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Reisen mit Studiosus

Weser und Harz - Welterbestätten und Fürstenhöfe

9-tägige Studienreise

Wer UNESCO-Welterbestätten sammelt, ist hier richtig: Gleich sieben lernen Sie auf dieser Reise kennen! Folgen Sie uns zur Weserrenaissance und in Fachwerkwelten, zum Rattenfänger von Hameln und zum Lügenbaron Münchhausen, zur Klosterkirche Corvey und den Fagus-Werken, einem Denkmal moderner Architektur. Wir zuckeln mit der Schmalspurbahn hinauf zu den Hexen auf dem Brocken und wir folgen den vielen Kanälen des Oberharzer Wasserregals – natürlich auch Teil des Welterbes!

Worauf Sie sich freuen können ...

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung

Individuelle Anreise nach Hildesheim. Dort begrüßt Sie um 14 Uhr Ihre Studiosus-Reiseleiterin am Hauptbahnhof, und alle gemeinsam fahren wir in das Weserbergland nach Hameln. 50 km. Jede Menge Fachwerkhäuser und prächtige Bürger- und Gildehäuser im Stil der Weserrenaissance säumen unseren Weg durch die Altstadt zum Marktplatz. Allgegenwärtig: die Sage vom Rattenfänger von Hameln. Mal als Brunnenfigur, mal als Namensgeber für eines der Bürgerhäuser oder als Glockenspiel. Abends lassen wir aber ab vom Rattenfänger und lassen uns in einem Restaurant die Küche des Weserberglands schmecken. Drei Übernachtungen in Hameln.

Ein Juwel der Weserrenaissance öffnet uns seine Pforten: die Hämelschenburg, die uns mit ihren Sammlungen in die Zeit zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg zurückversetzt. Ein Stück weseraufwärts treffen wir auf die Klosterschlossanlage Corvey. Mittelpunkt des barocken Klosters ist das imposante Westwerk der Klosterkirche (UNESCO-Welterbe) aus der Karolingerzeit. Hier spannt sich der große Bogen deutscher Geschichte von der blutigen Eroberung Sachsens durch Karl den Großen bis hin zum Dichter unserer heutigen Nationalhymne: Hoffmann von Fallersleben liegt in der Kirche begraben. Nach einem Bummel durch die nahegelegene Altstadt von Höxter folgen wir der Weser wieder zurück nach Hameln. Unterwegs machen wir Halt am Schloss von Bevern – einem eleganten Renaissancebau – und hören (wahre?) Geschichten vom Lügenbaron Münchhausen. Auch er wurde mit Weserwasser getauft und lebte hier in dieser Gegend. 110 km.

Das lippische Städtchen Lemgo lädt uns zu einem Stadtbummel zwischen Fachwerkhäusern und Bürgerhäusern der Weserrenaissance. Besonders schön: das Hexenbürgermeisterhaus und das Rathaus. Auf der anderen Seite des Wesergebirges folgen wir den Spuren früherer deutscher Kleinfürstentümer: Das Residenzschloss in Bückeburg wird noch immer von der Fürstenfamilie Schaumburg-Lippe bewohnt. Beim Schlossrundgang erfahren wir, wovon die Familie heute lebt. Ganzer Stolz des Hauses ist die Fürstliche Hofreitschule. Wir sind bei einem öffentlichen Training dabei und sprechen mit den Hofbereitern über ihre Leidenschaft, barocke Reitkunst zu bewahren. 100 km.

Wir verlassen die Weser und ihre Renaissancebauten und fahren nach Alfeld: Dort sind wir gespannt auf die von Walter Gropius entworfenen Industrieanlage der Fagus-Werke (UNESCO-Welterbe), die als erster Bau der architektonischen Moderne gilt. Dann locken die Höhen des Harzes. In der Bergbaustadt Clausthal-Zellerfeld wollen wir wissen, was es mit dem Oberharzer Wasserregal (UNESCO-Welterbe) auf sich hat. Nach dem Besuch der kleinen Ausstellung in den Wasserwerken wissen wir mehr, und die vielen Kanäle, Teiche und Stauwehre auf beiden Seiten der Straße nach Goslar werden für uns zu einem ausgeklügelten System mittelalterlicher Ingenieurskunst. Abends erreichen wir Goslar und beziehen unser nächstes Quartier im historischen Gildehaus Kaiserworth am Marktplatz. Dort sind wir auch zum Abendessen. 120 km. Fünf Übernachtungen in Goslar.

Auf jeden Fall der geografische Höhepunkt der Reise: Mit der Harzer Schmalspurbahn fahren wir hinauf auf den sagenumwobenen Brocken, mit seinen über 1100 m der höchste Berg Norddeutschlands. Ob wir hier wohl wie Goethe das Brockengespenst zu Gesicht bekommen oder eine Blocksberg-Hexe unseren Weg kreuzt? Wieder unten, empfängt uns Wernigerode mit seinen bunten Fachwerkhäusern und dem außergewöhnlichen Bau des Rathauses. Ein Hasseröder Bier aus Wernigerode wäre ein passender kulinarischer Abschluss des Tages, oder nicht? Busstrecke 75 km.

Wir nehmen uns Zeit für einen ausgiebigen Rundgang durch die schwarz-weiße Fachwerkwelt in der Altstadt von Goslar (UNESCO-Welterbe). Unterwegs überraschen uns immer wieder moderne Skulpturen. Ihre Reiseleiterin kennt den Hintergrund: In Goslar wird jedes Jahr der Kaiserring verliehen, ein Kunstpreis für zeitgenössische Künstler. Stichwort Kaiser: Die rekonstruierte Kaiserpfalz erinnert uns an die Zeit, als die deutschen Kaiser des Mittelalters mit Vorliebe in Goslar residierten – was die Bürger damals weniger goutierten, als man heute meinen mag. Dann zieht es uns an die Quelle des Reichtums der Stadt, den Rammelsberg (UNESCO-Welterbe): Wir folgen der Spur des Silbers auf eine spannende Entdeckungstour unter Tage. Wieder am Tageslicht, können Sie Goslar auf eigene Faust entdecken gehen.

Die Familie der Welfen kennen wir heute aus den Boulevardmeldungen rund um das Fürstenhaus von Monaco – die Vorfahren Ernst Augusts waren die mächtigen Gegenspieler der Kaiser und regierten den Norden. Der Star der Welfen: Heinrich der Löwe. Spannende Geschichten aus seinem Leben hören wir auf unserem Spaziergang durch Braunschweig – über den hübschen Altstadtmarkt zum Dom und zur Burg Dankwarderode. Sehr umstritten: der Wiederaufbau des Residenzschlosses als Einkaufszentrum. In der Schwester-Residenzstadt Wolfenbüttel freuen wir uns vor allem auf die kostbaren Werke der Herzog-August-Bibliothek und streifen auf den Spuren Lessings und Leibnitz‘ durch die Säle. Aber auch für einen Bummel durch die Fachwerkgassen bleibt Zeit, bevor wir nach Goslar zurückfahren. 100 km.

Auf unserem Ausflug in den Ostharz begleiten uns die Kaiser und Kaiserinnen der Ottonen und Salier. Der Harz war damals eine der bedeutendsten Regionen des Landes – und eine der wohlhabendsten, wie der Domschatz von Halberstadt uns beweist. In Quedlinburg (UNESCO-Welterbe) hatten im Mittelalter die Frauen das Sagen – im Damenstift des deutschen Hochadels wurden auch manche politischen Fäden gesponnen. Wir spazieren durch diese fast unversehrt erhaltene mittelalterliche Altstadt mit ihren über 2000 Fachwerkhäusern hinauf zur Stiftskirche auf dem Schlossberg, wo wir uns unter anderem auch das berühmte Quedlinburger Evangeliar ansehen. 130 km. Zurück in Goslar freuen wir uns noch einmal auf ein Abendessen im Restaurant unseres Hotels – der passende Rahmen, um auf unsere erlebnisreiche Reise durch das deutsche Mittelalter anzustoßen.

Die beiden letzten Höhepunkte unserer Kulturschätzereise stammen aus der Romanik und stehen in Hildesheim: Dom und Michaelikirche (UNESCO-Welterbe), die beide in die Ottonenzeit zurückreichen. 60 km. Am Hauptbahnhof von Hildesheim nehmen wir Abschied voneinander. Wenn Sie noch Zeit haben, lohnt sich ein Besuch bei den alten Ägyptern und Peruanern im Roemer-Pelizaeus-Museum. Individuelle Heimreise ab ca. 14 Uhr.
  • Rundreise in bequemem Reisebus mit WC
  • 8 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten Hotels
  • Frühstück, 2 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem typischen Restaurant
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Bahnfahrt auf den Brocken
  • Eintrittsgelder (ca. 90 €)
  • Übernachtungssteuer
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Reiseliteratur (ca. 15 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Halbes Doppelzimmer: Alleinreisenden bieten wir mit der Option „1/2 Doppelzimmer“ die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen
Merkmale der Reise

12 bis 20 Reiseteilnehmer

Unterkünfte:

Übernachtung im Komfort-Hotel

Reiseziele

Deutschland

Themen der Reise

Rundreise

Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

Änderungen
Routen und Hoteländerungen vorbehalten

Bei Schiffsreisen zu beachten
Falls es sich bei Ihrer gewünschten Reise um eine Schiffsreise handelt, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Sterneklassifizierung der Schiffe auf einem eigenen Bewertungssystem basiert. Wir möchten Ihnen die Entscheidung bei der Auswahl Ihres Schiffes erleichtern, indem wir Ihnen das Ergebnis unserer eigenen Erfahrungen, der Bewertungen unserer Kunden und Informationen der Reedereien/Veranstalter zusammenfassen.

Reiseveranstalter der Reise

Studiosus ( Allgemeine Geschäftsbedingungen - Studiosus Reisen München GmbH)

Termine DZ p.P. EZ p.P.
24.09.2020 - 02.10.2020 - -
15.10.2020 - 23.10.2020 € 1.595,- - Zu diesem Datum anfragen
Studiosus
ab € 1.595,-

pro Person

Oder rufen Sie uns jetzt an:

+49 (0)69 / 174 190 500

Reisenummer: 94464

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