine Malariaprophylaxe (s.u.) ist für diesen Zeitraum empfohlen. Geringes Risiko: Von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz; von September bis Mai im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal (inkl.Tembe- und Ndumo- als auch Umfolozi- und Hluhluwe-Wildreservate). Eine konsequente Expositionsprophylaxe wird ganzjährig empfohlen (s.u.).Malariafrei sind alle größeren Städte und übrige Gebiete. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica, die für über 90% der Malariafälle in Südafrika verantwortlich ist, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen, alle Medikamente sind aber auch in guter Qualität vor Ort erhältlich. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden in den betroffenen Regionen empfohlen, - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - vor allem in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe. HIV/AIDS Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Ansteckungsrisiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettenbesuch und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden. Das Leitungswasser in den großen Städten ist gesundheitlich unbedenklich, wenn auch nicht besonders wohlschmeckend (Chlor). Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth). Baden im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten sollte daher grundsätzlich unterlassen werden. Sonnenschutz Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, so dass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind). Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten. Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten! Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten! Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org. Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. Die Angaben sind: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen; - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein. Haftungsausschluss Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden. Auswärtiges AmtKrisenreaktionszentrum11013 BerlinTel.: +49-30-18 17-2000Fax: +49-30-18 17-51000

Sicherheit
Südafrika befindet sich zur Zeit in einer Phase des Umbruchs. Ihr Reiseleiter wird Ihnen die Hintergründe zu einzelnen Fragen des politischen Wandels und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung erläutern. Seit jeher war Südafrika ein Land mit hoher Kriminalität, die in den letzten Jahren trotz wirtschaftlichen Aufschwungs nicht nachgelassen hat. Es empfiehlt sich deshalb, einige Sicherheitsregeln zu beachten. In den Großstädten sollten Sie das Hotel in der Dunkelheit nicht zu einem Spaziergang verlassen, auch gehören Wertsachen und Papiere immer in den Hotelsafe. Verschließen Sie Ihr Zimmer, egal, ob Sie im Raum sind oder ihn verlassen haben. Wir empfehlen außerdem die Mitnahme eines Geldgürtels, in dem Sie Papiere, Flugschein und Ihr Geld aufbewahren. Führen Sie immer nur kleinere Bargeldbeträge im Portemonnaie mit sich und tragen Sie keinen oder nicht kostbaren Schmuck. Seien Sie beim Abheben von Geld am Automaten stets vorsichtig gegenüber Fremden, die Ihnen Ihre Hilfe anbieten.

Hinweis zur Sicherheit in den Hotels
Die Hotels in Südafrika haben ein hohes Niveau. In der Bewertung unserer Kunden schneiden sie regelmäßig überdurchschnittlich gut ab. Nicht verschweigen wollen wir Ihnen in diesem Zusammenhang jedoch, dass im südlichen Afrika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht immer dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall-, Evakuierungs- und Lagepläne fehlen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich nach der Ankunft im Hotel selbst einen Überblick über die Anlage und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm. Viele Hotelanlagen sind im Laufe der Zeit schrittweise gebaut bzw. erweitert worden. Wegen der häufigen Hinzufügung von Räumlichkeiten gibt es daher des öfteren Unebenheiten im Fußboden sowie viele Stufen. Es muss außerdem mit einer nicht ausreichenden Beleuchtung der Außenanlagen des Hotels - insbesondere auch die Zugangswege zu z.B. Bungalows - gerechnet werden. Aufgrund der teilweisen unebenen Wege sollten Sie ein wachsames Auge haben. Die Wassertiefe in Swimmingpools ist manchmal in Metern, manchmal in „Feet“ angegeben oder die Angabe fehlt komplett. Es kann vorkommen, dass die Swimmingpools nachts nicht beleuchtet und gesichert sind. Rettungsringe und ein Bademeister sind in der Regel nicht vorhanden. An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss manchmal mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden. Wir empfehlen Ihnen daher ein gewisses Maß an Umsicht im Umgang mit den Hoteleinrichtungen.

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Studiosus ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Studiosus Reisen München GmbH)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
04.10.2019 - 20.10.2019 € 3.595,- € 3.975,- Zu diesem Datum anfragen
18.10.2019 - 03.11.2019 - -
25.10.2019 - 10.11.2019 - -
01.11.2019 - 17.11.2019 - -
08.11.2019 - 24.11.2019 € 3.595,- - Zu diesem Datum anfragen
15.11.2019 - 01.12.2019 € 3.595,- € 3.975,- Zu diesem Datum anfragen
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Reisenummer: 81985

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