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Reisen mit Studiosus

Tansania - auf Safari

10-tägige smart & small

Das Sehnsuchtsziel Serengeti oder der Ngorongoro-Krater – grandiose Kulisse für die Tierwelt Ostafrikas. Ungezähmte Wildnis, Laute und Lichtstimmungen der Savanne erleben Sie auf Pirschfahrten und beim Safari-Walk hautnah. Passend zum Naturspektakel die Unterkünfte: kleine Lodges und Camps ohne Luxus, aber voller Flair und mitten in der Natur. Für unvergessliche Afrikamomente.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Individuelle Anreise nach Arusha. Sie können den Transfer vom Flughafen zur Unterkunft auch über Studiosus buchen (ca. 50 €). Die 21 Chalets der • Arumeru River Lodge verteilen sich im schön angelegten tropischen Garten. Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt Sie im Hotel, und vor dem Abendessen haben Sie Zeit, sich etwas auszuruhen. Eine Übernachtung in Arusha.

Der Weg zum Tarangire-Nationalpark am Vormittag ist fast schon eine erste Pirschfahrt. Nachmittags im Park rücken wir mit unseren Geländewagen Afrikas Tierwelt noch näher: Zwischen Affenbrotbäumen, die ihre kahlen Äste in den Himmel recken, durchwandern Elefantenherden die Savanne und stillen an Wasserstellen ihren gewaltigen Durst. Ihr Platz für den Sundowner nach dem Naturerlebnis: das Lagerfeuer des • Maweninga Camps. Die 17 Luxuszelte haben alles, was Sie für eine erholsame Nachtruhe brauchen. Eine Übernachtung im Tarangire-Nationalpark.

Wir passieren viele Dörfer auf unserem Weg zum Manyara-Nationalpark – klein, aber reich an Tieren. Paviane lungern am Wegesrand, Nashornvögel rascheln durchs Blätterdach mächtiger Mahagonibäume. Mit etwas Glück pirschen wir uns an Löwen, Giraffen und Büffel heran. Ein unvergesslicher Anblick: rosa schimmernde Flamingos, Pelikane, Kormorane und Störche am Manyarasee. Die • Bashay Rift Lodge bei Karatu ist für zwei Tage Ihre Farm in Afrika – mit 30 stilvollen Zimmern und zwei Lieblingsplätzen: dem Pool mit Panoramablick und der Lounge mit knisternden Kaminen. Das Abendessen kommt aus dem Küchengarten, der Kaffee von der hauseigenen Plantage. Zwei Übernachtungen bei Karatu.

Wir fahren 500 Höhenmeter hinunter in die Senke des Salzsees Eyasi und treffen Angehörige des Volkes der Hadzabe – die letzten Jäger und Sammler Tansanias. In kleinen Gruppen durchstreifen sie die Savanne und jagen wie ihre Vorfahren mit Pfeil und Bogen. Im Gespräch erfahren wir mehr über ihren Alltag im modernen Tansania. Weitere Eindrücke sammeln wir bei den Datoga, die als geschickte Schmiede gelten. Der Nachmittag bleibt frei – für den Pool oder für Spaziergänge und Mountainbike-Ausflüge im Farmland, das unsere Lodge umgibt.

Ein Amphitheater der Natur mit XXL-Bühne für die Tierwelt: der Ngorongoro-Krater. Im gewaltigen Einbruchkessel eines urzeitlichen Vulkans drängen sich 25000 Tiere, darunter die Big Five. Das eindringliche Stampfen der Hufe, das durchdringende Brüllen der Löwen, der alltägliche Überlebenskampf in der Tierwelt. Gänsehautmomente! Wir verlassen den Krater und finden einen Hauch von Luxus mitten in der Wildnis: die 17 geräumigen Zelte des • Camp Olduvai. Am Sundownerfelsen versinkt Afrikas Sonne glutrot hinter den Bergen. Zwei Übernachtungen im Ngorongoro-Schutzgebiet.

Ein ganzer Tag im Ngorongoro-Schutzgebiet. Ein Stück Afrika, das sich Mensch und Tier teilen. Wir folgen den Spuren der Tiere bei Ndutu ganz im Süden der Grassteppe der Serengeti. Seit Hunderttausenden von Jahren lebten in der Region Hominiden, wie uns das Museum an der Olduvaischlucht eindrucksvoll vor Augen führt. Heute leben hier Massai, die bei einem Dorfbesuch von ihrem Alltag erzählen.

Die unendlichen Weiten des offenen Graslands sind Kulisse für die große Wanderung der Herden. Jahr für Jahr ziehen Millionen Gnus, Zebras und Gazellen durch die Serengeti – eine der ganz großen Inszenierungen der afrikanischen Tierwelt. Bilder, die Bernhard Grzimek einst per Fernseher in unsere Wohnzimmer brachte. Rustikal, aber herzlich: das • Ronjo Camp, unser Camp mit 16 Zelten im Herzen des Nationalparks. Nachts wachen Massai am Feuer über unseren Schlaf. Eine Übernachtung im Serengeti-Nationalpark.

Noch einmal quer durch die Serengeti auf dem Weg nach Grumeti Hills. Im • Grumeti Hills Tented Camp sind 20 Luxuszelte mit Veranda komfortable Basis für unsere Safaris, ein Felsenpool sorgt für Erfrischung. Die Tierwelt unterm Sternenhimmel der Savanne erleben Sie auf einer Nachtsafari. Zwei Übernachtungen bei Fort Ikoma.

Die Wildnis hautnah: Beim Safari-Walk am frühen Morgen sind Sie dabei, wenn die Tiere der Savanne erwachen. Dann ein Abstecher nach Fort Ikoma, wo die Reste der deutschen Festung an die koloniale Vergangenheit erinnern. Der Nachmittag im Camp gehört Ihnen!

Ein wahrer Höhepunkt zum Schluss: der Trip mit einem kleinen Flugzeug von Ikoma nach Arusha. Unter uns die "große Weite" der Serengeti und - mit etwas Glück - Tierherden auf der Wanderschaft. Ein Bild, das Sie mit nach Hause nehmen. Mittagessen in Arusha und individuelle Rückreise.
  • Panoramaflug im Kleinflugzeug mit Air Excel von Fort Ikoma nach Arusha
  • Und außerdem: Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung, Eintrittsgelder, Visagebühren und Visabeantragung (ca. 50 €), Trinkgelder im Hotel, Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Bus-/Bahn- und Bootsfahrten.
  • Ausflüge und Rundreise in guten Geländewagen mit hochstellbarem Dach
  • Gerne organisieren wir Ihnen auch bei Buchung ohne Flug einen Transfer vom/zum Flughafen Kilimanjaro. Preise auf Anfrage.
  • Wildbeobachtungsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Je 2 Nächte in der Bashay Rift Lodge**** und in den Zeltcamps Camp Olduvai sowie Grumeti Hills, je eine Nacht in der Arumeru River Lodge**** und in den Zeltcamps Maweninga und Ronjo; Lodge in Karatu und Camp in Grumeti Hills mit Pool; die Sternekategorisierung beruht auf einer Selbsteinschätzung der Lodges
  • Doppelzimmer bzw. -zelte mit Dusche/WC
  • Frühstück, 9 Mittagessen als Lunchpaket oder Picknick, 9 Abendessen im Hotel bzw. Camp
Merkmale der Reise

8 bis 15 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung im Komfort-Hotel

Reiseziele

Tansania

Themen der Reise

Rundreise

Ihre Unterkünfte ...
... bei dieser Reise sind stimmungsvoll in die afrikanische Landschaft eingebettet. Sie sind nie luxuriös, doch immer mit dem nötigen Komfort ausgestattet. Die Zelte in den Zeltcamps sind genauso groß wie ein Hotelzimmer und mit vergleichbarem Mobiliar ausgestattet, nur eben luftig und rustikal. An jedes Zelt schließt sich ein eigenes Duschbad mit WC an. Die Sternekategorisierung beruht auf einer Selbsteinschätzung der Lodges. In Arusha wohnen Sie in der • Arumeru River Lodge**** etwas außerhalb der Stadt. Die 21 Chalets verteilen sich im üppig grünen tropischen Garten - eine ideale Einstimmung auf Ihre Afrikareise. Im Tarangire-Nationalpark wohnen Sie im kleinen, intimen • Maweninga Camp. Am Lagerfeuer können Sie den Stimmen der Wildnis lauschen, und die 17 Luxuszelte haben alles, was Sie für eine erholsame Nachtruhe brauchen. Die • Bashay Rift Lodge**** bei Karatu ist für zwei Tage Ihre Farm in Afrika – mit 30 stilvollen Zimmern und zwei Lieblingsplätzen: dem Pool mit Panoramablick und der Lounge mit knisterndem Kaminfeuer. Das Abendessen kommt aus dem Küchengarten, der Kaffee von der hauseigenen Plantage. Im Ngorongoro-Schutzgebiet finden Sie wieder einen Hauch von Luxus mitten in der Wildnis: die 17 geräumigen Zelte des • Camp Olduvai. Eher einfach, rustikal, aber herzlich: das • Ronjo Camp, unser Camp mit 16 Zelten mitten im Serengeti-Nationalpark. Dann wird es wieder komfortabler: Am Rande des Nationalparks sind im • Grumeti Hills Tented Camp 20 Luxuszelte mit Veranda komfortable Basis für unsere Safaris, ein Felsenpool sorgt für Erfrischung. Und im angeschlossenen Spa können Sie sich entspannen und massieren lassen.

Sicher reisen?
Alle touristisch erschlossenen Regionen und Nationalparks in Tansania gelten derzeit als sicher. Wie in anderen Ländern auch sollten Sie sich von politischen Versammlungen fernhalten.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Im Flug nach Ostafrika
Für unsere Reisen nach Tansania bieten wir preisgünstige Flüge mit Ethiopian Airlines an. Von Frankfurt fliegen Sie nonstop nach Addis Abeba. Dort haben Sie Anschluss zum Flughafen Kilimanjaro bei Arusha; auch die Rückflüge führen über Addis Abeba. Alternativ bieten wir Flüge mit der niederländischen KLM via Amsterdam zum Flughafen Kilimanjaro und zurück an. Wenn Sie bequemer reisen möchten, buchen wir gerne für die Langstreckenflüge gegen Aufpreis Sitze in Business Class für Sie. Gegen moderaten Aufpreis bietet KLM auch in der Economy Class Sitze mit erweiterter Beinfreiheit an. Für die Strecke von Grumeti nach Arusha buchen wir Plätze in Kleinflugzeugen verschiedener Safari-Fluggesellschaften für Sie. Die Flüge führen über die Serengeti, meist auch über den Ngorongoro-Krater und den Manyarasee und sind bei guter Sicht ein Erlebnis für sich. Bei der Buchung der Flüge legen wir Wert darauf, dass unsere Gäste ausschließlich in neueren Flugzeugen des Typs Cessna 210 EX befördert werden, die eine stärkere Motorleistung haben und damit eine größere Sicherheit bieten als ältere Versionen dieses Flugzeugtyps.

Unterwegs im Jeep
Sie reisen in guten Geländefahrzeugen japanischer Hersteller. Pro Fahrzeug maximal sechs Gäste - damit ist für jeden ein Fensterplatz garantiert! Und für schöne Fotos lässt sich überall das Dach hochklappen. Allerdings wollen wir nicht verschweigen, dass die Sitze auf längeren Fahrtstrecken von manchen Reisegästen als beengt empfunden werden. Um eines höheren Reisekomforts willen bitten wir deshalb dringendst, das Reisegepäck auf das Nötige zu beschränken und sperrige Schalenkoffer zu Hause zu lassen. In ostafrikanischen Hotels können Sie Ihre Wäsche zu sehr niedrigen Preisen waschen und reinigen lassen.

Guten Appetit!
Freuen Sie sich auf eine gute Küche! Ein opulentes Frühstück nach angelsächsischer Tradition und einladende Mahlzeiten zum Mittag- und Abendessen erwarten Sie in den Lodges und Hotels - häufig als üppig bestücktes Buffet! Die Küche verbindet kolonialeuropäische mit indisch-orientalischen Einflüssen, doch versuchen die Chefköche mehr und mehr, in ihrem Angebot auch afrikanische Akzente zu setzen. Aus praktischen Gründen ist für die meisten Safaritage Vollpension vorgesehen, wobei das Mittagessen an einzelnen Tagen als Picknick mit Lunchpaket stattfindet.

Prima Klima
Auf einer Höhe von 1200 bis 1800 m, am Rand des Ngorongoro-Kraters bis 2500 m, herrscht in Ostafrika ein für Europäer angenehmes Klima. Während der Hauptregenzeiten von April bis Juni sowie im November haben wir keine Reisen geplant.

Für EU-Bürger Personalausweis oder Reisepass, für Schweizer Gäste Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben. Für Reisen nach Tansania ist ein Visum erforderlich, das Studiosus für Sie etwa sechs Wochen vor Reisebeginn beantragt. Mit diesem Service wollen wir Ihnen eine bequemere Einreise ermöglichen. Bei kurzfristigen Buchungen ist es jedoch auch möglich, die Visa erst bei der Einreise nach Tansania am Flughafen zu beantragen (Kosten ca. 50 EUR, Stand Juni 2018).

Was gehört unbedingt in den Koffer?
Die folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen: - feste, gut eingelaufene Schuhe - leichte Regenjacke - Tagesrucksack - Badeschuhe (aus hygienischen Gründen,falls gewünscht) - Feuchtigkeits- oder Desinfektionstücher - Insektenschutzmittel, auch zum Schutz vor der Tsetse-Fliege - ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut) - Reiseapotheke und Heftpflaster - Taschenlampe oder Stirnlampe mit Ersatzbirne und -batterien - Taschenmesser - Fotoapparat oder Kamera mit ausreichend Speicherkarten und Ersatzakkus bzw. -batterien - Fernglas

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein. - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Gelbfieberimpfung
Bitte beachten Sie die nachfolgenden Hinweise, wenn Sie eine Verlängerung auf Sansibar geplant haben. Bei der Einreise nach Sansibar aus Festland-Tansania werden durch die sansibarischen Behörden die Pässe kontrolliert. Dabei wird bisweilen auch der Nachweis einer Gelbfieberimpfung kontrolliert - zwar ist diese seitens der tansanischen Behörden bei direkter Einreise nach Tansania aus Europa (ohne Transit in einem Endemiegebiet) nicht offiziell vorgeschrieben, doch sieht Sansibar das ostafrikanische Festland bisweilen als Endemiegebiet an und hat deshalb in Einzelfällen eine Gelbfieberimpfung verlangt. Lag der Nachweis nicht vor, kam es in der Vergangenheit in seltenen Einzelfällen zu Zwangsimpfungen bzw. zur Verweigerung der Einreise. Wir empfehlen daher, sich für den Aufenthalt/die Verlängerung auf Sansibar gegen Gelbfieber impfen zu lassen bzw. sich bei Impfunverträglichkeit einen entsprechenden Nachweis ausstellen zu lassen. Studiosus haftet nicht für die Folgen hoheitlicher Maßnahmen im Reiseland. Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben. Im Falle einer Impf-Unverträglichkeit lassen Sie sich sicherheitshalber von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

Medizinische Hinweise
Aktuelles Ausbruch Ebola-Virus-Krankheit in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda Aufgrund des aktuellen Ebolaausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda werden derzeit alle Reisenden, die über Flughäfen und die Landgrenzen nach Tansania einreisen, zur Vermeidung der Einschleppung von Ebola mittels Temperaturscanner auf erhöhte Körpertemperatur überprüft und nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen, z.B. Quarantäne, auszugehen. Die WHO hat in einem Statement vom 21. September 2019 über einen Todesfall mit ungeklärter gesundheitlicher Ursache berichtet, der weiter untersucht wird. Weitere Informationen, Fallzahlen und Verhaltenshinweise bieten die regelmäßig aktualisierten Informationen zum Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda. Dengue-Fieber Seit August 2018 werden aus Daressalam und Tanga vermehrt Dengue-Fieber-Infektionen gemeldet. Zuletzt ist die Anzahl der gemeldeten Fälle auf mehrere Tausend stark angestiegen. Es ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Auch für Reisende liegt derzeit ein deutlich erhöhtes Infektionsrisiko vor. Weitere Informationen finden Sie unter Dengue-Fieber. Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kong Aufgrund des aktuellen Ebolaausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo werden derzeit alle Reisenden, die über Flughäfen und die Landgrenzen nach Tansania einreisen, zur Vermeidung der Einschleppung von Ebola mittels Temperaturscanner auf erhöhte Körpertemperatur überprüft und nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen, z.B. Quarantäne, auszugehen. Masern Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko. -Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen. Gelbfieber-Impfung Die tansanische Botschaft in Berlin hat erklärt, dass alle Reisenden aus Deutschland und Europa, die direkt nach Sansibar reisen und sich weniger als 12 Stunden im Transit in einem Gelbfiebergebiet aufhalten, keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung benötigen. Rückmeldungen von Reisenden bestätigen dies. Reisende, die über das Festland nach Sansibar einreisen, werden bei der Einreise am Hafen oder am Flughafen nochmals kontrolliert, ob sie sich zuvor in einem Gelbfieberendemiegebiet aufgehalten haben. Im Zweifel sollten die Hinweise des sansibarischen Gesundheitsministeriums bzw. die Stellungnahme der Botschaft Tansanias in Berlin ausgedruckt mitgeführt werden. Impfschutz Bei der direkten Einreise aus Deutschland auf das Festland Tansanias und nach Sansibar sind keine Pflichtimpfungen, insbesondere keine Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt auch, wenn im Transit über ein Gelbfieber-Endemiegebiet eingereist wird, solange bei dem Zwischenstopp der Flughafen nicht verlassen wird und der Aufenthalt weniger als 12 Stunden beträgt. Bei einer Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten 1. Lebensjahr verlangt. Für längere Aufenthalte im Land und bei erhöhter Mückenexposition kann eine Gelbfieberimpfung auch aus medizinischen Gründen sinnvoll sein. -Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. -Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Gelbfieber, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen. -Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG). Dengue-Fieber Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber. -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. Chikungunya-Fieber Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber. -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. Malaria Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria. -Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin. Ein hohes Risiko besteht landesweit inklusive der Städte (auch Daressalam) und Nationalparks. Ein geringeres Risiko herrscht auf der Insel Sansibar, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG. Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten: -Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden). -Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria). -Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. -Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner. -Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen. HIV/AIDS HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. -Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Durchfallerkrankungen Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise: -Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden. -Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser. -Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. -Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst. -Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. -Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. -Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel. Cholera Nach dem Auftreten von Cholera in Flüchtlingseinrichtungen der Region Kigoma ist seit Anfang 2015 eine Ausbreitung über weite Teile des Landes zu verzeichnen. Betroffen sind auch immer wieder Daressalam (insbesondere Slums), Arusha und Sansibar. Es ist ausschließlich die einheimische Bevölkerung betroffen. Ausbruchkontrollmaßnahmen laufen, allerdings sind ein Ende des Ausbruchs und die weitere Entwicklung nicht absehbar. Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera. -Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten. Afrikanisches Zeckenbissfieber Die nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam. -Schützen Sie sich durch adäquate Kleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Rückkehr. Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis) In der Serengeti und im Tarangire-Nationalpark sowie im Westen des Landes (Tabora, Rukwa, Kigoma) kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große tagaktive Fliegen (TseTse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. -Vermeiden Sie Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung, auch stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten. Meningokokken-Krankheit (u. a. bakterielle Hirnhautentzündung) Sie wird vorwiegend in den trockenen Monaten (vor allem Januar bis April) im Norden und Westen des Landes übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer von unter vier Wochen indiziert sein. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser (z.B. Victoria-See) durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe Merkblatt Schistosomiasis. -Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern in ganz Tansania konsequent ab. Gifttiere In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inkl. Todesfolge bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z.B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. -Wie überall in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. -Entfernen Sie vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln. Höhenkrankheit Sollten im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Kilimandscharo oder der Mt. Meru bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich (Höhenkrankheit). –Eine Bergrettung ist so gut wie nicht vorhanden. Zu Symptomen der Höhenkrankheit siehe auch das Merkblatt Höhenkrankheit. -Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und häufig technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, englisch sprechende Ärzte. -Schließen Sie möglichst eine lokale Evakuierungsversicherung z.B. bei AMREF-Flying Doctors ab. -Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland. -Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke. -Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.. (Unverändert gültig seit: 02.10 2019)

Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels und Unterkünften
In Tansania dürfen Sie keine europäischen Sicherheitsstandards erwarten. Vor allem folgende Punkte erfordern ein umsichtiges Verhalten: - gelegentlich niedrige Brüstungshöhen bei Balkons und Fenstern - übergroße Zwischenräume bei den Gitterstäben von Geländern - lockere Elektroinstallationen, auch in Badezimmern - Treppen mit Stufen in unterschiedlicher Höhe, bröckelnden Kanten und unebenen Oberflächen - fehlende Treppengeländer und Handläufe - unebene und unzureichend beleuchtete Wege in den Außenanlagen - unbeleuchtete und nicht abgesicherte Swimmingpools - in den Zeltcamps gibt es z.T. nur abends Warmwasser, oder durch die Sonne erhitzt; Wifi gibt es meist nur im Hauptzelt. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein. Sehr wichtig ist es, eine gute Taschenlampe mitzunehmen, zumal gelegentlich in den Abendstunden der Strom ausfällt bzw. die Stromversorgung in einigen Lodges nur durch Generatoren erfolgt, die in der Regel um 23 Uhr abgeschaltet werden. In einigen Unterkünften sind Sie mitten im Busch. So kann es sein, dass sich auch in unmittelbarer Umgebung Hyänen und andere Tiere aufhalten. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Tansania. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch. Tansania gilt als weitgehend stabiler Staat. Dennoch sieht das Auswärtige Amt nicht nur für Tansania, sondern für das gesamte östliche Afrika die Gefahr terroristischer Attentate, die sich nicht zuletzt gegen ausländische Einrichtungen, touristische Reiseziele und religiöse Stätten richten können. In seinem Sicherheitshinweis weist es auf eine erhöhte Gefährdung hin, ohne die Gefahrenmomente näher zu präzisieren. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir in Ostafrika selbstverständlich auf den Besuch der Regionen, in denen große ethnische und politische Spannungen herrschen bzw. in denen wir eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Aktivitäten vermuten. Unsere Reiseleiter informieren sich, wo erforderlich, über die aktuelle Lage, um Demonstrationen, Wahlkampfveranstaltungen und Protestveranstaltungen zu meiden und eventuelle Straßenblockaden zu umgehen. Dies gilt in besonderem Maße für Stone Town auf Sansibar und die Küstenstadt Daressalam. Wegen der in Afrika an manchen Orten sehr hohen Kriminalität haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Bitte folgen Sie im eigenen Interesse den einschlägigen Hinweisen Ihrer Reiseleitung. Bei individuellen Unternehmungen in Stone Town fordern wir Sie zu erhöhter Vorsicht und zum Meiden religiöser Stätten auf. Auch beim Besuch von Restaurants und Cafés ist erhöhte Vorsicht geboten. Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Ostafrika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren. Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Tansania. Mit freundlichen Grüßen Ihr Studiosus-Team Stand: 02.10.2019

Sicherheitshinweis
Tansania Unverändert gültig seit: 02.10.2019 Terrorismus Es hat in der Vergangenheit Anschläge sowohl auf dem Festland als auch auf Sansibar gegeben, Gotteshäuser und religiöse Führer wurden angegriffen. Die Hintergründe blieben häufig unklar. In der Region sind weitere Anschläge nicht auszuschließen. - Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam. - Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis. Piraterie auf hoher See Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. - Lassen Sie als Schiffsführer in den vorgenannten Gebieten höchste Vorsicht walten. - Registrieren Sie sich bei Fahrten in den gefährdeten Gewässern beim Maritime Security Center. Innenpolitische Lage Die Lage in Tansania ist insgesamt stabil. Gleichwohl kann es jederzeit zu Demonstrationen und dabei zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen. Die politische Lage in der autonomen Teilrepublik Sansibar ist weiterhin angespannt, Unruhen können nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit, insbesondere beim Besuch des Großraums Stone Town geraten. - Informieren Sie sich über die lokalen Medien. - Seien Sie auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten besonders wachsam. - Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. - Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Kriminalität Die Kriminalität ist im gesamten Land relativ hoch. Neben Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und auch Überfällen häufen sich Maschen, in dem Touristen von angeblichen hilfsbereiten Passanten oder angeblichen Taxifahrern angesprochen und Unterstützung wie Fahrgelegenheiten angeboten werden, um sie anschließend auszurauben und/oder unter Androhung von Gewalt zu zwingen, Bargeld vom Geldautomaten abzuheben. Mehrfach wurden Touristen gezwungen, durch Anrufe bei Familie oder Bekannten Geldtransfers zu erwirken. In und um Daressalam nimmt diese Art der Kriminalität signifikant zu. Bevorzugte Plätze sind die Bahnhofsstation, Fähranlegestelle und Busstationen, aber auch zunehmend Wohngebiete, etwa Oyster Bay und Masaki. Nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden, aber auch Strände in den Küstenstädten sind besonders gefährlich. Es häufen sich Fälle, bei denen Fußgängern Taschen oder Rucksäcke von Dieben auf vorbeifahrenden Motorrädern oder aus Autos heraus gewaltsam entrissen werden, oft mit erheblicher Gefahr für Leib und Leben. - Nutzen Sie ausschließlich registrierte Taxis, erkennbar an weißen Kennzeichen und einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf der weißen Karosserie. In Zweifelsfällen bitten Sie den Fahrer, seine Registrierung vorzuzeigen. - Meiden Sie nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden, aber auch Strände in den Küstenstädten auch tagsüber. - Vermeiden Sie Überlandfahrten und Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit. - Achten Sie bei Übernachtungen, insbesondere auf Campingplätzen und in abgelegenen Gebieten auf vorhandene Sicherheitsvorkehrungen. - Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand. - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf. - Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit. - Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und im Bus, aber auch beim Geldabheben besonders vorsichtig. - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen skeptisch und vorsichtig. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei. Naturkatastrophen Insbesondere Küstenregionen sind insbesondere von Juni bis Oktober von monsunartigen Regenfällen und Überflutungen betroffen, so dass Straßen unpassierbar werden können. Tansania liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann. - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Studiosus ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Studiosus Reisen München GmbH)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
01.02.2020 - 10.02.2020 - -
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29.08.2020 - 07.09.2020 € 4.420,- € 4.965,- Zu diesem Datum anfragen
03.10.2020 - 12.10.2020 € 4.420,- € 4.965,- Zu diesem Datum anfragen
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