Südostasien - Malaysia, Indonesien, Singapur, Brunei

22-tägige Studienreise

In der Schatzkiste des malaiischen Archipels: die Vulkangipfel und Tempelfeste Balis, die grandiosen hinduistischen und buddhistischen Bauwerke Javas, futuristische Architektur in den Metropolen Singapur und Kuala Lumpur und – nur auf dieser Reise – Borneo, die zweitgrößte Insel der Welt. Die Machete können Sie zu Hause lassen, aber die Regenwälder am Mount Kinabalu oder das größte Höhlensystem der Welt im Gunung-Mulu-Nationalpark machen auch heute noch atemlos. Vor Staunen! Auch kulturell haben Indonesien, Malaysia, der Stadtstaat Singapur und das Sultanat Brunei einiges zu bieten: Schließlich hinterließen Händler, Reisende und Eroberer aus allen Himmelsrichtungen ihre Spuren.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Flug mit Singapore Airlines nach Singapur, entweder mittags von München oder Zürich oder abends von Frankfurt (jeweils nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Oder nachmittags Flug mit Emirates von Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Wien, Zürich oder Genf nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.). Ankunft gegen Mitternacht (Ortszeit) und nach einer Umsteigezeit von 1,5 bis 3,5 Stunden Weiterflug nach Singapur (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.).

Morgens landen die Gäste von Singapore Airlines aus München und Zürich in Singapur, wo die Hotelzimmer schon für Sie bereitstehen. Die Flüge mit Singapore Airlines aus Frankfurt und mit Emirates kommen am Nachmittag an. Transfer zum Hotel. Abends gehen Sie mit Ihrer Studiosus-Reiseleiterin schon mal auf Entdeckungsreise am Singapore River – beim Abendessen in einem landestypischen Restaurant auch mit dem Gaumen. Zwei Übernachtungen in Singapur. A

Ein Feuerwerk der Farben und Düfte empfängt uns am Vormittag im botanischen Garten – auf einem Spaziergang schnuppern wir uns durch die Tropenflora. Das Singapur des 21. Jahrhunderts sehen wir dann im Hightechschleusenhaus. Danach schauen wir von der Aussichtsplattform der futuristischen Marina Bay Sands, einem der herausragenden Bauprojekte der Welt, aus luftigen 200 Metern Höhe auf die Megastadt. Der Nachmittag und der Abend gehören Ihnen: eine Runde im Singapore Flyer, dem zweitgrößten Riesenrad der Welt, oder staunen über die Blütenpracht in den Gardens by the Bay? Und abends chinesisches Dim Sum, indisches Curry oder malaiische Satay-Spieße? F

Länderwechsel. In Malaysia folgen wir den Spuren der Gewürzkrämer nach Malakka, wo Portugiesen, Niederländer und Briten Kolonialgeschichte schrieben. Busstrecke 240 km. Zwischen A-Famosa-Fort, Stadhuys und Christ Church erkunden wir die Altstadt (UNESCO-Welterbe). Die einstigen Villen europäischer Pfefferhändler an der Jonker Street, heute Antiquitätenläden und Cafés, laden zum Stöbern und Probieren ein. Abends testen wir gemeinsam in einem traditionellen Restaurant, wie das Land der Gewürze schmeckt. F/A

Chongkak spielen, Sarongs wickeln und Batik malen: In einem Handwerkerdorf bekommen wir einen Crashkurs in malaiischer Kultur. Und dazu exotische Früchte wie Rambutan und Litschi zum Probieren. Wir wollen von den Dorfbewohnern wissen: Welche Rolle spielen ihre alten Traditionen in einem asiatischen Boomland? Auf der Fahrt nach Kuala Lumpur bleibt Zeit für einen Austausch mit Ihrer Reiseleiterin: Sind die Pläne der Regierung, bis 2020 zu den Industriestaaten aufzuschließen, realistisch? Stationen unserer Citytour in der Hauptstadt: Nationalmoschee, Königspalast und der Bahnhof – für viele der schönste der Welt. Nicht zu vergessen: die Petronas Twin Towers – nicht mehr das größte Gebäude der Welt, aber immer noch ein Hingucker. 250 km. Zwei Übernachtungen in Kuala Lumpur. F/A

Ein Labyrinth im Kalkstein ganz in der Nähe der Hauptstadt: die Batu-Höhlen. Bewacht von der 42 m hohen goldenen Statue des Hindu-Gottes Murugan führen 272 Stufen bis zum Schrein von Gott Subramaniam – Pilgerziel für malaysische Hindus. Auf dem Weg zurück in die Stadt schauen wir uns in einer Zinnfabrik um. 40 km. Little India? Chinatown? Nachmittags können Sie in Eigenregie Kuala Lumpurs Melting Pot entdecken, in dem Malaien, Chinesen und Inder rühren. Ikan Bakar, knuspriger Fisch, oder indische Pfannkuchen zum Abendessen? Ihre Reiseleiterin kennt ein paar scharfe Restaurantadressen für den freien Abend. F

Vormittags Flug mit Malaysia Airlines nach Kuching auf Borneo. Dann gleich ab in den Dschungel! Im Semenggoh Nature Reserve schauen wir unseren rot-zotteligen Verwandten bei der Fütterung zu. Verwaiste Orang-Utans werden hier in einer Auswilderungsstation auf das Leben in der Freiheit vorbereitet. Zurück in Kuching bleibt Zeit für die Waterfront mit ihren Cafés und Marktständen. F/A

Vormittags Flug mit Malaysia Airlines nach Mulu und per Bus weiter zum Gunung-Mulu-Nationalpark (UNESCO-Welterbe) inmitten tropischer Regenwälder. Ein echtes Natur-Highlight! Im wohl größten Höhlensystem der Welt werden wir zu Höhlenforschern. Auf Holzstegen geht es etwas schweißtreibend quer durch den Dschungel zum Ausgangspunkt für unser "Höhlen-Hopping". Aber die Mühe lohnt sich: In der Lang Cave schlängeln wir uns durch den Wald der Stalagmiten und Stalaktiten. In der riesigen Deer Cave nebenan leben Millionen Fledermäuse, die nur darauf warten, in die Nacht zu starten. Zwei Übernachtungen in einem komfortablen Resort im Nationalpark. F/A

Höhlentour, zweiter Teil. Heute gehen wir mit dem Langboot auf Entdeckungsreise. Der Dschungelalltag schwebt vorbei: Kinder, die ins Wasser hüpfen, und Frauen beim Waschtag. Dann tasten wir uns in der Wind Cave mit Taschenlampen durch den Tropfsteinwald und erkunden über steile Treppenstufen das mehrstöckige Höhlensytem der Clearwater Cave. Nach einer Badepause im Dschungelpool ist dann das Picknick vorbereitet: Reisbällchen und Ananas sind die perfekte Stärkung. Am Nachmittag machen Sie, was Ihnen gefällt: Im Spa oder am Pool Ihres Hotels entspannen? Oder lieber wandern, Kajak fahren? F/A/P

Nach dem Frühstück können Sie noch ein paar Runden im Pool drehen. Nachmittags dann Flug mit Malaysia Airlines nach Kota Kinabalu und mit dem Bus weiter in die tropische Bergwelt des Mount-Kinabalu-Nationalparks (UNESCO-Welterbe). 100 km. Wir übernachten in einem Resort mit Blick auf den Mount Kinabalu, den mit 4095 m höchsten Berg Südostasiens. F/A

Dramatisch umspielen Wolken die Bergriesen, dampfend öffnet sich darunter der Regenwald. Im Mount-Kinabalu-Nationalpark verstecken sich über 1500 Orchideenarten im grünen Gewirr. Wir schnüren die Wanderstiefel und stürzen uns auf dem Pandanus Trail (3 Std., mittel) ins Urwaldabenteuer – umschwirrt von unzähligen Schmetterlingen. Ein Traumplatz für neue Dschungelperspektiven in luftiger Höhe: der Canopy Walkway, ein Spazierweg über Hängebrücken auf Baumkronenhöhe. Busstrecke 100 km. Zurück in Kota Kinabalu ist Fisch – frisch aus dem Meer, knusprig aus dem Wok – für Ihr individuelles Abendessen bestimmt eine gute Wahl. F/M

Vormittags Flug mit Royal Brunei Airlines ins Sultanat Brunei. Goldglitzernd dank schwarzem Gold aus der Erde: die Hauptstadt Bandar Seri Begawan. Wir wandeln auf den Spuren des Sultans, sehen das Parlament und die Moschee und schmunzeln, wenn wir die im Museum ausgestellten Symbole der Macht und die vielen Gastgeschenke aus aller Welt betrachten. Anschließend geht es mit einem Wassertaxi ins Pfahldorf Kampung Ayer – ein "Venedig des Ostens" mit 3000 Wohnhäusern, Moscheen, Restaurants und Geschäften auf Stelzen. Die Bewohner trotzen hier dem Wandel der Zeiten. Bei Tee und Gebäck plaudern wir mit ihnen über alles – nur nicht über den Personenkult im Sultanat. Volkstümlich: der Gadong-Nachtmarkt. Knabbern Sie sich doch wie die Einheimischen von Stand zu Stand! F

Am Vormittag Flug mit Royal Brunei Airlines nach Jakarta – eine Megastadt, in der sich mehr als zehn Millionen Menschen drängen. Auf unserer Citytour erleben wir verschiedene Stadtgesichter: dickbauchige Prahus – hölzerne Lastensegler im alten Hafen Sunda Kelapa – oder Alte-Welt-Charme am Fatahillah-Platz. Glaspaläste und Bambushütten, Pracht und Bescheidenheit nebeneinander und immer wieder Harmonie im scheinbaren Chaos. Im Fatahillah-Museum bekommen wir vor historischer Kulisse Einblick in die Geschichte Jakartas. Die Stimme Ihrer Reiseleiterin haben Sie mit dem Studiosus-Audioset immer verständlich im Ohr. F/A

Vormittags Flug mit Garuda nach Jogjakarta. Schwärmen Jogjas Teenager heute noch von den Helden alter Hindu-Mythen oder eher von indonesischen Boygroups? Das können Sie Suryadi und seine Familie fragen. Sicher wird er uns beim Mittagessen auch verraten, wo Indonesiens junge Demokratie heute steht. Dann stehen wir staunend vor dem Prambanan-Tempel (UNESCO-Welterbe). Wie ein steinernes Bilderbuch erzählen die Tempelreliefs von Liebe und Leid, Verbannung und Rache. Über die Rolle der Hindu-Götter im muslimischen Indonesien berichtet Ihre Reiseleiterin. 30 km. Ein Tipp für den freien Abend: Einfach dem Duft der Satay-Spieße folgen. Drei Übernachtungen in Jogjakarta in einem zentral gelegenen Hotel. F/M

Höfe, Hallen, Ruheplätze – im Sultanspalast von Jogjakarta begegnet uns altjavanische Tradition. Doch welche Rolle spielt der noch amtierende Sultan heute? Ist er Landesvater, Geschäfts- oder Lebemann? Unsere Tour durch die Stadt führt weiter zum Wasserschloss Taman Sari und ins Sonobudoyo-Museum. Nachmittags geht es in das historische Viertel Kota Gede. Hier schauen wir Batik-Handwerkern beim Jonglieren mit Wachskännchen und Stempel auf die Finger. Eine urjavanische Tradition! Dann eine Theaterkostprobe in der Schattenspielwerkstatt zum Stakkato des Gamelanorchesters und schließlich glitzernde Souvenirs in einem Silberatelier. 100 km. F/A

Ein Vormittag zum Staunen! Steinschleifer und Steinmetze türmten mehr als zwei Millionen Lavasteinblöcke aufeinander und schufen das größte buddhistische Heiligtum der Welt. Die 1460 Reliefs des Borobudur-Tempels (UNESCO-Welterbe) erzählen vom Weg zur Erleuchtung, und 432 Buddhas säumen unseren Weg zum Gipfel mit Dschungelblick. Fahrtstrecke 80 km. Am freien Nachmittag können Sie auf der Shoppingmeile Malioboro nach trendiger Mode "made in Indonesia" schauen oder im Hotelpool entspannen. Das Abendessen genießen wir in einem landestypischen Restaurant mit javanische Leckerbissen. Zum musikalischen Nachtisch verzaubern uns Tänzer beim Ramayana-Ballett, das die Geschichte des hinduistischen Gottes Rama und seiner geliebten Sita erzählt. F/A

Heute lohnt sich das frühe Aufstehen - die Götterinsel Bali erwartet uns. Morgens Flug mit Garuda nach Denpasar. Fahrt zum Badeort Candi Dasa im Osten der Insel. 90 km. Nachmittags Zeit zum Baden und fürs süße Nichtstun. Zwei Übernachtungen im Badeort Candi Dasa. F/A

Auf den Vulkanen thronen die Götter, glauben die balinesischen Hindus. Den beiden Feuerbergen Balis nähern wir uns heute. Vormittags blicken wir in die Caldera, den Einbruchskessel des Vulkans Batur. Dann weiter zum Agung, an dessen Hängen das wichtigste Inselheiligtum klebt: Zusammen mit den Balinesen pilgern wir zum Pura Besakih, dem Muttertempel aller balinesischen Tempel. Nach dem Mittagessen mit Aussicht folgen drastische Szenen: Wie balinesische Sünder in der Hölle schmoren, zeigen die Gemälde in der ehemaligen Gerichtshalle von Klungkung. 170 km. Was heute und morgen Abend auf den Tisch kommt, entscheiden Sie. Lassen Sie sich die Restauranttipps Ihrer Reiseleiterin nicht entgehen! F/M

Herzland balinesischer Kultur und Tummelplatz der Promiszene - Ubud ist beides. Wir sammeln Eindrücke beim Dorfspaziergang. 10000, 20000? Die Tempel der Götterinsel hat wohl niemand gezählt. Wir haben zwei der schönsten ausgewählt: das Quellheiligtum Tirta Empul und den Felstempel Gunung Kawi. Nach dem Mittagessen in einem landestypischen Restaurant schauen wir in Mas Holzschnitzern und im Silberdorf Celuk Silberschmieden bei der Arbeit zu. Dann lockt wieder das Meer. 80 km. Zwei Übernachtungen in einem Strandhotel in Sanur. F/M

Ein freier Vormittag in Ihrem Tempo. Lieber Strand oder auf den Gemüsemarkt von Sanur? Nachmittags geht es zum Tempel Taman Ayun. Eine echte Perle zum Schluss: das Meeresheiligtum Tanah Lot, wo Pilger mit Opfergaben die Dämonen des Meeres bestechen. Bei Kokoswasser frisch aus der Nuss lassen wir die Sonne hinter dem Tempel im Meer versinken. 90 km. Beim Abendessen in einem stimmungsvollen Restaurant feiern wir mit balinesischen Spezialitäten Abschied. "Enak sekali" – einfach köstlich! F/A

Ein Tag nach Lust und Laune für Liegestuhl, Strand oder Pool. Abends Flug mit Singapore Airlines von Denpasar nach Singapur (Flugdauer ca. 2,5 Std., Umsteigezeit ca. 1 bis 3 Std.) und weiter nach Frankfurt, München und Zürich (nonstop, Flugdauer ca. 13 Std.). Oder kurz nach Mitternacht Flug mit Emirates nach Dubai (Flugdauer ca. 9 Std, Umsteigezeit ca. 3,5 Std.) und dann weiter nach Europa (ca. 6 Std.). F

Morgens Ankunft in Europa mit Singapore Airlines bzw. mittags mit Emirates.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Emirates z.B. von Frankfurt oder München nach Singapur und zurück von Denpasar; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Zwischen- und Inlandsflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 120 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • Fahrt mit dem Wassertaxi in Brunei
  • 19 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage, meist auch mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 4 Mittagessen und 3 Abendessen in typischen Restaurants, 8 Abendessen im Hotel, ein Abendessen mit einer Ramayana-Ballettaufführung
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Ein Picknick
  • Vorführung in einer Schattenspielwerkstatt
  • Fahrt mit einem Langboot im Gunung-Mulu-Nationalpark
  • Eintrittsgelder
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Friedrichshafen
  • 0 € - ab/bis Genf
  • 0 € - ab/bis Graz
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Innsbruck
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Linz
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Münster
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Salzburg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

12 bis 25 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Komfort-/Luxus-Hotels

Reiseziele

Bali (Indonesien), Java (Indonesien)

Themen der Reise

Rundreise

Badeverlängerung auf Bali, Mercure Resort**** in Sanur
Lage: Das Resort befindet sich direkt am Sandstrand von Sanur mit vorgelagertem Korallenriff. Einrichtungen: Genießen Sie den Meerblick bei kulinarischen Köstlichkeiten im Restaurant Pendawa! In der Strandbar Breeze können Sie sich abends tropische Getränke gönnen. WLAN steht kostenlos zur Verfügung. Zimmer: Die 189 Zimmer sind in mehreren mehrstöckigen Bungalows, inmitten eines tropischen Gartens, untergebracht. Sie verfügen über Klimaanlage, Sat.-TV, Minibar, Safe, Föhn und Balkon bzw. Terrasse. Sport und Freizeit: Die zwei Swimmingpools und der Spa-Bereich laden zum Entspannen ein. Das Resort bietet Wassersportaktivitäten (gegen Gebühr) und einen Fahrradverleih. Das Baden im Meer ist durch die Gezeiten eingeschränkt.

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe. Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Singapur
Medizinische Hinweise Aktuelle medizinische Hinweise Zika-Virus-Infektion Aus Singapur werden viele Fälle von Zika-Virus-Infektionen gemeldet, die Möglichkeit einer lokalen Übertragung des Virus ist damit grundsätzlich gegeben, insbesondere für Personen, die sich tagsüber viel im Freien und hier besonders in Grünanlagen und Parks, an Wasserstellen und in abgelegenen Stadteilen aufhalten. Zika-Virus-Infektionen verlaufen klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber, allerdings können sie für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellen. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden. Sind auf der Reise oder kurz danach Symptome einer möglichen ZIKV-Infektion (z.B. Fieber, Hautauschlag, Gelenkschmerzen) aufgetreten, sollten Männer auf jeden Fall 6 Monate Kondome benutzen. Frauen sollten für 2 Monate nach Rückkehr aus den Ausbruchsgebieten eine Schwangerschaft verhindern. Eine Übertragung von einer erkrankten Frau auf den Mann ist in einem Einzelfall inzwischen nachgewiesen. Impfschutz Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung) ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Typhus empfohlen. Bei Reisen in Nachbarländer ist ggf. auch die Impfung gegen Tollwut und Japanische Enzephalitis ratsam. Denguefieber Denguefieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen. In Singapur wurden in den letzten Jahren hohe Zahlen von Denguefieber Erkrankungen registriert. Es wird empfohlen, möglichst stehende Gewässer zu meiden und Mückenschutzmittel anzuwenden - siehe auch www.dengue.gov.sg Chikungunya Das Chikungunya Virus ist eine ebenfalls über die Stechmücken übertragene, mit Fieber und Gelenkschmerzen einhergehende, tropische Infektionskrankheit. In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung komplikationsfrei und sie ist selbstlimitierend. Ist der Aufenthalt nur auf Singapur beschränkt, so bestehen viele Gesundheitsrisiken wie in anderen Tropenländern - wegen der hier herrschenden strikten Hygiene und den weitgehend fehlenden Mücken aufgrund intensiv durchgeführter Mückenbekämpfung - kaum oder gar nicht. Durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellents, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) kann das Restrisiko für mückenübertragene Erkrankungen noch weiter reduziert werden. Singapur gilt als malariafrei. HIV / Aids HIV/AIDS ist mittlerweile auch in Singapur ein Problem. Gefährdet sind alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Hand-Fuß-Mund-Krankheit In Singapur treten gelegentlich Fälle der Hand-Fuß-Mund-Krankheit auf. Es handelt sich um eine Virusinfektion des Menschen (u. a. mit Coxsackie A 16 Virus), die Viren werden mit dem Stuhl ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt als Schmierinfektion, über Nahrungsmittel oder als Tröpfcheninfektion (Husten/Niesen). Prinzipiell handelt es sich um eine harmlose und relativ rasch (7 bis 10 Tage) abheilende Krankheit. Eine Prophylaxe ist durch strikte Hygienemaßnahmen (Händewaschen) eingeschränkt möglich. Haze Singapur ist immer wieder vom sogenannten Haze betroffen. Beim Haze handelt es sich um periodisch auftretende, Smog-ähnliche Luftverunreinigungen, die durch Brandrodung und Schwelbrände in Malaysia und Indonesien verursacht werden. Bei stark erhöhten Schadstoffkonzentrationen können Reizungen der Augen und der Atemwegsorgane auftreten. Insbesondere Herz- und/oder Lungenkranke sowie Alte und Kleinkinder sind stärker gefährdet, aber auch gesunde Erwachsene sollten dann eine körperliche Betätigung im Freien vermeiden und weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Menschen mit den genannten oder anderen einschlägigen gesundheitlichen Problemen (Asthmatiker, Allergiker, u.a.) sollten vor Reisen in eventuell betroffene Gebiete einen Arzt konsultieren. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande hat ein hohes, mit Europa vergleichbares Niveau und ist vor allem in privaten Krankenhäusern sehr teuer. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden auch wegen hoher Krankenhaus- und Arztrechnungen, die meist sofort beglichen werden müssen, dringend empfohlen. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird, insbesondere auch bei geplanten Reisen in die Nachbarländer, dringend empfohlen (siehe z.B. www.dtg.org oder www.frm-web.de). Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Südostasien bewusst sein. Weitere Informationen der singapurischen Behörden zur Gesundheit finden Sie unter https://www.moh.gov.sg/content/moh_web/home/our_healthcare_system.html Unverändert gültig seit: 6. September 2016

Malaysia
Impfschutz Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Polio (Kinderlähmung), Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Japanische Encephalitis empfohlen. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe www.who.int Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften. Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen. Da es in Malaysia keine terminierten Regenzeiten gibt, ist ständig mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen, das nach stärkeren Regenperioden regional ansteigt. Der Schutz vor tag- und nachtaktiven Mücken ist die beste und einzige Vorsorgemaßnahme. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufiger tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Eine Malariainfektion ist ganzjährig in einigen Landesteilen möglich. Plasmodium falciparum (40%), Plasmodium vivax (60%); Anteile regional sehr unterschiedlich. Plasmodium knowlesi vereinzelt, auf Borneo 70% der Fälle. Ein mittleres Malariarisiko besteht auf Borneo: in Sabah ist das Risiko höher im Landesinneren, geringer in Kota Kinabalu und den Küstenregionen; in Sarawak ist das Risiko höher im Grenzgebiet zu Kalimantan und nimmt nach Norden hin ab. Geringes Risiko in den küstennahen Landesteilen von Sarawak (Borneo). Sehr geringes Risiko herdförmig im Landesinneren (zentral, Norden und Nordosten) von West-Malaysia (Halbinsel). Als malariafrei gelten die Küstenregionen, Städte sowie das gesamte Federal Territory um die Hauptstadt auf der malaysischen Halbinsel. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen. HIV/AIDS ist in Malaysia bisher weniger weit verbreitet als in manchen anderen Staaten Südostasiens, die Anzahl der Neuinfektionen steigt aber an; Durchseuchung in den bekannten Risikogruppen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen/Cholera Erhöhtes Risiko besteht landesweit; durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Andere Infektionskrankheiten Chikungunya-Fieber Chikungunya-Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung, nur das Vermeiden von Mückenstichen kann helfen. Sarkozystose Es kommen Fälle von Sarkozystose auf der Insel Tioman vor. Die Übertragung erfolgt durch Nahrungsaufnahme (Fleisch oder durch Fäkalien verunreinigte Lebensmittel/Trinkwasser), auf gute Hygiene ist zu achten, Fleisch sollte niemals roh verzehrt werden. Japanische Enzephalitis Die meisten Fälle dieser durch Moskitos übertragenen Virusinfektion des Gehirns treten in ländlichen Gebieten (v.a. Sarawak) auf. Bei längeren Aufenthalten auf dem Land sind Mückenschutz (siehe Malaria) und Impfung wirksame Prophylaxemaßnahmen. Tollwut Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit, aber v.a. auf der malayischen Halbinsel, besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Tiere (Hunde,Affen) und damit Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Malaysia nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Malaysia eine besondere Bedeutung zu. Vogelgrippe Auch in Malaysia ist die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, Vogelgrippe) aufgetreten, umschriebene Ausbrüche bei Tieren auch in 20072015/16, bisher keine menschlichen Erkrankungsfälle. Bei Reisen im Land sollte daher auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel verzichtet werden, insbesondere auf den Besuch von Geflügelmärkten. Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter www.bmelv.de veröffentlichten aktuellen Informationen (żHinweise an Reisende zur Vogelgrippeż). Weitere tropische Infektionskrankheiten (z.B. Hand-Fuß-Mundkrankheit, Typhus, Bilharziose) kommen vor, allerdings in unterschiedlicher Gefährdung für Reisende. Haze Die Luftqualität in Malaysia insbesondere im Großraum Kuala Lumpur ist während des gesamten Jahres häufig eingeschränkt. Teile Malaysias sind zudem immer wieder vom sogenannten żHazeż betroffen. Beim żHazeż handelt es sich um periodisch auftretende, Smog-ähnliche Luftverunreinigungen, die durch Brandrodung und Schwelbrände in Malaysia und vor allem in Indonesien verursacht werden. Je nach Wetterlage können die Schadstoffwerte, die von malaysischen Stellen veröffentlicht werden, täglich und von Ort zu Ort schwanken. Es wird daher empfohlen, sich regelmäßig aus der lokalen Presse oder im Internet (aqicn.org) über die veröffentlichten Zahlen am Aufenthaltsort zu informieren. Dabei ist zu beachten, dass in Malaysia die gefährlicheren Feinpartikel (PM 2,5) nicht gemessen werden, so dass die tatsächliche Belastung zumeist deutlich höher ist als die veröffentlichten Zahlen. Soweit dort stark erhöhte Schadstoffkonzentrationen vorliegen, können Reizungen der Augen und der Atemwegsorgane auftreten. Insbesondere Herz- und/oder Lungenkranke sowie Alte und Kleinkinder sind stärker gefährdet, aber auch gesunde Erwachsene sollten dann eine körperliche Betätigung im Freien vermeiden und weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Menschen mit den genannten oder anderen einschlägigen gesundheitlichen Problemen (Asthmatiker, Allergiker, u.a.) sollten vor Reisen in eventuell betroffene Gebiete einen Arzt konsultieren. Medizinische Versorgung In Großstädten allgemein befriedigende Gesundheitsversorgung mit oft im Ausland ausgebildeten Fachärzten. An der Westküste der malaiischen Halbinsel findet man weitgehend gute hygienische Verhältnisse vor. Westliche Arzneimittel, auch viele deutsche Präparate, sind in städtischen Gebieten erhältlich. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind auch wegen evtl. hoher Krankenhaus- und Arztrechnungen, die meist sofort (oft vorab) beglichen werden müssen, dringend empfohlen. Unverändert gültig seit: 3. März 2017

Brunei
Medizinische Hinweise Impfschutz Eine gültige Gelbfieberimpfung wird von allen Reisenden, die älter sind als 1 Jahr, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt, auch, wenn sie in diesem Land nur im Transit waren. Näheres hierzu unter: http://www.who.int/ith/en/ country list. Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich der Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfung Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten und besonderen Risiken (insbesondere bei Aufenthalten im Hinterland) auch die Impfungen gegen Hepatitis B, ggf. Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis empfohlen. Dengue-Fieber Die Übertragung von Dengue-Fieber ist ganzjährig möglich. Dengue-Fieber wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolgen auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen gegen Mückenstiche. Zika Zikavirusinfektionen wurden bisher nicht berichtet. Japanische Enzephalitis Seit Oktober 2013 wurden vereinzelte Fälle von Japanischer Enzephalitis berichtet. Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selbst krank zu werden. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb sind ein sorgfältiger Mückenschutz und gegebenenfalls eine vorbeugende Schutzimpfung besonders wichtig. Malaria Bei Reisen in das Hinterland mit tropischem Regenwald besteht ein geringes Risiko einer Malariaerkrankung. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Malaria kann noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Je nach Reiseprofil ist neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) evtl. eine sog. żStandby - Notfallselbstbehandlungż sinnvoll. Für die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Artemether/Lumefantrin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: ż körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ż tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen ż ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen. Durchfallerkrankungen, Hygiene Durchfallerkrankungen treten auch in Brunei Darussalam gelegentlich auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sie sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Vereinzelte Cholerafälle treten vor allem in der Regenzeit auf und sind durch entsprechende Hygiene ebenfalls vermeidbar. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Tollwut Tollwuterkrankungen treten in Brunei in seltenen Fällen auf. Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Influenza Influenzainfektionen sind während der Regenzeiten häufiger, seit 2009 hat sich im ganzen Land auch die Neue Influenza A/H1N1 verbreitet. Medizinische Versorgung Die medizinische Infrastruktur im Lande bietet eine gut strukturierte stationäre Versorgung und Notfallversorgung durch Ärzte, die überwiegend aus anderen asiatischen Ländern zugezogen sind. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/ ) Unverändert gültig seit: 10. Oktober 2016

Medizinische Hinweise
Aktuelle medizinische Hinweise Zika-Virus-Infektion Es gibt Hinweise, dass in Südostasien das Zika-Virus seit etwa 40 Jahren zirkuliert. Aus den letzten zehn Jahren wurden Einzelfälle von Erkrankungen gemeldet, ohne dass bisher größere Ausbrüche bekannt geworden sind. Das Infektionsrisiko ist daher außerhalb von Ausbruchsituationen als gering einzuschätzen, obgleich Einzelfälle bei Reisenden inzwischen gemeldet werden. Zika-Virus-Infektionen verlaufen klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber, allerdings stellen sie für ungeborene Kinder eine Gefahr dar. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung. Auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen sollte geachtet werden. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf folgendem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts. Impfschutz Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet gefordert. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften. Es wird empfohlen, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps Masern Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken. Als Reiseimpfung wird die Impfung gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis empfohlen. Dengue Fieber Dengue Fieber kommt in Indonesien gehäuft vor. Die Viruserkrankung wird von überwiegend tagaktiven Mücken übertragen. Ein Übertragungsrisiko besteht ganzjährig mit Häufung während der Regenzeit. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen. Malaria Das Malaria-Risiko besteht in Indonesien ganzjährig. Ein hohes Risiko besteht in tiefer gelegenen Gebieten von Papua, auf den Molukken sowie auf allen Inseln östlich von Lombok. Ein mittleres Risiko besteht auf Sumatra, besonders im Nordosten und Südosten mit den Provinzen Riau und Lampung, in Kalimantan (Borneo), auf Sulawesi, besonders im Norden und Zentrum, im Hochland von West-Papua (Insel Neuguinea) unterhalb von 2000 m, sowie auf den übrigen Inseln mit Ausnahme von Java, Bali und Lombok. Ein geringes Risiko besteht auf Java, Bali und Lombok. Die Großstädte im Norden von Java gelten als malariafrei. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum, ca. 50% der Fälle in Indonesien) bei nicht-immunen Europäern tödlich. Malaria kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt. Beim Auftreten von Fieber während und mehrere Monate nach Aufenthalt in einem Malariagebiet ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf diesen Aufenthalt notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine Notfallselbstbehandlung sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin, Artemether/Lumefantrin, Doxycyclin auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe) ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen: - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - tagsüber (Dengue, ZIKA) und in den frühen Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen. Der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen) vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen stechmückenübertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber, Zika, Chikungunya und Japanischer Enzephalitis. Durchfallerkrankungen Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. HIV/AIDS HIV/Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, Tätowierungen, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Tollwut Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko von Bissverletzungen durch streunende Hunde sowie in letzter Zeit auch durch Affen - auch in Parks - und damit Übertragung einer Tollwut. Notwendige medizinische Maßnahmen nach Bissverletzungen von Ungeimpften sind in Indonesien nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Indonesien eine besondere Bedeutung zu. Chikungunya-Fieber Chikungunya Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und manchmal langanhaltenden Gelenkschmerzen, die in Indonesien immer wieder auftreten kann. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung, nur das Vermeiden von Mückenstichen kann helfen (s.o.). Japanische Enzephalitis Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb ist ein sorgfältiger Mückenschutz und ggf. eine vorbeugende Schutzimpfung wichtig. Andere Infektionskrankheiten Auch in Indonesien ist die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, Vogelgrippe) aufgetreten. Die meisten der 33 Provinzen haben infiziertes Geflügel gemeldet. Menschliche Erkrankungen sind seit Juli 2005 bekannt und bisher nur auf einigen Inseln (schwerpunktmäßig Java und Sumatra; vereinzelt auch Bali und Süd-Sulawesi) vorgekommen. Mit weiteren Fällen auf anderen Inseln ist jedoch zu rechnen. Die Letalität ist sehr hoch, es waren aber bisher in den meisten Fällen direkte Kontakte zu infizierten Tieren nachweisbar. Es wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden. Darüber hinaus sind vereinzelt bei Katzen Infektionen mit dem H5N1-Virus aufgetreten. Auch diese scheinen jedoch in direktem Zusammenhang mit erkranktem Geflügel zu stehen. Dennoch sollten Kontakte zu freilaufenden Katzen vermieden werde. Hauskatzen sollten nicht in Kontakt mit Wildvögeln bzw. Geflügel kommen. Tuberkulose Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger. Luftverschmutzung durch Waldbrände In der Trockenzeit kommt es regelmäßig in Kalimantan, Zentral- und Südsumatra zu großflächigen Waldbränden, die sich in der Region als intensiver und die Atemwege reizender Dunst bemerkbar machen können. Es wird empfohlen, sich - gegebenenfalls über die für Deutschland zuständigen Auslandsvertretungen der Republik Indonesien - über die Verhältnisse vor Ort zu unterrichten. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete englischsprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs von den z. T. hohen Temperaturen geschützt werden. Unverändert gültig seit: 04. Dezember 2017

Aktueller Gesundheitshinweis
In Indonesien ist in mehreren Fällen der hochpathogene H5N1-Virus bei Zuchtgeflügel und in Folge auch bei Menschen aufgetreten. Die örtlichen Behörden haben umgehend reagiert und - in Übereinstimmung mit dem weltweit geltenden Vorsorgeplan der WHO - weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus umgesetzt. Da der Virus bisher nur durch sehr engen Kontakt zu infizierten Tieren auf den Menschen übertragen wurde, sehen die Gesundheitsbehörden derzeit keine erhöhte Gefährdung für Indonesien-Reisende. Sie empfehlen jedoch unbedingt, jeden Kontakt zu lebendem Geflügel zu meiden: Dieser kann z.B. beim Besuch von Marktbereichen, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird, bestehen. Den Empfehlungen der Behörden folgend, verzichten wir bei allen unseren Indonesien-Reisen auf den Besuch von Märkten, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird.

Sicherheit geht vor!
Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer, sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Malaysia und Indonesien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch Malaysia gilt als vergleichsweise sicheres Reiseziel. Wegen der anhaltenden Gefahr von Entführungen haben die Behörden in den letzten Jahren ihre Sicherheitsvorkehrungen an der Küste Ost-Sabahs und rund um die Inseln im Grenzbereich zu den Philippinen verstärkt. Auf Grund erneuter Entführungsfälle von Touristen rät das Auswärtige Amt jedoch momentan von Reisen in den Osten Sabahs ab. Aus grundsätzlichen Sicherheitsüberlegungen bieten daher derzeit keine Reisen nach Sabah oder Ausflüge auf die vorgelagerten Resort-Inseln an. Im Kampf gegen die in Indonesien aktiven islamistischen Terrorgruppen erzielten die Sicherheitskräfte große Erfolge: Anschlagspläne wurden aufgedeckt und vereitelt, führende Mitglieder terroristischer Organisationen verhaftet, die Maßnahmen zum Schutz touristischer Einrichtungen und der Zentren des öffentlichen Lebens verstärkt. Durch diese Maßnahmen hat sich die Sicherheitslage im Land deutlich verbessert, neue Terroraktionen islamistischer Extremisten sind dennoch nicht gänzlich auszuschließen. Vor diesem Hintergrund sind unsere örtlichen Leistungspartner und Reiseleiter, insbesondere in der Hauptstadt Jakarta, in den Tourismuszentren auf Bali und während wichtiger christlicher Feiertage zu erhöhter Vorsicht aufgefordert. Ebenso meiden wir im gesamten Land größere Menschenansammlungen und politische Kundgebungen. Wirtschaftliche und soziale Maßnahmen der Behörden haben zu einer Verbesserung der Lage in fast allen Landesteilen geführt: Dies gilt auch für Regionen, die aufgrund von Binnenkonflikten für lange Zeit als touristische Ziele ausfielen. Mit Ausnahme von Aceh, Irian Jaya und der Stadt Ambon auf den Molukken, wo wir aufgrund lokaler ethnischer und religiöser Spannungen unverändert von einer erhöhten Gefährdung aufgehen, können wieder alle Teile des Landes bereist werden. Wir sehen derzeit außerhalb der genannten Gebiete keinen Anlass, von Reisen in diese Region abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes für ganz Malaysia oder Indonesien bzw. eine der von Ihnen bereisten Inseln bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Studiosus Reisen München Stand: 27. Juli 2017

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Weltweiter Hinweis Stand: 1. August 2017 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis
Malaysia Stand: 5. Dezember 2017 Landesspezifische Sicherheitshinweise In Malaysia besteht weiterhin die Gefahr terroristischer Anschläge. In Folge des Eindringens von philippinischen Rebellen in die östlichen Bezirke des auf Borneo gelegenen Bundesstaats Sabah hat die malaysische Regierung 2013 in dem Gebiet eine Sicherheitszone (żEastern Sabah Safety Zone -ESSZONE-ż) eingerichtet. Vor dem Hintergrund der weiterhin instabilen Lage auf den Süd-Philippinen wird die Lage auch in der ESSZONE derzeit als nicht ruhig und nicht stabil eingeschätzt. Diese Zone umfasst die Ortschaften Sandakan, Lahad Datu, Tawau, Kunak und Semporna sowie die vor der Küste gelegenen Inseln einschließlich der Insel Sipadan. Die Grenzen der ESSZONE sind als Anhaltspunkt zu nehmen, eine Bewertung konkreter Orte ist nicht möglich. In der ESSZONE kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Entführungen von Touristen (u.a. auf Semporna), Übergriffen auf Polizeikräfte (u.a. auf Mabul) und auf der Insel Pom-Pom auch zur Ermordung eines Touristen. In der Sicherheitszone ist mit einem erhöhten Aufkommen von Polizei und Militär zu rechnen. Anweisungen der Sicherheitskräfte sollte unbedingt Folge geleistet werden. Die malaysische Regierung hat seit August 2014 für Schiffe und Boote im an die ESSZONE angrenzenden territorialen Gewässern ein vorübergehendes nächtliches Fahrverbot żcurfewż, Ausgangssperre) von 6 Uhr abends bis 6 Uhr morgens verhängt. Es betrifft alle Wasserfahrzeuge, die nicht über eine spezifische Ausnahmegenehmigung der Behörden verfügen. Dieses żcurfewż betrifft ein Gebiet, das sich von der Küstenlinie bis drei Meilen auf offene See erstreckt. Es wurde bereits mehrfach verlängert. Es gibt Hinweise, dass eine akute Gefährdung der dortigen touristischen Ziele und auch im Umfeld der ESSZONE besteht. Das Risiko von Überfällen und Entführungen insbesondere in Küstennähe und auf den Inseln bleibt signifikant. Das Auswärtige Amt rät daher dringend von Reisen in den Osten der Provinz Sabah und auf dieangrenzenden Inseln ab und warnt vor Reisen im Seegebiet zwischen den Süd-Philippinnen und Sabah. Bitte beachten Sie hierzu dieReise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Philippinen. Malaysia ist ein multiethnisches und multireligiöses Land mit starker islamischer Prägung. Hierauf sollten Sie Rücksicht nehmen und örtliche Gepflogenheiten (z.B. auch Kleidung, Verhalten) respektieren. Malaysia ist ein multiethnisches und multireligiöses Land mit starker islamischer Prägung. Hierauf sollten Sie Rücksicht nehmen und örtliche Gepflogenheiten (z.B. auch Kleidung, Verhalten) respektieren. Kriminalität Es gibt regelmäßig Berichte über Diebstähle auf offener Straße und in Shopping Malls. Immer wieder kommt es zu Taschendiebstahl durch vorbeifahrende Motorradfahrer. Dabei wird auch Gewalt angewendet. Es kam in diesen Fällen schon mehrfach zu ernsthaften Verletzungen, insbesondere wenn die Tasche nicht losgelassen bzw. schräg über Schulter und Arm und zur Straßenseite hin getragen wurde. Auch sichtbar in Autos liegende Wertgegenstände führen häufig zu Einbruchdiebstählen. Besucher, gerade auch an Sehenswürdigkeiten, sollten aufmerksam sein und sich angepasst verhalten. Bei Übernachtungen in Hostels oder Low-Budget-Hotels, vor allem in den stark frequentierten Stadtteilen Kuala Lumpurs, Bukit Bintang und Chinatown, ist ebenfalls besondere Vorsicht geboten. Innerhalb und in unmittelbarer Nähe dieser wurden deutsche Touristen wiederholt Opfer von Raub und Diebstahl. Trickbetrügereien, insbesondere durch Animation zu Glücksspielen werden häufig gemeldet. Hiervon sind vor allem Alleinreisende betroffen, die an touristischen Orten gezielt angesprochen und unter einem Vorwand in Privatwohnungen gelockt werden. Verabreichung von Drogen und sogenannte Ko-Tropfen in Bars gehören ebenfalls zu Verbrechen, von denen Touristen betroffen sein können. Aus Malaysia heraus werden häufig Internetbetrügereien begangen. Nicht selten sind dabei auch Straftaten, die im Internet angebahnte persönliche Scheinbeziehungen zum Ausgangspunkt haben. Schiffsverkehr / Piraterie Bei Benutzung von Fähr- und Ausflugsbooten (auch im Landesinneren) wird zu Vorsicht geraten. Reisende sollten sich über Sicherheits- und Rettungseinrichtungen an Bord und die Seetüchtigkeit des Schiffes informieren. Die Gefährdung der Schifffahrt in den Gewässern um Malaysia (insbesondere Straße von Malakka) durch Piraterie besteht fort. Naturkatastrophen Es treten insbesondere in der Zeit von November bis Februar und vor allem in den nordöstlichen Bundesstaaten auf der Malaiischen Halbinsel (Kelantan, Terengganu) gelegentlich saisonale Stürme und Starkregenfälle auf, die mitunter zu Überflutungen und Einschränkungen im Land- und Luftverkehr führen. Heftige Tropengewitter mit Blitzschlägen gibt es ganzjährig.Reisende werden gebeten, ggfs. die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten. Malaysia befindet sich in einer seismisch aktiven Zone, in der mit Erd- und Seebeben gerechnet werden muss. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam. In den Sommermonaten kommt es immer wieder zu Belastung durch den sogenannten żhazeż (Smog, siehe auch Medizinische Hinweise), der in einzelnen Regionen punktuell ein gesundheitsbeeinträchtigendes Niveau erreicht. Aktuelle Daten (Air Pollutant Index - API) sind auf der Webseite des malaysischen Umweltministeriums abrufbar. Krisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweisweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Sicherheitshinweis
Indonesien Unverändert gültig seit: 04. Dezember 2017 Aktuelle Hinweise Am Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali ist es am 21. November 2017 sowie mit verstärkter Kraft erneut am 25. November 2017 zum Austritt einer Aschewolke gekommen. Die indonesische Katastrophenschutzbehörde hat die höchste Gefährdungsstufe 4 ausgerufen und die Sperrzone auf 10 km um den Berg erweitert, von deren Betreten dringend abgeraten wird. Beeinträchtigungen außerhalb der Sperrzone bestehen derzeit nicht. Die Flughäfen Denpasar, Lombok und Surabaya sind weiterhin meist geöffnet, der Flugverkehr findet aber nur eingeschränkt statt. Abhängig von der Wanderung der Aschewolke muss mit weiteren Sperrungen von Flughäfen bzw. Flugstreichungen gerechnet werden. Daraus können sich für Reisende u.U. weitere logistische Erfordernisse ergeben (z.B. Verlängerung des Aufenthaltsvisums bei den Immigrationsbehörden in Denpasar im Fall einer durch Flughafenschließung/Flugstreichung bedingten Überschreitung der legalen Aufenthaltsdauer zur Vermeidung der Zahlung von Strafgebühren). Reisende werden gebeten, sich rechtzeitig mit ihren Fluggesellschaften und Reiseunternehmen in Verbindung zu setzen. Es ist ratsam, Vorkehrungen zu treffen, z.B. Geldmittel (Bargeld und Kreditkarten) und eventuell benötigte Medikamente in ausreichender Menge mitzuführen. Reisende nach Bali müssen abhängig von der Lageentwicklung damit rechnen, die Insel vorübergehend nicht oder nur unter Nutzung von Fähren und Bussen verlassen zu können. Weitere Verhaltenshinweise und Informationen zu Gesundheitsrisiken finden Sie auf der Webseite der deutschen Botschaft Jakarta sowie bei The International Volcanic Health Hazard Network IVHHN. Reisende sollten die Entwicklung in den lokalen Medien und diesen Reise- und Sicherheitshinweisen aufmerksam verfolgen, engen Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter bzw. ihrer Fluggesellschaft halten und den Anweisungen lokaler Behörden unbedingt Folge leisten. Landesspezifische Sicherheitshinweise Naturkatastrophen Indonesien liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, so dass es zu vulkanischen Aktivitäten, Erd- und Seebeben sowie Tsunamis kommen kann. Im Dezember 2004 hatte ein Seebeben vor der Insel Sumatra eine Flutwelle ausgelöst, die hunderttausende Todesopfer forderte. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Deutschen Geoforschungszentrums Potsdam. Eine Übersicht über aktuelle vulkanische Aktivitäten und Warnstufen bietet die indonesische Katastrophenschutzbehörde BNPB. Reisende werden gebeten, Hinweise lokaler Behörden und insbesondere Sperrzonen zu beachten und zu respektieren. Während der Trockenzeit kommt es besonders auf den Inseln Sumatra und Kalimantan (Borneo) immer wieder zu Waldbränden, die regelmäßig gesundheitsschädliche Luftbelastungen verursachen. Diebstähle Reisende sollten auf ihre Wertgegenstände (insbesondere Reisedokumente und Bargeld) achten. Besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln, an belebten Plätzen und in belebten Cafés und Restaurants kommt es zu Taschendiebstählen. Die Anzahl von Trickdiebstählen und Überfällen hat zugenommen. Die Polizei ist häufig nicht bereit, Anzeigen entgegenzunehmen. Terrorismus Die indonesischen Sicherheitskräfte gehen entschieden gegen mögliche Terroristen vor. Dennoch können terroristische Aktivitäten nicht ausgeschlossen werden. Reisenden in Indonesien einschließlich Bali wird zu großer Vorsicht geraten, insbesondere während christlicher Feiertage, wie z. B. Ostern oder Weihnachten. Methanolvergiftungen Es wird zu großer Vorsicht beim Konsum von Alkohol geraten. Mehrere Kranken- und Todesfälle nach dem Genuss von alkoholischen Getränken lassen auf mit Methanol verunreinigte Getränke schließen. Methanolvergiftungen können schwere gesundheitliche Schäden verursachen und schlimmstenfalls tödlich verlaufen. Ethnische und religiöse Spannungen In der auf den Molukken gelegenen Provinzhauptstadt Ambon kam es zuletzt 2011 zu Unruhen mit Toten und Verletzten. In Zentralsulawesi um die Stadt Poso kam es in der Vergangenheit ebenfalls wiederholt zu Unruhen. Die Situation hat sich in beiden Fällen wieder stabilisiert; Vorsicht bei Reisen in die Region wird dennoch empfohlen. In den Provinzen Papua und West-Papua ereigneten sich seit 2011 gewalttätige Zwischenfällen sowohl in der Provinzhauptstadt Jayapura (Papua) als auch rund um die Grasbergmine nahe Timika (West-Papua) und im Distrikt Puncak Jaya (West-Papua). Für Papua und West-Papua gelten besondere polizeiliche Vorschriften und Beschränkungen für Einreise und Aufenthalt bei nicht-touristischen Aufenthalten. Reisen in die genannten Gebiete sollten nicht ohne ortskundige Begleitung unternommen werden. Das Erstarken religiös-konservativer Kräfte in einigen Landesteilen hat zu einer sinkenden Toleranz gegenüber gesellschaftlichen Minderheiten geführt. Hiervon können sexuelle Minderheiten in besonderem Maße betroffen sein.

Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

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