Sehenswürdigkeiten in Südafrika: 10 Highlights für deine Rundreise (mit Reiseroute)
Südafrika bietet dir auf einer Rundreise eine dichte Mischung aus Küste, Nationalpark, Kultur und Geschichte – von Kapstadt über die Garden Route bis zur Panorama Route und dem Krüger‑Nationalpark. Wir zeigen dir die schönsten Sehenswürdigkeiten in Südafrika und geben dir praktische Tipps für deine Reiseroute. So planst du eine ehrliche, gut strukturierte Südafrika Rundreise .
1. Kapstadt und der Tafelberg
Warum hin: Die Metropole Kapstadt liegt spektakulär zwischen Atlantik und Bergmassiv. Perfekter Startpunkt deiner Rundreise durch Südafrika.
Highlights
- Tafelberg (Seilbahn oder Wanderung, z. B. Platteklip Gorge, Skeleton Gorge)
- Bo‑Kaap, V&A Waterfront, Kirstenbosch
- Sonnenuntergang Camps Bay, Blick bis zum Kap der Guten Hoffnung
- Robben Island als historischer Kontrapunkt
Tipps für die Reiseroute: Plane 3–4 Nächte in Kapstadt. Tickets für Seilbahn & Robben Island vorab buchen. „Metropole Kapstadt“ eignet sich auch für Familien – kurze Wege, viele kinderfreundliche Optionen.
2. Entlang der Garden Route von Mossel Bay bis Port Elizabeth
Warum hin: Die Garden Route gilt als eine der beliebtesten Strecken in Südafrika. Küstenorte, Lagunen, Nationalpark – abwechslungsreich und entspannt zu fahren.
Highlights entlang der Garden Route
- Mossel Bay (Startpunkt ab Kapstadt), Santos Beach; Route 62 & Karoo via Oudtshoorn (Cango Caves, Straußenfarmen)
- Knysna (Lagune, Knysna Heads, malerisch), Waterfront‑Spaziergänge
- Plettenberg Bay (Strände, Robberg Nature Reserve, saisonal Wal‑Sichtungen)
- Garden Route Nationalpark / Tsitsikamma: Hängebrücke am Storms River, kurze Trails
- Port Elizabeth (Gqeberha): gutes Ende/Start für die Route, Verbindung zum Addo Elephant Park
Tipps: 4–6 Nächte entlang der Garden Route einplanen. Wer Zeit hat, kombiniert mit dem Inland (Oudtshoorn) und fährt die Garden Route bis nach Kapstadt zurück oder weiter Richtung Addo.
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3. Kruger-Nationalpark-Safari
Warum hin: Der Krüger‑Nationalpark (Kruger National Park) ist das Safari‑Klassikerziel in Afrika – große Chancen auf Leoparden, Büffel und Nashorn.
Highlights
- Pirschfahrten als Selbstfahrer oder mit Ranger
- Vielfalt der Tierwelt: Löwen, Elefanten, Giraffen, Flusspferde, Vögel
- Private Reservate für ruhigere, geführte Safari‑Erlebnisse
Tipps: 3–4 Nächte, ideal in Kombination mit der Panorama Route (An‑/Abreise via Nelspruit/MBombela oder Hoedspruit). In der Trockenzeit sind Tiersichtungen oft einfacher.
4. Robben Island-Besuch
Warum hin: Gefängnisinsel Robben Island, wo Nelson Mandela 18 Jahre in Haft war – wichtiges Kapitel der südafrikanischen Geschichte.
Highlights
- Fährfahrt mit Blick auf Kapstadt & Tafelberg
- Geführte Touren, oft mit Zeitzeugen
- Kleine Rundfahrt über die Insel (Leuchtturm, Siedlung, Aussichtspunkte)
Tipps: 3‑Stunden‑Besuch. Tickets früh sichern – besonders in der Hochsaison in Kapstadt.
5. Blyde River Canyon
Warum hin: Einer der größten Canyons der Welt – spektakulär und gut mit dem Krüger kombinierbar.
Highlights
- Three Rondavels, God’s Window, Bourke’s Luck Potholes
- Wasserfälle: Lisbon & Berlin Falls
- Aussichtspunkte mit panorama‑Blicken; kurze, atemberaubend schöne Trails
Tipps: 1–2 Nächte rund um Graskop/Sabie. Beste Lichtstimmungen morgens und spätnachmittags.
6. Weinregion Stellenbosch
Warum hin: Herz des Weinanbau in Südafrika – nah an Kapstadt, traumhaft für Genuss & Landschaft.
Highlights
- Verkostungen auf Boutique‑ und Traditionsweingütern, Picknicks in den Reben
- Kapholländische Architektur in Stellenbosch; Franschhoek (französisch geprägt), Paarl (imposante Granitkuppen)
- Kulinarik von Café bis Fine Dining
Tipps: 1–2 Nächte. Kombiniere mit Cape Peninsula oder fahre via Route 62 in die Karoo nach Oudtshoorn.
7. Kap der Guten Hoffnung
Warum hin: Ikonische Landspitze im Table Mountain National Park – rau, fotogen, voller Natur.
Highlights
- Leuchtturm‑Trail am Cape Point, Buchten & Strände abseits der Hotspots
- Paviane, Strauße, Antilopen; Seevögel für Birding‑Fans
- Küstenstraße Chapman’s Peak Drive – entlang der Küste schlicht malerisch
Tipps: Tagesausflug ab Kapstadt (ca. 1–1,5 h pro Strecke). Eintrittsgebühr einplanen.
8. Addo-Elephant-Nationalpark
Warum hin: Drittergrößter Nationalpark in Südafrika, ideal als kompakte Safari‑Ergänzung zur Garden Route.
Highlights
- Viele Elefanten an Wasserlöchern; gute Selbstfahrer‑Pisten
- Chancen auf Löwen & Büffel; Zebras, Antilopen, Warzenschweine
- Nähe zu Port Elizabeth/Gqeberha – logistischer Vorteil
Tipps: 1–2 Nächte reichen. Als Tagesbesuch von der Küste möglich. Schreibweisen variieren: Addo Elephant Park / Addo Elephant Nationalpark.
9. Drakensberge
Warum hin: Höchstes Gebirge im südlichen Afrika – Basaltwände, Täler und Kultur (Felsmalereien der San).
Highlights
- Tageswanderungen bis Mehrtagestouren; Tugela Falls als Natur‑Highlight
- Reiten, geführte Touren, Vogelbeobachtung
- Winter teils Schnee in Hochlagen; Sommer mit Gewittern
Tipps: 2–3 Nächte in den Nord‑ oder Süd‑Drakensbergen (z. B. Royal Natal NP). Gut kombinierbar mit Durban (Küste, uShaka Marine World) oder Safari im Osten.
10. Walbeobachtung in Hermanus
Warum hin: Einer der besten Orte weltweit, um Glattwale von Land aus zu sehen – direkt an der coast des Indischen Ozean.
Highlights
- Saison Juni–November (Peak Sept/Okt); oft auch Buckelwale & Delfine
- Cliff Path (Kilometer langer Küstenweg)
- Strände & entspannte Küstenstadt‑Atmosphäre
Tipps: 1–2 Nächte, ca. 2 Stunden von Kapstadt entfernt. Gute Ergänzung zur Südafrika‑Reise mit Fokus auf Küste & Safari.
Vorschlag: Reiseroute für 14–18 Tage
Kurz & klassisch (14 Tage)
- Tage 1–4: Kapstadt – Tafelberg, Bo‑Kaap, Waterfront, Robben Island, Kap der Guten Hoffnung
- Tage 5–8: Garden Route – Mossel Bay → Knysna → Plettenberg Bay → Tsitsikamma (Garden Route gilt als familienfreundlich)
- Tag 9: Addo Elephant Park – Safari light
- Tag 10: Route 62 & Karoo – Oudtshoorn (Cango Caves)
- Tage 11–12: Flug/Johannesburg – größte Stadt des Landes; Weiterfahrt zur Panorama Route
- Tage 13–14: Blyde River Canyon & Krüger – Einstieg ins Safari‑Finale
Genuss & Safari intensiv (18 Tage) Erweitere um Stellenbosch (1–2 Nächte) und Krüger‑Nationalpark (2 zusätzliche Nächte). Optional: Johannesburg und Kapstadt als Doppel‑City‑Kontrast oder Abstecher nach Durban (Strand & warme coast). Wer noch mehr will, kombiniert Südafrika und Namibia bei längerer Reise.
Beste Reisezeit für Südafrika
Kurzantwort: Die beste Reisezeit hängt von Region und Interessen ab.
- Kapstadt & Garden Route: Sommer (Okt–Apr) für Strand, Stadt & Wein – windig möglich; Hermanus‑Wale Juni–Nov.
- Krüger & Panorama Route: Trockenzeit (Mai–Okt) für Tierbeobachtung; Regenzeit (Nov–März) grün, viele Jungtiere.
- Drakensberge: Frühling/Herbst für Wandern; Winter mit möglichem Schnee in Hochlagen.
Merksatz: „Wann ist die beste Reisezeit?“ – für Safari meist Mai–Okt; für Kapstadt eher Okt–Apr.
Praktische Tipps für deine Südafrika‑Reise
- Mietwagen & Route in Südafrika: Linksverkehr, gut ausgebautes Straßennetz. Etappen realistisch planen (tagsüber fahren).
- Parks & Gebühren: Nationalpark‑Eintritte (Krüger, Table Mountain NP, Addo) vorab checken; Lodges früh buchen.
- Sicherheit: Wie in jeder Großstadt aufmerksam bleiben (Kapstadt, Johannesburg). Wertsachen nicht sichtbar im Auto.
- Familien: Viele Lodges und Weingüter sind kinderfreundlich; Pools & kurze Trails sind ideal.
- Natur & Respekt: Tiere nie füttern (Paviane am Cape Point), Abstand halten; Flora und Fauna schützen.








