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Reisen mit Marco Polo Reisen

Südamerika - Höhepunkte eines Kontinents

18-tägige Entdeckerreise

Von A bis Z - von den Anden bis zum Zuckerhut! Eine Rundreise durchs südamerikanische Alphabet heißt: versunkene Hochkulturen, das Erbe von Kolumbus und spannende Metropolen. Immer im Gepäck - das Abenteuer und eine Prise Nervenkitzel: in den Bergen der Anden durch Schluchten und Täler zu Inkastätten, per Seilbahn über La Paz schweben und schließlich die Gischt der Wasserfälle des Iguazú auf der Haut spüren. Eine Reise für alle Sinne: nach Lima, in die kulinarische Hauptstadt des Kontinents, im Rhythmus des Tangos durch Buenos Aires und in Rio Copacabana-Flair atmen.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts

Abends Zubringerflug nach Madrid und von dort gegen Mitternacht weiter nach Lima (Flugdauer ab Madrid ca. 12 Std.).

Landung am Morgen. Mit dem Marco Polo Scout nach dem Frühstück in die Altstadt, wo koloniales Flair die Plätze und Paläste umweht. Wir schauen auf der weitläufigen Plaza de Armas in der Kathedrale vorbei und erschaudern in den Katakomben von San Francisco. Nachmittags freie Zeit in Miraflores, der Hauptstädterin liebstem Shoppingrevier. Wenn der Abend heraufzieht, bummeln wir durchs Künstlerviertel Barranco und erforschen beim Welcome-Dinner die neue Kreativität der peruanischen Küche. Zwei Übernachtungen im Stadtteil Miraflores.

Entspannung am Pazifik - schauen Sie an diesem freien Tag den Surfern an der Playa Waikiki zu und streifen Sie durch die Einkaufsstraßen von Miraflores! Alternativprogramm: Ihr Scout nimmt Sie mit auf einen Bootsausflug über Pazifikwellen zu den vorgelagerten Islas Palomino (99 €) - Seelöwen und Humboldt-Pinguine kolonienweise, nur ein paar Kilometer von der Hauptstadt entfernt!

Vormittags Flug mit LATAM Airlines nach Cuzco (3400 m) und mit dem Bus gleich wieder etwas tiefer ins Heilige Tal (2860 m). Hier lassen wir es bei einem Bummel durch die Marktstadt Pisak ruhig angehen.

Langsam zuckeln die Waggons der Andenbahn durchs Urubambatal Richtung Aguas Calientes. Hier, in spektakulärer Landschaft, liegt das erst 1911 wiederentdeckte Machu Picchu. Nachmittags mit Zug und Bus nach Cuzco. Zwei Übernachtungen.

Mit Scout auf Tour rund um die Plaza de Armas mit der Kathedrale und die kopfsteingepflasterten Gassen hinauf zu den schönsten Ausblicken. Dann erklimmen wir die Festung Sacsayhuamán - massive Felsmauern, grandioses Panorama! Am Nachmittag Zeit für eigene Entdeckungen.

Overland im komfortablen Touristen-Linienbus zum Titicacasee - gute Gelegenheit, um mit Reisenden aus der ganzen Welt ins Gespräch zu kommen. Derweil geht's erst durch das fruchtbare Tal des Vilcanota, der unten in der Tiefe rauscht, dann bis auf 4350 m hinauf in die Kordilleren: Wir überwinden den La-Raya-Pass, bevor uns kurz vor Puno (3850 m) das blaue Auge des glitzernden Sees anblickt.

Mit dem Bus am Westufer entlang in Richtung Bolivien. Nach einem kurzen Stopp in Juli mit seiner hübschen Kirche Grenzübertritt und Fahrt nach Copacabana, wo wir uns vom Kalvarienberg am See- und Andenpanorama berauschen können. Zwei Übernachtungen in einem einfachen Hotel mit erstklassigem Seeblick.

Ein Meer im Hochgebirge, ein freier Tag, und Ihr Hotel liegt direkt am Ufer. Echte Entdecker unternehmen einen Bootsausflug zur Isla del Sol (69 €, inkl. Mittagessen). Die Stimmung ist einmalig, der Blick zur Königskordillere atemberaubend.

Bootstransfer über die Seeenge von Tiquina und Weiterfahrt nach La Paz (3700 m). Von der 4000 m hoch gelegenen Vorstadt El Alto nehmen wir die moderne Seilbahn hinab in den Talkessel und erkunden am Nachmittag die Stadt, deren indianische Grundprägung spätestens auf dem Hexenmarkt mit Lama-Embryos, Heilkräutern & Co. deutlich wird. Wie aus einer anderen Welt wirken danach die Erosionslandschaften des Mondtales.

Morgens Flug mit Boliviana de Aviación von La Paz über Santa Cruz nach Buenos Aires. Am Flughafen wartet Ihr argentinischer Scout und begleitet Sie zum Hotel. Der Nachmittag ist für erste eigene Entdeckungen und zum Ausruhen frei. Zwei Übernachtungen in Buenos Aires.

Vormittags Citytour mit Zeit für Plüsch und Plausch im Jugendstilcafé Tortoni. Danach bittet Argentinien zum Tanz: Unser Tangokurs mit Profitänzern! Anschließend Freizeit.

Am Vormittag Flug mit LATAM Airlines nach Iguazú: Landung und gleich Grenzübertritt nach Brasilien zum Wasserfallspektakel Teil eins. Zwei Übernachtungen in Iguazú.

Auch heute gehört die erste Tageshälfte ganz den Wasserfällen des Rio Iguazú - dafür kehren wir nochmals nach Argentinien zurück. Im eigenen Tempo die Fälle erkunden oder Adventure-Tour (99 €) durch die Schlucht des Iguazú: erst auf Safaripfaden hinunter zum Fluss und dann im Boot weiter zum Teufelsrachen und zum Wasserfall San Martín. Anschließend Rückkehr ins Hotel.

LATAM Airlines bringt Sie mittags im Flug in die Traumstadt Rio, und Ihr Scout gibt Ihnen gleich Tipps für das Abendessen. Zwei Übernachtungen in Rio.

Nach dem Frühstück Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Corcovado - von der Christusstatue haben wir den ultimativen Blick auf Rio mit seinem Zuckerhut. Das Meer leuchtet: Durch Ipanema geht es zum Strand zurück. Dann Freizeit - für ein bisschen Beachlife am Strand von Copacabana?

Vormittags zu noch mehr schönen Ausblicken: Fahrt mit der Seilbahn auf den Zuckerhut. Die Stadt und ihre Strände liegen uns zu Füßen. In ihrem Zentrum wartet mit der Neuen Kathedrale ein echtes Architektur-Highlight. Weiter vorbei am Maracana-Stadion, die Cidade Maravilhosa - die wunderbare Stadt, verabschiedet sich. Abends Rückflug über Sao Paulo nach Frankfurt (Flugdauer insgesamt ca. 13 Std.).

Nachmittags Landung in Frankfurt.
  • Linienflug mit LATAM Airlines (Economy, Tarifklasse Q) von Frankfurt nach Lima und zurück von Rio de Janeiro, nach Verfügbarkeit
  • Inlands- und Zwischenflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 155 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers, Ausflüge und Fahrten mit guten, landesüblichen Bussen
  • Bahnfahrt nach Machu Picchu
  • Fahrt von Cuzco nach Puno im komfortablen Touristen-Linienbus
  • Fährfahrt am 10. Tag
  • Unterbringung im Doppelzimmer in den genannten Hotels und Pensionen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
  • Nationalparkgebühren und Eintritte (ca. 210 €), u. a. für Machu Picchu
  • Seilbahn- und Zahnradbahnfahrten in La Paz und Rio
  • Tangokurs in Buenos Aires
  • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 22 €)
  • Deutsch sprechende, zwischen den einzelnen Ländern wechselnde Marco Polo Reiseleitung
  • Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • 39 € - Rail & Fly 2. Klasse, einfach
  • 99 € - Adventure-Tour Iguazu
  • 69 € - Ausflug Isla del Sol
  • 99 € - Ausflug Islas Palomino
  • 78 € - Rail & Fly 2. Klasse, hin und zurück
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Münster
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

10 bis 25 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Landestypischen-/Mittelklasse-/Komfort-Hotels

Reiseziele

Machu Picchu (Peru)

Themen der Reise

Rundreise

Marco Polo Live
"Time for Tango" am 12. Tag: Es gibt keinen besseren Ort als die Hauptstadt des Tangos, um mit dessen Schwingungen in Berührung zu kommen. Mit Profipartnern erschließt sich die lateinamerikanische Leidenschaft: Die ersten Schritte - und man dreht sich zwischen Heiterkeit und Dramatik. Der Tango beginnt in der Fantasie und schlängelt sich hinunter bis in die Fußspitzen!

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie für die einzelnen Länder auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Der Übersicht halber haben wir die Hinweise zusammengefasst. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Südamerika
Aktuelle Hinweise Impfschutz gegen Gelbfieber Weder bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet noch bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung derzeit behördlich vorgeschrieben. Jedoch kann die Impfung aus all den besuchten Ländern kommend bei Weiterreise in manche Drittländer (siehe www.who.int) verlangt werden. Der größte Teil Brasiliens ist Gelbfieberendemiegebiet, so dass eine Impfung zum persönlichen Schutz dort notwendig wird. Das Ausmaß der betroffenen Regionen in Brasilien ändert sich auch kurzfristig. Die Impfung wird auch für den Besuch der Iguaçu-Wasserfälle empfohlen. Für die reisemedizinische Beratung wird empfohlen, bei der Impfindikation den genauen Reiseverlauf der Patienten, die aktuellen epidemiologischen Daten und auch mögliche Weiterreisen zu beachten. Es ist zu beobachten, dass die Länder in der Region Süd- und Mittelamerika verstärkte Kontrollen durchführen. Die Gelbfieberimpfung ist ab dem 10. Tag im internationalen Reiseverkehr gültig. Eine Gelbfieberimpfbefreiung ist nur durch eine einschlägige schriftliche ärztliche Stellungnahme möglich. Zika Virus In der Region wird seit 2015 eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts. Genereller Impfschutz Es wird empfohlen, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken. und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. Denguefieber Dengue wird in weiten Teilen der bereisten Länder durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Vor allem in Argentinien und Brasilien sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutliche Anstiege der Fallzahlen beobachtet worden. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen diese Virusinfektionen gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.). Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. In Peru besteht unter 2000 m ein geringes Risiko, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos. Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima, Ica und Nazca. In Bolivien besteht ein geringes Risiko in den Departements Beni, ein etwas höheres in Pando v.a. in den Regionen Guayamerín und Riberalta. Ein minimales Risiko besteht im Rest des Landes <2.500 m Höhe. Die größeren Städte bzw. Provinzen Oruro und Potosi sind malariafrei. Chile ist malariafrei. In Argentinien gibt es ein minimales Malariarisiko. In Brasilien besteht ganzjährig ein hohes Risiko in den Provinzen Acre, Rondônia und Roraima bzw. ein geringes Risiko in Amapŕ, Amazonas, Maranhao (W), Mato Grosso (N), Parŕ (außer Belčm City), Tocantins (W) und den Außenbezirken der Städte Pôrto Velho, Boa Vista, Macapŕ Manaus, Santarém, Maraba, Rio Branco und Cruzeiro do Sul. Als malariafrei gelten die Ostküste inkl. Fortaleza, Recife, Iguaçu und die meisten Stadtzentren. Je nach Reiseprofil kann eine Standby-Medikation mit Chloroquin bzw. allenfalls im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.) sinnvoll. Leishmaniose Leishmaniose kommt in Peru in geringer Fallzahl vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen und manifestieren sich als Erkrankung insbesondere an der Haut, in selteneren Fällen alternativ an weiteren Organen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.). Oropouche-Fieber Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird in Peru ebenfalls durch Mücken übertragen. Chikungunya Aktuell gibt es, sich ausbreitend von der Karibik seit Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch in Peru, Bolivien und Brasilien landesweit Fälle von Chikungunya, insbesondere in den Bundesstaaten Alagoas, Amapa, Amazonas, Bahia,, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais und Roraima.. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin. Aufgrund der o. g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden, feste Socken), - tagsüber (Virusinfektionen!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) - Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem möglichst imprägnierten Moskitonetz zu schlafen. Rocky Mountain Spotted Fever Seit Dezember sind vereinzelte Fälle dieser saisonal durch Zecken übertragenen bakteriellen Infektionskrankheit im brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo aufgetreten. In der Regel kommt es zu Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Hautausschlägen. In ungünstigen Fällen kann es beim Befall von Lunge, Nieren und dem Gastrointestinaltrakt zu lebensgefährlichen Komplikationen / Blutungen kommen. Bei Aktivitäten im Freien sollte unbedingt auf Schutz vor Zecken (adäquate Kleidung, Repellentien) geachtet werden. Durchfallerkrankungen Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z. T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden. Trypanosomiasis („Mal de Chagas“) In Brasilien und Argentinien kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering. Leptospirose Ganzjährig kann die Leptospirose in Peru und Bolivien vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden. Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen. Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden. HIV/AIDS Durch ungeschütze sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Höhenkrankheit („Soroche“) In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco, Puno oder La Paz, also nicht nur Bergsteiger. Die Höhenluft auf dem Altiplano ist sauerstoffarm und von geringem atmosphärischem Druck. Aus der Höhe resultieren auch extreme Intensität der Sonneneinstrahlung - besonders der ultravioletten Strahlung, der mit entsprechenden Hautschutzmaßnahmen Rechnung zu tragen ist - und außergewöhnliche hohe Wärmeabstrahlung während der Nacht. Untrainierten Bergsteigern wird empfohlen, vor Reiseantritt sachkundigen Rat einzuholen. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig. Pest (nur in Peru) Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein. Hantavirus Diese insgesamt seltene Erkrankung kann in Argentinien in der Regel in ländlichen Gebieten nach durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen. In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS). Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht. Medizinische Versorgung Das medizinische Versorgungsangebot ist abgesehen von Bolivien in den größeren Städten im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen und in ganz Bolivien überwiegend defizitär strukturiert. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen, ebenso wie vor einer Reise eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner; zu Beratungsstellen siehe auch www.dtg.org. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass regelmäßig vor der Aufnahme und Behandlung in Privatkliniken unabhängig einer bestehenden Auslandskrankenversicherung eine Vorauszahlung in bar oder per Kreditkarte mit unlimitiertem Verfügungsrahmen zu leisten ist, sonst wird i .d. R. gar nicht erst mit der Diagnostik oder Behandlung angefangen. Das gilt ausdrücklich auch für akut lebensbedrohliche Krankheitsbilder oder Unfälle, für die leider in jüngster Vergangenheit auch bei Reisenden und Langzeitaufenthaltern fatale Folgen mit z. T. letalem Ausgang dokumentiert wurden. Die Kosten für ärztliche Behandlungen und Krankenhausaufenthalte sind z. T. erheblich höher als in Deutschland. Die deutschen Auslandsvertretungen vor Ort stellen auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung. Die Angaben erfolgen aufgrund von Informationen, die den Auslandsvertretungen zum Zeitpunkt der Abfassung vorliegen. Die Hinweise und insbesondere die Benennung der Ärzte sind dabei unverbindlich und ohne Gewähr. Der Patient hat für alle Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit dem von ihm selbst erteilten Behandlungsauftrag aufzukommen. Aktuelle Informationen für Reisende in Brasilien sind auch über folgenden Link des brasilianischen Gesundheitsministeriums im Internet abrufbar in portugiesischer, spanischer oder englischer Sprache: http://portalsaude.saude.gov.br/viajante Unverändert gültig seit: 15. April 2019

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften
Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden. Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

Sicherheitseinrichtungen in den lateinamerikanischen Hotels
Bitte beachten Sie, dass in Lateinamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen: - Fensterbrüstungen und Geländer weisen nicht die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf - Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm - Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. - fehlenden Isolierung an Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte - unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren - Unebenheiten im Gelände der Außenanlagen Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten. Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

Sicherheitsgurte im Bus
Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zu Peru, Bolivien und Brasilien. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Die politischen Verhältnisse in allen von uns bereisten Ländern sind unverändert stabil. In einigen Ländern hat sich in den letzten Jahren die Sicherheitslage, vor allem in Hinblick auf die traditionell hohe Straßenkriminalität in den Großstädten, verbessert. Dennoch: Auseinandersetzungen rund um politische und soziale Themen, aber auch um lokalpolitische Fragen werden in Südamerika häufig auf der Straße ausgetragen. Vor allem in Bolivien, Peru und Brasilien kann es daher zu spontan organisierten Protestaktionen der Bevölkerung, wie Demonstrationen und Straßenblockaden, kommen. Im Interesse Ihrer Sicherheit vermeiden wir diese Protestkundgebungen weiträumig. Kurzfristige Programmänderungen sind daher nicht immer auszuschließen. Trotz verstärkter Bemühungen der Sicherheitskräfte gibt es weiterhin – vor allem in den Großstädten – eine im Vergleich zu Europa erhöhte Kriminalität. Durch eine umsichtige Programmplanung versuche wir bereits im Vorfeld die Gefährdung so gering wie möglich zu halten. So vermeiden wir z.B. den Besuch risikoträchtiger Stadtviertel, wählen unsere Hotels in den Großstädten auch nach dem Kriterium der Sicherheit Ihres Standortes aus und vermeiden in jedem Fall längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit. Argentinien gilt als vergleichsweise sicheres Reiseland. Die Wirtschaftsprobleme Argentiniens haben jedoch in den letzten Jahren auch in Buenos Aires zu einer Zunahme der Alltagskriminalität geführt, vorsichtiges Verhalten ist daher auch in der argentinischen Hauptstadt angeraten. Zum Schutz vor kriminellen Übergriffen empfiehlt auch das Auswärtige Amt eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die dazu beitragen, dass Sie als Reisende kein Opfer krimineller Übergriffe werden. Bitte beachten Sie auch im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Hinweise und Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter während der Reise gibt. Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Südamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren. Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Südamerika. Mit freundlichen Grüßen Ihr Marco Polo Team Stand: 10. September 2019

Sicherheitshinweis
Peru Unverändert gültig seit: 4. November 2019 Innenpolitische Lage Im gesamten Land führen soziale Unruhen, Streiks und Demonstrationen immer wieder auch zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden, die auch Behinderungen im Reiseverkehr verursachen können. Auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa können davon betroffen sein. Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen. • Meiden Sie grundsätzlich Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten. • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab. • Informieren Sie sich über die lokalen Medien. • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Kriminalität Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist insbesondere in Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch. Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt. In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfälle auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel. Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen. In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busstationen. Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.O.-Tropfen kommen Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit Express-Entführungen soll Bargeld mittels Abheben per Kreditkarte am Geldautomaten erzwungen werden. Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt. Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht, oftmals längerfristig angeworben über das Internet mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses. • Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und den Bezirken Miraflores und Barranco wie auch immer in Menschenmengen besonders vorsichtig. • Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch. • Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen lizensierten Taxi- und Busgesellschaften. • Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi ?von der Straße'. • Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf. • Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht. • Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon. • Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen keine von Unbekannten an. • Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper. • Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf. • Rufen Sie im Notfall die Policía de Turismo (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921. • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht. • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten z.B. über das Internet skeptisch, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen und wenden Sie ggf. die Polizei. Naturkatastrophen Erdbeben Peru liegt in einer sehr seismisch aktiven Zone, so dass es regelmäßig zu Erdbeben kommt. Stärkere Erdbeben ereigneten sich zuletzt im August 2016 in der Provinz Caylloma, im Januar 2018 im Süden und Ende Mai 2019 im Norden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern. Vulkane Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiter aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas wurden Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht. Überschwemmungen Insbesondere in der Regenzeit von November bis April können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen. • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. • Halten Sie sich über die lokale Lage über die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI). • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums. Überschwemmungen Insbesondere in der Regenzeit von November bis April können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen. • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. • Halten Sie sich über die lokale Lage über die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI). • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Sicherheitshinweise Bolivien
Zuletzt aktualisiert am: 6. November 2019 Aktuelles Nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 20. Oktober 2019 kommt es immer wieder zu Kundgebungen und Demonstrationen mit teilweise gewaltsamen Ausschreitungen. Weitere Unruhen insbesondere in größeren Städten sind nicht auszuschließen. Aufgrund von Straßenblockaden und Streiks gibt es landesweit erhebliche Einschränkungen bei Überlandreisen, u.a. von und nach La Paz, Santa Cruz, Cochabamba, Oruro, Potosí, Sucre, Tarija und Trinidad; teilweise sind auch die Zufahrtsstraßen zu den Flughäfen blockiert. Einige Grenzübergänge nach Argentinien, Brasilien, Chile und Peru sind vorübergehend geschlossen. • Seien Sie besonders vorsichtig und planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend. • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien, zu den Straßenverhältnissen bei der Administradora Boliviana de Carreteras (ABC). • Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig. • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu durchbrechen, sondern verbleiben Sie ggf. an Ihrem Aufenthaltsort, bis die Weiterreise problemlos möglich ist. • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Sicherheit Terrorismus • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis. Innenpolitische Lage In Bolivien kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren und zu gewaltsamen Auseinandersetzungen führen können. Die Reisemöglichkeiten werden dann zum Teil stark eingeschränkt, z.B. durch Straßenblockaden. • Informieren Sie sich über die lokalen Medien. • Meiden Sie Protestveranstaltungen und größere Menschenansammlungen weiträumig. • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden eigenmächtig zu durchbrechen. • Planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend der aktuellen Lage. Kriminalität Die Kriminalität ist in Bolivien erhöht, auch Drogenkriminalität ist weit verbreitet. Es kommen besonders an von Touristen frequentierten Orten in La Paz bewaffnete Überfälle und Trickdiebstähle vor. Reisende werden z.B. bei der Ankunft am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen in El Alto von falschen Taxifahrern in entlegene Stadtteile gefahren und dort, unter Mithilfe von falschen Polizisten in Uniform mit dem Vorwand, eine Antidrogenkontrolle durchführen zu wollen, ausgeraubt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Kreditkarten und der PIN-Nummer gezwungen. Blitz- bzw. Expressentführungen mit demselben Ziel gibt es landesweit, aber insbesondere in Cochabamba, La Paz und Santa Cruz und auf den Verbindungsstrecken. Falsche Polizisten, die mit anderen Personen zusammenarbeiten, die sich z.B. als südamerikanische Touristen ausgeben, wollen Ausweise kontrollieren oder Touristen angeblich zu Polizeistationen bringen, um Reisende auszurauben. Personenkontrollen auf offener Straße/Plätzen kommen im Allgemeinen nicht vor. Taxis auf der Straße bergen ein erhöhtes Überfallrisiko, insbesondere nachts. In der Öffentlichkeit gezeigte Bargeldsummen, Ausweispapiere und Schmuck erregen unnötig die Aufmerksamkeit von Kriminellen. Auch Fahrzeuge werden aufgebrochen und gestohlen. Besuchern von Bars und Diskotheken werden K.O.-Tropfen verabreicht und dann ausgeraubt. Auch Fälle von Vergewaltigungen während der Bewusstlosigkeit der Opfer wurden bekannt. • Tragen Sie keinen teuren Schmuck und Uhren. • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen und Busbahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen. • Lassen Sie sich von Polizisten immer ihre Dienstausweise zeigen. • Winken Sie keine Taxis auf der Straße heran, sondern bestellen Sie diese ggf. mithilfe des Hotels oder Restaurants bei bekannten Taxiunternehmen vor. • Vermeiden Sie Nachtfahrten. • Nehmen Sie grundsätzlich keine von Fremden angebotenen offenen Getränke oder Speisen an und lassen diese auch nicht unbeaufsichtigt. • Halten Sie sich von allen Drogen fern. • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf. • Halten Sie Fahrzeuge stets verschlossen, lassen Sie keine Wertsachen sichtbar zurück und parken Sie auf bewachten Parkplätzen. • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit. • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei. Drogenkuriere Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht. • Seien Sie besonders Vorsicht bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen. • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Einreise und Zoll. Naturkatastrophen Die Auswirkungen von Erdbeben, die zumeist ihr Epizentrum in Chile oder Peru haben, sind gelegentlich in unterschiedlicher Intensität auch in den verschiedenen Landesteilen Boliviens zu spüren. In der Regenzeit, die normalerweise von November bis März dauert, kommt es insbesondere in gebirgigen Regionen regelmäßig zu Überflutungen und Erdrutschen. Straßen werden oft für mehrere Tage unpassierbar, Brücken sind häufig beschädigt. In den letzten Jahren forderten anhaltende Regenfälle mehrere Todesopfer. Auch der große Salzsee von Uyuni birgt in der Regenzeit erhebliche Gefahren. • Informieren Sie sich genau über die aktuelle Lage und verfolgen Sie Wettervorhersagen. • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum. • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Sicherheitshinweis Brasilien Unverändert gültig seit: 11. Oktober 2019 Sicherheit Von Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Venezuela wird abgeraten. Terrorismus • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis. Innenpolitische Lage In Brasilien finden - zumeist in den großen Städten - immer wieder unerwartet Demonstrationen statt, die in der Vergangenheit vereinzelt zu Ausschreitungen geführt haben. Dies gilt insbesondere für die Hauptstadt Brasilia, S„o Paulo, Rio de Janeiro sowie daneben für andere Großstädte des Landes. Aufgrund der andauernden Krise in Venezuela und damit verbundener Bandenkriminalität, Schmuggel und Flüchtlingen sowie begrenzter Präsenz von Sicherheitskräften wird von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet abgeraten. Es kann zu kurzfristigen Grenzschließungen kommen. • Informieren Sie sich über die lokalen Medien. • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. • Vermeiden Sie Reisen und Aufenthalte im unmittelbaren Grenzgebiet zu Venezuela. Kriminalität Die Kriminalitätsrate und die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder eines anderen Gewaltverbrechens zu werden, sind in Brasilien hoch, besonders in den Großstädten wie Belém, Fortaleza, Maceio, Porto Alegre, Recife, Rio de Janeiro, Salvador, S“o Luiz und S„o Paulo. Dort wiederum besonders stark betroffen sind Armensiedlungen (Favelas). Die Favelas von Rio de Janeiro waren zuletzt immer wieder von Gewaltakten auch mit Todesfolge betroffen. Favelas werden teilweise von Kriminellen und Drogenbanden kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei, fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer. Eine Häufung krimineller Zwischenfälle ist vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf Zubringerautobahnen zu den Flughäfen zu verzeichnen. In größeren Flughäfen können Taxis auch schon im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden, was mit höherer Sicherheit verbunden ist. Auf Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle etc.) wird besonders hingewiesen. Berüchtigt ist die Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden Mitteln. Weiterhin wird vereinzelt von Überfällen bei auch geführten Bootsfahrten im Amazonasgebiet berichtet. Täter sind häufig bewaffnet, stehen oft auch unter Drogeneinfluss, so dass vor Gewalt- und dem Gebrauch von Schusswaffen, auch aus nichtigem Grund, nicht zurückgeschreckt wird. Zur Hauptverkehrszeit kommt es in überfüllten Bussen und Zügen häufiger zu Taschendiebstählen. • Seien Sie in allen Landes- und Stadtteilen stets besonders vorsichtig. • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher z.B. im Hotelsafe auf und führen nur Kopien mit. • Verstauen Sie mobile Geräte unauffällig, z.B. in einer verschließbaren Reisetasche, oder legen Sie dieses in einen Safe. • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit. • Verzichten Sie auf auffällige Kleidung, Uhren und (Mode-)Schmuck und tragen und zeigen Sie in der Öffentlichkeit Uhren und Smartphones nicht sichtbar. • Führen Sie stets einen geringeren Geldbetrag zur widerstandslosen Herausgabe mit. • Leisten Sie bei Überfällen keinen Widerstand. • Lassen Sie vor allem in Bars und anderen Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt. • Nehmen Sie keine Prostituierten oder flüchtigen Bekannte in das eigene Hotelzimmer mit. • Sehen Sie zur Verringerung Opfer eines – nicht selten auch vorgetäuschten - Verkehrsunfalls oder Fahrzeugraubs zu werden von Überlandfahrten in der Nacht ab. • Insistieren Sie nicht auf Ihr Vorfahrtsrecht. • Halten Sie im Stadtverkehr die Fenster des Fahrzeugs geschlossen, die Türen verriegelt und verstauen Sie Wertgegenstände außer Sichtweite. • Seien Sie besonders vorsichtig an Ampeln und im stockenden Verkehr. • Benutzen Sie drei- oder mehrspurigen Straßen die mittlere Spur. • Ziehen Sie nachts Taxis öffentlichen Verkehrsmitteln vor. • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei. Rio de Janeiro In ganz Rio de Janeiro, auch in den beliebten Stadtvierteln Copacabana, Ipanema, Leblon, Botafogo, Santa Teresa und im Ausgehviertel Lapa ereignen sich immer wieder Diebstähle und Überfälle, auch tagsüber. Die Täter, die teilweise in Gruppen agieren, haben es insbesondere auf Mobiltelefone, Schmuck, Scheckkarten und Bargeld abgesehen. Es kommt gerade in letzter Zeit vermehrt dazu, dass Kreditkarten (insbesondere in Ipanema und Copacabana) kopiert werden, um im Anschluss missbräuchlich damit zu verfügen. Das Zentrum (Centro) Rios ist nach Geschäftsschluss, am Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen unbelebt und nicht sicher. Die oft menschenleeren Straßen der Innenstadt sollten daher am Wochenende, feiertags und nachts gemieden werden. Nach Einbruch der Dunkelheit ist vermehrte Wachsamkeit geboten. • In den Favelas kommt es immer wieder zu Schusswechseln, bei denen oft auch Unbeteiligte zu Schaden kommen. wird. Wanderungen in den Naturparks in und außerhalb der Stadt sollten nach Möglichkeit nur in Gruppen und auf markierten und belebten Wegen unternommen werden. • Von nächtlichen Strandspaziergängen wird dringend abgeraten. • Von einem Besuch jeglicher Favelas von Rio de Janeiro, auch derjenigen im Bereich der Südzone und des Zentrums, wird dringend abgeraten. S“o Paulo In S„o Paulo ist das historische Stadtzentrum um die Praça da Sé (vor der Kathedrale) unter der Woche nachts sowie nach Geschäftsschluss am Wochenende unbelebt und nicht sicher; gleiches gilt für die Gegend um die belebte Metro-Station “Estaçao da Luz„, die zu den genannten Zeiten zu meiden sind. Im Stadtzentrum gibt es viele Obdachlose, die zum Teil drogensüchtig sind und Passanten zuweilen belästigen. Auch bewaffnete Überfälle und Blitzentführungen in bevorzugten, besseren Wohngegenden haben zugenommen und führen nicht selten zu Schusswechseln mit privaten Sicherheitskräften oder Polizisten (häufig auch in Zivil), auch tagsüber. • Seien Sie im gesamten Stadtgebiet, auch in besseren Gegenden, besonders vorsichtig. Ceará und Fortaleza Nach einer Welle von Gewalttaten gegen öffentliche Einrichtungen und das öffentliche Verkehrsnetz sind die Mobilität und das öffentliche Leben im Bundesstaat Ceará und seiner Hauptstadt Fortaleza nach wie vor teilweise eingeschränkt. • Seien Sie bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Reisen in das Landesinnere vorsichtig. • Vermeiden Sie Nachtfahrten in Überlandbussen. • Vermeiden Sie Fußwege im Dunkeln. Recife und der Nordosten In den letzten Jahren treten häufiger gezielte Überfälle auf Busse auf. Bewaffnete Überfälle auf Überlandbusse sind auch keine Seltenheit im Nordosten. • Seien Sie bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Reisen in das Landesinnere vorsichtig. • Meiden Sie im Stadtgebiet von Recife die öffentlichen Verkehrsmittel und benutzen Sie grundsätzlich Taxis oder Uber. • Vermeiden Sie Nachtfahrten in Überlandbussen. Drogenkuriere Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als “Drogenschmuggler„ missbraucht, siehe auch Strafrecht. • Seien Sie vorsichtig bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen. • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit, kontrollieren Sie ihr eigenes Gepäck. Naturkatastrophen In der Regenzeit, die im Süden und Südosten von November bis Anfang April und im Nordosten von April bis Juli andauert, kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen und Erdrutschen sowie in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen durch unpassierbare Straßen und Brücken. • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. • Informieren Sie sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen. • Beachten Sie die Hinweise lokaler Behörden.

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Marco Polo Reisen ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Marco Polo Reisen GmbH)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
26.02.2020 - 14.03.2020 € 3.899,- € 4.568,- Zu diesem Datum anfragen
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