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Reisen mit Marco Polo Reisen

Uganda – Ruanda - Im Reich der Berggorillas

13-tägige Individuell

Die Idee dieser Reise: die sagenhafte Natur und Tierwelt der beiden Länder kennenlernen. Der Routenvorschlag unserer Länderexpertin führt Sie in mehrere Nationalparks. Dort begegnen Sie neben den Berggorillas auch den Big Five.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Begleitet durch landeskundige Marco Polo-Scouts

Ihr Fahrer erwartet Sie am Flughafen von Entebbe und bringt Sie zu Ihrem Hotel (tagesaktuelle Flugpreise auf Anfrage). Das Zimmer steht ab 14 Uhr zur Verfügung.

Zu den Nashörnern im Ziwa Rhino Sanctuary. Da Krieg und Wilderei den Bestand in Uganda ausgelöscht haben, genießen diese Exemplare das geschützte Leben hinter einem Zaun. Das erste Nashornbaby des Parks tauften die Ranger "Obama", und mit etwas Glück zeigt sich Ihnen der Breitmaul-Teenie. Wenn er groß genug ist, findet er einen Platz im benachbarten Nationalpark. Ihr Tagesziel ist der Murchison-Falls-Nationalpark.

Game Drive im Privatwagen: Rendezvous mit Giraffen, Löwen, Elefanten und unzähligen Vögeln. Nachmittags Fortsetzung der Safari – dieses Mal per Boot. Top-Panorama vom höchsten Punkt, an dem der Nil in die Tiefe stürzt.

Morgensafari, dann weiter zum Kabwoya-Reservat am Lake Albert. Er gilt als das Gewässer in Afrika mit den meisten Fischen. Mehr als 45 verschiedene Fischarten sind im Lake Albert zu Hause, sieben davon kommen nur hier vor. Während eines Dorfbesuchs erhalten Sie Einblicke ins Leben der einheimischen Fischer. Das Kabwoya Wildlife Reserve ist das einzig intakte Ökosystem entlang der 200 km langen Küstenlinie des Lake Albert zwischen dem Semliki-Nationalpark im Süden und dem Murchison-Falls-Nationalpark im Norden.

Lust auf einen Spaziergang mit Ihrem Scout durch das Kabwoya-Reservat? Anschließend Fahrt in den Kibalepark. Der Park ist bekannt für die große Anzahl und die verschiedenen Arten von Primaten. Aber auch zahlreiche Vogel- und Schmetterlingsarten, Pinselohrschweine, Kaffernbüffel und sehr selten zu sehende Waldelefanten sind hier zu Hause.

Zu Fuß durch den Regenwald auf den Spuren der Schimpansen. Sichtungschance: 95 %! Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, und ähnlich ergeht es einem im Dickicht des Kibale Forest: Ganz still bahnen Sie sich Ihren Weg durch den Dschungel, und vielleicht schwingen sich an den Lianen ein paar Schimpansen vorbei. Nach dem morgendlichen Schimpansen-Tracking geht es vorbei am Ruwenzorigebirge, doch die Fünftausender verstecken sich häufig in den Wolken. Sie überqueren den Äquator und erreichen den Queen-Elizabeth-Nationalpark.

Früh raus aus den Federn - Safaritime! Nachmittags Bootstour auf dem Kazinga-Kanal - ein Highlight Ihrer Reise! Die wohl größten Flusspferdvorkommen Afrikas tummeln sich hier. Anschließend Fahrt in den südlichen Teil des Nationalparks bei Ishasha.

Im südlichen Teil des Parks die Augen offen halten - vielleicht erspähen Sie in der Landschaft ja einen Löwen auf einem Baum? Weiter in den Bwindi-Nationalpark, idealer Lebensraum für die hier anzutreffenden Berggorillas.

Der große Tag ist gekommen, Sie brechen auf zu Ihrem Gorilla-Tracking. Je nachdem, wo die Tiere sich aufhalten, kann es mehrere Stunden dauern, bis der Ranger fündig wird. Dann aber stehen Sie mit ein wenig Glück einem frei lebenden Berggorilla gegenüber – und all die Anstrengungen sind vergessen. Ein einzigartiges Erlebnis!

Über die Grenze nach Ruanda und weiter in den Volcanoes-Nationalpark, weltbekannt durch die Forschungen von Dian Fossey. Hier, im Urwald am Fuß der Vulkane, befindet sich die Heimat der Berggorillas.

Im Volcanoes-Nationalpark gibt es 14 Gruppen von habituierten Gorillas, davon sind sieben für die wissenschaftliche Forschung vorgesehen, sieben für den Besuch von Touristen. Mit einem Ranger bahnen Sie sich den Weg durchs Dickicht und halten erneut Ausschau nach einer Berggorillafamilie.

Auf einem schmalen Trampelpfad wandern Sie durch grünen Urwald zum Grab von Dian Fossey, die das Leben der Berggorillas studierte (Gehzeit ca. 4 Std.). Nachmittags Fahrt durch unzählige Teeplantagen zum Lake Kivu.

Fahrt in die ruandische Hauptstadt Kigali. Citytour mit Ihrem Scout. Transfer zum Flughafen.
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, eigenen Geländefahrzeugen (Safari-Minibus)
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels/Lodges
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
  • Eintritte und Nationalparkgebühren (ca. 250 €)
  • Permit für ein Schimpansen-Tracking (ca. 125 €), gemeinsam mit anderen Reisenden
  • Permits für ein Gorilla-Tracking im Bwindi-Nationalpark (ca. 490 €) und im Volcanoes-Nationalpark (ca. 1230 €), gemeinsam mit anderen Reisenden
  • Reiseliteratur (ca. 20 €)
  • Durchgehender örtlicher, Englisch sprechender Driver-Guide (Fahrer und Führer in einer Person; Aufpreis für Deutsch sprechenden Driver-Guide auf Anfrage)
  • 830 € - Aufpreis für Deutsch sprechenden Driver-Guide 13 Reisetage
  • 1930 € - Aufpreis bei einem Teilnehmer (exklusive EZ)
  • 660 € - Aufpreis für Deutsch sprechenden Driver-Guide 11 Reisetage
  • 1455 € - Aufpreis Toyota Landcruiser 13 Reisetage
  • 1355 € - Aufpreis Toyota Landcruiser 11 Reisetage
Merkmale der Reise

2 bis 10 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Landestypischen-/Komfort-/Luxus-Hotels

Reiseziele

Ruanda, Uganda

Themen der Reise

Rundreise

Wichtige Informationen
Die Gorillasafari ist ein einzigartiges Erlebnis, aber körperlich anstrengend. Die Teilnahme erfordert eine gute Verfassung. In kleinen Gruppen und in Begleitung eines Rangers geht es zu Fuß in über 2000 m Höhe durch den Bergwald und je nachdem, wo die Gorillas sind, zuweilen auch steil bergauf. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, Gorillas anzutreffen, in Uganda und Ruanda sehr groß, dennoch lässt sich keine Garantie geben. Bitte halten Sie sich im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit strikt an die Verhaltensregeln des Rangers. Es wird pro Tag nur eine geringe Anzahl an Erlaubnisscheinen (Permits) ausgestellt, und die Aufenthaltszeit bei den Gorillas ist auf maximal eine Stunde beschränkt. Das Mindestalter für ein Permit beträgt 15 Jahre.

Reisepass und Visum für Uganda und Ruanda (East African Tourist Visa, ca. 100 US-$) erforderlich, das vorab online selbst beantragt werden muss. Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein. - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Medizinische Hinweise
Aktuelle medizinische Hinweise In Uganda sind im Grenzgebiet mehrere aus der Demokratischen Republik Kongo importierte Ebola-Fälle bekannt geworden. Das Risiko für Reisende in Uganda ist als extrem niedrig anzusehen. Aufgrund des aktuellen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo müssen derzeit alle Reisenden, die über die internationalen Flughäfen oder über eine Landesgrenze zur Demokratischen Republik Kongo nach Uganda einreisen, einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen und werden nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen, z.B. Quarantäne, auszugehen. Das Ausbruchgebiet in der Demokratischen Republik Kongo liegt nahe der Grenze mit Uganda. Im Grenzverkehr zwischen den beiden Staaten werden entsprechende Gesundheitsprüfungen (Screening) durchgeführt. Betroffen sind die Distrikte Kasese, Ntoroko, Kanungu, Bundibugyo, Kisoro und Kabarole in West- und Südwest-Uganda. Weitere Informationen, Fallzahlen und Verhaltenshinweise bieten die regelmäßig aktualisierten Informationen zum Ebola-Virus-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen. Impfschutz Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden ab dem Alter von einem Jahr zwingend vorgeschrieben, siehe www.who.int. Wegen der immer wieder vorkommenden Ausbrüche von Gelbfieber ist eine Impfung auch medizinisch sinnvoll. Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen. Tollwutimmunglobulin ist im Land nicht sicher verfügbar. Malaria Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Landesweit und ganzjährig besteht ein hohes Übertragungsrisiko, verstärkt während der Monate maximalen Niederschlags (April bis Mai, November). Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica) wird in über 85% der Fälle nachgewiesen. Eine Malariaprophylaxe mit Medikamenten (Chemoprophylaxe) ist daher dringend empfohlen. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Zika-Virus-Infektion Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Uganda mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden. Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren. In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden: - Körperbedeckende, helle, ggf. imprägnierte Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), - besonders in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, - unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen. HIV/AIDS Für 2013 wurde geschätzt, dass 7,4 % der erwachsenen Bevölkerung (15-49 Jahre) mit HIV infiziert sind, insgesamt leben in Uganda ca. 1,6 Mio. Menschen mit HIV/AIDS. Die Tendenz ist steigend. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und bei Blutkontakten/-transfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Sporadisch werden - nicht nur lokal beschränkte, sondern sich ggf. auch weiter ausbreitende Choleraausbrüche - gemeldet. In der Vergangenheit waren davon zumeist Flüchtlingslager im Westen an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, in Einzelfällen aber auch Armutsviertel in Kampala betroffen. Auch traten in der Vergangenheit immer wieder Typhusfälle (zuletzt im Osten des Landes, Bukwo-Distrikt) auf. Eine Choleraimpfung kann in Abhängigkeit der aktuellen Ausbruchslage oder bei entsprechenden Reisebedingungen (z. B. Katastropheneinsatz) u. U. indiziert sein. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen/Darminfektionen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes und desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Virale hämorrhagische Fieber Zu den in Uganda immer wieder auftretenden hämorrhagischen Fiebern zählen das Krim-Kongo-Hämorrhagische Fieber (CCHF) sowie die Gelbfieber-, Marburg Virus- und Ebola Virus-Infektionen. Ein Charakteristikum dieser Virusinfektionen ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankungen sind mit einer hohen Sterberate assoziiert. Gelbfieber wird durch tagaktive Stechmücken, CCHF, durch den Stich infizierter Zecken und beim Kontakt mit Blut und Fleisch infizierter Tiere übertragen. Marburg- und Ebola-Infektionen treten in Zusammenhang mit Kontakten zu Fledermäusen bzw. Tieren und Fleisch von infizierten Tieren auf (bush meat). Infektionen nach dem Besuch von Fledermaushöhlen in Fort Portal in West-Uganda, sowie der „Python“-Höhle im Maramagambo-Wald, der Teil des Queen-Elizabeth-Nationalparks im Süden des Landes ist, sind bekannt geworden. Für alle hämorrhagische Fieber (außer Gelbfieber) stellt der ungeschützte Kontakt zu Erkrankten, insbesondere deren Körperflüssigkeiten, ein hohes Risiko dar. Vorsichtsmaßnahmen: -Impfung gegen Gelbfieber -Meiden von Fledermaushöhlen und sonstigen Ansammlungen dieser Tiere -Meiden von Kontakt mit rohem Wildfleisch insbesondere von Affen („bush meat“) -Meiden von Schlachthöfen oder anderen Tierschlachtungen und Kontakt zu Tierblut -Anwenden von Hautabwehrmitteln gegen Mücken und Zecken, auch tagsüber -Fernhalten von Krankenhäusern und Meiden von erkrankten Personen und deren Körperflüssigkeiten Aktuelle Hinweise zu Ebola- und Marburgvirus-Erkrankungen in Uganda veröffentlicht die Weltgesundheitsorganisation WHO regelmäßig auf der Website who-country-office-uganda Schistosomiasis (Bilharziose) Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen. Vom Baden in Süßwassergewässern sollte daher in ganz Uganda konsequent abgesehen werden. Auch angeblich sichere Gewässer und auch der Nil stellen ein Risiko dar. Lokale Informationen, angebliches Insiderwissen, dubiose Merkblätter lokaler Kliniken, Vereine oder sonstiger Lobby-Gruppen und die „Erfahrungen“ Ortsansässiger sind mit äußerster Vorsicht zu werten. Laut Aussage des WHO Landesbüros in Kampala sind alle Süßwassergewässer Ugandas bilharzioseinfestiert. Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis) In den Nationalparks des Landes, insbesondere dem Murchison-Falls National Park, besteht ein geringes, aber dennoch relevantes Infektionsrisiko, sich mit dem Erreger der Schlafkrankheit zu infizieren. Er wird durch tagaktive aggressive Tsetsefliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen. Vermeidung der Stiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren mit offenen Jeeps) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten. Afrikanisches Zeckenbissfieber Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z. T. sehr stechagressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam. Schutz ist nur durch adäquate Kleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Rückkehr möglich. Hepatitis E Die Hepatitis E (infektiöse Gelbsucht, Virustyp E) ist eine weltweit, sporadisch und epidemisch vorkommende, oral übertragbare Virusinfektion der Leber. Ernsthafte Erkrankungen kommen besonders bei Schwangeren vor. Eine chronische Verlaufsform ist nicht bekannt. Die Infektion erfolgt durch mit menschlichen Fäkalien kontaminiertes Trinkwasser. Die genaue Bedeutung einer Ansteckung durch infizierte Lebensmittel wird derzeit noch analysiert. Da es eine Impfung gegen dieses Virus derzeit nicht gibt, empfiehlt sich insbesondere für Schwangere, die o. g. Hygieneregeln zu beachten Nodding Disease Diese bisher nur bei einheimischen Kindern auftretende Nervenerkrankung ist nur wenig erforscht. Infektion mit Filarien (Onchozerkiasis - Flußblindheit), Fehlernährung und genetische Faktoren oder eine Kombination von Ursachen wird vermutet. Für Reisende besteht keine Gefahr. Gifttiere In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen. Weitere Gesundheitsgefahren In Uganda kommt eine weitere große Zahl anderer Tropenerkrankungen vor (z. B. Leishmaniasis, Filariasis, zeckenübertragbare Erkrankungen, Wurmerkrankungen etc.) Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und kann technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch sein. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz mit einer Reiserückholversicherung ist dringend empfohlen. Versicherungen sollten sofort bei Behandlungsbeginn kontaktiert werden (Telefonnummer mitführen!). Ungeachtet dessen hat der Patient fast immer Vorkasse zu leisten und später mit der Versicherung abzurechnen. Für alle Touristen wird derAbschluss einer lokalen Evakuierungsversicherung bei AMREF-Flying Doctors empfohlen. Dies kann über das Internet vor Reisebeginn erfolgen. Die Karte mit den Nummern der Alarmzentrale in Nairobi sollte man mit sich führen. (Unverändert gültig seit: 12. Juni 2019)

Ruanda
Aktuelle Medizinische Hinweise Aufgrund des zweiten Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo müssen derzeit alle Reisenden, die über den internationalen Flughafen oder über eine Landesgrenze zur Demokratischen Republik Kongo nach Ruanda einreisen mit einer Gesundheitsprüfung rechnen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen, z.B. Quarantäne, auszugehen. Das neue Ausbruchgebiet liegt nahe der Grenze mit Ruanda. Im Grenzverkehr zwischen den beiden Staaten sind entsprechende Gesundheitsprüfungen (Screening) bereits eingeführt. Informationen zum aktuellen Ebola-Ausbruch bieten die Aktuellen reisemedizinischen Hinweise zur Ebola-Virus-Infektion in der Demokratischen Republik Kongo. Impfschutz Pflichtimpfung gegen Gelbfieber bei Einreise aus einem Gelbfieberübertragungsgebiet. Bei direkter Einreise aus Europa ist keine Gelbfieberimpfung erforderlich. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und jährlich Influenza. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Gelbfieber, Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen. Malaria Es besteht ein inzwischen hohes landesweites Risiko, das sich aufgrund der mannigfaltigen Topographie des Landes nicht exakt definieren lässt. Besonders westliche und östliche Regionen des Landes sind betroffen, auch in der Hauptstadt Kigali kommt es zu Malariainfektionen (fast ausschließlich Plasmodium falciparum). Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei Nichtimmunen häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen: · körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), · in den frühen Abendstunden und nachts bei Aufenthalt im Freien Insektenschutzmittel auf alle unbedeckten Körperstellen wiederholt aufzutragen, · ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen. Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe. HIV/ AIDS Etwa 3-4% der 15-49 Jährigen in Ruanda sind HIV positiv, in den bekannten Risikogruppen sind es deutlich mehr. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Durchfallerkrankungen und Cholera Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen oder selber schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden. Weitere Infektionskrankheiten Meningokokken-Erkrankung (bakterielle Hirnhautentzündung) Die Meningokokken-Erkrankung wird im gesamten Land hauptsächlich in der Trockenzeit (Monate Mai-September und Dezember-März) übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Vierfach-Impfung (Konjugatimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen - ACWY) sinnvoll sein. Schistosomiasis (Bilharziose) Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (auch Kivu-See). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Auch in Kigali sind schwere Krankheiten/Unfallfolgen nicht immer ausreichend behandelbar. Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Ruanda ist für Ausländer grundsätzlich Vorauskasse zu leisten. Der Abschluss einer adäquaten Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption wird daher dringend empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben ( www.dtg.org oder www.frm-web.de). (Unverändert gültig seit: 09.08.2018)

Gelbfieberimpfung
Uganda und Ruanda gehören zu den von der WHO identifizierten Gelbfieberinfektionsgebieten; eine Gelbfieberschutzimpfung für alle Reisende ist vorgeschrieben. Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben. Im Falle einer Impf-Unverträglichkeit lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

Sicherheit geht vor!
Die politische Situation ist nicht in allen afrikanischen Ländern stabil. Die Reisen, die wir Ihnen anbieten, können aber durchweg, auch nach Einschätzung des deutschen Auswärtigen Amtes, ohne ein erhöhtes Sicherheitsrisiko durchgeführt werden. In manchen Ländern und/oder Städten gibt es Straßenkriminalität, in anderen kaum. Immer jedoch gibt es eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die Sie beherzigen sollten, um sich selbst und Ihr Eigentum gegen unliebsame Übergriffe zu schützen. Bitte befolgen Sie unbedingt die Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn Ihrer Reise gibt.

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Weltweiter Hinweis Stand: 31. Juli 2019 Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort. Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen. Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden. Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen. Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Uganda und Ruanda zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch . Das Auswärtige Amt sieht für das gesamte östliche Afrika immer noch die Gefahr terroristischer Attentate, die sich nicht zuletzt gegen ausländische Einrichtungen, touristische Reiseziele und religiöse Stätten richten können. In seinem Sicherheitshinweis weist es auf eine erhöhte Gefährdung hin, ohne die Gefahrenmomente näher zu präzisieren. Die Nationalparks Ugandas, die wir bei unserer Reise besuchen, gelten derzeit als sichere Reiseziele, auch wenn die ostafrikanischen Länder in den vergangenen zehn Jahren gelegentlich Schauplatz terroristischer Anschläge waren. Der Bürgerkrieg, der die nördlichen Provinzen Ugandas über viele Jahre hinweg überzog, ist weitestgehend beigelegt. Die gegenwärtigen Auseinandersetzungen im benachbarten Kongo beeinträchtigen trotz gewisser Flüchtlingsprobleme die Sicherheit in den Nationalparks nicht, insbesondere nicht im Queen-Elizabeth-Nationalpark und in den Gorilla-Schutzgebieten im Südosten Ugandas. Über sinnvolle Hygienemaßnahmen während Ihrer Reise wird Sie Ihr Reiseleiter informieren. Gelegentlich treten in Uganda gefährliche tropische Krankheiten auf; die Gefahr einer Infektion ist für Touristen in der Regel jedoch sehr gering. Zur Sicherheit vermeiden wir in unseren Programmen den Besuch von Höhlen, um Infektionen durch Fledermäuse (Marburgvirus) vorzubeugen. Reisen nach Ruanda gelten zur Zeit als unbedenklich, nur das unmittelbare Grenzgebiet zum Kongo sollte auch hier wegen der anhaltenden Krise im Nachbarland gemieden werden. Die Region, in der das Gorillatracking unternommen wird, liegt zwar nicht sehr weit von der Grenzlinie zum Kongo entfernt, doch sind die Bergregenwälder, die Sie besuchen, von Menschen unbewohnt und nahezu undurchdringlich. Eine Gefährdung durch Auswirkungen des Kongokonflikts besteht nach unseren Erkenntnissen nicht. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir auf den Besuch der ehemaligen Bürgerkriegsgebiete sowie der Regionen, in denen große ethnische und politische Spannungen herrschen bzw. in denen wir eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Aktivitäten vermuten. Wegen der in Afrika an manchen Orten sehr hohen Kriminalität haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Wir bitten Sie außerdem, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Scout zu Beginn der Reise gibt. Zu den üblichen Vorsichtsmaßnahmen in den größeren Städten gehört es, sog. „no-go-Viertel“ sowie Menschenansammlungen zu vermeiden. Begleitschreiben Uganda-Ruanda MP Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Aus diesem Grunde sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Uganda und Ruanda abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Ihr Marco Polo-Team Stand: 21. August 2018

Sicherheitshinweis
Uganda Stand: 12. Juni 2019 Aktuelle Hinweise Am 11. und 12. Juni 2019 bestätigte das ugandische Gesundheitsministerium die ersten drei Ebola-Fälle in Kasese im Westen des Landes. Es wird von derzeit kontrollierbaren, isolierten Fällen innerhalb einer Großfamilie ausgegangen. Weiterführende Informationen hierzu bieten die Informationen zum Ebola-Virus-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo, siehe Aktuelle medizinische Hinweise. Landesspezifische Sicherheitshinweise Innenpolitische Lage Im August 2018 hat die Inhaftierung von prominenten Oppositionspolitikern im Zusammenhang mit Unruhen am Rande lokaler Nachwahlen, in den Städten Arua und Mityana, im Norden Ugandas und auch in der Hauptstadt Kampala zu politischen Spannungen, mit zum Teil gewalttätigen Demonstrationen, geführt. Unruhen in der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan haben gelegentlich Auswirkungen auf angrenzende Gebiete in Uganda, insbesondere durch Zustrom von Flüchtlingen. Damit verbunden ist eine starke Militärpräsenz in der Grenzregion. Auseinandersetzungen sind auch in unmittelbarer Grenznähe zu Uganda nicht auszuschließen, daher sollte eine Annäherung direkt an die ugandisch-kongolesische Grenzlinie, im Südwesten und Westen Ugandas, vermieden werden. Vor Besuchen der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet - insbesondere des Semliki Nationalparks, des Rwenzori Nationalparks und des Queen Elizabeth Nationalparks (Ishasha) - sollten sich Reisende unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort informieren. Demonstrationen und Proteste aus politischen und sozialen Gründen können sich spontan entwickeln und unvorhersehbar eskalieren. Bei Reisen innerhalb von Uganda wird generell zu Vorsicht und Wachsamkeit geraten. In der Vergangenheit führten Konflikte in den Bezirken Kasese und Bundibugyo zu zahlreichen Todesopfern. Hintergrund sind Streitigkeiten zwischen den Bakonzo aus dem Bantu-Königreich Rwenzururu und rivalisierenden Gruppen des davon abgespaltenen Königreichs Bamba. Reisende werden gebeten, sich über lokale Medien informiert zu halten, Menschenansammlungen zu meiden und Anweisungen der lokalen Behörden zu beachten. Terrorismus Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern dieser Region, auch in Uganda zu erhöhter Vorsicht geraten. 2010 wurden in der Hauptstadt Kampala Bombenanschläge verübt, bei denen es Todesopfer und viele Verletzte gab. Laut Angaben der ugandischen Behörden konnte am 13. September 2014 ein weiterer Terroranschlag der somalischen Al-Shabab-Miliz in Kampala vereitelt werden. Auch weiterhin ist von einer Gefährdung insbesondere weicher Ziele auszugehen. Es wird daher insbesondere an öffentlichen Orten wie etwa Einkaufszentren zu besonderer Vorsicht und erhöhter Wachsamkeit geraten. Kriminalität Nach Einbruch der Dunkelheit sollte - mit Ausnahme der größeren Straßen im Zentrum Kampalas, die als relativ sicher gelten - auf Spaziergänge verzichtet werden. Dies gilt insbesondere für die Außenbezirke der Hauptstadt. Nachtfahrten mit dem Kfz sind innerhalb von Kampala sowie auf der Strecke Kampala - Entebbe/Flughafen möglich. Aufgrund schlecht beleuchteter Straßen, mangelnder Verkehrssicherheit vieler Fahrzeuge und der Fahrweise von Verkehrsteilnehmern wird ansonsten empfohlen, auf Nachtfahrten möglichst zu verzichten. Auch bei Tagesfahrten in städtischen Bereichen sollten Fenster und Türen regelmäßig von innen verschlossen bleiben, da es zu Diebstählen aus Fahrzeugen bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr (Stau, Kreuzungen) bzw. langsamen Verkehrsfluss kommen kann. Besondere Vorsicht ist im Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala angebracht. Taschen sowie andere Wertgegenstände sollten daher unbedingt verdeckt transportiert werden. In Hotels ist darauf zu achten, dass Türen und Fenster verriegelt und bei Anwesenheit nur von innen geöffnet werden können. Bei Abwesenheit sollten keine Wertsachen im Zimmer aufbewahrt werden. Insbesondere nachts kommt es immer wieder zu teilweise schwerwiegenden Übergriffen von Motorradtaxi-Fahrern auf unbegleitete Passagiere. Meist war das bei jungen Leuten beliebte Partyviertel Kissementi mit seinen Bars und Clubs dabei Ausgangspunkt. Bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten sollte ein Aufenthalt direkt an der Grenze zu Kenia vermieden werden, da entlang der Grenze ein erhöhtes Risiko von Übergriffen bewaffneter Banden (Viehdiebe) besteht. Beim Besuch des Kidepo-Nationalparks sollten Reisende Abstand zur südsudanesischen Grenze halten und in Begleitung erfahrener Führer oder Reiseveranstalter reisen. Am 2. April 2019 wurde eine US-amerikanische Touristin im südlichen Teil des Queen Elizabeth Nationalparks (Ishasha), der an die Demokratische Republik Kongo grenzt, entführt. Reisende in diesem Gebiet werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein und den Anweisungen der lokalen Behörden Folge zu leisten. Naturkatastrophen Uganda liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum. Insbesondere in der Regenzeit von März bis Mai sowie im Oktober und November können aufgrund von Starkregen Überschwemmungen und Erdrutsche auftreten. Krisenvorsorgeliste Reisenden wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Sicherheitshinweis
Ruanda Unverändert gültig seit: 28. August 2018 Landesspezifische Sicherheitshinweise Reisenden in die früheren Provinzen Butare, Gikongoro und Cyangugu (heute die südlichen Teile der Provinzen Süd und West) wird zu besonderer Vorsicht geraten. Dies gilt insbesondere für Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Burundi und zur Demokratischen Republik Kongo (südlich des Kivusees). Im Südwesten Ruandas, dem Grenzgebiet zwischen Burundi und der Demokratischen Republik Kongo, vor allem entlang der Nationalstraße 6 zwischen Cyangugu und Butare häufen sich seit Juli 2018 sicherheitsrelevante Übergriffe und Überfälle von bewaffneten Gruppen. Sicherheitskräfte wurden in dieser Region verstärkt. Im unmittelbaren Grenzgebiet sind grenzüberschreitende Auswirkungen von Konflikten in den Nachbarländern nicht auszuschließen. Reisende, die nach Burundi bzw. die Demokratische Republik Kongo weiterreisen möchten, werden gebeten, die Reise- und Sicherheitshinweise zu Burundi und die Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung) der Demokratischen Republik Kongo zu beachten. Siehe hierzu auch Aktuelle medizinische Hinweise. Terrorismus Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern der Region, auch in Ruanda zu erhöhter Vorsicht geraten. Vor allem in größeren Städten ist besondere Vorsicht und erhöhte Wachsamkeit ratsam - insbesondere an öffentlichen Orten wie etwa Märkten oder Busbahnhöfen. Kriminalität Vorsicht vor Taschendiebstahl und Kleinkriminalität, wie z.B. dem Diebstahl aus Autos, ist angebracht. Die Zahl der Einbrüche nimmt zu. Krisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

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