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Reisen mit Studiosus

Südamerika - die Große Südamerikareise

21-tägige Studienreise

Vom Pazifik zum Atlantik, vom Regenwald zu den Hochanden, von magischen Ausgrabungsstätten bis in die glanzvollen Metropolen - Südamerika atmet Vielfalt. Tempo und Rhythmus des Kontinents sind ansteckend. Erleben muss man das Temperament an Ort und Stelle, bei Caipirinha mit Blick auf den Zuckerhut und beim Tango in Buenos Aires. Die Natur, viel mehr als nur Kulisse, ist konkurrenzlos: die wilden Fluten der Iguazú-Wasserfälle, schneegezuckerte Gipfel hinter Inkaruinen, das magische Blau des Titicacasees. Eine Zeitreise zu alten Welten in Machu Picchu und Tiahuanaco genauso wie zu modernen Demokratien und selbstbewussten Nationen. Wirtschaftskrise? In Lima und Santiago ein Fremdwort - der Kontinent ist auch wirtschaftlich erwacht.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am Morgen Zubringerflug nach Madrid und gegen Mittag Weiterflug nach Quito (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Ankunft am Abend und kurze Fahrt ins Hotel. Drei Übernachtungen in Quito auf 2800 m Höhe.

Probieren Sie mal Baumtomaten zum Frühstück! Mit tropischen Vitaminen gestärkt, erobern Sie zusammen mit Ihrer Studiosus-Reiseleiterin die Altstadt von Quito (UNESCO-Welterbe). 500 Jahre Kulturgeschichte warten darauf, entdeckt zu werden, schneeweiße Fassaden und kornblumenblaue Fenster wetteifern mit Kapellen und Konventen. Die geflügelte Jungfrau winkt uns hoch zum Panecillo für einen göttlichen Blick über Altstadt und Skyline vor den Anden. Nach dem Mittagessen setzen wir an zum Äquatorsprung: Fließt ein Wasserstrudel nun andersrum ab, und hat Ihre Reiseleiterin die Erdanziehung ausgetrickst? Diese und weitere Wunder wollen am Äquatordenkmal und im Freiluftmuseum Inti Nan enträtselt werden.

Insgesamt 22 Vulkane erheben sich an der Allee der Vulkane bis auf eine Höhe von über 6000 m. Aus einigen Feuerschloten wie dem Tungurahua raucht es. Wir genießen die Ausblicke bis zum Cotopaxi-Nationalpark. Lacht die Sonne, können wir einen Spaziergang in der typischen Páramo-Landschaft wagen. Mittags stärken wir uns in einer nahe gelegenen Hazienda, dann geht es zurück nach Quito. 220 km. Den Abend gestalten Sie nach Lust und Laune.

Auf dem berühmten Markt von Otavalo an der Plaza del Poncho ist die Auswahl an Textilien schier unfassbar: Taschen, knallbunte Mützen und natürlich auch die Namensgeber des Platzes. Gackernde Hühner laufen uns danach über den Weg, Frauen weben vor ihren Häusern farbenfrohe Teppiche - das Andendorf Peguche gibt sich wie anno dazumal. Auf einer Rosenfarm erhalten wir Einblick in Ecuadors "blühendes" Exportgeschäft. Mit etwas Glück bekommen wir vom Rosenzüchter Tipps zur Verbesserung unseres grünen Daumens. 190 km. Abends Flug mit LATAM Airlines von Quito nach Lima. Zwei Übernachtungen in Lima.

Altes frisch! Unsere Stadtrundfahrt präsentiert Kolonialgebäude, glänzend restauriert; die ganze Altstadt steht unter dem Schutz der UNESCO. Barock-ornamental, oft umgebaut, aber immer noch einzigartig - die Kathedrale. Pizarro war nicht eben zimperlich mit den Inkas. Nebenan residiert Perus Staatsoberhaupt; 2018 ist der Amtsinhaber über eine Korruptionsaffäre gestolpert und zurückgetreten. Ob sich der aktuelle Präsident unvorbelastet um seine Amtsgeschäfte kümmern kann? Im MALI - Limas Kunstmuseum - reisen wir durch die Kulturgeschichte von den Schätzen alt-peruanischer Kulturen bis in die Gegenwart. Chic - der Stadtteil Miraflores: Geschäftstempel, Villen, Parks.

Flug mit LATAM ins Herz des alten Inkareiches. Cuzco liegt auf 3400 m Höhe. Wir halten im Marktflecken Chinchero und bestaunen die bunten Trachten der Einheimischen. Zur leichteren Höhenanpassung fahren wir gleich hinunter ins Urubambatal, das Heilige Tal der Inka, nach Yucay auf 2800 m Höhe. 90 km. Zwei Übernachtungen.

Durch das enge Tal des Urubambas schlängelt sich die Schmalspurbahn nach Aguas Calientes (ca. 1,5 Std.) am Fuße von Machu Picchu. Schon die Fahrt ist ein Erlebnis! Aber noch mehr der Moment, wenn die mystische Ruinenstadt endlich vor uns liegt. Zu ihrem Schutz sind die Besucherzahlen begrenzt. Ob das ausreicht, um sie zu bewahren? Was erzählen die Ruinen? War der Ort Zufluchtsstätte vor den Spaniern oder ein Opferplatz? Oder fand hier normales Alltagsleben statt? Jede neue Erkenntnis scheint zugleich neue Rätsel aufzugeben. Auf der Rückfahrt mit Bahn und Bus nach Yucay dürfen persönliche Theorien und Mythen gebildet werden.

Stolz bewahren die Bewohner des Heiligen Tals Traditionen und Bräuche ihrer Vorfahren trotz traumatischer Erfahrungen mit Militärdiktatur und Terrorgruppe "Leuchtender Pfad". Wie gelingt es den Nachfahren der Inkas heute, sich gegen die Zentralregierung in Lima zu behaupten? Wie steht es generell um die indigenen Völker Südamerikas? Auf der Fahrt durch das Tal berichtet Ihre Reiseleiterin. Farbenfroh geht es auf dem Markt von Pisak zu: Stoffe, Panflöten, Taschen und Mützen, wohin man schaut. Oberhalb von Cuzco präsentiert sich die alte Festungsanlage Sacsayhuamán mit einer zyklopischen Zickzackmauer; wir staunen über die riesigen Steinquader. Wer mag, läuft auf alten Pfaden und Treppenstufen runter zum Hauptplatz von Cuzco. Busstrecke 100 km. Zwei Übernachtungen in Cuzco auf 3400 m Höhe.

Einst Inkahauptstadt, heute UNESCO-Welterbe. Den Erdbeben im "Nabel der Welt", wie die Inkas ihre Stadt nannten, hielten nur inkaische Grundmauern stand. Auch die Dominikanerkirche ruht auf dem alten Sonnentempel Coricancha. Die prächtige Kathedrale an der Plaza de Armas schmückt ein delikates Bild: ein Meerschweinchen auf dem Abendmahlteller des Herrn. Nach der Mittagspause besuchen wir das Schulprojekt "Kleine Menschen" und erfahren, wie man hier Straßenkinder unter schwierigen sozialen Bedingungen für die Zukunft ausbildet. Später können Sie auf eigene Faust durch die Altstadt ziehen und sich ein Restaurant für das individuelle Abendessen aussuchen. Tipp für die Stärkung am Abend: Vielleicht Alpaka-Steak? Oder möchten Sie Meerschweinchen probieren?

Am Morgen fliegen wir mit LATAM Airlines über die Andengipfel von Cuzco nach La Paz. Boliviens größte Stadt heben wir uns aber für morgen auf. Heute zieht es uns zu den Ufern des Titicacasees. An seinem Ufer stärken wir uns bei einem kleinen Mittagessen und freuen uns dann auf eine Bootsfahrt über den stahlblauen See. Eine menschengemachte Inselwelt aus Schilf finden wir beim Volk der Uru: schwimmende Inseln, Häuser, Boote - alles aus Schilf. Und abends in unserem Seehotel in Huatajata bekommen wir einen Einblick in die Welt der Heiler und Schamanen der Anden - und richten unseren Blick gen Himmel, wo wir uns auf die Suche nach dem Kreuz des Südens machen. 80 km.

UNESCO-Welterbe Tiahuanaco: heiliges Sonnentor und als wichtigste Grabungsstätte Boliviens das Tor zu den Ahnen. Hier und heute geht's weiter nach La Paz, auf 3640 m die höchstgelegene Großstadt der Erde. 170 km. Uns stockt der Atem beim Blick auf den Talkessel von La Paz. Wir treiben im Miteinander von Tradition und Moderne. Im Palast der Regierung amtiert noch immer Evo Morales. Was hat der erste indigene Präsident Lateinamerikas bisher erreicht? Bunte Mauern, Kopfsteinpflaster - die Calle Jaén, die schönste Straße in La Paz, beschwingt unsere Schritte. Wir erleben die Märkte der Einheimischen mit säckeweise Kokablättern. Alles legal, illegal ist nur das Derivat Kokain.

Die Kordilleren bewachen das Andenhochland. Den höchsten Berg Boliviens, den Nevado Sajama, 6542 m hoch, sehen wir an uns vorbeiziehen. Hinter der Grenze, im chilenischen Lauca-Nationalpark malen die Flamingos die Welt rosarot. Die Straße windet sich hinunter zum Pazifik, trocken grüßt die Atacamawüste. 490 km bequem vorangekommen. Gute Nacht in Arica, unser Hotel ist zwar einfach, hat dafür aber den Pazifik vor der Tür.

Santiago ruft: Mit LATAM Airlines geht es über die Küstenwüste. Die Metropole liegt vor graublauem Bergmassiv, der erste Stadtrundgang bietet überraschend viel Grün! Fast violett, fruchtig und würzig: Wer Rotwein mag, lässt zum Nachtmahl einen Carménčre über die Zunge rollen. Oder lieber einen anderen? Finden Sie selbst Ihren Lieblingswein - Ihren "vino preferido"! Zwei Übernachtungen im historischen Zentrum von Santiago de Chile.

Postkartenmotive: Die Plaza de Armas zeigt beim Flanieren architektonische Bandbreite. An der Moneda, dem Präsidentenpalast, erzählt Ihre Reiseleiterin von der neueren Geschichte Chiles. Harter Stoff, dem der in Lateinamerika beliebte Liedermacher Víctor Jara eine Stimme gab. Der Putsch von 1973 brachte ihn zum Schweigen. Isabel Allendes Roman "Das Geisterhaus" erwacht hier zum Leben. Am freien Nachmittag lockt der Panoramablick auf die Stadt und die Anden vom Sky Costanera, Südamerikas höchstem Wolkenkratzer. Oder Sie gehen hinauf zum Cerro Santa Lucía, Nationalmonument und Kleinod: Wasserfontänen, Palmen und eine Ausstellung zur indigenen Kunst Chiles. Zum Abendessen auf eigene Faust folgen Sie einfach den Tipps Ihrer Reiseleiterin!

Flug mit LATAM Airlines über die Pampa zum Rio de la Plata. Buenos Aires zeigt sich edel. Tango, Cafés, Lebenslust, prachtvolle Paläste - ganz wie das große Vorbild Paris. Auf unserer ersten Runde durch die Metropole erleben wir die Facetten der Stadt: Im Hafenviertel La Boca wurde der Tango geboren. Hier geben sich Künstler ihrem Schaffen hin: Maler, Karikaturisten, Tänzer. Vornehm dagegen geht es in Recoleta zu. Auf dem dortigen Friedhof statten wir dem Grab von Evita Perón einen Besuch ab. Da klingt es in uns nach "Don't cry for me, Argentina", aber kennen Sie auch die melancholischen Lieder von Mercedes Sosa? Abends stimmen wir uns mit einem saftigen Steak und vielleicht einem Glas Malbec in einem Restaurant kulinarisch auf Argentinien ein. Zwei Übernachtungen in Buenos Aires.

Zu Fuß erkunden wir das Stadtzentrum von Buenos Aires und spazieren vom Obelisken, dem Wahrzeichen der Stadt, zur Plaza de Mayo. In der Casa Rosada, dem rosafarbenen "Weißen Haus" Argentiniens, residiert der Präsident. Gelingt es dem derzeitigen Amtsinhaber Mauricio Macri, sein Land vor der nächsten Krise zu bewahren? Der Staatsbankrott von 2002 steckt in Argentinien allen noch in den Knochen. Nach diesem kurzen Spaziergang bestimmen Sie Ihr Programm: Wer möchte, schaut danach im Jugendstilcafé Tortoni vorbei. Hier trank schon Formel-1-Legende Juan Manuel Fangio seinen kleinen Schwarzen. Oder zum Shopping über die Avenida Santa Fé? Hier liegt auch die wohl schönste Buchhandlung der Welt, El Ateneo. Ein Ausflug ins Tigre-Delta mit den Wochenend- und Ferienhäuschen der Großstädter? Ihr argentinisches Temperament können Sie abends in einem Tangolokal entdecken (ca. 60 €). Wollen Sie selbst tanzen? Dann organisiert Ihre Reiseleiterin einen Schnupperkurs für Sie (ca. 100 €).

Flug mit LATAM Airlines zu den Wasserfällen von Iguazú (UNESCO-Welterbe). Weiß stürzende Fluten, topasfarbene Wasserbecken, braun schäumender Fluss, zahme Schmetterlinge, subtropische Feuchtgebiete mit Blüten, Nasenbären und ab und an Papageien. Über Weg und Steg geht es auf der argentinischen Seite über die Wassermassen. Anschließend überqueren wir die Grenze nach Brasilien. Busstrecke 50 km.

Das Paradies, heute von der brasilianischen Seite: Bei unserem Spaziergang bewundern wir die mächtige Szenerie der Fälle. Sonne tanken und den Wassernebel spüren! Am Nachmittag fliegen wir mit LATAM Airlines von Iguazú nach Rio. Für die Großereignisse Fußball-WM und Olympia 2016 hatte sich die Stadt mächtig herausgeputzt. Doch die Schlagzeilen beherrschen Korruptionsaffären und Skandale. Dem Charme Rios kann das nichts anhaben, stolzes Aushängeschild eines faszinierenden Landes, und wir mittendrin! Was möchten Sie am freien Abend unternehmen? Zwei Übernachtungen in Rio an der Copacabana.

Die Zahnradbahn zieht uns rauf zum Corcovado mit der berühmten Christusstatue. Das Meer, die Berge, der Zuckerhut - die Eindrücke sind unbeschreiblich. Kein Wunder, dass die Cariocas, wie die Einwohner Rios genannt werden, ihre Stadt so abgöttisch lieben! Rio ohne seine Strände? Undenkbar! Den Nachmittag in Ipanema und Copacabana gestalten Sie ganz nach Ihrem Gusto. Cocktails im Copacabana Palace trinken, künftige Pelés am Strand beobachten. Und vielleicht geht ja auch das "Girl from Ipanema" hier vorbei. Der kulinarische Abschluss des Tages: Eine Churrascaria - Brasiliens Version des Barbecues - kredenzt Saftigstes vom Zeburind und mehr! Wer noch nicht müde ist, lässt sich vom Lebensgefühl der Cariocas anstecken und fährt ins Kulturzentrum Rio Scenarium. Wenn Sie morgen früh nicht ganz so gut aus dem Bett kommen: Schuld war nur der Bossa nova!

Die Kathedrale eine moderne Pyramide, das Opernhaus dagegen in opulentem Neobarock zwischen Hochhäusern: Rios Zentrum schlägt Brücken über die Zeiten hinweg. Letztes Highlight: der Zuckerhut. Wir schweben über der Stadt, per Seilbahn geht's hinauf zum fotogenen Hügel. Wir wünschen uns ein fotografisches Gedächtnis. Am Abend Flug nach Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

Vormittags Landung in Madrid und Weiterflug, Ankunft nachmittags.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Iberia (Economy, Tarifklasse Q) von Frankfurt nach Quito und zurück von Rio de Janeiro, nach Verfügbarkeit
  • Inlands- und Zwischenflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 175 €)
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • 19 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, 4 Mittagessen in Restaurants, ein Mittagessen als Lunchbox, 7 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in Restaurants
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zugfahrt nach Machu Picchu
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Eintrittsgelder
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Genf
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

12 bis 25 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-Hotels

Reiseziele

Machu Picchu (Peru)

Themen der Reise

Rundreise

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie für die einzelnen Länder auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Der Übersicht halber haben wir die Hinweise zusammengefasst. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe. Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Südamerika
Aktuelle Hinweise Gelbfieber Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird in Ecuador für alle Reisenden älter als 12 Monate bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet (siehe www.who.int) gefordert. Aufgrund eines aktuellen Gelbfieberausbruchs hat Bolivien seine Ein- und Ausreisebestimmungen im Hinblick auf Gelbfieberimpfnachweise verschärft. Ein Gelbfieberimpfnachweis wird bei Einreise ab dem vollendeten 12. Lebensmonat bei Einreise aus einem Gelbfieberübertragungsgebiet (siehe www.who.int) verlangt. Alle Gebiete in Bolivien unterhalb von 2.300m und damit u.a. der gesamte bolivianische Amazonas sind Gelbfieberübertragungsgebiet. Daher wird grundsätzlich allen Reisenden dringend eine Gelbfieberimpfung empfohlen, bevor sie in diese Gebiete reisen. In Brasilien sind nur noch wenige Gebiete gelbfieberfrei bzw. bisher ohne gemeldete Fälle. Die Anzahl der bestätigten menschlichen Fälle steigt an, insbesondere in den Bundesstaaten S„o Paulo, Rio de Janeiro, Minas Gerais und im Hauptstadtdistrikt. Auch europäische und südamerikanische Reisende haben sich bereits infiziert. Es werden große Impfkampagnen in den betroffenen Gebieten durchgeführt. Bisher wurden alle Infektionen im sog. sylvatischen Zyklus akquiriert, d.h. bei Aufenthalt in bewaldeten Gebieten, ohne dass sich ein urbaner Zyklus (Mensch-Mücke-Mensch-Übertragung, Stadtgelbfieber) etablieren konnte. Siehe auch Disease Outbreak News der WHO. Für die reisemedizinische Beratung wird empfohlen, bei der Impfindikation den genauen Reiseverlauf der Patienten, die aktuellen epidemiologischen Daten und auch mögliche Weiterreisen zu beachten. Es ist zu beobachten, dass die Länder in der Region Süd- und Mittelamerika verstärkte Kontrollen durchführen. Die Gelbfieberimpfung ist ab dem 10. Tag im internationalen Reiseverkehr gültig. Eine Gelbfieberimpfbefreiung ist nur durch eine einschlägige schriftliche ärztliche Stellungnahme möglich. Zika Virus In der Region wird seit 2015 eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts. Genereller Impfschutz Es wird empfohlen, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken. und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. Denguefieber Dengue wird in weiten Teilen der bereisten Länder (in Chile nur Osterinsel) durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Vor allem in Argentinien und Brasilien sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutliche Anstiege der Fallzahlen beobachtet worden. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen diese Virusinfektionen gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.). Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Ein mittleres Risiko besteht in Ecuador im östlichen Tiefland, insbesondere in den wasserreichen Gebieten. Ein geringes Risiko besteht im übrigen Tiefland, im Osten des Amazonasgebietes, sowie in den westlichen Tieflandgebieten (v. a. Esmeraldas). Kein Risiko besteht in Höhenlagen (oberhalb 1500m), in den Städten und auf den Galapagos-Inseln. In PERU besteht unter 2000 m ein geringes Risiko, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos. Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima, Ica und Nazca. In Bolivien besteht ein geringes Risiko in den Departements Beni, ein etwas höheres in Pando v.a. in den Regionen Guayamerín und Riberalta. Allenfalls dort kann im Einzelfall je nach Reiseprofil deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll sein, die mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden sollte. Ein minimales Risiko besteht im Rest des Landes <2.500 m Höhe. Die größeren Städte bzw. Provinzen Oruro und Potosi sind malariafrei. Chile ist malariafrei. In Argentinien gibt es ein minimales Risiko im Norden der Provinz Salta sowie Einzelfälle im Depto. Iguaçu in Misiones. Die anderen Regionen inkl. der Iguaçu-Wasserfälle gelten als malariafrei. In Brasilien besteht ganzjährig ein hohes Risiko in den Provinzen Acre, Rondônia und Roraima bzw. ein geringes Risiko in Amapŕ, Amazonas, Maranhao (W), Mato Grosso (N), Parŕ (außer Belčm City), Tocantins (W) und den Außenbezirken der Städte Pôrto Velho, Boa Vista, Macapŕ Manaus, Santarém, Maraba, Rio Branco und Cruzeiro do Sul. Als malariafrei gelten die Ostküste inkl. Fortaleza, Recife, Iguaçu und die meisten Stadtzentren. Je nach Reiseprofil kann eine Standby-Medikation mit Chloroquin bzw. allenfalls im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.) sinnvoll. Leishmaniasis Leishmaniasis kommt in Ecuador und Peru vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen und manifestieren sich als Erkrankung insbesondere an der Haut, in selteneren Fällen alternativ an weiteren Organen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.). Oropouche-Fieber Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird in Peru ebenfalls durch Mücken übertragen. Chikungunya Aktuell gibt es, sich ausbreitend von der Karibik seit Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch in Ecuador, Peru, Bolivien und Brasilien Fälle von Chikungunya, insbesondere in den Bundesstaaten Alagoas, Amapa, Amazonas, Bahia, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais und Roraima. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin. Aufgrund der o. g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden, feste Socken) - tagsüber (Viruserkrankungen!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) - Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem möglichst imprägnierten Moskitonetz zu schlafen. Rocky Mountain Spotted Fever Seit Dezember sind vereinzelte Fälle dieser saisonal durch Zecken übertragenen bakteriellen Infektionskrankheit im brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo aufgetreten. In der Regel kommt es zu Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Hautausschlägen. In ungünstigen Fällen kann es beim Befall von Lunge, Nieren und dem Gastrointestinaltrakt zu lebensgefährlichen Komplikationen / Blutungen kommen. Bei Aktivitäten im Freien sollte unbedingt auf Schutz vor Zecken (adäquate Kleidung, Repellentien) geachtet werden. Durchfallerkrankungen Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z. T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden. Leptospirose Ganzjährig kann die Leptospirose in Ecuador, Peru und Bolivien vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden. Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen. Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden. HIV/AIDS Durch ungeschütze sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Höhenkrankheit (“Soroche„) In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Quito, Cusco, Puno oder La Paz, also nicht nur Bergsteiger. Die Höhenluft auf dem Altiplano ist sauerstoffarm und von geringem atmosphärischem Druck. Aus der Höhe resultieren auch extreme Intensität der Sonneneinstrahlung - besonders der ultravioletten Strahlung, der mit entsprechenden Hautschutzmaßnahmen Rechnung zu tragen ist - und außergewöhnliche hohe Wärmeabstrahlung während der Nacht. Untrainierten Bergsteigern wird empfohlen, vor Reiseantritt sachkundigen Rat einzuholen. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig. Pest (nur in Peru) Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein. Hantavirus Diese insgesamt seltene Erkrankung kann in Chile und Argentinien in der Regel in ländlichen Gebieten nach durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen. In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS). Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht. Trypanosomiasis (“Mal de Chagas„) In Brasilien und Argentinien kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering. Medizinische Versorgung Das medizinische Versorgungsangebot ist abgesehen von Bolivien in den größeren Städten im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen und in ganz Bolivien überwiegend defizitär strukturiert. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen, ebenso wie vor einer Reise eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner; zu Beratungsstellen siehe auch www.dtg.org. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass regelmäßig vor der Aufnahme und Behandlung in Privatkliniken unabhängig einer bestehenden Auslandskrankenversicherung eine Vorauszahlung in bar oder per Kreditkarte mit unlimitiertem Verfügungsrahmen zu leisten ist, sonst wird i .d. R. gar nicht erst mit der Diagnostik oder Behandlung angefangen. Das gilt ausdrücklich auch für akut lebensbedrohliche Krankheitsbilder oder Unfälle, für die leider in jüngster Vergangenheit auch bei Reisenden und Langzeitaufenthaltern fatale Folgen mit z. T. letalem Ausgang dokumentiert wurden. Die Kosten für ärztliche Behandlungen und Krankenhausaufenthalte sind z. T. erheblich höher als in Deutschland. Die deutschen Auslandsvertretungen vor Ort stellen auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung. Die Angaben erfolgen aufgrund von Informationen, die den Auslandsvertretungen zum Zeitpunkt der Abfassung vorliegen. Die Hinweise und insbesondere die Benennung der Ärzte sind dabei unverbindlich und ohne Gewähr. Der Patient hat für alle Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit dem von ihm selbst erteilten Behandlungsauftrag aufzukommen. Aktuelle Informationen für Reisende in Brasilien sind auch über folgenden Link des brasilianischen Gesundheitsministeriums im Internet abrufbar in portugiesischer, spanischer oder englischer Sprache: http://portalsaude.saude.gov.br/viajante Unverändert gültig seit: 15. April 2019

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften
Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden. Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

Verlängerung: Brasilien/Búzios, Hotel Pousada Corsário****
Pousada CorsarioBuziosBrasilien/Búzios, Hotel Pousada Corsário**** Lage: Das Hotel liegt an der Nordspitze der Halbinsel von Búzios, nur wenige Meter vom Strand von Ossos entfernt. Ein kurzer Spaziergang von ca. 15 Minuten bringt Sie zur charmanten Altstadt des ehemaligen Fischerdorfes mit schicken Boutiquen und zahlreichen Restaurants. Der 180 km entfernte Flughafen von Rio de Janeiro ist in ca. drei Stunden zu erreichen. Einrichtungen: Der Pool liegt inmitten einer grünen Gartenanlage und bietet einen tollen Blick auf das Meer, ebenso wie das Restaurant und eine Bar. Für Entspannung und Unterhaltung sorgen ein weiterer (Indoor-)Pool, eine Sauna sowie ein Spielezimmer mit Billardtisch und Tischkicker. WLAN ist in den öffentlichen Bereichen kostenfrei nutzbar.Zimmer: Die 30 hell und freundlich eingerichteten Zimmer verfügen über Klimaanlage, Fernseher, Minibar, Safe und Föhn.Ein gutes Strandhotel in einem der schönsten Ferienorte Brasiliens.

Verlängerung: Ecuador - Galápagos/Puerto Ayora, Finch Bay Eco Hotel****
Finch BayPuerto AyoraEcuador - Galápagos/Puerto Ayora, Finch Bay Eco Hotel****Für Ihre individuelle Verlängerung auf Galápagos empfehlen wir Ihnen das Hotel Finch Bay, das neben den Vorzügen eines Viersternehauses auch zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten zu Wasser und zu Lande bietet. Lage: Das Hotel befindet sich auf der Insel Santa Cruz, außerhalb des Hauptortes Puerto Ayora. Es liegt ruhig an einem privaten Strand, eingebettet zwischen Mangroven. Die Geschäfte und Restaurants von Puerto Ayora erreichen Sie in einer fünfminütigen Fahrt mit dem Wassertaxi. Der Flughafen auf der Insel Baltra ist etwa eine Stunde entfernt. Per Flug ist Baltra sowohl von Guayaquil als auch von Quito aus täglich mit Flügen mit LATAM Airlines, Avianca oder TAME erreichbar.Einrichtungen: Das Restaurant bietet ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Im Außenbereich des Hotels, direkt am Pool, befinden sich die Bar und ein weiteres Restaurant. Die Lounge des Hotels lädt zum Entspannen und Verweilen ein.Zimmer: Die sechs Suiten und 21 Zimmer des Hotels sind in warmen Farbtönen gehalten und mit Bad/Dusche und WC, Klimaanlage, kostenfreiem WLAN sowie Föhn ausgestattet. Die meisten Zimmer befinden sich im Erdgeschoss der Anlage, vier weitere in der ersten Etage.Aktivitäten und Ausflüge (gegen Aufpreis): Entdecken Sie die Tierwelt von Galápagos auf einem der vielen Ausflüge, die das Hotel Finch Bay anbietet! Mit der hoteleigenen Yacht können Sie die Insel North Seymour erkunden und die dortige Kolonie der Blaufußtölpel und Fregattvögel besuchen oder zur Insel Plaza Sur zur Beobachtung der Seelöwen und Landechsen starten. Für Aktive bieten sich Tauchgänge, Wanderungen, z. B. zur Schildkrötenbucht Bahía Tortuga, und Fahrten mit dem Mountainbike an. Die Charles-Darwin-Station am Rande des Hauptortes Puerto Ayora ist ebenfalls bequem erreichbar.

Verlängerung: Brasilien/Rio de Janeiro, Hotel Excelsior****
ExcelsiorRio de JaneiroBrasilien/Rio de Janeiro, Hotel Excelsior****Lage: Dieses freundliche Hotel der gehobenen Mittelklasse liegt optimal in der ersten Häuserzeile der berühmten Copacabana, vom Strand nur durch eine breite Uferstraße getrennt. In Gehentfernung erwarten Sie eine abwechslungsreiche Restaurantszene und Einkaufsmöglichkeiten in zahlreichen Geschäften.Einrichtungen: Den Tag beginnen Sie im Restaurant mit einem üppigen Frühstücksbuffet, das eine reiche Auswahl an Früchten bereithält. Zwei Bars, ein Fitnessraum mit Sauna sowie eine Dachterrasse mit Pool bieten Erholung; die Dachterrasse zudem eine wunderbare Aussicht auf die Strandpromenade und den Atlantik.Zimmer: Die 230 Zimmer sind stilvoll eingerichtet mit Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN (kostenpflichtig), Minibar, Safe und Föhn. Unsere Vertragszimmer bieten einen seitlichen Meerblick auf die Copacabana.Ein perfekter Ausgangspunkt, um Rio auf eigene Faust zu entdecken und Stadt- und Strandleben miteinander zu kombinieren.

Sicherheit geht vor!
Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitseinrichtungen in den südamerikanischen Hotels
Bitte beachten Sie, dass in Südamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden. Einige Hotels haben außerdem unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. In den Außenanlagen gibt es z.T. Unebenheiten im Gelände. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten. Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

Sicherheitsgurte im Bus
Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den Ländern Südamerikas, die Sie auf Ihrer Reise besuchen, zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Ecuador, Peru, Bolivien und Brasilien. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. In Ecuador weist das Auswärtige Amt auf eine mögliche Gefährdung durch die im Lande weit verbreitete Kriminalität hin. Dieser Hinweis gilt grundsätzlich für die Großstädte des Landes, in besonderem Maße jedoch für einzelne Provinzen im Amazonastiefland und im Grenzgebiet zu Kolumbien. Wir haben unsere Reisen so geplant, dass Gebiete mit einem hohen Risiko vermieden werden. Wie Sie dem Hinweis des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in Peru wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von sozialen Brennpunkten und vermeiden in jedem Fall längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit. In Peru und vor allem in Bolivien können zudem soziale, ethnische und politische Spannungen immer wieder zu spontanen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden führen. Diese richten sich zwar nicht gegen Touristen, können aber zu Verzögerungen im Tagesprogramm und zu kurzfristigen Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf führen. Die innenpolitische Lage in Bolivien hat sich entspannt, dennoch sind weitere, auch gewaltsame Protestmärsche und Straßenblockaden v.a. in La Paz und auf dem Altiplano nicht auszuschließen. Durch gezielte Umroutungen und Programmänderungen vermeiden wir Blockaden und Protestversammlungen und fordern unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen auf. Rauschgiftdelikte werden in Bolivien streng geahndet, es drohen langjährige Haftstrafen. Die allgemeine Sicherheitslage in Chile ist gut. Argentinien gilt als vergleichsweise sicheres Reiseland. Die Wirtschaftsprobleme Argentiniens haben jedoch in den letzten Jahren auch in Buenos Aires zu einer Zunahme der Alltagskriminalität geführt, vorsichtiges Verhalten ist daher auch in der argentinischen Hauptstadt angeraten. Brasilien ist zwar ein stabiles Reiseland, dennoch weist das Auswärtige Amt auf eine Gefährdung durch die sehr hohe Kriminalitätsrate hin. Besonders betroffen sind vor allem die Großstädte S„o Paulo, Rio de Janeiro, Recife und Belem. Aus Sicherheitsgründen verzichten wir auch in Brasilien auf Besuche von sozialen Brennpunkten und haben unsere Hotels nicht zuletzt nach dem Kriterium der Sicherheit ihres Standortes ausgewählt. Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie, Ihr Verhalten der in allen Ländern Südamerikas vergleichsweise hohen Alltagskriminalität anzupassen. Bitte leisten Sie im Falle einer akuten Bedrohung keinen Widerstand und beachten Sie die weiterführenden Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt. Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 10. Oktober 2018

Sicherheitshinweis
Ecuador Unverändert gültig seit: 11. Juli 2019 Landesspezifische Sicherheitshinweise Innenpolitische Lage Von nicht notwendigen Reisen in das gesamte Grenzgebiet zu Kolumbien, abgesehen vom Grenzübergang Tulcán, wird abgeraten. Erhöhte Vorsicht ist geboten. Die Sicherheitslage kann sich gegebenenfalls auch kurzfristig verschlechtern. Im Norden der Provinz Esmeraldas erfolgten zuletzt Anfang 2018 wiederholt Anschläge auf ecuadorianische Sicherheitskräfte, die der organisierten Kriminalität zugerechnet werden und bei denen mehrere Todesopfer und zahlreiche Verletzte, auch unter Zivilisten, zu beklagen waren. Am 26. März 2018 wurden zwei Journalisten und ihr Fahrer in dieser Zone entführt. Kriminalität Reisende werden aufgrund der Kriminalität und Gewaltbereitschaft in Ecuador zu Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen. Ein erhöhtes Risiko, Opfer eines Diebstahls, Raubüberfalls oder anderen Gewaltverbrechen zu werden, besteht vor allem in den Metropolen Guayaquil und Quito und Cuenca, sowie an der Küste. In der gesamten Grenzregion zu Kolumbien besteht ein erhöhtes Risiko, Opfer von Entführungen und von Aktivitäten bewaffneter, mit dem Drogenhandel in Verbindung stehender Gruppen zu werden, siehe Innenpolitische Lage. Von Gegenwehr bei Raubüberfällen ist aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter in jedem Fall abzuraten. Auch bei Überlandfahrten in der Provinz Esmeraldas, der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte Vorsicht geboten. Reisenden wird empfohlen, vor Reisebeginn (z.B. Amazonasgebiet) mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage abzuklären. In größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z.B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und insbesondere in Bussen und Busstationen kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen, Raubüberfällen und Sexualdelikten. Die Täter wenden dabei verschiedenste Tricks an wie z.B. Ablenkungsmanöver, „Bußgeld“-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen, Raub oder Vergewaltigung nach Verabreichung von bewusstseinsmindernden Drogen (auch in Form von Pulver in Speisen, Getränken oder auf Prospekten), Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen. Reisende sollten stets auf ihr Gepäck achten und möglichst keine Wertsachen tragen oder mitführen; Uhren, Kameras und Mobiltelefone sollten nicht auffällig zu sehen sein und auf der Straße auch bei Anruf nicht sorglos benutzt werden. In Bars sollten keine Getränke von Fremden angenommen werden und das eigene Getränk sollte ständig im Auge behalten werden. Bei Dunkelheit sollte auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi von Tür zu Tür benutzt werden. Auf Wanderstrecken zu beliebten Touristenzielen (z.B. Lagune San Pablo und Wasserfall El Peguche bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Bergstation Cruz Loma und in der Umgebung von Vilcabamba) kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Überfällen bzw. Gewaltverbrechen. Auf lokale Hinweise sollte besonders geachtet werden. In Montańita (Provinz Sta. Elena an der Küste) kam es in den letzten Monaten zu mehreren Fällen der Vergewaltigung von Ausländerinnen, nachdem den Opfern K.O.-Tropfen o.ä. verabreicht worden waren. Besonders gefährdet sind Einzelreisende. Bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sollte auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden bzw. sollten solche abgefragt werden. Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen, Hinweise zur Erstattung von Anzeige bei Straftaten bietet die deutsche Botschaft in Quito. Naturkatastrophen Ecuador liegt in einer seismisch aktiven Zone. Es kommt regelmäßig zu Erdbeben und vulkanischer Aktivität. Insbesondere die Vulkane Sangay (im Park Sangay) und jüngst wieder Reventador (etwa 90 km östlich von Quito) sind derzeit aktiv. Die Vulkane Cotopaxi und Tungurahua, im Touristengebiet Bańos, stehen unter intensiver Beobachtung. Auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs, ggf. auch durch kurzfristige Sperrungen der Flughäfen Guayaquil und Quito, wird hingewiesen. Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen informieren. Informationen zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten sowie aktuellen Warnstufen erteilt das Instituto Geofísico – Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum. In den Wintermonaten (Januar – April) kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen in der Küstenregion und im Hochgebirge. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen. Reisende sollten sich über die aktuelle Lage und Verkehrssituation durch örtliche Medien bzw. den Reiseveranstalter informieren und mit Behinderungen im Reiseverkehr rechnen. Allgemeine Reiseinformationen Versorgung im Notfall Reisende nach Ecuador sollten unabhängig von der Krankenversicherungspflicht unbedingt auch im eigenen Interesse auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.

Sicherheitshinweis
Peru Unverändert gültig seit: 4. Juli 2019 Aktuelles Vom 26. Juli bis 11. August 2019 finden in Lima die panamerikanischen sowie vom 23. August bis 1. September die parapanamerikanischen Spiele statt. Vor, während und nach den Veranstaltungen ist mit Verkehrsbehinderungen und verstärkten Sicherheitsmaßnahmen zu rechnen. • Verfolgen Sie die lokalen Medien und planen Sie bei Reisen entsprechend mehr Zeit ein. • Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Behörden. Sicherheit Terrorismus • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis. Innenpolitische Lage Im gesamten Land führen soziale Unruhen, Streiks und Demonstrationen immer wieder auch zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden, die auch Behinderungen im Reiseverkehr verursachen können. Auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa waren schon betroffen. Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen. • Meiden Sie grundsätzlich Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten. • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab. • Informieren Sie sich über die lokalen Medien • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Kriminalität Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist insbesondere in Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch. Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt. In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfälle auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel. Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen. In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busstationen. Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.O.-Tropfen kommen Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit Express-Entführungen soll Bargeld mittels Abheben per Kreditkarte am Geldautomaten erzwungen werden. Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht, oftmals längerfristig angeworben über das Internet mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses. • Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und den Bezirken Miraflores und Barranco wie auch immer in Menschenmengen besonders vorsichtig. • Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch. • Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen, lizensierten Taxi- und Busgesellschaften • Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi ?von der Straße. • Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf. • Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht. • Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon • Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen keine von Unbekannten an. • Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper • Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf. • Rufen Sie im Notfall die Policía de Turismo (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921 • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht. • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten z.B. über das Internet skeptisch, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen und wenden Sie ggf. die Polizei. Besondere Verhaltenshinweise/Spirituelle Zeremonien Bei der Teilnahme an Schamanen-Ritualen in den peruanischen Urwaldregionen ist es durch den Genuss der halluzinogen wirkenden Mittel Ayahuasca und San Pedro bereits zu schweren Erkrankungen und sogar Todesfällen gekommen. • Lassen Sie sich vor der Teilnahme zu solchen Ritualen unbedingt bei „iPeru“ oder bei formell registrierten Tourismusagenturen beraten und nutzen Sie keinesfalls inoffizielle Anbieter. • Machen Sie offiziellen Anbietern vor einer Teilnahme unbedingt vollständige Angaben zum Gesundheitszustand, um Risiken zu minimieren. Naturkatastrophen Peru liegt in einer seismisch aktiven Zone. Es kommt zu vulkanischen Aktivitäten und zum Teil stärkeren Erdbeben, wie im August 2016 in der Provinz Caylloma und im Januar 2018 im Süden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern. Der Vulkan Sabancaya im Süden des Landes ist weiter aktiv. Für Anwohner in der Region wird regelmäßig ein sogenannter Aschestreualarm ausgelöst. Bisher kommt es zu keinen Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region. Aktuelle Informationen erteilt das peruanische geophysikalische Institut IGP (in spanischer Sprache). Insbesondere in der Regenzeit von November bis April können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen. • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. • Halten Sie sich über die lokale Lage über die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI). • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Sicherheitshinweis
Bolivien Unverändert gültig seit: 1. März 2019 Aktuelle Hinweise Anhaltende Regenfälle haben in mehreren Landesteilen zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt und auch schon Todesopfer gefordert. Es wurde der nationale Notstand ausgerufen. Teilweise sind Gebiete und Routen betroffen, die bei touristischen Rundreisen beliebt sind. Reisende werden gebeten, sich über die Entwicklung für ihre Reiseplanung über lokale Medien informiert zu halten und Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten. Aktuelle Informationen zu Sperrungen in spanischer Sprache bietet die Administradora Boliviana de Carreteras. Landesspezifische Sicherheitshinweise In Bolivien kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren können. Die Reisemöglichkeiten können dadurch in den betroffenen Gebieten jederzeit zeitlich und räumlich stark eingeschränkt sein, z.B. durch Straßenblockaden. Von Versuchen, diese zu durchbrechen, wird dringend abgeraten. Reisende in Bolivien sollten daher die Medienberichte aufmerksam verfolgen, sich bei ihren Reisebüros rückversichern und ihre Reiseplanung entsprechend anpassen. Reisenden wird dringend empfohlen, Protestveranstaltungen und Menschenansammlungen im ganzen Land unbedingt zu meiden. Kriminalität Die Kriminalität in Bolivien hat in den letzten Jahren zugenommen. So gab es vermehrt Vorfälle mit allein reisenden, ausländischen Touristen, die bei der Ankunft am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen in El Alto von falschen Taxifahrern in entlegene Stadtteile gefahren wurden und dort, unter Mithilfe von falschen Polizisten in Uniform mit dem Vorwand, eine Antidrogenkontrolle durchführen zu wollen, ausgeraubt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Kreditkarten und der PIN-Nummer gezwungen wurden (sog. „Expressentführungen“). Es gab Fälle, in denen Personen hierfür sogar einige Tage festgehalten wurden. Ähnliche Fälle wurden auch aus anderen bolivianischen Großstädten berichtet. Von Polizisten sollten sich Reisende stets Dienstausweise zeigen lassen. Falsche Polizisten, die mit anderen Personen zusammenarbeiten, die sich z.B. als südamerikanische Touristen ausgeben, wollen Ausweise kontrollieren oder Touristen angeblich zu Polizeistationen bringen, um Reisende auszurauben. Personenkontrollen auf offener Straße/Plätzen kommen im Allgemeinen nicht vor. Es wird dringend geraten, nur auf bekannte Funk-Taxi- und Busunternehmen zurückzugreifen und keine Taxis auf der Straße heran zu winken, insbesondere nicht nachts. In aller Regel fordern Restaurants, Hotels, Kneipen usw. auf Wunsch des Gastes ein Funk-Taxi (Radio-Taxi) an. Außerdem sollte man in der Öffentlichkeit keine großen Bargeldsummen bei sich führen, Ausweispapiere und Geld sollten gut verborgen bei sich getragen werden, echter Schmuck, teure Uhren etc. sollten gar nicht getragen werden. Besuchern von Bars und Diskotheken werden K.O.-Tropfen verabreicht und dann ausgeraubt. Auch Fälle von Vergewaltigungen während der Bewusstlosigkeit der Opfer wurden bekannt. Es sollten grundsätzlich nie von Fremden angebotene offene Getränke oder Speisen angenommen werden. Drogenkriminalität ist in Bolivien verbreitet. Von Erwerb, Besitz, Konsum, Handel und der Ausfuhr von Drogen und Drogenprodukten aller Art wird dringend abgeraten. Rauschgiftdelikte werden in Bolivien streng geahndet, es drohen langjährige Haftstrafen. In diesem Zusammenhang wird - insbesondere wegen des nicht abschätzbaren Risikos für die Gesundheit - auch dringend davon abgeraten, an schamanischen Zeremonien (z.B. Ayahuasca-Zeremonie) teilzunehmen, bei denen halluzinogene Pflanzen verwendet werden. Naturkatastrophen Die Auswirkungen von Erdbeben, die zumeist ihr Epizentrum in Chile oder Peru haben, sind gelegentlich in unterschiedlicher Intensität auch in den verschiedenen Landesteilen Boliviens zu spüren. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam , Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum. In der Regenzeit, die normalerweise von Dezember bis März dauert, kann es insbesondere in gebirgigen Regionen zu Überflutungen und Erdrutschen kommen. Krisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste (http://elefand.diplo.de) einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: Allgemeine Reiseinformationen Infrastruktur/Straßenverkehr Der Flugverkehr in Bolivien wird gelegentlich durch kurzfristige Streichung von Flügen und erhebliche Verspätungen beeinträchtigt. Das Eisenbahnnetz, das nur einen geringen Teil des Landes abdeckt, ist für Reisen über längere Strecken nur bedingt geeignet. Das Land ist verkehrsmäßig wenig erschlossen. Es gibt nur auf Hauptverkehrsrouten asphaltierte Landstraßen. Alle anderen Verbindungswege (Schotterpisten, Geröll- und Feldwege; wenige Brücken) sind während der Regenzeit (Dezember bis März) oft tagelang nicht passierbar. Reisenden wird geraten sich vor Ort über die aktuelle Situation zu informieren. In Bolivien kam es wiederholt zu schweren Busunglücken, bei denen Todesopfer zu beklagen waren. Bei Überlandreisen mit dem Bus wird geraten, nur mit bekannten Busunternehmen zu fahren. Von Nachtfahrten per Bus wird dringend abgeraten. Aufgrund der besonderen Gefährdungssituation wird von Überlandfahrten mit Pkw bei Dunkelheit ab. Die Straßen sind in der Regel nicht beleuchtet und vielfach in schlechtem Zustand. Viele Verkehrsteilnehmer, oft auch Busse, fahren ohne Licht oder mit nur unzureichender Beleuchtung. Bei der Anmietung von Pkw für Überlandfahrten ist es - auch im Hinblick auf das Vorgehen bei Verkehrsunfällen ratsam, einen Pkw mit Fahrer anzumieten, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften. Dies gilt besonders für Fahrten abseits der Hauptverkehrsstrecken, da sich in abgelegenen Gebieten ohne befestigte Straßen und unzulängliche Beschilderung die Orientierung extrem schwierig gestalten kann. Auch handelsübliche Navigationssysteme und Landkarten bieten häufig keine ausreichende Sicherheit. Ohne ortskundigen Fahrer sind Gefahren (z.B. während der Regenzeit, auf dem Salar de Uyuni u.a.) nur schwer einzuschätzen. Es gibt eine gesetzliche Regelung, nach der Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen höhere Benzinpreise als Fahrzeuge mit bolivianischen Kennzeichen zahlen müssen. In der Praxis bedeutet dies, dass viele Tankstellen nicht wissen, wie sie diese Preise abrechnen sollen und sich daher zum Teil weigern, an ausländische Fahrzeuge Benzin zu verkaufen. Versorgung im Notfall Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.

Sicherheitshinweis
Brasilien Unverändert gültig seit: 10. April 2019 Landesspezifische Sicherheitshinweise Aktuelle Hinweise Von Reisen in die Grenzgebiete zu Venezuela wird aufgrund der aktuellen Ereignisse in Venezuela derzeit abgeraten. Es kann zu kurzfristigen Grenzschließungen kommen. Reisende sollten größere Menschenansammlungen meiden und den Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge leisten. Kriminalität Die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder eines anderen Gewaltverbrechens zu werden, ist in Brasilien insgesamt erheblich höher als in Westeuropa. Besonders Großstädte wie Belém, Porto Alegre, Recife, Salvador, Fortaleza, S„o Luiz, Maceio, Rio de Janeiro und S“o Paulo weisen hohe Kriminalitätsraten auf. Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht, auch in als sicher geltenden Landes- oder Stadtteilen. Besonders stark von Kriminalität und Gewalt betroffen sind Armensiedlungen (Favelas). Vor dem Hintergrund verstärkt auftretender Gewaltakte in den Favelas Rio de Janeiros wird von Besuchen von Favelas dringend abgeraten. Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen und Drogenbanden kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei, fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer. Eine Häufung krimineller Zwischenfälle ist vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf Zubringerautobahnen zu den Flughäfen zu verzeichnen. In größeren Flughäfen können Taxis auch schon im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden, was mit höherer Sicherheit verbunden ist. Bei der Reise sollten Ausweispapiere nicht im Gepäck aufbewahrt sondern am Körper getragen werden. Am Zielort ist es empfehlenswert, die Originale der Ausweispapiere im Safe des Hotels zu lassen und nur Kopien und eine Broschüre/Visitenkarte des Hotels mit sich zu führen. Laptops sollten unauffällig, z.B. in einer verschließbaren Reisetasche, verstaut oder auch in den Safe gelegt werden. Es wird empfohlen, auf auffällige Kleidung, Uhren und (Mode-) Schmuck zu verzichten und Geld und Wertsachen (Kameras, Uhren, Smartphones etc.) nur im erforderlichen Umfang mitzunehmen und verdeckt zu tragen. Bei Überfällen sollte kein Widerstand geleistet werden. Die oft unter Drogeneinfluss stehenden Täter sind in aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung auch aus nichtigem Anlass nicht zurück. Es ist ratsam, stets einen geringeren Geldbetrag zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen. Auf Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle etc.) wird besonders hingewiesen. Berüchtigt ist die Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden Mitteln. Es wird dringend empfohlen, vor allem in Bars und anderen Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen. Von der Mitnahme von Prostituierten oder flüchtigen Bekannten in das eigene Hotelzimmer wird ausdrücklich abgeraten. Zur Verringerung des Risikos, Opfer eines - nicht selten auch vorgetäuschten - Verkehrsunfalls oder Fahrzeugraubs zu werden, sollte von Überlandfahrten in der Nacht abgesehen werden. Insistieren Sie nicht auf Ihr Vorfahrtsrecht. Im Stadtverkehr sollten die Fenster des Fahrzeugs geschlossen, die Türen verriegelt und Wertgegenstände außer Sichtweite verstaut werden. An Ampeln und im stockenden Verkehr wird zur besonderen Vorsicht geraten. Bei drei- oder mehrspurigen Straßen empfiehlt es sich, die mittlere Spur zu nutzen. Zur Hauptverkehrszeit kommt es in überfüllten Bussen und Zügen häufiger zu Taschendiebstählen. Insbesondere nachts sind Taxis öffentlichen Verkehrsmitteln vorzuziehen. Weiterhin wird vereinzelt von Überfällen bei auch geführten Bootsfahrten im Amazonasgebiet berichtet. Auch hier gilt, auf die Mitnahme von Wertgegenständen zu verzichten und keine Gegenwehr zu leisten. Reisenden wird empfohlen, stets ein Ausweisdokument (in Kopie) mit sich zu führen und den Anweisungen der Sicherheitsýbehörden zu folgen. Innenpolitische Lage In Brasilien finden - zumeist in den großen Städten - immer wieder unerwartet Demonstrationen statt, die in der Vergangenheit vereinzelt zu Ausschreitungen geführt haben. Dies gilt insbesondere für die Hauptstadt Brasilia, S„o Paulo, Rio de Janeiro sowie daneben für andere Großstädte des Landes. Es wird empfohlen, sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten und sich besonders umsichtig zu verhalten. Die Medienberichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden. Rio de Janeiro In ganz Rio de Janeiro, auch in den beliebten Stadtvierteln Copacabana, Ipanema, Leblon, Botafogo, Santa Teresa und im Ausgehviertel Lapa ereignen sich immer wieder Diebstähle und Überfälle, auch tagsüber. Die Täter, die teilweise in Gruppen agieren, haben es insbesondere auf Mobiltelefone, Schmuck, Scheckkarten und Bargeld abgesehen. Nach Einbruch der Dunkelheit ist vermehrte Wachsamkeit geboten. Das Zentrum (Centro) Rios ist nach Geschäftsschluss am Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen unbelebt und nicht sicher. Die oft menschenleeren Straßen der Innenstadt sollten daher am Wochenende, feiertags und nachts gemieden werden. Von nächtlichen Strandspaziergängen wird dringend abgeraten. Vor dem Hintergrund immer wieder aufflammender Schusswechsel, bei denen oft auch Unbeteiligte zu Schaden kommen, wird von einem Besuch aller Favelas von Rio de Janeiro, auch derjenigen im Bereich der Südzone und des Zentrums, dringend abgeraten. Wanderungen in den Naturparks in und außerhalb der Stadt sollten nach Möglichkeit nur in Gruppen und auf markierten und belebten Wegen unternommen werden. S“o Paulo In S„o Paulo ist das historische Stadtzentrum um die Praça da Sé (vor der Kathedrale) unter der Woche nachts sowie nach Geschäftsschluss am Wochenende unbelebt und nicht sicher; gleiches gilt für die Gegend um die belebte Metro-Station “Estaçao da Luz„, die man zu den genannten Zeiten meiden sollte. Im Stadtzentrum gibt es viele Obdachlose, die zum Teil drogensüchtig sind und Passanten zuweilen belästigen. Auch bewaffnete Überfälle und Blitzentführungen in bevorzugten, besseren Wohngegenden haben zugenommen und führen nicht selten zu Schusswechseln mit privaten Sicherheitskräften oder Polizisten (häufig auch in Zivil), auch tagsüber, so dass erhöhte Aufmerksamkeit im gesamten Stadtgebiet angezeigt ist. Recife und der Nordosten Auf Grund der in den letzten Jahren häufiger auftretenden gezielten Überfälle auf Busse wird empfohlen, im Stadtgebiet von Recife die öffentlichen Verkehrsmittel zu meiden und grundsätzlich Taxis oder Uber zu benutzen. Bewaffnete Überfälle auf Überlandbusse sind auch keine Seltenheit im Nordosten und daher ist besondere Vorsicht geboten. Nachtfahrten in Überlandbussen sollten vermieden werden. Ceará und Fortaleza Nach einer Welle von Gewalttaten gegen öffentliche Einrichtungen und das öffentliche Verkehrsnetz sind die Mobilität und das öffentliche Leben m Bundesstaat Ceará und seiner Hauptstadt Fortaleza nach wie vor teilweise eingeschränkt. Bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Reisen in das Landesinnere ist Vorsicht geboten. Fußwege im Dunkeln sollten vermieden werden. Drogenkuriere Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als “Drogenschmuggler„ missbraucht. Vor Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen, wird gewarnt, ebenso sollten Reisende kein Gepäck für Fremde mitnehmen und den Inhalt des eigenen Gepäcks kontrollieren, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften. Naturkatastrophen In der Regenzeit, die im Süden und Südosten von November bis Anfang April und im Nordosten von April bis Juli andauert, kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen und Erdrutschen sowie in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen durch unpassierbare Straßen und Brücken. Reisende sollten sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage informieren, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen, und die Hinweise lokaler Behörden beachten. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Studiosus ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Studiosus Reisen München GmbH)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
09.03.2020 - 29.03.2020 € 7.190,- € 8.610,- Zu diesem Datum anfragen
12.10.2020 - 01.11.2020 € 7.290,- € 8.710,- Zu diesem Datum anfragen
09.11.2020 - 29.11.2020 € 7.290,- € 8.710,- Zu diesem Datum anfragen
21.12.2020 - 10.01.2021 € 7.490,- € 8.910,- Zu diesem Datum anfragen
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