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Reisen mit Studiosus

Südamerika - umfassend

28-tägige Studienreise

Auf einer Achterbahnfahrt für die Sinne erleben Sie sechs Länder und deren Kostbarkeiten wie die Sonneninsel im Titicacasee hoch in den Anden oder die Urgewalt der Iguazúfälle. In 28 Tagen unternehmen Sie eine kultivierte Expedition zu Naturwundern wie dem Salzsee von Uyuni und dem Amazonas-Regenwald, Sie erleben magische Momente in den Inkastätten Machu Picchu und rund um Cuzco. Dem kulinarischen Zentrum des Kontinents, Lima, folgt das kulturelle, Buenos Aires. Exzellente Küche und charmante Hotels spenden Kraft für Tage voller Kontraste und Abenteuer. Sie kehren heim mit dem wohligen Gefühl von lateinamerikanischer Lässigkeit.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Bahnanreise in der 1. Klasse zum Flughafen. Mittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Bogotá (Flugdauer ca. 11,5 Std.). Da bleibt genügend Zeit für etwas magischen Realismus aus der Feder von Gabriel García Márquez wie z. B. "Hundert Jahre Einsamkeit". Ankunft nach Ortszeit am Abend - und die reale Magie nimmt ihren Lauf. Zwei Übernachtungen in der Altstadt von Bogotá.

Eine frische Brise begrüßt uns am Morgen in luftiger Höhe: Bogotá liegt auf 2640 m. Eine Seilbahnfahrt bringt uns hinauf zum Hausberg Monserrate (3150 m). Dem imposanten Panorama folgt der farbenfrohe Markt von Paloquemao; unter dem Dach der alten Eisenbahnhalle nimmt Ihr wohl vitaminreichster Urlaub langsam Fahrt auf: Frisch gepresste Säfte aus exotischen Früchten konkurrieren mit farbenfrohen Blumen. Ihre Studiosus-Reiseleiterin lotst Sie durch dieses Labyrinth und das der kolonialen Altstadt. Den prächtigen Bauten folgen die pummeligen Plastiken und pikanten Porträts von Fernando Botero im gleichnamigen Museum: Seine Mona Lisa ist eine Pracht, die Hand des Papstes pure Provokation.

Im Goldmuseum der Nationalbank kommen Sie aus dem Strahlen gar nicht mehr heraus: Ihre Reiseleiterin erweckt die Mythen um das sagenumwobene El Dorado zum Leben und zeigt Ihnen einzigartige Schätze präkolumbischer Kulturen. Am Nachmittag gleiten wir in einer Maschine von Avianca hinüber nach Lima – unser Flug des Kondors durch Südamerika beginnt. Eine kleine Kostprobe mit Kräutercharakter ziert Ihr Kopfkissen. Zwei Übernachtungen in Lima.

Morgens schauen wir hinaus auf den Pazifik und genießen frische Meeresluft. Auf unserer Stadtrundfahrt durch die peruanische Metropole stoppen wir vor glänzend restaurierten Kolonialgebäuden. Die ganze Altstadt (UNESCO-Welterbe) wurde einst von versklavten Ureinwohnern erbaut. Der Eroberer Francisco Pizarro kannte da kein Pardon. In der Kathedrale stehen wir vor seinen Gebeinen. Die Inkas und ihre Kunst dagegen leben weiter im Museo Larco. In dessen Garten stoßen wir nach dem Museumsrundgang mit Pisco sour auf unsere Reise an und lassen uns von der Gourmetkönigin Lima mit einem opulenten Begrüßungsmahl verwöhnen.

Garderobenwechsel: Während es in Lima selten regnet, gehört das im Regenwald zur Tagesordnung. Am Vormittag fliegen wir mit LATAM von Lima über Cuzco nach Puerto Maldonado, mitten hinein ins Amazonas-Tiefland. Von dort geht es direkt per Boot (Fahrzeit ca. 2 Std.) den mächtigen Strom Madre de Dios hinauf bis zum Anleger der EcoAmazonia Lodge. Tropische Luft, Tierstimmen, das Rauschen des Flusses ... Im lodgeeigenen Naturreservat beziehen wir unsere einfachen Bungalows und sind fortan Teil eines der letzten heilen Ökosysteme des Planeten. See you later, alligator: Nachmittags suchen wir mit unserem Naturführer nach Kaimanen. Drei Übernachtungen in einer Dschungel-Lodge.

Am frühen Morgen wandern wir durch dichten Dschungel zu einem verborgenen See. Im ersten Licht des Tages gilt die Fotopirsch vom Boot aus den Schildkröten und Aras, Riesenottern und Tapiren. Sie sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht? Keine Sorge, die geschulten Wildhüter lenken unseren Blick. Umzingelt von Baumriesen genießen wir das fruchtige Frühstück, schwingen mittags entspannt unterm Blätterdach in der Hängematte und sind nachmittags wieder topfit für die Bootsfahrt zur Affeninsel: Kapuziner-, Löwen- und Totenkopfäffchen turnen in den Ästen. Zum Finale des Tages wiegt uns das Konzert des Dschungels sanft in den Schlaf.

Mit den ersten Sonnenstrahlen beginnt im Regenwald ein kurioses Krakeelen. Der Kakophonie nähern wir uns gemäßigten Schrittes. Können Sie die Stimmen den Gesichtern im artenreichen Sumpfgebiet Lost Cocha zuordnen? Einmal die Aufnahmetaste gedrückt und schon speichern Sie den Klingelton Ihres Lebens. Ein Unikat für die Ewigkeit. Später geht's über Stege und Stufen zu einem Beobachtungsturm, und unser Blick schweift über den Urwald: Tukane, Aras und Raubvögel kreisen über den Baumkronen und den wuchtigen Wedeln der Moriche-Palme – ein erhabener Moment. Zum Finale der ersten Reisewoche erleben wir noch einmal den Sonnenuntergang am Amazonas.

Ein letztes Urwaldkonzert zum Frühstück, wir verabschieden uns vom Regenwald und rauschen im Boot zurück nach Puerto Maldonado. Mittags breitet der Kondor seine Schwingen aus und fliegt uns mit LATAM ins Herz des alten Inkareiches. Die einstige Hauptstadt Cuzco liegt im Andenhochland auf 3400 m Höhe. Zur leichteren Höhenanpassung bringt uns der Bus kurvenreich hinab in das tiefer gelegene Heilige Tal der Inkas. 70 km. Entspannen Sie nachmittags im milden Klima. Drei Übernachtungen in Yucay auf 2860 m Höhe.

In den Feldterrassen von Moray bestaunen wir dieses inkaische Agrarlabor. Beim anschließenden Workshop aber halten Sie die Fäden zum altamerikanischen Bilanz- und Rechnungswesen in der Hand: Schnurbündel aus Hauptschnur und bunten Nebenschnüren. Quipu-Knüpfen, die einzigartige Knotenschrift der Inka, ist angesagt! Dass ihr Volk auch in puncto Salzgewinnung Raffinesse bewies, demonstrieren uns die Terrassen von Maras. Dort brennt die Sonne auf kleine Wasserbecken und lässt das Wasser verdunsten. Quadrate mit blendend weißem Salz bleiben übrig. Ziegel entstehen dagegen nicht so automatisch: Lehmstampfen heißt es dann im Nachbardorf für uns, und die Blöcke ordentlich zum Trocknen aufreihen! 50 km. Abends im Garten unseres Hotels wartet ein zeremonielles Dinner: Heiße Steine garen das Nationalgericht Pachamanca unter einem Hügel im Schoß von Mutter Erde.

Gemächlich zuckeln wir vom Bahnhof in Ollantaytambo in der Schmalspurbahn am Urubambafluss hinab nach Aguas Calientes (Fahrzeit ca. 1,5 Std.), dann fahren wir mit Bussen hinauf nach Machu Picchu. Bis heute gibt die einst von den Inkas verlassene Stadt den Archäologen größte Rätsel auf. Niemand kann sagen, welche Rolle die Residenz einst spielte, aber jeder kann sie treppauf und treppab erlaufen und sehen, wie raffiniert die Baumeister einst Kanäle und Trockenmauern planten. Flüstern Ihnen die Steine eine neue Theorie zu, säuselt der Wind von der einstigen Größe der Stätte? Nur ganz wenige UNESCO-Welterbestätten sind so geheimnisvoll wie Machu Picchu. Die Rückfahrt mit Bus und Zug nutzen wir zur konstruktiven Mythenbildung. Busstrecke 60 km.

Farbenrausch auf dem Markt von Pisak: prächtige Stoffe, Schachbretter, auf denen Inkas gegen Spanier kämpfen, Panflöten, Taschen und Mützen, so weit das Auge reicht. Kultstätten zu Ehren von Wasser und Blitz säumen den Wegesrand, doch erst in der alten Inkafestung Sacsayhuamán weiht uns ein Schamane in heilige Rituale ein. Lassen Sie sich überraschen! Wer möchte, geht anschließend zu Fuß hinab ins Zentrum von Cuzco. Auch hier gibt es exzellente Restaurants – Sie haben die Wahl. Vielleicht möchten Sie ja einmal Meerschweinchen probieren? 90 km. Drei Übernachtungen in Cuzco auf 3400 m Höhe.

Endlich angekommen am "Nabel der Welt", so nannten die Inkas ihre einstige Hauptstadt Cuzco (UNESCO-Welterbe). In der Dominikanerkirche zeugen die erdbebensicheren Grundmauern des Sonnentempels Koricancha von der Baukunst der Inkas. Die Kolonialmacht stülpte ihre Kirche dem Sonnentempel über. In der Kathedrale an der Plaza de Armas sehen wir auf vielen Bildern, wie die einheimischen Künstler Cuzcos die spanischen Vorbilder mit einem ganz eigenen Stil neu interpretiert haben. Von den Herausforderungen des Alltags im heutigen Cuzco hören wir, wenn wir das Studiosus-Schulprojekt "Kleine Menschen" besuchen.

Der Tag gehört Ihnen! Entdecken Sie Cuzco und erobern Sie das Künstlerviertel San Blas auf alten Gassen und Treppen. Ihre Reiseleiterin bietet einen Ausflug nach Tipón an (45 €). Nur wenige Touristen kennen den Geheimtipp, und so verbringen Ausflügler den Tag ungestört in der grünen Ruinenstadt. Mit seinen Tempeln und Gärten, den mit rotem Gestein eingefriedeten Terrassen und ewig plätschernden Quellkaskaden wirkt die Anlage wie ein Garten Eden für Ingenieure und Architekten. Die "Stadt der schönen Quellen" nannten sie die Inkas und spendierten ihr und der Nachwelt ein ausgeklügeltes Kanalsystem.

Auf der Fahrt durchs Vilcanota-Massiv erleben wir die Anden zum Anfassen. Alpaka-Herden gleich klettert unser Bus hinauf auf 4350 m Höhe zum La-Raya-Pass. Fotostopp und Souvenirstation. Volle Wolle oder lieber flauschiges Fell? Auf dem Weg nach Puno am Titicacasee haben wir Zeit zum Reden: über peruanische Politik, den kolonialzeitlichen Widerstand der Inkas, das Erbe der Militärdiktatur und den einstigen Konflikt mit der Terrorgruppe "Leuchtender Pfad". Blockieren mal wieder Demonstranten die Straßen, begegnen wir der Demokratie hautnah. 390 km.

Eine schwimmende Welt aus Binsen finden Frühaufsteher im Alleingang bei den Urus: künstliche Inseln mit Häusern für die Familien und Boote für Fischfang und Transport – einzigartig wie der auf 3800 m gelegene Titicacasee selbst. An seinem Ufer gelangen wir von Peru nach Bolivien. Dann düsen wir im Tragflügelboot zur Sonneninsel, genießen unser Mittagsmahl zwischen heiligen Felsen und der schneebedeckten Königskordillere in der Ferne. Jeder Bissen ein Genuss, jeder Blick eine Wohltat. Danach bringt uns das Boot wieder ans Festland, nach Huatajata, wo wir für eine Nacht bleiben - in einem Hotel direkt am Seeufer. Busstrecke 140 km.

Nicht minder rätselhaft als Machu Picchu: die Ruinen von Tiahuanaco (UNESCO-Welterbe) mit dem Sonnentor. Weiter geht es nach La Paz. Die höchstgelegene Großstadt der Erde (3640 m) liegt in einem Talkessel – der Anblick raubt uns den Atem. 90 km. Farbige Fassaden, schmale Gassen: die Calle Jaén, die schönste Straße in La Paz, beschwingt jeden Schritt. Und im Marktviertel gibt es nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch jede Menge Heilkräuter und Wundermittel. Wie es um Evo Morales, den ersten indigenen Präsidenten Lateinamerikas steht, fragen wir uns auf dem Hauptplatz der Stadt. Und mit bester Aussicht gondeln wir mit der neuen Seilbahn über die Metropole, Boliviens Antwort auf den täglichen Stau. Wie wahrer Weitblick aussieht, erleben wir beim Abendessen im Panoramarestaurant des Hotels.

Am Morgen geht es hinauf zur Vorstadt El Alto und von dort weiter zum Flughafen, wo wir unseren Kondorflug fortsetzen: Amaszonas bringt uns nach Uyuni im Süden des Landes, schon aus großer Höhe tut sich der weiße See unter uns auf. Was für eine bizarre Welt! Auf der Fahrt in die Weite des Salars nähern wir uns der Isla Incahuasi: Wie eine Fata Morgana tauchen meterhohe Kakteen im Salzsee auf. Die sind echt, auch wenn hier vieles täuscht. Wir passieren viele kleine Salzfabriken, die auch das Baumaterial lieferten für unseren Kristallpalast, unser Hotel ganz aus Salz am Rande des Salars! Vielleicht erleben Sie hier die größte Stille Ihres Lebens - zumindest den ruhigsten Ort der Reise. Zwei Übernachtungen in spektakulärer Lage auf 3650 m Höhe.

Tag der Extreme: Mit Geländewagen und zu Fuß wandern wir durch die weiße Welt, wo der Horizont flimmert, wo sich der Himmel auf Erden spiegelt, wo Salzkristalle fantastische Figuren formen. Den Überblick über das weite Weiß gestattet uns der Kraterrand des Tunupa-Vulkans. Im Salar liegt ein Schatz, denn der Salzsee verbirgt die größten Lithiumreserven der Welt, und die Regierung plant deren Abbau. Picknick gibt es unterwegs, zum Nachsalzen gäbe es genug Rohstoff.

Weiter geht's im Geländewagen durch die Wunderwelt der Anden. Dem Minimalismus des Vortags folgt heute surreale Farbenpracht: In dem flachen roten See der Laguna Colorada (4560 m) suchen Flamingos am Ufer nach Futter. Perfekt, um auch unser Picknick auszupacken. Am höchsten Punkt sehen und riechen wir das nach Schwefel stinkende und fauchende Geysirfeld Sol de Manana (4850 m). Smaragdgrün offenbart sich plötzlich die Laguna Verde (4350 m) inmitten der Wüste. Wieder wacht ein Vulkan am Rande - der inaktive Riese Licancabur. Von der kleinen Grenzstation rollen wir bergab ins chilenische Oasenstädtchen San Pedro. 475 km. Ein langer, aber äußerst eindrucksvoller Tag! Zwei Übernachtungen in San Pedro.

Schlafen Sie heute, solange Sie wollen. Wer mag, macht einen Abstecher zur Ruinenanlage Quitor, dabei hilft Ihre Reiseleiterin. Ansonsten gilt Kaffeetrinken in sonniger Ruhe, ein Spaziergang zum Dorfkirchlein aus Kaktusholz oder Baden im Hotelpool, damit später alle Sinne hellwach sind für unseren galaktischen Ausflug! Denn am Nachmittag reisen wir gemeinsam ins Mondtal der Atacamawüste und genießen die bizarre Landschaft im Licht der immer tiefer stehenden Sonne. Im Sonnenuntergang leuchten die Vulkankegel noch einmal in kräftigen Farben, bevor das Gleißende und Bunte dem unendlichen Glitzern und Funkeln der Sterne Platz macht. Ganz großes Naturkino!

Jetzt übernimmt wieder die Kultur, die Natur agiert als Statist: Wir fahren 100 km mit dem Bus zum Flughafen Calama, dann segelt unser Kondor von LATAM über die Küstenwüste in weitem Bogen hinab nach Santiago de Chile. Die Metropole liegt eingebettet zwischen dem graublauen Andenmassiv und dem Küstengebirge. Ein erster Stadtrundgang führt durch die grüne Oase mit reichlich Glas und Stahl. Im stilvollen Restaurant Mesón Nerudiano widmen wir uns der modernen chilenischen Küche und erhalten einen poetischen Blick auf Pablo Neruda, dessen Dichtkunst das Nobelpreiskomitee 1971 mit einer "Naturkraft" verglich.

Die Plaza de Armas präsentiert uns beim Flanieren den Pomp der Hauptstadt. Am Präsidentenpalast Moneda erzählt Ihre Reiseleiterin von der jüngeren Geschichte Chiles, dem blutigen Militärputsch des späteren Diktators Pinochet. Dessen Terror brachte auch den beliebten Liedermacher Víctor Jara zum Schweigen. Isabel Allendes Roman "Das Geisterhaus" erwacht in unseren Erinnerungen. Dem düsteren Kapitel folgt der selbstbewusste Aufbruch der Demokratie, symbolisiert durch ein Kulturzentrum im Keller des Hohen Hauses. Am späten Nachmittag fliegen wir mit LATAM über die argentinische Pampa zum Rio de la Plata. Zwei Übernachtungen in Buenos Aires.

Die letzte Woche Ihrer Reise steht im Zeichen von Eleganz und Tanz: Buenos Aires macht den Anfang. Im gemäßigten Tangoschritt schreiten wir über die Plaza de Mayo, bevor wir am rosafarbenen Präsidentenpalast schwungvoll die Richtung wechseln, zum ehemaligen Hafen La Boca: Hier kreierten Einwanderer Tanz, Gesang und Lyrik. Heute geben sich hier Künstler ihrem Schaffen hin: Maler, Karikaturisten und natürlich Tänzer. Mittags stärken wir uns mit einem saftigen Steak und vielleicht einem Glas Malbec in einem Restaurant, dann bleibt Zeit für eigene Entdeckungen. Am Abend können Sie bei einer Tangoshow argentinisches Lebensgefühl entdecken (ca. 60 €).

Vom Rio de la Plata heben wir mit Aerolíneas Argentinas ab zum "Teufelsschlund" im Regenwald. Die Wasserfälle von Iguazú (UNESCO-Welterbe) stürzen an manchen Stellen über 80 m in die Tiefe. Weiße Gischt lässt den Sprühnebel tanzen, der braun schäumende Fluss Iguazú schiebt seine Fluten ohne Unterlass durch den grünen Dschungel. Über Weg und Steg, im Tanz der nassen Moleküle, spazieren wir auf der argentinischen Seite über die tosenden Wassermassen. Anschließend überqueren wir die Grenze nach Brasilien und bleiben über Nacht. Busstrecke 50 km.

Das subtropische Paradies mit Blütenpracht und Schwärmen von Schmetterlingen reizt zum Frühsport: Noch einmal spüren wir den Wassernebel auf unserer Haut, tanken Sonne und blicken in den Rachen des Teufels. Nachmittags fliegen wir mit LATAM nach Rio de Janeiro. Verpatzte Fußball-WM, Skandale rund um Olympiabauten und nun ein Hardliner von Rechtsaußen an der Regierung – dem Charme von Rio kann das alles nichts anhaben. Gönnen Sie sich zur Ankunft erst mal eine Caipi oder eine Batida. Was möchten Sie am freien Abend unternehmen? Zwei Übernachtungen in Rio an der Copacabana.

Die Zahnradbahn kurvt mit uns hinauf zum Corcovado. Im Schatten der monumentalen Christusstatue schauen wir auf grüne Hügel, Meer und Zuckerhut – was für ein Panorama! Zurück auf dem Boden der architektonischen Stile, schlendern wir zwischen futuristischer Pyramidenkathedrale, neobarockem Opernhaus und postmodernen Glastürmen. Dann einen frisch gepressten Suco: Lieber Saft aus Acai, Mango oder Acerola? Die fruchtige Auswahl kennt keine Grenzen. Der Nachmittag gehört Ihnen, probieren Sie Cocktails im altehrwürdigen Luxushotel Copacabana Palace oder sehen Sie den Profis beim Beachvolleyball an der Copacabana zu! Wenn Sie morgen früh nicht ganz so gut aus dem Bett kommen: Schuld war nur der Bossa nova!

Vormittags können Sie die Füße noch einmal in den warmen Sand stecken und auf den Wellen der Copacabana paddeln. Mittags essen wir in einer klassischen Churrascaria, feiern Abschied mit brasilianischem Barbecue, saftigem Rind vom Spieß. Wer Rio sagt, sagt Zuckerhut. Wir schweben über der Stadt, per Seilbahn geht's hinauf zum Hügel fürs finale Gruppenfoto – vielleicht drückt sogar das Girl from Ipanema auf den Auslöser. Haben Sie noch Platz im Koffer? Dann wäre jetzt Zeit für letzte Souvenirs. Am Abend übernimmt dann der Kranich; mit Lufthansa fliegen wir nach Frankfurt (Flugdauer ca. 11,5 Std.).

Nachmittags Landung in Frankfurt.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse K) von Frankfurt nach Bogotá und zurück von Rio nach Verfügbarkeit
  • Inlands- und Zwischenflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 145 €)
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage), am 18. und 19. Tag in Jeeps
  • 26 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, 3 Mittagessen in Restaurants, 2 Mittagessen als Lunchbox, 9 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in Restaurants, Vollpension in der Amazonas-Lodge
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zugfahrt nach Machu Picchu
  • Bootsfahrten auf dem Amazonas und dem Titicacasee
  • Seilbahnfahrten in Bogotá und La Paz
  • Eintrittsgelder
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • 45 € - Ausflug Tipon
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Genf
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Innsbruck
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Salzburg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

12 bis 25 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-/Luxus-Hotels

Reiseziele

Amazonas (Brasilien), Machu Picchu (Peru)

Themen der Reise

Rundreise

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Verlängerung: Brasilien/Búzios, Hotel Pousada Corsário****
Pousada CorsarioBuziosBrasilien/Búzios, Hotel Pousada Corsário**** Lage: Das Hotel liegt an der Nordspitze der Halbinsel von Búzios, nur wenige Meter vom Strand von Ossos entfernt. Ein kurzer Spaziergang von ca. 15 Minuten bringt Sie zur charmanten Altstadt des ehemaligen Fischerdorfes mit schicken Boutiquen und zahlreichen Restaurants. Der 180 km entfernte Flughafen von Rio de Janeiro ist in ca. drei Stunden zu erreichen. Einrichtungen: Der Pool liegt inmitten einer grünen Gartenanlage und bietet einen tollen Blick auf das Meer, ebenso wie das Restaurant und eine Bar. Für Entspannung und Unterhaltung sorgen ein weiterer (Indoor-)Pool, eine Sauna sowie ein Spielezimmer mit Billardtisch und Tischkicker. WLAN ist in den öffentlichen Bereichen kostenfrei nutzbar.Zimmer: Die 30 hell und freundlich eingerichteten Zimmer verfügen über Klimaanlage, Fernseher, Minibar, Safe und Föhn.Ein gutes Strandhotel in einem der schönsten Ferienorte Brasiliens.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Verlängerung: Kolumbien/Cartagena, Sofitel Santa Clara*****
Sofitel Santa ClaraCartagenaKolumbien/Cartagena, Sofitel Santa Clara*****Lage: Mitten im kolonialen Stadtzentrum von Cartagena (UNESCO-Welterbe) befindet sich das komfortable Hotel in den geschichtsträchtigen Mauern eines Klosters aus dem Jahr 1621. García Márquez' Roman "Von der Liebe und anderen Dämonen" spielt im ehemaligen Konvent.Einrichtungen: Das Hotel verbindet Tradition und Moderne, Komfort und Ambiente. Vor allem der alte Kreuzgang atmet Geschichte. In den zwei Restaurants und zwei Bars können Sie sich kulinarisch verwöhnen lassen. Ein gut ausgestatteter Fitnessraum gehört ebenso zum Angebot wie ein Spa und ein Swimmingpool.Zimmer: Die 123 modernen Zimmer und Suiten des Hotels sind sehr geschmackvoll und großzügig eingerichtet. Sie finden dort Klimaanlage, Sat.-TV, kostenfreies WLAN, Safe und Föhn.Ideal für alle, die sich ein paar Tage durch die koloniale Atmosphäre der Stadt treiben lassen möchten.

Verlängerung: Brasilien/Rio de Janeiro, Hotel Excelsior****
ExcelsiorRio de JaneiroBrasilien/Rio de Janeiro, Hotel Excelsior****Lage: Dieses freundliche Hotel der gehobenen Mittelklasse liegt optimal in der ersten Häuserzeile der berühmten Copacabana, vom Strand nur durch eine breite Uferstraße getrennt. In Gehentfernung erwarten Sie eine abwechslungsreiche Restaurantszene und Einkaufsmöglichkeiten in zahlreichen Geschäften.Einrichtungen: Den Tag beginnen Sie im Restaurant mit einem üppigen Frühstücksbuffet, das eine reiche Auswahl an Früchten bereithält. Zwei Bars, ein Fitnessraum mit Sauna sowie eine Dachterrasse mit Pool bieten Erholung; die Dachterrasse zudem eine wunderbare Aussicht auf die Strandpromenade und den Atlantik.Zimmer: Die 230 Zimmer sind stilvoll eingerichtet mit Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN (kostenpflichtig), Minibar, Safe und Föhn. Unsere Vertragszimmer bieten einen seitlichen Meerblick auf die Copacabana.Ein perfekter Ausgangspunkt, um Rio auf eigene Faust zu entdecken und Stadt- und Strandleben miteinander zu kombinieren.

Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zu Kolumbien, Peru, Bolivien, Chile und Brasilien. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Die politischen Verhältnisse in allen von uns bereisten Ländern sind unverändert stabil. In einigen Ländern hat sich in den letzten Jahren die Sicherheitslage, vor allem in Hinblick auf die traditionell hohe Straßenkriminalität in den Großstädten, verbessert. Dennoch: Auseinandersetzungen rund um politische und soziale Themen, aber auch um lokalpolitische Fragen werden in Südamerika häufig auf der Straße ausgetragen. Vor allem in Kolumbien, Peru,Bolivien, Chile und Brasilien kann es daher zu spontan organisierten Protestaktionen der Bevölkerung, wie Demonstrationen und Straßenblockaden, kommen. Im Interesse Ihrer Sicherheit vermeiden wir diese Protestkundgebungen weiträumig. Kurzfristige Programmänderungen sind daher nicht immer auszuschließen. Trotz verstärkter Bemühungen der Sicherheitskräfte gibt es weiterhin – vor allem in den Großstädten – eine im Vergleich zu Europa erhöhte Kriminalität. Durch eine umsichtige Programmplanung versuche wir bereits im Vorfeld die Gefährdung so gering wie möglich zu halten. So vermeiden wir z.B. den Besuch risikoträchtiger Stadtviertel, wählen unsere Hotels in den Großstädten auch nach dem Kriterium der Sicherheit Ihres Standortes aus und vermeiden in jedem Fall längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit. Argentinien gilt als vergleichsweise sicheres Reiseland. Die Wirtschaftsprobleme Argentiniens haben jedoch in den letzten Jahren auch in Buenos Aires zu einer Zunahme der Alltagskriminalität geführt, vorsichtiges Verhalten ist daher auch in der argentinischen Hauptstadt angeraten. Zum Schutz vor kriminellen Übergriffen empfiehlt auch das Auswärtige Amt eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die dazu beitragen, dass Sie als Reisende kein Opfer krimineller Übergriffe werden. Bitte beachten Sie auch im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Hinweise und Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter während der Reise gibt. Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Südamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren. Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Südamerika. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 2. Dezember 2019 Sicherheitshinweis Kolumbien Unverändert gültig seit: 14. Februar 2020 Aktuelles Seit November 2019 fanden in den Großstädten und insbesondere in Bogotá mehrfach Demonstrationen mit zum Teil gewaltsamen Auseinandersetzungen statt. Auch wenn sich die Lage derzeit beruhigt hat, muss mit weiteren Protestaktionen gerechnet werden, bei denen es erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen auch auf der Strecke zu und von internationalen Flughäfen kommen kann. • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien. • Kalkulieren Sie für Fahrten zum Flughafen genügend Zeit ein. • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Sicherheit Von Reisen in folgende Departamentos bzw. Gebiete wird – mit Ausnahme von Fahrten auf Hauptstraßen zwischen Großstädten bei Tageslicht - dringend abgeraten: - Norte de Santander (mit Ausnahme der Hauptstadt Cúcuta) - Arauca (mit Ausnahme der gleichnamigen Hauptstadt) - Vichada (mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto Carreńo) - Guainía (mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto Inírida) - Guaviare (mit Ausnahme der Hauptstadt San José del Guaviare) - Caquetá (mit Ausnahme der Hauptstadt Florencia) - Östliche und südliche Teile von Meta (mit Ausnahme der Tourismusregion Cańo Cristales) - Putumayo (mit Ausnahme der Hauptstadt Mocoa) - Narińo (außer der Hauptstadt Pasto und dem Grenzübergang Ipiales) - Cauca (mit Ausnahme der Hauptstadt Popayán) - Chocó (außer dem Küstenstreifen zwischen Nationalpark Utría und Punta Arusi) - Ländliche Regionen im Norden von Antioquia - Süd-Córdoba und - Süd-Bolívar Von Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Venezuela wird abgeraten. Terrorismus Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. Der Friedensprozess mit der FARC wird trotz diverser Schwierigkeiten fortgesetzt. Guerillareste (ELN, EPL), FARC-Dissidenten sowie Gruppen aus dem Bereich der organisierten Kriminalität verüben weiter Gewalttaten und liefern sich Bandenkriege im Kampf um die Vorherrschaft in den Drogengebieten. Die genannten Gruppierungen sind in vielfältigen Deliktsfeldern (Drogenökonomie, illegaler Bergbau, Schmuggel, Erpressung, Entführung, Anschläge, Gewalt- und Tötungsdelikte usw.) aktiv und gehen aggressiv gegen Eindringlinge bzw. potentielle Opfer vor. Dies gilt insbesondere in den Grenzregionen Kolumbiens zu Venezuela und Ecuador und in ländlichen, dünn besiedelten Gebieten. Dort ist die staatliche Kontrolle weiterhin nicht gewährleistet. Auch wenn Touristen in der Regel nicht Ziel von Anschlägen sind, besteht die Gefahr von Kollateralschäden. Terroristische Anschläge auf touristische Ziele sind mit Ausnahme eines Anschlags in einem Einkaufszentrum in Bogotá im Juni 2017 in den letzten Jahren nicht vorgekommen. • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam. • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis. Innenpolitische Lage Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können insbesondere in großen Städten in Kolumbien jederzeit stattfinden. Verkehrsbehinderungen und Straßenblockaden, auch vor Grenzübergängen wie nach Ecuador und Venezuela, sowie gewalttätige Ausschreitungen können dabei nicht ausgeschlossen werden. • Informieren Sie sich über die lokalen Medien. • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Minengefahr Guerilla und Drogenanbauer haben in weiten Landstrichen Landminen gelegt. Schon wenige Schritte neben geteerten Straßen und festen Schotterpisten besteht die Gefahr, auf eine Mine zu treten. Informationen zur Verteilung der verminten Gebiete finden sich z.B. unter DescontaminaColombia. Im Grenzgebiet zu Venezuela muss auch auf befestigten Straßen mit Sprengfallen gerechnet werden, die Militärpatrouillen gelten, aber auch von zivilen Fahrzeugen ausgelöst werden und letale Wirkung entfalten können. • Verlassen Sie Straßen außerhalb von Ortschaften möglichst nicht. Kriminalität In den Großstädten (Bogotá, Medellin, Barranquilla, Cali, Cartagena, Santa Marta usw.) ist die Sicherheitslage mit der in anderen lateinamerikanischen Metropolen vergleichbar. Die Kriminalitätsrate (insbesondere Straßendiebstähle und Wohnungseinbrüche) und die allgemeine Gewaltbereitschaft sind hoch. Dies gilt sowohl für landschaftlich reizvolle Gegenden/Wanderwege als auch für die Hauptstadt Bogotá und Touristenzentren. Selbst tagsüber müssen Sie auch in belebten Straßen mit Raubüberfällen und Trickdiebstahl rechnen. Mit Einbruch der Dämmerung besteht bei Überfällen eine erhöhte Gefahr der Gewaltanwendung. Bei Taxifahrten besteht die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder einer Kurzzeitentführung zu werden, bei der die Täter in der Regel Kreditkarten samt PIN abpressen, um an Geldautomaten Bargeld vom Konto des Opfers abzuheben. Orts- und sprachunkundigen Fahrgästen widerfährt dies bisweilen sogar bei Benutzung der regulären gelben Taxis am Flughafen Bogotá. Es kommt auch zum Einsatz von K.o.-Tropfen und ähnlichen Mitteln in Getränken, Esswaren, Süßigkeiten und Zigaretten, insbesondere in Bogotá und in Überlandbussen. Einige Touristen berichteten von untergeschobenen Drogen bei Straßenkontrollen. Reisende werden zudem gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht. • Meiden Sie bei Dunkelheit einsame Viertel und Straßen in größeren Städten und seien Sie abseits der Touristenzentren nicht alleine unterwegs. • Leisten Sie bei einem Überfall auf keinen Fall Widerstand. • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf. • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit. • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen. • Fahren Sie nicht per Anhalter und nehmen keine Anhalter mit. • Stellen Sie Fahrzeuge stets auf bewachten Parkplätzen ab und lassen Sie keine Wertsachen oder Taschen sichtbar im Auto. • Halten Sie keine Taxis am Straßenrand an, sondern bestellen Sie sie per Telefon- oder Internetservice (z.B. die Taxi-App CABIFY ), nutzen Sie Taxis an den autorisierten Taxiständen oder nutzen Sie einen Limousinenservice. • Nehmen Sie keine Getränke oder Esswaren von Fremden an und lassen Sie diese auch im Restaurant nicht unbeaufsichtigt. • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei. • Seien Sie besonders vorsichtig bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen. • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren den Inhalt des eigenen Gepäcks. Natur und Klima Kolumbien liegt in einer seismisch aktiven Zone. Im Bereich der Kordilleren im Westteil Kolumbiens ist mit einer erhöhten Erdbebengefahr zu rechnen. Auch gibt es einige aktive Vulkane. Das Klima ist überwiegend tropisch oder subtropisch, in höheren Lagen wie in Bogotŕ auch gemäßigt. Von April bis Mitte Juni und im Oktober und November ist in Kolumbien Regenzeit, in der es zu heftigen Regenfällen, häufig mit Überschwemmungen und Erdrutschen kommt. An der Nordküste am karibischen Meer ist von Juni bis Dezember Wirbelsturmsaison. • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums. • Beachten Sie die Hinweise zu vulkanischen Aktivitäten des Servicio Geológico Colombiano. • Zu regionalen Überschwemmungen und Erdrutschen nach schweren Regenfällen finden Sie bei der kolumbianischen Behörde für nationalen Katastrophenschutz UNGRD aktuelle Informationen. • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

Sicherheitshinweis
Peru Unverändert gültig seit: 11. Februar 2020 Innenpolitische Lage Im gesamten Land führen soziale Unruhen, Streiks und Demonstrationen immer wieder auch zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden, die auch Behinderungen im Reiseverkehr verursachen können. Auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa können davon betroffen sein. Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen. • Meiden Sie grundsätzlich Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten. • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab. • Informieren Sie sich über die lokalen Medien. • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Kriminalität Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist insbesondere in Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch. Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt. In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfälle auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel. Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen. In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busstationen. Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.O.-Tropfen kommen Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit Express-Entführungen soll Bargeld mittels Abheben per Kreditkarte am Geldautomaten erzwungen werden. Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt. Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht, oftmals längerfristig angeworben über das Internet mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses. • Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und den Bezirken Miraflores und Barranco wie auch immer in Menschenmengen besonders vorsichtig. • Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch. • Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen lizensierten Taxi- und Busgesellschaften. • Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi ?von der Straße'. • Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf. • Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht. • Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon. • Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen keine von Unbekannten an. • Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper. • Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf. • Rufen Sie im Notfall die Policía de Turismo (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921. • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht. • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten z.B. über das Internet skeptisch, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen und wenden Sie ggf. die Polizei. Natur und Klima Erdbeben Peru liegt in einer sehr seismisch aktiven Zone, so dass es regelmäßig zu Erdbeben kommt. Stärkere Erdbeben ereigneten sich zuletzt im August 2016 in der Provinz Caylloma, im Januar 2018 im Süden und Ende Mai 2019 im Norden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern. Vulkane Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiter aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas wurden Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht. Überschwemmungen Das Klima ist im östlichen Amazonasgebiet feuchttropisch, im Hochland herrscht tropisches Hochgebirgsklima. An der Küste ist es im Sommer heiß und im Winter kühl. Insbesondere in der Regenzeit von Dezember bis März können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen und Gefährdungen im Reiseverkehr führen. Hiervon können auch touristische Sehenswürdigkeiten betroffen sein, so etwa in der Region Cusco, wo sich die Inkastadt Machu Picchu und der „Inka-Trail“ befinden. • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. • Halten Sie sich über die lokale Lage über die regionalen Büros der peruanischen Touristeninformation „ iPeru“ und die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI). • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Sicherheitshinweise Bolivien
Zuletzt aktualisiert am: 6. Dezember 2019 Aktuelles Nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 20. Oktober 2019 führten Kundgebungen und Demonstrationen zu teilweise gewaltsamen Ausschreitungen und Straßenblockaden zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Nach dem Rücktritt des Präsidenten Morales am 10. November 2019 kam es zudem zu Vandalismus und Plünderungen. Die Lage hat sich zwar wieder beruhigt, bleibt jedoch volatil. Weitere Unruhen vor allem in der Region Chapare im Departamento Cochabamba und Einschränkungen im Reiseverkehr sind nicht auszuschließen. • Seien Sie besonders vorsichtig. • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien, zu den Straßenverhältnissen bei der Administradora Boliviana de Carreteras (ABC). • Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig. • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Sicherheit Terrorismus • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis. Innenpolitische Lage In Bolivien kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren und zu gewaltsamen Auseinandersetzungen führen können. Die Reisemöglichkeiten werden dann zum Teil stark eingeschränkt, z.B. durch Straßenblockaden. • Informieren Sie sich über die lokalen Medien. • Meiden Sie Protestveranstaltungen und größere Menschenansammlungen weiträumig. • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden eigenmächtig zu durchbrechen. • Planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend der aktuellen Lage. Kriminalität Die Kriminalität ist in Bolivien erhöht, auch Drogenkriminalität ist weit verbreitet. Es kommen besonders an von Touristen frequentierten Orten in La Paz bewaffnete Überfälle und Trickdiebstähle vor. Reisende werden z.B. bei der Ankunft am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen in El Alto von falschen Taxifahrern in entlegene Stadtteile gefahren und dort, unter Mithilfe von falschen Polizisten in Uniform mit dem Vorwand, eine Antidrogenkontrolle durchführen zu wollen, ausgeraubt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Kreditkarten und der PIN-Nummer gezwungen. Blitz- bzw. Expressentführungen mit demselben Ziel gibt es landesweit, aber insbesondere in Cochabamba, La Paz und Santa Cruz und auf den Verbindungsstrecken. Falsche Polizisten, die mit anderen Personen zusammenarbeiten, die sich z.B. als südamerikanische Touristen ausgeben, wollen Ausweise kontrollieren oder Touristen angeblich zu Polizeistationen bringen, um Reisende auszurauben. Personenkontrollen auf offener Straße/Plätzen kommen im Allgemeinen nicht vor. Taxis auf der Straße bergen ein erhöhtes Überfallrisiko, insbesondere nachts. In der Öffentlichkeit gezeigte Bargeldsummen, Ausweispapiere und Schmuck erregen unnötig die Aufmerksamkeit von Kriminellen. Auch Fahrzeuge werden aufgebrochen und gestohlen. Besuchern von Bars und Diskotheken werden K.O.-Tropfen verabreicht und dann ausgeraubt. Auch Fälle von Vergewaltigungen während der Bewusstlosigkeit der Opfer wurden bekannt. Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht. • Tragen Sie keinen teuren Schmuck und Uhren. • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen und Busbahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen. • Lassen Sie sich von Polizisten immer ihre Dienstausweise zeigen. • Winken Sie keine Taxis auf der Straße heran, sondern bestellen Sie diese ggf. mithilfe des Hotels oder Restaurants bei bekannten Taxiunternehmen vor. • Vermeiden Sie Nachtfahrten. • Nehmen Sie grundsätzlich keine von Fremden angebotenen offenen Getränke oder Speisen an und lassen diese auch nicht unbeaufsichtigt. • Halten Sie sich von allen Drogen fern. • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf. • Halten Sie Fahrzeuge stets verschlossen, lassen Sie keine Wertsachen sichtbar zurück und parken Sie auf bewachten Parkplätzen. • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit. • Seien Sie besonders Vorsicht bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen. • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren den Inhalt des eigenen Gepäcks. • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei. Natur und Klima Das Klima reicht vom Hochgebirgsklima in den Anden über subtropisches Klima in Yungas bis zu tropischem Klima in Beni und der Trockenzone in Chaco. In der Regenzeit, die normalerweise von November bis März dauert, kommt es insbesondere in gebirgigen Regionen regelmäßig zu Überflutungen und Erdrutschen. Straßen werden oft für mehrere Tage unpassierbar, Brücken sind häufig beschädigt. In den letzten Jahren forderten anhaltende Regenfälle mehrere Todesopfer. Auch der große Salzsee von Uyuni birgt in der Regenzeit erhebliche Gefahren. Die Auswirkungen von Erdbeben, die zumeist ihr Epizentrum in Chile oder Peru haben, sind gelegentlich in unterschiedlicher Intensität auch in den verschiedenen Landesteilen Boliviens zu spüren. • Informieren Sie sich genau über die aktuelle Lage und verfolgen Sie Wettervorhersagen. • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums. • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Sicherheitshinweis
Chile Unverändert gültig seit: 6. November 2019 Aktuelles Seit dem 18. Oktober 2019 kommt es nach der Ankündigung von Preiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr in der Hauptstadt Santiago und anderen Städten immer wieder zu teils gewaltsamen Demonstrationen, Streiks, Straßenblockaden und Plünderungen. Zwischenzeitlich wurden der Ausnahmezustand und nächtliche Ausgangssperren verhängt, die inzwischen wieder aufgehoben wurden. Weitere Protestaktionen und auch Ausschreitungen in Santiago und anderen größeren Städten des Landes können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Der öffentliche Nahverkehr in Santiago ist insbesondere durch die bei den Ausschreitungen entstandenen Schäden am Metronetz weiterhin eingeschränkt, der Busverkehr teilweise überlastet. Die Fernstraßen sind befahrbar, die Flughäfen Chiles sind in Betrieb. Mit Verzögerungen und Behinderungen im Straßenverkehr, Fernbusverkehr und (vor allem im inländischen) Flugverkehr ist weiterhin zu rechnen. • Bewegen Sie sich weiterhin mit besonderer Umsicht. • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien über die aktuelle Lage, über Verkehrsmittel informiert die Regierung auf Gob.cl und die Metro Santiago auf Metro.cl. • Beachten Sie aktuelle Empfehlungen für Touristen des Servicio Nacional de Turismo. • Halten Sie engen Kontakt zu Ihrem Reiseveranstalter oder Ihrer Fluggesellschaft über mögliche Änderungen im Reiseplan. • Meiden Sie öffentliche Plätze und Menschenansammlungen wie Protestveranstaltungen weiträumig. • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Sicherheit Terrorismus • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis. Innenpolitische Lage Demonstrationen gibt es vor allem in Santiago und Valparaíso, aber auch in anderen Städten. Studentenproteste können zu Straßenblockaden, Störungen des öffentlichen Nahverkehrs und auch Auseinandersetzungen mit der Polizei führen, insbesondere an Tagen mit besonderer nationaler Bedeutung wie dem 29. März, dem 1. Mai und dem 11. September. Gewaltsame Ausschreitungen können nicht ausgeschlossen werden. In der Umgebung von Temuco in der 9. Region (Araucanía) kann es im Zusammenhang mit der Diskussion um die gesellschaftliche Gleichberechtigung der Indigenengruppe der Mapuche in Einzelfällen zu hierdurch motivierten Sperrungen auch von Fernstraßen durch gewaltbereite Gruppen kommen. • Informieren Sie sich über die lokalen Medien. • Meiden Sie Fernstraßen in der 9. Region und Umgebung bei Dunkelheit. • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Kriminalität Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, Rucksack- und Handtaschenraub kommt insbesondere in Santiago, Calama, Valparaíso, Vińa del Mar und San Pedro de Atacama vor, in letzter Zeit vermehrt auch unter Gewaltanwendung. Die Gefahr ist in Armenvierteln und bei Dunkelheit besonders hoch. Der Einsatz von K.o.-Tropfen und auch Tricks wie das Überschütten von potentiellen Opfern mit Flüssigkeiten und Reinigung zwecks Ablenkung und Raub finden des Öfteren Anwendung. Auch Betrugsversuche über das Telefon (Scams) und Kreditkartenbetrüge sind verbreitet. Einbrüche in Mietwagen vor allem in der Umgebung des Flughafens von Santiago sowie vorgetäuschte oder absichtlich herbeigeführte Schäden z.B. an Reifen und Überfälle auf wartende Fahrzeuge an Kreuzungen und Ampeln sind keine Seltenheit. • Meiden Sie den Besuch ärmerer Wohnviertel ohne ortskundige Begleitung und Spaziergänge bei Dunkelheit. • Seien Sie in größeren Menschensammlungen wie an Flughäfen, Busbahnhöfen, auf öffentlichen Plätzen am Strand, in Restaurants, Cafés, Supermärkten und Einkaufszentren ebenso wie bei U-Bahnfahrten besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen. • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf und nehmen Sie diese Unterlagen nur mit, wenn Sie diese auch wirklich benötigen. • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit. • Verteilen Sie mehrere Kopien Ihrer Reisedokumente auf Ihr gesamtes Gepäck und/oder sichern Sie eine elektronische Kopie Ihrer Reisedokumente. • Halten Sie Fahrzeuge stets verschlossen und lassen Sie keine Wertsachen oder Gegenstände sichtbar zurück. • Halten Sie möglichst nicht an, sondern fahren auch bei einer (angeblichen) Panne bis zu einer Tankstelle weiter oder rufen Sie direkt einen Abschleppdienst. • Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand. • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei. Naturkatastrophen Erdbeben, Vulkane, Tsunamis Chile liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, in der immer mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer und vulkanischer Aktivität gerechnet werden muss. Schwerere Erdbeben haben mehrfach Todesopfer und Verletzte gefordert. Kleinere Beben sind an der Tagesordnung. Aktivitäten zeigten zuletzt die Vulkane Villarrica (9. Region), Copahue (8. Region) und Nevados de Chillán (16. Region), für die weiterhin Warnstufen gelten. Hierdurch sind auch Schmelzwasserabgänge möglich. Tsunami-Warnungen mit weitreichenden Evakuierungen von Küsten weg können erforderlich werden. Extremwetterlagen In Chile gibt es extreme Wetterbedingungen unterschiedlicher Art und hohe Temperaturschwankungen auch innerhalb eines Tages. Busch- und Waldbrände Insbesondere in den Sommermonaten kann es vielerorts zu zum Teil verheerenden, weitflächigen Busch- und Waldbränden und in Folge dessen zu Beeinträchtigungen im Verkehr, der Stromversorgung und der Kommunikation kommen. Überschwemmungen Heftige Regenfälle führen dann auf ausgetrocknetem Boden zu reißenden Flüssen, Überschwemmungen und Erdrutschen. • Halten Sie sich über die Medien informiert und beachten Sie die Hinweise und Warnstufen der chilenischen Zivilschutzbehörde ONEMI. • Machen Sie sich vor Ort mit den ausgewiesenen Evakuierungsrouten und Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums. • Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte in den örtlichen Medien. • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. Sicherheitshinweis Brasilien Unverändert gültig seit: 9. Januar 2020 Sicherheit Von Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Venezuela wird abgeraten. Terrorismus • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis. Innenpolitische Lage In Brasilien finden - zumeist in den großen Städten - immer wieder unerwartet Demonstrationen statt, die in der Vergangenheit vereinzelt zu Ausschreitungen geführt haben. Dies gilt insbesondere für die Hauptstadt Brasilia, S„o Paulo, Rio de Janeiro sowie daneben für andere Großstädte des Landes. Aufgrund der andauernden Krise in Venezuela und damit verbundener Bandenkriminalität, Schmuggel und Flüchtlingen sowie begrenzter Präsenz von Sicherheitskräften wird von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet abgeraten. Es kann zu kurzfristigen Grenzschließungen kommen. • Informieren Sie sich über die lokalen Medien. • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. • Vermeiden Sie Reisen und Aufenthalte im unmittelbaren Grenzgebiet zu Venezuela. Kriminalität Die Kriminalitätsrate und die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder eines anderen Gewaltverbrechens zu werden, sind in Brasilien hoch, besonders in den Großstädten wie Belém, Fortaleza, Maceio, Porto Alegre, Recife, Rio de Janeiro, Salvador, S“o Luiz und S„o Paulo. Dort wiederum besonders stark betroffen sind Armensiedlungen (Favelas). Die Favelas von Rio de Janeiro waren zuletzt immer wieder von Gewaltakten auch mit Todesfolge betroffen. Favelas werden teilweise von Kriminellen und Drogenbanden kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei, fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer. Eine Häufung krimineller Zwischenfälle ist vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf Zubringerautobahnen zu den Flughäfen zu verzeichnen. In größeren Flughäfen können Taxis auch schon im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden, was mit höherer Sicherheit verbunden ist. Auf Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle etc.) wird besonders hingewiesen. Berüchtigt ist die Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden Mitteln. Weiterhin wird vereinzelt von Überfällen bei auch geführten Bootsfahrten im Amazonasgebiet berichtet. Täter sind häufig bewaffnet, stehen oft auch unter Drogeneinfluss, so dass vor Gewalt- und dem Gebrauch von Schusswaffen, auch aus nichtigem Grund, nicht zurückgeschreckt wird. Zur Hauptverkehrszeit kommt es in überfüllten Bussen und Zügen häufiger zu Taschendiebstählen. Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als “Drogenschmuggler„ missbraucht. • Seien Sie in allen Landes- und Stadtteilen stets besonders vorsichtig. • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher z.B. im Hotelsafe auf und führen nur Kopien mit. • Verstauen Sie mobile Geräte unauffällig, z.B. in einer verschließbaren Reisetasche, oder legen Sie dieses in einen Safe. • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit. • Verzichten Sie auf auffällige Kleidung, Uhren und (Mode-)Schmuck und tragen und zeigen Sie in der Öffentlichkeit Uhren und Smartphones nicht sichtbar. • Führen Sie stets einen geringeren Geldbetrag zur widerstandslosen Herausgabe mit. • Leisten Sie bei Überfällen keinen Widerstand. • Lassen Sie vor allem in Bars und anderen Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt. • Nehmen Sie keine Prostituierten oder flüchtigen Bekannte in das eigene Hotelzimmer mit. • Sehen Sie zur Verringerung Opfer eines – nicht selten auch vorgetäuschten - Verkehrsunfalls oder Fahrzeugraubs zu werden von Überlandfahrten in der Nacht ab. • Insistieren Sie nicht auf Ihr Vorfahrtsrecht. • Halten Sie im Stadtverkehr die Fenster des Fahrzeugs geschlossen, die Türen verriegelt und verstauen Sie Wertgegenstände außer Sichtweite. • Seien Sie besonders vorsichtig an Ampeln und im stockenden Verkehr. • Benutzen Sie drei- oder mehrspurigen Straßen die mittlere Spur. • Ziehen Sie nachts Taxis öffentlichen Verkehrsmitteln vor. • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei. Rio de Janeiro In ganz Rio de Janeiro, auch in den beliebten Stadtvierteln Copacabana, Ipanema, Leblon, Botafogo, Santa Teresa und im Ausgehviertel Lapa ereignen sich immer wieder Diebstähle und Überfälle, auch tagsüber. Die Täter, die teilweise in Gruppen agieren, haben es insbesondere auf Mobiltelefone, Schmuck, Scheckkarten und Bargeld abgesehen. Es kommt gerade in letzter Zeit vermehrt dazu, dass Kreditkarten (insbesondere in Ipanema und Copacabana) kopiert werden, um im Anschluss missbräuchlich damit zu verfügen. Das Zentrum (Centro) Rios ist nach Geschäftsschluss, am Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen unbelebt und nicht sicher. Die oft menschenleeren Straßen der Innenstadt sollten daher am Wochenende, feiertags und nachts gemieden werden. Nach Einbruch der Dunkelheit und insbesondere während des Karnevals (Straßenkarneval und Sambodrom), des Silvesterfeuerwerks an der Copacabana und bei sonstigen Großveranstaltungen ist vermehrte Wachsamkeit geboten. In den Favelas kommt es immer wieder zu Schusswechseln, bei denen oft auch Unbeteiligte zu Schaden kommen. wird. Wanderungen in den Naturparks in und außerhalb der Stadt sollten nach Möglichkeit nur in Gruppen und auf markierten und belebten Wegen unternommen werden. • Von nächtlichen Strandspaziergängen wird dringend abgeraten. • Von einem Besuch jeglicher Favelas von Rio de Janeiro, auch derjenigen im Bereich der Südzone und des Zentrums, wird dringend abgeraten. S“o Paulo In S„o Paulo ist das historische Stadtzentrum um die Praça da Sé (vor der Kathedrale) unter der Woche nachts sowie nach Geschäftsschluss am Wochenende unbelebt und nicht sicher; gleiches gilt für die Gegend um die belebte Metro-Station “Estaçao da Luz„, die zu den genannten Zeiten zu meiden sind. Im Stadtzentrum gibt es viele Obdachlose, die zum Teil drogensüchtig sind und Passanten zuweilen belästigen. Auch bewaffnete Überfälle und Blitzentführungen in bevorzugten, besseren Wohngegenden haben zugenommen und führen nicht selten zu Schusswechseln mit privaten Sicherheitskräften oder Polizisten (häufig auch in Zivil), auch tagsüber. • Seien Sie im gesamten Stadtgebiet, auch in besseren Gegenden, besonders vorsichtig. Ceará und Fortaleza Nach einer Welle von Gewalttaten gegen öffentliche Einrichtungen und das öffentliche Verkehrsnetz sind die Mobilität und das öffentliche Leben im Bundesstaat Ceará und seiner Hauptstadt Fortaleza nach wie vor teilweise eingeschränkt. • Seien Sie bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Reisen in das Landesinnere vorsichtig. • Vermeiden Sie Nachtfahrten in Überlandbussen. • Vermeiden Sie Fußwege im Dunkeln. Recife und der Nordosten In den letzten Jahren treten häufiger gezielte Überfälle auf Busse auf. Bewaffnete Überfälle auf Überlandbusse sind auch keine Seltenheit im Nordosten. • Seien Sie bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Reisen in das Landesinnere vorsichtig. • Meiden Sie im Stadtgebiet von Recife die öffentlichen Verkehrsmittel und benutzen Sie grundsätzlich Taxis oder Uber. • Vermeiden Sie Nachtfahrten in Überlandbussen. Natur und Klima Das Klima ist im Norden und Zentrum tropisch und subtropisch im Süden. In der Regenzeit, die im Süden und Südosten von November bis Anfang April und im Nordosten von April bis Juli andauert, kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen und Erdrutschen sowie in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen durch unpassierbare Straßen und Brücken. • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. • Informieren Sie sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen. • Beachten Sie die Hinweise lokaler Behörden.

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Studiosus ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Studiosus Reisen München GmbH)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
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