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Reisen mit Studiosus

Usbekistan - Höhepunkte

11-tägige Studienreise

Legenden vielzählig wie Sand in der Wüste spinnen sich um Usbekistan. Auf der sagenumwobenen Seidenstraße blühte der Handel, Eroberer unterschiedlichster Religionen und Kulturen hinterließen Insignien ihrer Macht, die Oasenstädte wie Samarkand, Buchara und Chiwa in märchenhaften Glanz hüllen. Begleiten Sie uns auf dieser Studienreise zu tausendundeinem Blick hinter die schillernden Kulissen des Landes. Erleben Sie den Spagat zwischen Tradition und Moderne, Religion und Sozialismus. Auf Basaren schlendern Sie durch die Fülle orientalischer Vielfalt, in einsamer Weite trinken Sie Tee, an der Töpferscheibe und bei privaten Einladungen erfahren Sie hautnah, was die Menschen bewegt und wofür sie arbeiten und leben.

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am späten Vormittag Flug von Frankfurt mit Uzbekistan Airways nach Taschkent (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.). Ankunft am Abend. Unser Begrüßungsservice schleust Sie rasch durch die Formalitäten und zeigt Ihnen die Richtung zum Platz vor dem Terminal, denn dort erwartet Sie bereits Ihre Studiosus-Reiseleiterin zum Transfer ins Hotel.

Für manche ist Taschkent die faszinierendste Plattenbaustadt der Welt. Seit der Unabhängigkeit von Russland leben und arbeiten die Menschen zwischen Fortschritt, Selbstfindung und Tradition. Ihre Reiseleiterin pickt die diversen Schönheiten für Sie heraus: in der orientalischen Altstadt die Koranschule Barak Khan und das Kaffali-Schaschi-Mausoleum, anschließend in einem idyllischen Park den steinernen Poeten Alisher Navoj. Um ihn herum inszeniert sie eine kleine Begrüßungsrunde für Sie: mit Originalzitaten, fruchtigem Saft aus dem Ferganatal und usbekischen Keksen. Auf andere Weise delikat ist die Frage, die uns auf der Weiterfahrt durch die sogenannte Hungersteppe beschäftigt: Arbeiten die Schüler und Studenten hier ganz freiwillig auf den Feldern, um internationale Modelabels mit Baumwolle zu versorgen? 330 km. Drei Übernachtungen in Samarkand (UNESCO-Welterbe).

Am Registanplatz fangen wir den Glamour der drei ehemaligen Koranschulen ein und im Anschluss fasziniert uns die Bibi-Khanum-Moschee durch ihren stolzen Auftritt. Ihre Reiseleiterin spricht gern mit Ihnen über die Einstellung der hiesigen Jugend zu Allah. Wie geht der neue Präsident Mirsijojew mit dem zunehmenden Einfluss des Islams in Zentralasien um? Fragen Sie auf dem Weg zum Basar. Hier regiert dann nur noch der verführerische Duft von Rosinen, Feigen und Nüssen und im blau-goldenen Gur-Emir-Mausoleum eine märchenhafte Ruhe. Der Kreis schließt sich, wenn uns der stimmungsvoll beleuchtete Registanplatz majestätisch den Weg zum Dinner weist. Bevor das seidene Kunstwerk auf Ihrem Kopfkissen den nächsten Tag anreißt.

In den Ausgrabungsfeldern von Afrosiab spüren wir Samarkands einstige Blütezeit und im benachbarten Museum erzählen uns farbenprächtige Wandmalereien und Fundstücke von früherer Last und Lust. Von wissenschaftlichen Pionierleistungen erfahren wir danach am Observatorium des Astronomen Ulug Beg. Und in der Gräberstraße Schah-e Sinda beeindruckt uns nicht nur Timurs tiefblaues Mausoleum, sondern auch unsere Reiseleiterin in der Rolle der Märchenerzählerin Scheherazade. Nachmittags spinnen Sie Ihr eigenes Märchen und erhandeln sich vielleicht Souvenirs im Basar oder in einer Teppichknüpferei. Abends verwöhnt man uns schließlich in einem familiengeführten Restaurant.

Auf einer der Hauptrouten der historischen Seidenstraße zieht unsere Karawane weiter. Für die Karawanserei von Rabat-e Malek legen wir einen Stopp ein, und auch das Mausoleum eines islamischen Heiligen und die Koranschule in Gijduvan interessieren uns brennend. Genau wie die Geheimnisse der Töpferkunst, die uns ein Keramikmeister in seinem Atelier verrät. 275 km. In Buchara (UNESCO-Welterbe) erwartet uns ein idyllisches Dinner im Labi-Hauz-Komplex: Schaschlik mit Blick auf den Teich, in dem das Blau des Himmels mit dem Grün der Maulbeerbäume turtelt. Und an einem besonders schönen Ort der Altstadtgassen dürfen Sie sich noch in der Kunst der Kalligrafie üben. Ihre Reiseleiterin hat Papier und Stifte dabei. Drei Übernachtungen in Buchara.

Schon früh galt Buchara als reichste Stadt der Seidenstraße. Auch im 21. Jahrhundert surrt und klackert es noch in den Handwerkergewölben, und die Goldsticker, Schuster und Scherenmacher steigern das Bruttoinlandsprodukt. Wir widmen uns den ideellen Werten und bewundern zunächst die Kalan-Moschee mit ihrem wuchtigen Minarett, das schon Dschingis Khan beeindruckt haben soll. Das Mittagessen nehmen wir gepflegt auf einer Dachterrasse ein mit Blick auf die Kuppeln der Altstadt. Im Anschluss lassen wir uns von der Festung Ark einnehmen und vom Samanidenmausoleum.

Der letzte Emir von Buchara hat nicht gegeizt, wie wir im Garten und im Inneren seiner schmuckvollen Sommerresidenz registrieren. Doch warum hat man sich in der Totenstadt Tschor Bakr die Überdachungen gespart? Ihre Reiseleiterin erzählt es Ihnen, während Sie sie durch die Nekropole zum Grabmal eines Nachfahren Mohammeds geleitet. Der Nachmittag gehört Ihnen. Gesellen Sie sich doch zu den älteren Herrschaften der Stadt, die sich in den zahlreichen Open-Air-Teestuben beim Labi-Hauz gern zum Dominospiel treffen. Gut möglich, dass Sie in Kontakt kommen und eine Partie mitspielen dürfen. Abends wird es jedenfalls ganz privat, denn eine Familie lädt uns zum Essen ein. 40 km.

Millionen von Sandkörnern flankieren unsere Weiterfahrt durch die Wüste Kyzylkum – fragen Sie Ihre Reiseleiterin, ob die Baumwolle womöglich am Vordringen der Wüste Schuld ist. Zur Abwechslung spüren wir dem Karawanenleben nach und drehen zu Fuß eine kleine Runde durch den Sand. Am Bus erwartet uns stilecht ein Tea to go, die Picknickpause legen wir im Nirgendwo ein. Wie von einem Sandkünstler erbaut erscheint uns schließlich die Oasenstadt Chiwa (UNESCO-Welterbe), deren exotisch-orientalischem Charme wir beim ersten Rundgang durch die Altstadtgassen erliegen. 430 km. Zum Abendessen gibt es heute Kräuterspätzle ŕ la Chiwa. Zwei Übernachtungen in Chiwa.

Einem riesigen Freilichtmuseum gleich präsentiert uns Chiwa heute Paläste, Moscheen, Mausoleen und lebhafte Basare. An den alten Lehmhäusern und -mauern scheint seit der Stadtgründung nichts verändert worden zu sein. Für den großen Show-down im Abenteuer Usbekistan zieht Ihre Reiseleiterin alle Register und führt Sie an einen besonderen Ort. Es soll ein unvergesslicher Sonnenuntergang für Sie werden, den Sie mit Ingwerlimonade mit oder ohne Schuss – sprich: usbekischem Wodka - feiern. Gefolgt von usbekischen Leckerbissen, die man uns in einem privat geführten Restaurant serviert.

Der Bus bringt uns nach Urgentsch. 30 km. Von dort fliegen wir am Vormittag zurück nach Taschkent und feilschen im Basar um die letzten Mitbringsel. Den Duft und Klang des Orients packen wir in unser Gedächtnis: So riechen wir zu Hause noch die Gewürze, Datteln und Nüsse und hören den Singsang der Händler, die Samt und Seide, Kunsthandwerk, Puppen und Wasserpfeifen lautstark anpreisen. Beim letzten gemeinsamen Abendessen schwelgen wir in Erinnerungen, bevor sich Ihre Reiseleiterin von Ihnen verabschiedet.

Frühmorgens Rückflug (nonstop) mit Uzbekistan Airways nach Frankfurt. Sie landen vormittags und haben hier Anschluss zu den anderen Städten. Vielleicht mit orientalischen Waren im Gepäck, und ganz bestimmt mit Erinnerungen im Herzen vom Leben und Handel am Rande der Seidenstraße.
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Uzbekistan Airways von Frankfurt nach Taschkent und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflug (Economy) mit Uzbekistan Airways von Urgentsch nach Taschkent
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 95 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 10 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage, teilweise auch mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen in einem Restaurant, 3 Abendessen im Hotel, 4 Abendessen in typischen Restaurants, ein Abendessen bei einer Familie
  • Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleitung
  • Eintrittsgelder (ca. 50 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
  • 0 € - ab/bis Basel
  • 0 € - ab/bis Berlin
  • 0 € - ab/bis Bremen
  • 0 € - ab/bis Dresden
  • 0 € - ab/bis Düsseldorf
  • 0 € - ab/bis Frankfurt
  • 0 € - ab/bis Friedrichshafen
  • 0 € - ab/bis Genf
  • 0 € - ab/bis Graz
  • 0 € - ab/bis Hamburg
  • 0 € - ab/bis Hannover
  • 0 € - ab/bis Innsbruck
  • 0 € - ab/bis Leipzig
  • 0 € - ab/bis Linz
  • 0 € - ab/bis Luxemburg
  • 0 € - ab/bis München
  • 0 € - ab/bis Münster
  • 0 € - ab/bis Nürnberg
  • 0 € - ab/bis Salzburg
  • 0 € - ab/bis Stuttgart
  • 0 € - ab/bis Wien
  • 0 € - ab/bis Zürich
Merkmale der Reise

11 bis 25 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung in Mittelklasse-/Komfort-Hotels

Reiseziele

Usbekistan

Themen der Reise

Rundreise

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Was gehört unbedingt in den Koffer?
- warmer Pullover oder Jacke für die klimatisierten Räume oder Abendstunden - Kopf-und Schultertuch für Frauen (für den Besuch von Moscheen) - Taschenlampe (wg. gelegentlichen Stromausfällen) - bequeme, feste Schuhe für Besichtigungen und kleine Wanderungen bzw. längere Spaziergänge

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann. Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt: - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein. - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Usbekistan
Unverändert gültig seit: 27. März 2019 Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen. Impfschutz Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern, Mumps, Röteln (MMR), Influenza (Grippe), Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Typhus, Hepatitis B, und Tollwut empfohlen. Malaria Seit Dezember 2018 hat die WHO das gesamte Land als malariafrei eingestuft. HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex dringend empfohlen. Durchfall- und Darmerkrankungen Oberflächengewässer können mit fäkalen Keimen und chemischen Schadstoffen kontaminiert sein, auch wenn sie in der landwirtschaftlichen Produktion verwendet werden. Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig möglich. Leitungswasser, auch in den Städten, hat keine Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpacktes Trinkwasser in Flaschen zu konsumieren. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen sollte ebenfalls nur Trinkwasser verwendet werden, da nicht im ganzen Land von gleichbleibender Qualität des Leitungswassers ausgegangen werden kann. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr gut durchgebraten worden sein. Das Infektionsrisiko für Hepatitis A und E, Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen, und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln, können die Gefahr einer Infektion verhindern. Tollwut Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften, die Gabe von Immunglobulinen, sind in der Regel in Usbekistan nicht möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Usbekistan eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann in Taschkent erfolgen. Tuberkulose Die Tuberkulose kommt landesweit häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen ist die Gefahr einer resistenten Tuberkulose gegeben. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung! Grippe (Saisonale Influenza) Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren in Usbekistan in den Wintermonaten. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen (siehe: www.rki.de). Vogelgrippe (Influenza A H5N1) Bisher wurden in Usbekistan weder bei Tieren noch bei Menschen Fälle von Vogelgrippe nachgewiesen. Geographisch und klimatisch bedingte Erkrankungen In den Sommermonaten kann es zu einer hohen Belastung der Luft durch Staub kommen. Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD können sich dadurch erheblich verschlechtern. Die Höhenkrankheit ist eine durch taktische Fehler bei der notwendigen Höhenanpassung über 2.300 m (z.B. durch zu raschen Aufstieg und Überanstrengung) ausgelöste, potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können besonders auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Zu Todesfällen kommt es nicht selten, weil grundlegende Regeln missachtet-, Frühsymptome falsch gedeutet- und Medikamente unvernünftig eingesetzt werden. Bestimmte Erkrankungen von Herz und Lungen erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Höhenkrankheit zu erleiden. Vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) empfiehlt sich deshalb vor der endgültigen Reiseplanung eine individuelle Beratung durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt. Vor der Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung oder Behandlung der Höhenkrankheit ohne Anweisung durch einen Arzt oder erfahrenen Bergführer wird dringend gewarnt. Zivile Luftrettungsunternehmen für die Rettung aus Bergnot gibt es in Usbekistan nicht. Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen. Weitere Gesundheitsgefahren Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, sind in Usbekistan nicht üblich, die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden nicht immer beachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiteren Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Im Übrigen gelten die Hinweise unter Straßenverkehr im allgemeinen Teil dieser Hinweise. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren. Medizinische Versorgung Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend. Auch in Taschkent und Samarkand entspricht die medizinische Versorgung vielfach nicht europäischem Standard. Ärzte fordern für die medizinischen Behandlungen von Ausländern häufig eine Barzahlung in US Dollar oder Euro. Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen muss eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Indien, Dubai oder Europa, erwogen werden. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist zwingend notwendig, kann aber die unzureichende medizinische Infrastruktur vor Ort nicht ersetzen. Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge nach Usbekistan mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Es ist vorgeschrieben und wird unbedingt empfohlen, Medikamente in der usbekischen Zollerklärung, die jeder Reisende bei der Ein- und Ausreise vorlegen muss, genau aufzuführen (siehe auch unter „Besondere Zollvorschriften“). Eine individuell angepasste Reiseapotheke ist nach Rücksprache mit einem Reisemediziner mitzuführen. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Usbekistan bewusst sein. Die deutsche Botschaft in Taschkent verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt. Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner*innen/ Reisemediziner*innen persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org

Gesundheitshinweis
Da in Zentralasien Magen- und Durchfallerkrankungen überdurchschnittlich häufig vorkommen, empfehlen wir Ihnen, sich rechtzeitig vor Reisebeginn von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten zu lassen.

Hinweis für Allergiker
In Zentralasien kann man spezielle Lebensmittel für Allergiker (z.B. bei Glutenunverträglichkeit, Laktoseunverträglichkeit) nicht überall kaufen. Daher können auch Hotels und Restaurants diese speziellen Nahrungsmittel nicht immer bereitstellen. Es empfiehlt sich, bei schweren Allergien „Notrationen“ mitzunehmen.

Sicherheit geht vor!
Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Sehr geehrter Reisegast, Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Usbekistan zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch Der usbekischen Regierung ist es in den letzten Jahren durch umfassende Programme zur Förderung der Industrie, der Landwirtschaft und des Wohnungsbaus gelungen, die soziale und ökonomische Situation der Bewohner im Ferghana-Tal zu verbessern und somit die politische Lage auch in diesem Teil Usbekistans zu stabilisieren. Dennoch ist hier wie in ganz Usbekistan eine allgemeine Gefährdung durch extremistische Gruppierungen nach wie vor nicht auszuschließen, eine gezielte Bedrohung des Tourismus im Lande sieht auch das Auswärtige Amt derzeit jedoch nicht. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements fordern wir unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen auf. Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Mit freundlichen Grüßen Studiosus Reisen München Stand: 18. Januar 2019

Sicherheitshinweis
Usbekistan Unverändert gültig seit: 18. Januar 2019 Landesspezifische Sicherheitshinweise Reisen über Land/Terrorismus Trotz der insgesamt ruhigen Lage in Usbekistan ist weiterhin von einer latenten Gefährdung durch islamistisch orientierte extremistische Gruppen auszugehen, die in Teilen Zentralasiens operieren. Die Bedrohung richtet sich bislang nicht gegen den Tourismus im Lande. Es wird dennoch empfohlen, sich bei Reisen in Usbekistan umsichtig zu verhalten. Generell wird in allen usbekischen Grenzgebieten zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten. Von nicht notwendigen Reisen in Grenznähe, mit Ausnahme der offiziellen Grenzübergänge, wird abgeraten. In den grenznahen Gebieten des Fergana-Tals zu Kirgisistan und Tadschikistan herrscht Minengefahr.Auch bei einem versehentlichen Überschreiten der grünen Grenze aus den Nachbarstaaten nach Usbekistan oder einem Betreten eines nicht immer kenntlich gemachten Sperrgebiets ist mit konsequenter Strafverfolgung durch die Behörden zu rechnen. Es ist nicht ratsam, sich ohne ortskundige Begleitung in unbekanntem Gelände zu bewegen. KriminalitätInsbesondere an vielbesuchten Orten wie Basaren und in öffentlichen Transportmitteln sollten Reisende aufgrund von Kleinkriminalität wie Taschendiebstählen besondere Vorsicht walten lassen. Wertvolle Gegenstände oder größere Geldbeträge sollten nicht mitgeführt werden. Überlandfahrten in der Nacht sollten vermieden werden. Nach Einbruch der Dunkelheit wird Reisenden geraten, nicht alleine und nicht zu Fuß in abgelegenen Stadtteilen oder wenig frequentierten Orten wie z.B. Unterführungen unterwegs zu sein. Krisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen. Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor. Auswärtiges Amt Bürgerservice Arbeitseinheit 040 D-11013 Berlin Tel.: (030) 5000-2000 Fax: (030) 5000-51000

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Studiosus ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Studiosus Reisen München GmbH)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
12.08.2019 - 22.08.2019 - -
19.08.2019 - 29.08.2019 - -
26.08.2019 - 05.09.2019 - -
02.09.2019 - 12.09.2019 - -
09.09.2019 - 19.09.2019 - -
16.09.2019 - 26.09.2019 - -
23.09.2019 - 03.10.2019 - -
30.09.2019 - 10.10.2019 - -
07.10.2019 - 17.10.2019 - -
14.10.2019 - 24.10.2019 - -
21.10.2019 - 31.10.2019 - -
28.10.2019 - 07.11.2019 € 1.875,- € 2.105,- Zu diesem Datum anfragen
Studiosus
ab € 1.875,-

inkl. Flug

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+49 (0)69 / 74 305 407

Reisenummer: 81707

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